DE4407129C2 - Vorrichtung zur Sicherstellung der Insassensicherheit - Google Patents
Vorrichtung zur Sicherstellung der InsassensicherheitInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherstellung der
Insassensicherheit, insbesondere des Beifahrers, in einem Kom
paktfahrzeug mit relativ kurzer vorderer und hinterer Deforma
tionslänge.
Bei derartigen Fahrzeugen mit relativ geradlinig abgeschnittenem
Vorbau und Heck und bis nahe an die jeweilige Abschlußkante rei
chenden Rädern erfolgt im Falle eines Aufpralls ein frühzeitiger
Fahrzeugbeschleunigungsanstieg, der es ermöglicht, gleichfalls
eine frühe Wirkung vorhandener Rückhaltesysteme für die Insassen
auszulösen. Um innerhalb der zur Verfügung stehenden geringen
Deformationslänge ein Höchstmaß an Energieabsorption zu errei
chen, setzt man die Räder gezielt als Deformationselemente ein,
indem sie sich zwischen der angreifenden Stoßfläche und den
drucksteif gestalteten seitlichen Längsträgern unter Energie
absorption verformen. Trotz dieser Maßnahmen ist der Aufprall
als hart zu bezeichnen und läuft innerhalb einer geringen Zeit
spanne ab, wobei noch hinzukommt, daß es wegen der Aufprallart
zu einem verstärkten Fahrzeugrückprall kommt.
Durch das DE-GM 93 12 073 ist es bei einem Kraftwagen mit rela
tiv geringen Fahrzeugüberhängen bekannt, den maximal zur Verfü
gung stehenden Deformationsweg dadurch voll auszuschöpfen, daß
die Lufträume der Räder kurz vor dem Erreichen der Schwelle der
plastischen Verformung der Fahrgastzelle zerstört werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Weg aufzuzeigen, wie die
Insassen bei einem Aufprall der vorbeschriebenen Art bestmöglich
vor Verletzungen geschützt werden können.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gelöst, die vorzugs
weise die Kombination der im kennzeichnenden Teil des Patentan
spruches 1 aufgeführten, teilweise für sich bekannten Merkmale
umfaßt.
Durch diese Anordnung wird es insbesondere dem Beifahrer ermög
licht, sich bei einem Frontalaufprall gezielt nach vorn zu ver
lagern, ohne daß sich die Gurtgeometrie verändert und die Gefahr
des sogenannten "Submarinings" entsteht. Der große Freiraum zur
Instrumententafel hin wird gezielt ausgenutzt, um den Insassen
bremsweg speziell bei Fahrzeugen mit sehr kurzer Knautschzone zu
vergrößern und damit die Insassenbelastung bei einem Frontalauf
prall zu senken. Die Sitzvorverlagerung wirkt dabei als Becken
gurtkraftbegrenzung. Durch die Wirkung des Gurtstraffers, der
das Gurtband über das bisher gebräuchliche Maß gegen den Körper
des Insassen preßt, wird die Gefahr minimiert, daß Abbremsweg
verschenkt wird.
Wird die Rückenlehne und/oder die Kopfstütze karosserieseitig
abgestützt, so ergeben sich Gewichtsvorteile, da der Lehnenauf
bau keinen besonders hohen Festigkeitsanforderungen mehr genügen
muß.
Ist in diesem Zusammenhang die Rückenlehne neigungsveränderlich
und/oder der Sitz längsverschiebbar, so ist dafür Sorge zu tra
gen, daß die Abstützwirkung der Rückenlehne und/oder der Kopf
stütze erst bei einem aufprallbedingten, vorbestimmten Beschleu
nigungsanstieg der gestaltfesten Fahrgastzelle in Funktion
tritt.
Um insbesondere den Beifahrer, der relativ hecknah sitzt, bei
einem Heckaufprall noch besser zu schützen, ist der Sitzträger
über eine vorzugsweise teleskopisch ineinander geführte, bei
Stoßbelastung gegen Einschieben gesperrte Schubstange mit der
heckseitigen Deformationszone verbunden.
Ist fahrerseitig eine Sicherheitslenksäule mit einem sensoraus
lösbaren, den Oberkörper des Insassen abstützenden Gaskissen
vorgesehen, so werden die durch den geringeren Abstand zwischen
Insasse und Armaturentafel gegebenen Nachteile kompensiert.
Um ein zu starkes, die Gurtgeometrie negativ beeinflussendes Ab
tauchen des Insassen im Aufprallfall zu vermeiden, stützt sich
das Sitzpolster des Sitzkissens auf einem als Deformationsglied
ausgebildeten Sitzkeil ab.
Damit während des Unfallablaufes zu starke Anpreßkräfte des
Gurtbandes unterbleiben bzw. keine ungewünschte Insassenvorver
lagerung stattfindet, entspricht die durch das schultergurtsei
tige Deformationsglied herbeigeführte Vorverlagerung zumindest
der des Sitzträgers.
In besonders einfacher Ausführung kann das schultergurtseitige
Deformationsglied als wenigstens eine Gurtband-Reißnaht ausge
bildet sein.
