DE4232292A1 - Verfahren zum Phosphatieren von verzinkten Stahloberflächen - Google Patents
Verfahren zum Phosphatieren von verzinkten StahloberflächenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Phosphatieren
von verzinkten Stahloberflächen, vorzugsweise von elektrolytisch-
oder schmelztauchverzinkten Stahlband-Oberflächen, durch Behandeln
derselben im Tauchen oder Spritztauchen mit sauren, wäßrigen Lö
sungen, die neben Zink-, Phosphat- und Nitrat-Ionen ferner Ionen
mindestens zweier weiterer zweiwertiger Metalle enthalten, wobei
man gleichzeitig die Werkstücke kathodisch mit einem Gleichstrom
behandelt.
Es ist dem Fachmann bereits seit geraumer Zeit bekannt, daß hohe
Anteile an Schwermetallionen, insbesondere Nickelionen, in Phos
phatschichten zu einem besonders guten Korrosionsschutz führen,
vergleiche beispielsweise die WO-A-85/03 089. In diesem Zusammen
hang ist jedoch auch bekannt, daß zur Erzielung hoher Nickelanteile
in Phosphatschichten gleichfalls hohe Nickelanteile in den zu ver
wendenden Phosphatierlösungen erforderlich sind. Dies bedingt zum
einen höhere Verfahrenskosten aufgrund des hohen Nickelpreises. Zum
anderen müssen größere Mengen toxischer Nickel-Verbindungen aus den
verbrauchten Phosphatierlösungen entsorgt werden, da in der Regel
nur etwa 2% des Nickels aus den Phosphatierlösungen in die Phos
phatschichten eingebaut werden.
Aus ökologischen und arbeitsphysiologischen Gründen ist man daher
bestrebt, auf das als toxikologisch besonders bedenklich einge
stufte Nickel zu verzichten, ohne Nachteile hinsichtlich Korrosi
onsschutz und Lackhaftung in Kauf nehmen zu müssen. In der EP-A-459
541 wird hierzu der Einsatz von Phosphatierlösungen vorgeschlagen,
die neben 0,3 bis 1,7 g/l Zink und 0,2 bis 4,0 g/l Mangan noch 1
bis 30 mg/l Cu(II) enthalten.
Der positive Einfluß von Kupfer auf die Ausbildung der Phosphat
schicht ist im Stand der Technik schon seit längerem bekannt, ver
gleiche beispielsweise W. Rausch, "Die Phosphatierung von Me
tallen", Eugen G. Leuze Verlag, 2. Auflage 1988, Seiten 20, 56, 79f
und 107. Die Kupferionen können dabei dem Phosphatierbad selbst
oder einem vorgeschalteten Aktivierungsbad, beispielsweise auf Ba
sis kolloider Titanpolyphosphate, zugesetzt werden. Beispielsweise
beschreibt die EP-A-454 211 ein Titanphosphat-haltiges Aktivie
rungsbad, dem Kupfer im Mengenbereich von 1 bis 100 mg/l zugesetzt
wird. Aber auch für titanfreie Aktivierungsbäder, wie sie bei
spielsweise in der EP-A-340 530 beschrieben werden, ist ein gün
stiger Einfluß eines Kupfergehaltes im Mengenbereich zwischen 1 und
100 mg/l zu erwarten.
Ferner ist die Anwendung von elektrischem Strom bei Phosphatier
verfahren an sich bekannt. So führt eine kathodische Behandlung
beispielsweise zu einer Beschleunigung des Phosphatierverfahrens
(vergleiche M. H. Abbas, Finishing, Oktober 1984, Seiten 30-31).
Auf verzinkten Stahloberflächen lassen sich mit Hilfe saurer, wäß
riger Lösungen auf Basis von Aluminiumphosphat und/oder Magnesium
phosphat bzw. polykondensierter Phosphorsäure und gleichzeitiger
Anwendung kathodischer Ströme Korrosionsschutzschichten abscheiden
(vergleiche JP-A-77/047 537, JP-A-75/161 429 und JP-A-89/219 193).
