DE4205515A1 - Vorrichtung zum schlichten von webketten aus textilen garnen - Google Patents
Vorrichtung zum schlichten von webketten aus textilen garnenInfo
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Description
Die Erfindung nach dem Hauptpatent besteht in einem Verfahren
und einer Vorrichtung zum Schlichten von Webketten aus Textil-Garnen
für den Webprozeß durch Auftragen der Schlichtflotte
mittels Walzen und anschließendes Entfernen des Flottenüberschusses
mittels Walzentransport durch Entfeuchtungs- und
Trocknungszonen. Dabei wird die Webkette zum Aufbringen der
niedrigtemperierten Schlichte einer ersten Schlichte-Auftragwalze
diese tangierend und in begrenztem Umfangsbereich berührend
und darauf einer zweiten an der gegenüberliegenden Seite
der Webkette angeordneten Schlichte-Auftragwalze diese ebenfalls
tangierend und mit der Webkettenrückseite in begrenztem Umfangsbereich
berührend mit wählbarer Geschwindigkeit zugeführt wird
und anschließend einen Trocknungsbereich durchläuft, bis sie
einer Aufwickeltrommel, einem Kettbaum oder dergl. zugeleitet,
wobei auf die Webkette als Schlichte Stärke- und/oder Eiweißderivate
in einer Konzentration zwischen ca. 25-50% mit klebkraftverstärkenden
und/oder viskositätssteuernden Zusätzen von
gelartiger, filmelastischer Konsistenz und von thixotropem Verhalten,
einer bei Raumtemperatur pastösen und bei einer Arbeitstemperatur
unter 40°C pumpbaren und auftragsfähigen Viskosität
aufgetragen werden, die um die Fäden der Webkette einen Schutzfilm
(Schutzkolloid) bilden.
Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens sieht vor,
daß wenigstens einer Einlauf-Leitwalze nachgeordnet eine Vorbereitungszone
und daran anschließend wenigstens eine jeweils der
einen und der anderen Seite der Webkette zugewandte Schlichte-Auftragswalze
und diesen nachgeschaltet ein Trocknungsbereich sowie
eine Auslauf-Leitwalze vorgesehen sind.
Wesentliche erfinderische Merkmale der Zusatzerfindung zum Auftragen
einer Schlichtflotte mittels Walzen und anschließendes
Entfernen des Flottenüberschusses mittels Walzentransport durch
Entfeuchtungs- und Trocknungszonen, bei der an eine Vorbereitungszone
mit einer Einlauf-Leitwalze anschließend wenigstens
eine jeweils der einen und der anderen Seite der Webkette zugewandten
Schlichte-Auftragwalze angeordnet ist, sind darin zu
sehen, daß zur Einhaltung des vorgewählten Schlichte-Auftrags
die Schlichte-Auftragwalzen mit in geringerem Abstand unterhalb
derselben angeordneten motorisch drehzahl- und/oder drehtrichtungswählbar
angetriebenen Schlichtewalzen versehen sind, welche
wenigstens bis zu einem Drittel ihres Umfangs in die den unmittelbar
unter den Schlichte-Auftragwalzen angebrachten Behältern
zugeführte Schlichte eintauchen.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausbildungsweise
nach der Zusatzerfindung besteht vor allem darin,
daß die Drehachsen der unterhalb der Schlichte-Auftragwalzen
angeordnete Schlichtewalzen und der Drehachsen der Schlichte-Auftragwalzen
auf einer beide Achsen verbindenden Geraden liegen,
die gegenüber der Senkrechten um 40° bis 60° geneigt ist.
Dabei ist als weiteres Ausbildungsmerkmal vorgesehen, daß die
der Webkette zugewandte Außenwandung der die Schlichte enthaltenden
Behälter in einem Winkel gegenüber der Senkrechten
verlaufen, welcher einen Neigungswinkel zwischen der Winkelneigung
der Webkette und derjenigen der Geraden aufweist. Der
vor allem erstrebte Vorteil bedingt durch diese Gestaltungsweise
bildet sich darin aus, daß die Umschlingungswinkel der Webkette
um die Schlichte-Auftragwalzen im Bereich zwischen 60° und 90°
liegt.
Eine abgewandelte Lösung der eingangs geschilderten Aufgabe auf
der Grundlage von Anspruch 17 des Hauptpatents . . .
