DE4301325C2 - Markise mit Gegenzugeinrichtung - Google Patents
Markise mit GegenzugeinrichtungInfo
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- E04F10/00—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
- E04F10/02—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
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Description
Die Erfindung betrifft eine Markise mit Gegenzugeinrichtung.
Aus der EP-A-0 219 390 ist eine Markise mit Gegenzugein
richtung bekannt, die zwei parallel mit Abstand voneinan
der verlaufende Führungsschienenanordnungen aufweist, in
denen die Tragstäbe (Spriegel) für das Markisentuch und
der an der Vorderkante des Markisentuches angebrachte
Zugstab geführt sind. Jede der Führungsschienenanordnun
gen besteht aus gerade verlaufenden Führungsschienen
stücken, die über Bogenstücke miteinander verbunden
sind. Die Bogenstücke selbst wiederum bestehen aus ein
zelnen geraden Abschnitten, die dasselbe Profil wie die
Führungsschienen haben und bei denen die planen Stirn
seiten konvergieren, wobei der Winkel, den jede Stirn
seite mit der Längsachse des Abschnittes einschließt,
untereinander gleich ist. Auf diese Weise wird der Bo
gen zwischen zwei geraden Führungsschienenstücken durch
ein Polygon aus kurzen geraden Stücken angenähert, die
fugenfrei aneinander anliegen.
Um die einzelnen Abschnitte miteinander zu verbinden,
ist in dem Profil eine mittlere durchgehende Kammer vor
gesehen, in der Verbindungselemente sitzen, die über
Scharnierbolzen aneinander anscharniert sind. Dabei
läuft im montierten Zustand die Scharnierachse in der
Trennfuge zwischen benachbarten Abschnitten bzw. zwi
schen dem Bogenstück und der angrenzenden Führungs
schiene.
Mit dieser Anordnung können die Winkel zwischen zwei
über ein Bogenstück miteinander verbundenen Führungs
schienen nur in Stufen entsprechend dem Konvergenzwin
kel eines Abschnitts verstellt werden. Dazwischen lie
gende Winkel lassen sich auf diese Weise ohne besondere
Bearbeitungsvorgänge an den Stirnseiten der Führungs
schiene oder des Abschnitts nicht realisieren. Somit
läßt sich nicht immer sicherstellen, daß die Führungs
schienen bei der bekannten Lösung exakt parallel zu der
Außenkontur des Glasvorbaus verlaufen, für dessen Ab
schattung die Markise vorgesehen ist. Insbesondere ist
es nicht möglich, an der Baustelle kleinere Toleranzen,
die bei der Herstellung von Glasvorbauten immer unver
meidlich sind, auszugleichen. Die Folge ist ein nicht
befriedigendes Aussehen, wenn die Führungsschienen nicht
exakt parallel zu der Kontur des Vorbaus verlaufen.
Außerdem ist bei der bekannten Markise das Profil der
Führungsschienen empfindlich gegenüber Verschmutzung,
weil sich sämtliche Kammern, in denen die Zugmittel der
Gegenzugeinrichtung und die Zugstange geführt sind,
zur Seite des Profils öffnen und obendrein die so ent
standenen Nuten einen T-förmigen Querschnitt aufweisen,
was gerade in den zumindest angenähert horizontal ver
laufenden Abschnitten der Führungsschienenanordnung zum
Ansammeln von Schmutz führt. Dieser Schmutz ruft einen
vorzeitigen Verschleiß und eine Schwergängigkeit hervor.
Schließlich können unter ungünstigen Umständen die Zug
mittel wegen der Gestaltung der Kammern, in denen sie
laufen, einfrieren.
Außerdem ist es bekannt, zum Herstellen der erforderli
chen Bogenstücke bei Gegenzugmarkisen entsprechend ab
gelängte Stücke von Führungsschienen unter Zuhilfenahme
von Formkernen zu biegen. Bei dieser Vorgehensweise ist
an der Baustelle keinerlei Korrektur möglich, falls der
in der Architekturzeichnung angegebene theoretische
Winkel mit den tatsächlichen Verhältnissen nicht über
einstimmt.
Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der Erfindung, eine
Markise mit Gegenzugeinrichtung zu schaffen, bei der
sich der Winkel zwischen benachbarten geraden Führungs
schienen oder Führungsschienenstücken flexibel beliebig
einstellen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Markise mit
den Merkmalen im Anspruch 1 gelöst.
Infolge des Aufbaus jedes Bogenstücks aus wenigstens
zwei oder mehr Bogenelementen läßt sich der Winkel zwi
schen über das Bogenstück miteinander verbundenen Füh
rungsschienen zunächst einmal grob durch Hinzufügen oder
Weglassen einzelner Bogenelemente erreichen. Beispiels
weise sind auf diese Weise Grobverstellungen von ca.
8 bis 15° möglich, wenn die Stirnseiten eines Bogenele
mentes um etwa diesen Betrag gegeneinander geneigt sind.
