DE4212382C1 - Druckluftbetätigte Scheibenbremse - Google Patents
Druckluftbetätigte ScheibenbremseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine druckluftbetätigte
Scheibenbremse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die
insbesondere für Straßenfahrzeuge und vorzugsweise für Nutz
fahrzeuge vorgesehen ist.
Druckluftbetätigte bzw. pneumatische Scheibenbremsen der
gattungsgemäßen Art sind beispielsweise aus der DE-
OS 37 16 202 sowie aus der nicht vorveröffentlichten DE-
OS 40 32 885 bekannt. Bei diesen bekannten Scheibenbremsen
wird eine Bremsscheibe von einem in Axialrichtung verschieb
bar gelagerten Bremssattel umfaßt, wobei auf einer Seite des
Bremssattels eine druckluftbetätigte Zuspannvorrichtung an
geordnet ist, bei deren Betätigung eine auf dieser Seite der
Bremsscheibe befindliche Bremsbacke gegen diese gedrückt
wird, worauf sich der Bremssattel aufgrund der Reaktions
kräfte in Gegenrichtung verschiebt und dadurch eine auf der
gegenüberliegenden Seite befindliche Bremsbacke gleichfalls
an die Bremsscheibe andrückt.
Die Zuspannvorrichtung weist bei diesen bekannten Scheiben
bremsen als Betätigungsorgan einen Drehhebel auf, der um
eine zur Ebene der Bremsscheibe parallel verlaufende
Drehachse schwenkbar gelagert ist. Der Drehhebel liegt hier
bei auf seiner der Bremsscheibe zugewandten Seite mittels
eines Exzenters etwa längsmittig an einer sich parallel zur
Drehachse erstreckenden Traverse an, die bezüglich der
Bremsscheibe verschiebbar geführt ist und in der mindestens
eine ein Außengewinde aufweisende Stellspindel in einem je
weils zugeordneten Innengewinde der Traverse verstellbar
verschraubt ist, wobei die Stellspindel über ein an ihrem
bremsscheibenseitigen Ende sitzendes Druckstück auf die
zuspannseitig im Bremssattel bezüglich der Bremsscheibe ver
schiebbar gelagerte Bremsbacke einwirkt.
Der maximale Durchmesser derartiger Stellspindeln ist auf
grund des relativ kleinen für die Zuspannvorrichtung zur
Verfügung stehenden Raums begrenzt und kann in der Praxis
lediglich so groß gewählt werden, daß das bremsscheibensei
tige Ende der Stellspindel nur eine vergleichsweise kleine
Fläche der Bremsbacke überdeckt. Um gleichwohl zu erreichen,
daß die Zuspannvorrichtung über eine ausreichend große Flä
che auf die Bremsbacke einwirkt, werden daher Druckstücke
verwendet, bei denen der Durchmesser ihrer der Bremsbacke
zugewandten Anpreßfläche größer als der Durchmesser ihres
Kopplungsbereichs mit der Stellspindel ist, so daß die
Druckstücke beispielsweise eine sich diskus- oder teller
förmig verbreiternde Kontur aufweisen.
Die Größe der wirksamen Anpreßfläche des Druckstücks hat
sowohl bei einer einspindeligen als auch bei einer zweispin
deligen Zuspannvorrichtungen, wie sie im Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, starken Einfluß
auf den erzielbaren Minimalwert des Radialschrägverschleißes
der Bremsbacken, d. h. der ungleichmäßigen Abnutzung der
Bremsbacken in radialer Richtung der Bremsscheibe. Demgegen
über wird der Minimalwert des Umfangsschrägverschleißes,
d. h. der ungleichmäßigen Abnutzung der Bremsbacken in tan
gentialer oder Umfangsrichtung der Bremsscheibe bei einer
zweispindeligen Zuspannvorrichtung aufgrund der in dieser
Belastungsrichtung doppelten Abstützung nur unwesentlich be
einflußt, während bei einer einspindeligen Zuspannvorrichtung
der auftretende Umfangsschrägverschleiß aufgrund der
hauptsächlich in Tangentialrichtung wirkenden Reibungskräfte
tatsächlich noch größere Probleme als der Radialschrägver
schleiß bereitet.
