DE4213222A1 - Verfahren zur Erfassung der Rauhigkeit einer Fahrbahnoberfläche - Google Patents
Verfahren zur Erfassung der Rauhigkeit einer FahrbahnoberflächeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erfassung der Rauhigkeit einer
Fahrbahnoberfläche nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
In Kraftfahrzeugen werden zunehmend Steuersysteme eingesetzt, die sich
direkt oder indirekt auf die Fahrdynamik auswirken, beispielsweise
Antiblockiersysteme, Antriebsschlupfregelungen und Steuerungen für
Differentialsperren.
Bei den bekannten Systemen wird zuerst eine Überschreitung der
Kraftschlußgrenze eines Reifens erkannt und danach Abhilfe eingeleitet.
Da hierbei die Kraftschlußgrenze immer wieder überschritten wird, kann
dieses Verfahren nicht optimal sein. Deshalb bemüht man sich, die
Kraftschlußgrenze im Fahrzeug laufend zu erfassen, um dann ein Fahrzeug
an der Kraftschlußgrenze betreiben zu können.
Die Kraftschlußgrenze ist u. a. von der Art des Straßenbelages und hier
speziell von deren Rauhigkeit abhängig.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, das die
Rauhigkeit einer befahrenen Fahrbahn kontinuierlich erfaßt und in einem
Kraftfahrzeug anwendbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Patentansprüche gelöst,
wobei die Unteransprüche vorteilhafte Weiterbildungen enthalten.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß
der Rauhigkeitswert der zum Meßzeitpunkt befahrenen Fahrbahnoberfläche
kontinuierlich erfaßt wird. Darüber hinaus kann das im übrigen
berührungslos arbeitende Verfahren mit bekannten und hinlänglich
erprobten Mitteln verschleiß- und rückwirkungsfrei durchgeführt werden.
Weiterhin wird ein Aufnahmeverfahren für das Abrollgeräusch des Reifens
aufgezeigt, das für die Anforderungen einer Anwendung im Kraftfahrzeug
geeignet und insbesondere robust und unempfindlich gegenüber Störungen
und Verschmutzungen ist. Auch werden die im Automobilbau wichtigen
Forderungen nach geringem Gewicht und geringen Kosten erfüllt.
Die Erfindung wird anhand eines nachfolgend beschriebenen
Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 drei Diagramme einer Beschleunigungsamplitude am Rad eines
Fahrzeuges für drei verschiedene Fahrbahnen,
Fig. 2 eine Ansicht von an einer Radaufhängung angeordneten
Beschleunigungsaufnehmern,
Fig. 3 ein Ablaufschaubild für das erfindungsgemäße Verfahren,
Fig. 4 eine Ansicht eines in einem Radhaus eines Kraftfahrzeuges
angeordneten Mikrofones und
Fig. 5 ein Diagramm einer Versuchsfahrt über glatten Asphalt mit rauhem
Zwischenstück.
In Fig. 1 ist in drei Diagrammen der Amplitudengang einer Beschleunigung
an einem Radträger für verschiedene Fahrbahnoberflächen über der
Frequenz dargestellt, der mittels einer Fourieranalyse für
unterschiedliche Fahrgeschwindigkeiten ermittelt wurde. Fig. 1a zeigt
den Amplitudengang für glatten Asphalt, Fig. 1b den Amplitudengang für
Beton mit Besenstrich und Fig. 1c den Amplitudengang für
Kopfsteinpflaster. Alle Diagramme wurden mit Hilfe von an einer in Fig.
2 skizzierten Radaufhängung 1 angeordneten Beschleunigungsaufnehmern 2
aufgenommen. In die Diagramme nach Fig. 1 sind Meßfenster 3 eingetragen,
die einen für eine Rauhigkeit einer Fahrbahn charakteristischen
Frequenzbereich angeben. Deutlich erkennbar sind der Einfluß der
Fahrgeschwindigkeit und der Einfluß von unterschiedlichen Rauhigkeiten
der verschiedenen Fahrbahnoberflächen auf die Amplituden in den
Meßfenstern 3.