Die Feinverstellung in etwa der gleichen Größenordnung
wird durch die bewegliche Verbindung der Bogenelemente
erreicht, die über das Scharnier miteinander verbunden
sind. Durch entsprechende Gestaltung der Stirnseiten
entstehen zwischen benachbarten Bogenelementen kleine
Spalte, die die relative Beweglichkeit zwischen den
aneinander anscharnierten Bogenelementen ermöglicht.
Dabei wird die Verbindung zwischen den Bogenelementen
mechanisch sehr einfach und gleichzeitig robust, wenn das
Querschnittsprofil einen Steg sowie wenigstens einen
an den Steg angeformten Flansch aufweist und das Schar
nier im Bereich des Steges ausgebildet ist.
Die in den Extremstellungen auftretenden Spaltweiten
werden besonders klein, wenn die Scharnierachse etwa
auf der Mitte, bezogen auf die Höhenerstreckung des
Querschnittsprofils, liegt.
Wenn an dem Steg jedes Bogenelementes eine Lasche ausge
bildet ist, deren Stärke gleich der halben Wandstärke
des Stegs ist und die aus der Stirnseite hervorsteht,
wobei der Steg neben und gegenüber der Lasche zurück
versetzt eine Ausnehmung enthält, die gegenüber der
Stirnseite zurückspringt und deren Tiefe, gemessen in
Richtung senkrecht zum Steg gleich dessen halber Wand
stärke ist, derart, daß die Lasche eines Bogenelementes
in der Ausnehmung des benachbarten Bogenelementes auf
zunehmen ist, ist lediglich eine Ausführungsform für
jene Bogenelemente erforderlich, die nicht andernends
an Führungsschienen anstoßen. Nur für solche Bogenele
mente sind spezielle Herstellungswerkzeuge erforderlich,
um auf einfache Weise die Verbindung mit der Führungs
schiene zu erzeugen. Dies kann beispielsweise durch
Zapfen erfolgen, die in entsprechenden Kammern des Bo
genelementes eingesteckt sind oder an das Bogenelement
einstückig angegossen sind.
Ein Eindringen von Schmutz in die Trennfuge zwischen be
nachbarten Bogenelementen läßt sich sehr wirkungsvoll
verhindern, wenn der Flansch des Querschnittsprofils
an der einen Stirnseite ein über die Stirnseite vor
springendes Dach aufweist, während an der Stirnseite des
benachbarten Bogenelementes oder an der anderen Stirn
seite desselben Bogenelementes ein Rücksprung vorgesehen
ist, derart, daß bei aneinander angrenzenden Bogenele
menten das Dach des einen Bogenelementes über den Rück
sprung in dem Flansch des anderen Bogenelementes greift,
und zwar so, daß bevorzugt die Dachkante nach unten weist.
Das gesamte Bogenstück bekommt dadurch ein Aussehen ähn
lich wie einem Hummerschwanz.
Ein Eindringen von Schmutz und Wasser in die Kammern, in
denen die Zugmittel der Gegenzugeinrichtung und die
Zugschiene geführt sind, läßt sich erreichen, wenn von
dem Flansch nach unten führende Seitenwangen vorgesehen
sind, in denen zum Steg hin offene Nuten enthalten sind,
in denen die Zugmittel und die Führungsschiene laufen.
Das Querschnittsprofil der Führungsschiene ist damit
bei horizontalem Verlauf nur nach unten hin offen, wo
mit ein Eindringen von Regenwasser wirksam verhindert
ist.
Im übrigen sind Weiterbildungen der Erfindung Gegenstand
von Unteransprüchen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegen
standes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Markise mit Gegenzugeinrichtung zur Ab
schattung eines Glasvorbaus, in perspektivischer
Darstellung,
Fig. 2 das Bogenstück einer der beiden Führungsschienen
anordnungen der Markise nach Fig. 1 und
Fig. 3 zwei Bogenelemente des Bogenstücks nach Fig. 2
in perspektivischer Explosionsdarstellung.
Fig. 1 zeigt schematisch angedeutet ein Gebäude 1, vor
dessen Seitenwand 2 ein Glasvorbau 3 vorgesehen ist.
Der Glasvorbau 3 ist an seiner Oberseite von einem Dach
4 abgeschlossen, das an seiner von der Gebäudewand 2
abliegenden Seite in eine vertikal verlaufende Stirn
wand 5 übergeht.
Mit Hilfe einer aus zwei Markisen 6 bestehenden Markisen
anordnung läßt sich sowohl das Dach 4 als auch die Stirn
wand 5 gegen Sonnenlicht abschatten. In Fig. 1 sind die
beiden Markisen im ausgefahrenen Zustand veranschaulicht.
Jede der beiden untereinander gleichen Markisen 6,
die jeweils mit einer Gegenzugeinrichtung ausgestattet
sind, weist einen neben der Gebäudewand 2 verlaufenden
Markisenkasten 7 auf, in dem jeweils eine Wickelwelle
drehbar gelagert ist. An der Wickelwelle ist mit einer
Kante das betreffende Markisentuch 8 befestigt, dessen
auszufahrende Kante an einer Zugschiene 9 befestigt ist.