Untersuchungen haben gezeigt, daß trotz der genannten Ver
größerung der Anpreßfläche der Druckstücke, der zudem auf
grund des vergleichsweise kleinen Einbauraums deutliche
Grenzen gesetzt sind, weiterhin ein Radialverschleiß und -
bei einspindeligen Zuspannvorrichtungen - zusätzlich ein Um
fangsverschleiß festzustellen ist, dessen jeweiliger Wert
noch so groß ist, daß die Belagstärke der Bremsbacken nicht
vollständig ausgenutzt werden kann; hierdurch ist ein vor
zeitiger Belagwechsel erforderlich, wodurch die Standzeit
der Scheibenbremse entsprechend verringert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine druckluftbe
tätigte Scheibenbremse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
derart weiterzubilden, daß bei möglichst geringem Aufwand
eine Minimierung von Radial- und ggf. Umfangsschrägver
schleiß erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem im Kennzeich
nungsteil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Es hat sich herausgestellt, daß Radial- und Umfangsschräg
verschleiß auch durch die Güte der Befestigung des Druck
stücks an der Stellspindel beeinflußt werden, was vermutlich
auf kleine Kippbewegungen des Druckstücks zurückzuführen
ist: um nämlich eine möglichst einfache und schnelle Wartung
der Zuspannvorrichtung zu gewährleisten, ist die Befestigung
des Druckstücks an der Stellspindel lediglich mittels einer
Steckverbindung realisiert, wobei eine für diese Steckver
bindung vorgesehene Klemmfeder vermutlich die seitliche Ab
stützung des Druckstücks verringert. Es wurde daher bereits
in Erwägung gezogen, das Druckstück mittels einer (ggf. zu
sätzlichen) Schraubverbindung an der Stellspindel zu si
chern. Eine derartige Schraubverbindung würde jedoch ei
nerseits die Herstellungskosten deutlich erhöhen und ande
rerseits aufgrund der schlechten Zugänglichkeit die War
tungsarbeiten wesentlich erschweren; darüber hinaus ist das
Innere des Gehäuses der Zuspannvorrichtung mittels eines am
Druckstück befestigten Balgs abgedichtet, weshalb eine
axiale Drehbarkeit des Druckstücks an der Stellspindel er
forderlich ist; dies ist mit einer Schraubverbindung nur
schwerlich realisierbar, so daß diese Lösung in der Praxis
ausscheidet.
Die erfindungsgemäße Lösung für das genannte Problem liegt
nunmehr darin, daß die Stützfläche zwischen der Stellspindel
und dem Druckstück zumindest eine umlaufende Fläche auf
weist, deren zum Druckstück hin gerichtete Normale bezüglich
der Stellspindelachse nach außen zeigt. Es wurde gefunden,
daß durch diese Maßnahme eine Vergrößerung der Stützbreite
erzielt werden kann, die selbst bei einer Steckverbindung
jegliche Kippbewegung des Druckstücks weitgehend aus
schließt. Tatsächlich hat sich in der Praxis gezeigt, daß
hierdurch der Radialschrägverschleiß und - bei einer ein
spindeligen Zuspannvorrichtung - vor allem auch der Umfangs
schrägverschleiß wesentlich verringert werden kann.