Das in Fig. 3 dargestellte Verfahren nutzt diesen Effekt. Das Verfahren
beginnt mit dem Schritt "Erfassen des Abrollgeräusches" 4. Hier und im
Folgenden sind mit Abrollgeräusch alle beim Abrollen des Reifens auf
einer Fahrbahn entstehende Schwingungen bezeichnet. Diese können als
Schall erfaßt werden oder übertragen sich auf das gesamte Fahrzeug und
können insbesondere in der Radaufhängung als Beschleunigungen gemessen
werden. Es folgen Schritte "Bandpaßfilterung" 5, "Effektivwertbildung" 6
und "Tiefpaßfilterung" 7. Einem nachfolgenden Schritt "Zuordnen im
Kennfeld" 8 gehen Schritte "Zustandsbeobachtung" 9 und "Erfassen der
Fahrgeschwindigkeit" 10 voraus. Den Abschluß bildet ein Schritt
"Ausgeben" 11.
Das Erfassen des Abrollgeräusches 4 erfolgt beispielsweise durch
Aufnehmen von Luft- oder Körperschall nahe zumindest einem Reifen eines
Kraftfahrzeuges mit nachfolgender Aufbereitung in ein
weiterverarbeitungsgerechtes Signal. Es sind prinzipiell alle Verfahren
geeignet, die das Abrollgeräusch insbesondere auch unter
kraftfahrzeugspezifischen Bedingungen im verwendeten Frequenzbereich
erfassen. Im Ausführungsbeispiel wird das Abrollgeräusch mit den in
Fig. 2 dargestellten Beschleunigungsaufnehmern 2 als Schwingungen im
Radträger aufgenommen. Dieser Schritt liefert ein dem Abrollgeräusch
entsprechendes Ausgangssignal der Aufnehmer 2.
Die Bandpaßfilterung 5 des Ausgangssignales erfolgt im
Ausführungsbeispiel im Bereich von 70 Hz bis 120 Hz, da es sich in
Versuchen gezeigt hat, daß dieser Frequenzbereich von der Rauhigkeit der
Fahrbahn stark beeinflußt ist; siehe auch Fig. 1. Der ebenfalls die
Rauhigkeit charakterisierende Frequenzbereich von 10 Hz bis 40 Hz wird
zunächst nicht verwendet, da die Radträgereigenfrequenz in diesem
Frequenzbereich liegt. Dies führt zu Fehlmessungen, wenn keine
Kompensation des sich mit der Zeit ändernden Reifen- und
Stoßdämpferzustandes erfolgt.
Die Effektivwertbildung 6 des Ausgangssignales erfolgt nun nur in dem
durch die Rauhigkeit der Fahrbahn beeinflußten Frequenzbereich. Der
ermittelte Effektivwert, der dem quadratischen Mittelwert entspricht,
stellt die mittlere Intensität des Abrollgeräusches im gewählten
Meßfenster 3 dar.
In einer weiteren Ausführung des Verfahrens ist es alternativ
vorgesehen, anstelle der Schritte 5 und 6 eine Spektralanalyse,
beispielsweise in Form einer Fourieranalyse, auszuführen und
anschließend den Mittelwert der Amplitudenverteilung in dem durch die
Rauhigkeit der Fahrbahnoberfläche beeinflußten Frequenzbereich zu
bilden.
Die Tiefpaßfilterung 7 erfolgt mit einer Grenzfrequenz, die geringer als
die untere Grenzfrequenz des die Fahrbahnrauhigkeit charakterisierenden
Frequenzbereiches ist. Mit Hilfe der Tiefpaß-Frequenz wird die Dämpfung
des Gesamtsystems eingestellt, womit beispielsweise vermieden wird, daß
kurzzeitige Änderungen der Fahrbahnrauhigkeit, wie sie besipielsweise
beim Überfahren von Fahrbahnfugen auftreten, das Ausgangssignal
beeinflussen. Im Ausführungsbeispiel wurde ein Tiefpaß-Grenzfrequenz im
Bereich von 30 Hz gewählt.
