DE4227340A1 - Oberflaechenwellen-bauelement und kommunikationseinrichtung, die ein solches bauelement verwendet - Google Patents
Oberflaechenwellen-bauelement und kommunikationseinrichtung, die ein solches bauelement verwendetInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Oberflächenwellen-
Bauelement (SAW-Bauelement), und insbesondere auf ein Oberflächen
wellen-Bauelement mit einer wegnahmegewichteten Elektrode.
Als Elektroden für Oberflächenwellen-Bauelemente, wie beispielsweise
SAW-Filter, wurden üblicherweise Elektroden normalen Typs verwendet,
bei denen kammartige Elektroden, die jeweils eine der Spaltbreite
äquivalente Elektrodenbreite besitzen, mit überall gleichen
Fingerüberlappungslängen ineinandergreifen.
Wenn eine solche Elektrode normalen Typs mit gleichmäßiger
Elektrodenfingerüberlappung verwendet wird, gilt bekanntlich, daß ein
Oberflächenwellen-Bauelement einen Frequenzgang H(f) aufweist, der der
folgenden Gleichung entspricht, wie sie in "Impulse Response Model
Design of Acoustic Surface-Wave Filters" (C.S. Hartmann et al.; IEEE
TRANSACTIONS ON MICROWAVE THEORY AND TECHNIQUES,
Band MTT-21, Nr. 4, pp. 162-175, April 1973) beschrieben ist:
H(f)=(sinX)/X*exp(-jωN/2f0),
X=Nπ(f-f0)/f0,
X=Nπ(f-f0)/f0,
wobei N, π, f, f0 und ω jeweils die Anzahl der Elektrodenpaare, das
Verhältnis des Umfangs eines Kreises zu seinem Durchmesser, die
Frequenz, die Mittenfrequenz und die Kreisfrequenz bezeichnen.
Falls jedoch ein Oberflächenwellen-Bauelement mit einer Elektrode
normalen Typs als Filter verwendet wird, macht die geringe Dämpfung
der Seitenkeulen in der Praxis Schwierigkeiten.
Andererseits sind überlappungslängengewichtete Wandler, die benachbarte
Elektrodenfinger kammartiger Elektroden mit unterschiedlichen
Überlappungslängen aufweisen, als Technik zur Verbesserung der
Dämpfung der Seitenkeulen bekannt (wie beschrieben im US-Patent Nr.
36 63 899).
Solche überlappungslängengewichtete Elektroden neigen aber dazu, durch
gebeugte Wellen beeinflußt zu werden. Im allgemeinen können
überlappungslängengewichtete Elektroden nur in einem von zwei auf
einem Oberflächenwellen-Bauelement vorhandenen Interdigitalwandlern
verwendet werden, während die andere der beiden Interdigitalelektroden
aus der oben beschriebenen Elektrode normalen Typs bestehen muß. Das
heißt, daß wenn ein Multistripkoppler verwendet wird, die oben
beschriebenen überlappungslängengewichteten Elektroden in beiden
Interdigitalelektroden eines Oberflächenwellen-Bauelementes benutzt
werden können. In diesem Falle wird jedoch die Chipabmessung eines
piezoelektrischen Oberflächenwellensubstrates groß (F.G. Marshall et al.,
IEEE TRANSACTIONS ON MICROWAVE THEORY AND
TECHNIQUES, Band MTT-21, Nr. 4, pp. 206-215, 1973).
Daher ist ein Aufbau für ein Oberflächenwellen-Bauelement
vorgeschlagen worden, bei dem Anteile von Impulserregungsquellen durch
teilweises Wegschneiden von Fingern kammartiger Elektroden entfernt
sind, d. h., ein Aufbau des Oberflächenwellen-Bauelementes mit
wegnahmegewichteten Elektroden entsteht, (C.S. Hartmann; 1973
Ultrasonic Symposium Proceedings, pp. 423-426, 1973).
Ein solches Oberflächenwellen-Bauelement mit wegnahmegewichteten
Elektroden kann, zusammen mit überlappungslängengewichteten
Elektroden, ohne Verwendung eines Multistripkopplers eingesetzt werden.
Bei der herkömmlichen Bauweise des Oberflächenwellen-Bauelementes
mit wegnahmegewichteten Elektroden wird jedoch die Periodizität der
Fingeranordnung durch Wegschneiden der Finger und Bilden eines
nichterregenden Abschnittes gestört. Verglichen mit dem Fall, daß keine
Finger weggeschnitten werden, wird also die elektrische Feldverteilung im
piezoelektrischen SAW-Substrat vom nichterregenden Abschnitt aus bis
zur Elektrodengruppe hin verfälscht.
Die Erfinder haben entdeckt, daß sich die, den jeweiligen Enden eines
nichterregenden, durch Wegschneiden der Finger gebildeten Abschnittes,
am nächsten liegenden Erregungsquellen vom nichterregenden Abschnitt
aus zur Elektrodenfingergruppe bewegen, verglichen mit dem Falle, daß
die Finger nicht beschnitten sind; während sich die Erregungsquellen im
Mittelabschnitt der Elektrodengruppe so bewegen, daß sie sich
voneinander entfernen und daher ein gewünschter Frequenzgang nicht
erreicht wird, was in der Praxis zu Schwierigkeiten führt.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines
Oberflächenwellen-Bauelementes, das wegnahmegewichtete Elektroden
verwendet, die eine, durch die Bewegung von Impulserregungsquellen
verursachte Verschlechterung des Frequenzganges infolge des
Wegschneidens der Finger, mildern.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist das
Oberflächenwellen-Bauelement ein Oberflächenwellensubstrat für die
Ausbreitung der Oberflächenwellen, sowie eine Vielzahl von
Interdigitalelektroden auf, die auf dem Oberflächenwellensubstrat
angebracht sind, wobei mindestens eine der oben beschriebenen
Interdigitalelektroden eine wegnahmegewichtete Elektrode umfaßt, die
durch Wegschneiden von Anteilen an den auf dem Oberflächenwellen
substrat mit konstanter Teilung angeordneten Fingern der Inter
digitalelektrode und durch Anordnen von Anteilen an Fingern in Zonen
gebildet ist, die gegen die Anordnungszonen der oben beschriebenen
konstanten Teilung versetzt sind.
Beim Oberflächenwellen-Bauteil gemäß der vorliegenden Erfindung wird
die Bewegung von Impulserzeugungsquellen, die durch Verfälschung der
elektrischen Feldverteilung im piezoelektrischen Oberflächenwellensubstrat
verursacht werden, durch Anordnen von Anteilen der oben beschriebenen
Finger der oben beschriebenen wegnahmegewichteten Interdigitalelektrode
in Bereichen korrigiert, die gegen die oben beschriebenen Anordnungs
zonen konstanter Teilung versetzt sind.
Nachfolgend wird der wesentliche Gegenstand der Zeichnung kurz
beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung der Konfiguration eines
Oberflächenwellen-Bauelementes gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 stellt ein Kennliniendiagramm zur Veranschaulichung des
Frequenzganges eines Oberflächenwellen-Bauelementes gemäß
einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar;
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung der Konfiguration eines
Oberflächenwellen-Bauelementes gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der Konfiguration eines
Oberflächenwellen-Bauelementes gemäß einer dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung der Konfiguration eines
Oberflächenwellen-Bauelementes gemäß einer dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 stellt ein Kennliniendiagramm zur Veranschaulichung der
Beziehung zwischen der Dämpfung eines Seitenkeulenpegels und
dem Abstand der Fingerbewegung bei einem Oberflächenwellen-
Bauelement gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung und bei dem Oberflächenwellen-Bauelement gemäß
der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar;
Fig. 7 stellt ein Kennliniendiagramm zur Veranschaulichung der
Beziehung zwischen der Dämpfung eines Seitenkeulenpegels und
dem Abstand der Fingerbewegung bei einem Oberflächenwellen-
Bauelement gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung dar;
Fig. 8 ist eine schematische Darstellung der Konfiguration einer Probe,
die in einem Basisexperiment für die erste Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung benutzt wurde;
Fig. 9 stellt ein Kennliniendiagramm zur Veranschaulichung des
Ergebnisses des für die erste Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung durchgeführten Basisexperimentes dar;
Fig. 10 stellt ein Kennliniendiagramm zur Veranschaulichung des
Ergebnisses eines Basisexperimentes für die zweite
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar;
Fig. 11 ist eine schematische Darstellung der Konfiguration einer Probe,
die in einem Basisexperiment für die dritte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung benutzt wurde;
Fig. 12 stellt ein Konfigurationsdiagramm zur Veranschaulichung der
Struktur eines Oberflächenwellen-Bauelementes gemäß einer
fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar;
Fig. 13 stellt ein Blockschaltbild der Konfiguration eines
Fernsehempfängers gemäß einer sechsten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung dar;
Fig. 14 stellt ein Kennliniendiagramm zur Veranschaulichung des
Frequenzganges eines Oberflächenwellen-Bauelementes gemäß
der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar;
Fig. 15 stellt ein Kennliniendiagramm zur Veranschaulichung der
Ergebnisse des für die vierte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung durchgeführten Basisexperimentes dar;
Fig. 16 stellt ein Kennliniendiagramm zur Veranschaulichung der
Ergebnisse des für die vierte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung durchgeführten Basisexperimentes dar; und
Fig. 17 stellt ein Kennliniendiagramm zur Veranschaulichung der
Ergebnisse des für die vierte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung durchgeführten Basisexperimentes dar.
Nachfolgend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
Wenn in einer Anordnung von Fingern ein aperiodischer Bereich
vorhanden ist, wie etwa eine weggeschnittene Elektrode, wird die
Verteilung der Impulserregungsquellen entsprechend der dortigen
Anordnung der Finger verzerrt, was zu Schwierigkeiten bei der
Elektrodengestaltung führt. Als Basisstudie für die Analyse und das
Design haben die vorliegenden Erfinder ein Experiment durchgeführt mit
dem Ziel, die genannte Fehllage der Anregungsquellen auf der Basis
experimenteller Werte durch eine umgekehrte Fourier-Transformation für
den einfachsten Fall einer abgeschnittenen Elektrode, die nachfolgend
beschrieben wird, zu ermitteln. Bei diesem Experiment wurden Proben
einer geschlitzten Elektrodenstruktur mit einer Mittenfrequenz von 36.36
Mhz und einem Metallisierungsverhältnis von 0.5 benutzt, die zwei
Fingerelektrodengruppen 28 umfaßten, von denen jede fünf Fingerpaare
mit einem Spalt 29 mit der Breite W umfaßte. Als Substrate wurden
piezoelektrische Substrate verwendet, die aus einem LiNbO3-Einkristall
mit einem Y-Achsenschnitt von 128° bestanden (im folgenden als
Lithiumniobatsubstrate bezeichnet). Die X-Achse wurde als
Ausbreitungsrichtung der Oberflächenwellen definiert.
