DE4401295C1 - Klappbodenbehälter - Google Patents
KlappbodenbehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Klappbodenbehälter mit den im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen. Derartige Behälter dienen zur
Zwischenlagerung von Schüttgütern, Roh- und Abfallstoffen und dergl.
Nach dem Füllen wird der Behälter durch ein Transportgerät zu einem
Großcontainer gebracht und in diesen durch Öffnen der Bodenklappe
entleert. Das Öffnen der Bodenplatte erfolgt dabei dadurch, daß der
Behälter auf den Rand des Großcontainers aufgesetzt wird, wodurch die
den Boden in geschlossener Position haltende Verriegelung gelöst wird.
In dem DE-GM 17 92 584 ist ein Transportbehälter für Schüttgut be
schrieben, welcher einen als Schüttrutsche ausgebildeten abklappbaren
Boden sowie eine lösbar verriegelnde Vorrichtung aufweist. Die verrie
gelnde Vorrichtung besteht aus einer feder- oder gewichtsbelasteten
Klinke, die über einen Hebel hand- oder reißleinenbetätigt ist. Die
Klinke ist außen am Behälter angebracht und demzufolge leicht verbieg
bar.
In der USD-PS 4,423,831 ist ein Klappbodenbehälter beschrieben, bei
welchem eine angelenkte Bodenklappe an der Behälterseite freiliegende
Begrenzungsstangen aufweist, die mittels Federn den Bodenklappenauf
schlag beim Öffnen dämpfen. Der Verriegelung dient eine Klinke.
Ein Behälter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist in der EP-
Patentanmeldung 0 257 925 A2 beschrieben. Dabei ist an der Unterseite
der Bodenklappe ein in der Nähe der Schwenkachse der Bodenklappe
gelagerter Schwenkhebel vorgesehen, der beim Hochschwenken einen
federnd gelagerten Kipphebel betätigt, der mit einem Haken hinter einer
Raste eingreift, die mit dem Oberteil des Behälters verbunden ist. Die
zum Teil freiliegenden Elemente dieser Verriegelung können verbogen
werden, wodurch die Funktion der Verriegelung in Frage gestellt ist.
Dies gilt auch dann, wenn die Bodenklappe von einem nach unten
vorstehenden Flansch umgeben ist. Außerdem erfolgt der Angriff der
Wand des Großcontainers etwa in der Mitte des Schwenkhebels, was zur
Folge hat, daß beim Hochheben des Behälters nach dem Lösen der
Verriegelung ein Teil des im Behälter gesammelten Schüttguts neben den
Großbehälter fällt. Dies kann dadurch vermieden werden, daß zusammen
mit der Bodenklappe bewegbare seitliche Zentrierwände verwendet
werden, dies ist aber aufwendig. Außerdem sind die Aufnahmen für die
Gabelstaplerarme an der Oberseite des Behälters angeordnet, was eine
relativ große Hubhöhe des Gabelstaplers erfordert, wenn der Behälter
über den Großcontainer gebracht und zum Entleeren noch weiter ange
hoben wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden
und einen Behälter so auszubilden, daß bei einfacher Handhabung des
Behälters die Verriegelungsvorrichtung für die Bodenklappe nicht ver
bogen werden kann und der Angriff der Wand des Großcontainers nahe
an der Schwenkachse der Bodenklappe erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird mit einem Klappbodenbehälter mit den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Entscheidend kommt es bei der Erfindung darauf an, daß zum Entriegeln
der Bodenklappe ein Zugglied in Form eines Zugseils verwendet wird.