Außerdem befinden sich in den beiden Markisenkästen
7 die Aufwickel- und Längenausgleichseinrichtungen, wie
sie bei Gegenzugmarkisen üblich und bekannt sind.
Um die Zugschiene 9 und weitere nicht erkennbare Spriegel
zum Unterstützen des Markisentuches 8 zu führen, ist
eine Führungsschienenanordnung aus insgesamt drei Füh
rungsschienen 11a, 11b und 11c vorgesehen, wobei die
Führungsschienenanordnung 11b für beide Markisen 6 ge
meinsam ist. Jede dieser untereinander gleichen bzw.
spiegelbildlichen Führungsschienenanordnungen 11a . . . 11c
besteht aus einer oberen Führungsschiene 12, die auf
dem Dach 4 mittels Dachständern 13 derart aufgeständert
ist, daß sie parallel zu dem Dach 4 verläuft. An dem der
Gebäudewand 2 benachbarten Ende der Führungsschiene 12
der Führungsschienenanordnungen 11a . . . 11c sind die
Markisenkästen 7 befestigt.
Zu jeder Führungsschienenanordnung 11a . . . 11c gehört eine
weitere Führungsschiene 14, die knapp unterhalb des
Daches 4 beginnt und parallel vor der Stirnwand 5 senk
recht nach unten verläuft. Auch die Führungsschiene 14
ist mit Hilfe von Ständern 15 an dem Glasvorbau 3 ver
ankert, und zwar an dessen Stirnwand 5.
Die beiden Führungsschienen 12 und 14 sind jeweils gerade
und verlaufen bei jeder Führungsschienenanordnung 11a . . .
11c in einem Winkel zueinander, der dem Winkel ent
spricht, den das Dach 4 mit der Stirnwand 5 einschließt.
Um diesen Winkel zu überbrücken, enthält jede Führungs
schienenanordnung 11a . . . 11c ein Bogenstück 16, das über
der Kante verläuft, an der das Dach 4 in die Stirnwand
5 übergeht. Auch diese Bogenstücke 16 sind untereinander
gleich und haben die Aufgabe, die Zugschiene 9 bzw. die
Spriegel und die Zugmittel von der Führungsschiene 12
in die Führungsschiene 14 zu leiten.
Das Bogenstück 16 ist in Fig. 2 vergrößert veranschau
licht.
Das Bogenstück 16 ähnelt, von außen gesehen, einem Hummer
schwanz und besteht aus insgesamt sechs untereinander
gleichen, mittleren Bogenelementen 17 sowie zwei endsei
tigen Bogenelementen 18 und 19, die die Verbindung zwi
schen den mittleren Bogenelementen 17 und den Führungs
schienen 12 bzw. 14 herstellen. Zwei der mittleren Bogen
elemente 17 sind in Fig. 3 perspektivisch veranschaulicht,
wobei sie an ihrer Verbindungsstelle voneinander getrennt
und unterschiedlich gedreht sind, so daß an einem der
Bogenelemente 17 die Vorder- und an dem anderen Bogen
element die Rückseite erkennbar ist. Da die Bogenelemente
17, wie oben erwähnt, untereinander exakt gleich sind,
wird in der nachfolgenden Erläuterung zu Fig. 3 nicht
zwischen den beiden Bogenelementen 17 unterschieden.
Der Querschnitt jedes Bogenelementes 17, wie im übrigen
auch jede Führungsschiene 12, 14, hat im Kern eine im
wesentlichen T-förmige Gestalt, die sich aus einem etwa
vertikal verlaufenden Steg 21 und einem quer darüber
verlaufenden Flansch 22 zusammensetzt. Diese durchgehend
konstante Querschnittsgestalt reicht von einer Stirn
seite 23 bis zu einer Stirnseite 24, die bei angrenzen
den Bogenelementen 17 einander benachbart sind. Zur
Gewichtsersparnis ist der Flansch 22 mit einer von der
Stirnseite 23 bis zu der Stirnseite 24 durchgehenden
Hohlkammer 25 ausgebildet, die nach oben von einem konvex
gekrümmten Dach 26 begrenzt ist, wobei die Krümmungs
achse des Daches 26 in Längsrichtung des Bogenelementes
17 liegt. Unter Längsrichtung wird dabei jene Richtung
verstanden, in der sich die Zugschiene 9 beim Ein- und
Ausfahren des Markisentuches 8 durch das betreffende
Bogenelement 17 bewegt.
Der Steg 21 ist seitlich von zwei zueinander parallelen
ebenen Seitenflächen 27 und 28 begrenzt und reicht im
wesentlichen von der einen Stirnseite 23 bis zu der
anderen Stirnseite 24. An beiden Stirnseiten 23 und 24
wölbt sich jeweils aus dem Steg 21 eine in der Seiten
ansicht halbkreisförmig gekrümmte Lasche 29 bzw. 31 vor.