Gemäß Anspruch 2 wird für die umlaufende Fläche(n) jeweils
eine Kegelfläche verwendet, die sich zum Druckstück hin ver
jüngt. Vorzugsweise wird eine derartige kegelförmige Stütz
fläche dadurch realisiert, daß die dem Druckstück zugewandte
Endfläche der Stellspindel mit einer Außenkonus-Ringfläche
versehen wird, die mit einer entsprechenden Innenkonus-Ring
fläche des Druckstücks in Eingriff bringbar ist. Da derar
tige Ringflächen zudem vergleichsweise einfach hergestellt
werden können, zeichnet sich die erfindungsgemäße Scheiben
bremse somit dadurch aus, daß ohne nennenswerte Erhöhung der
Herstellungskosten und ohne jede Behinderung der Wartungsar
beiten eine deutliche Verlängerung der Standzeit der Brems
beläge erzielbar ist.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird die Winkelnei
gung der genannten Außenkonus-Ringfläche der Stellspindel
vorzugsweise so gewählt, daß ihre nach außen gerichtete Pro
jektionsebene den Außenumfang des Druckstücks bzw. den ihrer
mit der Bremsbacke in Berührung tretenden Fläche im wesent
lichen vollständig einschließt. Hierdurch ist sicherge
stellt, daß die Stellspindel alle auf das Druckstück einwir
kenden Kippmomente auffangen kann, so daß der Schräg
verschleiß weiter verringert wird. In der Praxis haben sich
Neigungswinkel zwischen 20 und 40 Grad bewährt.
Gegebenenfalls ist es ferner möglich, den Konus der Ringflä
che nicht als ideale Kegelfläche auszubilden, sondern viel
mehr mit einer Krümmung in der Weise zu versehen, daß die
Neigung mit zunehmendem Abstand vom Umfang geringer wird,
beispielsweise nach Art einer Parabel; hierdurch ist es mög
lich, eine gute Vergrößerung der Stützbreite mit einer
ebenso guten Druckaufnahmefähigkeit im zugespannten Zustand
der Bremse in Einklang zu bringen.
Ein ähnlicher Effekt läßt sich erreichen, indem die dem
Druckstück zugewandte Endfläche der Stellspindel mit zwei
konzentrisch angeordneten Außenkonus-Ringflächen versehen
wird, die mit entsprechenden Innenkonus-Ringflächen des
Druckstücks in Eingriff bringbar sind, wobei die Normale der
äußeren Ringflächen bezüglich der Stellspindelachse eine
größere Neigung als die inneren Ringflächen aufweist. Die
äußeren Ringflächen übernehmen hierbei die Aufgabe, die
Stützbreite zu vergrößern, während die inneren Ringflächen
eine hohe Druckaufnahmefähigkeit für den zugespannten Zu
stand besitzen.
Da sich zwei Konusflächen dieser Art nur äußerst schwierig
mit so hoher Genauigkeit herstellen lassen, daß beide Flä
chen gleich guten Kontakt zu ihrer Gegenfläche aufweisen,
ist nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß
die Herstellungstoleranzen der beiden Ringflächen so festge
legt werden, daß die äußere Außenkonus-Ringfläche auf jeden
Fall die zugeordnete äußere Innenkonus-Ringfläche kontak
tiert, während die innere Außenkonus-Ringfläche die zugeord
nete innere Innenkonus-Ringfläche gegebenenfalls erst bei
höheren Drücken infolge elastischer Verformung berührt.
Hiermit wird die gewünschte Doppelwirkung der abgestuften
Ringfläche trotz einfacherer Herstellung sichergestellt.
Eine derartige Wahl der Herstellungstoleranzen ist selbst
verständlich auch bei lediglich einer Ring-Konusfläche sinn
voll.
Gemäß Anspruch 12 wird weiterhin vorgeschlagen, zwischen den
(inneren) konischen Ringflächen und einem im Zentrum der
Stellspindel oder des Druckstücks ausgebildeten Zapfen bzw.
einer Ausnehmung, in die der Zapfen eingreift, eine ba
sisparallele Ringfläche vorzusehen. Mit dieser Maßnahme wird
sichergestellt, daß das Profil der Stellspindel durch die
Ringfläche nicht zu stark geschwächt wird und ein Bruch der
Stellspindel somit unter allen Umständen ausgeschlossen ist.
Die Ringflächen haben hierbei den weiteren Vorteil, daß die
auf den Zapfen ausgeübten Kräfte deutlich verringert werden,
so daß bei einem Abkippen des Druckstücks ein Bruch des Zap
fens weitgehend verringert werden kann.
