DE4213845A1 - Vorrichtung und verfahren zum begasen von poroesen giessereikernen - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zum begasen von poroesen giessereikernenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Begasen von porösen
Gießereikernen aus Formstoffen innerhalb einer vorzugsweise aus
einem Unterteil und einem Oberteil bestehenden Schußform, mit
einer an das Oberteil abdichtend angekoppelten Begasungshaube,
wobei die Begasung von der Begasungshaube her durch das Ober
teil, vorzugsweise durch im Oberteil ausgebildete Einschußlö
cher hindurch, erfolgt, und wobei das Unterteil einem Spann
tisch- oder Transfertisch abdichtend zugeordnet ist, durch den
das Gas vom Unterteil her abführbar ist. Des weiteren betrifft
die Erfindung ein entsprechendes Verfahren zur Anwendung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Vorrichtungen der in Rede stehenden Art werden in Verbindung
mit Kernschießmaschinen verwendet bzw. sind Bestandteile sol
cher Kernschießmaschinen. Kernschießmaschinen sind in der
Gießereitechnik seit vielen Jahren aus der Praxis bekannt. Zum
Gießen von Formstücken werden die Gießereikerne oder -formen
meist in getrennten Teilen hergestellt, zusammengeführt und
miteinander zu einer Gußform verbunden. Ein wesentlicher Be
standteil der Kernschießmaschinen sind die sogenannten Schuß
köpfe mit den die Schußdüsen tragenden Schußplatten. Formstoff,
insbesondere Kernsand, d. h. mit Bindemittel bereits vermengter
bzw. beschichteter Quarzsand, wird in die in Rede stehenden
Schußköpfe über eigens dazu vorgesehene Einrichtungen einge
füllt und von dort aus mit mehr oder weniger hohem Luftdruck
durch die in der Schußplatte angeordneten Düsen in die jeweili
gen Formen hineingeblasen bzw. hineingeschossen.
Die als Werkzeuge verwendeten Formen bzw. Schußformen sind
mehrteilig, meist zweiteilig, ausgeführt und dabei so konstru
iert, daß der geschossene Kern aus den beiden Teilen der Schuß
form jeweils für sich ausgestoßen werden kann. Vor dem Aussto
ßen des Kerns ist es jedoch erforderlich, den in die Schußform
geschossenen bzw. geblasenen Formstoff bzw. Formsand über das
beigefügte bzw. beigemengte Bindemittel wirksam zu verbinden,
so daß der herzustellende Kern die erforderliche Festigkeit
aufweist. Dazu wird nach dem eigentlichen Kernschießen dem
Grundkörper innerhalb der Schußform ein Gas mit katalytischer
Wirkung zugeführt, wobei es sich hier vorzugsweise um Amine
bzw. aminhaltige Gase handelt.
Bislang aus der Praxis bekannte Vorrichtungen und Verfahren zum
Begasen poröser Gießereikerne aus Formstoffen sind jedoch in
mehrerlei Hinsicht problematisch. Dazu folgendes:
Nach dem eigentlichen Kernschießen wird das katalytisch wir
kende Gas vorzugsweise durch von den Schußdüsen freigegebenen
Einschußlöcher zum Gießereikern geleitet. Entsprechend gelangt
das Gas durch den porösen Gießereikern hindurch auf der dem
Oberteil der Schußform gegenüberliegenden Seite durch das Un
terteil der Schußform hindurch nach außerhalb der Vorrichtung.
Im Unterteil der Schußform sind in der Regel Durchgänge für
Ausstoßer vorgesehen, so daß im Unterteil vorzugsweise diese
Durchgänge als Strömungspfad dienen. Da sich das durch den po
rösen Gießereikern hindurchströmende bzw. hindurchgedrückte Gas
jeweils den kürzesteten Strömungspfad mit geringstem Strömungs
widerstand sucht, gelangt das Gas nur dann zumindest in gerin
gen Mengen in jeden Bereich des Gießereikerns, wenn es mit sehr
hohem Druck durch den Gießereikern hindurchgedrückt wird. Ent
sprechend ist ein enormes Volumen an Gas erforderlich, da ein
Großteil des Gases - über den kürzesten Strömungspfad - durch
den Gießereikern hindurch und umgehend aus diesem wieder aus
strömt, ohne wirksam sämtliche offenen Poren des Gießereikerns
durchströmt zu haben.
Die beim herkömmlichen Begasen von Gießereikernen erforderli
chen Volumina an Gas sind im Hinblick auf das zu verwendende
Gas nicht nur kostenaufwendig, sondern bringen auch ein erheb
liches Umweltproblem mit sich, zumal diese enormen Mengen an
meist aminhaltigen Gasen entweder direkt in die Umwelt gelangen
oder durch aufwendige Filtereinrichtungen gefiltert werden und
von dort aus mit Restverunreinigungen bzw. Restbestandteilen
des Gases ebenfalls in die Umwelt gelangen.
Ungeachtet der erforderlichen Mengen an Gas muß dieses gemäß
Stand der Technik mit hohem Druck in die offenen Poren des
Gießereikerns geleitet werden, was abermals energie- und somit
kostenaufwendig ist. Des weiteren führt das Einleiten des
zwangsweise unter sehr hohem Druck stehenden Gases zu einer Be
einträchtigung des geschossenen Gießereikerns, zumal dessen nur
lose aneinander haftende Partikel im Bereich der Einströmstelle
des Gases durch den Gasstrom abtragen lassen, so daß stets die
Gefahr einer Beschädigung des Gießereikerns vor der eigentli
chen Verfestigung der Partikel besteht. Folglich besteht bei
einer Vorrichtung und einem entsprechenden Verfahren gemäß dem
Stand der Technik stets das Problem, daß bei einem den Gieße
reikern schonenden Einströmen des Gases der Gießereikern nicht
hinreichend durch das Gas benetzt wird und somit nicht hinrei
chend verfestigt oder daß bei hinreichender Benetzung des Gie
ßereikerns durch das Gas aufgrund eines sehr hohen Ein
strömdruckes die Strömung des Gases den Gießereikern beschä
digt.