Die JP-A-85/211 080 betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von
Korrosionsschutzschichten auf Metalloberflächen mit Hilfe von
Zink-Phosphatierlösungen unter zeitweiliger Anwendung eines
kathodischen Stromes. Hierbei wird insbesondere auch an den Kanten
der zu behandelnden Metalloberflächen eine korrosionsbeständige
Schutzschicht erzeugt. Ein ähnliches Verfahren wird in der EP-A-171
790 beschrieben. Hierbei werden die Metalloberflächen im Anschluß
an eine übliche Zink-Phosphatierung mit einer sauren, wäßrigen Lö
sung behandelt, die Zink-, Phosphat- und Chlor-Ionen enthält, wobei
man an die anodisch geschalteten Metalloberflächen gleichzeitig
einen Gleichstrom anlegt.
Gemäß der JP-A-87/260 073 können mit Hilfe saurer
Phosphatierungsbäder, welche Phosphorsäure, Mangan- und Kupfer-
Ionen enthalten, unter gleichzeitiger Anwendung kathodischer Ströme
auf Eisenmaterial Phosphatschichten mit hoher Abriebfestigkeit er
zeugt werden. Die Phosphatierung von oberflächenveredeltem Material
sowie der gleichzeitige Einsatz von Zink-Ionen wird jedoch hier
nicht erwähnt. Eine Phosphatierung von elektrolytisch- oder
schmelztauchverzinkten Stahloberflächen mit Hilfe dieses Verfahrens
führte nicht zum gewünschten Erfolg.
In der bislang unveröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 41 11 186.9
der Anmelderin wird ferner ein Verfahren zum Phosphatieren
von Metalloberflächen, vorzugsweise von elektrolytisch- oder
schmelztauchverzinkten Stahlband-Oberflächen, mit Hilfe saurer,
wäßriger Phosphatierlösungen beschrieben, wobei man die Werkstücke
gleichzeitig kathodisch mit einem Gleichstrom behandelt. Die hier
bei verwendeten Phosphatierlösungen enthalten Zink-, Nickel-
und/oder Kobalt-Kationen sowie Phosphat- und Nitrat-Anionen.
Demgegenüber ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Verfahren zum Phosphatieren von verzinkten Stahloberflächen
bereitzustellen, bei welchem man - trotz des bewußten Verzichts
auf den Einsatz der heute unerwünschten Nickel-Ionen - durch die
Verwendung von Mangan-Ionen in den Zink-haltigen Phosphatierlö
sungen einen vergleichbar guten Korrosionsschutz erzielt. Zudem ist
es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Einbaurate des Man
gans in den ausgebildeten Phosphatüberzügen wesentlich zu steigern,
obgleich in den verwendeten Phosphatierlösungen nur vergleichsweise
geringe Konzentrationen an Mangan-Kationen vorliegen.
Dementsprechend betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zum Phosphatieren von verzinkten Stahloberflächen, vorzugsweise von
elektrolytisch- oder schmelztauchverzinkten Stahlband-Oberflächen,
durch Behandeln derselben im Tauchen oder Spritztauchen mit sauren,
wäßrigen Lösungen, die neben Zink-, Phosphat- und Nitrat-Ionen fer
ner Ionen mindestens zweier weiterer zweiwertiger Metalle enthal
ten, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man
- a) mit Phosphatierlösungen arbeitet, die die folgenden Komponenten
enthalten:
Zn2+-Kationen im Bereich von 0,1 bis 5 g/l,
PO4 3--Anionen im Bereich von 5 bis 50 g/l,
NO3 --Anionen im Bereich von 0,1 bis 50 g/l, sowie
Mn2+-Kationen im Bereich von 0,1 bis 5 g/l, und
Cu2+-Kationen im Bereich von 0,001 bis 1 g/l, - b) wobei man die folgenden Bedingungen einhält:
pH-Wert der Phosphatierlösungen im Bereich von 1,5 bis 4,5, Temperatur der Phosphatierlösungen im Bereich von 10 bis 80°C, Behandlungsdauer im Bereich von 1 bis 300 Sekunden, - c) und wobei man ferner während der Phosphatierung die Werkstücke kathodisch mit einem Gleichstrom einer Dichte im Bereich von 0,01 bis 100 mA/cm2 behandelt.
