[go: up one dir, main page]

DE4207296A1 - Feinstahl/drahtstrasse - Google Patents

Feinstahl/drahtstrasse

Info

Publication number
DE4207296A1
DE4207296A1 DE4207296A DE4207296A DE4207296A1 DE 4207296 A1 DE4207296 A1 DE 4207296A1 DE 4207296 A DE4207296 A DE 4207296A DE 4207296 A DE4207296 A DE 4207296A DE 4207296 A1 DE4207296 A1 DE 4207296A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
finishing
rolling
wire
fine steel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4207296A
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Beantragt Teilnichtnennung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SMS Siemag AG
Original Assignee
SMS Schloemann Siemag AG
Saarstahl AG
Schloemann Siemag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SMS Schloemann Siemag AG, Saarstahl AG, Schloemann Siemag AG filed Critical SMS Schloemann Siemag AG
Priority to DE4207296A priority Critical patent/DE4207296A1/de
Priority to AT93102528T priority patent/ATE155369T1/de
Priority to DE59306906T priority patent/DE59306906D1/de
Priority to EP93102528A priority patent/EP0560093B1/de
Priority to JP04398793A priority patent/JP3357111B2/ja
Priority to US08/027,303 priority patent/US5406822A/en
Publication of DE4207296A1 publication Critical patent/DE4207296A1/de
Priority to US08/300,091 priority patent/US5421183A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B35/00Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
    • B21B35/02Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives for continuously-operating mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/16Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section
    • B21B1/18Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling wire rods, bars, merchant bars, rounds wire or material of like small cross-section in a continuous process
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B2273/00Path parameters
    • B21B2273/06Threading
    • B21B2273/08Threading-in or before threading-in
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B45/00Devices for surface or other treatment of work, specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B45/02Devices for surface or other treatment of work, specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills for lubricating, cooling, or cleaning
    • B21B45/0203Cooling
    • B21B45/0209Cooling devices, e.g. using gaseous coolants
    • B21B45/0215Cooling devices, e.g. using gaseous coolants using liquid coolants, e.g. for sections, for tubes
    • B21B45/0224Cooling devices, e.g. using gaseous coolants using liquid coolants, e.g. for sections, for tubes for wire, rods, rounds, bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Hochleistungs Feinstahl/Drahtstraße mit jeweils mehrere Walzgerüste bzw. Walzeinheiten aufweisender Vor­ straße, mindestens einer Zwischenstraße und mit anschließender Fertigstraße, insbesondere als Fertigwalzblock für das ein- oder mehradrige Auswalzen von Draht oder von Walzgut mit Rundquerschnitt aus Edelstahl oder sonstigem Legierungsstahl.
Moderne Hochleistungs/Feinstahl/Drahtstraßen bestehen hinter der Ofenanlage zumeist aus einer Vorstraße, einer oder mehrerer Zwi­ schenstraßen und aus einem Fertigwalzblock für das Walzgut. Die Walzgerüste in Vorstraße und Zwischenstraße sind robust gebaut und für hohe Walzwerksansprüche ausgelegt. Sie werden einzeln angetrie­ ben, wobei Vor- und Hauptgetriebe platzsparend in einem Gehäuse untergebracht sind. Die Walzgutführungen sind zum Zweck einer hohen Oberflächenqualität weitgehend als Rollenführungen ausgebildet. Der Walzenwechsel erfolgt in der Vorstraße durch Wechsel der Walzensätze über eine Ausziehvorrichtung, in der Zwischenstraße durch Austausch der kompletten Gerüste mit dem Kran. Zur Verringerung der Walzgutto­ leranzen und zur Erhöhung der Betriebssicherheit sowie zur Erhöhung des Durchsatzes werden in der Zwischenstraße vorzugsweise Kompaktge­ rüste mit einer Horizontal/Vertikalanordnung der Walzen eingesetzt. Diese Gerüste mit ihren fliegend gelagerten Walzenwellen erlauben den Einsatz hochverschleißfester Walzenwerkstoffe für lange Kaliber­ standzeiten.