Schließlich ist es noch von Vorteil, wenn das Außengewinde
der Stellspindel erst mit einem bestimmten Abstand zur
(äußeren) konischen Ringfläche beginnt, da in diesem Fall
die volle Funktionsfähigkeit der Stellspindel auch bei ge
wissen plastischen Verformungen am äußeren Umfang der Ring
flächen erhalten bleibt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung nä
her erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 anhand eines Querschnitts den schematischen Auf
bau der Zuspannvorrichtung;
Fig. 2 einen Längsschnitt der in Fig. 1 gezeigten Zu
spannvorrichtung;
Fig. 3 eine Ausführungsform der Stellspindel und des
hieran befestigten Druckstücks; und
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Stellspindel und
des hieran befestigten Druckstücks.
Um die der Erfindung zugrundeliegende Problematik zu ver
deutlichen, sollen zunächst der prinzipielle Aufbau und die
Wirkungsweise der gattungsgemäßen Scheibenbremse und deren
Zuspannvorrichtung näher erläutert werden. Obgleich die ge
zeigte Ausführungsform der Zuspannvorrichtung zwei Spindeln
aufweist, sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung selbst
verständlich insbesondere auch bei einer einspindeligen Zu
spannvorrichtung verwendbar ist und dort den zusätzlichen
Vorteil einer Verringerung des Umfangsschrägverschleißes
bietet.
Wie aus den Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, wird eine (in
nenbelüftete) Bremsscheibe 1, die an einer nicht näher be
zeichneten Achse eines Nutzfahrzeugs befestigt ist, von ei
nem Bremssattel 2 umfaßt. Der Bremssattel 2 ist gemäß Fig. 2
mittels eines starren Führungslagers 52 sowie mittels eines
Ausgleichslagers 51 in axialer Verschiebbarkeit bezüglich
der Bremsscheibe 1 am Fahrzeug gelagert. Im übrigen sind
Aufbau und Funktion des Bremssattels bekannt, so daß sich
eine nähere Erläuterung erübrigt.
Auf der in Fig. 1 rechten bzw. der in Fig. 2 unteren Seite
der Bremsscheibe 1 ist eine schematisch mit dem Bezugszei
chen 3 bezeichnete (zweispindelige) Zuspannvorrichtung ange
ordnet. Im Bremssattel 2 ist ein im wesentlichen halbkreis
förmiges Drehlager 30 vorgesehen, dessen Drehachse parallel
zur Ebene der Bremsscheibe 1 verläuft und das den entspre
chend abgerundeten Bereich eines Drehhebels 4 aufnimmt, so
daß der Drehhebel 4 parallel zur Ebene der Bremsscheibe 1
verschwenkt werden kann. Zur Betätigung des Drehhebels 4 ist
ein lediglich schematisch dargestellter Bremszylinder 40
vorgesehen, der mit einem Kolben in eine geeignet geformte
Ausnehmung eines Betätigungsarms 4a des Drehhebels 4 ein
greift. Wenn der Bremszylinder 40 mit der Druckluft beauf
schlagt wird, wird der Betätigungsarm 4a des Drehhebels 4
folglich von seiner Ruheposition in die in Fig. 1 in gestri
chelter Darstellung angedeutete Position bewegt. Es sei an
gemerkt, daß die Betätigung des Drehhebels 4 selbstverständ
lich auch über ein Bremsgestänge erfolgen kann, so daß der
Bremszylinder 40 gegebenenfalls an einem anderen Ort pla
ziert werden kann, falls der Einbauraum für die Scheiben
bremse bzw. deren Zuspannvorrichtung begrenzt ist.
Die dem halbschalenförmigen Drehlager 30 abgewandte Seite
des Drehhebels 4 ist über einen als Nocken dienenden Exzen
ter 6 mit einer Traverse 7 gekoppelt, die sich innerhalb des
Bremssattels 2 im wesentlichen parallel zur Drehachse der
Bremsscheibe 1 erstreckt und in dieser Ebene verschiebbar
gelagert ist. An ihrem der Bremsscheibe 1 zugewandten Ende
weist die Traverse 7 eine sacklochartige Ausnehmung auf, die
von einem in Richtung zur Bremsscheibe 1 auskragenden, rohr
artigen Ansatz umgeben ist. Dieser Ansatz der Traverse 7 ist
in einer entsprechenden Ausnehmung des Bremssattels 2 recht
winklig zur Ebene der Bremsscheibe 1 unter Beibehaltung ei
nes derartigen Spiels schiebegelagert, daß die Traverse 7
geringfügige Schwenkbewegungen in der Zeichnungsebene aus
führen kann. Innerhalb der Ausnehmung ist eine Spiralfeder
78 angeordnet, die zwischen die Traverse 7 und das der
Bremsscheibe 1 zugewandte Ende des Bremssattels 2 einge
spannt ist und dadurch die Traverse 7 zum Drehhebel 4 hin
vorspannt.