Überraschenderweise wurde nämlich festgestellt, daß durch das An
legen eines kathodischen Gleichstroms an das Werkstück während der
Phosphatierung und durch die gleichzeitige Anwesenheit von Kup
fer-Kationen in den Zink-haltigen Phosphatierlösungen die Einbau
rate von Mangan in die Phosphatschichten wesentlich gesteigert
werden kann, so daß auch bei vergleichsweise geringeren Konzentra
tionen an Mangan-Kationen in der Phosphatierlösung ähnlich hohe
Gehalte in den Phosphatierschichten erzielt werden können, wie es
bislang nur dann möglich war, wenn die Phosphatierlösungen ver
gleichsweise hohe Konzentrationen an Mangan-Kationen aufweisen. Ein
weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß
die mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens erzielten Phospha
tierschichten einen vergleichbar guten Korrosionsschutz aufweisen,
wie er sonst mit Nickel-haltigen Phosphatierlösungen erzielt werden
kann.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist es von wesentlicher Bedeu
tung, daß man bei der Durchführung des Phosphatierverfahrens sämt
liche der vorstehend aufgeführten Parameter einhält. Mit anderen
Worten heißt dies, daß die kathodische Gleichstrombehandlung der
Werkstücke während der Phosphatierung nur in entsprechenden Zink-
haltigen Phosphatierlösungen, die Mangan- und Kupfer-Kationen ge
meinsam enthalten, - wie sie vorstehend im einzelnen definiert
sind - zu dem erwünschten Ziel führt.
Wenn im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung von verzinkten
Metalloberflächen die Rede ist, so werden darunter Werkstoff-Ober
flächen aus elektrolytisch- oder schmelztauchverzinktem oder auch
legierungsverzinktem Stahl, vorzugsweise elektrolytisch- oder
schmelztauchverzinktem Bandstahl, verstanden. Unter dem Begriff
Stahl wird un- bis niedrig-legierter Stahl verstanden, wie er bei
spielsweise in Form von Blechen für den Karosseriebau Verwendung
findet. Die Verwendung von verzinktem Stahl, speziell elektroly
tisch verzinktem Stahl in Bandform, hat in den letzten Jahren sehr
an Bedeutung gewonnen. Hierbei umfaßt der Begriff "verzinkter
Stahl" sowohl Verzinkungen durch elektrolytische Abscheidung als
auch durch Schmelztauch-Applikation und bezieht sich generell auch
auf legierungsverzinkten Stahl, wobei als Zinklegierungen insbe
sondere Zink/Nickel-Legierungen, Zink/Eisen-Legierungen
(Galvanealed) und Zink/Aluminium-Legierungen (Galfan, Galvalume)
eine wesentliche Rolle spielen.
Die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt vorzugs
weise im sogenannten Tauchverfahren; generell ist es jedoch auch
möglich, die erfindungsgemäßen Phosphatierlösungen durch Spritz
tauchen auf die Substratoberflächen aufzubringen. Die zu behan
delnden Werkstücke werden für die Phosphatierbehandlung kathodisch
geschaltet, wobei als Gegenelektrode beispielsweise eine Elektrode
aus Edelstahl Verwendung findet. Generell kann auch ein Metallbe
hälter des Phosphatierbades als Gegenelektrode dienen, ferner kom
men auch Graphit-Elektroden, Edelmetall-Elektroden, beispielsweise
aus Platin oder Gold, Elektroden, die lediglich eine Beschichtung
aus den genannten Edelmetallen aufweisen oder in die derartige
Edelmetalle implatiert sind, oder prinzipiell alle aus dem ein
schlägigen Stand der Technik bekannten Elektroden-Materialien als
Gegenelektrode in Frage.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung werden unter dem Begriff
"Gleichstrom" nicht nur "reine" Gleichströme verstanden, sondern
vielmehr auch praktisch gleichartige Ströme, beispielsweise solche,
die durch Vollweggleichrichtung eines Einphasenwechselstroms oder
durch Gleichrichtung eines Dreiphasenwechselstroms erzeugt werden
können. Auch sogenannte pulsierende Gleichströme und zerhackte
Gleichströme sind im Sinne der Erfindung anwendbar. Von Bedeutung
im Sinne der Erfindung ist lediglich die Stromdichte des Gleich
stroms, welche in dem vorstehend definierten Bereich liegen soll.