Bei Proben mit unterschiedlichem W wurden die experimentellen Werte
der gemessenen Frequenzgänge S(u) und Φ(w) der umgekehrten Fourier-
Transformation unterzogen, um den Impulsgang h(t) zu errechnen. Wie
Fig. 8 zeigt, wurde die Teilung P in Bezug auf benachbarte
Erregungsquellenplätze ermittelt, um aus der Elektrodenteilung für die
Positionen A30 der Impulserregungsquellen, die dem Spalt am nächsten
lagen, sowie für jeden Erregungsquellenplatz B31, der im zentralen
Abschnitt der Elektrodengruppe lag, und für den
Impulserregungsquellenplatz C32, der einem Ende der Elektrodengruppe
am nächsten lag, die Differenz ΔP zu ermitteln.
Es wurde dabei angenommen, daß die Erregungsquellenstärke konstant
sei.
Für die genannten Erregungsquellenplätze A, B und C ist die
Teilungsdifferenzänderung ΔP relativ zur Spaltbreite W jeweils in den
Fig. 9, 10 und 11 dargestellt. In den Fig. 9, 10 und 11
bezeichnen die Bezugszeichen 33, 35 und 37 Werte desjenigen Falles, bei
dem der Spalt zwischen Fingern entgegengesetzter Polarität liegt, während
die Bezugszeichen 34, 36 und 38 Werte des Falles bezeichnen, bei dem
der Spalt zwischen Fingern der gleichen Polarität liegt.
Der dem Spalt am nächsten liegende Erregungsquellenplatz A wird durch
den Spalt W am stärksten beeinflußt, so daß die Erregungsquellenteilung
dahin tendiert, kleiner als die Elektrodenteilung zu werden. Im
Erregungsquellenplatz C, der am weitesten vom Spalt entfernt ist, ist der
Einfluß schwach. Bei dem im zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe
angeordneten Erregungsquellenplatz B hat die Erregungsquellenteilung im
Gegensatz zum Erregungsquellenplatz A die Tendenz, größer zu werden.
Ihre Änderung ist jedoch geringer als im Falle des
Anregungsquellenplatzes A. Durch das oben beschriebene Experiment
konnte die durch die Fingeranordnung verursachte Verzerrung der
Erregungsquelle aus experimentellen Werten des Frequenzganges mit
Hilfe der umgekehrten Fourier-Transformation für den einfachsten Fall
der weggeschnittenen Elektrode quantitativ ermittelt werden. Es bestätigte
sich, daß der Biaswert unterschiedlich ausfiel, je nach dem, ob sich die
Erregungsquelle in dem dem Spalt am nächsten gelegenen Platz, oder im
zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe, oder an dem vom Spalt am
weitesten entfernten Platz befand. Insbesondere bestätigte sich, daß die
Fehllage der Erregungsquelle in dem dem Spalt am nächsten liegenden
Platz am größten war.
In Anbetracht dieses Ergebnisses wurde entschieden, Korrekturen an der
Elektrodenanordnung einer wegnahmegewichteten Elektrode
durchzuführen, die durch Abschneiden von Fingern gewichtet wurde, und
die Wirkungen der Korrektur durch Überprüfen der Änderung des
Frequenzganges zu bestätigen.
Nachfolgend soll zunächst eine erste Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt die Konfiguration eines Oberflächenwellen-Bauelementes
gemäß der vorliegenden ersten Ausführungsform.
Das Oberflächenwellen-Bauelement gemäß der ersten Ausführungsform ist
ein Oberflächenwellen-Bauelement mit einer wegnahmegewichteten
Elektrode auf einem Oberflächenwellensubstrat und bewirkt die
Umwandlung zwischen elektrischen Signalen und Oberflächenwellen
signalen.
Die Konfiguration einer Interdigitalelektrode eines Oberflächenwellen-
Bauelementes gemäß der vorliegenden ersten Ausführungsform ist in Fig.
1 dargestellt.
Bei der vorliegenden ersten Ausführungsform wurden
Lithiumniobatsubstrate mit einem Y-Achsenschnitt von 128° als
Oberflächenwellensubstrate benutzt. Als Ausbreitungsrichtung der
Oberflächenwellen wurde die X-Achse definiert. Alternativ können
LiTaO3-Substrate (im folgenden als Lithiumtantalatsubstrate bezeichnet),
Kristallsubstrate, oder Substrate aus einem anderen Material als
Oberflächenwellensubstrate verwendet werden.
Bei der vorliegenden ersten Ausführungsform wurde die Interdigital
elektrode so ausgebildet, daß sie eine den Erregungswirkungsgrad
maximierende Mittenfrequenz von f0 = 36.36 Mhz sowie eine Schlitz
elektrodenstruktur mit einer Elektrodenbreite von 13.3 µm besaß. Die
kammartigen Elektroden wurden aus einem Aluminiumbedampfungsfilm,
mit einer Dicke von 6000 A, durch Photolithographie auf dem Ober
flächenwellensubstrat aufgebracht. Bei der Interdigitalelektrode gemäß der
vorliegenden ersten Ausführungsform gemäß Fig. 1 wechseln nicht
erregende Abschnitte, die durch Wegschneiden von Fingern gebildet sind,
mit Elektrodengruppen ab. Teile der Elektrodengruppen sind nicht
wiedergegeben.
Wie dargestellt, umfaßt die Interdigitalelektrode kammartige Elektroden
1a und 1b, von denen jede eine, die Vielzahl von Fingern miteinander
verbindende, Sammelschiene besitzt. Teilweise sind in der Interdigi
talelektrode nichterregende Abschnitte 2 angeordnet. Finger, die zwischen
sich eine, einem nichterregenden Abschnitt am nächsten liegende
Impulserregungsquelle aufweisen, und die elektrische Polaritäten besitzen,
die sich voneinander unterscheiden, sind die Finger 3a und 3b. Finger,
die eine im zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe befindliche
Impulserregungsquelle zwischen sich haben und die elektrische Polaritäten
aufweisen, die sich voneinander unterscheiden, sind die Finger 4a und
4b.
Bei einem Oberflächenwellen-Bauelement, das herkömmliche wegnahme
gewichtete Elektroden verwendet, sind Positionen von Fingern, die eine
Impulserregungsquelle zwischen sich haben, welche einem nichterregenden
Abschnitt am nächsten gelegen ist, und die elektrische Polaritäten
besitzen, die sich voneinander unterscheiden einerseits und Finger, die
eine Impulserregungsquelle zwischen sich haben, welche im zentralen
Abschnitt der Elektrodengruppe gelegen ist, und die elektrische
Polaritäten besitzen, die sich voneinander unterscheiden, andererseits,
durch gestrichelte Linien veranschaulicht. Wie dargestellt, wurden alle
Finger in bekannter Weise mit konstantem Metallisierungsverhältnis und
konstanter Elektrodenteilung angeordnet. Bei der vorliegenden ersten
Ausführungsform ist das Metallisierungsverhältnis auf 0.5 festgesetzt.
Die Erfinder haben die Dämpfung des Seitenkeulenpegels im Frequenz
gang dieser Interdigitalelektrode unter Verschiebung der Finger 3a und
3b, deren zwischen ihnen befindliche Impulserregungsquelle dem nicht
erregenden Abschnitt am nächsten lag, aus den oben beschriebenen
üblichen Positionen, entlang der Hauptausbreitungsrichtung der Ober
flächenwellen, zum nichterregenden Abschnitt 2 hin gemessen.
Anschließend haben die Erfinder die Dämpfung des Seitenkeulenpegels
im Frequenzgang der Interdigitalelektrode unter Verschiebung der Finger
4a und 4b, zwischen denen die Impulserregungsquelle im zentralen
Abschnitt der Elektrodengruppe lag, aus den oben beschriebenen üblichen
Positionen, zwecks gegenseitiger Annäherung der Finger 4a und 4b,
entlang der Hauptausbreitungsrichtung der Oberflächenwellen gemessen.
Die Ergebnisse der Messung sind in den Kurven 5a und 5b der Fig. 6
wiedergegeben.
Wie dargestellt, kann die Verschlechterung des Seitenkeulenpegels,
verglichen mit der herkömmlichen Technik, durch geeignete Wahl eines
Wertes als Bewegungsabstand r im Bereich
0 < r < 6.6 µm,
reduziert werden.
0 < r < 6.6 µm,
reduziert werden.
Wenn ein Mittelpunkt 6a der Finger mit einer Impulserregungsquelle
zwischen sich, die dem nichterregenden Abschnitt am nächsten kommt,
entlang der Ausbreitungsrichtung der Oberflächenwellen zum Punkte 6x
bewegt wird, der dem nichterregenden Abschnitt 2 am nächsten liegt,
sind die entstehenden Beziehungen zwischen dem Bewegungsabstand r
und der Dämpfung des Seitenkeulenpegels im Frequenzgang der
Interdigitalelektrode aus der Kurve 5a abzulesen. Wie im Falle der dem
nichterregten Abschnitt am nächsten gelegenen Impulserregungsquelle
wurde bei der vorliegenden ersten Ausführungsform ein Abstand r von
3.3 µm als Position für die Finger gewählt, welche die besten
Meßergebnisse lieferte. Wenn im Falle der dem nichterregenden
Abschnitt am nächsten liegenden Impulserregungsquelle ein Abstand r
von 3.3 µm als Position der Finger gewählt wird, und wenn die
Mittelpunkte 7a der Finger, die jeweils die Impulserregungsquellen im
Zentralabschnitt der Fingergruppe zwischen sich aufweisen, auf die
Punkte 7x in solchen entgegengesetzten Richtungen bewegt werden, daß
sie sich entlang der Hauptbewegungsrichtung der Oberflächenwellen
einander annähern, sind die Beziehungen zwischen dem Bewegungs
abstand r und der Dämpfung des Seitenkeilpegels im Frequenzgang der
Interdigitalelektrode aus der Kurve 5b abzulesen. Wie im Falle der im
zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe angeordneten Impulserregungs
quellen wurde bei der vorliegenden ersten Ausführungsform als Position
der Finger ein Abstand r von 2.5 µm gewählt, der die besten
Meßergebnisse lieferte.