Folglich liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Begasen von porösen
Gießereikernen anzugeben, wonach eine hinreichende Benetzung
des Gießereikerns durch das Gas ohne die Gefahr der Zerstörung
des Gießereikerns durch einströmendes Gas mit technisch ein
fachen und dabei preiswerten Mitteln möglich ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung löst die voranstehende Aufgabe
durch die Merkmale des Patentanspruches 1. Danach ist die ein
gangs genannte Vorrichtung zum Begasen von porösen Gießereiker
nen aus Formstoffen innerhalb einer vorzugsweise aus einem Un
terteil und einem Oberteil bestehenden Schußform derart ausge
staltet und weitergebildet, daß zumindest der den Gießereikern
umfassende Raum in der Schußform und somit der Gießereikern
selbst, evakuierbar und das Gas dem evakuierten Gießereikern
zuführbar ist.
Erfindungsgemäß ist zunächst erkannt worden, daß das üblicher
weise durch den porösen Gießereikern strömende bzw. durch den
Gießereikern hindurchgedrückte Gas stets einen kurzen Strö
mungspfad mit geringem Strömungswiderstand sucht. Folglich
strömt das Gas möglichst direkt von einer Einströmstelle durch
den Gießereikern hindurch zu einer Ausströmstelle. In weiter
erfindungsgemäßer Weise ist erkannt worden, daß eine Benetzung
des Gießereikerns insgesamt, d. h. ein Einströmen des Gases in
die offenen Poren des Gießereikern, dann möglich ist, wenn der
Gießereikern bzw. wenn die Poren des Gießereikerns einen Unter
druck aufweisen, so daß das Gas in die Poren regelrecht hinein
gesaugt bzw. hineingezogen wird. Folglich läßt sich in
erfindungsgemäßer Weise der den Gießereikern umfassende Raum
innerhalb der Schußform und somit der Gießereikern selbst -
nach dem Schießen des Gießereikerns und nach Austausch des
Schußkopfes durch die Begasungshaube - evakuieren. Nach dem
Evakuieren wird dann das Gas in den evakuierten, abgeschlosse
nen Raum bzw. in die Poren des Gießereikerns eingelassen, wobei
es aufgrund des dort herrschenden Unterdrucks nicht erforder
lich ist, das einströmende Gas unter Druck bzw. unter hohem
Druck in den Gießereikern hinein bzw. durch den Gießereikern
hindurch zu drücken. Mit anderen Worten wird der im Bereich des
Gießereikerns bzw. innerhalb des Gießereikerns herrschende Un
terdruck in vorteilhafter Weise zum Ansaugen des katalytisch
wirkenden Gases genutzt, wobei das einströmende Gas insbeson
dere zur Beschleunigung der Begasung durchaus auch einen gerin
gen Überdruck aufweisen kann.
In erfindungsgemäßer Weise wird demnach erreicht, daß das kata
lytisch wirkende Gas mit allenfalls geringen Drücken und bei
relativ geringer Strömung in den Bereich des Gießereikerns bzw.
in den Gießereikern einleitbar ist, ohne dabei den Gießereikern
zu beschädigen. Einrichtungen zum druckintensiven Fördern des
Gases sind somit nicht mehr erforderlich. Des weiteren ist eine
nur geringe Menge an Gas erforderlich, nämlich gerade diejenige
Menge an Gas, die den evakuierten Raum des Gießereikerns bzw.
den Porenraum des Gießereikerns ausfüllt. Ein Durchströmen des
Gießereikerns zum wirksamen Benetzen des Gießereikerns durch
das Gas ist nicht mehr erforderlich, wodurch sich die insgesamt
erforderliche Menge an Gas erheblich reduziert. Vielmehr läßt
sich die Einwirkdauer des Gases auf den Gießereikern bei ge
ringstem Gasvolumen exakt festlegen. Insgesamt gesehen ist das
Begasen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Vergleich zum
Begasen nach dem Stand der Technik nicht nur sicherer und wir
kungsvoller im Hinblick auf die Verfestigung des Gießereikerns,
sondern auch wesentlich kostengünstiger.
In vorteilhafter Weise ist die erfindungsgemäße Vorrichtung so
ausgeführt, daß der von der Begasungshaube über das Oberteil
durch den Gießereikern, das Unterteil und ggf. den Spann- oder
Transfertisch führende Strömungspfad für das Gas insgesamt eva
kuierbar und somit das Gas dem insgesamt evakuierten Strömungs
pfad zuführbar ist. Eine solche Ausgestaltung der erfindungsge
mäßen Vorrichtung hat den Vorteil, daß sich die Evakuierung
nicht nur auf die Schußform selbst, sondern auch auf die ange
koppelte Begasungshaube sowie auf den angekoppelten Spann- oder
Transfertisch bezieht. Folglich muß hier lediglich eine hinrei
chende Abdichtung der Teile gewährleistet sein, so daß die Eva
kuierung insgesamt gesehen zwischen dem Einlaßende und dem Aus
laßende des in Rede stehenden Aggregats zu erfolgen hat. Dies
läßt sich unter verfahrenstechnischen Gesichtspunkten mit ein
fachen Mitteln erreichen, wobei auf einzelne technische Details
der Evakuierung später noch eingegangen wird.
