DE4417536A1 - Verfahren zum Betrieb einer Brennkammer - Google Patents
Verfahren zum Betrieb einer BrennkammerInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß Ober
begriff des Anspruchs 1. Sie betrifft auch eine Brennkammer
zur Durchführung des Verfahrens.
Bei Brennerkonfigurationen mit einer Vormischstrecke und
einer in Abströmungsrichtung zum nachgeschalteten Brennraum
freien Mündung stellt sich immer wieder das Problem, wie auf
einfachste Art und Weise eine stabile Flammenfront bei extrem
niedrigen Emissionswerten bewerkstelligt werden kann. Diesbe
züglich sind bereits verschiedene Vorschläge bekanntgeworden,
die an sich nicht zu befriedigen vermochten.
Eine bis anhin bekanntgewordene Ausnahme bildet die in EP-A1-0 321 809
offenbarte Erfindung, deren Vorschläge betreffend die Flam
menstabilisierung, den Wirkungsgrad und die Schadstoff-Emis
sionen einen Qualitätssprung darstellen.
Eine typische Feuerungsanlage, bei welcher die genannte Tech
niken gegen einen Flammenrückschlag versagen müssen, betrifft
eine auf Selbstzündung ausgelegte Brennkammer. Hier handelt
es sich in der Regel um ein weitgehend zylindrisches Rohr
oder um eine Ringbrennkammer, worin ein Arbeitsgas mit einer
relativ hohen Temperatur ab ca. 850°C einströmt, dort mit
einem eingedüsten Brennstoff die Bildung eines selbstzünden
den Gemisches eingeleitet wird. Die kalorische Aufbereitung
des Arbeitsgases zu Heißgas findet allein innerhalb dieses
Rohres oder dieser Ringbrennkammer statt. Handelt es sich um
eine Nachbrennkammer, welche zwischen einer Hochdruck- und
Niederdruck-Turbine wirkt, so ist es schon aus Platzgründen
unmöglich, eine Vormischstrecke oder Vormischbrenner einzu
bauen sowie Hilfsmittel gegen einen Flammenrückschlag vorzu
sehen resp. einzubauen, weshalb bis anhin auf diese an sich
attraktive Verbrennungstechnik verzichtet werden mußte. Geht
das Postulat dahin, eine Ringbrennkammer als Nachbrennkammer
einer auf einer einzigen Welle gelagerten Gasturbogruppe vor
zusehen, so ergeben sich betreffend der Minimierung der Länge
dieser Brennkammer zusätzliche Probleme, welche mit der Flam
menstabilisierung im Zusammenhang stehen. Selbst bei zufrie
denstellender Lösung der Flammenstabilisierung ist aber der
anfängliche Ausstoß verschiedener Schadstoff-Emissionen nach
wie vor nicht gelöst. Der kritische Bereich liegt zwischen
dem Selbstzündungsakt und einer Temperatur von ca. 1100°C.
Hier werden hohe Emissionen, insbesondere in Form von CO und
UHC produziert, die nicht mehr mit der Gesetzgebung vieler
Länder im Einklang stehen. Erst wenn die Verbrennungstempera
tur höher 1100°C liegt, ist ein guter Ausbrand bei minimier
ten Schadstoff-Emissionen möglich.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung, wie
sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, liegt die Aufgabe
zugrunde, bei einem Verfahren und einer Brennkammer der ein
gangs genannten Art insbesondere die CO- und UHC-Emissionen
im kritischen Bereich zwischen Selbstzündung und einer Tempe
ratur von ca. 1100°C zu minimieren.
Es wird vorgeschlagen, die genannten Schadstoff-Emissionen
durch eine stufenweise Inbetriebsetzung der vorhandenen Bren
ner herabzusetzen. Zu diesem Zweck sollen die Brenner auf
mindestens zwei Gruppen aufgeteilt werden. Die einzelnen
Gruppen werden seriell nacheinander vom Selbstzündungspunkt
aus auf mindestens 1100°C gefahren.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß
durch das serielle Hochfahren in ein unterkritisches Gebiet
der genannte durch hohe schadstoff-Emissionswerte charakteri
sierte Lastbereich, insbesondere was die CO-und UHC-Emissi
onswerte (UHC = ungesättigte Kohlen-Wasser-Stoffe) betrifft,
signifikant überbrückt werden kann. Die zum Einsatz gelan
gende Gruppe von Brennern wird im Mittel während der Start
phase mit einer größeren Brennstoffmenge versorgt; die ein
zelnen Brenner können somit stabiler betrieben werden. Sind
alle Brennergruppen bis zu einer Temperaturstufe von ca.