(Patentanmeldung P 41 18 076.3) besteht noch darin, daß zur Einhaltung
des vorgewählten Schlichte-Auftrags die Schlichte-Auftragwalzen
in geringerem Abstand unterhalb derselben angeordneten
Schlichtewalzen versehen sind, und daß die Drehachsen
der unterhalb der Schlichte-Auftragwalzen angeordneten Schlichtewalzen
und die Drehachsen der Schlichte-Auftragwalzen auf
einer beiden Achsen verbindenden Geraden liegen, die gegenüber
der Senkrechten um 40° bis 60° geneigt ist, und daß im Bereich
der Spalt- oder Quetschfuge zwischen den beiden Walzen die Öffnung
einer Zulaufleitung für die Schlichte angeordnet und ein
Abtropfbehälter mit einer Öffnung für den Anschluß der Ablaufleitung
für die Schlichte versehen ist.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn nach einem weiteren
Merkmal die der Webkette zugewandte Außenwandung des Schlichte-Abtropfbehälters
in einem Winkel gegenüber der Senkrechten verlaufen,
welcher einen Neigungswinkel zwischen der Winkelneigung
der Webkette und derjenigen der Geraden aufweist. Damit wird
ebenfalls erreicht, daß die Umschlingungswinkel der Webkette um
die Schlichte-Auftragwalzen im Bereich zwischen 60° und 90°
liegt.
Durch die erhebliche Vergrößerung des Umschlingungswinkels der
Webkette um die Schlichte-Auftragwalzen wird der Schlichteauftrag
vergleichsmäßig und ein innigerer Kontakt der Schlichte
mit den Kettfäden erreicht, weil eine wesentlich längere Einwirkungsstrecke
- und auch Einwirkungszeit - zum Eindringen der
Wirkstoffe der Schlichte in die Kettgarne ermöglicht wird. Als
weiterer Vorteil kann dadurch auch eine Verringerung des Verbrauchs
an Schlichtemittel erzielt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
welches im folgenden näher beschrieben und erläutert
ist. Es zeigt
Fig. 1 die Gesamtvorrichtung nach der Haupterfiindung, aus
welcher auch der Verfahrensgang hervorgeht;
Fig. 2 die Ausbildungsweise der Schlichteauftrags-Anordnung;
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Ausbildungsweise gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine erfindungsgemäß abgewandelte Ausbildung gemäß
Fig. 2.
In Fig. 1 ist ein Beispiel der Vorrichtung nach der Haupterfiindung
und ein Schema des damit durchführbaren Schlichtverfahrens
dargestellt. Die Webkette 10 läuft von einer nicht dargestellten
Abwickelvorrichtung über eine Einlauf-Leitwalze 12, an der die
Laufrichtung nach oben geändert wird, in die Vorbereitungszone
17 ein. In der Vorbereitungszone wird zunächst mittels Beblasung
und Staubabsaugung 30 die Webkette 10 beidseitig von Faser- und
Schmutzteilchen befreit, bevor sie in der Benetzungszone 19 mit
einem Benetzungsmittel oder Dampf benetzt wird. Anschließend
passiert die Webkette 10 zwei übereinander auf gegenüberliegenden
Seiten angeordnete Stationen, an denen auf die Garne von der
jeweils einen und der anderen Seite mittels der Schlichte-Auftragwalzen
21, 22 mit Schlichte 23 aufgetragen wird. Die
Schlichte 23 wird in den Behältern 24 temperaturgeregelt beheizt
und niveaureguliert bereitgehalten; sie wird den Behältern 24
durch Zulaufleitungen 38 von einem Vorlauf 50 mittels einer
Förderpumpe 51 zugeführt und fließt über Ablaufleitungen 37 und
einen Rücklauf 49 ab. Vor- und Rücklauf 49, 50 sind mit einem
Schlichte-Vorratstank 26 verbunden, der ebenfalls beheizt ist
und ein von einem Rührmotor 45 getriebenes Rührwerk 47 aufweist.
Außerdem sind in ihm austauschbare Filtereinrichtungen 52 zur
Filterung der Schlichte 23 angeordnet.