Der Effektivwert hängt neben der Rauhigkeit der Fahrbahnoberfläche auch
von weiteren Größen ab, vor allem jedoch, wie in Fig. 1 deutlich
erkennbar, von der Fahrgeschwindigkeit ab. Zum Kompensieren des
Einflusses der Fahrgeschwindigkeit wird ein in Schritt 10 mit üblichen
und bekannten Mitteln erfaßtes Fahrgeschwindigkeitssignal verwendet.
Während die Einflußgröße Fahrgeschwindigkeit Einfederungszustand und
Vorderradlenkwinkel sich kurzfristig ändern, sind weiteren Einflüsse wie
Reifentemperatur, Reifentyp, Reifendruck, Reifenunwucht,
Fahrbahntemperatur, Stoßdämpfertyp, Stoßdämpferzustand oder
Beladungszustand in ihrer Größe kleineren und deutlich längerfristigeren
Schwankungen unterworfen. Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, diese
Einflüsse in ihrer Größe nicht direkt zu erfassen, sondern mittels
Zustandsbeobachtung 9 aus dem Abrollgeräuschsignal langfristig zu
ermitteln. Mit den Ergebnissen der Zustandsbeobachtung 9 kann dann eine
Kompensation der genannten Einflußgrößen erfolgen. Das Verfahren ist
damit in der Lage, sich an veränderte Umgebungsbedingungen zu
adaptieren. Um die Qualität der Adaption zu erhöhen, kann es notwendig
sein, eine oder mehrere der durch die Zustandsbeobachtung 9 überwachten
Einflußgrößen mit Hilfe eines weiteren Signales oder direkt zu erfassen.
Das Zuordnen im Kennfeld 8 des Effektivwertes zu einem Wert der
Rauhigkeit erfolgt unter Berücksichtigung des im Schritt 10 gewonnenen
Fahrgeschwindigkeitssignales und des Ergebnisses der Zustandsbeobachtung
9, deren Einfluß damit kompensiert werden kann. Das Kennfeld ist,
entsprechend der Zahl von Eingangsgrößen, mehrdimensional aufgebaut.
Im dargestellten Beispiel wurde ein 3-dimensionales Kennfeld, nämlich
mit den Eingangsgrößen Effektivwert und Fahrgeschwindigkeit und der
Ausgangsgröße Rauhigkeit durch Fahrversuche ermittelt. Es ist auch
möglich, die genaue Kenntnis aller Einflüsse vorausgesetzt, das Kennfeld
mittels analytisch geschlossener Gleichungen zu ermitteln oder das
Kennfeld durch eine solche Gleichung zu ersetzen. Es kann weiterhin
vereinfachend vorgesehen sein, das Zuordnen im Kennfeld 8 nicht zu einem
Wert einer Rauhigkeit, sondern zu einem Wertebereich von Rauhigkeiten
vorzunehmen. Rauhigkeitsbereiche können beispielsweise "glatt", "normal"
oder "rauh" sein.
Das Ausgeben 11 erfolgt an den Fahrer oder im Fahrzeug vorhandene
Steuergeräte mit bekannten, nicht dargestellten Mitteln auf
elektrischem, optischen oder akustischem Weg.
In einer nicht dargestellten, vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens
ist es vorgesehen, anstelle eines Frequenzbereiches mehrere
Frequenzbereiche zu erfassen und die zugehörigen Intensitäten so
miteinander zu verknüpfen, daß eine Größe entsteht, die allein von der
Fahrbahnrauhigkeit abhängt.
Zum Beispiel liefert die Verknüpfung der Intensität eines
Frequenzbereiches, der von der Fahrbahnrauhigkeit, der
Fahrgeschwindigkeit und den weiteren Einflußgrößen beeinflußt wird mit
der Intensität eines Frequenzbereiches, der nur durch
Fahrgeschwindigkeit und den weiteren Einflußgrößen abhängt, einen Wert,
der allein von der Fahrbahnrauhigkeit geprägt wird. Hierdurch wird neben
der Ermittlung eines Wertes der Rauhigkeit auch eine Ermittlung des
Oberflächentyps möglich, z. B. in die im DE-Buch "Reimpell:
Fahrwerktechnik/Reifen und Räder, Vogel-Verlag Würzburg 1986" auf S. 187
beschriebenen Klassen.
