DE4242664C2 - Heizkörperthermostatkopf mit Überwurfmutterabdeckung - Google Patents
Heizkörperthermostatkopf mit ÜberwurfmutterabdeckungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Heizkörperthermostatkopf
mit Überwurfmutterabdeckung, wobei der
Heizkörperthermostatkopf an seinem einem
heizkörperseitigen Ventil zugewandten Ende eine
Überwurfmutter als Befestigungselement aufweist.
Eine derartige Ausbildung ist beispielsweise aus der DE
31 09 877 C2 bekannt. Die Überwurfmutterabdeckung
besteht dabei aus zwei Halbschalen aus Kunststoff, die
im Querschnitt U-förmig ausgebildet sind und auf die
Überwurfmutter aufsteckbar sind. Die Halbschalen sind
dabei durch Rastverbindungen miteinander verbindbar,
wobei die eine der Halbschalen Federrasten und die
andere der Halbschalen Rastaufnahmen aufweist. Die
Rastmittel sind an parallel zur Achsrichtung
verlaufenden Stegbereichen der Halbschalen angeordnet.
Diese Ausbildung ist insofern problematisch, als
insbesondere dann, wenn die Überwurfmutter in der
Einschraublage am Heizkörperstutzen in die
Heizkörperverkleidung hineinragt, die Aufbringung und
Anordnung der Überwurfmutterabdeckung mangels
Einbauraumes nicht möglich ist. Auch eine Verkürzung
der Überwurfmutterabdeckung ist nicht möglich, da dann
der Halt der Überwurfmutterabdeckung auf der
Überwurfmutter nicht gewährleistet wäre. Desweiteren ist
eine relativ dickwandige Ausbildung der Halbschalen
erforderlich, um die Rastelemente ausbilden und anordnen
zu können. Infolgedessen ist der Außendurchmesser der
Überwurfmutterabdeckung relativ groß, so daß
insbesondere bei Überwurfmuttern mit großem
Außendurchmesser der Durchmesserzuwachs der
Überwurfmutterabdeckung erheblich ist, was zu weiteren
Montageproblemen führt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
Heizkörperthermostat mit Überwurfmutterabdeckung gemäß
Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaffen, bei der eine
einfache konstruktive Gestaltung, eine einfache Montage
und ein Toleranzausgleich in Axialrichtung des
Thermostaten ermöglicht ist, um einen Toleranzausgleich
entsprechend dem Einschraubvorschub der Überwurfmutter
zu erreichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die
Halbschalen im Querschnitt etwa L-förmig ausgebildet
sind, wobei der erste Schenkel axial gerichtet ist und
die Seitenfläche der Überwurfmutter abdeckt, und der
zweite Schenkel radial gerichtet in den Spalt zwischen
Überwurfmutter und Thermostatkopf gerichtet verläuft,
daß am zweiten Schenkel ein Haken ausgebildet ist der
parallel zum ersten Schenkel vom zweiten Schenkel abragt
und in einen Spalt zwischen der Überwurfmutter und einem
diese halternden Stutzen des Thermostatkopfes einsetzbar
ist, und daß an der Halbschale insbesondere am zweiten
Schenkel Federmittel, vorzugsweise Federfinger
ausgebildet sind, die entgegengerichtet zum Haken
abragen und an der der Überwurfmutter zugewandten
Randkante des Thermostatkopfes abstützbar sind, wobei
sich die Halbschalen mindestens mittelbar an der der
Überwurfmutter zugewandten Randkante des
Thermostatkopfes abstützen.
Hierdurch ist ein konstruktiv einfach aufgebautes und zu
fertigendes Element in Form der Halbschalen zur
Verfügung gestellt, welches äußerst einfach auf die
entsprechende Überwurfmutter aufgesteckt werden kann.
