DE4333123C1 - Rückenlehne für einen Fahrzeugsitz - Google Patents
Rückenlehne für einen FahrzeugsitzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rückenlehne für einen
Fahrzeugsitz, insbesondere für den Fondsitz eines
Personenkraftwagens, gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Solche Rückenlehnen für den Fond- oder Rücksitz mit jedem
Sitzplatz zugeordneter beweglicher Kopfstütze verbessern bei
nicht besetzter Fondbank durch Absenken der Kopfstütze den
Blick des Fahrers nach hinten. Eine vorübergehende Absenkung
der Kopfstütze ist aber auch am Fahrer- und/oder
Beifahrersitz von Vorteil, wenn der Fahrer das Fahrzeug über
eine längere Wegstrecke zurücksetzen muß, wie dies z. B. in
Einfahrten ohne Wendemöglichkeit der Fall ist.
Bei einer bekannten Rückenlehne der eingangs genannten Art
(DE 38 21 366 C1) sind die drei Kopfstützen an der
Rückenlehne einer dreisitzen Fondbank um eine quer zur
Fahrtrichtung verlaufende Schwenkachse schwenkbar und können
aus der hochgeklappten Gebrauchslage in eine rückwärtige
heruntergeklappte Nichtgebrauchslage, in welcher sie in einer
Vertiefung in der Hutablage im Heckfensterbereich einliegen,
umgeklappt werden und umgekehrt. Eine solche Rückenlehne
erfordert eine besondere Gestaltung der Hutablage, was
einerseits nur bei Fahrzeugen mit Stufenheck und Kofferraum
möglich ist und andererseits die Hutablage als Ablagebereich
für sonstige Gegenstände unbrauchbar macht. Bei Fahrzeugen
mit Schrägheck und Heckklappe ist eine solche Rückenlehne
nicht zweckmäßig einzusetzen, da vor Öffnen der Heckklappe
zwecks freiem Zugang des Fahrzeugs erst die Kopfstützen in
ihre Gebrauchslage überführt werden müssen. Bei Fondsitzen
für Kombiwagen mit zur Vergrößerung des Laderaums ganz oder
teilweise umklappbarer Rückenlehne ist diese bekannte
Rückenlehne ebenfalls nicht einsetzbar, da hier die Hutablage
fehlt und die Kopfstützen sowohl in ihrer nach hinten
umgeklappten Nichtgebrauchslage als auch in ihrer
hochgeklappten Gebrauchslage beim Umklappen der Rückenlehne
immer stören.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine für alle
Personenkraftwagen-Typen brauchbare Rückenlehne der eingangs
genannten Art zu schaffen und diese so zu gestalten, daß die
in ihre untere Ablagestellung überführte mindestens eine
Kopfstütze sowohl mit der Rückenlehne ein ästhetisch
ansprechendes, geschlossenes Gesamtaussehen bietet, als auch
bei einem gewünschten vollständigen oder teilweisen Umklappen
der Rückenlehne sich problemlos ohne zusätzliche
Hilfsmaßnahmen zusammen mit der Rückenlehne in den zu den
Vordersitzen oder zu dem nach vorn aufgestellten Sitzpolster
der Fondbank zur Verfügung stehenden Raum einpaßt.
Die Aufgabe ist bei einer Rückenlehne der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 definierten Gattung erfindungsgemäß durch
die Merkmale im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Rückenlehne hat den Vorteil, daß das
Polsterteil zur Realisierung der Kopfstützenfunktion sich in
der Ablagestellung der Kopfstütze vollständig an die
Rückenlehne anpaßt und von dieser bei entsprechender äußerer
Gestaltung optisch nicht zu unterscheiden ist. Zur
Überführung in die Gebrauchsstellung der Kopfstütze wird das
Polsterteil endseitig zusammengeschoben, wodurch es sich
mittig nach oben verändert und in seinem mittleren oberen
Abschnitt eine der Kopfform angepaßte Abstützfläche bildet.