Auf die Angabe von geeigneten Spannungswerten für den Gleichstrom,
der im Sinne der vorliegenden Erfindung Verwendung finden soll,
wird bewußt verzichtet, da unter Berücksichtigung der unterschied
lichen Leitfähigkeiten der Phosphatierbäder einerseits und der
geometrischen Anordnung der Elektroden andererseits ein unter
schiedlicher Zusammenhang zwischen Strom und Spannung bestehen
kann. Darüber hinaus sind für den Bildungsmechanismus der Phospha
tierschichten Konzentrationsgradienten entscheidend, welche durch
die Stromdichte und nicht durch die Badspannung bestimmt werden.
Der Fachmann wird im Einzelfall für die Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens anhand der angegebenen Werte für die
Stromdichte geeignete Spannungswerte auswählen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
arbeitet man mit Phosphatierlösungen, die die folgenden Komponenten
enthalten:
Zn2+-Kationen im Bereich von 0,5 bis 2 g/l,
PO4 3--Anionen im Bereich von 10 bis 20 g/l,
NO3 --Anionen im Bereich von 1 bis 30 g/l sowie
Mn2+-Kationen im Bereich von 0,5 bis 2 g/l und
Cu2+-Kationen im Bereich von 0,01 bis 0,5 g/l.
Zn2+-Kationen im Bereich von 0,5 bis 2 g/l,
PO4 3--Anionen im Bereich von 10 bis 20 g/l,
NO3 --Anionen im Bereich von 1 bis 30 g/l sowie
Mn2+-Kationen im Bereich von 0,5 bis 2 g/l und
Cu2+-Kationen im Bereich von 0,01 bis 0,5 g/l.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsge
mäßen Verfahrens hält man bei der Phosphatierbehandlung der Werk
stücke die folgenden Bedingungen ein:
pH-Wert der Phosphatierlösungen im Bereich von 2 bis 3,
Temperatur der Phosphatierlösungen im Bereich von 40 bis 70°C,
Behandlungsdauer im Bereich von 2 bis 30 Sekunden.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist es ferner bevorzugt, daß
man während der Phosphatierung die Werkstücke kathodisch mit einem
Gleichstrom einer Dichte im Bereich von 1 bis 50 mA/cm2 behandelt.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfah
rens können die Phosphatierbäder ferner zusätzlich Magnesium-Kat
ionen enthalten. Der Einbau dieser Kationen in die Phosphatier
schicht wird zwar durch die erfindungsgemäße Anwendung des Gleich
stromes nicht wesentlich gefördert, jedoch auch in keiner Weise
gestört.
In diesem Sinne ist es erfindungsgemäß bevorzugt, daß man mit
Phosphatierlösungen arbeitet, die zusätzlich Mg2+-Kationen im Be
reich von 0,01 bis 2 g/l, vorzugsweise von 0,1 bis i g/l, enthal
ten. Die zusätzliche Verwendung von Magnesium-Kationen in den
erfindungsgemäßen Phosphatierbädern bedingt eine Verbesserung der
Korrosionsbeständigkeit der hiermit erzielten Phosphatierschichten.
Im Falle der Phosphatierung von schmelztauchverzinkten oder
legierungsverzinkten Stahloberflächen mit Hilfe des
erfindungsgemäßen Verfahrens führt der Einsatz von Fluoridionen zu
einem gleichmäßigeren Deckungsgrad der Phosphatierschichten auf
derartigen Oberflächen. In diesem Sinne ist es erfindungsgemäß be
vorzugt, daß man mit Phosphatierlösungen arbeitet, die zusätzlich
einfache oder komplexe Fluorid-Anionen im Bereich von 0,1 bis 50
g/l, vorzugsweise von 0,2 bis 2 g/l, enthalten. Bei der
Phosphatierung von elektrolytisch-verzinkten Stahloberflächen ist
die Anwesenheit von Fluorid-Anionen nicht erforderlich, jedoch
stört die Anwesenheit von Fluorid-Anionen das erfindungsgemäße
Phosphatier-Verfahren auch in diesen Fällen nicht. Die Fluorid-An
ionen können erfindungsgemäß auch in Form komplexer Fluorverbin
dungen, beispielsweise Tetrafluorborat oder Hexafluorosilicat,
eingesetzt werden.