Deren Krümmungsmittelpunkt liegt entweder auf der Fläche
der betreffenden Stirnseite 23, 24 oder geringfügig au
ßerhalb. Die Stärke der Lasche 29, gemessen in Richtung
senkrecht zu den Seitenflächen 27 und 28, ist halb so
groß wie die Stärke des Flansches 21 sonst. Das gleiche
gilt für die Lasche 31. Die Laschen 28 und 31 sind an
ein und demselben Bogenelement 17 wechselseitig bezüg
lich einer Vertikalebene angeordnet, die mittig zwischen
den Seitenwänden 27 und 28 verläuft, d. h. die Lasche 31
befindet sich bei einer Draufsicht auf die Stirnseite 23
rechts und somit in Verlängerung der Seitenwand 27, wäh
rend bei unveränderter Blickrichtung die Lasche 29 links
von der Vertikalebene angeordnet ist und somit an die
Seitenwand 28 angrenzt.
Seitlich neben der Lasche 31 enthält der Steg 21 eine
zu der Stirnseite 23 und zu der Seitenwand 28 hin offene
Ausnehmung 32, die in ihrer Kontur genau so gestaltet
ist wie eine Ausnehmung 33 seitlich neben der Lasche 29.
Ersichtlicherweise sind die Ausnehmungen 32 und 33 im
Grundriß etwa viertelkreisförmig und zusätzlich zur Un
terseite des Stegs 21 hin offen, um die Herstellung zu
erleichtern. Jedenfalls sind sie so bemessen, daß, wenn
die beiden Bogenelemente 17 mit ihren Stirnseiten 23 und
24 aneinander angrenzen, die Lasche 31 in die Ausnehmung
33 und die Lasche 29 in die Ausnehmung 32 eindringen kann,
damit die Laschen 29 und 31 ein Scharnier bilden können,
dessen Achse rechtwinklig zu der Seitenwand 27 bzw. 28
des Stegs verläuft. Den Scharnierbolzen des so gebilde
ten Scharniers stellt eine Senkschraube 34 dar, die durch
eine kegelig angesenkte Bohrung 35 in der Lasche 31 so
wie eine flachgesenkte Bohrung 36 in der Lasche 29 führt.
Die Achsen dieser Bohrungen 35 und 36 fallen mit den
Krümmungsmittelpunkten der Laschen 29 und 31 zusammen.
In der in der Fig. 3 nicht erkennbaren Ansenkung der Boh
rung 36 sitzt eine Sechskantmutter 37, in die die Senk
schraube 34 eingedreht ist. Der Durchmesser der Ansen
kung ist dabei so gewählt, daß die Mutter 37 einzupres
sen ist, damit sie sich beim Festziehen der Schraube 34
nicht mitdrehen kann.
Im übrigen sind die Abmessungen im Bereich der Laschen
29 und 31 bzw. der Ausnehmungen 32 und 33 so gewählt, daß
bei zusammengefügten Bogenelementen 17 die Seitenwände
27 der beiden Bogenelemente 17 und die Seitenwände 28
glatt und ohne Vorsprünge weder durch Schraubenköpfe
noch durch Muttern unterbrochen ineinander übergehen,
damit sich keine daran vorbeilaufenden Teile der Zug
schiene 9 verhaken oder Geräusche erzeugen können.
Parallel und im Abstand zu dem Steg 21 sind zwei etwa
plattenförmige Seitenwangen 38 und 39 vorgesehen, die
einstückig in den Flansch 22 übergehen und von dort
nach unten führen, wobei ihre Unterkante 42 tiefer
liegt als die Unterseite des Stegs 21. Der Steg 21
springt somit gegenüber den Seitenwangen 38 und 39 nach
oben zurück.
Die Seitenwangen 38 und 39 sind zueinander spiegelsymmetrisch,
damit ein und dasselbe Bogenelemente 17 sowohl an der linken
als auch an der rechten Seite des Markisentuches verwendet
werden kann und auch bei Reihenanlagen, wie sie in Fig. 1
gezeigt sind, bei der mittleren Führungsschienenanordnung
11b Verwendung finden kann.
Angrenzend an die Unterkante 42 trägt die Seitenwange 38
eine auf die gegenüberliegende Seitenwange 30 vorspringen
de, im Querschnitt etwa rechteckige Rippe 43, die in
ihrem Inneren einen im Querschnitt rechteckigen Durch
laß 44 enthält, der die Rippe 43 in Längsrichtung voll
ständig durchsetzt und an beiden Stirnseiten 23 und 24
offen ist.
Wegen der Spiegelsymmetrie der Seitenwangen 38 und 39 ist
eine entsprechende Rippe 43 auch an der Seitenwange 39
vorgesehen, wobei ein entsprechender Durchlaß 44 in der
Rippe 43 enthalten ist.
Auf der Innenseite der Rippe 44 steht eine schmale Leiste
45 nach oben, derart, daß sich mit der Innenseite der
betreffenden Seitenwange 38 oder 39 eine nach oben offene
Nut ergibt, deren Nutengrund 46 in Längsrichtung des
Bogenelementes 17 verläuft.