Als Fertigwalzblock versteht man Walzmaschinen, die aus mehreren, meist sechs bis zehn, wechselweise um 90° gegeneinander versetzten Walzeinheiten bestehen, die in Walzlinie dicht hintereinander in einer Kassette untergebracht sind und die als Walzeinheiten von einem Antrieb über ein Verteilergetriebe sowie zwei Längswellen direkt und gemeinsam angetrieben werden. Durch den Fortfall von Spindeln werden trotz der hohen Drehzahlen Vibrationen an den Antriebsteilen weitgehend vermieden. Dies ist u. a. eine wichtige Voraussetzung für die Einhaltung enger Toleranzen. Die einzelnen Walzeinheiten sind zumeist unter 45° zur Horizontalen auf der Walzenkassette angeordnet und mit fliegend gelagerten Walzen be­ stückt. Die Walzen haben relativ geringe Durchmesser; sie sind zur Erhöhung der Kaliberstandzeit aus Hartmetall gefertigt oder tragen Hartmetallringe bspw. aus Wolframkarbid. Das bedeutet, daß die Kaliber formtreu bleiben und lange Standzeiten ermöglichen. Das Auf- und Abziehen der Walzringe wird mit Hilfe einer hydraulischen Vorrichtung innerhalb weniger Minuten durchgeführt. Moderne Fertig­ walzblöcke arbeiten mit Walzendgeschwindigkeiten bis 100 m/sec oder mehr. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für ein leistungsfähiges und voll kontinuierlich betriebenes Walzwerk.
Nach dem Fertigwalzblock folgt eine Wasserkühlstrecke mit integrier­ ter Ausgleichsstrecke. In Abhängigkeit von Abmessung und Qualität des Walzgutes lassen sich die Kühlzonen so ansteuern, daß auch bei maximaler Walzgeschwindigkeit das geforderte Temperaturprofil im Walzgut erreicht wird. Hinter der Wasserkühlstrecke wird das Walzgut bspw. auf einer Stelmor-Anlage luftgekühlt. Am Ende der Stelmor- Anlage befindet sich eine verstellbare Fallstufe mit anschließendem Kettentransport. Über den Kettentransport laufen die Drahtwindungen in die Bundbildekammer ein. Die gebildeten Bunde werden über eine Kippstuhlentladestation auf eine Hakenbahn aufgelegt und gehen von dort aus in die Bindeanlagen und den Versand.
Soll bspw. bei einer Walzstraße des zuvor beschriebenen Anlagenkon­ zepts die Gesamt-Stichabnahme der Straße erhöht werden, d. h. entwe­ der größere Knüppelabmessungen als Ausgangsgut eingesetzt oder dünnere Fertigabmessung gewalzt werden, zeigen sich schnell die technologischen Grenzen der maschinellen Grundauslegung. Das Plan­ ziel bei vielen bestehenden Anlagen, nämlich die Durchsatzleistung zu steigern und die Qualität des Walzgutes zu verbessern, bestand bisher in der Regel darin, ganze Anlagenteile auszutauschen und durch solche von modernster Bauart zu ersetzen. Dies erforderte von den Anlagenbetreibern erhebliche Investitionen. Manche bestehenden Walzstraßen konnten dergestalt modernisiert werden, daß die Anlage permanent mit höchsten Geschwindigkeiten betrieben wird. Die hohen Walzgeschwindigkeiten stellen allerdings höchste Anforderungen an die Präzision aller Anlagenteile, z. B. an die Reaktionszeiten der hydraulischen und pneumatischen Einrichtungen und der sonstigen maschinellen Aggregate, wie z. B. bei den Schopfscheren, die höchste Schaltzeitgenauigkeiten erfordern. Die hohen Geschwindigkeiten im Fertigwalzblock bedingen vor allem bei den Rollenführungen extrem hohe Drehzahlen. Dabei können Lagerschäden auftreten. Auch die Lager der Antriebswellen im Fertigwalzblock werden in einem Höchstmaß beansprucht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Leistungsfähigkeit bestehender Feinstahl/Drahtstraßen, die gegebenenfalls schon in den technischen Grenzbereichenbetrieben werden, mit geringem maschinen­ technischen Einsatz und mit vertretbarem Investitionsaufwand zu steigern, d. h. den Durchsatz zu erhöhen, die Endwalzgeschwindigkeit zu steigern sowie das Gefüge und die Toleranzen des Walzgutes weiter zu verbessern.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß dem Fertigwalzblock ein weiterer mindestens zweigerüstiger Nachwalzblock nachgeordnet ist, und daß zwischen Fertigwalzblock und Nachwalzblock eine temperieren­ de Kühl- und/oder Ausgleichsvorrichtung für das Walzgut zwischenge­ schaltet ist. Die vorgeschlagene Anordnung hat im Hinblick auf vorhandene Drahtstraßen mehrere Vorteile: Wegen der zwei zusätzli­ chen Gerüste kann die Gesamt-Stichabnahme der Straße erhöht werden, d. h. entweder kann ein größerer Knüppel als Halbzeug eingesetzt werden oder es können dünnere Fertigabmessungen erzeugt werden. Das Walzen im Nachblock ist wesentlich kostengünstiger als das Nachzie­ hen des Drahtes auf kleinere Durchmesser in einer der Walzstraße nachfolgenden Drahtzieherei. Die Endwalzgeschwindigkeit kann bei ungeändertem Geschwindigkeitsniveau der Straße gesteigert werden. Bei mehradrigen Straßen wird die Anzahl der einadrigen Stiche vergrößert. Das Gefüge im Walzgut kann durch gezielte Kühlung vor den letzten beiden Stichen im Nachwalzblock beeinflußt werden. Hierdurch können auch hochwertige Legierungen einwandfrei auf kleine Querschnitte ausgewalzt werden, wobei die Vorteile, die der Fertig­ walzblock insbesondere wegen seiner hohen Walzgeschwindigkeiten bietet, soweit als möglich erhalten bleiben.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Fertigwalz­ block und der diesem nachgeordnete Nachwalzblock mit ein und dersel­ ben Antriebseinheit verbunden sind. Die starre Antriebsverbindung von Fertigwalzblock und Nachwalzblock gewährleistet die jeweils optimale Umformleistung an den Einzelgerüsten der Walzblöcke. Eine aufwendige Leistungssynchronisation der einzelnen Umformblöcke kann damit entfallen.
In Fortbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen dem Fertigwalzblock und der Antriebseinheit einerseits und zwischen dem Nachwalzblock und der Antriebseinheit andererseits jeweils minde­ stens ein Übersetzungsgetriebe, vorzugsweise ein Schaltgetriebe angeordnet ist. Das fest gestufte Übersetzungsgetriebe bestimmt das Abnahmesystem des Fertigwalzblocks; mit dem schaltbaren Überset­ zungsgetriebe für den Nachwalzblock kann dieser an die Auslaufge­ schwindigkeiten des Fertigblocks angepaßt werden, d. h. der Nachwalz­ block kann wahlweise mit den Gerüsten 2, 4, 6, 8, 10 des Fertigwalz­ blocks synchronisiert werden. Auf diese Weise kann die Umformlei­ stung bestimmter Gerüste des Fertigwalzblocks von den Gerüsten des Nachwalzblocks übernommen werden.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Überset­ zungsverhältnis des Schaltgetriebes für den Nachwalzblock für einen Stich mit einer Abnahme etwa zwischen 22% und 19% bzw. für einen Stich mit einer reduzierten Abnahme etwa zwischen 17% und 14% bezogen auf den Walzgutdurchmesser ausgelegt ist. Ist also das Übersetzungsverhältnis des schaltbaren Getriebes des Nachwalzblocks für eine Standard-Stichabnahme eingestellt, so können die letzten Auslaufgerüste des Fertigwalzblocks geöffnet werden und die Gerüste des Nachwalzblocks können deren Umformarbeit übernehmen, wobei - wie zuvor ausgeführt wurde - eine gefügebeeinflussende thermische Zwischenbehandlung des Walzgutes stattgefunden haben kann. Ist das Übersetzungsverhältnis für eine reduzierte Stichabnahme eingestellt, so kann im Fertigwalzblock die Standard-Stichabnahme gefahren werden, während im Nachwalzblock eine geringere Stichabnahme auf denjenigen Walzgutdurchmesser erfolgt, der vom Endprodukt verlangt wird. Zweckmäßig ist, daß die Walzen des Fertigwalzblocks zumindest teilweise im Nachwalzblock einsetzbar sind. Da der für eine Stan­ dard-Stichabnahme eingestellte Nachwalzblock einen Teil der Um­ formleistung des Fertigwalzblocks übernehmen kann, ist es besonders günstig, die Montage-/Demontageeinrichtung am Nachwalzblock so vorzusehen, daß die Walzen zwischen dem Fertigwalzblock und dem Nachwalzblock ohne weiteres austauschbar sind.
Weiterhin wird im Sinne der Erfindung vorgeschlagen, daß der Fertig­ walzblock mit einer Anordnung zur Kühlung und/oder zum Temperatur­ ausgleich des zu walzenden Gutes ausgerüstet ist. Es ist zwar aus der DE-OS 30 39 101 die Aufteilung einer Fertigstaffel in gleich­ artige Staffelabschnitte bekannt, wobei jeder Staffelabschnitt ein Doppelgerüst mit zwei um 90° gegeneinander versetzt angeordneten Walzeinheiten aufweist und wobei zwischen den Staffelabschnitten eine Kühlstrecke mit steuerbarer Kühlintensität und einer Tempera­ turausgleichsstrecke angeordnet ist. Wenn aber im Sinne der Erfin­ dung der Fertigwalzblock mit einer Anordnung zur Kühlung und/oder zum Temperaturausgleich des Walzgutes versehen ist und diese Anord­ nung je nach Bedarf zu- bzw. abschaltbar ist, dann wird das thermo­ beeinflußte Walzen von Draht gemäß der erfinderischen Anlagenausle­ gung noch besser beeinflußbar. Die Wasserkühlstrecke zwischen Fertigwalzblock und Nachwalzblock wird durch die Vorkühlung und durch den Temperaturausgleich im Fertigwalzblock ergänzt. Letztere Maßnahme bringt einen Zeitgewinn beim Kühlen des Kerns des Drahtes mit sich. Andererseits kann bei bestimmten Drahtqualitäten die Kühlung im Fertigwalzblock entfallen und die temperierende Beein­ flussung des Walzgutes kann gänzlich in die Wasserkühlstrecke verlegt werden.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vor­ gesehen, daß die Antriebseinheit aus mehreren hintereinander ge­ schalteten und mit starren Kupplungen untereinander verbundenen Gleichstrommotoren besteht. Dies hat den Vorteil, daß die bereits vorhandenen Antriebsmotoren der Walzstraße lediglich um einen oder zwei Antriebsmotoren ergänzt werden müssen, die die zusätzliche Leistung des Nachwalzblocks abdecken. Außerdem wird der durch die Kühlstrecke technologisch bedingte Abstand zwischen Fertigwalzblock und Nachwalzblock auf diese Weise besonders günstig überbrückt, da nur kurze Wellenverbindungen zwischen den Motoren und den Schaltge­ trieben erforderlich werden.