Wie bereits ausgeführt, ist für die optimale Durchführung des er
findungsgemäßen Verfahrens die Einhaltung aller vorstehend genann
ten Parameter von wesentlicher Bedeutung. Hierzu zählt unter an
derem der angegebene Bereich des einzuhaltenden pH-Wertes. Sollte
der pH-Wert des Phosphatierbades nicht im angegebenen Bereich lie
gen, so ist es erforderlich, das Phosphatierbad auf pH-Werte im
angegebenen Bereich durch Zugabe von Säure, beispielsweise Phos
phorsäure, oder aber durch Zugabe einer Lauge, beispielsweise Na
tronlauge, einzustellen. Sofern in den nachstehenden Beispielen
Werte zum Gehalt der Phosphatierlösungen an freier Säure bzw. an
Gesamtsäure angeführt sind, so wurden diese in der in der Literatur
beschriebenen Art und Weise ermittelt. Die sogenannte Punktzahl an
freier Säure wird dementsprechend definiert als die Anzahl ml von
0,1 N NaOH, die zur Titration von 10 ml Badlösung gegen
Dimethylgelb, Methylorange oder Bromphenolblau erforderlich ist.
Die Punktzahl der Gesamtsäure ergibt sich hiernach als die Anzahl
ml von 0,1 N NaOH, die bei der Titration von 10 ml Badlösung unter
Verwendung von Phenolphthalein als Indikator bis zur ersten Rosa
färbung erforderlich ist. Die erfindungsgemäßen Phosphatierlösungen
weisen in der Regel Punktzahlen an freier Säure im Bereich von 0,5
bis 3 und an Gesamtsäure im Bereich von 15 bis 25 auf.
Die Herstellung der Phosphatierungsbäder zur Durchführung des er
findungsgemäßen Verfahrens erfolgt im allgemeinen in der üblichen
Weise, die dem Fachmann an sich bekannt ist. Als Ausgangsprodukte
zur Herstellung des Phosphatierungsbades kommen beispielsweise die
folgenden Verbindungen in Betracht: Zink: in Form von Zinkoxid oder
Zinknitrat; Mangan: in Form von Mangancarbonat; Kupfer: in Form von
Kupfernitrat; Magnesium: in Form von Magnesiumnitrat, Magnesium
oxid, Magnesiumhydroxid oder Magnesiumhydroxycarbonat; Phosphat:
vorzugsweise in Form von Phosphorsäure; Nitrat: in Form der vor
stehend genannten Salze, gegebenenfalls auch in Form des Natrium
salzes. Die gegebenenfalls im Bad zu verwendenden Fluoridionen
werden bevorzugt in Form von Natriumfluorid oder in Form der vor
stehend genannten komplexen Verbindungen eingesetzt. Die vorstehend
genannten Verbindungen werden - in den für die Erfindung wesent
lichen Konzentrationsbereichen - in Wasser aufgelöst; anschlie
ßend wird, wie gleichfalls vorstehend bereits gesagt, der pH-Wert
der Phosphatierungslösungen auf den gewünschten Wert eingestellt.