Oberhalb des Nutengrundes 46 sind in der Leiste 45 und
gegenüberliegend in der betreffenden Seitenwange 38,
39 kleine Nuten 47 enthalten, die in Richtung aufeinander
zu offen sind und zur Halterung einer kleinen recht
eckförmigen Kunststoffplatte 48 dienen, die beispielsweise
aus PTFE oder Polyamid besteht, und in weiter unten be
schriebener Weise der Reibungsminderung dient. Ähnliche Nu
ten 49 sind in dem Durchlaß 44 vorhanden und dienen der Fi
xierung einer weiteren reibungsvermindernden Platte
51; beide Platten 48 und 51 reichen im eingesetzten
Zustand von der einen Stirnseite 23 bis zu der anderen
Stirnseite 24. Die beiden Platten 48 und 51 sind an ihrer
Unterseite mit kleinen Vorsprüngen oder Nasen 50 verse
hen, mit denen sie in entsprechende Ausnehmungen in dem
Nutengrund 46 bzw. 49 zuverankern sind, damit sie im
Falle des Verschleißes leicht ausgetauscht werden kön
nen. Außerdem sind die beispielsweise als Spritzteil
hergestellten Kunststoffplatten 48 und 51 auf der Ober
seite, wie gezeigt, in Längsrichtung leicht bombiert,
wobei die Krümmungsachse quer zu der Laufrichtung des
Zugmittels liegt. Hierdurch soll erreicht werden, daß,
obwohl aus Gründen der einfacheren Herstellbarkeit, die
Nutengründe 46 und 49 gerade verlaufen, sich eine ge
krümmte Gleitfläche für die Zugmittel ergibt, die etwa
dem Krümmungsradius des gesamten Bogenstücks 16 ent
spricht.
Zwischen den beiden Rippen 43 befindet sich ein Spalt,
der deutlich größer ist als es der Wandstärke des Steges
21 entspricht, damit in einer Ansicht von unten zwischen
der Seitenwand 27 oder 28 und der benachbarten Rippe 43
eine Lücke entsteht, die das Einführen von Tragelementen
gestatten, an denen auf der Platte 48 bzw. dem Nuten
grund 46 laufende Laufrollen drehbar gelagert sind.
Um ein Eindringen von Schmutz und Wasser von der Oberseite
her weitgehend zu vermeiden, enthält das Dach 26 an der
Stirnseite 23 einen nach oben weisenden Rücksprung oder
Falz 52, der sich bis in die beiden Seitenwangen 38 und
39 fortsetzt. Der Falz 52 wirkt bei zusammengefügten
Bogenelementen 17 mit einem nach unten offenen Falz oder
Rücksprung 53 an der anderen Stirnseite 24 zusammen.
Der verbliebene Teil 54 des Rücksprungs 53 bildet im
montierten Zustand ein den Falz 52 mehr oder weniger
weit übergreifendes Dach.
Damit die Schraube 34 und die Mutter 37 zugänglich sind,
enthalten die Seitenwangen 38 und 39 fluchtend mit den
Bohrungen 35 und 36 bei der Stirnseite 23 damit fluch
tende Ösen 55, mit denen halbkreisförmige Ausnehmungen
56 an der gegenüberliegenden Seite 24 korrespondieren.
Bis dahin noch nicht explizit aufgeführte Dimensionie
rungshinweise ergeben sich aus der weiter unten stehenden
Funktionsbeschreibung.
Die an dem Ende des Bogenstücks 16 gelegenen Bogenele
mente 18 und 19 unterscheiden sich an jeweils einer
Stirnseite von den vorstehend erläuterten mittleren
Bogenelementen 17 gemäß Fig. 3. So entspricht das Bogen
element 18, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, dem Bogenele
ment 17, beginnend ab der Stirnseite 24, also dem rech
ten Teil des Bogenelementes 17, während an der linken
Seite das Bogenelement 17 glatt abgeschnitten wäre und
dort zwei im Querschnitt rechteckförmige Einsteckzapfen
57 und 58 trägt, die mit dem Bogenelement 18 einstückig
sind. Der Einsteckzapfen 58 verläuft in Verlängerung
des Steges 21, während der Einsteckzapfen 57 in Verlänge
rung des Flansches 22 angeordnet ist. Mit diesen beiden
Einsteckzapfen 57 und 58 fluchten in der Führungsschiene
12 vorgesehene Kammern, die über die gesamte Länge der
Führungsschiene 12 durchlaufen. Ansonsten entspricht
das Querschnittsprofil der Führungsschiene 12 dem er
läuterten Profil der Bogenelemente 17.
Das Bogenelement 19, das an die Führungsschiene 14 an
grenzt, entspricht hingegen dem linken Teil der Bogen
elemente 17 aus Fig. 3, wobei an Stelle der im Bereich
der Stirnseite 24 vorgesehenen Struktur an einer glatten
und zu der Längsachse rechtwinkligen Stirnseite wiederum
die beiden Einsteckzapfen 57 und 58 angeformt sind.