Eine zweite mögliche Ausführung zum Erfassen 4 des Abrollgeräusches
zeigt Fig. 4. Im Radhaus 12 eines Fahrzeuges ist ein Mikrophon 13 so
angeordnet, daß es gegen Wasser, Verschmutzung und Körperschall aus der
Karosserie des Fahrzeuges geschützt ist. Die Auswertung kann dann
gegebenenfalls in anderen als den genannten Frequenzbändern erfolgen.
Fig. 5 zeigt in einem Diagramm die Ergebnisse einer Versuchsfahrt über
glatten Asphalt mit einem sehr rauhen Zwischenstück.
Dabei ist mit "X" die Fahrgeschwindigkeit und mit "*" eine mit dem
erfindungsgemäßen Verfahren (Beschleunigungsaufnehmer 2 am Radträger der
Radaufhängung 1 nach Fig. 2) ermittelte Fahrbahnrauhigkeit bezeichnet.
Claims (19)
1. Verfahren zur Erfassung der Rauhigkeit einer Fahrbahnoberfläche,
wobei die Fahrbahnoberfläche mittels eines Fahrzeugs befahren wird,
dessen Räder auf der Fahrbahn abrollen, gekennzeichnet durch folgende
Schritte:
- - Erfassen des Abrollgeräusches (4) wenigstens eines Rades des Kraftfahrzeuges mittels eines am Fahrzeug angeordneten Aufnehmers (2; 13) und Erzeugen eines dem Abrollgeräusch entsprechenden Ausgangssignales,
- - Bandpaßfilterung (5) des Ausgangssignales, um einen für die Rauhigkeit der Fahrbahn charakteristischen Frequenzbereich abzutrennen,
- - Effektivwertbildung (6) des gefilterten Ausgangssignales,
- - Tiefpaßfilterung (7) des Effektivwertes,
- - Zuordnen (8) des Effektivwertes zu einem Wert der Rauhigkeit der Fahrbahnoberfläche unter Kompensation des Einflusses anderer Größen als der Rauhigkeit auf den Effektivwert und
- - Ausgeben (11) dieses Wertes.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erfassen
des Abrollgeräusches zumindest ein im Radhaus (12) an geschützter Stelle
angeordnetes und gegen Körperschall geschütztes Mikrofon (13), dessen
Bandbreite zumindest den für die Rauheit der Fahrbahnoberfläche
charakteristischen Frequenzbereich umfaßt, verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Abrollgeräusch von zumindest einem an einem Radträger (1) befestigten
und bevorzugt in Fahrzeughochrichtung, aber auch in
Fahrzeugquerrichtung, in Fahrzeuglängsrichtung oder in einer Kombination
aus diesen Richtungen sensierenden Beschleunigungsaufnehmer (2) erfaßt
wird, dessen Bandbreite zumindest den für die Rauheit der
Fahrbahnoberfläche charakteristischen Frequenzbereich umfaßt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere
Grenzfrequenz der Bandpaßfilterung (5) im Bereich von 70 Hz und die
obere Grenzfrequenz der Bandpaßfilterung (5) im Bereich von 120 Hz
liegt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der
Bandpaßfilterung (5) mit nachfolgender Effektivwertbildung (6) folgende
Schritte durchgeführt werden:.