Vor der eigentlichen Phosphatierungsbehandlung muß die zu behan
delnde Metalloberfläche vollständig wasserbenetzbar sein. Hierzu
ist es im allgemeinen erforderlich, die zu behandelnden Metall
oberflächen nach an sich bekannten und im Stand der Technik hin
reichend beschriebenen Verfahren zu reinigen und zu entfetten. Im
Sinne der vorliegenden Erfindung ist es ferner bevorzugt, nach ei
ner Spülung der gereinigten und entfetteten Werkstücke mit Wasser,
vorzugsweise mit vollentsalztem Wasser, die zu phosphatierenden
Werkstücke einer an sich bekannten Aktivierungs-Vorbehandlung zu
unterwerfen. Insbesondere werden hierzu titanhaltige Aktivierungs
lösungen eingesetzt, wie sie beispielsweise in DE-A 20 38 105 oder
DE-A 20 43 085 beschrieben werden. Demgemäß werden die anschließend
zu phosphatierenden Metalloberflächen mit Lösungen behandelt, die
als Aktivierungsmittel im wesentlichen Titansalze und
Natriumphosphat, gegebenenfalls zusammen mit organischen Komponen
ten, beispielsweise Alkylphosphonaten oder Polycarbonsäuren, ent
halten. Als Titankomponente kommen bevorzugt lösliche Verbindungen
des Titans, wie Kaliumtitanfluorid und insbesondere Titanylsulfat,
in Frage. Als Natriumphosphat kommt im allgemeinen
Dinatriumorthophosphat zum Einsatz. Titanhaltige Verbindungen und
Natriumphosphat werden in solchen Mengenverhältnissen verwendet,
daß der Titangehalt mindestens 0,005 Gew. -% beträgt, bezogen auf
das Gewicht der titanhaltigen Verbindung und des Natriumphosphats.
Im Anschluß an diese Aktivierungsbehandlung erfolgt dann das ei
gentliche Phosphatierverfahren; die phosphatierten Metalloberflä
chen werden dann nachfolgend erneut mit Wasser, wiederum bevorzugt
mit vollentsalztem Wasser, gespült. In bestimmten Fällen kann es
von Vorteil sein, in einer nachfolgenden Verfahrensstufe die so
erzeugten Phosphatschichten zu passivieren. Eine solche Passivie
rung ist immer dann sinnvoll und von Vorteil, wenn die nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren phosphatierten Metalloberflächen an
schließend lackiert oder auf andere Weise mit organischen Materia
lien beschichtet werden. Wie dem Fachmann hinreichend bekannt ist,
kann eine derartige Passivierungsbehandlung beispielsweise mit
verdünnter Chromsäure oder Mischungen von Chrom- und Phosphorsäure
erfolgen. Die Konzentration der Chromsäure liegt dabei im allge
meinen zwischen 0,01 und 1 g/l. Eine Alternative hierzu stellt eine
Passivierungsbehandlung mit chromfreien Produkten dar, wie sie
beispielsweise in DE-A 31 46 265 oder DE-A 40 31 817 beschrieben
ist. Sofern jedoch die phosphatierten Substrate anschließend zu
nächst einem mechanischen Verformungsprozeß unterworfen und nach
folgend erneut phosphatiert werden, wie dies zum Beispiel beim
Karosseriebau in Frage kommt, so sollte eine Passivierungsbehand
lung unterbleiben.
Die mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens erzeugten Phospha
tierschichten sind auf allen Gebieten, auf denen Phosphatüberzüge
angewendet werden, gut einsetzbar. Ein besonders vorteilhafter An
wendungsfall liegt in der Vorbereitung der Metalloberflächen für
die Lackierung, beispielsweise durch Spritzlackierung oder Elek
trotauchlackierung, oder für die Beschichtung mit organischen Fo
lien.
Die nachfolgenden Beispiele schildern die erfindungsgemäße Ar
beitsweise.
In der nachstehenden Tabelle 1 sind für die erfindungsgemäßen Bei
spiele 1 bis 3 sowie für die Vergleichsbeispiele 1 bis 3 die Zu
sammensetzungen der verwendeten Phosphatierbäder einschließlich der
jeweiligen pH-Werte sowie der Werte des Gehaltes an freier Säure
und Gesamtsäure angegeben.
Bei den erfindungsgemäßen Beispielen 1 bis 3 wurde jeweils an die
Prüfbleche - während der gesamten Tauchbehandlung derselben in den
jeweiligen Phosphatierbädern - ein kathodischer Gleichstrom mit
unterschiedlichen Stromdichten angelegt; die jeweiligen Strom
dichten sind in Tabelle 2 angegeben. Als Gegenelektrode diente in
allen Fällen eine Elektrode aus Platin.
Demgegenüber wurde bei den Vergleichsbeispielen 1 bis 3 die Phos
phatierung ohne eine derartige Gleichstrombehandlung durchgeführt.