1100°C nachgezogen worden, so werden sie anschließend ab
dieser Temperaturstufe parallel auf die gewünschte Betriebs
temperatur hochgefahren.
Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der erfindungs
gemäßen Aufgabenstellung sind in den weiteren abhängigen
Ansprüchen gekennzeichnet.
Im folgenden wird anhand der Zeichnungen ein Ausführungsbei
spiel der Erfindung näher erläutert. Alle für das unmittel
bare Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Elemente
sind fortgelassen. Gleiche Elemente sind in den verschiedenen
Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die Strö
mungsrichtung der Medien ist mit Pfeilen angegeben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine selbstzündende Brennkammer als Ringbrennkammer
konzipiert,
Fig. 2 eine diagrammäßig erfaßte gestufte Startphase bei
einer selbstzündenden Brennkammer und
Fig. 3 eine qualitative Erfassung der Schadstoff-Emis
sionswerte zwischen einer nicht gestuften und einer
gestuften Fahrweise während der Startphase bei einer
selbstzündenden Brennkammer.
Fig. 1 zeigt, wie aus der Wellenachse 16 hervorgeht, eine
Ringbrennkammer 1, welche im wesentlich die Form eines zusam
menhängenden annularen oder quasi-annularen Zylinders auf
weist. Darüber hinaus kann eine solche Brennkammer auch aus
einer Anzahl axial, quasi-axial oder schraubenförmig angeord
neter und einzeln in sich abgeschlossener Brennräume beste
hen. Solche Ringbrennkammern eignen sich vorzüglich, als
selbstzündende Brennkammern betrieben zu werden, welche in
Strömungsrichtung zwischen zwei auf einer Welle gelagerten
Turbinen plaziert sind. Wird eine solche Ringbrennkammer 1
auf Selbstzündung betrieben, so ist die stromauf wirkende
Turbine 2 nur auf eine Teilentspannung der Heißgase 3 ausge
legt, womit die Abgase 4 stromab dieser Turbine 2 noch mit
einer recht hohen Temperatur in die Zuströmzone 5 der Ring
brennkammer 1 strömen. Diese Zuströmzone 5 ist innenseitig
und in Umfangsrichtung der Kanalwand 6 mit einer Reihe von
wirbelerzeugenden Elementen 100, im folgenden nur noch Wir
bel-Generatoren genannt, bestückt. Die Abgase 4 werden durch
die Wirbel-Generatoren 100 derart verdrallt, daß in der
anschließenden Vormischstrecke 7 keine Rezirkulationsgebiete
im Nachlauf der genannten Wirbel-Generatoren 100 auftreten.
In Umfangsrichtung dieser als Venturikanal ausgebildete Vor
mischstrecke 7 sind mehrere Brennstofflanzen 8 disponiert,
welche die Zuführung eines Brennstoffes 9 und einer Stützluft
10 übernehmen. Auf diese Brennstofflanzen 8 wird weiter unten
näher eingegangen. Die Zuführung dieser Medien zu den einzel
nen Brennstofflanzen 8 kann bespielsweise über eine nicht
gezeigte Ringleitung vorgenommen werden. Die von den Wirbel-
Generatoren 100 ausgelöste Drallströmung sorgt für eine
großräumige Verteilung des eingebrachten Brennstoffes 9,
allenfalls auch der zugemischten Stützluft 10. Des weiteren
sorgt die Drallströmung für eine Homogenisierung des Gemi
sches aus Verbrennungsluft und Brennstoff. Der durch die
Brennstofflanze 8 in die Abgase 4 eingedüste Brennstoff 9
löst eine Selbstzündung aus, soweit diese Abgase 4 jene spe
zifische Temperatur aufweisen, welche die brennstoffabhängige
Selbstzündung auszulösen vermag. Wird die Ringbrennkammer 1
mit einem gasförmigen Brennstoff betrieben, muß für die
Iniziierung einer Selbstzündung eine Temperatur der Abgase 4
ab ca. 850°C vorliegen. Bei einer solchen Verbrennung
besteht, wie bereits oben gewürdigt, an sich die Gefahr eines
Flammenrückschlages. Dieses Problem wird behoben, indem
einerseits die Vormischzone 7 als Venturikanal ausgebildet
wird, andererseits indem die Eindüsung des Brennstoffes 9 im
Bereich der größten Einschnürung innerhalb der Vormischzone
7 disponiert wird. Durch die Verengung in der Vormischzone 7
wird die Turbulenz durch die Anhebung der Axialgeschwindig
keit vermindert, was die Rückschlaggefahr durch die Verminde
rung der turbulenten Flammengeschwindigkeit minimiert wird.