Durch mehr oder weniger starkes Zusammenschieben des
Polsterteils kann die Höhenlage dieser Abstützfläche bestimmt
und so die Kopfstützenhöhe an die Körpergröße des Sitzenden
angepaßt werden. Werden die Polsterenden wieder soweit
auseinandergeführt, daß sich das Polsterteil völlig gestreckt
hat, liegt dieses wieder bündig mit der Rückenlehne und stört
auch beim Umklappen der für einen Fondsitz eingesetzten
Rückenlehne nach vorn nicht. Je nachdem, wieviel Raum
zwischen der hochgeklappten Fondsitzbank und der Schwenkachse
der Rückenlehne vorhanden ist, wird das Polsterteil
unmittelbar auf die Lehnenoberkante aufgesetzt oder in die
Lehnenumrißkontur mit einbezogen.
Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Rückenlehne mit zweckmäßigen Weiterbildungen und
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren
Patentansprüchen angegeben.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist im
Polsterteil ein elastisches Versteifungsglied, z. B. ein
Federband aus Flach- oder Rundfederstahl oder Kunststoff,
integriert, das sich über die gesamte Axiallänge des
Polsterteils erstreckt. Die Verstellmittel greifen endseitig
an dem elastischen Versteifungsglied an. Bei einer solchen
Ausbildung des Polsterteils biegt sich beim Zusammenschieben
der Polsterenden das Polsterteil definiert bogenförmig nach
oben. Mit zunehmender Höhenlage verändert sich dabei
insgesamt die Breite der Kopfstütze.
In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist das
Polsterteil längs seiner Erstreckungsachse in drei Abschnitte
unterteilt, die über jeweils eine in Lehnentiefe gerichtete
Gelenkachse miteinander gelenkig verbunden sind. Die
Verstellmittel greifen dabei an den äußeren Enden der beiden
äußeren Polsterabschnitte an. Bei dieser Ausführung der
Kopfstütze erhält man ein in jeder Höhenlage der Kopfstütze
gleich breites Kopfteil und lediglich die Trapezform der
Kopfstütze ändert sich mit Hochschieben oder Absenken des
mittleren Polsterteilabschnittes. Die Verstellmittel sind in
allen Fällen manuell, elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch
betätigbar.
Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen im folgenden näher beschrieben. Dabei
zeigen:
Fig. 1 Eine Vorderansicht eines im Verhältnis 2/3 zu 1/3
geteilten dreisitzigen Rücksitzes für einen
Personenkraftwagen,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Rücksitzes in Fig. 1 bei
hochgeklappter Sitzbank.
Der in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 in Seitenansicht
zu sehende Rücksitz oder Fondsitz für einen als Kombiwagen
ausgebildeten Personenkraftwagen weist einen dreisitzigen
Rück- oder Fondsitz mit Sitzbank 10 und Rückenlehne 11 auf,
die beide im Verhältnis 1/3 zu 2/3 geteilt sind. Wie in Fig.
2 angedeutet ist, ist jeder Sitzbankteil 101 und 102 um eine
an der in Fahrtrichtung vorderen unteren Kante liegende
Schwenkachse 12 schwenkbar gehalten, während jedes
Rücklehnenteil 111 und 112 um eine untere Schwenkachse 13
nach vorn geklappt werden kann. Zur Laderaumvergrößerung ist
die gesamte Sitzbank 10 oder eines der Sitzbankteile 101 oder
102 in die in Fig. 2 ausgezogen dargestellte
Hochklappstellung zu überführen und anschließend die
Rückenlehne 11 bzw. das dem hochgeklappten Sitzbankteil 101
oder 102 zugeordnete Rückenlehnenteil 111 oder 112 nach vorn
in eine horizontale Lage umzuklappen, wie dies in Fig. 2
strichpunktiert angedeutet ist.