Eine leicht erreichbare, sich selbsttätig einstellende obere
Gurtumlenkung wird geschaffen, wenn die vom Schultergurtab
schnitt durchlaufene Öse einer höhenverstellbaren Kopfstütze an
gegliedert ist.
Zur gezielten Sitzvorverlagerung im Aufprallfall wird vorge
schlagen, daß der Sitzträger - gegen Abheben gesichert - auf
mindestens einer karosseriefesten Schiene mit einem Hutprofil
ruht und mittels wenigstens eines von ihm abragenden
Schraubenschaftes in eine Bohrung in der Schiene eintritt, an
die sich in Richtung der Spritzwand ein durch den
Schraubenschaft aufweitbarer Schlitz anschließt.
Wird die Breite des Schlitzes über dessen Länge verändert, so
kann die zum Verschieben des Sitzträgers erforderliche Kraft ge
zielt beeinflußt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines vereinfacht wiedergegebenen Kom
paktfahrzeugs,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Darstellung nach Fig. 1 bei feh
lender Dach- und Seitenpartie,
Fig. 3 ein gurtbandseitiges, durch Reißnähte gebildetes Deforma
tionsglied und
Fig. 4 eine karosserieseitig festgelegte Schiene mit einer Vor
richtung zur energieabsorbierenden Verschiebung eines
aufgelagerten, nicht näher dargestellten Sitzträgers.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist die Karosserie 1 eines vereinfacht
dargestellten Kompaktfahrzeuges mit einer besonders gestaltfe
sten Fahrgastzelle 2 versehen, die in ihrem umschlossenen Raum
zwei Sitze 3 und 4 aufnimmt, wobei der einen Beifahrersitz dar
stellende Sitz 4 gegenüber dem Sitz 3 zurückversetzt ist und da
durch einen großen Abstand zur Armaturentafel 5 und zur Spritz
wand 6 aufweist.
Der als Fahrersitz konzipierte Sitz 3 ist in nicht dargestell
ter, jedoch bekannter Weise zumindest in Längsrichtung verstell
bar und ist einer in Achsrichtung unter Energieabsorption ver
kürzbaren Sicherheitslenksäule 7 zugeordnet, deren Lenkhandrad 8
ein abgedecktes Gaskissen 9 beherbergt.
Der Sitz 4 nimmt einen Insassen 10 auf, der durch einen Automa
tik-Dreipunktgurt 11 gehalten ist, dessen Beckengurtenden 12
sitzseitig und dessen Schultergurtende 13 unter Zwischenschal
tung eines Deformationsgliedes 14 zu einem angedeuteten karosse
riefesten Gurtroller 15 mit Gurtstraffer 16 geführt ist. Jeder
Sitz 3 und 4 weist ein Sitzkissen 17 und eine Rückenlehne 18 mit
Kopfstütze 19 auf, wobei letzterer eine Öse 20 zugeordnet ist,
die von Schultergurtabschnitt 21 durchlaufen wird. Zusammen mit
der Höhenanpassung der Kopfstütze 19 erfolgt dadurch auch eine
Höheneinstellung des oberen, durch die Öse 20 gebildeten Gurtum
lenkpunktes.
Wie in Fig. 1 lediglich bezüglich des Sitzes 3 angedeutet,
stützt sich das Sitzpolster 22 auf einen Sitzkeil 23 ab, der
sich bei starker Belastung plastisch verformt und dabei sicher
stellt, daß das Becken des Insassen 10 unter Veränderung der
Gurtgeometrie nicht zu weit abtaucht. Insbesondere der Sitz 4
stützt sich über einen Sitzträger 24 an ortsfesten Schienen 25
ab, deren Ausgestaltung insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht. Die
Schiene 25 ist mit einem hutförmigen Profil ausgestattet und am
Fahrzeugboden 26 befestigt. Jeweils ein vom nicht dargestellten
Sitzträger abragender Schraubenschaft 27 durchdringt eine ober
seitig der Schiene 25 eingelassene Bohrung 28 und legt somit dem
Sitzträger über mehrere gleichartig ausgebildete Befestigungs
stellen jeweils unter Zwischenlage einer Gegenhalteplatte 29 an
einer unterseitigen Gewindeplatte 30 fest. Ausgehend von der
Bohrung 28 erstreckt sich in Richtung der in Fig. 1 angedeuteten
Spritzwand 6, der zur energieabsorbierenden Abstützung der Füße
31 des Insassen 10 eine z. B. aus Hartschaumstoff bestehende Fuß
auflage 32 vorgeschaltet ist, ein Schlitz 33 mit gleicher oder
aber auch unterschiedlicher Breite, der beim Eintritt einer vor
bestimmten Belastung an den Befestigungsstellen durch den je
weils zugeordneten Schraubenschaft 27 unter Energieabsorption
aufgeweitet wird.