In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Antriebseinheit aus einem Synchronmotor besteht, wobei die Verbindung zwischen Getriebe und Fertigwalzblock und zum Schaltge­ triebe des Nachwalzblocks über gegebenenfalls kardanische Über­ brückungswellen erfolgt. Diese Maßnahme ist besonders bei Neubau­ vorhaben für Drahtstraßen geeignet. Es ist allerdings darauf zu achten, daß der technologisch bedingte Abstand zwischen den Blöcken mit schwingungsfrei arbeitenden Abtriebswellen überbrückt wird.
Gleichwohl bleibt der Einsatz eines einzigen E-Motors mit großer Leistung eine wirtschaftlich günstige Lösung.
In erfinderischer Fortbildung wird vorgeschlagen, daß der Abstand zwischen dem Fertigwalzblock und dem Nachwalzblock unter Einbezie­ hung der Getriebe mindestens so groß ist wie die für die Kühl- und/oder Ausgleichs-Vorrichtung vorgebbare Länge. Der optimale Abstand zwischen den beiden Walzblöcken beträgt ca. 10 bis 12 m. Dieser Abstand ist ausreichend für die Anordnung mehrerer Antriebs­ motoren für Fertigwalzblock und Nachwalzblock und genügt ferner der technologischen Bedingung, welche an die temperierende Kühl- und/ oder Ausgleichsvorrichtung für das Walzgut zwischen den Walzblöcken zu stellen ist.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Betrieb der gattungs­ gemäßen Feinstahl/Drahtstraße. Vorgeschlagen wird, daß vor dem Anstich des Walzgutes im ersten Gerüst des Nachwalzblocks das Auslaufgerüst des Fertigwalzblocks etwas geöffnet wird und die Auslaufgeschwindigkeit des Walzgutes geringfügig verringert wird und daß nach dem Anstich des Walzgutes im Nachwalzblock das Aus­ laufgerüst des Fertigwalzblocks auf die vorgegebene Kaliberöffnung zuruckgestellt wird. Durch das Öffnen des Auslaufgerüstes des Fertigwalzblocks wird die auf die Walzader ausgeübte Zugspannung so vergrößert, daß im Nachwalzblock auch bei Anstichverzögerung ein sicheres Greifen des Walzdrahtes gewährleistet ist. Hierzu ist es zweckmäßig, wenn das Auslaufgerüst des Fertigwalzblocks um etwa 0,02 bis 0,05 mm geöffnet wird.
In Fortbildung des Betriebsverfahrens wird vorgeschlagen, daß das getriebliche Übersetzungsverhältnis von Fertigwalzblock und Nach­ walzblock so eingestellt wird, daß eine geringe Zugspannung auf das Walzgut zwischen den Walzblöcken ausgeübt wird. Durch das Aufbringen der geringen Zugspannung werden bei laufender Drahtader mögliche Querschnittsunterschiede aufgefangen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Betriebsverfahrens sieht vor, daß das Stichabnahmesystem der Walzen des Fertigwalzblocks bei den Walzen das Nachwalzblocks fortsetzbar ist. Wie zuvor erörtert, gewährleistet der Einsatz des gleichen Stichabnahmesystems für Fertigwalzblock und Nachwalzblock u. a. die weitgehende Austausch­ barkeit der Walzen von einem Walzblock zum anderen Walzblock. Ferner kann ein optimales thermobeeinflußtes Walzen durchgeführt werden, da zwischen bestimmten Stichabnahmen eine ausreichend lange und gut kontrollierbare Kühl- und Ausgleichsstrecke für das Walzgut zwischen den Walzblöcken vorhanden ist und noch besser auf das Materialgefüge Einfluß genommen werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels für eine Feinstahl/Drahtstraße beschrieben. Dieses zeigt:
einen Ausschnitt aus einer Walzstraße mit einem Fertigwalzblock, einer Kühl- und Ausgleichsvorrichtung und einem Nachwalzblock.
Wie eingangs erwähnt wurde, besteht die gattungsgemäße Feinstahl/ Drahtstraße in der Regel aus einer Vorwärmkammer, in der die Knüppel vorgewärmt werden, bevor diese bspw. in einem Stoßofen auf Walztem­ peratur aufgeheizt werden. Die Knüppel gelangen aus dem Stoßofen nach einer Preßwasserentzunderung in eine mehrgerüstige Vorstraße, in welcher der Knüppel, auf einen runden Querschnitt reduziert wird. Nach der Vorstraße ist gewöhnlich eine Kurbel-Schopf- und Häckselschere installiert, die in der Lage ist, das Schopfende für die Zwischenstraße vorzubereiten. Die Walzader durchläuft die Zwischenstraße, in welcher mehrere Stichabnahmen erfolgen. Anschlie­ ßend gelangt die Walzader nach erneutem Schopfen der Walzenden in den in der Fig. 1 schematisch dargestellten Fertigwalzblock 1.
Der Fertigwalzblock 1 besitzt zehn drallfreie Gerüstkassetten in 45°-Anordnung. Die horizontalen Gerüstkassetten sind mit den Bezugs­ ziffern 2, 4, 6, 8 bzw. 10 versehen. Die vertikalen Gerüstkassetten sind in einer schematischen Draufsicht als gegenüberliegende Walzen 3, 3′ dargestellt. Die Walzringe der Gerüstkassetten bestehen aus Hartmetall und werden ölhydraulisch auf die fliegend gelagerten Walzenwellen aufgezogen. Durch Andrücken der zweikalibrigen Walzrin­ ge gegen eine Anlagefläche der Walzenwelle wird die Fluchtung der Walzlinie gewahrt. Eine Axialverstellung ist daher nicht erforder­ lich. Die radiale Anstellung wird manuell über Exzenter vorgenommen. Sämtliche Einlaufarmaturen werden für einen exakten Gerüsteinlauf lichtoptisch justiert und beim Einbau ebenfalls mit einer Lichtoptik eingestellt. Der Fertigwalzblock 1 ist mit einem Verteilergetriebe 5 verbunden, von dem eine Abtriebswelle 7 zu den horizontalen Gerüstkassetten und eine Abtriebswelle 9 zu den vertikalen Gerüst­ kassetten verlegt ist.