Die Rückenlehne 11 trägt entsprechend der Dreisitzigkeit des
Rücksitzes drei Kopfstützen 14, wobei jeweils eine Kopfstütze
14 einem Sitzbereich des Rücksitzes zugeordnet ist. Die drei Kopf
stützen 14 sind jeweils identisch ausgebildet, so daß stellvertretend zunächst
lediglich die dem Rückenlehnenteil 112 zugeordnete Kopfstütze
14 im einzelnen beschrieben wird.
Die Kopfstütze 14 weist ein über die Gesamtbreite des
Rückenlehnenteils 112 sich erstreckendes, flaches, flexibles
Polsterteil 15 auf, das an der Lehnenoberkante 16 der
Rückenlehne 11 angeordnet ist. Bei dem Rückenlehnenteil 111
mit den beiden identischen Kopfstützen 14 erstreckt sich
jedes Polsterteil 15 über den entsprechenden Sitzbereich des
Rückenlehnenteils 111, also ebenfalls über die Gesamtbreite
des zum Sitz gehörenden Rückenlehnenanteils. Jedes
Polsterteil 15 nimmt im Rückenlehnenteil 111 somit dessen
halbe Breite ein. Das Polsterteil 15 endet bündig mit den
Seitenflächen des Rückenlehnenteils 112 und ist unmittelbar
auf die Lehnenoberkante 16 aufgesetzt. Alternativ hierzu kann
das Polsterteil 15 aber auch in die Umrißkontur der
Rückenlehne 11, hier des Rückenlehnenteils 112, einbezogen
sein. In beiden Fällen ist das Polsterteil 15 als Lehnenkopf
geformt und bildet somit eine optische Einheit mit dem
Rückenlehnenteil 112. In dieser in Fig. 1 ausgezogen
dargestellten Stellung des Polsterteils 15 hat das
Polsterteil 15 keine Kopfstützenfunktion, befindet sich
vielmehr in der unteren Ablagestellung der Kopfstütze 14, in
welcher der Blick des Fahrers nach rückwärts durch die
Heckscheibe freigegeben und nicht durch die Kopfstütze 14
behindert ist.
Zur Kopfstütze 14 gehören ferner Verstellmittel 17, die an
dem Polsterteil 15 angreifen und durch horizontale
Verschiebung der Polsterenden in gegensinniger Richtung
aufeinander zu, eine nach oben gerichtete Auswölbung des
Polsterteils 15 bewirken, wie dies in Fig. 1 strichliniert
für das dem Rückenlehnenteil 112 zugeordnete Polsterteil 15
und dem danebenliegenden mittleren Polsterteil 15 dargestellt
ist. Durch diese Auswölbung des Polsterteils 15 wird die
Kopfstütze 14 von ihrer unteren Ablagestellung in ihre obere
Gebrauchsstellung überführt, in welcher sie zur Abstützung
des Kopfes des Sitzenden dient. Durch mehr oder weniger
starkes Aufeinanderzubewegen der Polsterenden ist dabei eine
stufenlose Einstellung der oberen Gebrauchsstellung der
Kopfstütze 14 entsprechend der Körpergröße des Sitzenden
möglich.
Zur Versteifung und zur definierten reproduzierbaren
Verformung des Polsterteils 15 bei Aufeinanderzubewegen der
Polsterenden ist im Polsterteil 15 ein elastisches
Versteifungsglied 18 integriert, das sich über die gesamte
Axiallänge des Polsterteils 15 erstreckt und in dessen Achse
verläuft. Das Versteifungsglied 18 kann z. B. ein Federband
aus Flach- oder Rundfederstahl, aber auch aus Kunststoff
sein. Die Verstellmittel 17 greifen dann endseitig an dem
Versteifungsglied 18 an, wobei die Verstellmittel 17 manuell,
elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigt werden
können.
