DE4224887A1 - Fahrzeug - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug, insbesondere ein indu
strielles oder landwirtschaftliches Vierradfahrzeug, mit
lenkbaren Rädern, einer automatischen Lenkwinkelerfassungs
einrichtung und wenigstens einem linken und einem rechten
axial zueinander angeordneten Rad, denen je eine eigene,
unabhängig voneinander betätigbare, druckmittelgesteuerte
Bremse zugeordnet ist.
Bei industriellen oder landwirtschaftlichen Vierradfahrzeu
gen, wie beispielsweise bei Ackerschleppern, werden möglichst
kleine Wendekreisdurchmesser gefordert, um die Manövrierfä
higkeit des Fahrzeuges zu erhöhen. Der kleinste Spurkreis ist
definiert als der Kreis, den die Radmitte des äußeren gelenk
ten Rades bei größtem Lenkeinschlag beschreibt.
Um bei gegebenem Lenkwinkel eine Spurkreisdurchmesserver
ringerung zu erreichen, ist es bekannt, entweder den Vorlauf
der lenkbaren Räder zu erhöhen oder die Lenkbremse an der
nicht gelenkten Hinterachse zu betätigen.
Durch die DE-A-36 33 399 ist eine Antriebsvorrichtung für
allradangetriebene Fahrzeuge bekannt geworden, die den Vor
lauf der gelenkten Vorderräder mit zunehmendem Lenkwinkel
steigert. Hierbei bleiben die kinematischen Abrollverhält
nisse weitgehend erhalten. Es hat sich jedoch gezeigt, daß
sich selbst durch einen Vorlauf von ca. 35% der Spurkreis
durchmesser lediglich um bis zu etwa 10% verringern läßt.
Ferner ist ein beträchtlicher und kostenintensiver mechani
scher und konstruktiver Aufwand erforderlich, um den hohen
Vorlauf der Vorderräder zu realisieren.
Es sind Fahrzeuge, insbesondere Ackerschlepper, bekannt,
deren linkes und rechtes Hinterrad durch Betätigung gesonder
ter Bremspedale unabhängig voneinander abbremsbar sind. Beim
Kurvenfahren läßt sich durch die Abbremsung des kurveninneren
Rades der Spurkreisdurchmesser wesentlich stärker verringern,
als durch eine Erhöhung des Vorlaufs der Vorderräder. Hierbei
kommt es zu einer Verzerrung der Abrollverhältnisse, so daß
diese Maßnahme nicht auf allen Böden zweckmäßig ist. Die
Lenkbremsbetätigung erfolgt durch die Bedienungsperson ent
sprechend dem gewünschten Wenderadius und den vorliegenden
Bodenverhältnissen. Dabei muß die Blockierung des abgebrem
sten kurveninneren Rades vermieden werden, um eine Beschä
digung des Untergrundes und eine Abnutzung der Reifen zu ver
meiden. Die Lenkbremsbetätigung erfordert Erfahrung und
Einfühlsamkeit. Da das Kurvenfahren ohnehin eine erhöhte
Aufmerksamkeit erfordert, wäre es jedoch wünschenswert, die
Bedienungsperson in diesen Fahrsituationen von einer Betäti
gung der Lenkbremsen zu entlasten.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gese
hen, ein Fahrzeug der eingangs genannten Art vorzuschlagen,
welches beim Kurvenfahren die Verringerung eines durch die
Fahrzeuggeometrie vorgegebenen Spurkreisdurchmessers bei re
lativ geringem konstruktiven Aufwand ermöglicht, ohne daß die
Bedienungsperson eingreifen muß oder ihr eine erhöhte Auf
merksamkeit abverlangt wird.
Die Aufgabe wird bei einem Fahrzeug der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß eine elektrische und/oder elektroni
sche Steuereinrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit
des Lenkwinkels Steuersignale an die druckmittelgesteuerten
Bremsen abgibt, so daß bei Überschreiten eines vorgebbaren
Grenzlenkwinkels das hinsichtlich der Kurve innenliegende des
linken und rechten Rades abgebremst wird.
