Befestigung der Stößelwerkzeuge an Filmperforiermaschinen. Die Befestigung
der Werkzeuge am Stößel von Filmperforiermaschinen bedarf besonderer Sorgfalt wegen
der erforderlichen überaus großen Genauigkeit und Unveränderlichkeit der einzelnen
Lochabstände bei einem durch die vorgeschriebene Lochgröße bedingten verhältnismäßig
schwachen Werkzeug. Diese Schwierigkeit tritt besonders hervor bei den Mehrloch-,
insbesondere den Vierloch(-Perforiermaschinen, und wird vergrößert, wenn nach öfterem
Nachschleifen der Stempel die Fangstifte allmählich zu tief in die Schnittplatte
fassen und zu klemmen anfangen. Es ist infolgedessen erforderlich, daß entweder
alle Werkzeuge für sich oder die Lochstempel gegenüber den Fangstiften im ganzen
nachstellbar sind. Das -Einzelverstellen der Werkzeuge ist umständlich, zeitraubend
und führt zu unvermeidlichen -Ungenauigkeiten in den Lochabständen. Auf der anderen
Seite ist die bekannte Bauart der Werkzeuge derart, daB Lochstempel und Einh,ängestifte
für sich paarweise aus dem Vollen heraus gearbeitet und genau aufeinandergepaßt
je zu einem nachstellbaren Block vereinigt sind, sehr teuer und schwierig in der
HerstellunL'.
Die Erfindung bezweckt eine möglichst starre Befestigung
der einzelnen Werkzeuge unter sich und gleichzeitig Vorkehrungen deralt, da.ß die
Lochstempel durch Nachschleiften bis zum äußersten Maß ausgenutzt werden können.
Der erste Zweck wird erreicht dadurch, daß die einzelnen Werkzeuge in einem massiven
Block eines geeigneten Metalls oder einer Legierung starr vergossen werden. Hierdurch
unterscheidet sich die Erfindung von dem bekannten Verfahren, die in Schlitzen oder
sonstigen Hohlräumen eines Befestigungskörpers eingepaßten Werkzeuge nachträglich
durch Ausgießen dieser Schlitze, Löcher usw. in ihrer Lage zu sichern. Der zweite
Zweck der Erfindung bedingt die Natellbarkeit und Austauschbarkeit der Fangstifte
gegen kürzere entsprechend der fortschreitenden Abnutzung der Stempel. Näheres geht
aus den Abbildungen hervor, welche erfindungsgemäß befestigte Stempel, beispielsweise
bei einer Vierlochmaschine angewandt, veranschaulichen.Attachment of the ram tools to film perforating machines. The attachment
the tools on the ram of film perforating machines require special care
the required extremely great precision and immutability of the individual
Hole spacing for one determined by the prescribed hole size is proportionate
weak tool. This difficulty is particularly evident with the multi-hole,
especially the four-hole (perforating machines, and is enlarged if after more often
Regrinding the punch the catch pins gradually too deep into the cutting plate
grasp and start to clamp. It is therefore necessary that either
all tools for themselves or the punch compared to the catch pins as a whole
are adjustable. Adjusting the tools individually is cumbersome and time-consuming
and leads to inevitable inaccuracies in the hole spacing. On the other
On the other hand, the well-known design of the tools is such that the punch and the unit are hooked
worked in pairs from the solid and exactly matched
are each combined into an adjustable block, very expensive and difficult in the
Manufacturing
The aim of the invention is to make the fastening as rigid as possible
the individual tools among themselves and at the same time precautions so that the
Hole punches can be used to the utmost by regrinding.
The first purpose is achieved by having the individual tools in one massive
Block of a suitable metal or alloy can be rigidly cast. Through this
differs the invention from the known method, which in slots or
other cavities of a fastening body fitted tools subsequently
by pouring out these slots, holes, etc. to secure them in place. The second
The purpose of the invention is that the catch pins are portable and interchangeable
against shorter ones according to the progressive wear and tear of the stamp. More is possible
from the figures, which stamps fastened according to the invention, for example
applied to a four-hole machine, illustrate.
Es stellt dar: Abb. t die Befestigung im senkrechten Mittelschnitt,
Abb. 2 eine Draufsicht von unten, Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie C-D der Abb.
1.It shows: Fig. T the fastening in the vertical center section,
Fig. 2 is a plan view from below, Fig. 3 is a cross section along line C-D of Fig.
1.
Die je acht Lochstempel a und Fangstifte b
sind je für
sich in einem massiven Klotz c und d einer geeigneten Legierung vergossen. Während
des Gießens wird die richtige gegenseitige Lage der Werkzeuge durch Vorrichtungen
und Schablonen in bekannter Weise gesichert. Die erkalteten und an ihren Paßflächen
bearbeiteten Klötze werden sodann mit der Stempelplatte e durch je zwei Schrauben
g verbunden, während die Paßstifte f die genaue Lage der beiden Klötze sichern.
Im Laufe der Zeit wird sieh die freie Länge der Lochstempel a durch Nachschleifen
allmählich bis zu der gestrichelt gezeichneten Begrenzung a1 vermindern, die Fangstifte
b würden daher zu tief in die Schnittplatte eindringen. Man wechselt deshalb schon
vorher den Block d gegen einen zugehörigen zweiten und später dritten Block aus,
bei welchem die freie Länge der Fangstifte bi der jeweiligen Länge der durch
Nachschleifen verkürzten Stempel .eilt, pricht.The eight punches a and catch pins b are each cast separately in a solid block c and d of a suitable alloy. During casting, the correct mutual position of the tools is ensured in a known manner by means of devices and templates. The blocks that have cooled down and machined on their mating surfaces are then connected to the die plate e by two screws g each, while the dowel pins f secure the exact position of the two blocks. In the course of time, the free length of the punch a will gradually be reduced by regrinding to the limit a1 shown in dashed lines, the catch pins b would therefore penetrate too deeply into the cutting plate. Therefore, the block d is exchanged beforehand for an associated second and later a third block, in which the free length of the catch pins bi is equal to the respective length of the punch shortened by regrinding.