Verfahren zum Vereinigen von Furnierstücken zu einer Tafel. Die Erfindung
bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Schneiden
und Ineinanderfügen von schwachen Furnierhölzern, wie diese beispielsweise in Sperrholzwerken
verarbeitet «-erden.Method for joining pieces of veneer to form a board. The invention
relates to a method and apparatus for simultaneous cutting
and interlocking weak veneers such as those in plywood mills
processed «-erden.
In den Furnierschälereien entsteht durch natürliche Fehler des Holzes
sowohl wie auch durch Bruch desselben ein erheblicher Teil Abfall, der in der Weiterfabrikation
infolge mangelnder Einrichtungen als \wzholz zum Teil verloren.ging; nur die größeren
Stücke wurden geradegeschnitten, mittels eiserner Heftklammern aneinandergeheftet
oder auch mit Papierstreifen verleimt: ein zeitraubendes und kostspieliges Verfahren,
da die Heftklammern aus Eisen bestehen, bei der Weiterfabrikation also Sägen und
Werkzeuge beim Durchschneiden erheblich leiden.Natural defects in the wood occur in the veneer peeling plants
as well as a considerable amount of waste due to its breakage, which is in further production
due to a lack of facilities as \ wzholz partly lost. only the bigger ones
Pieces were cut straight, pinned together with iron staples
or glued with paper strips: a time-consuming and costly process,
since the staples are made of iron, so sawing and
Tools suffer considerably when cutting through.
Gemäß Erfindung werden nun solche Abfälle etwas übereinandergelegt
und dann in
einem Arbeitsgang gleichzeitig schwalbenschwanzartig
ausgeschni:ten und zu einer Tafel vereinigt; hierdurch wird nicht nur ganz erheblich
Zeit und Arbeit gespart, sondern auch der Materialverlust auf ein Mindestmal.) beschränkt,
indem selbst der kleine Abfall noch mit Vorteil verwendet werden kann.According to the invention, such wastes are now placed on top of one another
and then in
dovetail-like in one operation at the same time
cut out and combined into a panel; this not only becomes quite significant
Time and labor saved, but also the loss of material to a minimum.)
in that even the small waste can still be used to advantage.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
und zwar -zeigt: Abb. i die Vorrichtung in der Vorderansicht von der Einführungsseite
aus, Abb. a einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i, Abb. ; einen Schnitt nach
der Linie C'-D der Abb. i, Abb. q. einen Schnitt des übereinanderge-Iegten Holzes,
wie es der Vorrichtung zum Schneiden und Fügen zugeführt wird, Abb.5 das fertig
gefügte und vereinigte Holz mit den sich bildenden Abfällen g und r unterhalb und
oberhalb, Abb.6 eine aus mehreren Abfällen fertig vereinigte Platte, Abb.7 eine
Ansicht der Vorrichtung von rechts, die übrigens der linken Seite gleicht, nur daß
alle Einrichtungen entgegengesetzt liegen.In the drawings, an embodiment of the invention is shown,
namely -shows: Fig. i the device in the front view from the insertion side
from, Fig. a a section along the line A-B of Fig. i, Fig.; a cut after
the line C'-D of Fig. i, Fig. q. a cut of the stacked wood,
as it is fed to the device for cutting and joining, Fig.5 that finished
joined and united wood with the waste g and r below and
Above, Fig.6 a plate assembled from several pieces of waste, Fig.7 one
View of the device from the right, which by the way resembles the left side, only that
all bodies are opposite.
Die Vorrichtung besteht aus den Böcken a, a,
an welchen der
untere Holm mit dem Tisch b fest angebaut ist. Das Druckstück c ist beweglich angeordnet,
ebenfalls der obere Holm f mit dem Druckstück d, je für sich. Alle diese Teile «-erden
in den Böcken a, a in senkrechter Richtung gemeinsam geführt. In die Holme
b und f ist je ein schwalbenschwanzartig gearbei:etes Stahlmesser
eingesetzt, welche genau ineinanderpassend wieder in den Druckstücken c und d geführt
werden (Abb. ;).The device consists of the brackets a, a, on which the lower spar with the table b is firmly attached. The pressure piece c is movably arranged, as is the upper spar f with the pressure piece d, each for itself. All these parts -earth in the trestles a, a together in a vertical direction. A dovetail-like steel knife has been inserted into each of the bars b and f , which are guided back into the pressure pieces c and d so that they fit exactly into one another (Fig.;).