Der Halt an der Überwurfmutter wird dadurch erreicht,
daß sich einerseits der Haken in den Spalt zwischen
Überwurfmutter und Stutzen des Thermostatkopfes
ein Fetzen läßt, sofern die Halbschale radial auf die
Überwurfmutter aufgeschoben wird, wobei andererseits
durch die vorzugsweise am zweiten Schenkel ausgebildeten
Federfinger eine Federvorspannung in axialer Richtung
erreicht ist, mittels derer die Halbschale durch die
Federkraft der Federfinger gegen die dem
Heizkörperthermostaten zugewandte Stirnfläche der
Überwurfmutter gedrängt ist. Dies hat zur Folge, daß bei
einschraubbedingtem Vorschub der Überwurfmutter und
entsprechend größerem Abstand zwischen Überwurfmutter
und Thermostatkopfunterseite dennoch eine einwandfreie
Abdeckung der Überwurfmutter möglich ist, da der
erforderliche Längentoleranzausgleich durch die
Federfinger geschaffen ist. Vorzugsweise sind die
Halbschalen samt Haken und Federfinger einstückig aus
Kunststoff gefertigt.
Aus Gründen der Fertigungsvereinfachung ist bevorzugt
vorgesehen, daß beide Halbschalen Identische Form
aufweisen.
Um auch bei geringem Raumbedarf die Anordnung der
Halbschalen vornehmen zu können, ist zudem vorgesehen,
daß die Halbschalen dünnwandig ausgebildet sind.
Um eine ausreichende Abdeckung der Überwurfmutter
sicherzustellen ist ferner vorgesehen, daß der erste
Schenkel der Halbschale vorzugsweise etwas länger, als
die Höhe der Überwurfmutter ist.
Da die Überwurfmutter bei einigen Heizkörperfabrikaten
In die Heizkörperverkleidung hineinragen kann, sollte
die Höhe der Überwurfmutterabdeckung variabel sein.
Hierzu ist vorgesehen, daß das freie Ende des ersten
Schenkels mit Abstand von der freien Randkante
mindestens eine umlaufende Sollbruchstelle aufweist.
Je nach Einbauortvorgaben kann der erste Schenkel
dadurch verkürzt werden, daß der entsprechende Bereich
des Schenkels an einer umlaufenden Sollbruchstelle
abgetrennt wird. Die Schenkellänge ist demzufolge in
einfacher Weise auf die erforderliche Länge zu kürzen.
Bevorzugt ist ferner vorgesehen, daß die Wandstärke des
zweiten Schenkels der Halbschale vorzugsweise etwas
größer als die Wandstärke des ersten Schenkels ist.
Da der zweite Schenkel der Halbschale insbesondere wegen
der Anordnung der Federfinger und des Hakens höheren
Belastungen unterliegt, ist es sinnvoll, die Wandstärke
dieses zweiten Schenkels größer zu bemessen, als die
Wandstärke des ersten Schenkels, wobei die geringe
Wandstärke des ersten Schenkels zur Folge hat, daß nur
ein geringer Durchmesserzuwachs erfolgt. Dies ist je
nach Einbaugeometrie besonders vorteilhaft.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß
der Haken an der freien Randkante des zweiten Schenkels
ausgebildet ist.
Dabei ist bevorzugt vorgesehen, daß der Haken mittig des
zweiten Schenkels der Halbschale ausgebildet ist.
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß die
Federfinger aus dem zweiten Schenkel ausgenommene,
zueinander parallele Materialstreifen sind.
Schließlich ist bevorzugt vorgesehen, daß zwei
Federfinger ausgebildet sind, die beidseits neben dem
Haken angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft ferner einen
Heizkörperthermostatkopf mit Überwurfmutterabdeckung und
einen Heizkörperthermostat mit Überwurfmutterabdeckung,
wobei der Heizkörperthermostatkopf an seinem einem
heizkörperseitigen Ventil zugewandten Ende eine
Überwurfmutter als Befestigungselement aufweist, auf die
die Überwurfmutterabdeckung, die vornehmlich aus
Kunststoff besteht, aufsetzbar ist, wobei die
Überwurfmutterabdeckung als Ringelement ausgebildet ist,
welches mindestens eine Höhe aufweist, die der Höhe der
Überwurfmutter entspricht, und das Ringelement auf die
Überwurfmutter aufschiebbar ist.
Eine derartige Ausbildung ist beispielsweise aus der DE
33 36 016 C1 bekannt. Dabei ist das Ringelement auf die
Überwurfmutter aufgesetzt und axial unverschiebbar
gehalten. Um eine Drehmomentmitnahme zur Betätigung der
Überwurfmutter zu erreichen, sind zusätzliche Mittel
vorgesehen, die die Ausbildung insgesamt kompliziert
machen und die konstruktiv aufwendig sind.