Der dargestellte Ausschnitt der Feinstahl/Drahtstraße zeigt außerdem einen zweigerüstigen Nachwalzblock 11, wobei die vertikale Gerüst­ kassette 11′ und die horizontale Gerüstkassette 11′′ in einem 90°- Winkel zueinander angeordnet sind. Der Fertigwalzblock 1 und der Nachwalzblock 11 sind in Walzlinie zueinander ausgerichtet. Der Nachwalzblock 11 ist mit einem Schaltgetriebe 12 verbunden, von welchem eine Abtriebswelle 13 zu der horizontalen Gerüstkassette und eine Abtriebswelle 14 zu der vertikalen Gerüstkassette geführt ist. Die Eingangswellen 15, 16 des Verteilergetriebes 5 bzw. des Schaltgetriebes 12 sind direkt mit drei leistungsmäßig gleichartig ausgelegten Gleichstrommotoren 19, 19′, 19′′ gekoppelt. Die Gleich­ strommotoren dienen dem Antrieb des Fertigwalzblocks und dem Antrieb des Nachwalzblocks. Zwischen dem Verteilergetriebe 5 und dem Schalt­ getriebe 11 ist ein Wasserkasten 17 zur Kühlung des Walzgutes und eine Ausgleichsstrecke 18 zum Temperaturausgleich des Walzgutes vor­ gesehen.
Hinter dem Nachwalzblock ist - was nicht näher dargestellt wurde - eine weitere Wasserkühlstrecke angeordnet sowie eine Stelmor-Anlage, eine Bundbildekammer sowie eine Hakenbahn für die abgekühlten und zum Versand vorbereiteten Drahtbunde.
Der vorgewalzte und geschopfte Draht aus der Zwischenstraße tritt in den Fertigwalzblock 1 ein und wird in den zehn Gerüstkassetten drallfrei auf bspw. 5,5 mm Durchmesser bei einer Endwalzgeschwindig­ keit von etwa 85 m/sec reduziert. Anschließend wird der Draht durch den Wasserkasten 17 geführt, in diesem abgekühlt und danach durch die Temperaturausgleichsstrecke 18 geführt. Die Regelung der Tempe­ raturabkühlung und des Temperaturausgleichs erfolgt in Abhängigkeit von der jeweiligen Drahtlegierung und von dem gewünschten Qualitäts­ profil. Gegebenenfalls kann die Kühl/Ausgleichsanordnung des Fertig­ walzblocks 1 zugeschaltet werden. Anschließend gelangt der Draht in den Nachwalzblock 11 und wird in diesem in zwei Stichen auf 5 mm Durchmesser oder kleiner ausgewalzt. Danach gelangt er in die nicht näher dargestellten Anlageneinheiten wie Wasserkühlstrecke, Stelmor-Anlage, Bundbildekammer, Hakenbahn etc.
Vor dem Anstich des Drahtes in dem Nachwalzblock wird das Auslaufge­ rüst 10 des Fertigwalzblocks 1 um ca. 0,02 bis 0,05 mm geöffnet und somit die Auslaufgeschwindigkeit geringfügig verringert. Durch Öffnen des Auslaufgerüstes des Fertigwalzblocks wird der Zug auf die Walzader so vergrößert, daß im Nachwalzblock auch bei einer Anstichverzögerung ein sicheres Greifen gewährleistet ist. Nach dem Anstich im Nachwalzblock wird das Auslaufgerüst des Fertiggerüstes wieder auf den alten Wert der Kalibereinstellung zurückgeführt. Die Übersetzung in dem Verteilergetriebe 5 und in dem Schaltgetriebe 12 für den Fertigwalzblock und den Nachwalzblock ist so ausgelegt, daß ein geringer Zug zwischen beiden Blöcken herrscht, der bei laufender Walzader Querschnittsunterschiede auffängt. Es sei darauf hingewiesen, daß die Fertigwalzung mit oder ohne Kühlung des Walzgu­ tes im Wasserkasten 17 erfolgen kann. Auch ist ohne weiteres er­ sichtlich, daß der Nachwalzblock 11 bzw. dessen Gerüstkassetten 11′ bzw. 11′′ wahlweise mit den Gerüstkassetten 2, 4, 6, 8 oder 10 des Fertigwalzblocks 1 synchronisiert werden können, wodurch jeweils ein Walzdraht mit unterschiedlichem Drahtdurchmesser als Fertig­ produkt hergestellt werden kann. Dies kann je nach Bedarf dazu führen, daß bestimmte Walzringe von dem Fertigwalzblock 1 abgezogen und auf die entsprechende Gerüstkassette des Nachwalzblocks 11 aufgezogen wird.
Mit der erfindungsgemäßen Anordnung von Fertigwalzblock und Nach­ walzblock wird eine Feinstahl-/Drahtstraße noch flexibler in ihren Leistungsdaten, insbesondere bezüglich ihrer Leistungsanpassung an unterschiedliche Walzgutprodukte und Walzgutqualitäten, so daß von einer idealen Lösung der eingangs gestellten Aufgabe gesprochen werden kann.
Bezugszeichenübersicht
1 Fertigwalzblock
2, 4 horizontale Gerüstkassette
6, 8 horizontale Gerüstkassette
10 horizontale Gerüstkassette
3, 3′ vertikale Walzkassette
5 Verteilergetriebe
7 Abtriebswelle
9 Abtriebswelle
11 Nachwalzblock
11′ vertikale Gerüstkassette
11′′ horizontale Gerüstkassette
12 Schaltgetriebe
13 Abtriebswelle
14 Abtriebswelle
15 Eingangswelle Verteilergetriebe
16 Eingangswelle Schaltgetriebe
17 Wasserkasten
18 Temperaturausgleichsstrecke
19, 19′, 19′′ Antriebseinheit, Gleichstrommotor
20 Überbrückungswellen
A Abstand zwischen den Walzblöcken