Abb. i und a stellen die Vorrichtung im Zustande des fertig gefügten
Furniers dar; 1r ist das Furnier, während durch ihre Federung die Druckstücke c
und d die entstandenen _NIesserabfälle g und r aufgenommen haben (Abb. 5). Die Druckstücke
c und cl
sind durch die Schraubenbolzen i verstellbar und durch Federn k elastisch
gehalten, damit dieselben sich der Holzstärke anpassen können. Das Druckstück d
ist in Ruhe dem Holm f etwas vorgestellt, um beim Arbeitsgang vor dem Eingriff des
Messers g das Werkstück zunächst festzuhalten, es tritt dann bei Vollendung des
Arbeitsganges so weit zurück, daß der Messerabschnitt aufgenommen wird. Das Druckstück
c ist in Ruhe der Messerkante des unteren Holms b gleichgestellt und weicht nur
dem Messerabfall während des Arbeitsganges aus, nimmt dieses auf und wird so lange
durch heil m, der durch die Ft der p angezogen wird (Abb. 3 ) , in
seiner erzwungenen Stellung gehalten, bis beim Aufwärtsgang des Holms f auch das
Druckstück d sich von dem Werkstück losgelöst hat. Beim weiteren Aufwärtsgang des
Holms f ziehen die Auslösestücke o den Hebel ta und damit auch Keil nt wieder zurück-,
wodurch das Druckstück c wieder in seine Urstellung zurückkehrt. Diese Wirkungsweise
zeigt Abb. ; . Die gleiche Abbildung zeigt auch die Verstellbarkeit für die jeweilige
Furnierstärke durch den Keil s, welcher durch die Gewindespindel t nach Bedarf bewegt
wird, bis die gewünschte Furniers-.ärke erreicht ist,. Da die Vorrichtung mil Exzenterantrieb
versehen wird, welcher nach jedem Arbeitsgange (einmaliger Umdrehung) die Höchststellung
einnimmt, ist größte Sicherhei: beim Einlegen gewährleistet. Die Arbeitsleistung
erfordert etwa die Zeit einer Sekunde.Fig. I and a show the device in the state of the finished joined veneer; 1r is the veneer, while the springs c and d have absorbed the resulting _NIesser waste g and r (Fig. 5). The pressure pieces c and cl are adjustable by the screw bolts i and held elastic by springs k so that they can adapt to the wood thickness. The pressure piece d is at rest the spar f somewhat in order to first hold the workpiece during the operation before the engagement of the knife g, it then recedes so far on completion of the operation that the knife section is picked up. The pressure piece c is at rest equal to the knife edge of the lower spar b and only avoids the knife waste during the operation, picks it up and is held in its by Heil m, which is attracted by the Ft of the p (Fig. 3 ) Forced position held until the upward movement of the spar f and the pressure piece d has become detached from the workpiece. During the further upward movement of the spar f, the release pieces o pull the lever ta and thus also wedge nt back again, as a result of which the pressure piece c returns to its original position. This mode of operation is shown in Fig.; . The same figure also shows the adjustability for the respective veneer thickness using the wedge s, which is moved as required by the threaded spindle t until the desired veneer thickness is reached. Since the device is equipped with an eccentric drive, which takes the highest position after each work cycle (single rotation), the greatest safety is guaranteed when inserting. The work performance takes about one second.
Der Arbeitsgang ist kurz folgender: Die Furnierstücke werden, wie
in Abb..l dargestellt, unter die Messer g gelegt, so daß die angedeutete Mittellinie
unter die Schneiden der Messer kommt. Die Vorrichtung wird nun durch einen Fußrücker
in Tätigkeit gesetzt. Die Zugstangen L ziehen den Holm f nach unten, wobei zunächst
das Druckstück d auf das Furnier aufsetzt und dasselbe festhält. Die Federn k gestatten
nun ein weiteres Vordringen des Holms f bis zum Durchschneiden des Holzes, während
zugleich die Druckstücke c und d um die Furnierstärke ausweichen und so die Messerabfälle
aufnehmen. Hierauf kehrt die Maschine in allen ihren Teilen in ihre Anfangsstellung
zurück und ist für den nächsten Arbeitsgang-frei.The process is briefly as follows: The veneer pieces are how
shown in Fig..l, placed under the knife g, so that the indicated center line
comes under the cutting edge of the knife. The device is now supported by a footrest
put into action. The tie rods L pull the spar f downwards, initially
the pressure piece d rests on the veneer and holds it in place. Allow the springs k
now a further advance of the spar f until cutting through the wood, while
at the same time the pressure pieces c and d evade the thickness of the veneer and so the knife waste
take up. The machine then returns to its starting position in all its parts
back and is free for the next step.