Nach dem Passieren der Schlichte-Auftragwalzen 21, 22 gelangt
die Webkette 10 in den Meßbereich 13, in dem der Schlichte-Auftrag
62, 63 überwacht wird. In diesem Ausführungsbeispiel ist
vor dem Einlauf in den Trocknungsbereich 31 eine zusätzliche
motorisch angetriebene Glättvorrichtung 54 mit gleichzeitiger
Naßteilung angeordnet. Die Trocknungszone 31 ist hier als kontaktlose
Trocknung in einer mittels einer Trocknungsbeheizung 36
beheizten Trockenkammer 32 ausgebildet, in welcher die Webkette
10 über eine Umkehrrolle 35 geführt wird.
Nach der Trocknung wird die Webkette 10 über eine Auslauf-Leitwalze
46 einem nicht dargestellten Aufwickelbereich zugeführt.
In Fig. 2 ist der Schlichteauftrag mit je einer Schlichte-Auftragwalze
21, 22 für jede Webkettenseite 10, 11 dargestellt. Die
Webkette 10 wird an der Schlichte-Auftragwalze 21, 22 vorbeigeführt.
Die Schlichte-Auftragwalzen 21, 22 werden mit veränderlich
wählbarer Umfangsgeschwindigkeit Va und Drehrichtung von
dem Walzenantrieb 20 angetrieben. Die Garne der Webkette nehmen
dabei die Schlichte 23 von den Schlichte-Auftragwalzen 21, 22
auf. Die Schlichte-Auftragwalzen 21, 22 nehmen die Schlichte
auf, und die überschüssige Schlichte kann mittels einer nicht
dargestellten Rakelleiste, deren Abstand zu der Schlichte-Auftragwalze
21, 22 einstellbar ist, auf die gewünschte Auftragdicke
abgerakelt werden.
Es kann auch vorgesehen sein, daß der Auftrag der Schlichte
mittels einer ebenfalls nicht dargestellten Rakelwalze, die die
überschüssige Schlichte 23 abgerakelt wird. Die Rakelwalze kann
mittels eines Getriebes von dem Walzenantrieb angetrieben und
wird zur Einstellung der Auftragschichtdicke in einem wählbaren
Abstand zu der Schlichte-Auftragwalze 21, 22 gehalten oder
leicht an diese angedrückt werden.
Aus Fig. 3 ist die bevorzugte Anordnung und Ausbildung der Vorrichtung
nach der Zusatzerfindung ersichtlich. Die Drehachsen
40 und 41 der Schlichtewalzen 25 und der Schlichte-Auftragwalzen
21, 22 liegen auf der Geraden G, welche gegenüber der Senkrechten
im Ausführungsbeispiel einen Winkel von ca. 45° einnimmt.
Durch diese Schrägstellung der Schlichtewalze 25 gegenüber der
darüber befindlichen Schlichte-Auftragwalze wird ermöglicht,
daß auch der Behälter 24 in Richtung von der Schlichte-Auftragwalze
21, 22 und damit auch von der Webkette 11 weggerückt werden
und somit der Umschlingungswinkel τ der Kettbahn um diese
Walze vergrößert werden kann.
Eine noch größere Schrägneigung der unter der Schlichte-Auftragwalze
21, 22 verlaufenden Kettbahn ist möglich, wenn nach
einem weiteren Merkmal die der Webkette 11 zugewandte Außenwandung
des Behälters 24 einen Neigungswinkel aufweist, der etwa
zwischen der Winkelneigung der Webkette 11 und derjenigen der
Geraden G liegt.
Dadurch ist eine Vergrößerung der Umschlingung der Schlichte-Auftragwalze
um wenigstens das Doppelte gegenüber der bisher
vorgeschlagenen Ausbildungsweise möglich.
Eine weitere bevorzugte, jedoch abgewandelte Lösung der gestellten
Aufgabe ist anhand des in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiels
erläutert. Dort liegen die Drehachsen 40, 41 der
Schlichtewalzen 25 und der Schlichte-Auftragswalzen 21, 22 auf
der Geraden G, welche ebenfalls gegenüber der Senkrechten um ca.
40° bis 60° geneigt ist; im Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel
ca. 45°.