Ein Frequenzgang der Interdigitalelektrode, der erhalten wird, wenn der
Abstand r für die dem nichterregenden Abschnitt am nächsten
kommende Impulserregungsquelle ungefähr 3.3 µm beträgt, wird durch
die Kurve 8b wiedergegeben. Ein Frequenzgang der Interdigitalelektrode,
der erhalten wird, wenn der Abstand r für die dem nichterregenden
Abschnitt am nächsten kommende Impulserregungsquelle ungefähr 3.3 µm
beträgt, und der Abstand r der im zentralen Abschnitt der Elektro
dengruppe gelegenen Impulserregungsquelle annähernd 2.5 µm beträgt,
wird durch die Kurve 8c wiedergegeben. Die Kurve 8a stellt den
Frequenzgang im Falle der bekannten Technik dar. Wie dargestellt, zeigt
die Kurve 8c in der Nähe der Mittenfrequenz annähernd den gleichen
Frequenzgang wie im Falle der Kurve 8a, wobei sie im Maximum einen
Seitenkeulenpegel aufweist, der um 17 Db unter demjenigen der Kurve
8a liegt.
Bei einer geschlitzten Elektrodenstruktur sei nunmehr angenommen, daß
der Mittelpunkt 6a der Finger, die zwischen sich die dem nichterregten
Abschnitt am nächsten kommende Impulserregungsquelle aufweisen sowie
der Mittelpunkt der Finger, die zwischen sich die dem nichterregten
Abschnitt am zweitnächsten kommende Impulserregungsquelle aufweisen
und der Mittelpunkt der Finger, die zwischen sich die dem nicht
erregenden Abschnitt am drittnächsten kommende Impulserregungsquelle
aufweisen, einen Abstand p zu benachbarten Mittelpunkten haben. Im
allgemeinen können optimale Positionen der Finger unter der Bedingung
bestimmt werden, daß der Bewegungsabstand r im Bereich von 0 < r <
(p/8) liegt. Mit f0 als Mittenfrequenz der Interdigitalelektrode und mit
v als Ausbreitungsgeschwindigkeit der Oberflächenwellen kann der
Abstand p durch die Formel p = v/2f0 dargestellt werden.
Im Zuge der vorausgehenden Darstellung der vorliegenden Ausführungs
form wurde der Fall beschrieben, daß zwei Impulserregungsquellen im
zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe liegen. Wenn jedoch nur eine
einzige Impulserregungsquelle im zentralen Abschnitt angeordnet war,
wurden Finger, die zwischen sich zwei, dieser Impulserregungsquelle
benachbarte Impulserregungsquellen aufwiesen, in entgegengesetzte
Richtungen bewegt, um sie entlang der Ausbreitungsrichtung der
Oberflächenwellen einander anzunähern; und die Beziehungen zwischen
einem Bewegungsabstand 2*r und der Dämpfung des Seitenkeilpegels im
Frequenzgang der Interdigitalelektrode wurden durch ein entsprechendes
Experiment untersucht. Ein großer Unterschied zwischen den beiden
Fällen wurde nicht gefunden.
Nunmehr wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
Fig. 3 zeigt die Konfiguration eines Oberflächenwellen-Bauelementes
gemäß der vorliegenden zweiten Ausführungsform.
Das Oberflächenwellen-Bauelement gemäß der zweiten Ausführungsform
ist ein Oberflächenwellen-Bauelement mit einer wegnahmegewichteten
Elektrode auf einem Oberflächenwellensubstrat und führt die Umwand
lung zwischen elektrischen Signalen und Oberflächenwellensignalen durch.
Die Konfiguration einer Interdigitalelektrode eines Oberflächenwellen-
Bauelementes gemäß der vorliegenden ersten Ausführungsform ist in Fig.
3 dargestellt.
Bei der vorliegenden zweiten Ausführungsform wurden
Lithiumniobatsubstrate mit einem Y-Achsenschnitt von 128° als
Oberflächenwellensubstrate benutzt. Die Ausbreitungsrichtung der
Oberflächenwellen wurde als X-Achse definiert. Alternativ können
Lithiumtantalatsubstrate, Kristallsubstrate, oder Substrate aus einem
anderen Material als Oberflächenwellensubstrate verwendet werden.
Bei der vorliegenden zweiten Ausführungsform wurde die Interdigital
elektrode so ausgebildet, daß sie eine den Erregungswirkungsgrad
maximierende Mittenfrequenz von f0 = 36.36 Mhz sowie eine Schlitz
elektrodenstruktur mit einer Elektrodenbreite von 13.3 µm besaß. Die
Interdigitalelektrode wurde aus einem Aluminiumbedampfungsfilm, mit
einer Dicke von 6000 A, durch Photolithographie auf dem Oberflächen
wellensubstrat aufgebracht.
Bei der Interdigitalelektrode gemäß der vorliegenden zweiten
Ausführungsform gemäß Fig. 3 wechseln nichterregende Abschnitte, die
durch Wegschneiden von Fingern gebildet sind, mit Elektrodengruppen
ab. Nur ein Endabschnitt der Interdigitalelektrode ist dargestellt, während
die restlichen Abschnitte nicht wiedergegeben sind.
Wie dargestellt, umfaßt die Interdigitalelektrode kammartige Elektroden
1a und 1b, von denen jede eine, die Vielzahl von Fingern miteinander
verbindende, Sammelschiene besitzt. Teilweise sind in der Inter
digitalelektrode nichterregende Abschnitte 2 angeordnet. Finger, die
zwischen sich eine einem nichterregenden Abschnitt am nächsten liegende
Impulserregungsquelle aufweisen und die elektrische Polaritäten besitzen,
die sich voneinander unterscheiden, sind die Finger 3a und 3b. Finger,
die eine dem Endabschnitt der Interdigitalelektrode am nächsten
kommende Impulserregungsquelle zwischen sich haben und die elektrische
Polaritäten aufweisen, die sich voneinander unterscheiden, sind die Finger
9a und 9b. Finger, die eine im zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe
befindliche Impulserregungsquelle zwischen sich haben und die elektrische
Polaritäten aufweisen, die sich voneinander unterscheiden, sind die Finger
4a und 4b.
Bei einem Oberflächenwellen-Bauelement, das herkömmliche wegnahme
gewichtete Elektroden verwendet, sind Positionen von Fingern, die eine
Impulserregungsquelle zwischen sich aufweisen, welche einem nicht
erregenden Abschnitt 2 am nächsten gelegen ist, und die elektrische
Polaritäten besitzen, die sich voneinander unterscheiden, und Finger, die
eine Impulserregungsquelle zwischen sich haben, die dem Endabschnitt
der Interdigitalelektrode am nächsten liegt, und die elektrische Polaritäten
besitzen, die sich voneinander unterscheiden und Finger, die eine, im
zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe liegende Impulserregungsquelle
zwischen sich aufweisen und elektrische Polaritäten besitzen, die sich
voneinander unterscheiden, durch die gestrichelten Linien in Fig. 3
dargestellt. Wie dargestellt, wurden alle Finger in bekannter Weise mit
konstantem Metallisierungsverhältnis und konstanter Elektrodenteilung
angeordnet. Bei der vorliegenden ersten Ausführungsform ist das
Metallisierungsverhältnis auf 0.5 festgesetzt.
Die Erfinder haben die Dämpfung des Seitenkeulenpegels im Frequenz
gang dieser Interdigitalelektrode unter Verschiebung der Finger 3a und
3b, deren zwischen ihnen befindliche Impulserregungsquelle dem nicht
erregenden Abschnitt am nächsten lag, aus den oben beschriebenen
üblichen Positionen, entlang der Hauptausbreitungsrichtung der
Oberflächenwellen, zum nichterregenden Abschnitt 2 hin gemessen.
Anschließend haben die Erfinder die Dämpfung des Seitenkeulenpegels
im Frequenzgang der Interdigitalelektrode unter Verschiebung der Finger
4a und 4b, zwischen denen die Impulserregungsquelle im zentralen
Abschnitt der Elektrodengruppe lag, aus den oben beschriebenen üblichen
Positionen, zwecks gegenseitiger Annäherung der Finger 4a und 4b,
entlang der Hauptausbreitungsrichtung der Oberflächenwellen gemessen.
Sodann haben die Erfinder die Dämpfung des Seitenkeulenpegels im
Frequenzgang der Interdigitalelektrode unter Verschiebung der Finger 9a
und 9b, deren zwischen ihnen befindliche Impulserregungsquelle dem
Endabschnitt der Interdigitalelektrode am nächsten lag, und die
entgegengesetzte Polaritäten besaßen, aus den oben beschriebenen
üblichen Positionen zur Außenseite der Interdigitalelektrode entlang der
Hauptausbreitungsrichtung der Oberflächenwellen gemessen. Die Ergeb
nisse der Messung werden durch die Kurve 5c in Fig. 6 wiedergegeben.
Wie dargestellt, kann die Verschlechterung des Seitenkeulenpegels,
verglichen mit der herkömmlichen Technik, durch geeignete Wahl eines
Wertes, als Bewegungsabstand r, im Bereich
0 < r < 6.65 µm,
reduziert werden.
0 < r < 6.65 µm,
reduziert werden.
Wenn ein Mittelpunkt 10a der Finger, mit einer Impulserregungsquelle
zwischen sich, die im Endabschnitt der Interdigitalelektrode liegt, zu
einem Punkte 10x entlang der Ausbreitungsrichtung der Oberflächen
wellen bewegt wird, der außerhalb der Interdigitalelektrode liegt, sind die
entstehenden Beziehungen zwischen dem Bewegungsabstand r und der
Dämpfung des Seitenkeulenpegels im Frequenzgang der Interdigital
elektrode aus der Kurve 5c abzulesen.
Zusätzlich zu den oben beschriebenen, durch die Kurve 5c dargestellten
Ergebnissen der ersten Ausführungsform wurde bei der vorliegenden
zweiten Ausführungsform ein Abstand r von 1 µm, der die besten
Meßergebnisse lieferte, als die Position der Finger für die, im
Endabschnitt der Interdigitalelektrode gelegene Impulserregungsquelle
gewählt.