Die zu den Vergleichsbeispielen 1 bis 3 eingesetzten Phosphatier
bäder entsprechend im übrigen denjenigen der erfindungsgemäßen
Beispiele 1 bis 3.
Als Prüfbleche wurden - für alle Beispiele und Vergleichsbeispiele
- elektrolytisch verzinkte Stahlbleche (Abmessungen: 10 cm × 20 cm
× 0,7 cm; beidseitige Zinkauflage in einer Stärke von 7,5 µm) der
Fa. Thyssen AG, Duisburg, eingesetzt. Die zu den jeweiligen Bei
spielen und Vergleichsbeispielen eingesetzten Prüfbleche wurden -
bis auf die vorstehend erörterte Behandlung mit Gleichstrom - an
sonsten in gleicher Weise gemäß den nachfolgend beschriebenen Ver
fahrensschritten behandelt:
- 1) Chemisches Reinigen und Entfetten unter Verwendung eines ten sid- und phosphathaltigen alkalischen Reinigungsmittels (RidolineR C 1250 E, Fa. Henkel KGaA) in einer Konzentration von 2 Gew. -% in wäßriger Lösung, im Spritzverfahren bei ca. 60 °C im Verlauf von 3 Minuten.
- 2) Spülen mit vollentsalztem Wasser bei Raumtemperatur im Verlauf von 30 Sekunden.
- 3) Aktivieren unter Verwendung eines titansalzhaltigen, wäßrigen Aktivierungsmittels (FixodineR 6, Fa. Henkel KGaA) in einer Konzentration von 0,2 Gew. -%, im Tauchverfahren bei Raumtem peratur im Verlauf von 5 Sekunden.
- 4) Phosphatieren im Tauchverfahren in den jeweiligen Phosphatier bädern gemäß Tabelle 1 bei 60°C, die jeweilige Dauer der Phosphatierung ist in Tabelle 2 angegeben.
- 5) Spülen mit vollentsalztem Wasser bei Raumtemperatur im Verlauf von 30 Sekunden.
- 6) Trocknen bei 80°C Objekttemperatur im Verlauf von 10 Minuten.
Nach dem Trocknen wurden die jeweiligen Prüfbleche mit einem ka
thodischen Elektrotauchlack auf Epoxidbasis (AqualuxR K, Fa. ICI,
Hilden) beschichtet. Die Trockenfilmdichte betrug 18 ± 2 µm.
Anschließend erfolgte die Ermittlung des Korrosionsschutzes der
jeweiligen Phosphatierschichten durch Bestimmung der Lackunterwan
derung gemäß einem kathodischen Polarisationstest. Dazu wurden die
jeweiligen Prüfbleche mit einem Einzelschnitt gemäß DIN 53 167
versehen und anschließend in eine 10 gew.-%ige wäßrige Na2SO4-Lö
sung bei einem Stromfluß von 0,75 A und einer Polarisationszeit von
40 Stunden eingetaucht. Die Auswertung der Lackunterwanderung er
folgte gemäß DIN 53 167 (siehe Tabelle 2).
Die Schichtgewichte der Phosphatierschichten wurden durch Diffe
renzwägung ermittelt (Gewicht des Testbleches mit Phosphatschicht
Gewicht des Testbleches nach Ablösung der Phosphatschicht
mittels Chromsäure). Ferner wurden die Phosphatierschichten auf den
jeweiligen Testblechen zur Bestimmung ihrer Zusammensetzung mit
Chromsäure abgelöst und durch AAS-Spektroskopie analysiert.
Die bei den vorstehenden Untersuchungen erhaltenen Ergebnisse sind
in der nachfolgenden Tabelle 2 zusammengestellt.
Ein Vergleich der Werte in Tabelle 1 - bezüglich der Zusammensetzung
der jeweiligen Phosphatierbäder - mit denen der Werte in Tabelle 2 -
bezüglich des Gehaltes an Mangan in den Phosphatierschichten -
zeigt, daß aufgrund der erfindungsgemäßen Verfahrensweise mit ge
ringeren Mangan-Konzentrationen in den Phosphatierbädern ver
gleichsweise hohe Gehalte dieser Kationen in den gebildeten Phos
phatierschichten erzielt werden können. Dies führt - in vergleich
baren Fällen der erfindungsgemäßen Beispiele mit den Vergleichsbei
spielen - zu einem deutlich verbesserten Korrosionsschutz.