In der abgewandelten Ausbildungsweise taucht die Schlichtewalze
25 nicht in den Schlichtebehälter 24 mit der Schlichte 23 ein,
sondern diese wird mittels der Leitung 38 zugeführt, deren Mündung
57 auf die Spalt- oder Quetschfuge 66 gerichtet ist, die
sich zwischen den Schlichte-Auftragswalzen 21, 22 und den
Schlichtewalzen 25 ausbildet. Die überschüssige Schlichte 23
tropft nun in den Schlicht-Abtropfbehälter 56 und wird über die
Auslauföffnung 64 und die Leitung 37 abgeführt.
Bezugszeichenliste
1 Zettelwalzen
2 Bremsen
3 Zugmeßwalze
5 Umlenkrolle
6 Leitwalze
9 Schärtrommel
10 Webkette
11 Webkettenkettenrückseite
12 Einlauf-Leitwalze
13 Meßbereich
15 Kettbaum
16 Aufwickeltrommel
17 Vorbereitungszone
18 Reinigungsvorrichtung
19 Benetzungszone
20 Walzenantrieb
21 Schlichte-Auftragwalze
22 Schlichte-Auftragwalze
23 Schlichte
24 Schlichte-Behälter
25 Schlichtewalze
26 Schlichte-Vorratstank
27 Rakelleiste
28 Rakelwalze
29 Behälterheizung
30 Saugvorrichtung
31 Trocknungsbereich
32 Trockenkammer
33 Trocknungszylinder
34 Trocknungszylinder
35 Umkehrrolle
36 Trocknungsbeheizung
37 Ablaufleitung
38 Zulaufleitung
39 Aufwickelbereich
40 Drehachse/Schlichtewalze
41 Dreha./Schli.-Auftragwa.
42 Antriebswalze
43 Zugmeß-Endwalze
44 Walze
45 Rührmotor
46 Auslauf-Leitwalze
47 Rührwerk
48 Getriebe
49 Rücklauf
50 Vorlauf
51 Förderpumpe
52 Filtereinrichtung
53 Teilvorrichtung
54 Glättvorrichtung
55 Außenwandung/Behälter 24
56 Abtropfbehälter
58 Glättbereich
59 Auftragsbereich
60 Fasern
61 Schlichtefilm
62 Schlichte-Auftrag
63 Schlichte-Auftrag
64 Öffnung
65 Öffnung
66 Quetschfuge
2 Bremsen
3 Zugmeßwalze
5 Umlenkrolle
6 Leitwalze
9 Schärtrommel
10 Webkette
11 Webkettenkettenrückseite
12 Einlauf-Leitwalze
13 Meßbereich
15 Kettbaum
16 Aufwickeltrommel
17 Vorbereitungszone
18 Reinigungsvorrichtung
19 Benetzungszone
20 Walzenantrieb
21 Schlichte-Auftragwalze
22 Schlichte-Auftragwalze
23 Schlichte
24 Schlichte-Behälter
25 Schlichtewalze
26 Schlichte-Vorratstank
27 Rakelleiste
28 Rakelwalze
29 Behälterheizung
30 Saugvorrichtung
31 Trocknungsbereich
32 Trockenkammer
33 Trocknungszylinder
34 Trocknungszylinder
35 Umkehrrolle
36 Trocknungsbeheizung
37 Ablaufleitung
38 Zulaufleitung
39 Aufwickelbereich
40 Drehachse/Schlichtewalze
41 Dreha./Schli.-Auftragwa.
42 Antriebswalze
43 Zugmeß-Endwalze
44 Walze
45 Rührmotor
46 Auslauf-Leitwalze
47 Rührwerk
48 Getriebe
49 Rücklauf
50 Vorlauf
51 Förderpumpe
52 Filtereinrichtung
53 Teilvorrichtung
54 Glättvorrichtung
55 Außenwandung/Behälter 24
56 Abtropfbehälter
58 Glättbereich
59 Auftragsbereich
60 Fasern
61 Schlichtefilm
62 Schlichte-Auftrag
63 Schlichte-Auftrag
64 Öffnung
65 Öffnung
66 Quetschfuge
Vw Webkettengeschwindigkeit
Va Umfangsgeschwindigkeit
G Gerade
Va Umfangsgeschwindigkeit
G Gerade
α Winkel
β Winkelneigung
τ Umschlingungswinkel
β Winkelneigung
τ Umschlingungswinkel
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Schlichten von Webketten aus Textilgarnen
für den Webprozeß durch Auftragen einer Schlichtflotte
mittels Walzen und anschließendes Entfernen des Flottenüberschusses
mittels Walzentransport durch Entfeuchtungs- und
Trocknungszonen, bei der an eine Vorbereitungszone mit einer
Einlauf-Leitwalze anschließend wenigstens eine jeweils der
einen und der anderen Seite der Webkette zugewandten Schlichte-Auftragwalze
angeordnet ist, nach Anspruch 17 des Patents . . .