Die Montage und die Verwendung des insoweit beschrie
benen Bogenstückes 16 geschieht wie folgt:
Wenn der Winkel zwischen den Führungsschienen 12 und 14
sehr stumpf ist, beispielsweise zwischen 180 und 170°,
liegt, genügt es, wenn die beiden endseitigen Bogenele
mente 18 und 19 unmittelbar miteinander verbunden wer
den. Dabei greift die an dem endständigen Bogenelement
19 vorgesehene Lasche 31, wie oben erwähnt, in die Aus
nehmung 33 der endständigen Lasche 31 und umgekehrt die
Lasche 29 in die Ausnehmung 32 ein und sodann werden
die beiden endständigen Bogenelemente 18 und 19 mittels
der Schraube 34, die in die zuvor eingepreßte Sechskant
mutter 37 eingedreht ist, miteinander verbunden. Die Ge
staltung der beiden Stirnseiten 23 und 24 ist dabei so
getroffen, daß die Führungsschienen 12 und 14 etwa
in einem Winkelbereich zwischen 180 und 170° abgewinkelt
werden können, wobei die Bewegung durch das Scharnier
aus den Laschen 29, 31 und der Schraube 34 ermöglicht
wird. Erst in diesen beiden Endlagen stoßen Teile der
Stirnseiten 23 und 24 der einander unmittelbar benach
barten Bogenelemente 18 und 19 aneinander. Dazwischen
ist eine freie Beweglichkeit möglich.
In jedem möglichen Winkelbereich übergreift
das Dach 54 den Falz 52, so daß weder von oben noch
von der Seite her Regen eindringen kann.
Außerdem liegt die Öse 55 in der benachbarten Ausnehmung
56, damit auch die Seitenwangen 38, 39, abgesehen von den
Öffnungen in den Ösen 55, weitgehend geschlossen sind.
Das insoweit vorbereitete Bogenstück 16, das in diesem
Falle lediglich aus den beiden endständigen Bogenelementen
18 und 19 besteht, wird mit seinen Einsteckzapfen 57 und
58 sowohl in die Führungsschiene 12 als auch in die Füh
rungsschiene 14 eingesteckt und dort mittels in den
Einsteckzapfen 57 eingedrehten Schrauben 59 axial ge
sichert. Nach der Montage der Führungsschienen 12 und
14, die über das Bogenstück 16 miteinander verbunden
sind, wird die Schraube 34 angezogen und damit das
von ihr gebildete Scharnier festgeklemmt. Nun können
die bei Gegenzugmarkisen üblichen Zugmittel eingezogen
werden, wobei das Arbeitstrum, das an einem Laufwagen
der Zugschiene 9 angreift, auf dem Nutengrund 46 bzw.
dem darauf aufgelegten Kunststoffgleitstück 48 glei
tet, während das rücklaufende Trum, also jener Abschnitt,
der zu der Wickelwelle führt, durch den Durchlaß 44 bzw.
den entsprechenden Durchlaß in den Führungsschienen 12
und 14 verläuft. Auch hierbei dient zumindest im Bogen
bereich die Kunststoffeinlage 51 zur Verminderung der
Reibung und somit zu einer Verbesserung der Lebensdauer
der Zugmittel, die beispielsweise von einem Stahlband
gebildet sind. Der Laufwagen für die Zugschiene 9 läuft
dagegen mit seinen Rollen in dem Raum zwischen dem
Nutengrund 46 und dem darüber befindlichen Bereich des
Flansches 22, wobei die Tragelemente, die die Zugschie
ne 9 mit diesen Rollen verbinden, von unten her durch
die zwischen der Rippe 44 und dem Steg 21 gebildete
Lücke hineinführen.
Falls der Winkel, den die beiden Führungsschienen 12 und 14
miteinander einschließen sollen, kleiner ist als bei
spielsweise 160°, werden nicht mehr, wie oben beschrieben,
die beiden endständigen Bogenelemente 18 und 19 unmittel
bar miteinander verbunden, sondern es wird entsprechend
dem gewünschten Winkel eine mehr oder weniger große An
zahl von mittleren Bogenelementen 17 eingefügt. Wie Fig. 2
zeigt, sind bei den gewählten Abmessungen insgesamt
sechs mittlere Bogenelemente 17 erforderlich, um einen
Winkel von 90° zwischen den beiden Führungsschienen 12
und 14 zu realisieren, wobei dann in der maximal ge
knickten Stellung die Bogenelemente 17, 18, 19 im Bereich
ihrer unteren Abschnitte der Stirnseiten 23 und 24
aneinander anliegen. Andererseits kann das entsprechend
Fig. 2 zusammengesetzte Bogenstück 16 in der anderen
Extremlage bis auf einen Winkel von 10° zwischen den
beiden Führungsschienen 12 und 14 gestreckt werden.