Ausgehend von diesem Stand der Technik wird
zur Lösung der Aufgabe vorgeschlagen, daß das
Ringelement nach der Montage des Thermostatkopfes auf
einem entsprechenden Heizkörperventil auf die
Überwurfmutter aufschiebbar ist, wobei das Ringelement
zur Betätigung der Überwurfmutter soweit in Richtung auf
den Thermostatkopf verschieblich ist, daß die
Überwurfmutter teilweise oder vollständig freigelegt
ist.
Bei Ausgestaltung der Überwurfmutterabdeckung als
Ringelement, ist besonders vorteilhaft, daß dieses
Ringelement einstückig ausgebildet sein kann, wobei die
Montage des Ringelementes in einfacher Weise so
geschehen kann, daß das Ringelement auf das mit der
Überwurfmutter versehene Ende des Thermostatkopfes
aufschiebbar ist. Zum Betätigen der Überwurfmutter kann
das Ringelement so weit in Richtung auf den
Thermostatkopf verschoben werden, daß die Überwurfmutter
vollständig oder mindestens teilweise freigelegt ist, so
daß mittels eines Werkzeuges die Betätigung der
Überwurfmutter möglich ist. Nach erfolgter Montage des
Heizkörperthermostatkopfes auf dem entsprechenden
Heizkörperventil mittels Anziehen der Überwurfmutter
kann dann das Ringelement über die Überwurfmutter
aufgeschoben werden, so daß diese optisch verkleidet und
auch gegen manuellen oder Werkzeugeingriff geschützt
verdeckt ist. Dabei ist vorzugsweise das Ringelement mit
Schiebesitz auf die Überwurfmutter aufschiebbar, so daß
das Ringelement also mit Reibschluß auf der
Überwurfmutter sitzt.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß
das Ringelement eine der Außenkontur der Überwurfmutter
angepaßte Innenkontur aufweist.
Dadurch daß das Ringelement eine der Außenkontur der
Überwurfmutter angepaßte Innenkontur aufweist, ist es
bei der Montage des Thermostatkopfes auf dem
entsprechenden Thermostatventil möglich, zunächst die
Überwurfmutter mittels manueller Drehung des
Ringelementes zu betätigen, wobei zu endgültigen
Fixierung das Ringelement in Richtung auf den
Thermostatkopf von der Überwurfmutter weggeschoben
werden kann, so daß diese für einen Werkzeugeingriff
zugänglich ist. Nach abgeschlossener Montage kann das
Ringelement dann mit seiner entsprechenden Kontur wieder
auf die Überwurfmutter aufgeschoben werden, was
vorzugsweise ebenfalls unter Reibschluß erfolgt.
Eine Weiterbildung wird darin gesehen, daß die der
Überwurfmutter angepaßte Innenkontur nur über einen Teil
der Höhe des Ringelementes ausgebildet ist, vorzugsweise
In dem Bereich der dem Thermostatkopf zugewandt ist.
Durch diese Ausbildung ist es möglich, die
Überwurfmutter mittels eines Werkzeuges ohne
gleichzeitige Drehung des Ringelementes zu betätigen,
wenn das Ringelement nicht vollständig, sondern nur so
weit gegenüber der Überwurfmutter zum Thermostatkopf hin
verschoben ist, daß die Innenkontur des Ringelementes
nicht mehr mit der Außenkontur der Überwurfmutter in
Wirkverbindung steht.
Eine weiter bevorzugte Ausbildung wird darin gesehen,
daß das Ringelement an seinem dem Thermostatkopf
zugewandten Ende einen radial nach innen gerichteten
Kragen aufweist.
Bei dieser Ausbildung ist zwar die nachträgliche Montage
des Ringelementes nicht möglich, sondern das Ringelement
muß vor dem Aufbringen der Überwurfmutter zwischen
Überwurfmutter und Heizkörperthermostatkopf angeordnet
werden, jedoch ist dies insofern vorteilhaft, als dann
das Ringelement nicht verloren gehen kann. Der nach
radial innen gerichtete Kragen des Ringelementes deckt
In der Montagesollage die optisch ansonsten zugängliche
Randkante der Überwurfmutter ab, so daß ein guter
ästethischer Eindruck erzeugt ist.
Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, daß das Ringelement
mittels eines Federmittels in die Lage zwangsüberführbar
ist, in welcher es die Überwurfmutter abdeckt, wobei das
Federungsmittel sich am Ringelement und an Teilen des
Thermostatkopfes abstützt.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß das
Ringelement mit oder ohne Kragen jeweils in die
Montagesollage überführbar ist, sofern das Ringelement
nicht entgegen der Federkraft des Federmittels aus der
Sollage in eine Lage verschoben wird, in der die
Ringmutter für Werkzeugeingriffe freiliegt.
Hierbei ist bevorzugt vorgesehen, daß zwischen dem
Ringelement vorzugsweise zwischen dessen Kragen und dem
diesem zugewandten Ende des Thermostatkopfes das
Federmittel eingespannt ist.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, daß das Federmittel
aus an dem Ringelement, vorzugsweise an dessen Kragen
angeformten Federfingern besteht.
Im übrigen ist es bei der vorbeschriebenen Ausbildung
auch möglich, ebenso wie bei der erstbeschriebenen
Ausführungsart, Sollbruchstellen am Ringelement
vorzusehen, um dieses gegebenenfalls aufgrund
entsprechend enger Einbauverhältnisse verkürzen zu
können.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 Einen Heizkörperthermostat mit
Überwurfmutterabdeckung in Ansicht, teilweise
geschnitten;
Fig. 2 eine Halbschale einer Überwurfmutterabdeckung in
Ansicht;
Fig. 3 desgleichen im Schnitt III-III der Fig. 2
gesehen;
Fig. 4 die Halbschale in Draufsicht;
Fig. 5 eine erfindungsgemäße weitere Ausführungsform in
Draufsicht;
Fig. 6 desgleichen im Schnitt VI-VI der Fig. 5
gesehen;
Fig. 7 eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform in
Draufsicht;
Fig. 8 desgleichen im Schnitt VIII-VIII der Fig. 7
gesehen.
In der Fig. 1 ist ein Thermostatkopf 1 mit
einer Überwurfmutterabdeckung 2 gezeigt. Der
Heizkörperthermostatkopf 1 weist an seinem einen
heizkörperseitigen Ventil zugewandten Ende (in
Fig. 1 unten) eine Überwurfmutter 3 als
Klemmelement für den Aufsatzstutzen 4 des
Thermostatkopfes auf. Die Überwurfmutterabdeckung 2
besteht aus zwei Halbschalen aus Kunststoff, die in
ihrer Ausbildung aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich
sind. Die Halbschalen 5 sind im Querschnitt etwa
L-förmig ausgebildet, wie insbesondere aus Fig. 2 und 3
ersichtlich. Der erste Schenkel 6 ist axial gerichtet
und deckt, wie aus Fig. 1 ersichtlich, die Seitenfläche
der Überwurfmutter 3 ab. Der zweite Schenkel 7 ist
radial gerichtet und in den Spalt zwischen
Überwurfmutter 3 und Oberteil des Thermostatkopfes 1
gerichtet eingesetzt, wie wiederum aus Fig. 1
ersichtlich.
Am zweiten Schenkel 7 ist ein Haken 8 ausgebildet, der
parallel zum ersten Schenkel 6 vom zweiten Schenkel 7
abragt und in einen Spalt zwischen der Überwurfmutter 3
und einem dieser halternden Stutzen (4) des
Thermostatkopfes 1 einsetzbar ist. Am zweiten Schenkel 7
sind zudem Federfinger 9 ausgebildet, die
entgegengerichtet zum Haken 8 abragen und sich an der
der Überwurfmutter 3 zugewandten Randkante des
Thermostatkopfes 1 abstützen.
Beide Halbschalen 5 weisen Identische Form auf. Sie sind
dünnwandig ausgebildet, wie insbesondere aus Fig. 2 und
3 ersichtlich. Der erste Schenkel 6 der Halbschale 5
weist eine Länge auf, die etwa der 1 1/2-fachen Höhe der
Überwurfmutter 3 entspricht. Das freie Ende des ersten
Schenkels 6 ist mit Abstand von der freien Randkante 10
mit einer umlaufenden Sollbruchstelle 11 versehen, so
daß dieser Schenkel entsprechend den Einbauvorgaben
verkürzt werden kann.