Wie insbesondere dem Längsschnitt der Fig. 2 entnehmbar ist,
weist die Traverse 7 an beiden Seiten jeweils eine mit einem
Innengewinde versehene Bohrung auf, in der jeweils eine
Stellspindel 72 bzw. 73 justierbar verschraubt ist, deren in
Fig. 3 mit 711 bezeichnetes Außengewinde in einem entspre
chend geformten Innengewinde der Traverse 7 geführt ist. An
dem der Bremsscheibe 1 zugewandten Ende jeder der Stellspin
deln 72 und 73 ist ein sich kegelförmig verbreiterndes
Druckstück 70 bzw. 71 befestigt. Da sich die beiden
Stellspindeln 72 und 73 infolge ihrer Anordnung in der Tra
verse 7 senkrecht zur Ebene der Bremsscheibe 1 erstrecken,
liegen die Druckstücke 70 und 71 mit ihren flachen Enden an
einer Bremsbacke 10 an. Die Bremsbacke 10 ist insbesondere
in Umfangsrichtung zur Bremsscheibe 1 über nicht gezeigte
Halterungen quer zur Bremsscheibe 1 verschiebbar geführt,
wobei die Halterungen entweder dem Bremssattel 2 oder einem
Bremsträger zugeordnet sein können.
Im Inneren der Stellspindel 72 ist eine Nachstelleinrichtung
74 angeordnet, die infolge einer Axialverzahnung drehfest
mit der Stellspindel 72 gekoppelt und in axialer Richtung
verschiebbar ist. Die Nachstelleinrichtung 74 wird bei jeder
Betätigung des Drehhebels 4 um einen bestimmten Winkelbetrag
gedreht, wodurch ein kontinuierliches Nachstellen der Bremse
gewährleistet ist. In eine entsprechende Axialverzahnung der
gegenüberliegenden Stellspindel 73 greift ein Zahnrad ein,
das über eine Welle mit einer Synchronisationseinrichtung 75
gekoppelt ist, die das innenliegende Zahnrad und damit die
Spindel 73 synchron mit der Nachstelleinrichtung 74 dreht.
Hierdurch wird erreicht, daß das Druckstück 71 synchron mit
dem Druckstück 70 nachgestellt wird.
Bei einer einspindeligen Ausführungsform der Traverse 7, die
demzufolge lediglich eine einzige Stellspindel und damit nur
ein Druckstück aufweist, wird die Stellspindel beispiels
weise in der Mitte der Traverse 7 angeordnet, während der
Exzenter 6 sowie die die Druckfeder aufweisende Lagerung der
Traverse 7 jeweils in zweifacher Ausfertigung auf beiden
Seiten der zentralen Stellspindel vorgesehen sind.
Nachfolgend wird das Arbeitsprinzip der erfindungsgemäßen
Zuspanneinrichtung kurz erläutert. Bei Druckluftbeaufschla
gung des Bremszylinders 40 wird der Betätigungsarm 4a gemäß
Fig. 1 nach links verschwenkt, wodurch der am Drehhebel 4
wirkende Exzenter 6 um eine entsprechend den Hebelgesetzen
verringerte Strecke gleichfalls nach links verschoben wird.
