DE4303726A1 - Wasserregulierungsmatte für Begründungsaufbauten - Google Patents
Wasserregulierungsmatte für BegründungsaufbautenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D11/00—Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings
- E04D11/002—Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings consisting of two or more layers, at least one of the layers permitting turfing of the roof
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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- Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
- Y02A30/00—Adapting or protecting infrastructure or their operation
- Y02A30/24—Structural elements or technologies for improving thermal insulation
- Y02A30/254—Roof garden systems; Roof coverings with high solar reflectance
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02B—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
- Y02B80/00—Architectural or constructional elements improving the thermal performance of buildings
- Y02B80/32—Roof garden systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
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- Cultivation Of Plants (AREA)
Description
Die Erfindung geht aus von einer Wasserregulierungsmatte.
Derartige Matten sind in verschiedenen Ausführungen
bekannt.
So ist aus dem DE-G 90 00 455.8 ein profiliertes
Drainageelement aus Hartschaum zu entnehmen, welches
speziell bei Dachbegrünungsaufbauten Anwendung findet.
Dieses Element ist als Platte ausgebildet und weist
regelmäßig über die Oberfläche verteilte durchgehende
Löcher auf, die ober- und unterseitig durch ein Kanalnetz
bzw. ein zusammenhängendes Netz von Hohlräumen
miteinander verbunden sind. Versetzt zu den Löchern sind
weiter Mulden in der Oberfläche eingeformt, die einen
durch ihr Aufnahmevolumen bestimmten Teil des
Niederschlagwassers zurückzuhalten vermögen. Die Platten
werden auf einer die Bauseite abdeckenden undurchlässigen
Folie aufgelegt und feuchtseitig mit einem Filtervlies
lose abgedeckt, auf dem dann die Vegetationsschicht
aufgebracht wird.
Nachteilig ist bei diesem Element die relativ aufwendige
Verlegung und Fügetechnik.
Aus dem praktischen Stand der Technik ist weiter ein
Drainagesystem bekannt. Es besteht aus einer Noppenmatte
mit einseitig ausgeprägten Hohlnoppen, auf denen ein die
Noppen überspannendes Filtervlies aufgebracht ist. Dieses
Drainagesystem wird mit dem Filtervlies der Feuchtseite
zuweisend auf bzw. unter der Konstruktion aufgebracht und
bildet eine Schicht, die in der Lage ist, durch das
Filtervlies durchsickerndes Wasser über die
Zwischenräume zwischen den Noppen abzuleiten. Das
Filtervlies wirkt als durchlässiger Filter, welcher
gleichzeitig abschwämmbare Bodenteilchen zurückhält.
Dieses System ist für Begrünungsaufbauten nur bedingt
geeignet.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ausgehend von dem
vorstehend beschriebenen Produkt eine Wasserregulierungs
matte zu schaffen, welche für Begrünungsaufbauten
geeignet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die noppenseitig mit einem Filtervlies überspannte
Noppenmatte mit einseitig ausgeprägten und rasterförmig
verteilten Hohlnoppen, auf der Hohlseite der Noppen mit
einem zweiten Filtervlies überdeckt wird und Durchbrüche
zwischen den Noppen angeordnet werden. Die Filtervliese
werden dabei mit der Noppenmatte durch Kleben oder
Schweißen fest verbunden und bilden so ein über die
Noppenseite aufrollbares und über die Gegenfläche
biegesteifes Sandwich-Element, bei dem das die Noppen
überspannende Filtervlies quasi als Zugträger wirkt.
Das erzielte Produkt ist mit geringem Verlegeaufwand
verlegbar, da es alle benötigten Funktionslagen in sich
vereint und vor Ort lediglich ausgerollt zu werden
braucht. Ein weiterer Vorteil liegt in der einfachen
Logistik, da es möglich ist, die weiterführenden Arbeiten
unmittelbar nach dem Auslegen vorzunehmen, so daß ein
Beschweren zur Vermeidung von Sturmschäden nicht nötig
ist. Ein weiterer Vorteil liegt in der Möglichkeit der
einfachen und sicheren Fügung an sich ergebenden
Mattenstößen, was lediglich durch Verkleben der
werkseitigen vorgegebenen Filtervlies-Überstände in
Überlappung mit der anliegenden Matte geschehen kann.
Das erfindungsgemäße Produkt wird nachstehend anhand
eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt das erfindungsgemäße System in
einer perspektivischen Ausschnittansicht.
Wie erkennbar wird das Kernelement durch eine Noppenmatte
1 gebildet. Ausgangsprodukt für diese ist eine
Kunststoffbahn, die in einem geeigneten Formverfahren,
beispielsweise durch Negativ- oder Positiv-Thermoformung
mit einseitig eingeformten Hohlnoppen 2 versehen ist.
Die Hohlnoppen 2 sind regelmäßig und in relativ enger
Teilung über die Gesamtfläche verteilt und haben
vorzugsweise ein Länge/Durchmesser-Verhältnis von etwa
1 : 1. Zwischen den Hohlnoppen 2 ist die Noppenmatte
mit Durchbrüchen 3 versehen.
Die Noppenmatte 1 ist beidseitig je mit einem
Filtervlies 4 und 5 bedeckt. Dabei überspannt das
Filtervlies 4 die Hohlnoppen 2 und ist jeweils an
deren Stirnflächen durch Kleben oder Schweißen fixiert.
Das Filtervlies 5 überdeckt die Hohlseite 6 der
Hohlnoppen 2 sowie die Durchbrüche 3 und ist dabei
wenigstens punktförmig mit der Noppenmatte 1 verklebt
oder verschweißt. Der Zuschnitt der Filtervliese 4 und
5 ist jeweils so bemessen, daß sie an verschiedenen
Rändern der Noppenmatte 1 Überstände 7 ausbilden.