Claims (13)

1. Hochleistungs/Feinstahl/Drahtstraße mit jeweils mehrere Walzge­ rüste bzw. Walzeinheiten aufweisender Vorstraße, mindestens einer Zwischenstraße und mit anschließender Fertigstraße gegebenenfalls als Fertigblock (1) für das ein- oder mehradrige Auswalzen von Draht oder von Walzgut mit Rundquerschnitt aus Edelstahl oder sonstigem Legierungsstahl, dadurch gekennzeichnet, daß dem Fertigwalzblock (1) ein weiterer mindestens zweigerü­ stiger Nachwalzblock (11) nachgeordnet ist und daß zwischen dem Fertigwalzblock (1) und dem Nachwalzblock (11) eine tempe­ rierende Kühl- und/oder Ausgleichsvorrichtung (17, 18) für das Walzgut zwischengeschaltet ist.
2. Feinstahl/Drahtstraße nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fertigwalzblock (1) und der diesem nachgeordnete Nachwalzblock (11) mit ein und derselben Antriebseinheit (19) verbunden sind.
3. Feinstahl/Drahtstraße nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Fertigwalzblock (1) und der Antriebseinheit (19) einerseits und zwischen dem Nachwalzblock (11) und der Antriebseinheit (19) andererseits jeweils mindestens ein Übersetzungsgetriebe (5, 12), vorzugsweise ein Schaltgetriebe angeordnet ist.
4. Feinstahl/Drahtstraße nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis des Schaltgetriebes (12) für den Nachwalzblock (11) für einen Standardstich mit einer Abnahme etwa zwischen 22% und 19% bzw. für einen Stich mit einer reduzierten Abnahme zwischen 17% und 14% bezogen auf den Walzgutdurchmesser ausgelegt ist.
5. Feinstahl/Drahtstraße nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen des Fertigwalzblocks (1) zumindest teilweise im Nachwalzblock (11) einsetzbar sind.
6. Feinstahl/Drahtstraße nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fertigwalzblock (1) mit einer Anordnung zur Kühlung und/oder zum Temperaturausgleich des zu walzenden Gutes ausge­ rüstet ist.
7. Feinstahl/Drahtstraße nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (19) aus mehreren hintereinanderge­ schalteten und mit starren Kupplungen untereinander verbundenen Gleichstrommotoren (19, 19′, 19′′) besteht.
8. Feinstahl/Drahtstraße nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (19) aus einem Synchronmotor besteht, wobei die Verbindung zum Getriebe (5) des Fertigwalzblocks (1) und zum Schaltgetriebe (12) des Nachwalzblocks (11) über gegebenenfalls kardanische Überbrückungswellen (20) erfolgt.
9. Feinstahl/Drahtstraße nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A) zwischen dem Fertigwalzblock (1) und dem Nachwalzblock (11) unter Einbeziehung der Getriebe (5, 12) mindestens so groß ist wie die für die Kühl- und/oder Aus­ gleichsvorrichtung (17, 18) vorgebbare Länge.
10. Verfahren zum Betrieb der Feinstahl/Drahtstraße nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Anstich des Walzgutes im ersten Gerüst (11′) des Nachwalzblocks (11) das Auslaufgerüst (10) des Fertigwalzblocks (1) etwas geöffnet wird und die Auslaufgeschwindigkeit des Walzgutes geringfügig verringert wird und daß nach dem Anstich des Walzgutes im Nachwalzblock (11) das Auslaufgerüst (10) des Fertigwalzblocks (1) auf die vorgegebene Kaliberöffnung zurück­ gestellt wird.
11. Betriebsverfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaufgerüst (10) des Fertigwalzblocks (1) um etwa 0,02 bis 0,05 mm geöffnet wird.
12. Betriebsverfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis von Fertigwalzblock (1) und Nachwalzblock (11) so eingestellt wird, daß eine geringe Zugspannung auf das Walzgut zwischen den Walzblöcken (11, 11) ausgeübt wird.
13. Betriebsverfahren nach mindestens einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Stichabnahmesystem der Walzen des Fertigwalzblocks (1) bei den Walzen des Nachwalzblocks (11) fortsetzbar ist.
DE4207296A 1992-03-07 1992-03-07 Feinstahl/drahtstrasse Withdrawn DE4207296A1 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4207296A DE4207296A1 (de) 1992-03-07 1992-03-07 Feinstahl/drahtstrasse
AT93102528T ATE155369T1 (de) 1992-03-07 1993-02-18 Feinstahl-/drahtstrasse
DE59306906T DE59306906D1 (de) 1992-03-07 1993-02-18 Feinstahl-/Drahtstrasse
EP93102528A EP0560093B1 (de) 1992-03-07 1993-02-18 Feinstahl-/Drahtstrasse
JP04398793A JP3357111B2 (ja) 1992-03-07 1993-03-04 軽量形鋼/線材圧延ラインにより特殊鋼或いは他の合金鋼から成る線材或いは丸断面の被圧延材を圧延するための方法
US08/027,303 US5406822A (en) 1992-03-07 1993-03-05 Light-section wire mill
US08/300,091 US5421183A (en) 1992-03-07 1994-08-31 Light-section wire mill

