DE431403C - Saegeblatt mit doppelseitiger Zahnung - Google Patents
Saegeblatt mit doppelseitiger ZahnungInfo
- Publication number
- DE431403C DE431403C DEW66496D DEW0066496D DE431403C DE 431403 C DE431403 C DE 431403C DE W66496 D DEW66496 D DE W66496D DE W0066496 D DEW0066496 D DE W0066496D DE 431403 C DE431403 C DE 431403C
- Authority
- DE
- Germany
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- teeth
- saw blade
- double
- row
- cutting
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D61/00—Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
- B23D61/12—Straight saw blades; Strap saw blades
- B23D61/126—Straight saw blades; Strap saw blades having cutting teeth along both edges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Knives (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 7.JULI1926
PATENTSCHRIFT
- JVl 431403 -KLASSE 49 c GRUPPE 23
(W 66496 Ij49Ci)
Sägeblatt mit doppelseitiger Zähnung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1924 ab.
Die insbesondere zum Schneiden von Metallen verwendeten Sägten mit doppelseitiger Zähnung
des Blattes haben den Zweck, eine bessere Ausnutzung des Sägeblattes dadurch, zu
ermöglichen, daß nach Abnutzung der einen
Zähnereihe durch bloßes Wenden des Blattes die zweite Zähnereihe verwendet werden
kann.
Derartige Sägen werden bisher auf beiden Seiten mit gleichbreiter Schränkung erzeugt, io
was den Nachteil hat, daß sich die beim Schneiden oben befindliche, nicht benutzte
Seite bei dickerem Material an den Schnittflächen reibt und infolge der dadurch eintretenden
Abnutzung, wenn sie nach Wenden des Blattes zum Schneiden verwendet werden soll,
fast unwirksam ist.
Aus diesem Grunde werden für alle Arbeiten, bei welchen es auf große und schnelle
to Leistungen ankommt, einfächle. (öiur.eine Zähnereihe
besitzende) Sägeblätter benutzt, trotz der damit verbundenen Materialverschwendung.
Die Erfindung betrifft ein Sägeblatt mit doppelseitiger Zahnung, bei dem gemäß der
Erfindung durch eine besondere Anordnung der Schränkung der Zähne diesem Übelstand
vorgebeugt wird.
Jene Seite des Sägeblattes, welche zuerst no zur Schneidarbeit herangezogen werden soll,
wird erfindungsgemäß breiter geschränkt, und zwar gewöhnlich in der Weise, daß die
Schränkung sich nicht auf Einzelzähne, sondern auf Gruppen von Zähnen erstreckt, so
daß sie einen breiteren Schnitt liefert als die Zähnereihe der zweiten Seite. Dadurch wird
bewirkt, daß die noch nicht benutzte Seite des Sägeblattes im Schnittspalt genügend Platz
hat, an dessen Wänden sich nicht reiben und daher die Zähne sich nicht abnutzen können,
so daß beim Schneiden mit den schmäler geschränkten Zähnen kein Arbeitsverlust eintreten
kann.
In der Zeichnung zeigt Abb. 1 die Benutzung der breiter geschränkten Zähnereihe a
zum Durchschneiden von Querschnitten, deren Höhe größer ist als die Höhe bzw. Breite des
Sägeblattes. Abb. 2 zeigt die Benutzung des gewendeten Sägeblattes mit der alsdann wirksamen
Zähnereihe b, die zum Durchschneiden von Querschnitten benutzt wird, deren Höhe
geringer als die Blattbreite ist.
Durch länger andauerndes Schneiden mit der breiter geschränkten Zähnereihe wird diese
im Schnitte infolge Abnutzung schmäler; bis zu diesem Zeitpunkte kann die Säge zum
Durchschneiden von ,Querschnitten, die größere Höhe als die Sägeblattbreite haben, benutzt
werden, ohne daß die zweite Zähnereihe geklemmt bzw. beschädigt wird. Diese zweite
Zähnereihe wird darauf, nach Wenden des Blattes, benutzt, um Querschnitte, deren Höhe
geringer als die Breite des Blattes ist, zu durchschneiden.
Auf diese Weise ist die Erzielung einer ganz bedeutenden Materialersparnis möglich
gemacht, da einerseits beide Seiten des doppelt (gezähnten. Sägeblattes voll ausgenutzt,
anderseits derartige Blätter bedeutend schmäler gemacht werden können; denn die bedeutende
Breite der bis jetzt üblichen Sägeblätter ist nur deshalb gewählt, um zu bewirken,
daß das Reiben der unbenutzten Zähnereihe wenigstens bei Material, das schwächer als
die Breite des Blattes ist, vermieden werde.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Sägeblatt mit doppelseitiger Zahnung, vornehmlich zum Schneiden von Metallen, dadurch gekennzeichnet, daß beide Zahnungen verschieden breit geschränkt sind, um zunächst durch Verwendung' der breiter geschränkten Zahnung einen Schnittspalt von solcher Breite zu erzielen, daß die Zahnung an der anderen Seite des Sägeblattes im Spalte reibungslos sich bewegen kann und vor Abnutzung bewahrt bleibt.Abb.2
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW66496D DE431403C (de) | 1924-07-03 | 1924-07-03 | Saegeblatt mit doppelseitiger Zahnung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW66496D DE431403C (de) | 1924-07-03 | 1924-07-03 | Saegeblatt mit doppelseitiger Zahnung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE431403C true DE431403C (de) | 1926-07-07 |
Family
ID=7607638
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW66496D Expired DE431403C (de) | 1924-07-03 | 1924-07-03 | Saegeblatt mit doppelseitiger Zahnung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE431403C (de) |
-
1924
- 1924-07-03 DE DEW66496D patent/DE431403C/de not_active Expired
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