Durch die automatische Betätigung der Bremse des kurveninnen
liegenden Rades, die in Abhängigkeit des Lenkwinkels erfolgt,
ist eine erhebliche Verringerung des Spurkreisdurchmessers
auf einfache und wirksame Weise möglich, ohne daß beim Kur
venfahren die Bedienungsperson eingreifen muß oder ihr eine
erhöhte Aufmerksamkeit abverlangt wird.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die
Steuerung der Lenkbremsbetätigung so eingestellt, daß die
Bremswirkung stufenlos mit zunehmendem Lenkwinkel steigt. Bei
dieser lenkwinkelabhängigen modulierten Lenkbremsbetätigung
setzt die Bremskraft bei einem vorgebbaren Grenzwinkel ein
und wächst vorzugsweise überproportional mit zunehmendem
Lenkwinkel.
Um eine Anpassung an die aktuellen Betriebsbedingungen vor
nehmen zu können, läßt sich der Grenzlenkwinkel in vorteil
hafter Weise von dem Bedienungsstand des Fahrzeuges aus durch
die Bedienungsperson einstellen. Hierfür kann ein Drehknopf
mit Grenzwinkelskala vorgesehen sein, durch den ein Potentio
meter angetrieben wird, dessen Ausgangssignale der elektri
schen Steuereinrichtung zugeführt werden. Es kann jedoch für
eine stufenweise Einstellung auch ein Schalter mit mehreren
Schaltstufen vorgesehen sein.
Um ein Blockieren des abgebremsten Rades zu vermeiden, ist es
zweckmäßig, die an die Bremsen abgegebenen Steuersignale auf
einen maximalen Bremsdruckwert zu begrenzen, der kleiner ist
als der Bremsdruck, der zum Blockieren führt. Der maximale
Bremsdruckwert wird durch die Steuereinrichtung beispiels
weise dann eingestellt, wenn der durch die Fahrzeugkonfigura
tion vorgegebene maximale Lenkwinkel erreicht wird. Ein dem
maximalen Lenkwinkel entsprechender Wert wird vorzugsweise
durch die Bedienungsperson der Steuereinrichtung als Ein
gangsgröße vorgegeben. Dies kann beispielsweise durch die
Einstellung eines Stellgliedes oder durch Programmierung der
Steuereinrichtung erfolgen. Die Steuereinrichtung ist vor
zugsweise derart programmiert, daß sie bei einem erfaßten
Lenkwinkelwert, der oberhalb des vorgebbaren maximalen Lenk
winkelwertes liegt, den Bremsdruckwert auf einen maximalen
Wert begrenzt.
Ferner ist es zweckmäßig, daß sich die erfindungsgemäße
Steuerung von dem Bedienungsstand des Fahrzeuges aus, bei
spielsweise durch einen Umschalter, wahlweise ein- oder aus
schalten läßt. Die Steuerung läßt sich somit dann unwirksam
machen, wenn eine Unterstützung des Lenkeinschlages durch au
tomatische Bremsung des kurveninneren Rades bei Kurvenfahrt
nicht erwünscht ist.
Werden das linke und das rechte Rad über ein Achsdifferential
angetrieben, das sich durch eine Differentialsperre sperren
läßt, so ist es zweckmäßig, die Sperrwirkung automatisch
durch die elektrische Steuereinrichtung aufzuheben, wenn die
Steuereinrichtung ein Bremssignal an eine der Bremsen abgibt.
Handelt es sich bei dem Fahrzeug um ein allradangetriebenes
Fahrzeug, so ist bei nominalem Vorlauf der Vorderräder ein
mechanischer Vierradantrieb nachteilig, da hierbei die Vor
derräder gezwungenermaßen nachlaufen. Dies kann einen grö
ßeren Spurkreisdurchmesser und Bodenzerstörung zur Folge
haben. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, den Vorderachsan
trieb ab einem bestimmten Lenkwinkel, beispielsweise bei 20°,
automatisch auszuschalten oder auf Vorlauf umzuschalten.
Vorzugsweise läßt sich auch dieser bestimmte Lenkwinkel von
dem Bedienungsstand aus durch die Bedienungsperson vorgeben.