Die Wandstärke des zweiten Schenkels 7 ist größer,
Insbesondere etwa 1 1/2 mal so groß wie die Wandstärke
des ersten Schenkels 6. Der Haken 8 ist an der freien
Randkante des zweiten Schenkels 7 ausgebildet, wobei der
Haken 8 mittig des zweiten Schenkels 7 der Halbschale 5
zwischen zwei Federfingern 9 angeordnet ist. Die
Federfinger sind durch Materialausschnitte 12
freigestellt, die beidseits neben den Federfingern 9 und
parallel zueinander gerichtet sind und quer
(rechtwinklig) zur Trennebene 13 der Halbschalen 5
verlaufen.
In den Fig. 5 und 6 ist eine weitere Ausführungsform
einer Überwurfmutterabdeckung 2 gezeigt. Dabei ist
Überwurfmutterabdeckung 2 als Ringelement 14
ausgebildet, welches eine Höhe aufweist, die der Höhe
der Überwurfmutter 3 gemäß Fig. 1 entspricht. Das
Ringelement 14 ist mit Reibschluß (Schiebesitz) auf die
Überwurfmutter 3 aufschiebbar. Das Ringelement 14 weist
eine der Außenkontur der Überwurfmutter 3 angepaßte
Innenkontur 15 auf. Damit ist es möglich, die
Überwurfmutter 3 bei aufgeschobenen Ringelement 14
manuell zu verdrehen. Nach entsprechendem
Zinschraubvorschub der Überwurfmutter 3 kann das
Ringelement 14 dann axial in Richtung auf den
Heizkörperthermostatkopf 1 verschoben werden, so daß die
Überwurfmutter für Werkzeugangriff freigelegt ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 und 8 weist das
Ringelement 14 einen radial nach innen gerichteten
Kragen 16 auf, der die dem Heizkörperthermostatkopf 1
zugewandte Randkante der Überwurfmutter 3 abdeckt. Das
Ringelement 14 kann mittel Federmitteln 17 zwangsläufig
in die Lage überführt werden, in welches es die
Überwurfmutter 3 abdeckt. Die Federungsmittel 17 stützen
sich dabei am Ringelement 14 und an Teilen des
Thermostatkopfes 1 ab. Die Federmittel 17 sind im
Ausführungsbeispiel durch am Kragen 16 des Ringelementes
14 angeformte Federfinger gebildet. Auch bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 7 und 8 kann das Ringelement
14 eine der Außenkontur der Überwurfmutter 3 angepaßte
Innenkontur aufweisen, wie dies aus dem
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 und 6 ersichtlich ist.
Claims (20)
1. Heizkörperthermostatkopf mit Überwurfmutterabdeckung,
wobei der Heizkörperthermostatkopf an seinem einem
heizkörperseitigen Ventil zugewandten Ende eine
Überwurfmutter als Befestigungselement aufweist und die
Überwurfmutterabdeckung aus zwei Halbschalen
insbesondere aus Kunststoff besteht, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halbschalen (5) im Querschnitt
etwa L-förmig ausgebildet sind, wobei der erste Schenkel
(6) axial gerichtet ist und die Seitenfläche der
Überwurfmutter (3) abdeckt und der zweite Schenkel (7)
radial gerichtet in den Spalt zwischen Überwurfmutter
(3) und Thermostatkopf (1) gerichtet verläuft, daß am
zweiten Schenkel (7) ein Haken (8) ausgebildet ist der
parallel zum ersten Schenkel (6) vom zweiten Schenkel
(7) abragt und in einen Spalt zwischen der
Überwurfmutter (3) und einem diese haltenden Stutzen (4)
des Thermostatkopfes (1) einsetzbar ist, wobei sich die
Halbschalen (5) mindestens mittelbar an der der
Überwurfmutter (3) zugewandten Randkante des
Thermostatkopfes (1) abstützen.