Des weiteren ist es von Vorteil, wenn die Evakuierung des Gie
ßereikernes bzw. des gesamten Strömungspfads des Gases beidsei
tig der Schußform, d. h. vom Oberteil und vom Unterteil bzw. von
der Begasungshaube und von dem Spann- oder Transfertisch her,
erfolgt. Eine solche Evakuierung hat den Vorteil, daß sich der
Unterdruck innerhalb der Schußform gleichmäßig aufbaut, wobei
der sich gleichmäßig aufbauende Unterdruck gleichsam zu einer
wirksamen Abdichtung zwischen den einzelnen Teilen führt, da
diese aufgrund des Unterdrucks regelrecht aneinandergedrückt
werden. Die beidseitige Evakuierung verkürzt des weiteren die
dazu erforderliche Zeit, wodurch die gesamte Bearbeitungszeit
erheblich verringert wird. Schließlich bringt die beidseitige
Evakuierung den weiteren Vorteil mit sich, daß der poröse Gie
ßereikern nicht einseitig belastet wird, wodurch die Gefahr ei
ner Zerstörung bzw. eines Bruchs bei dünnwandigen Kernen aber
mals wirksam verringert ist.
Ebenso ist es möglich, daß der Gießerei beidseitig, d. h. sowohl
vom Oberteil als auch vom Unterteil bzw. von der Begasungshaube
und dem Spann- oder Transfertisch her, begast wird. Somit würde
das katalytisch wirkende Gas aufgrund des in den Poren des Gie
ßereikerns herrschenden Unterdruckes beidseitig in diesen hin
einströmen und den gesamten evakuierten Raum - innerhalb des
Gießereikerns - schnellstmöglich ausfüllen. Eine hinreichende
Benetzung des Gießereikerns durch das Gas wäre somit abermals
begünstigt. Die Bearbeitungszeit wird auch hierdurch verrin
gert.
Im Hinblick auf die Ausgestaltung der Begasungshaube, insbeson
dere im Hinblick auf einen kurzen Arbeitstakt, ist es von wei
terem Vorteil, wenn der Begasungshaube eine Ausstoßer auf
weisende Ausstoßplatte zum Ausstoßen des Gießereikerns aus dem
Oberteil zugeordnet ist. Die Ausstoßer würden dann in der Ar
beitsstellung der Begasungshaube, d. h. beim Begasen des Gieße
reikernes, in die Einschußlöcher des Oberteils der Schußform
bis hin zum Gießereikern hineinragen und dabei gemeinsam mit dem
Oberteil einen den zum Gießereikern führenden Strömungspfad be
grenzenden Ringkanal oder Ringspalt bilden. Folglich würde das
zum Gießereikern strömende Gas entsprechend der Dimensionierung
des in Rede stehenden Ringkanals einströmen. Da die Ausstoßer
den Gießereikern kontaktieren, kommt ihnen in der Arbeitsstel
lung der Begasungshaube eine Nivellier- bzw. Planierfunktion im
Einströmbereich zu, da sie aufgrund ihrer in der Regel ebenen
Fläche den Gießereikern quasi nachkalibrieren.
In weiter vorteilhafter Weise ist wahlweise dem Unterteil der
Schußform oder dem Spann- bzw. Transfertisch eine Ausstoßer
aufweisende Ausstoßplatte zum Ausstoßen des Gießereikerns aus
dem Unterteil zugeordnet. Wie im Falle der Ausgestaltung der
Begasungshaube sind auch hier die Ausstoßer in der Arbeitsstel
lung der Begasungshaube, d. h. beim Begasen des Gießereikerns,
durch das Unterteil bis zum Gießereikern hindurchragend ange
ordnet. Dabei bilden sie gemeinsam mit dem Unterteil einen den
zum Gießereikern führenden Strömungspfad begrenzenden Ringkanal
bzw. Ringspalt. Folglich läßt sich ein durch den Gießereikern
hindurchführender Strömungspfad sowohl durch die im Oberteil
als auch durch die im Unterteil der Schußform gebildeten
Ringkanäle definieren bzw. beeinflussen.
Gemäß den voran stehenden Erläuterungen ist es weiter von beson
derem Vorteil, wenn die jeweils mit dem Oberteil und dem Unter
teil gebildeten, den Strömungspfad begrenzenden Ringkanäle bzw.
die in strömungstechnischer Hinsicht wirksamen Strömungsquer
schnitte oberhalb und unterhalb des Gießereikerns zumindest
weitgehend identisch sind, so daß sowohl beim Evakuieren als
auch beim Einströmen des Gases die Strömungsgeschwindigkeiten
beidseitig des Gießereikerns bzw. von beiden Seiten des Gieße
reikerns in diesen hinein, weitgehend identisch sind und somit
eine einseitige Belastung des Gießereikerns wirksam vermieden
ist.
Damit die einzelnen Teile des hier in Rede stehenden Aggregats,
d. h. die aus Oberteil und Unterteil bestehende Schußform, die
Begasungshaube und der Spann- oder Transfertisch, abdichtend
miteinander verbunden sind, ist zwischen diesen Teilen eine
Dichtung vorgesehen, die durch gegenseitiges Aneinanderdrücken
der Teile wirksam ist. Mit anderen Worten wird die Wirkung der
Dichtung bei Evakuierung des den Gießereikern umschließenden
Raumes abermals begünstigt. Die in Rede stehende Dichtung kann
bspw. als O-Ring ausgeführt sein, wobei dieser O-Ring in einer
in einem der gegeneinander abzudichtenden Teile ausgebildeten
Ringnut eingelegt sein kann. Andere Dichtungen und Anordnungen
von Dichtungen sind ebenfalls denkbar.