Dieser bestimmte Lenkwinkel stimmt zweckmäßigerweise mit dem
oben genannten Grenzwinkel überein.
Das Blockieren der Räder sollte für alle Betriebszustände
vermieden werden, um eine erhöhte Abnützung der Reifen und
eine Beschädigung des Bodens zu vermeiden. Daher ist es vor
teilhaft, die Drehzahlen des linken und des rechten Rades
durch die Steuereinrichtung zu erfassen und die Abbremsung
des kurveninneren Rades so zu steuern, daß dessen Blockieren
vermieden wird.
Es ist von Vorteil, die Fahrzeuggeschwindigkeit bei der Fest
legung der automatisch eingestellten Bremskraft zu berück
sichtigen, um bei höheren Geschwindigkeiten keine gefährli
chen Fahrbedingungen zu erhalten.
Es ist ferner zweckmäßig, die bisher üblichen gesonderten
Bremspedale für das linke und das rechte Rad neben der erfin
dungsgemäßen automatischen Steuerung beizubehalten, um der
Bedienungsperson einen individuellen Eingriff zu ermöglichen.
Die erfindungsgemäße Steuerung ist individuell einstellbar
und für beliebige Einsatzfälle anwendbar. Sie ist insbesonde
re dann preiswert realisierbar, wenn die hydraulische Peri
pherie bereits vorhanden ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfin
dung zeigt, werden nachfolgend die Erfindung sowie weitere
Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen
der Erfindung näher beschrieben und erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 die schematische Darstellung der Steuerung
eines erfindungsgemäßen Fahrzeuges und
Fig. 2 ein Diagramm der Abhängigkeit des Bremsdruckes
von dem Lenkwinkel.
In Fig. 1 sind die beiden lenkbaren Vorderräder 10, 12 und
das linke und rechte Hinterrad 14, 16 eines Ackerschleppers
dargestellt. Der Lenkwinkel der Vorderräder 10, 12 wird durch
einen hydraulisch betätigbaren Lenkzylinder 18 eingestellt,
der seinerseits durch Betätigung des nicht dargestellten
Lenkrades gesteuert wird. Der Einschlagwinkel der Vorderräder
10, 12 wird durch eine mechanische Lenkwinkelerfassungsein
richtung 20 abgetastet und beispielsweise durch ein Potentio
meter in ein zum Einschlagwinkel proportionales elektrisches
Signal umgewandelt. Dieses Signal wird über die elektrische
Leitung 22 einer elektrischen Steuereinrichtung 24 zugeführt.
Die zueinander axial angeordneten Hinterräder 14, 16 werden
durch eine Antriebseinheit, deren Ausgangswelle 26 angedeutet
wurde, über ein Hinterachsdifferential 28 und die beiden Hin
terachswellen 30, 32 angetrieben. Jede Hinterachswelle 30, 32
trägt drehfest eine Bremsscheibe 34, 36, die zwischen nicht
näher dargestellten Bremsringen und Bremsdruckkolben liegt
und bei Hydraulikdruckbeaufschlagung des Bremsdruckkolbens
abbremsbar ist. Der linken Bremsscheibe 34 ist eine linke
Hydraulikleitung 38 und der rechten Bremsscheibe 36 ist eine
rechte Hydraulikleitung 40 zugeordnet.
Die linke und die rechte Hydraulikleitung 38, 40 stehen mit
je einem Bremszylinder 42, 44 in Verbindung. Die Bremszylin
der 42, 44 sind gemeinsam oder unabhängig voneinander durch
ein linkes und ein rechtes Bremspedal 46, 48 betätigbar. Beim
Niedertreten eines Bremspedals 46, 48 wird in dem zugehörigen
Bremszylinder 42, 44 ein Hydraulikdruck aufgebaut, der über
die Hydraulikleitung 38 bzw. 40 der entsprechenden Bremse zu
geführt wird, so daß die zugehörige Bremsscheibe 34, 36 abge
bremst wird.
