DE439893C - Formstueck kreisringaehnlicher Gestalt fuer Zahnkraenze - Google Patents
Formstueck kreisringaehnlicher Gestalt fuer ZahnkraenzeInfo
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- DE439893C DE439893C DEA47071D DEA0047071D DE439893C DE 439893 C DE439893 C DE 439893C DE A47071 D DEA47071 D DE A47071D DE A0047071 D DEA0047071 D DE A0047071D DE 439893 C DE439893 C DE 439893C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/06—Use of materials; Use of treatments of toothed members or worms to affect their intrinsic material properties
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Description
- Formstück kreisringähnlicher Gestalt für Zahnkränze. Bei der Herstellung von Zahnrädern, Reibscheiben und sonstigen Werkstücken kreisrunder Gestalt aus Faserstoffen unter Verwendung eines harzartigen Bindemittels besteht die Schwierigkeit, das zur Verwendung kommende Tuch, Papier o. dgl. in kreisrunde Formen zu bringen. Es ist nicht angängig, z. B. bei der Anwendung von Tuchstreifen diese unmittelbar bei der Herstellung in kreisrunder oder ringförmiger Gestalt zu weben, weil die Herstellungskosten hierbei zu bedeutende würden. Es ist ferner nicht vorteilhaft, aus einem fertigen Tuchstreifen Segmente der erforderlichen Gestalt herauszuschneiden, weil dieses Verfahren einen unwirtschaftlich hohen Abfall an kostbarem Material mit sich bringt. Außerdem ist es bei dieser Herstellungsweise nicht möglich, zum mindesten aber schwierig, bei denn Verlegen des Ausgangsstoffes hinsichtlich der Faserrichtung auf die Richtung der zu erwartenden hauptsächlichsten Beanspruchungen Rücksicht zu nehmen.
- Das Formstück gemäß der Erfindung wird demgegenüber in der Weise hergestellt, dai der als Ausgangsstoff verwendete gerade Tuchstreifen in seiner Breie mehrfach doppelt gefaltet wird, wobei wenigstens eine der Bruchkanten zur Querschnittslinie des Streifens geneigt ist. Bei dieser Herstellungsart wird jeglicher Abfall vermieden; zur Verwendung gelangt beispielsweise ein normal gewebter Tuchstreifen, bei dessen Verlegung hinsichlich der Faserrichtung unschwer Rücksicht auf die zu erwartenden Beanspruchungen genommen werden kann, welcher aber vor allem durch entsprechendes Falten alle nur denkbare Formen annehmen kann, so daß lediglich Tuchstreifen verschiedener Breite auf Lager gehalten oder aus größeren Stücken hergestellt zu werden brauchen.
- Die Zeichnung läßt die Art des Faltens in zwei verschiedenen Ausführungsformen erkennen. Der Tuchstreifen a ist an den beiden Bruchkanten b und c mehrfach gefaltet, so daß er eine kreisförmige Gestalt annimmt. Der Deutlichkeit halber sind die Faltstellen weiter auseinandergerückt dargestellt, als es in der Regel in Wirklichkeit geschehen wird. Die Falten können so dicht aneinanderliegen, daß starke Unterschiede im äußeren und inneren Umfange des, Formstückes ausgeglichen werden. Auch bei dicht aneinanderliegenden Bruchstellen Bann durch Wahl entsprechender Neigung der Faltkanten jede beliebige Rundung erzielt werden. Bei der Ausführung nach Abb. i schneiden sich die beiden Kanten b und c auf der äußeren Begrenzungslinie des Stoffstreifens, bei der Ausführung nach Abb. 2 liegt der Schnittpunkt außerhalb des Stoffstreifens.. , Der Tuchstreifen wird in der angegebenen Weise mehrfach gefaltet und in mehreren Schichten übereinandergelegt, bis die gewünschte Stärke des Formstückes erreicht ist. Hierbei können die Faltstellen der aufeinanderfolgenden Lagen auf die Zwischenräume der Faltstellen der vorhergehenden Lage gelegt werden, um die Materialstärk.e auszugleichen. Sollte dies nicht genügen oder das Formstück auf seinem äußeren Umfange eine größere Dicke aufweisen müssen als an dem inneren Umfange, so können zwischen die einzelnen Schichten des gefalteten Stoffstreifens an sich bekannte ringförmige Zwischenscheiben eingelegt werden. Der Materialausgleich läßt sich auch in der Weise erzielen, daß der Faserstoffstreifen in seiner Ausgangsform breiter gehalten ist als die erforderliche Breite des endgültigen Formstückes und der überstehende Teil nach der Linie I-I der Abb. i umgebrochen wird.
- Die weitere Herstellung beispielsweise eines Zahnradkranzes erfolgt in an sich bekannter Weise. Nachdem der Tuchstreifen mit einem Bindemittel getränkt, in der angegebenen Weise gefaltet und in die Form eingelegt worden ist, wird das Material gleichzeitiger Erwärmung und hohem Drucke ausgesetzt. Das Endergebnis ist ein Formstück von gleichmäßigem und außerordentlich festem Gefüge, welches als Ausgangsmaterial für Zahnradkränze, Reibscheibenauflagen u. dgl. Verwendung finden kann. -
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Formstück kreisringähnlicher Gestalt für Zahnradkränze o. dgl., welches aus Faserstoffbahnen unter Verwendung eines Bindemittels hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der als Ausgangsstoff verwendete gerade Stoffstreifen in seiner Breite mehrfach doppelt gefaltet ist, in der Weise, daß wenigstens eine der Bruchkanten zur Querschnittslinie des Streifens geneigt ist.
- 2. Formstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Windungen der gefalteten Faserstoffbahn ringföiznige Zwischenscheiben eingelegt sind, welche 'schmäler sind als die Hauptfaserstoffbahn und mit deren Außenkreis zur Deckung gebracht werden.
- 3. Forrns.tück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserstoffstreifen in seiner Ausgangsform breiter gehalten ist als die erforderliche Breite des endgültigen Formstückes und der überstehende Teil zur Verstärkung des äußeren Kranzes umgebrochen ist.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB439893X | 1925-02-24 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE439893C true DE439893C (de) | 1927-01-18 |
Family
ID=10431264
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA47071D Expired DE439893C (de) | 1925-02-24 | 1926-02-23 | Formstueck kreisringaehnlicher Gestalt fuer Zahnkraenze |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE439893C (de) |
-
1926
- 1926-02-23 DE DEA47071D patent/DE439893C/de not_active Expired
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