Im Hinblick auf die Begasung des Gießereikerns ist es von be
sonderem Vorteil, wenn diese über eine mit dem Gießereikern
über das Oberteil bzw. die Begasungshaube und ggf. über das Un
terteil bzw. den Spann- oder Transfertisch strömungsverbundene
Begasungseinrichtung erfolgt. Die Begasungseinrichtung umfaßt
einen vorzugsweise Überdruck aufweisenden Begasungskessel mit
dem jeweiligen Gas. An dieser Stelle sei hervorgehoben, daß das
im Begasungskessel befindliche Gas nicht zwingend Überdruck
aufweisen muß, zumal der im Bereich und innerhalb des Gießerei
kerns herrschende Unterdruck gemäß voranstehender Beschreibung
durchaus ausreicht, das katalytisch wirkende Gas in die Poren
des Gießereikerns zu ziehen bzw. dorthin strömen zu lassen. Ein
zumindest geringfügiger Überdruck des Gases begünstigt jedoch
das Einströmen in den Bereich des Gießereikerns, so daß der Be
gasungskessel vorzugsweise einen zumindest geringfügigen Über
druck aufweist.
In weiter vorteilhafter Weise ist dem Begasungskessel eine
Pumpe zum Befüllen des Begasungskessels und zum Erreichen des
im Begasungskessel zumindest geringfügigen Überdruckes in Strö
mungsrichtung gesehen vorgeschaltet. Sowohl vor als auch nach
dem Begasungskessel ist in weiter vorteilhafter Weise ein vor
zugsweise elektromagnetisch arbeitendes Absperrventil vorgese
hen, so daß der Begasungskessel sowohl gegenüber einer Gas
quelle als auch gegenüber der Begasungshaube absperrbar ist.
Eine solche Vorkehrung bietet nicht zuletzt auch die Möglich
keit, den Begasungskessel bei abgesperrten Ventilen zu warten,
auszutauschen oder sonstige Manipulationen daran durchzuführen,
ohne die gesamte Vorrichtung stillegen zu müssen.
Zum Evakuieren des Gießereikerns und ggf. des gesamten Strö
mungspfades von der Begasungshaube über die Schußform bis hin
zum Spann- oder Transfertisch ist in weiter vorteilhafter Weise
eine besondere Vakuumeinrichtung vorgesehen. Diese Vakuumein
richtung weist einen Vakuumkessel auf. Dem Vakuumkessel ist in
weiter vorteilhafter Weise eine Vakuumpumpe nachgeschaltet, so
daß in dem Vakuumkessel ein Unterdruck von ca. -0,8 bis -0,95
bar erreichbar ist. Dieses weitgehend auf den offenen Porenraum
des Gießereikerns übertragbare Vakuum ist völlig ausreichend,
um das katalytisch wirkende Gas wirksam in den Porenraum des
Gießereikerns zu leiten.
Im Hinblick auf die Ausgestaltung der Vakuumeinrichtung ist es
von weiterem Vorteil, wenn in Strömungsrichtung gesehen sowohl
vor als auch nach dem Vakuumkessel ein vorzugsweise elektro
magnetisch betätigbares Absperrventil vorgesehen ist. Diese Ab
sperrventile haben eine den Absperrventilen vor und nach dem
Begasungskessel vergleichbare Funktion, so daß sich weitere
Ausführungen hierzu erübrigen.
Die Vakuumeinrichtung ist insgesamt über Druckleitungen einer
seits mit dem Oberteil, andererseits mit dem Unterteil der
Schußform strömungsverbunden. Genauer gesagt kann die Drucklei
tung sowohl in die Begasungshaube als auch in den Spann- oder
Transfertisch hinein münden, wobei bei einseitiger Begasung le
diglich eine in die Begasungshaube mündende Druckleitung erfor
derlich ist.
Damit vom Gießereikern abgetrennte und aus dem Unterteil der
Schußform abgesaugte Partikel nicht in das Absperrventil oder
gar in die Vakuumpumpe gelangen, ist der Vakuumpumpe eine Fil
tereinrichtung vorgeschaltet. Aus der Schußform mitgerissene
Partikel werden somit wirksam abgefangen. Des weiteren ist der
Vakuumpumpe in vorteilhafter Weise eine Absaugeinrichtung ggf.
mit einem weiteren Filter nachgeschaltet. Mit dieser Absaugein
richtung wird das aus dem Gießereikern und dem gesamten Strö
mungspfad abgepumpte Strömungsmedium, das zwischenzeitlich in
den Vakuumkessel gelangt ist, wirksam aus diesem heraus abge
saugt bzw. herausgepumpt. Dabei wird der zum Evakuieren im Un
terdruckkessel erforderliche Unterdruck wieder hergestellt, so
daß nach Umsteuern der Ventile ein abermaliges Evakuieren -
ggf. für einen nächsten Arbeitsgang - erfolgen kann.
In weiter vorteilhafter Weise ist eine Spüleinrichtung zum Aus
spülen des Gases aus dem Gießereikern bzw. Strömungspfad
vorgesehen. Diese Spüleinrichtung dient zum Ausspülen des kata
lytisch wirkenden Gases, nachdem das Gas den Gießereikern ins
gesamt durchströmt hat und dort katalytisch wirken konnte. Mit
anderen Worten wird das Gas mittels der Spüleinrichtung aus dem
Gießereikern bzw. aus dem gesamten Strömungspfad nach frei vor
gebbarer Verweildauer herausgetrieben.
In vorteilhafter Weise umfaßt die Spüleinrichtung eine Druck
luftversorgung. Die Druckluftversorgung kann des weiteren eine
Pumpe zur Erzeugung des erforderlichen Luftdrucks umfassen.
Ebenso könnte eine Druckluftflasche herkömmlicher Art vorgese
hen sein. Schließlich sind Aggregate zum Beheizen und Trocknen
der Druckluft vorgesehen, wobei es sich hierbei um dem
Durchschnittsfachmann bekannte, gebräuchliche Einrichtungen zum
Beheizen und Trocknen eines gasförmigen Strömungsmediums han
deln kann.