Ein Frequenzgang der Interdigitalelektrode, der erhalten wird, wenn der
Abstand r für die dem nichterregenden Abschnitt am nächsten liegende
Impulserregungsquelle ungefähr 3.3 µm beträgt; wenn der Abstand r für
die im zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe befindliche Impuls
erregungsquelle annähernd 2.5 µm beträgt und wenn der Abstand r für
die im Endabschnitt der Interdigitalelektrode befindliche Impuls
erregungsquelle annähernd 1 µm beträgt, ist in Kurve 8d der Fig. 2
dargestellt. Die Kurve 8a stellt den Frequenzgang im Falle der üblichen
Technik dar. Wie dargestellt, zeigt die Kurve 8d in der Nähe der
Mittenfrequenz annähernd den gleichen Frequenzgang wie im Falle der
Kurve 8a, wobei die Kurve 8d im Maximum einen Seitenkeulenpegel
aufweist, der um 18 Db unter demjenigen der Kurve 8a liegt.
Im Zuge der vorausgehenden Darstellung der vorliegenden Ausführungs
form wurde der Fall beschrieben, daß zwei Impulserregungsquellen im
zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe angeordnet sind. Wenn jedoch
nur eine einzige Impulserregungsquelle im zentralen Abschnitt angeordnet
war, wurden Finger, die zwischen sich zwei, dieser Impulserregungsquelle
benachbarte Impulserregungsquellen aufwiesen, in entgegengesetzte Rich
tungen bewegt, um sie entlang der Ausbreitungsrichtung der Oberflächen
wellen einander anzunähern; und die Beziehungen zwischen einem
Bewegungsabstand 2*r und der Dämpfung des Seitenkeilpegels im
Frequenzgang der Interdigitalelektrode wurden durch ein entsprechendes
Experiment untersucht. Ein großer Unterschied zwischen den beiden
Fällen wurde nicht gefunden.
Nunmehr wird eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
Die Fig. 4 und 5 zeigen die Konfiguration eines Oberflächenwellen-
Bauelementes gemäß der vorliegenden dritten Ausführungsform.
Das Oberflächenwellen-Bauelement gemäß der vorliegenden dritten
Ausführungsform ist ein Oberflächenwellen-Bauelement mit einer
wegnahmegewichteten Elektrode auf einem Oberflächenwellensubstrat und
führt die Umwandlung zwischen elektrischen Signalen und Oberflächen
wellensignalen durch.
Bei der vorliegenden dritten Ausführungsform wurden
Lithiumniobatsubstrate mit einem Y-Achsenschnitt von 128° als
Oberflächenwellensubstrate benutzt. Die Ausbreitungsrichtung der
Oberflächenwellen wurde als X-Achse definiert. Alternativ können
Lithiumtantalatsubstrate, Kristallsubstrate, oder Substrate aus einem
anderen Material als Oberflächenwellensubstrate verwendet werden.
Bei der vorliegenden dritten Ausführungsform wurde die Interdigital
elektrode so ausgebildet, daß sie eine den Erregungswirkungsgrad
maximierende Mittenfrequenz von f0 = 36.36 Mhz sowie eine Schlitz
elektrodenstruktur mit einer Elektrodenbreite von 26.6 µm besaß. Die
Interdigitalelektrode wurde aus einem Aluminiumbedampfungsfilm, mit
einer Dicke von 6000 A, durch Photolithographie auf dem Oberflächen
wellensubstrat aufgebracht.
Bei der Interdigitalelektrode gemäß der vorliegenden dritten Aus
führungsform gemäß Fig. 4 wechseln nichterregende Abschnitte, die durch
Wegschneiden von Fingern gebildet sind, mit Elektrodengruppen ab.
Anteile der Elektrodengruppen sind nicht wiedergegeben. Bei der
Interdigitalelektrode gemäß der vorliegenden ersten Ausführungsform
gemäß Fig. 5 wechseln nichterregende Abschnitte, die durch Weg
schneiden von Fingern gebildet sind, mit Elektrodengruppen ab. Teile der
Elektrodengruppen sind nicht wiedergegeben. Nur ein Endabschnitt der
Interdigitalelektrode ist dargestellt, während die übrigen Abschnitte nicht
dargestellt sind.
Wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, umfaßt die Interdigitalelektrode
kammartige Elektroden 1a und 1b, von denen jede eine, die Vielzahl
von Fingern miteinander verbindende, Sammelschiene besitzt. Teilweise
sind in der Interdigitalelektrode nichterregende Abschnitte 2 angeordnet.
Finger, die zwischen sich eine, einem nichterregenden Abschnitt am
nächsten liegende Impulserregungsquelle aufweisen und die elektrische
Polaritäten besitzen, die sich voneinander unterscheiden, sind die Finger
3a und 3b. Finger, die eine, im zentralen Abschnitt der Elektroden
gruppe gelegene Impulserregungsquelle zwischen sich haben und die
elektrische Polaritäten aufweisen, die sich voneinander unterscheiden, sind
die Finger 4a und 4b. Finger, die eine Impulserregungsquelle zwischen
sich haben, die dem Endabschnitt der Interdigitalelektrode am nächsten
liegt und die elektrische Polaritäten aufweisen, die sich voneinander
unterscheiden, sind die Finger 9a und 9b.
Bei einem Oberflächenwellen-Bauelement, das herkömmliche wegnahme
gewichtete Elektroden verwendet, sind Positionen von Fingern, die
zwischen sich eine Impulserregungsquelle aufweisen, welche einem
nichterregenden Abschnitt am nächsten gelegen ist und die elektrische
Polaritäten besitzen, die sich voneinander unterscheiden, und Positionen
von Fingern, die eine Impulserregungsquelle zwischen sich haben, die im
zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe liegt und die elektrische
Polaritäten besitzen, die sich voneinander unterscheiden, in Fig. 4 durch
gestrichelte Linien veranschaulicht. Weiter sind bei einem Oberflächen
wellen-Bauelement, das herkömmliche wegnahmegewichtete Elektroden
verwendet, Positionen von Fingern, die zwischen sich eine Impuls
erregungsquelle aufweisen, die einem nichterregenden Abschnitt 2 am
nächsten gelegen ist, und die elektrische Polaritäten besitzen, die sich
voneinander unterscheiden, und Positionen von Fingern, die zwischen sich
eine Impulserregungsquelle aufweisen, die dem Endabschnitt der Inter
digitalelektrode am nächsten liegen und die elektrische Polaritäten
besitzen, die sich voneinander unterscheiden, in Fig. 5 durch gestrichelte
Linien veranschaulicht. Wie dargestellt, sind alle Finger in bekannter
Weise mit konstantem Metallisierungsverhältnis und konstanter
Elektrodenteilung angeordnet. Bei der vorliegenden ersten Ausführungs
form ist das Metallisierungsverhältnis auf 0.5 festgesetzt.
Die Erfinder haben die Dämpfung des Seitenkeulenpegels im Frequenz
gang dieser Interdigitalelektrode unter Verschiebung der Finger 3a und
3b, bei denen die zwischen ihnen befindliche Impulserregungsquelle dem
nichterregenden Abschnitt am nächsten lag, aus den oben beschriebenen
üblichen Positionen, entlang der Hauptausbreitungsrichtung der
Oberflächenwellen, zum nichterregenden Abschnitt 2 hin gemessen.
Anschließend haben die Erfinder die Dämpfung des Seitenkeulenpegels
im Frequenzgang der Interdigitalelektrode unter Verschiebung der Finger
4a und 4b, zwischen denen die Impulserregungsquelle im zentralen
Abschnitt der Elektrodengruppe lag, aus den oben beschriebenen üblichen
Positionen, zwecks gegenseitiger Annäherung der Finger 4a und 4b,
entlang der Hauptausbreitungsrichtung der Oberflächenwellen gemessen.
Sodann haben die Erfinder die Dämpfung des Seitenkeulenpegels im
Frequenzgang der Interdigitalelektrode unter Verschiebung der Finger 9a
und 9b, deren zwischen ihnen befindliche Impulserregungsquelle dem
Endabschnitt der Interdigitalelektrode am nächsten lag und die
entgegengesetzt Polaritäten besaßen, aus den oben beschriebenen üblichen
Positionen zur Außenseite der Interdigitalelektrode entlang der
Hauptausbreitungsrichtung der Oberflächenwellen, gemessen. Die
Ergebnisse der Messung werden durch die Kurven 5a und 5b in Fig. 6
wiedergegeben. Wie dargestellt, kann die Verschlechterung des
Seitenkeulenpegels im Vergleich zu herkömmlichen Technik durch
geeignete Wahl eines Wertes, als Bewegungsabstand r, im Bereich:
0 < r < 13 µm,
reduziert werden.
0 < r < 13 µm,
reduziert werden.
Wie im Falle der dem nichterregten Abschnitt am nächsten gelegenen
Impulserregungsquelle, der durch die Kurve 11a dargestellt ist, wurde bei
der vorliegenden dritten Ausführungsform ein Abstand r von 6.6 µm als
Position für die Finger gewählt, die die besten Meßergebnisse lieferte.
Wenn der Abstand r von 6.6 µm als Position der Finger im Falle der
dem nichterregenden Abschnitt am nächsten liegenden Impulserregungs
quelle gewählt wird, und die Mittelpunkte 7a der Finger, die jeweils
zwischen sich die Impulserregungsquellen im Zentralabschnitt der
Fingergruppe aufweisen, auf die Punkte 7x in solchen entgegengesetzten
Richtungen bewegt werden, daß sie, entlang der Hauptbewegungsrichtung
der Oberflächenwellen, näher zueinander gebracht werden, lassen sich die
Beziehungen zwischen dem Bewegungsabstand r und der Dämpfung des
Seitenkeilpegels im Frequenzgang der Interdigitalelektrode aus der Kurve
11b ablesen. Wie im Falle der im zentralen Abschnitt der Elektroden
gruppe gelegenen Impulserregungsquellen, der durch die Kurve 11b
dargestellt ist, wurde bei der vorliegenden dritten Ausführungsform als
Position der Finger ein Abstand r von 5 µm gewählt, der die besten
Meßergebnisse lieferte.
Wenn ein Mittelpunkt 10a der Finger, die zwischen sich eine im
Endabschnitt der Interdigitalelektrode gelegene Impulserregungsquelle
aufweisen, zu einem Punkt 10x entlang der Hauptausbreitungsrichtung der
Oberflächenwellen bewegt wird, der außerhalb der Interdigitalelektrode
liegt, können unter der Bedingung, daß der Abstand r von 6.6 µm als
Position für die Finger der dem nichterregenden Abschnitt am nächsten
liegenden Impulserregungsquelle gewählt wird, und der Abstand r von 5
um als Position für die Finger der im zentralen Abschnitt der
Elektrodengruppe gelegenen Impulserregungsquelle gewählt wird, die sich
ergebenden Beziehungen zwischen dem Bewegungsabstand r und der
Dämpfung des Seitenkeulenpegels im Frequenzgang der Interdigital
elektrode aus der Kurve 11c abgelesen werden.