Dabei werden die Filtervlies 4 und 5 auf die
Noppenmatte 1 so aufgebracht, daß deren Überstände 7
sich jeweils an verschiedenen Stirn- und Langseiten der
Noppenmatte 1 befinden.
Bei Dachbegrünungsaufbauten wird die beschriebene Matte
mit der Noppenseite bzw. mit dem Filtervlies 4 nach
unten auf der Dachabdeckung durch Ausrollen aufgebracht.
Dabei bilden die Überstände 7 der Filtervliese 4 bzw.
5 an den Stößen mit anzufügenden Matten Überlappungen,
die flächig mit dem Filtervlies der benachbarten Matte
verklebt werden. Auf diese Weise wird an den Stößen eine
sichere, nicht unterspülbare Fügung erreicht und es
ergibt sich nach der Verlegung eine homogene Fläche, die
nicht auseinanderdriften kann und auf die das
Bodensubstrat direkt aufbringbar ist.
Aufgrund der Ausbildung der erfindungsgemäßen Matte
fungieren die Hohlnoppen 2 als Wasserspeichermulden,
die aus der Substratschicht sickerndes Wasser zu
speichern vermögen. Dabei bewirkt das Filtervlies 5,
daß abschwämmbare Partikel aus dem Bodensubstrat
zurückgehalten werden. Gleichzeitig kann das Wasser durch
die Durchbrüche 3 in den Raum zwischen den Hohlnoppen
2 einsickern, wo es auf das Filtervlies 4 trifft und
von diesem entsprechend seinem Speichervermögen
aufgesogen wird. Überschießendes Wasser fließt zu den
Mattenrändern ab, wo Drainagemittel in bekannter Weise
für eine Ableitung sorgen können.
Der beschriebene Mechanismus bewirkt, daß der Abfluß des
Wassers wesentlich verzögert wird und das in den
Filtervliesen 4 und 5 und in den Wasserspeichermulden
zurückgehaltene Wasser in das Substrat rückdiffundieren
kann.
Claims (3)
1. Wasserregulierungsmatte für Begrünungsanlagen,
umfassend als Kernelement eine Noppenmatte (1) mit
einseitig ausgeprägten, rasterförmig verteilten
Hohlnoppen (2) und zwischen den Hohlnoppen (2)
angeordneten Durchbrüchen (3), ein die Noppenmatte
(1) auf der Noppenseite überspannendes erstes
Filtervlies (4) und ein die Hohlseite (6) der
Hohlnoppen (2) überdeckendes zweites Filtervlies
(5).
2. Matte nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Filtervliese (4
u. 5) mit der Noppenmatte (1) durch Kleben oder
Schweißen zu einem Sandwich-Element verbunden sind.
3. Matte nach einem der Ansprüche 1 bis 2, da
durch gekennzeichnet, daß
die Filtervliese (4 u. 5) an mindestens einem
Teil der Ränder der Noppenmatte (1) mit lösbar
verklebten Überständen (7) zum sicheren und
homogenen Verbinden zueinander benachbarter Matten
versehen sind.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9320662U DE9320662U1 (de) | 1993-02-10 | 1993-02-10 | Wasserregulierungsmatte |
DE4303726A DE4303726A1 (de) | 1993-02-10 | 1993-02-10 | Wasserregulierungsmatte für Begründungsaufbauten |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4303726A DE4303726A1 (de) | 1993-02-10 | 1993-02-10 | Wasserregulierungsmatte für Begründungsaufbauten |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4303726A1 true DE4303726A1 (de) | 1994-08-11 |
Family
ID=6479974
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE4303726A Ceased DE4303726A1 (de) | 1993-02-10 | 1993-02-10 | Wasserregulierungsmatte für Begründungsaufbauten |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4303726A1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO1996011313A1 (de) * | 1994-10-05 | 1996-04-18 | Institut Für Entwicklung Und Forschung Dr. Vielberth Kg | Gebäudedach mit wenigstens einem wasserrückhalteelement sowie wasserrückhalteelement für ein solches gebaüdedach |
WO1996018781A1 (de) * | 1994-12-12 | 1996-06-20 | Klöber, Johannes | Diffusionsfolie, insbesondere in form einer unterspannbahn für dächer |
DE10154414C1 (de) * | 2001-11-06 | 2003-06-26 | Peter Grunert | Vorrichtung zum Bewässern wenigstens eines natürlichen Bodenabschnittes |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1969367U (de) * | 1967-05-06 | 1967-09-28 | Guenther Schmelzer | Laufbuegel fuer das abrollen, insbesondere eines wasserschlauches auf einem heizungsrohr in gewaechshaeusern. |
DE3814142A1 (de) * | 1988-04-27 | 1989-11-09 | Freudenberg Carl Fa | Tragschicht fuer die dachbegruenung |
-
1993
- 1993-02-10 DE DE4303726A patent/DE4303726A1/de not_active Ceased
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE1969367U (de) * | 1967-05-06 | 1967-09-28 | Guenther Schmelzer | Laufbuegel fuer das abrollen, insbesondere eines wasserschlauches auf einem heizungsrohr in gewaechshaeusern. |
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Non-Patent Citations (1)
Title |
---|
Prospekt "Dachgärtner System" der Fa. Flachdach-Zubehör GmbH, eingeg. beim Deutschen Patentamt am 8.11.1990 * |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Legal Events
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---|---|---|---|
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