In weiter vorteilhafter Weise ist die Druckluftversorgung über
eine Druckluftleitung, ein vorzugsweise elektromagnetisch ar
beitendes Absperrventil und die Begasungshaube mit dem Strö
mungspfad des katalytisch wirkenden Gases bzw. mit dem Gieße
reikern strömungsverbunden. In weiter vorteilhafter Weise ist
zum Abführen der zur Spülung dienenden Druckluft eine sich an
das Unterteil bzw. an den Spann- oder Transfertisch anschlie
ßende Druckluftleitung vorgesehen. Die die zum Spülen dienende
Luft abführende Druckluftleitung ist ebenfalls durch ein vor
zugsweise elektromagnetisch arbeitendes Absperrventil absperr
bar. Dieses Ventil muß auf jeden Fall dann geschlossen sein,
wenn der Gießereikern begast wird, d. h. wenn ein Entweichen des
katalytisch wirkenden Gases vermieden werden soll.
Schließlich könnte dem in Rede stehenden Absperrventil eine Ab
saugeinrichtung mit ggf. einem Filter nachgeschaltet sein. Bei
dieser Absaugeinrichtung könnte es sich um die gleiche Absaug
einrichtung handeln, die das in den Vakuumkessel gelangte Strö
mungsmedium aus dem Vakuumkessel heraus absaugt. Der Filter
könnte zur Entgiftung des abgesaugten Strömungsmediums dienen,
wobei neben mechanischen Filterbestandteilen ein Aktivfilter
bzw. ein reaktiver Filter vorgesehen sein könnte.
Das erfindungsgemäße Verfahren löst die zuvor genannte Aufgabe
durch die Merkmale des Patentanspruches 29. Danach weist das
erfindungsgemäße Verfahren zum Begasen von porösen Gießereiker
nen aus Formstoffen innerhalb einer vorzugsweise aus einem Un
terteil und einem Oberteil bestehenden Schußform, wobei eine an
das Oberteil abdichtend angekoppelte Begasungshaube vorgesehen
ist, wobei die Begasung von der Begasungshaube her durch das
Oberteil, vorzugsweise durch im Oberteil ausgebildete Einschuß
löcher hindurch, erfolgt und wobei das Unterteil einem Spann-
oder Transfertisch abdichtend zugeordnet ist, durch den das Gas
vom Unterteil her abführbar ist, folgende Verfahrensschritte
auf:
Zunächst einmal wird der den Gießereikern umfassende Raum in
der Schußform und somit der Gießereikern selbst evakuiert. An
schließend wird der den Gießereikern umfassende, evakuierte
Raum abgesperrt. Katalytisch wirkendes Gas wird dann in den
evakuierten Raum eingeleitet und strömt so in die offenen Poren
des Gießereikerns. Über eine vorgebbare Verweildauer hinweg
kann dort das Gas wirken und so eine Verfestigung des Gießerei
kerns hervorrufen. Nach Einleitung des Gases in den evakuierten
Raum wird der den Gießereikern umfassende, nunmehr insgesamt
mit Gas gefüllte Raum abgesperrt. Nach katalytischer Wirkung
des Gases wird dieser Raum mit Luft, vorzugsweise mit Druckluft
gespült, wobei der Raum einlaßseitig und auslaßseitig durch
strömbar ist. Das ausgelassene Gemisch aus Gas und zum Spülen
dienender Luft wird schließlich über einen Filter abgesaugt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Ver
fahrens ergeben sich implizit aus den vorteilhaften Ausgestal
tungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung, so daß sich weitere
Ausführungen hierzu erübrigen.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorlie
genden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und wei
terzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch 1
nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Er
läuterung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der
Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des
bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der
Zeichnung werden auch im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in einer schematischen Darstellung ein Ausführungs
beispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit
blockschaltmäßig dargestellter Gas- und Druckluftbe
aufschlagung und
Fig. 2 in einer Detaildarstellung, schematisch und teilweise
geschnitten die Schußform mit dem in der Schußform
befindlichen Gießereikern sowie die die Schußform um
gebenden Aggregaten.
Die Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung zum Begasen von porösen Gie
ßereikernen 1 aus Formstoffen innerhalb einer aus einem Unter
teil 2 und einem Oberteil 3 bestehenden Schußform 4. Die Vor
richtung weist eine an das Oberteil 3 abdichtend angekoppelte
Begasungshaube 5 auf. Die Begasung erfolgt von der Begasungs
haube 5 her durch das Oberteil 3 durch im Oberteil 3 ausgebil
dete Einschußlöcher 6 hindurch. Das Unterteil 2 ist im hier ge
wählten Ausführungsbeispiel einem Spanntisch 7 zugeordnet.
Durch den Spanntisch 7 hindurch ist das Gas vom Unterteil 2 her
aus der Schußform 4 abführbar.
Erfindungsgemäß ist der den Gießereikern 1 umfassende Raum in
der Schußform 4, und somit der Gießereikern 1 selbst, evakuier
bar. Das katalytisch wirkende Gas ist folglich dem evakuierten
Gießereikern 1 zuführbar.
Fig. 2 läßt erkennen, daß der von der Begasungshaube 5 über das
Oberteil 3 durch den Gießereikern 1, das Unterteil 2 und den
Spanntisch 7 führende Strömungspfad 8 insgesamt evakuierbar
ist. Entsprechend ist das katalytisch wirkende Gas dem insge
samt evakuierten Strömungspfad 8 zuführbar. Die Evakuierung des
Gießereikerns 1 bzw. des gesamten Strömungspfades 8 erfolgt
beidseitig der Schußform 4, d. h. vom Oberteil 3 und vom Unter
teil 2 bzw. von der Begasungshaube 5 und dem Spanntisch 7 her.