Zusätzlich durch den unter Bezugnahme auf die Kurven 11a und 11b
oben beschriebenen Ergebnissen wurde bei der dritten Ausführungsform
ein Abstand r von 1 µm als Fingerposition für die im Endabschnitt der
Interdigitalelektrode angeordnete Impulserregungsquelle gewählt, der das
beste Meßergebnis lieferte, was durch die Kurve 11c wiedergegeben wird.
Wenn der Abstand r der dem nichterregenden Abschnitt am nächsten
liegenden Impulserregungsquelle annähernd 6.6 µm; der Abstand r der
im zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe gelegenen Impuls
erregungsquelle annähernd 5 µm; und der Abstand r der im Endab
schnitt der Interdigitalelektrode gelegenen Impulserregungsquelle
annähernd 1 µm ist, ergibt sich der beste Frequenzgang der Inter
digitalelektrode. Verglichen mit dem herkömmlichen Frequenzgang ist das
Ansprechverhalten in der Nähe der Mittenfrequenz annähernd das
gleiche, während der Seitenkeulenpegel um annähernd 18 Db reduziert
wird.
Bei einer durchgehenden Elektrodenstruktur sei nunmehr angenommen,
daß der Mittelpunkt 6a der Finger, die zwischen sich die dem
nichterregenden Abschnitt am nächsten liegende Impulserregungsquelle
aufweisen, sowie der Mittelpunkt der Finger, die zwischen sich die dem
nichterregten Abschnitt am zweitnächsten kommende Impulserregungs
quelle aufweisen, und der Mittelpunkt der Finger, die zwischen sich die
dem nichterregenden Abschnitt am drittnächsten kommende Impulser
regungsquelle aufweisen, einen Abstand p zu benachbarten Mittelpunkten
haben. Im allgemeinen können optimale Positionen der Finger unter der
Bedingung abgeleitet werden, daß der Bewegungsabstand r im Bereich
von 0 < r < (p/4) liegt. Mit f0 als Mittenfrequenz der Interdigital
elektrode und mit v als Ausbreitungsgeschwindigkeit der Oberflächen
wellen kann der Abstand p durch die Formel p = v/2f0 dargestellt
werden.
Im Zuge der vorausgehenden Darstellung der vorliegenden Ausführungs
form wurde der Fall beschrieben, daß zwei Impulserregungsquellen im
zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe liegen. Wenn jedoch nur eine
einzige Impulserregungsquelle im zentralen Abschnitt angeordnet war,
wurden Finger, die zwischen sich zwei, dieser Impulserregungsquelle
benachbarte Impulserregungsquellen aufwiesen, in entgegengesetzte
Richtungen bewegt, um sie entlang der Ausbreitungsrichtung der
Oberflächenwellen einander anzunähern; und die Beziehungen zwischen
einem Bewegungsabstand 2*r und der Dämpfung des Seitenkeilpegels im
Frequenzgang der Interdigitalelektrode wurden durch ein entsprechendes
Experiment untersucht. Ein großer Unterschied zwischen den beiden
Fällen wurde nicht gefunden.
Im nichterregenden Abschnitt, aus dem eine Erregungsquelle entfernt
worden ist, wird das piezoelektrische Substrat freigelegt. Die
Ausbreitungsgeschwindigkeit der Oberflächenwellen läuft beim
nichterregenden Abschnitt auf der Oberfläche des Substrates schneller als
im Falle, daß Finger im nichterregenden Abschnitt angebracht sind. Im
Falle eines Lithiumniobatsubstrates beispielsweise ergibt sich eine
Ausbreitungsgeschwindigkeitsdifferenz von ungefähr 3%, wenn die
Oberfläche mit Aluminium bedeckt ist, und wenn sie nicht bedeckt ist.
Bei jeder Interdigitalelektrode der oben beschriebenen drei
Ausführungsformen der Erfindung kann eine Korrektur mit dem Ziel, die
auftretende Geschwindigkeitsdifferenz auf null zu bringen, durch
Vergrößern der Expositionsbreite des nichterregenden Abschnittes
herbeigeführt werden.
In diesem Falle können optimale Anordnungspositionen bei der, der oben
beschriebenen Korrektur unterzogenen Interdigitalelektrode, durch
Bewegen der Finger in der oben beschriebenen Weise erreicht werden.
In einem solchen Falle ist auch der Frequenzgang der Interdigital
elektrode in der Nähe der Mittenfrequenz nahezu der gleiche, während
der Seitenkeulenpegel, im Vergleich zum Frequenzgang des Falles ohne
bewegte Finger, um etwa 15 Db verbessert werden kann.
In der Annahme, daß es keine Änderung der elektrischen Feldverteilung
im nichterregenden Abschnitt gibt, die durch Beseitigen von Fingern der
angeschnittenen und gewichteten Interdigitalelektrode verursacht ist, kann
das Oberflächenwellen-Bauelementen jeder zuvor beschriebenen
Ausführungsform in seine Form gebracht werden durch Anordnen der
Finger zur Erzeugung eines Zeitverhaltens der Impulserregung in
konstanten Zeitintervallen, mit Ausnahme eines Intervalls, das dem
nichterregenden Abschnitt entspricht, und mindestens eines Zeitpunktes,
der aus einem Zeitpunkt der Impulserregung in der Nähe des Intervalls,
das dem nichterregenden Abschnitt entspricht; einem Zeitpunkt, der dem
zentralen Abschnitt einer Fingergruppe entspricht; und Zeitpunkten der
frühesten und spätesten Impulserzeugung der Interdigitalelektrode
ausgewählt wird, so daß ein Zeitintervall mindestens in einem Zeitpunkt
beginnt, der aus einem Zeitpunkt der Impulserzeugung, welcher dem dem
oben beschriebenen nichterregenden Abschnitt entspricht, und Zeitpunkten
der frühesten und spätesten Impulserzeugung ausgewählt ist, und wobei
das Zeitintervall bis zum Zeitpunkt der Impulserzeugung in der Nähe
des oben beschriebenen mindestens einen Zeitpunktes länger dauert als
das genannte konstante Zeitintervall. Was den zentralen Abschnitt der
Fingergruppe anbetrifft, kann das Oberflächenwellen-Bauelement durch
Anordnen der Finger in der Weise gestaltet werden, daß das Zeit
intervall der Impulsanregung kürzer als das oben erwähnte konstante
Zeitintervall wird.
Bei der oben beschriebenen ersten, zweiten und dritten Ausführungsform
liegt der nichterregende Abschnitt zwischen Fingern, die unterschiedliche
elektrische Polaritäten besitzen (Fig. 8). In Bezug auf den Fall, bei dem
der nichterregende Abschnitt zwischen Fingern mit identischem
elektrischen Potential liegt, haben die Erfinder Experimente unter
Benutzung der gleichen Prozedur durchgeführt. Als Ergebnis wurde
gefunden, daß der Seitenkeulenpegel in gleicher Weise wie bei der
ersten, zweiten und dritten Ausführungsform verbessert werden konnte.
Nachfolgend wird eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beschrieben.
Bei der vorliegenden vierten Ausführungsform wird die bei der beschrie
benen ersten, zweiten und dritten Ausführungsform durch eine andere
Versetzungstechnik erzielt.
Die Fig. 15, 16 und 17 veranschaulichen diese Bewegungstechnik. In
jeder der Fig. 15, 16 und 17 wird nur die Grenznähe zu einem
nichterregenden Abschnitt dargestellt.
Bei einem Oberflächenwellen-Bauelement, das bekannte wegnahme
gewichtete Elektroden verwendet, sind Positionen von Fingern, die
zwischen sich eine Impulserregungsquelle aufweisen, welche einem
nichterregenden Abschnitt 2 am nächsten gelegen ist, und die elektrische
Polaritäten besitzen, die sich voneinander unterscheiden, in den Fig.
15, 16 und 17 mit gestrichelten Linien dargestellt. Finger mit einer
Impulserregungsquelle zwischen sich, die dem nichterregenden Abschnitt
am nächsten kommen, sind in Fig. 15 mit 39a und 39b, in Fig. 16 mit
40a und 40b und in Fig. 17 mit 41a und 41b bezeichnet.
Die Erfinder haben die Dämpfung des zweiten Keulenpegels im
Frequenzgang dieser Interdigitalelektrode beim Verschieben der Finger,
die zwischen sich die dem nichterregenden Abschnitt am nächsten
gelegene Impulserregungsquelle aufweisen, aus den oben beschriebenen
üblichen Positionen, entlang der Hauptausbreitungsrichtung der
Oberflächenwellen, zum nichterregenden Abschnitt 2 hin gemessen.
Bei dem in Fig. 15 dargestellten Fall bleibt die Position der Seite 42
eines Fingers 39a, der auf der entgegengesetzten Seite der Impulser
regungsquelle dem nichterregenden Abschnitt 2 am nächsten liegt, unver
ändert.
Bei dem in Fig. 16 dargestellten Fall bleibt die Position der Seite 43
eines Fingers 40a, der auf der dem nichterregenden Abschnitt 2 am
nächsten liegenden, entgegengesetzten Seite der Impulserregungsquelle
angeordnet ist, sowie die Position der Seite 44 eines Fingers 40b, der
auf der dem nichterregenden Abschnitt 2 am nächsten liegenden,
entgegengesetzten Seite der Impulserregungsquelle angeordnet ist,
unverändert.
Bei dem in Fig. 17 dargestellten Fall bleibt die Position der Seite 45
eines Fingers 41b, der auf der dem nichterregenden Abschnitt 2 am
nächsten kommenden, entgegengesetzten Seite der Impulserregungsquelle
angeordnet ist, unverändert.
In jedem Falle wurde ein Mittelpunkt 6a der Finger, die zwischen sich
die dem nichterregenden Abschnitt 2 am nächsten kommende Impulser
regungsquelle aufweisen, zu einem Punkte 4x entlang der Ausbrei
tungsrichtung der Oberflächenwellen bewegt. Dann wurden die
Beziehungen zwischen dem Bewegungsabstand r und der Dämpfung des
Seitenkeulenpegels im Frequenzgang der Interdigitalelektrode geprüft. Wie
bei der oben beschriebenen ersten, zweiten und dritten Ausführungsform
war der Frequenzgang der Interdigitalelektrode am besten, wenn r
annähernd 3.3 µm betrug. Verglichen mit dem Frequenzgang, der erzielt
wurde, wenn der Punkt 46a nicht bewegt wurde, war das Ansprech
verhalten in der Nähe der Mittenfrequenz nahezu das gleiche, während
der Seitenkeulenpegel um annähernd 15 Db gesenkt wurde. Auch bei der
vorliegenden vierten Ausführungsform wurde daher der Abstand r von 3.3
µm, der die besten Meßergebnisse lieferte, als Position für die Finger
gewählt.