Durch diese gezielt verschiebbare Anordnung insbesondere des
Sitzes 4 wird das Belastungsniveau für den Insassen 10 reduziert
und gleichzeitig eine bewegliche fasse geschaffen, die den Rück
prall des Kompaktfahrzeugs mindert. Da bei dieser Belastungsart
ebenso wie bei einem Heckaufprall die Rückenlehne 18 große
Stützkräfte aufnehmen muß, die letztendlich in die Karosserie 1
eingeleitet werden müssen, stützt sich - um die Festigkeit der
Rückenlehne 18 und einer zugeordneten Neigungsverstelleinrich
tung nicht unvertretbar hochschrauben zu müssen - die Rücken
lehne 18, wie in den Fig. 1 und 2 angedeutet, über ein Stützele
ment 34 an einer karosserieseitigen Schiene 35 ab, wobei z. B.
mittels einer massebelasteten Sperre erreicht wird, daß Ver
stellbewegungen der Rückenlehne 18 bzw. des ganzen Sitzes 3 und
4 durchgeführt werden können, eine Verschiebebewegung beim auf
prallbedingten Auslenken der massebelasteten Sperre jedoch un
terbleibt.
Eine solche Sperrwirkung weist auch eine Schubstange 36 mit te
leskopartig ineinander geführten Abschnitten auf, die die heck
seitige Deformationszone 37 mit dem dem Sitz 4 zugeordneten
Sitzträger 24 verbindet, so daß es bei Intrusionen nicht zur
Beaufschlagung der relativ stoßnahen Rückenlehne 18 kommt.
Aus Fig. 3 geht hervor, wie das in Fig. 2 nur angedeutete, dem
Schultergurtende 13 zugeordnete Deformationsglied 14 ausgebildet
sein kann. Das Gurtband ist auf einem festgelegten Abschnitt
dreilagig übereinander gefaltet und durch Längsnähte miteinander
vernäht, die Reißnähte 38 darstellen, welche beim Überschreiten
einer vorbestimmten Gurtbelastung sich unter Energieabsorption
lösen.
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Sicherstellung der Insassensicherheit, insbe
sondere des Beifahrers, in einem Kompaktfahrzeug mit relativ
kurzer vorderer und hinterer Deformationslänge,
gekennzeichnet durch die Kombina
tion der folgenden, teilweise für sich bekannten Merkmale:
- a) der Insasse (10) weist selbst bei in vorderster Stellung sich befindendem Sitz (4) einen großen Abbremsweg bis zur Armatu rentafel (5) und Spritzwand (6) auf,
- b) der Insasse (10) ist durch einen Automatik-Dreipunktgurt (11) gehalten, dessen Beckengurtenden (12) sitzfest und dessen Schultergurtende (13) unter Zwischenschaltung eines Deformati onsgliedes (14) fahrzeugfest gehalten ist,
- c) das Schultergurtende (13) wird bei dem vorbaubedingt frühen Fahrzeugbeschleunigungsanstieg durch einen Gurtstraffer (16) eingezogen, durch den das Gurtband mit einer gerade noch er träglichen Vorspannkraft gegen den Körper des Insassen (10) gepreßt wird,
- d) der Schultergurtabschnitt (21) wird durch eine lehnenseitige, höhenverstellbare Öse (20) geführt,
- e) der Sitzträger (24) ist gegenüber der Karosserie (1) so fest gelegt, daß er sich ab einer vorbestimmten Belastung unter Energieabsorption entgegen der Stoßrichtung verschiebt und
- f) der Spritzwand (6) ist fahrgastraumseitig eine die Füße (31) des Insassen (10) energieabsorbierend abstützende Fußauflage (32) vorgeschaltet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückenlehne (18) und/oder die Kopfstütze (19) karosse
rieseitig abgestützt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstützwirkung der Rückenlehne (18) und/oder der Kopf
stütze (19) erst bei einem aufprallbedingten, vorbestimmten Be
schleunigungsanstieg der gestaltfesten Fahrgastzelle (2) in
Funktion tritt.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sitzträger (24) über eine vorzugsweise teleskopisch in
einander geführte, bei Stoßbelastung gegen Einschieben gesperrte
Schubstange (36) mit der heckseitigen Deformationszone (37) ver
bunden ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß fahrerseitig eine Sicherheitslenksäule (7) mit einem sensor
auslösbaren, den Oberkörper des Insassen (10) abstützenden Gas
kissen (9) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich das Sitzpolster (22) des Sitzkissens (17) auf einem als
Deformationsglied ausgebildeten Sitzkeil (23) abstützt.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die durch das schultergurtseitige Deformationsglied (14)
herbeigeführte Vorverlagerung zumindest der des Sitzträgers (24)
entspricht.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das schulterseitige Deformationsglied (14) als wenigstens
eine Gurtband-Reißnaht (38) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vom Schultergurtabschnitt (21) durchlaufene Öse (20) ei
ner höhenverstellbaren Kopfstütze (19) angegliedert ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Sitzträger (24) - gegen Abheben gesichert - auf minde
stens einer karosseriefesten Schiene (25) mit einem Hutprofil
ruht und mittels wenigstens eines von ihm abragenden Schrauben
schaftes (27) in eine Bohrung (28) in der Schiene (25) eintritt,
an die sich in Richtung der Spritzwand (6) ein durch den Schrau
benschaft (27) aufweitbarer Schlitz (33) anschließt.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Breite des Schlitzes (33) über dessen Länge ändert.
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