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4207296A DE4207296A1 (de) 1992-03-07 1992-03-07 Feinstahl/drahtstrasse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4207296A1 true DE4207296A1 (de) 1993-09-09

Family

ID=6453502

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4207296A Withdrawn DE4207296A1 (de) 1992-03-07 1992-03-07 Feinstahl/drahtstrasse
DE59306906T Expired - Fee Related DE59306906D1 (de) 1992-03-07 1993-02-18 Feinstahl-/Drahtstrasse

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE59306906T Expired - Fee Related DE59306906D1 (de) 1992-03-07 1993-02-18 Feinstahl-/Drahtstrasse

Country Status (5)

Country Link
US (2) US5406822A (de)
EP (1) EP0560093B1 (de)
JP (1) JP3357111B2 (de)
AT (1) ATE155369T1 (de)
DE (2) DE4207296A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006013921A1 (de) * 2006-03-25 2007-09-27 Sms Meer Gmbh Verfahren zum Walzen eines Drahts und Drahtstraße
WO2022248102A1 (de) * 2021-05-28 2022-12-01 Sms Group Gmbh Anlage und verfahren zur herstellung von draht- und/oder stabförmigen stählen
WO2022248103A1 (de) * 2021-05-28 2022-12-01 Sms Group Gmbh Anlage und verfahren zur herstellung von stabförmigen stählen

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4426930A1 (de) * 1994-07-29 1996-02-01 Schloemann Siemag Ag Feinstahlwalzwerk, insbesondere Drahtwalzwerk
CA2187720C (en) * 1995-10-14 2005-06-14 Kohachiro Ohashi Method and an apparatus for manufacturing wire
AU749715B2 (en) * 1996-02-12 2002-07-04 Danieli & C. Officine Meccaniche S.P.A. A rolling line
IT1288849B1 (it) * 1996-02-12 1998-09-25 Danieli Off Mecc Procedimento perfezionato per la laminazione di prodotti lunghi e linea di laminazione che realizza detto procedimento
CN101695716B (zh) * 2009-10-27 2011-08-10 夏仁和 一种金属轴向连轧机集体传动系统
US8365563B2 (en) * 2009-11-16 2013-02-05 Quad Engineering, Inc. Methods for reducing ridge buckles and annealing stickers in cold rolled strip and ridge-flattening skin pass mill

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1931912A (en) * 1930-04-08 1933-10-24 Aluminum Co Of America Method of forming aluminum
DE1602180A1 (de) * 1967-08-23 1970-02-26 Suedwestfalen Ag Stahlwerke Nachkalibriereinrichtung fuer Walzgut
DE2437684A1 (de) * 1974-08-05 1976-02-26 Schloemann Siemag Ag Walzwerk zur herstellung von draht und rippenstahl
DE2920398A1 (de) * 1979-05-19 1980-11-20 Kocks Technik Walzblock zum warmwalzen von draht oder staeben
GB2143452A (en) * 1983-07-18 1985-02-13 Centre Rech Metallurgique Manufacturing steel concrete reinforcements on a high speed rod rolling mill
EP0226446A2 (de) * 1985-12-12 1987-06-24 Kawasaki Steel Corporation Herstellungsverfahren für dünne gewalzte Bänder mit guter Umformbarkeit
EP0264868A2 (de) * 1986-10-20 1988-04-27 Sms Schloemann-Siemag Aktiengesellschaft Fein- oder Mittelstahlstrasse

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2369730A (en) * 1942-06-12 1945-02-20 Gustaf L Fisk Method of rolling metal bars
FR2000642B1 (de) * 1968-01-24 1973-04-06 Sumitomo Metal Ind
JPS5147146B2 (de) * 1972-09-06 1976-12-13
US3992915A (en) * 1975-04-21 1976-11-23 Birdsboro Corporation Rolling mill
DE3039101A1 (de) * 1980-10-16 1982-05-13 Schloemann-Siemag AG, 4000 Düsseldorf Anordnung einer kontinuierlich arbeitenden feinstahl-drahtwalzstrasse zum auswalzen von draht oder rundquerschnitten aus edelstaehlen oder hochwertigen legierungen
US4607511A (en) * 1985-04-26 1986-08-26 Morgan Construction Company Tension prefinishing with sizing stands
DE3518925A1 (de) * 1985-05-25 1986-11-27 Kocks Technik Gmbh & Co, 4010 Hilden Verfahren zum kontrollierten stab- und drahtwalzen legierter staehle
US4665730A (en) * 1985-10-09 1987-05-19 Morgan Construction Company Method of controlling product tension in a rolling mill
AU596030B2 (en) * 1987-10-30 1990-04-12 Morgan Construction Company Sizing mill and method of rolling a round bar material
DE3830101A1 (de) * 1988-09-05 1990-03-15 Schloemann Siemag Ag Verfahren zum betrieb eines stabstahlwalzwerkes mit auf einer walzlinie angeordneter kuehlstrecke zum thermomechanischen fertigwalzen und stabstahlwalzwerk zur durchfuehrung des verfahrens