Die Traverse 7 wird daher entgegen der Vorspannkraft der
Spiralfeder 78 um diese Wegstrecke zur Bremsscheibe 1 hin
gedrückt. Die an der Traverse 7 über die Stellspindeln 72
und 73 befestigten Druckstücke 70 bzw. 71 drücken folglich
unter Überwindung des Lüftspiels (das in der Praxis ca. 0,4
mm beträgt) die Bremsbacke 10 gegen die Bremsscheibe 1. Wenn
der Betätigungsarm 4a weiter nach links verschwenkt wird,
verschiebt sich der Bremssattel aufgrund der auf die Brems
scheibe 1 ausgeübten Kraft in Fig. 1 nach rechts, so daß
schließlich auch die linke Bremsbacke 10 gegen die Brems
scheibe 1 gepreßt wird.
Falls ein zu großes Luftspiel vorliegt, was beispielsweise
nach einem Belagwechsel oder bei zunehmendem Verschleiß der
Bremsbacken der Fall ist, sorgt die Nachstelleinrichtung 74
dafür, daß sich die Stellspindeln 72 und 73 solange drehen,
bis das Luftspiel seinen Sollwert erreicht. Auf diese Weise
ist gewährleistet, daß die Scheibenbremse bis zum vollstän
digen Abrieb der Bremsbacken 10 funktionsfähig bleibt.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform von Stellspindel 72 bzw. 73
und Druckstück 70 bzw. 71, bei der die erfindungsgemäße Art
der Kopplung zwischen diesen beiden Teilen verwirklicht ist.
Da der genaue Aufbau der Nachstelleinrichtung 74, die über
die Axialverzahnung 712 drehfest innerhalb der Stellspindel
72 verschiebbar ist, hier nicht weiter interessiert, ist sie
lediglich schematisch (und nicht maßstabsgetreu) gezeigt.
Gemäß Fig. 3 weist die erfindungsgemäße Stellspindel 72 an
ihrer dem Druckstück 70 zugewandten Endfläche eine Außenko
nus-Ringfläche 714 auf, die mit einer entsprechenden Innen
konus-Ringfläche 722 des Druckstücks 70 in Eingriff gebracht
werden kann; d. h., die jeweilige Kontur und der Neigungswin
kel von Stellspindel 72 und Druckstück 70 sind aneinander
angepaßt. Die Winkelneigung der Außenkonus-Ringfläche 714
der Stellspindel 72 wird vorzugsweise so gewählt, daß ihre
nach außen gerichtete, mit dem Bezugszeichen 80 schematisch
angedeutete Projektionsebene den Außenumfang des Druckstücks
oder zumindest den Außenumfang der die Bremsbacke 10 berüh
renden Druckfläche im wesentlichen vollständig einschließt.
Diese Formgebung hat den Vorteil, daß die Stellspindel 72
alle auf das Druckstück 70 einwirkenden Kippmomente weitge
hend auffangen kann, so daß der Schrägverschleiß weiter ver
ringert wird.
Die in Fig. 3 gezeigte Stellspindel 72 ist in an sich bekann
ter Weise mit einem Zapfen 713 versehen, der unter Zwischen
schaltung einer federförmigen Klemmeinrichtung, die in der
Figur schematisch angedeutet ist, in eine zugeordnete Aus
nehmung 720 des Druckstücks 70 eingreift. Hierdurch wird
eine Steck-Klemmverbindung geschaffen, die eine einfache und
dennoch sichere Montage des Druckstücks 70 an der Stellspin
del 72 gewährleistet. Selbstverständlich ist es auch mög
lich, eine spiegelbildlich angeordnete Steck-Klemmverbindung
vorzusehen, bei der die Ausnehmung in der Stellspindel 72
und der Zapfen am Druckstück 70 vorgesehen ist; jedoch wird
die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform bevorzugt.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist es bei einer derartigen Steck-
Klemmverbindung von Vorteil, zwischen den konischen Ring
flächen 714 und 722 und dem im Zentrum der Stellspindel 72
ausgebildeten Zapfen 713 bzw. der Ausnehmung 720 des Druck
stücks 70, in die der Zapfen 713 eingreift, eine ba
sisparallele Ringfläche 715 bzw. 723 vorzusehen. Mit dieser
Maßnahme wird sichergestellt, daß das Profil der Stellspin
del durch die Ringfläche 715 nicht zu stark geschwächt wird.