Zugseile können nicht verbogen werden, und außerdem erlaubt die
Verwendung eines Zugseils, daß das mit dem oberen Rand des Großcon
tainers zusammenwirkende Auslöseelement nahe an der Schwenkachse der
Bodenklappe angeordnet werden kann, so daß beim Öffnen der Ver
riegelung der Behälter sich fast vollständig über dem Großcontainer
befindet. Das Zugseil liegt an der Unterseite der Bodenklappe an,
lediglich die vom Zugseil beaufschlagten Riegelvorrichtungen und der
stabile Auslösestift ragen über die Unterseite der Bodenklappe nach
unten hervor. Die Riegelvorrichtungen können durch einen Bügel gegen
unerwünschte Beschädigungen geschützt werden. Die Riegelvorrichtungen
sind in den freien Ecken der Bodenklappe angeordnet, was vorteilhaft ist
gegenüber einer Lösung, bei der nur eine mittige Verriegelung vorgese
hen ist, weil im letzteren Fall die Bodenplatte sehr stabil ausgebildet
sein muß, um ein Absenken der Ecken zu vermeiden. Nach dem Entlee
ren des Behälters wird die Bodenklappe beispielsweise durch Aufsetzen
auf den Rand des Großcontainers nach oben gedrückt, wodurch die
Riegelvorrichtungen, welche nach Art von Schnappriegeln arbeiten, wieder
in ihre Riegelposition gelangen.
Durch die Riegelvorrichtung gemäß Anspruch 1 wird eine geringere
Bauhöhe erreicht, d. h. daß bei gleichem Volumen des Aufnahmekörpers
die Höhe des Behälters verringert wird. Dies dient dem einfacheren
Handhaben des Behälters.
Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen des Behälters nach Anspruch 1 sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Wenn ein mit Flüssigkeit durchsetztes Schüttgut im Behälter gesammelt
wird, ist es vorteilhaft, daß eine Trennung von festen und von flüssigen
Bestandteilen erfolgt. Das geschieht dadurch, daß in die Bodenklappe
eine Wanne integriert ist, die zur Aufnahme von Flüssigkeit dient,
welche unter der Einwirkung der Schwerkraft von den festen Bestand
teilen separiert wird. Die Entleerung dieser Wanne erfolgt vor dem
Öffnen der Bodenklappe, also in der Regel zu einem Zeitpunkt, wenn
der Behälter noch nicht über dem Großcontainer angelangt ist. Beim
Füllen des Behälters mit Holzresten, Bauschutt, Pappe, Papier, Steinen
u. dgl. ist die Wanne nicht erforderlich. An den Grundmaßen des Behäl
ters ändert sich durch die Wanne nichts, so daß Behälter mit und ohne
Wanne aufeinander stapelbar sind.
Die Handhabung des Behälters wird insbesondere auch dadurch verbes
sert, daß die Taschen zur Aufnahme der Gabelstaplerarme aus oder
nahe dem Rand des Aufnahmebehälters angeordnet sind, wodurch ein
tiefer Angriff der Gabelstaplerarme ermöglicht und die nötige Hubhöhe
des Gabelstaplers reduziert wird. Dies kann unabhängig von der Art der
Verriegelung geschehen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Untersicht eines Klappbodenbehälters;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Klappbodenbehälters quer zur
Schwenkachse der Bodenklappe;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Klappbodenbehälters in Richtung der
Schwenkachse der Bodenklappe;
Fig. 4 den Auslösestift in einer Seitenansicht;
Fig. 5 den Auslösestift in der Draufsicht;
Fig. 6 die Riegelvorrichtung mit aufgeschnittener Hülse;
Fig. 7a-e verschiedene Phasen beim Transport und bei der Entleerung
des Klappbodenbehälters.
In dem Klappbodenbehälter K werden Abfälle o. dgl. zwischengelagert.
Der gefällte Klappbodenbehälter K wird dann durch eine Transportvor
richtung - beim Ausführungsbeispiel durch einen Gabelstapler - zu einem
Großcontainer G gebracht und dort durch Öffnen der Bodenklappe 5
entleert.
Der Klappbodenbehälter K besteht aus einem Rahmengerüst 1, welches
im Bereich des Aufnahmekörpers 3 seitlich durch Wände 4 geschlossen
ist. Unten ist der Aufnahmekörper 3 durch eine um eine Schwenkachse
6 bewegliche Bodenklappe 5 verschlossen.