2. Heizkörperthermostatkopf nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß Federmittel vorgesehen sind, die
sich zwischen der Halbschale (5) und der der
Überwurfmutter (3) zugewandten Randkante des
Thermostatkopfes (1) abstützen.
3. Heizkörperthermostatkopf nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federmittel an der
Halbschale (5) ausgebildet sind.
4. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federmittel am
zweiten Schenkel (7) der Halbschale ausgebildet sind und
entgegengerichtet zum Haken (8) abragen.
5. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federmittel als
Federfinger (9) ausgebildet sind.
6. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Halbschalen (5)
identische Form aufweisen.
7. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schenkel
(6) der Halbschale (5) eine Länge aufweist, die etwa der
1 1/2-fachen Höhe der Überwurfmutter (3) entspricht.
8. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des
ersten Schenkels (6) mit Abstand von der freien
Randkante (10) mindestens eine umlaufende
Sollbruchstelle (11) aufweist.
9. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des
zweiten Schenkels (7) der Halbschale (5) größer als
Inbesondere etwa 1 1/2 mal so groß wie die Wandstärke
des ersten Schenkels (6) ist.
10. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (8) an der
freien Randkante des zweiten Schenkels (7) ausgebildet
ist.
11. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (8) mittig
des zweiten Schenkels (7) der Halbschale (5)
ausgebildet ist.
12. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 1
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Federfinger (9)
aus dem zweiten Schenkel (7) ausgenommene, zueinander
parallele Materialstreifen sind.
13. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 1
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Federfinger (9)
ausgebildet sind, die beidseits neben dem Haken (8)
angeordnet sind.
14. Heizkörperthermostatkopf mit
Überwurfmutterabdeckung, wobei der
Heizkörperthermostatkopf an seinem einem
heizkörperseitigen Ventil zugewandten Ende eine
Überwurfmutter als Befestigungselement aufweist, auf die
die Überwurfmutterabdeckung, die vornehmlich aus
Kunststoff besteht, aufsetzbar ist, wobei die
Überwurfmutterabdeckung als Ringelement ausgebildet ist,
welches mindestens eine Höhe aufweist, die der Höhe der
Überwurfmutter entspricht, und das Ringelement auf die
Überwurfmutter aufschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ringelement (14) nach der Montage des
Thermostatkopfes (1) auf einem entsprechenden
Heizkörperventil auf die Überwurfmutter (3) aufschiebbar
ist, wobei das Ringelement (14) zur Betätigung der
Überwurfmutter (3) soweit in Richtung auf den
Thermostatkopf (1) verschieblich ist, daß die
Überwurfmutter (3) teilweise oder vollständig freigelegt
Ist.
15. Heizkörperthermostatkopf nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ringelement (14) eine der
Außenkontur der Überwurfmutter (3) angepaßte Innenkontur
(15) aufweist.
16. Heizkörperthermostatkopf nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die der Überwurfmutter (3)
angepaßte Innenkontur (15) nur über einen Teil der Höhe
des Ringelementes (14) ausgebildet ist, vorzugsweise in
dem Bereich der dem Thermostatkopf (1) zugewandt ist.
17. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 14
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringelement (14)
an seinem dem Thermostatkopf (1) zugewandten Ende einen
radial nach innen gerichteten Kragen (16) aufweist.
18. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 14
bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringelement (14)
mittels eines Federmittels (17) in die Lage
zwangeüberführbar ist, in welcher es die Überwurfmutter
(3) abdeckt, wobei das Federungsmittel (17) sich am
Ringelement (14) und an Teilen des Thermostatkopfes (1)
abstützt.
19. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 14
bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Ringelement (14) vorzugsweise zwischen dessen Kragen
(16) und dem diesem zugewandten Ende des
Thermostatkopfes (1) des Federmittel (17) eingespannt
ist.
20. Heizkörperthermostatkopf nach einem der Ansprüche 14
bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Federmittel (17)
aus an dem Ringelement (14), vorzugsweise an dessen
Kragen (16) angeformten Federfingern besteht.
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DE19924242664 DE4242664C2 (de) | 1992-12-17 | 1992-12-17 | Heizkörperthermostatkopf mit Überwurfmutterabdeckung |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
D2 | Grant after examination | ||
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