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1931912A (en) * 1930-04-08 1933-10-24 Aluminum Co Of America Method of forming aluminum
DE1602180A1 (de) * 1967-08-23 1970-02-26 Suedwestfalen Ag Stahlwerke Nachkalibriereinrichtung fuer Walzgut
DE2437684A1 (de) * 1974-08-05 1976-02-26 Schloemann Siemag Ag Walzwerk zur herstellung von draht und rippenstahl
DE2920398A1 (de) * 1979-05-19 1980-11-20 Kocks Technik Walzblock zum warmwalzen von draht oder staeben
GB2143452A (en) * 1983-07-18 1985-02-13 Centre Rech Metallurgique Manufacturing steel concrete reinforcements on a high speed rod rolling mill
EP0226446A2 (de) * 1985-12-12 1987-06-24 Kawasaki Steel Corporation Herstellungsverfahren für dünne gewalzte Bänder mit guter Umformbarkeit
EP0264868A2 (de) * 1986-10-20 1988-04-27 Sms Schloemann-Siemag Aktiengesellschaft Fein- oder Mittelstahlstrasse

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006013921A1 (de) * 2006-03-25 2007-09-27 Sms Meer Gmbh Verfahren zum Walzen eines Drahts und Drahtstraße
WO2022248102A1 (de) * 2021-05-28 2022-12-01 Sms Group Gmbh Anlage und verfahren zur herstellung von draht- und/oder stabförmigen stählen
WO2022248103A1 (de) * 2021-05-28 2022-12-01 Sms Group Gmbh Anlage und verfahren zur herstellung von stabförmigen stählen

Also Published As

Publication number Publication date
DE59306906D1 (de) 1997-08-21
EP0560093A1 (de) 1993-09-15
JP3357111B2 (ja) 2002-12-16
US5406822A (en) 1995-04-18
ATE155369T1 (de) 1997-08-15
EP0560093B1 (de) 1997-07-16
JPH05337501A (ja) 1993-12-21
US5421183A (en) 1995-06-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69201993T3 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Warmwalzen langer Stahlprodukte.
DE2264788A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum walzen von heissen metallwerkstuecken sowie aufwickler zur anwendung beim aufwickeln von heissen metallwerkstuecken
DE2206912A1 (de) Walzgerüst
DD207666A5 (de) Anlage zum warmwalzen von band- oder tafelfoermigem walzgut
EP3341142B1 (de) Verfahren zum betreiben einer anlage nach dem csp-konzept
EP0455082B1 (de) Kombinierte Feinstahl- und Drahtstrasse
DE69607781T2 (de) Warmbandwalzanlage
DE4207296A1 (de) Feinstahl/drahtstrasse
DE4009861C2 (de) Verfahren zur Herstellung von warmgewalztem Stangenmaterial wie Feinstahl oder Draht und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
DE19935647C2 (de) Verfahren zum Walzen von erwärmtem metallischem Gut und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
DE4009860C2 (de) Verfahren und Anlage zur Herstellung von warmgewalztem Stahlband, insbesondere für Edelstähle, aus bandförmig stranggegossenem Vormaterial
DE3039101A1 (de) Anordnung einer kontinuierlich arbeitenden feinstahl-drahtwalzstrasse zum auswalzen von draht oder rundquerschnitten aus edelstaehlen oder hochwertigen legierungen
EP1463591B1 (de) Verfahren und walzanlage zum herstellen von draht, stäben oder nahtlosen rohren
DE60004948T2 (de) Verfahren zur kontinuierlichen herstellung eines metallbandes
EP0264868A2 (de) Fein- oder Mittelstahlstrasse
EP0560115B1 (de) Verfahren und Walzwerk zum Präzisionswalzen von Draht bzw. von Walzgut mit Rundquerschnitt
DE69705555T2 (de) Verfahren zum Walzen von Langprodukten und Walzstrasse zur Durchführung dieses Verfahrens
DE10261632B4 (de) Verfahren und Walzanlage zum Herstellen von Draht, Stäben oder nahtlosen Rohren
DE1934302A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Warmwalzen von Metallbrammen
DE2920398A1 (de) Walzblock zum warmwalzen von draht oder staeben
DE69300944T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von einzelnen runden Stangen im warmen Zustand aus warmen Mehrfachelementen.
EP0432532B2 (de) Hochleistungs-Stabstahl/Drahtstrasse
EP0845310A1 (de) Drahtkühlung
EP0228691A1 (de) Walzgerüst zur mechanischen Vorentzunderung von Stahlband
DE2732496C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8110 Request for examination paragraph 44
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: SMS DEMAG AG, 40237 DUESSELDORF, DE SAARSTAHL AG I

8130 Withdrawal