An den Ecken des Rahmengerüstes 1 befinden sich untere Füße 2. Diese
Fuße schützen die an der Unterseite der Bodenklappe 5 angeordnete
Verschlußvorrichtung und dienen außerdem zum Aufeinanderstapeln der
Behälter K.
An der Unterseite der Bodenklappe 5 ist nahe zur Schwenkachse 6 eine
Kulissenführung 8 angeordnet, die senkrecht zur Schwenkachse 6 verläuft.
In der Kulissenführung 8 ist ein Auslösestift 7 in Richtung senkrecht zur
Schwenkachse 6 beweglich gehalten. Um den Auslösestift 7 ist ein Zug
seil 10 geführt, dessen freie Enden mit Riegelvorrichtungen 9 verbunden
sind, die in den der Kulissenführung gegenüberliegenden Ecken der
Bodenklappe 5 angeordnet sind. Die Riegelvorrichtungen 9 stehen jeweils
unter der Wirkung einer Schraubendruckfeder 16, durch die das Zugseil
10 im Sinne eines Spannens beansprucht wird, und sind durch Bügel 23
vor Beschädigung geschützt.
In der Bodenklappe 5 ist eine Wanne 21 integriert, die zur Aufnahme
von öligen oder anderweitig verunreinigten Flüssigkeiten dient, welche
unter Schwerkrafteinfluß von den im Aufnahmekörper 3 gesammelten
Festkörperstücken getrennt werden. Zur Entleerung der Wanne 21 dient
eine Entleerungsöffnung 19, die bei Bedarf geschlossen bzw. geöffnet
werden kann. Zweckmäßigerweise ist der Boden der Wanne 21 zu dieser
Entleerungsöffnung 19 hin leicht geneigt, damit die in der Wanne gesam
melte Flüssigkeit nach Öffnen der Entleerungsöffnung 19 leicht ablaufen
kann. Zur Trennung von Feststoffen und Flüssigkeit ist die Wanne 21
oben mit einem Sieb 22 verschlossen, welches vorzugsweise als Spaltsieb
ausgebildet ist. Die Wanne 21 ist Bestandteil der Bodenklappe 5 und
macht also dessen Bewegungen mit. Beim Sammeln von flüssigkeitshalti
gem Abfall muß die Bodenklappe 5 gegenüber dem Aufnahmekörper 3
abgedichtet sein.
Die senkrecht zur Schwenkachse 6 verlaufenden, einander gegenüber
liegenden Wände 4 des Aufnahmekörpers 3 divergieren von unten nach
oben (Fig. 2). Dadurch werden Stufen verhindert, an denen das aus dem
Behälter K zu entfernende Material hängenbleiben kann, und außerdem
wird Raum für direkt oberhalb der Bodenklappe 5 liegende Taschen 20
für die Gabelstaplerarme geschaffen. Die relativ tiefe Lage der Taschen
20 hat den Vorteil, daß ein Gabelstapler mit einer relativ geringen
Hubhöhe verwendet werden kann.
Der in den Fig. 4 und 5 gezeigte Auslösestift 7 geht über eine Ein
schnürung 11 in einen Fuß 12 über. Die Einschnürung 11 dient zur
Aufnahme des Zugseils 10 und verhindert ein Abrutschen desselben. Mit
dem Fuß 12 gleitet der Auslösestift 7 in einer Kulissenführung 8, die
länger sein muß als der Fuß 12 und diesen so umschließt, daß eine
Bewegung des Auslösestiftes 7 nur in Längsrichtung der Kulissenführung
möglich ist. An den Enden der Kulissenführung kann zur Dämpfung von
Stößen jeweils ein Gummipuffer angeordnet sein.
Die in Fig. 6 dargestellte Riegelvorrichtung 9 besteht im wesentlichen
aus einer mit der Bodenklappe 5 verbundenen Hülse 13 und einem
unter der Wirkung einer Schraubendruckfeder 16 stehenden Schnappriegel 14.