Die linke und die rechte Hydraulikleitung 38, 40 verzweigen
sich und stehen über je ein Rückschlagventil 50, 52 und je
ein hydraulisches Steuerventil 54, 56 mit einer Hydraulikpum
pe 58 in Verbindung, die Hydraulikflüssigkeit aus einem Vor
ratsbehälter 60 entnimmt. Bei den Steuerventilen 54, 56 han
delt es sich um elektromagnetische 2/2-Ventile, die durch die
Steuereinrichtung 24 über die elektrischen Leitungen 62, 64
derart ansteuerbar sind, daß mit steigendem Ausgangssignal
der Steuereinrichtung 24 das Steuerventil 54, 56 kontinuier
lich geöffnet wird. Die Hydraulikpumpe kann durch ein bereits
im Fahrzeug vorhandenes Hydraulikdrucknetz ersetzt werden.
In der nicht dargestellten Fahrzeugkabine befindet sich ein
durch die Bedienungsperson betätigbarer Schalter 66, vorzugs
weise ein Umschalter, durch den der Pluspol 68 der Fahrzeug
batterie mit der Steuereinrichtung 24 verbindbar ist. Die
Steuereinrichtung 24 und damit auch die automatische Lenk
bremsbetätigung ist nur dann betriebsbereit, wenn der Schal
ter 66 geschlossen ist. Auch bei abgeschalteter Steuerein
richtung 24 bleiben die über die Bremspedale 46, 48 betätig
baren Hinterradbremsen funktionsfähig.
In der Fahrzeugkabine ist ferner ein Drehknopf 70 mit einer
Skala angeordnet, durch den ein Potentiometer betätigbar ist,
um ein Steuersignal, das einem vorgebbaren Grenzlenkwinkel
entspricht, an die Steuereinrichtung 24 abzugeben. Falls ge
wünscht, kann ein zweiter, nicht dargestellter Drehknopf vor
gesehen sein, durch den sich ein bestinmter Lenkwinkel ein
stellen läßt, bei dessen Überschreiten die Steuereinrichtung
24 ein Ausgangssignal an eine Frontantriebskupplung 72 ab
gibt, um diese zu öffnen und den Vorderradantrieb 74 automa
tisch abzuschalten.
Die Funktionsweise der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsan
ordnung ist folgende:
Durch den Schalter 66 wird die Steuereinrichtung 24 in Be
trieb gesetzt. Sie erfaßt den aktuellen Lenkwinkel der Vor
derräder 10, 12 über die Lenkwinkelerfassungseinrichtung 20
und vergleicht diesen mit einem durch den Drehknopf 70 ein
stellbaren Grenzlenkwinkel. Sofern der tatsächliche Lenkwin
kel größer ist als der Grenzlenkwinkel, berechnet die Steuer
einrichtung 24 anhand einer mathematischen Beziehung oder ei
ner Wertetabelle den Wert des zugehörigen Bremsdruckes.
Ein Beispiel für eine Beziehung zwischen dem Lenkwinkel Alpha
und dem Bremsdruck P ist in Fig. 2 durch die durchgezogene
Linie A dargestellt. Der Bremsdruck P ist unterhalb eines
Grenzlenkwinkels AlphaG Null. Er steigt oberhalb des Grenz
lenkwinkels AlphaG kontinuierlich an, bis er bei dem maxima
len Lenkwinkel Alphamax seinen maximalen Wert Pmax erreicht.
Dieser maximale Wert des Bremsdruckes Pmax wird so vorgegeben,
daß er kleiner ist als der Wert des Bremsdruckes, der zum
Blockieren der Räder führt.
Die in Fig. 2 dargestellte durchgezogene Kurve A steigt nicht
linear an, sondern zeigt einen überproportionalen Verlauf, so
daß der Wert des Bremsdruckes P rascher zunimmt als der Lenk
winkel Alpha. Dies hat zur Folge, daß beim Überschreiten des
Grenzlenkwinkels AlphaG ein sanftes Abbremsen des kurveninne
ren Rades 14, 16 einsetzt. Mit zunehmendem Einschlagwinkel
erfolgt eine überproportionale Abbremsung des kurveninneren
Rades 14, 16, so daß ein besonders enger Wendekreis durch
fahren werden kann. Der Spurkreisdurchmesser kann sich hier
bei gegenüber unwirksamer Lenkbremsung um bis zu 25% ver
ringern. Oberhalb des maximalen Lenkwinkels Alphamax wird der
Bremsdruck P nicht weiter gesteigert sondern bleibt auf Pmax
begrenzt.