Bei dem in den Fig. gewählten Ausführungsbeispiel erfolgt die
Begasung des Gießereikerns 1 einseitig, d. h. lediglich vom
Oberteil 3 bzw. von der Begasungshaube 5 her. Eine beidseitige
Begasung ist gemäß der allgemeinen Beschreibung ohne weiteres
möglich.
Fig. 2 läßt des weiteren erkennen, daß der Begasungshaube 5
eine Ausstoßer 9 aufweisende Ausstoßplatte 10 zum Ausstoßen des
Gießereikerns 1 aus dem Oberteil 3 zugeordnet ist. Die Aussto
ßer 9 ragen in der Arbeitsstellung der Begasungshaube 5, d. h.
beim Begasen des Gießereikerns 1, in die Einschußlöcher 6 des
Oberteils 3 bis zum Gießereikern 1 hinein. Dabei bilden sie ge
meinsam mit dem Oberteil 3 einen den zum Gießereikern 1 führen
den Strömungspfad 8 begrenzenden oberen Ringkanal 11.
Ebenso ist dem Unterteil 2 eine Ausstoßer 12 aufweisende Aus
stoßplatte 13 zum Ausstoßen des Gießereikerns 1 aus dem Unter
teil 2 zugeordnet. Die Ausstoßer 12 ragen in der Arbeitsstel
lung der Begasungshaube 5, d. h. beim Begasen des Gießereikerns 1,
durch das Unterteil 2 bis zum Gießereikern 1 hindurch. Dabei
bilden sie gemeinsam mit dem Unterteil 2 einen den zum Gieße
reikern 1 führenden Strömungspfad 8 begrenzenden Ringkanal 14.
Insoweit läßt sich die erfindungsgemäße Vorrichtung derart di
mensionieren, daß die mit dem Oberteil 3 und dem Unterteil 2
gebildeten, den Strömungspfad 8 begrenzenden Ringkanäle bzw.
die strömungstechnisch wirksamen Strömungsquerschnitte oberhalb
und unterhalb des Gießereikerns 1 zumindest weitgehend iden
tisch sind, so daß eine beidseitig gleichmäßige Evakuierung
möglich ist.
Des weiteren ist zwischen der Begasungshaube 5 und dem Oberteil
3 der Schußform 4 sowie zwischen dem Unterteil 2 der Schußform
4 und dem Spanntisch 7 jeweils eine Dichtung 15 vorgesehen, die
bei gegenseitigem Aneinanderdrücken der zuvor genannten Teile
wirksam nach außen abdichtet. Die Dichtungen 15 sind hier als
O-Ringe ausgeführt und in eine in Fig. 2 lediglich angedeutete
Ringnut eingelegt, die in jeweils einem der gegeneinander abzu
dichtenden Teile ausgebildet ist.
Gemäß der Darstellung in Fig. 1 erfolgt die Begasung über eine
mit dem Gießereikern 1 über das Oberteil 3 bzw. die Begasungs
haube 5 strömungsverbundene Begasungseinrichtung 16. Die Be
gasungseinrichtung umfaßt wiederum eine Gasquelle 17 sowie
einen vorzugsweise zumindest geringfügigen Überdruck aufweisen
den Begasungskessel 18. Die Gasquelle 17 könnte bspw. in Form
einer Gasdruckflasche oder gar als Reaktionskammer od. dgl. aus
gebildet sein.
Dem Begasungskessel 18 kann eine in Fig. 1 nicht gezeigte Pumpe
zum Befüllen des Begasungskessels 18 vorgeschaltet sein. Sowohl
vor als auch nach dem Begasungskessel 18 ist ein elektromagne
tisch arbeitendes Absperrventil 19 bzw. 20 vorgesehen. Zusätz
lich könnte der Begasungskessel 18 ein Entlüftungsventil 21
aufweisen.
Zum Evakuieren des Gießereikernes 1 bzw. zum Evakuieren des
Strömungspfades 8 ist des weiteren eine Vakuumeinrichtung 22
vorgesehen. Die Vakuumeinrichtung 22 umfaßt einen Vakuumkessel
23. Dem Vakuumkessel 23 ist eine Vakuumpumpe 24 nachgeschaltet.
In Strömungsrichtung gesehen ist sowohl vor als auch nach dem
Vakuumkessel ein elektromagnetisch betätigbares Absperrventil
25 bzw. 26 vorgesehen. Die Vakuumeinrichtung 22 ist über Druck
leitungen 27 einerseits mit dem Oberteil 3, andererseits mit
dem Unterteil 2 strömungsverbunden, so daß eine Evakuierung
beidseitig des Gießereikernes 1 erfolgen kann. Entsprechend
münden die Druckleitungen 27 einerseits in die Begasungshaube
5, andererseits in den Spanntisch 7.
Fig. 1 zeigt des weiteren, daß der Vakuumpumpe 24 der Vakuum
einrichtung 26 eine Filtereinrichtung 28 vorgeschaltet ist. Da
durch wird eine Zerstörung der Vakuumpumpe 24 durch einströ
mende Partikel wirksam vermieden. Des weiteren ist der Vakuum
pumpe 24 bzw. der gesamten Vakuumeinrichtung 22 eine in Fig. 1
lediglich angedeutete Absaugeinrichtung 29 mit einem Filter
nachgeschaltet.
Schließlich weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Spül
einrichtung 30 zum Ausspülen des Gases aus dem Gießereikern 1
bzw. Strömungspfad 8 auf. Die Spüleinrichtung 30 umfaßt eine
Druckluftversorgung 31. Die Druckluftversorgung 31 umfaßt wie
derum eine Pumpe 32 zum Erzeugen der Druckluft. Des weiteren
sind in Fig. 1 nicht gezeigte Aggregate zum Beheizen und Trock
nen der Druckluft vorgesehen.