Ansonsten erfolgt die Verbindung des Bogenstücks 16
mit einem oder mehreren mittleren Bogenelementen 17
genau so wie dies oben für ein Bogenstück aus den bei
den endständigen Bogenelementen 18 und 19 beschrieben ist.
Claims (23)
1. Markise (6) mit Gegenzugeinrichtung,
mit einer drehbar gelagerten Wickelwelle, an der mit einer Kante ein Markisentuch (8) befestigt ist, des sen andere Kante an einer Auszugsschiene (9) befestigt ist,
mit von der Wickelwelle im wesentlichen horizontal wegführenden ersten Führungsschienen (12), die par allel und im Abstand voneinander verlaufen, um die Auszugsschiene (9) sowie gegebenenfalls Tragstäbe zum Unterstützen des ausgefahrenen Markisentuches (8) zu führen,
mit an den ersten Führungsschienen (12) anschließen den zweiten Führungsschienen (14), die dasselbe Quer schnittsprofil wie die ersten Führungsschienen (12) aufweisen , und
mit wenigstens zwei Bogenelemente (17, 18, 19) aufwei senden Bogenstücken (16) zum Verbinden jeweils einer ersten Führungsschiene (12) mit einer zweiten Füh rungsschiene (14), wobei die Bogenelemente (17, 18, 19) im wesentlichen dasselbe Querschnittsprofil aufweisen wie die Führungsschienen (12, 14), die wenigstens zwei Bogenelemente (17, 18, 19) jedes Bogenstücks (16) mit tels eines Scharniers (29, 31, 34) miteinander verbunden sind, dessen Achse (34) bezogen auf die Längserstreckung der Führungsschienen (12, 14) rechtwinkelig verläuft und dessen Scharnierteile (29, 31) mit jeweils einem Bogenelement (17, 18, 19) verbunden sind, wobei die Anordnung der Stirnseiten (23, 24) und des Scharniers (29, 31, 34) benachbarter Bogenelemente (17, 18, 19) derart gestaltet ist, daß die Stirnseiten (23, 24) erst in wenigstens einer Endlage aneinander stoßen.
mit einer drehbar gelagerten Wickelwelle, an der mit einer Kante ein Markisentuch (8) befestigt ist, des sen andere Kante an einer Auszugsschiene (9) befestigt ist,
mit von der Wickelwelle im wesentlichen horizontal wegführenden ersten Führungsschienen (12), die par allel und im Abstand voneinander verlaufen, um die Auszugsschiene (9) sowie gegebenenfalls Tragstäbe zum Unterstützen des ausgefahrenen Markisentuches (8) zu führen,
mit an den ersten Führungsschienen (12) anschließen den zweiten Führungsschienen (14), die dasselbe Quer schnittsprofil wie die ersten Führungsschienen (12) aufweisen , und
mit wenigstens zwei Bogenelemente (17, 18, 19) aufwei senden Bogenstücken (16) zum Verbinden jeweils einer ersten Führungsschiene (12) mit einer zweiten Füh rungsschiene (14), wobei die Bogenelemente (17, 18, 19) im wesentlichen dasselbe Querschnittsprofil aufweisen wie die Führungsschienen (12, 14), die wenigstens zwei Bogenelemente (17, 18, 19) jedes Bogenstücks (16) mit tels eines Scharniers (29, 31, 34) miteinander verbunden sind, dessen Achse (34) bezogen auf die Längserstreckung der Führungsschienen (12, 14) rechtwinkelig verläuft und dessen Scharnierteile (29, 31) mit jeweils einem Bogenelement (17, 18, 19) verbunden sind, wobei die Anordnung der Stirnseiten (23, 24) und des Scharniers (29, 31, 34) benachbarter Bogenelemente (17, 18, 19) derart gestaltet ist, daß die Stirnseiten (23, 24) erst in wenigstens einer Endlage aneinander stoßen.
2. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Querschnittsprofil einen Steg (21) sowie wenig
stens einen an dem Steg (21) angeformten Flansch (22)
aufweist.
3. Markise nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Flansch (22) einen von der einen Stirnseite (23)
bis zu der anderen Stirnseite (24) reichenden Hohl
raum (25) enthält, der an den Stirnseiten (23, 24)
offen ist.
4. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Scharnier (29, 31, 34) an dem Steg (21) ausgebildet
ist.
5. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Achse (34) des Scharniers (29, 31, 34) etwa auf der
Mitte bezogen auf die Höhenerstreckung des Quer
schnittsprofils liegt.
6. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bogenstück (16) wenigstens drei Bogenelemente
(17, 18, 19) aufweist.