Eine Bewegungstechnik der vorliegenden Art ermöglicht ebenfalls die
Verbesserung der Dämpfung des Seitenkeulenpegels durch Ermitteln der
optimalen Position der Finger und durch Anordnen der Finger in diese
Positionen.
Nachfolgend wird eine fünfte Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Fig. 12 zeigt die Konfiguration eines Oberflächenwellenfilters (SAW-
Filter) gemäß der fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Das SAW-Filter ist ein Zwischenfrequenzfilter mit einer Mittenfrequenz
f0 = 36.36 Mhz entsprechend der deutschen Norm für Fernsehempfänger;
sie besitzt eine interdigitale Eingangselektrode 12 und eine
Ausgangselektrode 13. Als Oberflächenwellensubstrat wurde eine
Lithiumniobatsubstrat mit einem Y-Achsenschnitt von 128° benutzt. Die
Ausbreitungsrichtung der Oberflächenwellen wurde als X-Achse definiert.
Alternativ können Lithiumtantalatsubstrate, Kristallsubstrate, oder
Substrate aus einem anderen Material als Oberflächenwellensubstrate 14
verwandt werden.
Bei der vorliegenden fünften Ausführungsform wurde die bei der ersten
bis dritten Ausführungsform beschriebene Interdigitalelektrode als
interdigitale Eingangselektrode 12 benutzt.
Das heißt, daß die Eingangselektrode 12 kammartige, ineinandergreifende
Finger 15a und 15b sowie Finger 16a und 16b besitzt, die zwischen sich
eine einem Endabschnitt der Interdigitalelektrode am nächsten kommende
Impulserregungsquelle sowie unterschiedliche elektrische Polaritäten
aufweisen. Weiter weist die Eingangselektrode nichterregende Abschnitte
19 zwischen den Fingern 17a und 17b und zwischen den Fingern 18a
auf. Nichterregende Abschnitte und Elektrodengruppen wechseln einander
ab. Verglichen mit der Anordnungsteilung in den anderen Figuren, sind
die Finger 16a und 16b so angeordnet, daß sie zu einem Endabschnitt
der Eingangselektrode 12 hin verschoben sind, während die Finger 17a
und 17b sowie die Finger 18a so angeordnet sind, daß sie zu ihren
jeweiligen nichterregenden Abschnitten 19 hin verschoben sind. Die
Finger 20a und 20b sind so angeordnet, daß sie in entgegengesetzte
Richtungen verschoben und einander angenähert werden.
Bei der vorliegenden fünften Ausführungsform wird eine überlappungs
längengewichtete Elektrode als Ausgangselektrode 13 benutzt. Es können
stattdessen aber auch die bei der ersten bis dritten Ausführungsform
verwendeten Interdigitalelektroden benutzt werden.
Als sechste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nunmehr
ein Fernsehempfänger beschrieben, der ein Oberflächenwellen-Bauelement
gemäß der oben beschriebenen fünften Ausführungsform als Zwischen
frequenzfilter besitzt.
Fig. 13 zeigt die Konfiguration des Empfängerteils des Fernsehempfängers
gemäß der vorliegenden sechsten Ausführungsform.
In Fig. 13 bezeichnen die Bezugszeichen 21 einen Abstimmteil, 22 ein
SAW-Filter, 23 einen Detektorteil, 24 ein Videosignalausgang, 25 einen
Audiosignalausgang, und 26 eine Antenne.
Bei dem dargestellten Empfängerteil des Fernsehempfängers wird ein
Signal entsprechend einem einzelnen Kanal aus dem Zwischenfrequenz
signal entnommen, das vom Abstimmteil 21 geliefert, durch das SAW-
Filter 22 an den Detektorteil 23 übertragen und geteilt an den
Videosignalausgang 24 und den Audiosignalausgang 25 geliefert wird.
Dort werden die beiden Signale ausgegeben.
Fig. 14 zeigt den Frequenzgang 27b eines Zwischenfrequenzfilters gemäß
der vorliegenden sechsten Ausführungsform.
Durch Verwendung eines Oberflächenwellen-Bauelementes der oben
beschriebenen fünften Ausführungsform als Zwischenfrequenzfilter wurde
sein Outband-Frequenzgang, wie dargestellt, um annähernd 15 Db im
Vergleich zum Frequenzgang 27a verbessert, bei dem eine übliche
wegnahmegewichtete Elektrode mit Fingern, die mit konstanter Teilung
angeordnet sind, als Eingangselektrode verwendet wird.
Auf diese Weise kann ein Oberflächenwellen-Bauelement gemäß der
oben beschriebenen fünften Ausführungsform sowohl bei Fernseh
empfängern als auch als Zwischenfrequenzfilter für verschiedene
Kommunikationseinrichtungen eingesetzt werden.
Bisher wurden Anwendungsbeispiele der Interdigitalelektrode unter
Bezugnahme auf die erste bis vierte Ausführungsform als
Zwischenfrequenzfilter beschrieben. Die in der ersten bis vierten
Ausführungsform dargestellten Interdigitalelektroden können aber auch bei
Oszillatoren, Korrelatoren, Hochfrequenzfiltern, usw. verwendet werden.
Wie oben gesagt, ist es mit Hilfe der beschriebenen Ausführungsformen
möglich, jede Bewegung einer Impulserregungsposition am Ende des
Abschneidungsendes von Fingern; jede Bewegung einer Impulser
regungsposition im zentralen Abschnitt jeder Elektrodengruppe der
Interdigitalelektrode; und jede Bewegung einer Impulserregungsposition im
Endabschnitt der Interdigitalelektrode augenscheinlich auf null zu bringen
und die Erregungsstärke ohne Änderung der Überlappungslänge zwischen
benachbarten Fingern der kammartigen Elektroden sowie ohne Ver
größerung der Chipgröße von Bauelementen, wie etwa Filtern, zu ändern.
Dementsprechend können die den bekannten gewichteten Elektroden mit
geänderten Überlappungslängen entsprechenden Wirkungen erzielt werden
und der Seitenkeulenpegel kann deutlich verbessert werden. Damit
werden auch die Kennwerte von SAW-Filtern verbessert.
Was die Imband-Kennwerte anbetrifft, kann sowohl die Eingangselektrode,
als auch die Ausgangselektrode gewichtet werden und die Bewegungs
freiheit beim Entwerfen von Bauelementen, wie beispielsweise Filtern,
erheblich verbessert werden.
Wie oben beschrieben, gelingt es, ein Oberflächenwellen-Bauelement mit
wegnahmegewichteten Elektroden zu schaffen, das eine Verschlechterung
des Frequenzganges aufgrund der durch das Abschneiden von Fingern
verursachten Bewegung von Impulserregungsquellen vermeidet.
Claims (15)
1. Oberflächenwellen-Bauelement, das aufweist:
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist.
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist.
2. Oberflächenwellen-Bauelement, das aufweist:
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist, so daß sich Positionen von Erregungsquellen in Abschnitten, mit Ausnahme nichterregender Abschnitte (2), die durch Wegschneiden von Fingern gebildet wurden, Positionen von Erregungsquellen annähern, die erhalten werden, wenn kein Wegschneiden von Fingern erfolgt.
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist, so daß sich Positionen von Erregungsquellen in Abschnitten, mit Ausnahme nichterregender Abschnitte (2), die durch Wegschneiden von Fingern gebildet wurden, Positionen von Erregungsquellen annähern, die erhalten werden, wenn kein Wegschneiden von Fingern erfolgt.
3. Oberflächenwellen-Bauelement, das aufweist:
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist, so daß sich die elektrische Feldverteilung in Abschnitten, mit Ausnahme nichterregender Abschnitte (2), die durch Wegschneiden von Fingern gebildet wurden, der elektrischen Feldverteilung annähert, die erhalten wird, wenn kein Wegschneiden von Fingern erfolgt.
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist, so daß sich die elektrische Feldverteilung in Abschnitten, mit Ausnahme nichterregender Abschnitte (2), die durch Wegschneiden von Fingern gebildet wurden, der elektrischen Feldverteilung annähert, die erhalten wird, wenn kein Wegschneiden von Fingern erfolgt.
4. Oberflächenwellen-Bauelement, das aufweist:
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Versetzen von Fingern (3a, 3b), die zwischen sich eine Erregungsquelle in der Nähe eines nichterregenden Abschnittes (2) aufweisen, der durch Wegschneiden von Fingern gebildet ist, in Richtung zum nichterregenden Abschnitt hergestellt ist, so daß der Abstand zwischen der Erregungsquelle und einer anderen, dieser Erregungsquelle am nächsten liegenden Erregungsquelle größer als der entsprechende Abstand in der Anordnung mit konstanter Teilung ist.
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Versetzen von Fingern (3a, 3b), die zwischen sich eine Erregungsquelle in der Nähe eines nichterregenden Abschnittes (2) aufweisen, der durch Wegschneiden von Fingern gebildet ist, in Richtung zum nichterregenden Abschnitt hergestellt ist, so daß der Abstand zwischen der Erregungsquelle und einer anderen, dieser Erregungsquelle am nächsten liegenden Erregungsquelle größer als der entsprechende Abstand in der Anordnung mit konstanter Teilung ist.
5. Oberflächenwellen-Bauelement, das aufweist:
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern (4a, 4b), die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist, so daß der Abstand zwischen einer Erregungsquelle, die im zentralen Abschnitt einer Elektrodengruppe in Oberflächenwellenausbreitungsrichtung angeordnet ist, und einer anderen Erregungsquelle, die der genannten Erregungsquelle am nächsten liegt, kurzer als ein entsprechender Abstand in der Anordnung mit konstanter Teilung ist, wobei die Elektrodengruppe Finger (3a, 3b) umfaßt, die zwischen sich mindestens eine Erregungsquelle in der Nähe eines nichterregenden Abschnittes (2) aufweisen, der durch Wegschneiden von Fingern gebildet ist.