Die Druckluftversorgung 31 ist über eine Druckluftleitung 33,
ein elektromagnetisch arbeitendes Absperrventil 34 und die Be
gasungshaube 5 mit dem Strömungspfad 8 des Gases strömungsver
bunden. Zum Abführen der zur Spülung dienenden Luft ist des wei
teren eine sich an das Unterteil 2 bzw. an den Spanntisch 7 an
schließende Druckluftleitung 35 vorgesehen. Die die zum Spülen
dienende Luft abführende Druckluftleitung 35 ist ebenfalls
durch ein elektromagnetisch arbeitendes Absperrventil 36 ab
sperrbar. Dem Absperrventil 36 ist die gleiche Absaugeinrich
tung 29 nachgeschaltet, die auch das in den Vakuumkessel 23
eingeströmte Strömungsmedium absaugt.
Hinsichtlich des erfindungsgemäßen Verfahrens wird auf den
diesbezüglichen allgemeinen Teil der Beschreibung verwiesen.
Claims (29)
1. Vorrichtung zum Begasen von porösen Gießereikernen (1) aus
Formstoffen innerhalb einer vorzugsweise aus einem Unterteil
(2) und einem Oberteil (3) bestehenden Schußform (4), mit einer
an das Oberteil (3) abdichtend angekoppelten Begasungshaube
(5), wobei die Begasung von der Begasungshaube (5) her durch
das Oberteil (3), vorzugsweise durch im Oberteil (3) ausgebil
dete Einschußlöcher (6) hindurch, erfolgt und wobei das Unter
teil (2) einem Spann- oder Transfertisch (7) abdichtend zuge
ordnet ist, durch den das Gas vom Unterteil (2) her abführbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumin
dest der den Gießereikern (1) umfassende Raum in der Schußform
(4), und somit zumindest der Gießereikern (1) selbst, evakuier
bar und das Gas dem evakuierten Gießereikern (1) zuführbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der von der Begasungshaube (5) über das Oberteil (3) durch den
Gießereikern (1), das Unterteil (2) und ggf. den Spann- oder
Transfertisch (7) führende Strömungspfad (8) insgesamt evaku
ierbar und das Gas dem insgesamt evakuierten Strömungspfad (8)
zuführbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Evakuierung des Gießereikerns (1) bzw. des ge
samten Strömungspfads (8) beidseitig der Schußform (4), d. h.
vom Oberteil (3) und vom Unterteil (2) bzw. von der Begasungs
haube (5) und dem Spann- oder Transfertisch (7) her, erfolgt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Gießereikern (1) beidseitig, d. h. sowohl
vom Oberteil (3) als auch vom Unterteil (2) bzw. von der Be
gasungshaube (5) und dem Spann- oder Transfertisch (7) her, be
gast wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Begasungshaube (5) eine Ausstoßer (9)
aufweisende Ausstoßplatte (10) zum Ausstoßen des Gießereikerns
(1) aus dem Oberteil (3) zugeordnet ist und daß die Ausstoßer
(9) in der Arbeitsstellung der Begasungshaube (5), d. h. beim
Begasen des Gießereikerns (1), in die Einschußlöcher (6) des
Oberteils (3) bis zum Gießereikern (1) hineinragen und dabei
gemeinsam mit dem Oberteil (3) einen den zum Gießereikern (1)
führenden Strömungspfad (8) begrenzenden Ringkanal (11) bilden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß dem Unterteil (2) oder dem Spann- oder
Transfertisch (7) eine Ausstoßer (12) aufweisende Ausstoßplatte
(13) zum Ausstoßen des Gießereikerns (1) aus dem Unterteil (2)
zugeordnet ist und daß die Ausstoßer (12) in der Arbeitsstel
lung der Begasungshaube (5), d. h. beim Begasen des Gießerei
kerns (1), durch das Unterteil (2) bis zum Gießereikern (1)
hindurchragen und dabei gemeinsam mit dem Unterteil (2) einen
den zum Gießereikern (1) führenden Strömungspfad (8) begrenzen
den Ringkanal (14) bilden.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die mit dem Oberteil (3) und dem Unterteil (2)
gebildeten, den Strömungspfad (8) begrenzenden Ringkanäle (11,
14) bzw. die strömungstechnisch wirksamen Strömungsquerschnitte
oberhalb und unterhalb des Gießereikerns (1) zumindest weitge
hend identisch sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen der Begasungshaube (5) und dem Ober
teil (3) der Schußform (4) sowie zwischen dem Unterteil (2) der
Schußform (4) und dem Spann- oder Transfertisch (7) eine Dich
tung (15) vorgesehen ist, die bei gegenseitigem Aneinander
drücken der Teile wirksam ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dichtung (15) als O-Ring ausgeführt und der O-Ring in eine
in einem der gegeneinander abzudichtenden Teile ausgebildete
Ringnut eingelegt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Begasung über eine mit dem Gießereikern
(1) über das Oberteil (3) bzw. die Begasungshaube (5) und ggf.