(Patentanmeldung P 41 18 076.3),
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Einhaltung des vorgewählten Schlichte-Auftrags die
Schlichte-Auftragwalzen (21, 22) mit in geringerem Abstand
unterhalb derselben angeordneten motorisch drehzahl- und/oder
drehrichtungswählbar angetriebenen Schlichtewalzen (25) versehen
sind, welche wenigstens bis zu einem Drittel ihres Umfangs in
die den unmittelbar unter den Schlichte-Auftragwalzen (21, 22)
angebrachten Behältern (24) zugeführte Schlichte (23) eintauchen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehachsen (40) der unterhalb der Schlichte-Auftragwalzen
(21, 22) angeordnete Schlichtewalzen (25) und der Drehachsen
(41) der Schlichte-Auftragswalzen (21, 22) auf einer beide
Achsen (40, 41) verbindenden Geraden (G) liegen, die gegenüber
der Senkrechten um 40° bis 60° geneigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die der Webkette (11) zugewandte Außenwandung (55) der die
Schlichte (23) enthaltenden Behälter (24) in einem Winkel (α)
gegenüber der Senkrechten verlaufen, welcher einen Neigungswinkel
zwischen der Winkelneigung (β) der Webkette (11) und derjenigen
der Geraden (G) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Umschlingungswinkel (τ) der Webkette (11) um die
Schlichte-Auftragswalzen (21, 22) im Bereich zwischen 60° und 90°
liegt.
5. Vorrichtung zum Schlichten von Webketten aus Textilgarnen
für den Webprozeß durch Auftragen einer Schlichtflotte
mittels Walzen und anschließendes Entfernen des Flottenüberschusses
mittels Walzentransport durch Entfeuchtungs- und
Trocknungszone, bei der an eine Vorbereitungszone mit einer Einlauf-Leitwalze
anschließend wenigstens eine jeweils der einen
und der anderen Seite der Webkette zugewandte Schlichte-Auftragwalze
angeordnet ist, nach Anspruch 17 des Patents . . .
(Patentanmeldung P 41 18 076.3),
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Einhaltung des vorgewählten Schlichte-Auftrags die
Schlichte-Auftragswalzen (21, 22) mit geringem Abstand unterhalb
derselben angeordneten Schlichtewalzen (25) versehen sind, und
daß die Drehachsen (40) der unterhalb der Schlichte-Auftragswalzen
(21, 22) angeordneten Schlichtewalzen (25) und die Drehachsen
der Schlichte-Auftragswalzen (21, 22) auf einer beide
Achsen (40, 41) verbindenden Geraden (G) liegen, die gegenüber
der Senkrechten um 40° bis 600° geneigt ist, und daß im Bereich
der Spalt- oder Quetschfuge (66) zwischen den beiden Walzen (21,
22, 25) die Öffnung (65) einer Zulaufleitung (38) für die
Schlichte (23) angeordnet und ein Abtropfbehälter (56) mit einer
Öffnung (64) für den Anschluß der Ablaufleitung (37) für die
Schlichte (23) versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die der Webkette (11) zugewandte Außenwandung (55) des
Schlichte-Abtropfbehälters (56) in einem Winkel (α) gegenüber
der Senkrechten verlaufen, welcher einen Neigungswinkel zwischen
der Winkelneigung (β) der Webkante (11) und derjenigen der
Geraden (G) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Umschlingungswinkel (τ) der Webkette (11) um die
Schlichte-Auftragswalzen (21, 22) im Bereich zwischen 60° und 90°
liegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Winkelneigung (β) zwischen 20° und 50° liegt.
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4205515A1 true DE4205515A1 (de) | 1993-08-26 |
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ID=25904180
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE4205515A Withdrawn DE4205515A1 (de) | 1991-06-01 | 1992-02-24 | Vorrichtung zum schlichten von webketten aus textilen garnen |
Country Status (4)
Country | Link |
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ES (1) | ES2060502B1 (de) |
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