Claims (8)
1. Verfahren zum Phosphatieren von verzinkten Stahloberflächen,
vorzugsweise elektrolytisch- oder schmelztauchverzinkten
Stahlband-Oberflächen, durch Behandeln derselben im Tauchen
oder Spritztauchen mit sauren, wäßrigen Lösungen, die neben
Zink-, Phosphat- und Nitrat-Ionen ferner Ionen mindestens
zweier weiterer zweiwertiger Metalle enthalten,
dadurch gekennzeichnet, daß man
- a) mit Phosphatierlösungen arbeitet, die die folgenden Kom
ponenten enthalten:
Zn2+-Kationen im Bereich von 0,1 bis 5 g/l,
PO4 3--Anionen im Bereich von 5 bis 50 g/l,
NO3 --Anionen im Bereich von 0,1 bis 50 g/l,
sowie
Mn2+-Kationen im Bereich von 0,1 bis 5 g/l,
und
Cu2+-Kationen im Bereich von 0,001 bis 1 g/l, - b) wobei man die folgenden Bedingungen einhält:
pH-Wert der Phosphatierlösungen im Bereich von 1,5 bis 4,5,
Temperatur der Phosphatierlösungen im Bereich von 10 bis 80°C,
Behandlungsdauer im Bereich von 1 bis 300 sec, - c) und wobei man ferner während der Phosphatierung die Werk stücke kathodisch mit einem Gleichstrom einer Dichte im Bereich von 0,01 bis 100 mA/cm2 behandelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man
mit Phosphatierlösungen arbeitet, die die folgenden Kompo
nenten enthalten:
Zn2+-Kationen im Bereich von 0,5 bis 2 g/l,
PO4 3--Anionen im Bereich von 10 bis 20 g/l,
NO3 --Anionen im Bereich von 1 bis 30 g/l, sowie
Mn2+-Kationen im Bereich von 0,5 bis 2 g/l und
Cu2+-Kationen im Bereich von 0,01 bis 0,5 g/l.
Zn2+-Kationen im Bereich von 0,5 bis 2 g/l,
PO4 3--Anionen im Bereich von 10 bis 20 g/l,
NO3 --Anionen im Bereich von 1 bis 30 g/l, sowie
Mn2+-Kationen im Bereich von 0,5 bis 2 g/l und
Cu2+-Kationen im Bereich von 0,01 bis 0,5 g/l.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
man bei der Phosphatierbehandlung der Werkstücke die folgen
den Bedingungen einhält:
pH-Wert der Phosphatierlösungen im Bereich von 2 bis 3, Temperatur der Phosphatierlösungen im Bereich von 40 bis 70°C, Behandlungsdauer im Bereich von 2 bis 30 sec.
pH-Wert der Phosphatierlösungen im Bereich von 2 bis 3, Temperatur der Phosphatierlösungen im Bereich von 40 bis 70°C, Behandlungsdauer im Bereich von 2 bis 30 sec.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß man während der Phosphatierung
die Werkstücke kathodisch mit einem Gleichstrom einer Dichte
im Bereich von 1 bis 50 mA/cm2 behandelt.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß man mit Phosphatierlösungen ar
beitet, die zusätzlich Mg2+-Kationen im Bereich von 0,01 bis
2 g/l, vorzugsweise von 0,1 bis 1 g/l, enthalten.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß man mit Phosphatierlösungen ar
beitet, die zusätzlich einfache oder komplexe Fluorid-Anionen
im Bereich von 0,1 bis 50 g/l, vorzugsweise von 0,2 bis 2
g/l, enthalten.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß man die zu phosphatierenden
Werkstücke zuvor einer an sich bekannten Aktivierungs-Vorbe
handlung, insbesondere mit titanhaltigen Aktivierungslö
sungen, unterwirft.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7 als
Vorbehandlung für eine nachfolgende Lackierung oder
Beschichtung.
Priority Applications (6)
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