- - Spektralanalyse des für die Rauhigkeit der Fahrbahn charakteristischen Frequenzbandes im Ausgangssignal des Aufnehmers (2; 13) und
- - Mittelwertbildung über das so ermittelte Amplitudensprektrum.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ausgangssignal des Aufnehmers in einem Bereich zwischen 70 Hz und 120 Hz
der Spektralanalyse unterzogen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Spektralananlyse das Ausgangssignal des Aufnehmers in einem Bereich
zwischen 70 Hz und 120 Hz einer Fourieranalyse unterzogen wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der
Einfluß der Fahrgeschwindigkeit auf den Effektivwert mit Hilfe eines
Fahrgeschwindigkeitssignales kompensiert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zum
Einfluß der Fahrgeschwindigkeit wenigstens einer der Einflüsse:
Reifentemperatur, Fahrbahntemperatur, Reifentyp, Reifenluftdruck,
Reifenunwucht, Stoßdämpfertyp, Stoßdämpferzustand, Vorderradlenkwinkel,
Einfederungszustand oder Beladungszustand auf den Effektivwert
kompensiert wird und daß hierzu die genannten Größen direkt erfaßt
werden.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich
zum Einfluß der Fahrgeschwindigkeit wenigstens einer der Einflüsse:
Reifentemperatur, Fahrbahntemperatur, Reifentyp, Reifenluftdruck,
Reifenunwucht, Stoßdämpfertyp, Stoßdämpferzustand, Vorderradlenkwinkel,
Einfederungszustand oder Beladungszustand auf den Effektivwert adaptiv
kompensiert werden, wobei die Adaption mit Hilfe des Ausgangssignales
des Aufnehmers durchgeführt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Werte der
Einflußgrößen außer der Fahrgeschwindigkeit durch Zustandsbeobachtung
aus dem Ausgangssignal des Aufnehmers ermittelt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Werte der
Einflußgrößen außer der Fahrgeschwindigkeit durch Zustandsbeobachtung
aus dem Ausgangssignal des Aufnehmers und anderen Signalen ermittelt
werden.
13. Verfahren nach Anspruch 1, 8 oder einem der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zuordnen (8) des Effektivwertes zu einem
Wert oder einem Wertebereich von Rauhigkeiten erfolgt.
14. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zuordnen (8) des Effektivwertes mittels einer Kennlinie oder
eines Kennfeldes erfolgt, die als Eingangsgröße zumindest den
Effektivwert, des weiteren den Wert des Fahrgeschwindigkeitssignales und
die Werte der weiteren Eingangsgrößen aufweist und als Ausgangsgröße den
Wert oder den Wertebereich der Rauhigkeit liefert.
15. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zuordnen (8) des Effektivwertes mittels einer geschlossenen
analytischen Gleichung erfolgt, die als Eingangsgröße zumindest den
Effektivwert, des weiteren den Wert des Fahrgeschwindigkeitssignales und
die Werte der weiteren Eingangsgrößen aufweist und als Ausgangsgröße den
Wert oder den Wertebereich der Rauhigkeit liefert.
16. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verfahrensschritte
- - Bandpaßfilterung (5) des Ausgangssignales, um einem für die Rauhigkeit der Fahrbahn charakteristischen Frequenzbereich abzutrennen,
- - Effektivwertbildung (6) des gefilterten Ausgangssignales,
- - Tiefpaßfilterung (7) des Effektivwertes für mehrere Frequenzbereiche parallel durchgeführt werden und dann durch den Schritt Zuordnen (8) der Effektivwerte zu einem Wert der Rauhigkeit der Fahrbahnoberfläche unter Kompensation des Einflusses anderer Größen als der Rauhigkeit auf die Effektivwerte der Wert oder Wertebereich der Rauhigkeit ermittelt werden.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuordnen
(8) der Effektivwerte zu einem Wert oder Wertebereich der Rauhigkeit und
zu einem Oberflächentyp erfolgt.
18. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Erfassen des Abrollgeräusches (4) an einer in
Fahrtrichtung gesehen ersten Achse erfolgt.
19. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß anstelle des Effektivwertes eine Kenngröße gebildet
und verwendet wird, die ein Maß für die Schallintensität in einem für
die Rauhigkeit der Fahrbahn charakteristischen Frequenzbereich ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19924213222 DE4213222A1 (de) | 1992-04-22 | 1992-04-22 | Verfahren zur Erfassung der Rauhigkeit einer Fahrbahnoberfläche |
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Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE4213222A1 true DE4213222A1 (de) | 1993-10-28 |
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ID=6457240
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19924213222 Withdrawn DE4213222A1 (de) | 1992-04-22 | 1992-04-22 | Verfahren zur Erfassung der Rauhigkeit einer Fahrbahnoberfläche |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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Ipc: G01B 21/30 |
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