Andererseits wird die großräumige Verteilung des Brennstof
fes 9 weiterhin gewährleistet, da die Umfangskomponente der
von den Wirbel-Generatoren 100 stammenden Drallströmung nicht
beeinträchtigt wird. Hinter der relativ kurz gehaltenen Vor
mischzone 7 schließt sich eine Verbrennungszone 11 an. Der
Übergang zwischen der beiden Zonen wird durch einen radialen
Querschnittssprung 12 gebildet, der zunächst den Durchfluß
querschnitt der Verbrennungszone 11 induziert. In der Ebene
des Querschnittssprunges 12 stellt sich auch eine Flammen
front ein. Um eine Rückzündung der Flamme ins Innere der Vor
mischzone 7 zu vermeiden muß die Flammenfront stabil gehal
ten werden. Zu diesem Zweck werden die Wirbel-Generatoren 100
so ausgelegt, daß in der Vormischzone 7 noch keine Rezirku
lation stattfindet; erst nach der plötzlichen Querschnittser
weiterung ist das Aufplatzen der Drallströmung erwünscht. Die
Drallströmung unterstützt das schnelle Wiederanlegen der
Strömung hinter dem Querschnittssprung 12, so daß durch die
möglichst vollständige Ausnutzung des Volumens der Verbren
nungszone 11 ein hoher Ausbrand bei kurzer Baulänge erzielt
werden kann. Innerhalb dieses Querschnittssprunges 12 bildet
sich während des Betriebes eine strömungsmäßige Randzone, in
welcher durch den dort vorherrschenden Unterdruck Wirbelablö
sungen entstehen, welche dann zu einer Stabilisierung der
Flammenfront führen. Die in der Verbrennungszone 11 aufberei
teten Abgase 4 zu Heißgasen 14 beaufschlagen anschließend
eine weitere stromab wirkende Turbine 14. Die Abgase 15 kön
nen anschließend zum Betrieb eines Dampfkreislaufes herange
zogen werden, wobei im letztgenannten Fall die Anlage dann
eine Kombianlage ist.
Fig. 2 zeigt ein Diagramm, worin die gestufte Fahrweise der
Brenner während der Startphase ersichtlich ist. Die Abszisse
17 will die Abwicklung der nebeneinander angeordneten Brenner
versinnbildlichen, während die Ordinate 18 die ersten ange
fahrenen Temperaturstufen während der Startphase zeigen. Die
gestufte Fahrweise besteht darin, daß die Brenner, d. h. die
Brennstofflanzen aus Fig. 1, während der Startphase seriell
mit Brennstoff versorgt werden. In einer ersten Stufe 19 wer
den die Brennstofflanzen 8a, 8c, etc. in Betrieb genommen,
und zunächst bis auf ca. 1100°C vorgezogen. Anschließend,
bei zweistufiger Fahrweise, werden die restlichen Brenn
stofflanzen 8b, 8d, etc. ebenfalls bis zum genannten Tempera
turniveau von ca. 1100°C nachgezogen. Sobald alle Brenner auf
diese neue Temperaturstufe 20 gebracht sind, werden sie dann
gemeinsam, d. h. parallel auf die gewünschte Betriebstempera
turstufe 21 hochgefahren. Da die gestuft in Betrieb genomme
nen Brenner jeweils mit einer größeren Brennstoffmenge
gefahren werden, gelingt es, den Bereich mit hohen Emissio
nenwerten, wie oben bereits erwähnt, fetter zu durchfahren,
wodurch die Brenner zunächst stabiler betrieben werden kön
nen. Diese Fahrweise hat aber noch den zusätzlichen Vorteil,
daß insbesondere auf die CO- und UHC-Emissionen im kriti
schen Bereich zwischen 1000°C und 1100°C signifikant herabge
setzt werden können. Die gestufte Fahrweise während der
Startphase ist nicht auf 2 Gruppen von Brennern beschränkt.