Die der linken Kopfstütze 14 in Fig. 1 zugeordneten
Verstellmittel 17 weisen, wie in Fig. 1 links nur schematisch
angedeutet ist, zwei Gewindemuffen 19 mit Innengewinde auf,
die unterhalb des Polsterteils mit in Lehnenbreite
gerichteter, horizontalen Muffenachse in deren
Rückenlehnenteil 111 axial verschieblich angeordnet sind.
Jede Gewindemuffe 19 ist an einem Ende des elastischen
Versteifungsglieds 18 schwenkbeweglich angeordnet, wobei die
Schwenkachse 20 in Lehnentiefe gerichtet ist. In jeder
Gewindemuffe 19 ist eine Antriebsspindel 21 verschraubbar,
wobei die eine Antriebsspindel 21 ein Links- und die andere
Antriebsspindel 21 ein Rechtsgewinde trägt. Beide
Antriebsspindeln 21 sind außerdem in einer Schraubhülse 22
verschraubbar, die manuell oder mittels eines Elektromotors
23 drehbar ist. Durch Drehen der Schraubhülse 22 im oder
entgegen Uhrzeigersinn werden die Gewindemuffen 19, und damit
die Polsterenden des Polsterteils 15, in Axialrichtung auf
den Antriebsspindeln 21 in entgegengesetzten Richtungen
verschoben, so daß sie sich entweder aufeinander zu- oder
voneinander wegbewegen. Entsprechend verformt sich das
Polsterteil 15 von seiner in Fig. 1 ausgezogen dargestellten
langgestreckten Position in die strichliniert dargestellte
Krümmungsposition und umgekehrt.
Bei einer alternativen Ausführungsform der Kopfstütze 14,
die in Fig. 1 als mittlere Kopfstütze 14 der Rückenlehne 11
vereinfacht dargestellt ist, ist im flachen,
langgestreckten und flexiblen Polsterteil 15 ein prall
aufgeblasener Luftschlauch 24 integriert. Die Verstellmittel
17 können wiederum wie in der linken Kopfstütze 14 in Fig. 1
und wie vorstehend beschrieben ausgebildet sein. Alternativ
hierzu weisen sie jedoch, wie schematisch skizziert ist, zwei
an jeweils einem der Polsterenden des Polsterteils 15
angreifende Seilzüge 25 und zwei in der Rückenlehne 11
drehbar gehaltene Seilrollen 26 auf. Die beiden Seilrollen 26
sind mittels eines Elektromotors 27 in inversen
Drehrichtungen antreibbar, wobei sich je nach Drehrichtung die
Seilzüge 25 auf- oder abwickeln. Bei entsprechender
horizontaler Führung der Polsterenden werden diese somit in
gleicher Weise unter radiusförmiger Auswölbung des
Polsterteils 15 nach oben aufeinander zubewegt. Werden die
beiden Seilrollen 26 in Abwickelrichtung angetrieben, so wird
durch den integrierten Luftschlauch 24 das Polsterteil 15
wieder in seine langgestreckte Form und damit die Kopfstütze
14 in ihre untere Ablagestellung zur Sichtverbesserung
überführt.
Eine weitere alternative Ausführungsform des Polsterteils 15
und der Verstellmittel 17 ist der Einfachheit halber für die
in Fig. 1 rechte Kopfstütze 14 des Rückenlehnenteils 111
dargestellt. Hier ist das Polsterteil 15 längs seiner
Erstreckungsachse in drei etwa gleich lange Polsterabschnitte
151, 152, 153 unterteilt. Die drei Polsterabschnitte
151, 152, 153 sind jeweils über eine Gelenkachse 28 bzw. 29
miteinander gelenkig verbunden, die sich in Sitztiefe
erstreckt. Die axiale Länge des mittleren Polsterabschnittes
152 kann entsprechend der gewünschten Kopfstützenbreite
bemessen werden, wodurch die beiden äußeren Polsterabschnitte
151 und 153 jeweils die halbe Differenzlänge zwischen der
Breite der Rückenlehne 11, hier des der Kopfstütze 14
zugeordneten Sitzbereichs am Rückenlehnenteil 111, abzüglich
der axialen Länge des mittleren Polsterabschnitts 152 zu
bemessen sind. Die Verstellmittel 17 greifen an den äußeren
Enden der beiden äußeren Polsterabschnitte 151 und 153 an.