Außerdem wird bei einem Abkippen des Druckstücks ein Bruch
des Zapfens sicher verhindert, da auf diesen keine Quer
kräfte einwirken können.
Fig. 4 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform von Stellspin
del 72 bzw. 73 und Druckstück 70 bzw. 71, bei der die dem
Druckstück zugewandte Endfläche der Stellspindel zwei kon
zentrisch angeordnete Außenkonus-Ringflächen 714a bzw. 714i
aufweist, die mit entsprechenden Innenkonus-Ringflächen 722a
bzw. 722i des Druckstücks in Eingriff gebracht werden kön
nen; die äußeren Ringflächen 714a und 722a sind hierbei be
züglich der Stellspindelachse mit einer größeren Neigung
versehen als die inneren Ringflächen 714i und 722i, wie aus
Fig. 4 unmittelbar hervorgeht. Hierdurch wird erreicht, daß
die äußeren Ringflächen 714a und 722a die Stützbreitenver
größerung übernehmen, während die inneren Ringflächen 714i
und 722i gleichwohl für eine hohe Druckaufnahmefähigkeit der
Stützflächen sorgen.
Da sich zwei Konusflächen dieser Art nur äußerst schwierig
mit so hoher Genauigkeit herstellen lassen, daß beide Flä
chen gleich guten Kontakt zu ihrer Gegenfläche aufweisen,
werden die Herstellungstoleranzen der beiden Ringflächen so
festgelegt, daß die äußere Außenkonus-Ringfläche auf jeden
Fall die zugeordnete äußere Innenkonus-Ringfläche kontak
tiert, während die innere Außenkonus-Ringfläche die zugeord
nete innere Innenkonus-Ringfläche gegebenenfalls erst bei
höheren Drücken infolge elastischer Verformung berührt, wie
dies in Fig. 4 schematisch für den unbelasteten Zustand ange
deutet ist. Hiermit wird die vorteilhafte Doppelwirkung
(Stützbreitenvergrößerung plus hohe Tragfähigkeit) der abge
stuften Ringfläche trotz einfacherer Herstellung erreicht.
Eine derartige Toleranz-Vorgabe wird vorzugsweise auch bei
der in Fig. 3 gezeigten einfachen Konusfläche gewählt.
Bezüglich weiterer, nicht näher erläuterter Merkmale und
Wirkungen der Erfindung wird ausdrücklich auf die Figuren
verwiesen.
Claims (14)
1. Druckluftbetätigte Scheibenbremse mit einem eine Brems
scheibe (1) umfassenden Bremssattel (2), auf dessen einer
Seite eine Zuspannvorrichtung (3) mit einem schwenkbar gela
gerten Drehhebel (4, 4a) angeordnet ist, der mittels eines
Exzenters (6) etwa längsmittig an einer sich parallel zur
Drehachse (25) erstreckenden Traverse (7) anliegt, die be
züglich der Bremsscheibe (1) verschiebbar geführt ist und in
der mindestens eine Stellspindel (72, 73) verstellbar ver
schraubt ist, die über ein an ihrem bremsscheibenseitigen
Ende sitzendes Druckstück (70, 71) auf eine zuspannseitig im
Bremssattel (2) bezüglich der Bremsscheibe (1) verschiebbar
gelagerte Bremsbacke (10) einwirkt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützfläche (714, 722) zwischen der Stellspindel
(72, 73) und dem Druckstück (70, 71) zumindest eine umlau
fende Fläche (714; 714a, 714i) aufweist, deren zum Druck
stück (70, 71) hin gerichtete Normale bezüglich der Stell
spindelachse nach außen zeigt.
2. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß für die umlaufende Fläche(n) je
weils eine Kegelfläche (714; 714a, 714i) vorgesehen ist, die
sich zum Druckstück (70, 71) hin verjüngt.
3. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß die dem Druckstück (70, 71) zuge
wandte Endfläche der Stellspindel (72, 73) eine Außenkonus-
Ringfläche (714) aufweist, die mit einer entsprechenden In
nenkonus-Ringfläche (722) des Druckstücks (70, 71) in Ein
griff bringbar ist (Fig. 3).
4. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach Anspruch 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Winkelneigung der Ringfläche
(714, 722) zwischen 20 und 40 Grad, vorzugsweise ungefähr 30
Grad beträgt.
5. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach Anspruch 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Winkelneigung der Außenkonus-
Ringfläche (714) so gewählt ist, daß ihre nach außen ge
richtete Projektionsebene (80) den Außenumfang der mit der
Bremsbacke (10) in Berührung bringbaren Fläche des Druck
stücks (70, 71) im wesentlichen vollständig einschließt.
6. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach einem der Ansprü
che 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Konusflächen
gekrümmt verlaufen derart, daß die Neigung mit zunehmender
Entfernung vom Umfang geringer wird.
7. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach einem der Ansprü
che 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellungsto
leranzen der Konusflächen (714, 722) so festgelegt sind, daß
der außenliegende Bereich der Außenkonus-Ringfläche
(714) auf jeden Fall den zugeordneten Bereich der Innenko
nus-Ringfläche (722) berührt, während der innenliegende Be
reich der Außenkonus-Ringfläche (714) den zugeordneten Be
reich der Innenkonus-Ringfläche (722) gegebenenfalls erst
bei höheren Drücken infolge elastischer Verformung berührt.
8. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß die dem Druckstück (70, 71) Zuge
wandte Endfläche der Stellspindel (72, 73) zwei konzentrisch
angeordnete Außenkonus-Ringflächen (714a, 714i) aufweist,
die mit entsprechenden Innenkonus-Ringflächen (722a, 722i)
des Druckstücks (70, 71) in Eingriff bringbar sind, wobei
die Normale der äußeren Ringflächen (714a, 722a) bezüglich
der Stellspindelachse eine größere Neigung als die inneren
Ringflächen aufweist.
9. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach Anspruch 8, da
durch gekennzeichnet, daß die Winkelneigung der äußeren
Ringfläche (714a, 722a) zwischen 20 und 40 Grad, vorzugs
weise ungefähr 30 Grad, und die der inneren Ringfläche
(714i, 722i) zwischen 10 und 20 Grad beträgt.
10. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach Anspruch 8, da
durch gekennzeichnet, daß die Winkelneigung der äußeren
Außenkonus-Ringfläche (714a) so gewählt ist, daß ihre nach
außen gerichtete Projektionsebene (80) den Außenumfang der
mit der Bremsbacke (10) in Berührung bringbaren Fläche des
Druckstücks (70, 71) im wesentlichen vollständig ein
schließt.
11. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach einem der Ansprü
che 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Herstellungstoleranzen der beiden Ringflächen (714a, 722a,
714i, 722i) so festgelegt sind, daß die äußere Außenkonus-
Ringfläche (714a) auf jeden Fall die zugeordnete äußere In
nenkonus-Ringfläche (722a) berührt, während die innere
Außenkonus-Ringfläche (714i) die zugeordnete innere Innenko
nus-Ringfläche (722i) gegebenenfalls erst bei höheren
Drücken infolge elastischer Verformung berührt.
12. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach einem der Ansprü
che 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
(inneren) konischen Ringflächen (714, 722; 714i, 722i) und
einem im Zentrum der Stellspindel (72, 73) oder des Druck
stücks (70, 71) ausgebildeten Zapfen (713) bzw. einer Aus
nehmung (720), in die der Zapfen (713) eingreift, eine ba
sisparallele Ringfläche (715, 723) vorgesehen ist.
13. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach Anspruch 12, da
durch gekennzeichnet, daß das Druckstück (70, 71) mittels
einer zwischen dem Zapfen (713) und der Ausnehmung (720) an
geordneten Klemmeinrichtung an der Stellspindel (72, 73)
festklemmbar ist.
14. Druckluftbetätigte Scheibenbremse nach einem der Ansprü
che 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde
der Stellspindel erst mit einem bestimmten Abstand zur
(äußeren) konischen Ringfläche (714; 714a) beginnt.
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