Fig. 3 zeigt eine qualitative Gegenüberstellung betreffend
die Schadstoff-Emissionen zwischen einer nicht gestuften und
einer gestuften Fahrweise. Im Diagramm zeigt die Abszisse 22
den Lastbereich, wobei als Null jenes Temperaturniveau
gemeint ist, bei welchem die Selbstzündung des Gemisches
stattfindet, also in unserem Fall ab ca. 850°C. Die Ordinate
23 zeigt den Grad der Schadstoff-Emissionen. Die Kurve 24
zeigt den Verlauf der Schadstoff-Emissionen bei einer konven
tionellen, nicht gestuften Fahrweise. Die Spitze versinn
bildlich den CO- und UHC-Ausstoß im Intervall zwischen ca.
1000°C und ca. 1100°C. Anders die gestufte Fahrweise, wie die
Kurve 25 zeigt. Erkenntlich ist hier ein Zweibuckelverlauf,
entsprechend der gestuften Fahrweise mit zwei Brennergruppen.
Größenordnung lassen sich mit der gestuften Fahrweise Emis
sionswerte erzielen, die über die Hälfte kleiner gegenüber
der herkömmlichen Fahrweise sind.
Bezugszeichenliste
1 Ringbrennkammer
2 Turbine
3 Heißgase
4 Abgase
5 Zuströmzone, Kanal der Zuströmzone
6 Kanalwand der Zuströmzone
7 Vormischzone
8 8a-8d etc. Brennstofflanzen
9 Brennstoff
10 Stützluft
11 Verbrennungszone
12 Querschnittssprung
13 Heißgase
14 Turbine
15 Abgase
16 Wellenachse
17 Abszisse
18 Ordinate
19 Erste Stufe
20 Neue gemeinsame Stufe
21 Betriebstemperaturstufe
22 Abszisse
23 Ordinate
24 Schadstoff-Emissionskurve, konventionell betrieben
25 Schadstoff-Emissionskurve, gestuft betrieben
100 Wirbel-Generatoren
2 Turbine
3 Heißgase
4 Abgase
5 Zuströmzone, Kanal der Zuströmzone
6 Kanalwand der Zuströmzone
7 Vormischzone
8 8a-8d etc. Brennstofflanzen
9 Brennstoff
10 Stützluft
11 Verbrennungszone
12 Querschnittssprung
13 Heißgase
14 Turbine
15 Abgase
16 Wellenachse
17 Abszisse
18 Ordinate
19 Erste Stufe
20 Neue gemeinsame Stufe
21 Betriebstemperaturstufe
22 Abszisse
23 Ordinate
24 Schadstoff-Emissionskurve, konventionell betrieben
25 Schadstoff-Emissionskurve, gestuft betrieben
100 Wirbel-Generatoren
Claims (4)
1. Verfahren zum Betrieb einer Brennkammer, in welche ein
Heißgas einströmt, und in welcher durch Eindüsung eines
Brennstoffes über mehrere Brennstofflanzen in das Heißgas
eine Selbstzündung ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Brennstofflanzen (8) in mindestens zwei Gruppen auf
geteilt werden, daß die einzelnen Gruppen (8a, 8c, . . .; 8b,
8d, . . .) bei gleichbleibender Heißgasströmung nacheinander
mit Brennstoff (9) gespiesen werden und jeweils auf eine Tem
peraturstufe im Bereich von 1100°C vorgezogen werden, daß
anschließend von dieser Temperaturstufe aus alle Brenn
stofflanzen (8) parallel auf die gewünschte Betriebstempera
tur hochgefahren werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Brennstofflanzen (8) mit Brennstoff (9) und mit einer Stütz
luft (10) betrieben werden.
3. Brennkammer zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
wobei die Brennkammer im wesentlichen aus einer Zuströmzone
und einer Verbrennungszone besteht, wobei beide Zonen nach
einander geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuströmzone (5) Wirbel-Generatoren (100) aufweist, von denen
über den Umfang des durchströmten Kanals mehrere nebeneinan
der angeordnet sind, daß sich stromab der Zuströmzone (5)
eine Vormischzone (7) anschließt, in welche über eine Anzahl
in Umfangsrichtung angeordneter Brennstofflanzen (8) ein gas
förmiger und/oder flüssiger Brennstoff (9) als Sekundärströ
mung in eine gasförmige Hauptströmung (4) eindüsbar ist, daß
zwischen Vormischzone (7) und Verbrennungszone (11) ein Quer
schnittssprung (12) vorhanden ist, der den anfänglichen Strö
mungsquerschnitt der Verbrennungszone (11) induziert.
4. Brennkammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vormischzone (7) ein venturiförmiger Kanal ist.
Priority Applications (6)
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