Sie können wiederum so ausgeführt werden wie die vorstehend
beschriebenen Verstellmittel 17. Die hier skizzierten
Verstellmittel 17 weisen alternativ zu diesen
Ausführungsformen zwei miteinander fluchtend in Lehnenbreite
sich erstreckende Verschiebestangen 30 und zwei Koppelglieder
31 auf. Jeweils ein Koppelglied 31 ist an einem der äußeren
Polsterabschnitte 151, 153 und an einem Ende der
Verschiebestangen 30 angelenkt. Die Gelenkachsen erstrecken
sich dabei wiederum in Sitz- oder Lehnentiefe. Die
Verschiebestangen 30 sind in Rückenlehnenbreite gesehen axial
verschieblich geführt und werden hier von den Kolbenstangen
von zwei in der Rückenlehne 11 angeordneten
Hydraulikzylinderantrieben 32 gebildet. Jeder
Hydraulikzylinderantrieb 32 besteht in bekannter Weise aus
einem Hydraulikzylinder 33 und einem darin axial
verschieblichen Hydraulikkolben 34, der fest mit der
Kolbenstange bzw. der Verschiebestange 30 verbunden ist. Beaufschlagt über
zwei Hydraulikanschlüsse 35, 36 kann der Hydraulikkolben 34
mit Verschiebestange 30 in die eine oder andere
Verschieberichtung verschoben und damit die Enden der beiden
äußeren Polsterabschnitte 151 und 153 aufeinander zu- oder
voneinander wegbewegt werden. Entsprechend wird der mittlere
Polsterabschnitt 152 des Polsterteils 15 mehr oder weniger
über die Lehnenoberkante 16 angehoben und in seine der
Körpergröße des Sitzenden angepaßte Gebrauchsstellung zur
Abstützung des Kopfes überführt.
Soll im Kombiwagen zwecks Vergrößerung des Laderaums zumindest ein Abschnitt
des Rücksitzes umgeklappt werden, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, so ist die
jeweils zugeordnete Kopfstütze 14 durch Auseinanderbewegungen der
Polsterenden des Polsterteils 15 in ihre untere Außer
gebrauchsstellung zu überführen, in welcher das
langgestreckte Polsterteil 15 an der Lehnenoberkante 16
unmittelbar langgestreckt anliegt oder in die
Lehnenumrißkontur mit einbezogen ist. Danach ist die Sitzbank
10 um ihre vordere Schwenkachse 12 umzuklappen, wodurch sie
sich hinter den Vordersitzen vertikal aufstellt. In den
nunmehr geschaffenen Freiraum wird die Rückenlehne 11 durch
Schwenken um ihre Schwenkachse 13 nach vorn umgeklappt, wobei
ihre Rückseite 37 nach oben weist und den Boden der
erweiterten Ladefläche bildet. Diese Stellung der Rückenlehne
11 ist in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet.
Die vorstehend beschriebene Rückenlehne 11 mit den
verschiedenen Ausführungsformen der Kopfstütze 15 ist nicht
nur für den Fondsitz von Personenkraftwagen oder Kombiwagen
geeignet, sondern kann ebenso als Rückenlehnen von Fahrer-
und/oder Beifahrersitz Einsatz finden. Auch hier gibt es
Fahrsituationen, in welchen der Fahrer beim Rückwärtsfahren
eine verbesserte Sicht benötigt und hierzu die Kopfstütze von
Beifahrer- und/oder Fahrersitz in ihre untere Ablagestellung
zu überführen wünscht.