über das Unterteil (2) bzw. den Spann- oder Transfertisch (7)
strömungsverbundene Begasungseinrichtung (16) erfolgt und daß
die Begasungseinrichtung (16) einen vorzugsweise zumindest ge
ringfügigen Überdruck aufweisenden Begasungskessel (18) mit dem
jeweiligen Gas umfaßt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Begasungskessel (18) eine Pumpe zum Befüllen des
Begasungskessels (18) vorgeschaltet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß sowohl vor als auch nach dem Begasungskessel (18)
ein vorzugsweise elektromagnetisch arbeitendes Absperrventil
(19, 20) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Evakuieren des Gießereikerns (1) und
ggf. des gesamten Strömungspfades (8) eine Vakuumeinrichtung
(22) vorgesehen ist und daß die Vakuumeinrichtung (22) einen
Vakuumkessel (23) umfaßt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Vakuumkessel (23) eine Vakuumpumpe (24) nachgeschaltet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Vakuumkessel (23) ein Unterdruck von ca. -0,8 bis -0,95
bar erreichbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung gesehen sowohl vor als
auch nach dem Vakuumkessel (23) ein vorzugsweise elektromagne
tisch betätigbares Absperrventil (25, 26) vorgesehen ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vakuumeinrichtung (22) über Drucklei
tungen (27) einerseits mit dem Oberteil (3), andererseits mit
dem Unterteil (2) strömungsverbunden ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Druckleitungen (27) einerseits in die Begasungshaube (5),
andererseits in den Spann- oder Transfertisch (7) münden.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vakuumpumpe (24) eine Filtereinrichtung
(28) vorgeschaltet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vakuumpumpe (24) eine Absaugeinrichtung
(29) ggf. mit einem Filter nachgeschaltet ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Spüleinrichtung (30) zum Ausspülen des
Gases aus dem Gießereikern (1) bzw. dem Strömungspfad (8) vor
gesehen ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spüleinrichtung (30) eine Druckluftversorgung (31) umfaßt.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß
die Druckluftversorgung (31) eine Pumpe (32) umfaßt.
24. Vorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeich
net, daß Aggregate zum Beheizen und Trocknen der Druckluft vor
gesehen sind.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckluftversorgung (31) über eine
Druckluftleitung (33), ein vorzugsweise elektromagnetisch
arbeitendes Absperrventil (34) und die Begasungshaube (5) mit
dem Strömungspfad (8) des Gases strömungsverbunden ist.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 25, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Abführen der zur Spülung dienenden Luft
eine sich an das Unterteil (2) bzw. an den Spann- oder
Transfertisch (7) anschließende Druckluftleitung (35) vorgese
hen ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß
die die zum Spülen dienende Luft abführende Druckluftleitung
(35) durch ein vorzugsweise elektromagnetisch arbeitendes
Absperrventil (36) absperrbar ist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Absperrventil (34, 36) eine Absaugeinrichtung (29) mit ggf.
einem Filter nachgeschaltet ist.
29. Verfahren zum Begasen von porösen Gießereikernen (1) aus
Formstoffen innerhalb einer vorzugsweise aus einem Unterteil
(2) und einem Oberteil (3) bestehenden Schußform (4), wobei
eine an das Oberteil (3) abdichtend angekoppelte Begasungshaube
(5) vorgesehen ist, wobei die Begasung von der Begasungshaube
(5) her durch das Oberteil (3), vorzugsweise durch im Oberteil
(3) ausgebildete Einschußlöcher (6) hindurch, erfolgt und wobei
das Unterteil (2) einem Spann- oder Transfertisch (7) ab
dichtend zugeordnet ist, durch den das Gas vom Unterteil (2)
her abführbar ist, insbesondere zur Anwendung der Vorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 28,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrens
schritte:
Evakuieren des den Gießereikern (1) umfassenden Rau mes in der Schußform (4) und somit des Gießereikernes (1); Absperren des den Gießereikern (1) umfassenden, evakuierten Raumes;
Einleiten des Gases in den evakuierten Raum;
Absperren des den Gießereikern (1) umfassenden, mit Gas gefüllten Raumes;
Spülen des Raumes mit Luft, vorzugsweise mit Druck luft, wobei das ausgelassene Gemisch aus dem Gas und der zum Spülen dienenden Luft über einen Filter abgesaugt wird.
Evakuieren des den Gießereikern (1) umfassenden Rau mes in der Schußform (4) und somit des Gießereikernes (1); Absperren des den Gießereikern (1) umfassenden, evakuierten Raumes;
Einleiten des Gases in den evakuierten Raum;
Absperren des den Gießereikern (1) umfassenden, mit Gas gefüllten Raumes;
Spülen des Raumes mit Luft, vorzugsweise mit Druck luft, wobei das ausgelassene Gemisch aus dem Gas und der zum Spülen dienenden Luft über einen Filter abgesaugt wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19924213845 DE4213845C2 (de) | 1992-04-28 | 1992-04-28 | Vorrichtung zum separaten Begasen von porösen Gießereikernen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publication Number | Publication Date |
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DE4213845A1 true DE4213845A1 (de) | 1993-11-04 |
DE4213845C2 DE4213845C2 (de) | 1997-01-09 |
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DE19924213845 Expired - Fee Related DE4213845C2 (de) | 1992-04-28 | 1992-04-28 | Vorrichtung zum separaten Begasen von porösen Gießereikernen |
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DE (1) | DE4213845C2 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5785107A (en) * | 1995-12-29 | 1998-07-28 | Georg Fischer Disa, Inc. | Apparatus and method for producing multiple cores |
EP0881014A1 (de) * | 1997-05-27 | 1998-12-02 | Lüber GmbH | Einrichtung zum Aushärten von Giesserei-Kernen |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102011050264B4 (de) * | 2011-05-11 | 2015-11-19 | Stephanus Bigos | Vorrichtung zum Begasen von Gusskernen |
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DE2619529A1 (de) * | 1975-05-01 | 1976-11-18 | Baker Perkins Holdings Ltd | Verfahren und vorrichtung zum fuellen von giessereiformen oder kernkaesten mit einer formmischung auf sandbasis |
DE2833999C2 (de) * | 1978-08-03 | 1981-11-19 | Eugen Dipl.-Ing. 8871 Burtenbach Bühler | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gießformen und -kernen |
DE3008235C2 (de) * | 1980-03-04 | 1983-01-27 | Eugen Dipl.-Ing. 8871 Burtenbach Bühler | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gießformteilen und -kernen |
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1992
- 1992-04-28 DE DE19924213845 patent/DE4213845C2/de not_active Expired - Fee Related
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DE4213845C2 (de) | 1997-01-09 |
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