7. Markise nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Steg (21) jedes Bogenelementes (17, 18, 19) eine
das jeweilige Scharnierteil bildende Lasche (29, 31)
ausgebildet ist, deren Stärke gleich der halben Wanddicke
des Stegs (21) ist und die aus der Stirnseite
(23, 24) hervorsteht, daß der Steg (21) neben und gegenüber
der Lasche (29, 31) zurückversetzt eine Ausnehmung
(32, 33) enthält, die gegenüber der Stirnseite
(23, 24) zurückspringt und deren Tiefe gemessen in
Richtung senkrecht zum Steg (21) gleich dessen halber
Wanddicke ist, derart, daß die Lasche (29, 31) eines
Bogenelementes (17, 18, 19) in der Ausnehmung (32, 33)
des benachbarten Bogenelementes (17, 18, 19) aufzunehmen
ist, und daß die beiden Laschen (29, 31) benachbarter
Bogenelemente (17, 18, 19) durch einen Scharnierbolzen
(34) miteinander verbunden sind.
8. Markise nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Flansch (22) oberhalb des Stegs (21) verläuft.
9. Markise nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Flansch (22) an der einen Stirnseite (24) ein
über die Stirnseite (24) vorspringendes Dach (54)
aufweist oder daß der Flansch (22) an der einen
Stirnseite (23) einen Falz oder einen Rücksprung (52)
aufweist, der bei aneinander angrenzenden Bogenelemen
ten (17, 18, 19) ein über die benachbarte Stirnseite
(23, 24) überspringendes Dach (54) des anderen Bogen
elementes (17, 18, 19) aufnimmt oder daß das Bogenele
ment (17) sowohl ein Dach (54) als auch einen Rück
sprung (52) aufweist.
10. Markise nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
an eine Führungsschiene (12, 14) angrenzende Bogenele
mente (18, 19) lediglich auf der von der Führungs
schiene (12, 14) abliegende Seite entweder ein Dach
(54) oder einen Rücksprung (52) aufweisen und daß die
angrenzende Stirnseite glatt ist.
11. Markise nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
von dem Flansch (22) nach unten führende Seitenwangen
(38, 39) vorgesehen sind.
12. Markise nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
sich das Dach (54) sowie der Rücksprung (52) bis in
die Seitenwangen (38, 39) ein Stück weit fortsetzen.
13. Markise nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Dach (54) von einem zu der Unterseite des Flan
sches (22) und zu der Stirnseite (24) hin offenen
Falz gebildet ist.
14. Markise nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Bogenelement (19) an einer Stirnseite (23) an den
Seitenwangen (38, 39) vorstehende und mit einer ent
sprechenden Lasche (31) des Stegs (21) im wesentlichen
deckungsgleiche Vorsprünge (55) aufweist, die mit
einer Bohrung (35) in der Lasche (31) fluchtende Boh
rungen enthalten, oder daß ein Bogenelement (18) an
einer Stirnseite (24) in den Seitenwangen (38, 39)
Ausnehmungen (56) zur Aufnahme der Vorsprünge (55)
eines benachbarten Bogenelementes (17, 18, 19) aufweist
oder daß ein Bogenelement (17) an der einen Stirnsei
te (23) Vorsprünge (55) und an der anderen Stirnseite
(24) Ausnehmungen (56) enthält.
15. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stirnseiten (23, 24) zumindest unterhalb des
Scharniers (29, 31, 34) in Richtung von dem Flansch
(22) weg konvergieren.
16. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Steg (21) der Bogenelemente (17, 18, 19) massiv und
der Steg der Führungsschienen (12, 14) unter Ausbil
dung einer durchlaufenden Kammer hohl ist.
17. Markise nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seitenwangen (38, 39) an ihrem unteren von dem
Flansch (22) abliegenden Ende an der Innenseite zwei
Laufflächen (44, 46) übereinander aufweisen, auf denen
Zugmittel der Gegenzugeinrichtung gleiten.
18. Markise nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Laufflächen (44, 46) eine reibungsvermindernde
Schicht (48, 51) tragen.
19. Markise nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schicht (48, 51) von PTFE, Polyamid oder einem
anderen reibungsvermindernden Kunststoff gebildet
ist.
20. Markise nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die reibungsvermindernde Schicht von einem platten
förmigen Einlegeteil (48, 51) gebildet ist, das aus
tauschbar in dem Bogenelement (17, 18, 19) eingesetzt
ist.
21. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die an die Führungsschienen (12, 14) angrenzenden Bo
genelemente (18, 19) an der einen Stirnseite wenig
stens einen Steckansatz (57, 58) tragen, der in eine
entsprechend profilierte Kammer der Führungsschiene
(12, 14) einzustecken ist, um das Bogenelement (18, 19)
mit der Führungsschiene (12, 14) fluchtfehlerfrei zu
verbinden.
22. Markise nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
der Steckansatz (57, 58) mit dem Bogenelement (18, 19)
einstückig ist.
23. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Achse des Scharniers (29, 31, 34) von einer ver
senkten Schraube (34) gebildet ist.
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IT1174229B (it) * | 1984-07-03 | 1987-07-01 | Arquati Spa | Intelaiatura di supporto per tende a grande copertura con unico telo |
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FR2587405B1 (fr) * | 1985-09-17 | 1988-01-08 | Fouquet Jean Michel | Dispositif de support d'elements de couvertures mobiles |
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- 1993-01-20 DE DE19934301325 patent/DE4301325C2/de not_active Expired - Fee Related
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