Die Beziehung zwischen Lenkwinkel Alpha und Bremsdruck P läßt
sich durch feste Programmierung der Steuereinrichtung 24
vorgeben. Alternativ hierzu läßt sich die Beziehung jedoch
auch durch Variation von Eingangsparametern der Steuerein
richtung 24 beeinflussen. Als Eingangsparameter kommen bei
spielsweise der maximale Lenkwinkel Alphamax und der Grenz
lenkwinkels AlphaG in Betracht, bei deren Variation die Kurve
A gestaucht (steilerer Anstieg) oder auseinander gezogen
(flacherer Anstieg) wird wie dies durch die Kurven B und C in
Fig. 2 angedeutet ist.
Der maximale Lenkwinkel Alphamax läßt sich entsprechend dem
maximal möglichen Lenkeinschlag, der von der Spurbreite, der
Reifengröße oder der Verwendung von Kotschützern abhängen
kann, beispielsweise durch Programmierung der Steuereinrich
tung 24 auf folgende Weise einstellen: es wird zunächst durch
Betätigung des Lenkrades der maximale Lenkeinschlag einge
stellt und dann durch Drücken eines Eingabeknopfes der Steu
ereinrichtung 24 der zugehörige durch die Lenkwinkelerfas
sungseinrichtung 20 ermittelte Lenkwinkelwert als maximaler
Lenkwinkelwert Alphamax abgespeichert. Andererseits kann es
jedoch auch vorteilhaft sein, den maximalen Lenkwinkel Al
phamax unabhängig von dem maximal möglichen Lenkeinschlag
(beispielsweise mit Hilfe eines Potentiometers) einzustellen,
um den Verlauf der Kurve A zu beeinflussen.
Die Steuereinrichtung 24 erzeugt ein dem Wert des Bremsdruckes
entsprechendes elektrisches Signal und gibt dieses über
die Leitung 62 bzw. 64 an das linke oder rechte Steuerventil
54, 56 ab, je nach dem, ob die Vorderräder 10, 12 links oder
rechts eingeschlagen sind. Aufgrund des elektrischen Signals
öffnet das Steuerventil 54, 56, so daß sich auf seiner der
Bremse zugewandten Seite ein zu dem elektrischen Signal pro
portionaler Druck einstellt, durch den die Bremse betätigt
wird.
Die Steuereinrichtung 24 gibt, was nicht näher dargestellt
wurde, bei Überschreiten des Grenzlenkwinkels ein Steuersig
nal zum Öffnen einer Differentialsperre des Hinterachsdiffe
rentials 28 und bei Überschreiten eines bestimmten Lenkwin
kels ein Steuersignal zum Öffnen der Frontantriebskupplung 72
ab. Der bestimmte Lenkwinkel kann mit dem Grenzlenkwinkel
übereinstimmen oder durch ein gesondertes Einstellmittel
vorgegeben werden.
Die Steuerung kann ferner die Drehzahlen der Hinterräder 14,
16 erfassen und bei Gefahr eines Blockierens des kurveninne
ren Rades 14, 16 das Steuerventil 54, 56 so weit schließen,
daß ein Blockieren vermieden wird.
Ferner läßt sich die Steuereinrichtung 24 so auslegen, daß
sie die Fahrzeuggeschwindigkeit erfaßt und den in Fig. 2 bei
spielhaft gezeigten Zusammenhang zwischen Lenkwinkel und
Bremsdruck abändert, so daß mit Erhöhung der Fahrzeugge
schwindigkeit der Bremsdruck bei gegebenem Lenkwinkel abge
senkt wird.
Unabhängig von der beschriebenen Steuerung lassen sich die
linke bzw. die rechte Bremsscheibe 34, 36 durch Betätigung
des linken bzw. rechten Bremspedals 46, 48 abbremsen. Die
Rückschlagventile 50, 52 verhindern, daß sich bei einer Be
tätigung der Pedale 46, 48 Hydraulikdruck über die Steuerven
tile 54, 56 abbauen kann.