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern (4a, 4b), die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist, so daß der Abstand zwischen einer Erregungsquelle, die im zentralen Abschnitt einer Elektrodengruppe in Oberflächenwellenausbreitungsrichtung angeordnet ist, und einer anderen Erregungsquelle, die der genannten Erregungsquelle am nächsten liegt, kurzer als ein entsprechender Abstand in der Anordnung mit konstanter Teilung ist, wobei die Elektrodengruppe Finger (3a, 3b) umfaßt, die zwischen sich mindestens eine Erregungsquelle in der Nähe eines nichterregenden Abschnittes (2) aufweisen, der durch Wegschneiden von Fingern gebildet ist.
6. Oberflächenwellen-Bauelement, das aufweist:
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist, wobei eine Elektrodengruppe Finger umfaßt, die mindestens eine Erregungsquelle zwischen sich haben, zwischen nichterregende, durch das Wegschneiden von Fingern gebildete Abschnitte (2) eingefügt sind, wobei Finger (3a, 3b), die zwei Erregungsquellen (30) in der Nähe der nichterregenden Abschnitte zwischen sich haben, versetzt und so positioniert sind, daß ein Abstand P1 zwischen jeder der genannten Erregungsquellen und einer anderen, ersteren am nächsten liegenden Erregungsquelle, größer als ein entsprechender Abstand P0 in der Anordnung mit konstanter Teilung ist, und wobei Finger (4a, 4b), die eine in der genannten Elektrodengruppe, die im zentralen Abschnitt in Oberflächenwellenausbreitungsrichtung gelegene Erregungsquelle zwischen sich haben, versetzt und so positioniert sind, daß der Abstand Q1 zwischen der im zentralen Abschnitt liegenden Erregungsquelle und einer anderen, dieser am nächsten liegenden Erregungsquelle kürzer als der Abstand P0 ist.
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist, wobei eine Elektrodengruppe Finger umfaßt, die mindestens eine Erregungsquelle zwischen sich haben, zwischen nichterregende, durch das Wegschneiden von Fingern gebildete Abschnitte (2) eingefügt sind, wobei Finger (3a, 3b), die zwei Erregungsquellen (30) in der Nähe der nichterregenden Abschnitte zwischen sich haben, versetzt und so positioniert sind, daß ein Abstand P1 zwischen jeder der genannten Erregungsquellen und einer anderen, ersteren am nächsten liegenden Erregungsquelle, größer als ein entsprechender Abstand P0 in der Anordnung mit konstanter Teilung ist, und wobei Finger (4a, 4b), die eine in der genannten Elektrodengruppe, die im zentralen Abschnitt in Oberflächenwellenausbreitungsrichtung gelegene Erregungsquelle zwischen sich haben, versetzt und so positioniert sind, daß der Abstand Q1 zwischen der im zentralen Abschnitt liegenden Erregungsquelle und einer anderen, dieser am nächsten liegenden Erregungsquelle kürzer als der Abstand P0 ist.
7. Oberflächenwellen-Bauelement, das aufweist:
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist, wobei nicht erregende, durch Wegschneiden der Finger gebildete Abschnitte (2), und Elektrodengruppen mit Fingern, die mindestens eine Erregungsquelle zwischen sich haben, abwechselnd in Richtung der Oberflächenwellenausbreitung angeordnet sind, wobei jede der an beiden Enden der Richtung der Oberflächenwellenausbreitung angeordneten Elektrodengruppen durch Versetzen und Positionieren von Fingern (3a, 3b) gebildet ist, die zwischen sich eine Erregungsquelle (30) in der Nähe des durch das Wegschneiden von Fingern gebildeten nichterregenden Abschnittes aufweisen, so daß ein Abstand P1′ zwischen der Erregungsquelle (30) in der Nähe des durch Wegschneiden von Fingern gebildeten nichterregenden Abschnittes, und einer anderen, am nächsten zu dieser Quelle gelegenen Erregungsquelle größer, als ein entsprechender Abstand P0 in der Anordnung mit konstanter Teilung ist, und zwar durch Versetzen und Positionieren von Fingern (4a, 4b), die zwischen sich eine in einem zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe gelegene Anregungsquelle (31) aufweisen, so daß ein Abstand Q1′ zwischen der im zentralen Abschnitt gelegenen Erregungsquelle (31) und einer anderen, dieser am nächsten gelegenen Erregungsquelle, kürzer als der Abstand P0 ist, und durch Versetzen und Positionieren von Fingern (9a, 9b), die zwischen sich eine am weitesten außerhalb der Elektrodengruppe in Richtung der Oberflächenwellenausbreitung gelegene Anregungsquelle (32) aufweisen, so daß ein Abstand R1′ zwischen der am weitesten außerhalb der Elektrodengruppe in Richtung der Oberflächen wellenausbreitung gelegenen Erregungsquelle (32), und einer anderen, dieser am nächsten gelegenen Erregungsquelle etwas größer als der genannte Abstand P0 ist.
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung konstanter Teilung gebildet ist, wobei nicht erregende, durch Wegschneiden der Finger gebildete Abschnitte (2), und Elektrodengruppen mit Fingern, die mindestens eine Erregungsquelle zwischen sich haben, abwechselnd in Richtung der Oberflächenwellenausbreitung angeordnet sind, wobei jede der an beiden Enden der Richtung der Oberflächenwellenausbreitung angeordneten Elektrodengruppen durch Versetzen und Positionieren von Fingern (3a, 3b) gebildet ist, die zwischen sich eine Erregungsquelle (30) in der Nähe des durch das Wegschneiden von Fingern gebildeten nichterregenden Abschnittes aufweisen, so daß ein Abstand P1′ zwischen der Erregungsquelle (30) in der Nähe des durch Wegschneiden von Fingern gebildeten nichterregenden Abschnittes, und einer anderen, am nächsten zu dieser Quelle gelegenen Erregungsquelle größer, als ein entsprechender Abstand P0 in der Anordnung mit konstanter Teilung ist, und zwar durch Versetzen und Positionieren von Fingern (4a, 4b), die zwischen sich eine in einem zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe gelegene Anregungsquelle (31) aufweisen, so daß ein Abstand Q1′ zwischen der im zentralen Abschnitt gelegenen Erregungsquelle (31) und einer anderen, dieser am nächsten gelegenen Erregungsquelle, kürzer als der Abstand P0 ist, und durch Versetzen und Positionieren von Fingern (9a, 9b), die zwischen sich eine am weitesten außerhalb der Elektrodengruppe in Richtung der Oberflächenwellenausbreitung gelegene Anregungsquelle (32) aufweisen, so daß ein Abstand R1′ zwischen der am weitesten außerhalb der Elektrodengruppe in Richtung der Oberflächen wellenausbreitung gelegenen Erregungsquelle (32), und einer anderen, dieser am nächsten gelegenen Erregungsquelle etwas größer als der genannte Abstand P0 ist.
8. Oberflächenwellen-Bauelement, das aufweist:
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung mit konstanter Teilung gebildet ist;
wobei eine Elektrodengruppe mit Fingern, die mindestens eine Erregungsquelle zwischen sich haben, zwischen nichterregende, durch das Wegschneiden von Fingern gebildeten Abschnitten (2) eingefügt ist; wobei Finger (3a, 3b), die zwischen sich zwei Erregungsquellen (30) in der Nähe der nichterregenden Abschnitte aufweisen, so versetzt und positioniert werden, daß ein Abstand P1 zwischen jeder der Erregungsquellen und einer anderen, diesen am nächsten gelegenen Erregungsquelle die Beziehung P1 P0 befriedigt, wobei P0 ein entsprechender Abstand in der Anordnung mit konstanter Teilung ist; und wobei Finger (4a, 4b), die zwischen sich eine, in einem zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe in Oberflächen wellenausbreitungsrichtung gelegene Erregungsquelle aufweisen, so versetzt und positioniert werden, daß ein Abstand Q1 zwischen der im zentralen Abschnitt gelegenen Erregungsquelle und einer anderen, dieser am nächsten liegenden Erregungsquelle die Beziehung Q1 P0 befriedigt;
und wobei durch das Wegschneiden von Fingern gebildete, nichterregende Abschnitte (2) sowie Elektrodengruppen mit Fingern, die mindestens eine Erregungsquelle zwischen sich haben, abwechselnd in einer Richtung der Oberflächenwellenausbreitung angeordnet sind, wobei jede der an beiden Enden der Richtung der Oberflächenwellenausbreitung angeordneten Elektrodengruppen durch Versetzen und Positionieren von Fingern (3a, 3b) gebildet ist, die zwischen sich eine Erregungsquelle (30) in der Nähe eines durch Wegschneiden von Fingern gebildeten nichterregenden Abschnittes aufweisen, so daß ein Abstand P1′ zwischen der Erregungsquelle (30) in der Nähe des durch Wegschneiden von Fingern gebildeten nichterregenden Abschnittes, und einer anderen, dieser am nächsten liegenden Erregungsquelle die Beziehung P1′ P0 befriedigt, und zwar durch Versetzen und Positionieren von Fingern (4a, 4b), die zwischen sich eine im zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe gelegene Anregungsquelle (31) so aufweisen, daß ein Abstand Q1 zwischen der im zentralen Abschnitt gelegenen Erregungsquelle (31), und einer anderen, dieser am nächsten gelegenen Erregungsquelle die Beziehung Q1′ P0 befriedigt; und zwar durch Versetzen und Positionieren von Fingern (9a, 9b), die zwischen sich eine Erregungsquelle (32) aufweisen, die am weitesten außerhalb der Elektrodengruppe in Richtung der Oberflächenwellenausbreitung liegt, so daß ein Abstand R1′ zwischen der am meisten außerhalb der Elektrodengruppe in Richtung der Oberflächenwellenausbreitung gelegenen Erregungsquelle (32) und einer anderen, dieser am nächsten liegenden Erregungsquelle die Beziehung P1′ R1′ P0 befriedigt.