Der Schnappriegel 14 stützt sich über einen Ringbund 15 auf der
Schraubendruckfeder 16 ab. Andererseits dient der Ringbund 15 dazu,
die Bewegung des Schnappriegels 14 nach vorne hin zu begrenzen. Mit
dem anderen Ende stützt sich die Schraubendruckfeder 16 auf dem in
Richtung zum Zugseil 10 weisenden Boden der Hülse 13 ab. Der durch
diesen Boden hindurchgeführte Teil des Schnappriegels 14 hat die Form
einer Gabel 17, die zur Aufnahme eines Bolzens 18 dient, an dem das
Zugseil 10 befestigt ist.
Der nach vorne vorstehende Teil 14a des Schnappriegels 14 greift in
eine am unteren Rand des Aufnahmekörpers 3 angeordnete Falle ein.
Der Teil 14a weist oben eine Abschrägung auf, welche dazu dient, den
Schnappriegel 14 entgegen der Wirkung der Schraubendruckfeder 16 beim
Schließen der Bodenklappe 5 zurückzudrücken. Dies erfolgt ähnlich wie
bei einem Schnappriegel bei einer Tür, wo durch die Schräge des
Schnappriegels beim Auftreffen auf die Riegelfalle der Riegel zurückge
drängt wird. Zusätzlich können an der Bodenklappe 5 in der Nähe von
deren freiem Rand Füße 24 angeordnet sein, die beim Absetzen des
Behälters K die Bodenklappe 5 gegen Öffnen sichern, indem die Boden
klappe 5 in die Verriegelungsposition gedrückt wird.
Bei geschlossener Bodenklappe 5, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist,
greifen die Teile 14a in die dazugehörigen Riegelfallen ein. Das Seil 10
sollte gerade soviel gespannt sein, daß ein Schlackern verhindert wird.
Bei geschlossener Bodenklappe sollte also der Fuß 12 des Auslösestiftes
7 gegenüber der Stirnseite der Kulissenführung gar kein oder nur ein
sehr geringes Spiel haben.
Die Entleerung des Behälters K erfolgt - vergleiche Fig. 7d - in der
Weise, daß der Behälter auf den oberen Rand eines Großcontainers G
abgesetzt und in Richtung zum Container hin verschoben wird. Der Rand
des Großcontainers G kommt dabei in Kontakt mit dem Auslösestift 7.
Wird der Behälter K weiter in Richtung zum Container bewegt, dann
wird der Auslösestift 7 in der Kulissenführung verschoben, und dadurch
werden über das gespannte Seil 10 die Riegelvorrichtungen 9 derart
ausgelöst, daß die Teile 14a aus der Riegelfalle herausgezogen werden.
Die Bodenklappe 5 wird dadurch entriegelt und schwenkt unter ihrem
Eigengewicht sowie unter dem Gewicht des darauf ruhenden Materials
nach unten.
Das Schließen der Bodenklappe 5 nach dem Entleeren des Behälters K
erfolgt in der Weise, daß die Bodenklappe 5 z. B. durch Aufsetzen auf
den oberen Rand des Großcontainers G in ihre Schließposition gedrängt
wird. Die Teile 14a des Schnappriegels 14 laufen mit ihren Schrägflächen
auf den unteren Rand des Aufnahmekörpers 13 auf, wodurch die
Schnappriegel zurückgedrängt werden und nach einer weiteren kleinen
Schwenkbewegung in die Riegelfallen einschnappen. Das Schließen der
Bodenklappe 5 wird auch durch an dieser angeordnete Füße 24 erreicht,
wenn beim Absetzen des Behälters K auf den Boden durch die Füße 24
die Bodenklappe 5 in ihre Schließposition gedrückt wird. Der Behälter
K ist dann für einen weiteren Zyklus bereit.
In Fig. 7 ist ein derartiger Zyklus schematisch dargestellt.
Zunächst wird der gefüllte Behälter K vom Boden oder einer sonstigen
Unterlage durch den Gabelstapler aufgenommen und hochgehoben (Fig. 7b).