Auch wenn die Erfindung lediglich an Hand eines Ausführungs
beispiels beschrieben wurde, erschließen sich für den Fach
mann im Lichte der vorstehenden Beschreibung viele verschie
denartige Alternativen, Modifikationen und Varianten, die
unter die vorliegende Erfindung fallen.
Claims (12)
1. Fahrzeug, insbesondere industrielles oder landwirt
schaftliches Vierradfahrzeug, mit lenkbaren Rädern (10,
12), einer automatischen Lenkwinkelerfassungseinrich
tung (20) und wenigstens einem linken und einem rechten
axial zueinander angeordneten Rad (14, 16), denen je
eine eigene, unabhängig voneinander betätigbare, druck
mittelgesteuerte Bremse (34, 36) zugeordnet ist, da
durch gekennzeichnet, daß eine elektrische und/oder
elektronische Steuereinrichtung (24) vorgesehen ist,
die in Abhängigkeit des Lenkwinkels (Alpha) Steuersig
nale an die Bremsen (34, 36) abgibt, so daß bei Über
schreiten eines vorgebbaren Grenzlenkwinkels (AlphaG)
das kurveninnenliegende linke oder rechte Rad (14, 16)
abgebremst wird.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bremswirkung stufenlos mit zunehmendem Lenkwinkel
(Alpha) zunimmt.
3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Grenzlenkwinkel (AlphaG) von dem Bedie
nungsstand des Fahrzeuges aus einstellbar ist.
4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (24) die Steu
ersignale an die Bremsen auf einen maximalen Brems
druckwert (Pmax) begrenzt.
5. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Bedienungsstand des Fahrzeuges ein
Betätigungsorgan (66) vorgesehen ist, durch das die
Wirkungsweise der elektrischen Steuereinrichtung (24)
aufhebbar ist.
6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Differentialsperre eines Achsdif
ferentials (28), von dem das linke und das rechte Rad
(14, 16) angetrieben werden, durch die Steuereinrich
tung (24) automatisch ausgeschaltet wird, wenn die
Steuereinrichtung (24) ein Bremssignal an eine der
Bremsen (34, 36) abgibt.
7. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei einem Fahrzeug mit Vierradantrieb
die Steuereinrichtung (24) mit Überschreiten eines be
stimmten Lenkwinkels die Vorderräder (10, 12) automa
tisch vom Antriebsstrang abkoppelt oder auf Vorlauf
umschaltet.
8. Fahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der bestimmte Lenkwinkel von dem Bedienungsstand des
Fahrzeuges aus einstellbar ist.
9. Fahrzeug nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeich
net, daß der bestimmte Lenkwinkel mit dem Grenzlenkwin
kel (AlphaG) übereinstimmt.
10. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Drehzahlen des linken und des
rechten Rades (14, 16) durch die Steuereinrichtung (24)
erfaßt werden und die Abbremsung des innenliegenden
Rades (14, 16) so gesteuert wird, daß dessen Blockieren
vermieden wird.
11. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Geschwindigkeitssensor zur Erfas
sung der Fahrzeuggeschwindigkeit vorgesehen ist und daß
die Steuereinrichtung (24) die Bremswirkung in Abhän
gigkeit der Fahrzeuggeschwindigkeit steuert.
12. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bremse (34) des linken Rades (14)
und die Bremse (36) des rechten Rades (16) unabhängig
von Steuersignalen der Steuereinrichtung (24) durch je
ein Bremspedal (46, 48) betätigbar sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19924224887 DE4224887A1 (de) | 1992-07-28 | 1992-07-28 | Fahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19924224887 DE4224887A1 (de) | 1992-07-28 | 1992-07-28 | Fahrzeug |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4224887A1 true DE4224887A1 (de) | 1993-09-30 |
Family
ID=6464285
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19924224887 Ceased DE4224887A1 (de) | 1992-07-28 | 1992-07-28 | Fahrzeug |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4224887A1 (de) |
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