ein Oberflächenwellensubstrat;
eine Vielzahl von Interdigitalelektroden auf dem Oberflächenwellensubstrat;
wobei mindestens eine der Interdigitalelektroden durch Wegschneiden von Anteilen an Fingern, die mit konstanter Teilung auf dem Substrat angeordnet sind, und durch Anordnen von Anteilen an Fingern mit einer Versetzung gegen die Anordnung mit konstanter Teilung gebildet ist;
wobei eine Elektrodengruppe mit Fingern, die mindestens eine Erregungsquelle zwischen sich haben, zwischen nichterregende, durch das Wegschneiden von Fingern gebildeten Abschnitten (2) eingefügt ist; wobei Finger (3a, 3b), die zwischen sich zwei Erregungsquellen (30) in der Nähe der nichterregenden Abschnitte aufweisen, so versetzt und positioniert werden, daß ein Abstand P1 zwischen jeder der Erregungsquellen und einer anderen, diesen am nächsten gelegenen Erregungsquelle die Beziehung P1 P0 befriedigt, wobei P0 ein entsprechender Abstand in der Anordnung mit konstanter Teilung ist; und wobei Finger (4a, 4b), die zwischen sich eine, in einem zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe in Oberflächen wellenausbreitungsrichtung gelegene Erregungsquelle aufweisen, so versetzt und positioniert werden, daß ein Abstand Q1 zwischen der im zentralen Abschnitt gelegenen Erregungsquelle und einer anderen, dieser am nächsten liegenden Erregungsquelle die Beziehung Q1 P0 befriedigt;
und wobei durch das Wegschneiden von Fingern gebildete, nichterregende Abschnitte (2) sowie Elektrodengruppen mit Fingern, die mindestens eine Erregungsquelle zwischen sich haben, abwechselnd in einer Richtung der Oberflächenwellenausbreitung angeordnet sind, wobei jede der an beiden Enden der Richtung der Oberflächenwellenausbreitung angeordneten Elektrodengruppen durch Versetzen und Positionieren von Fingern (3a, 3b) gebildet ist, die zwischen sich eine Erregungsquelle (30) in der Nähe eines durch Wegschneiden von Fingern gebildeten nichterregenden Abschnittes aufweisen, so daß ein Abstand P1′ zwischen der Erregungsquelle (30) in der Nähe des durch Wegschneiden von Fingern gebildeten nichterregenden Abschnittes, und einer anderen, dieser am nächsten liegenden Erregungsquelle die Beziehung P1′ P0 befriedigt, und zwar durch Versetzen und Positionieren von Fingern (4a, 4b), die zwischen sich eine im zentralen Abschnitt der Elektrodengruppe gelegene Anregungsquelle (31) so aufweisen, daß ein Abstand Q1 zwischen der im zentralen Abschnitt gelegenen Erregungsquelle (31), und einer anderen, dieser am nächsten gelegenen Erregungsquelle die Beziehung Q1′ P0 befriedigt; und zwar durch Versetzen und Positionieren von Fingern (9a, 9b), die zwischen sich eine Erregungsquelle (32) aufweisen, die am weitesten außerhalb der Elektrodengruppe in Richtung der Oberflächenwellenausbreitung liegt, so daß ein Abstand R1′ zwischen der am meisten außerhalb der Elektrodengruppe in Richtung der Oberflächenwellenausbreitung gelegenen Erregungsquelle (32) und einer anderen, dieser am nächsten liegenden Erregungsquelle die Beziehung P1′ R1′ P0 befriedigt.
9. Oberflächenwellen-Bauelement nach Anspruch 7 oder 8, bei dem die
wegnahmegewichtete Elektrode eine geschlitzte Elektrodenstruktur
besitzt und Finger (3a, 3b), die zwischen sich eine Anregungsquelle
(30), in der Nähe eines nichterregenden, durch Wegschneiden von
Fingern der wegnahmegewichteten Elektrode gebildeten Abschnittes
aufweisen, in einer solchen Zone angeordnet sind, daß der Abstand
r zwischen einem Mittelpunkt (6x) der Finger mit der Erregungs
quelle (30) zwischen sich, und einem Mittelpunkt (6a) von Fingern
mit besagter Erregungsquelle (30) zwischen sich, der erhalten wird,
wenn Finger mit konstanter Teilung angeordnet werden, die
Beziehung 0 < r < v/ 16f0 befriedigt, wobei f0 die Mittenfrequenz
der Interdigitalelektrode, und v die Ausbreitungsgeschwindigkeit der
Oberflächenwellen ist.
10. Oberflächenwellen-Bauelement nach den Ansprüchen 7 oder 8, bei
dem die wegnahmegewichtete Elektrode eine durchgehende
Elektrodenstruktur besitzt, und Finger (3a, 3b), die zwischen sich
eine Anregungsquelle (30) in der Nähe eines nichterregenden, durch
Wegschneiden von Fingern der wegnahmegewichteten Elektrode
liegen, in einer solchen Zone angeordnet sind, daß der Abstand r
zwischen einem Mittelpunkt (6x) der Finger mit der Erregungsquelle
(30) zwischen sich, und einem Mittelpunkt (6a) von Fingern mit der
besagten Erregungsquelle (30) zwischen sich, die erhalten wird, wenn
die Finger mit konstanter Teilung angeordnet werden, die Beziehung
0 < r < v/8f0 befriedigt, wobei b die Mittenfrequenz der
Interdigitalelektrode, und v die Ausbreitungsgeschwindigkeit der
Oberflächenwellen ist.
11. Kommunikationseinrichtung mit einem Oberflächenwellenfilter, das
ein Oberflächenwellen-Bauelement gemäß den Ansprüchen 9 oder 10
als Zwischenfrequenzfilter umfaßt.
12. Fernsehempfänger mit einem Oberflächenwellenfilter, das ein
Oberflächenwellen-Bauelement gemäß den Ansprüchen 9 oder 10 als
Zwischenfrequenzfilter umfaßt.
13. Verfahren zum Entwerfen eines Oberflächenwellen-Bauelementes mit
einer ausgeschnittenen und gewichteten Interdigitalelektrode, die
durch Wegschneiden von Anteilen von Fingern hergestellt ist, die
mit konstanter Teilung auf einem Oberflächenwellensubstrat
angeordnet sind, um nichterregende Abschnitte (2) zu bilden, die
zwischen erregende Abschnitte eingefügt sind, wobei das Verfahren
folgenden Schritt aufweist:
Anordnen der Anteile an Fingern der ausgeschnittenen und gewichteten Interdigitalelektrode in einer Zone, die gegen eine, bei konstanter Teilung erhaltene Anordnungszone versetzt, und mit Rücksicht auf eine Änderung der elektrischen Feldverteilung in Abschnitten, mit Ausnahme der durch Wegschneiden von Anteilen von Fingern gebildeten Erregungsabschnitten, festgelegt ist.
Anordnen der Anteile an Fingern der ausgeschnittenen und gewichteten Interdigitalelektrode in einer Zone, die gegen eine, bei konstanter Teilung erhaltene Anordnungszone versetzt, und mit Rücksicht auf eine Änderung der elektrischen Feldverteilung in Abschnitten, mit Ausnahme der durch Wegschneiden von Anteilen von Fingern gebildeten Erregungsabschnitten, festgelegt ist.
14. Verfahren zum Entwerfen eines Oberflächenwellen-Bauelementes mit
einer durch Entfernen von Anteilen von Fingern ausgeschnittenen
und gewichteten Interdigitalelektrode, die mit konstanter Teilung auf
einem Oberflächenwellensubstrat angeordnet sind und nichterregende
Abschnitte bilden, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
Annehmen, daß es keine Änderung der elektrischen Feldverteilung im nicht erregenden Abschnitt gibt, die durch Entfernen von Anteilen an Fingern der angeschnittenen und gewichteten Interdigitalelektrode verursacht wird;
Anordnen von Fingern zur Erzeugung eines Zeitverhaltens der Impulserregung in konstanten Zeitintervallen, mit Ausnahme eines Intervalls, das dem nichterregenden Abschnitt entspricht; und mindestens eines Zeitpunktes, der aus einem Zeitpunkt der Impulserregung in der Nähe des Intervalls, das dem nichterregenden Abschnitt entspricht; einem Zeitpunkt der dem zentralen Abschnitt einer Fingergruppe entspricht; und Zeitpunkten der frühesten und spätesten Impulserzeugung der Interdigitalelektrode ausgewählt wird;
Anordnen der Finger in der Weise, daß ein Zeitintervall mindestens in einem Zeitpunkt beginnt, der aus einem Zeitpunkt der Impulserregung in der Nähe des Intervalls, das dem nichterregenden Abschnitt entspricht, und den Zeitpunkten der frühesten und der spätesten Impulserzeugung der Interdigitalelektrode ausgewählt wird, und bis zum Zeitpunkt der Impulserzeugung in der Nähe des mindestens einen Zeitpunktes länger dauert als das genannte konstante Zeitintervall; und
Anordnen der Finger in der Weise, daß das Zeitintervall zwischen dem Zeitpunkt der Impulserzeugung entsprechend dem zentralen Abschnitt der Fingergruppe, und einem Zeitpunkt der Impulserzeugung in der Nähe derselben kürzer als das konstante Zeitintervall ist.
Annehmen, daß es keine Änderung der elektrischen Feldverteilung im nicht erregenden Abschnitt gibt, die durch Entfernen von Anteilen an Fingern der angeschnittenen und gewichteten Interdigitalelektrode verursacht wird;
Anordnen von Fingern zur Erzeugung eines Zeitverhaltens der Impulserregung in konstanten Zeitintervallen, mit Ausnahme eines Intervalls, das dem nichterregenden Abschnitt entspricht; und mindestens eines Zeitpunktes, der aus einem Zeitpunkt der Impulserregung in der Nähe des Intervalls, das dem nichterregenden Abschnitt entspricht; einem Zeitpunkt der dem zentralen Abschnitt einer Fingergruppe entspricht; und Zeitpunkten der frühesten und spätesten Impulserzeugung der Interdigitalelektrode ausgewählt wird;
Anordnen der Finger in der Weise, daß ein Zeitintervall mindestens in einem Zeitpunkt beginnt, der aus einem Zeitpunkt der Impulserregung in der Nähe des Intervalls, das dem nichterregenden Abschnitt entspricht, und den Zeitpunkten der frühesten und der spätesten Impulserzeugung der Interdigitalelektrode ausgewählt wird, und bis zum Zeitpunkt der Impulserzeugung in der Nähe des mindestens einen Zeitpunktes länger dauert als das genannte konstante Zeitintervall; und
Anordnen der Finger in der Weise, daß das Zeitintervall zwischen dem Zeitpunkt der Impulserzeugung entsprechend dem zentralen Abschnitt der Fingergruppe, und einem Zeitpunkt der Impulserzeugung in der Nähe derselben kürzer als das konstante Zeitintervall ist.
15. Oberflächenwelleneinrichtung:
mit Fingern, die mit konstanter Teilung angeordnet sind, mit Ausnahme von Stellen, an denen Finger und Anteile von Fingern entfernt worden sind.
mit Fingern, die mit konstanter Teilung angeordnet sind, mit Ausnahme von Stellen, an denen Finger und Anteile von Fingern entfernt worden sind.
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