In dieser Position kann durch Öffnen der Entleerungsöffnung 19
Flüssigkeit aus der Wanne 21 abgelassen werden. Die Flüssigkeit aus der
Wanne wird also getrennt vom festen Inhalt des Aufnahmekörpers 3
entsorgt.
In der angehobenen Position wird der Behälter K über den Großcontai
ner G gebracht. Dann wird der Behälter K abgesenkt und zum Großcon
tainer hin verschoben, wobei der Auslösestift 7 in der vorstehend be
schriebenen Weise mit dem Rand des Containers zusammenwirkt (Fig. 7d).
Nach dem Lösen der die Bodenklappe in ihrer geschlossenen Stel
lung gehaltenen Verriegelung wird der Behälter K angehoben, wobei die
nach unten schwenkende Bodenklappe 5 innen auf dem Rand des Groß
containers G aufliegt (Fig. 7b). Das Entleeren des Behälters K vollzieht
sich in einer Position, bei der der Behälter K sich fast vollständig
oberhalb des Großcontainers G befindet, so daß ein unerwünschtes
Danebenfallen von Schüttgut verhindert wird.
Claims (11)
1. Klappbodenbehälter; bestehend aus einem von aufrechtstehenden
Wänden begrenzten Aufnahmekörper und einer einseitig an der
Unterseite des Aufnahmekörpers angelenkten Bodenklappe, wobei an
der der Schwenkachse gegenüberliegenden Seite der Bodenklappe
eine Verriegelung angeordnet ist, welche durch Zusammenwirken mit
dem oberen Rand eines Großcontainers entriegelbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Nähe der Schwenkachse (6) der Bodenklappe (5) ein aus
der Bodenklappe (5) nach unten herausragender Auslösestift (7)
angeordnet ist, der in einer zur Schwenkachse (6) senkrechten Rich
tung an der Bodenklappe (5) verschiebbar geführt ist und um den
ein Zugseil (10) gelegt ist, dessen freie Enden mit in dem Aus
lösestift (7) gegenüberliegenden Ecken der Bodenklappe (5) vor
gesehenen, unter Federkrafteinwirkung stehenden Riegelvorrichtungen
(9) verbunden sind.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aus
lösestift (7) eine Einschnürung (11) zur Führung des Zugseils (10)
und einen Fuß (12) aufweist, der in einer Kulissenführung gleitet.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Riegelvorrichtung (9) aus einem an der Unterseite der Bodenklappe
(5) befestigten Hülse (13) und einem darin längsbeweglichen
Schnappriegel (14) besteht, der sich über einen Ringbund (15) auf
einer Schraubendruckfeder (16) abstützt, die am anderen Ende am
Boden der Hülse (13) abgestützt ist.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der aus der Hülse (13) herausragende Teil (14a) des Schnapp
riegels (14) eine Schrägfläche aufweist.
5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der
Rückseite der Hülse (13) aus dieser herausragende Teil des
Schnappriegels (14) eine Gabel (17) aufweist, die zur Aufnahme
eines Bolzens (18) dient, an dem das Zugseil (10) befestigt ist.
6. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen
(20) zur Aufnahme der Gabelstaplerarme am oder nahe dem unte
ren Rand des Aufnahmebehälters (3) angeordnet sind.
7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einander
gegenüberliegenden, senkrecht zur Schwenkachse (6) der Bodenklappe
(5) angeordneten Wände (4) des Aufnahmebehälters (3) von unten
nach oben divergieren und daß neben den unteren Kanten der
geneigten Wände (4) die Taschen (20) angeordnet sind.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Klappbodenbehälter (K) aus Metallblech und/oder Kunst
stoff besteht.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß ein oberer Behälter durch an den Ecken des Behälters angeord
nete Fuße (2) auf einen unteren Behälter aufsetzbar ist.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß am Behälter eine Kettenschlaufe befestigt ist, mit der das
Abrutschen des Behälters von einem Gabelstapler verhindert wird.
11. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß an der Bodenklappe (5) Füße (24) angeordnet sind, welche
beim Absetzen des Behälters (K) die Bodenklappe (5) in die Schieß
position bringen.
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