Claims (11)
1. Rückenlehne für Fahrzeugsitze, insbesondere für Fondsitze
von Personenkraftwagen, mit mindestens einer Kopfstütze, die
aus einer oberen, über die Lehnenoberkante emporragenden
Gebrauchsstellung zur Kopfabstützung in eine untere
Ablagestellung für eine Blickfeldverbesserung nach hinten und
umgekehrt überführbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopfstütze (14) ein über die Lehnenbreite sich
erstreckendes, flaches, flexibles Polsterteil (15) und an dem
Polsterteil (15) angreifende Verstellmittel (17) aufweist,
die durch Aufeinanderzubewegen der Polsterenden in Richtung
Lehnenbreite eine nach oben gerichtete Auswölbung des
Polsterteils (15) bewirken.
2. Rückenlehne nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Polsterteil (15) als Lehnenkopf geformt und
unmittelbar auf der Lehnenoberkante (16) angeordnet oder in
die Lehnenumrißkontur einbezogen ist.
3. Rückenlehne nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Polsterteil (15) ein elastisches Versteifungsglied
(18), z. B. ein Federband aus Flach- oder Rundfederstahl oder
Kunststoff, integriert ist, das sich über die gesamte
Axiallänge des Polsterteils (15) erstreckt, und daß die
Verstellmittel (15) endseitig an dem elastischen
Versteifungsglied (18) angelenkt sind.
4. Rückenlehne nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Polsterteil (15) ein aufblasbarer Luftschlauch (24)
integriert ist.
5. Rückenlehne nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Polsterteil (15) in Richtung seiner Längserstreckung
in drei Polsterabschnitte (151, 152, 153) unterteilt ist, die
über jeweils eine in Lehnentiefe gerichtete Gelenkachse
(28, 29) miteinander gelenkig verbunden sind, und daß die
Verstellmittel (17) an den äußeren Enden der beiden äußeren
Polsterabschnitte (151, 152) angreifen.
6. Rückenlehne nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die axiale Länge des mittleren Polsterabschnittes (152)
etwa der gewünschten Kopfstützenbreite bemessen ist.
7. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellmittel (17) manuell, elektrisch, hydraulisch
oder pneumatisch betätigbar sind.
8. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellmittel (17) zwei Gewindemuffen (19) mit
Innengewinde, die unterhalb des Polsterteils (15) mit in
Lehnenbreite gerichteter Muffenachse axial verschieblich
angeordnet und an den Polsterteilenden jeweils um ein in
Lehnentiefe gerichtete Schwenkachse (20) schwenkbar gehalten
sind, und zwei jeweils in eine der Gewindemuffen (19)
verschraubte Antriebsspindeln (21) aufweisen, die bei
Rotation eine gegensinnige Axialverschiebung der
Gewindemuffen (19) herbeiführen.
9. Rückenlehne nach einem der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellmittel (17) zwei in Lehnenbreite sich
erstreckende Verschiebestangen (30), die in der Rückenlehne
(11) axial verschieblich geführt sind, und zwei Koppelglieder
(31) aufweisen, die jeweils am Stangenende und am
Polsterteilende mit in Lehnentiefe gerichtete Gelenkachse
angelenkt sind, und daß die Verschiebestangen (30) zur
gegensinnigen Axialverschiebung antreibbar sind.
10. Rückenlehne nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschiebestangen (30) die Kolbenstangen von zwei in
der Rückenlehne (11) angeordneten Hydraulikzylinderantrieben
(32) sind.
11. Rückenlehne nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellmittel (17) zwei jeweils an einem der
Polsterteilenden angreifende Seilzüge (25) und zwei in der
Rückenlehne (11) drehbar gehaltene Seilrollen (26) aufweist,
auf welche die Seilzüge (25) aufwickelbar sind, und daß die
Seilrollen (26) in inversen Drehrichtungen gleichzeitig
antreibbar sind.
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Publications (1)
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