Füllfederhalter mit verschiebbarem Kolben. Die Erfindung bezieht sich
auf Füllfederhalter, bei denen ein im Tintenbehälter verschiebbarer Kolben zum Füllen
dient. Es sind verschiedene Bauarten solcher Selbstfüller bekannt. Eine Ausführungsform
derselben besitzt einen auf seiner Stange begrenzt verschiebbaren Kolben mit Durchflußöi-tnungen,
die sich beim Herausziehen des Kolbens schließen, - so daß die Tinte angesaugt wird,
und die sich beim erneuten Eindrücken des Kolbens öffnen, so daß die Tinte hinter
den Kolben treten kann. Eine zweite Ausführungsform ist ähnlich eingerichtet, nur
mit dein Unterschiede, daß die Durchflußöffnungen des Kolbens beim Herausziehen
offen und beim Eindrücken geschlossen sind, so daß sich hinter dem Kolben .ein Vakuum
bildet., das, sobald die Durchflußöffnungen sich kurz vor oder nach Erreichung der
Kolbenendlage wieder öffnen, Tinte hinter den Kolben saugt.. Bei einer dritten Ausführungsform
endlich ist der Kolben voll ausgebildet und auf dem größten Teil seines Hubes dichtend
in den Tintenbehälter eingepaßt, letzterer - aber kurz vor dem der völligen Einschiebung
des Kolbens entsprechenden Hubende etwas erweitert, so daß, nachdem der Kolben herausgezogen
und wieder .eingeschoben ist, infolge des hinter ihm entstandenen Vakuums die Tinte
an der erweiterten Stelle um ihn herum eingesaugt wird.Fountain pen with sliding plunger. The invention relates to
on fountain pens with a piston that can be moved in the ink tank for filling
serves. Various types of self-filler are known. One embodiment
the same has a piston with flow openings, which can be moved to a limited extent on its rod,
which close when the piston is pulled out - so that the ink is sucked in,
and which open when the plunger is pushed in again, leaving the ink behind
can kick the piston. A second embodiment is set up similarly, only
with your differences that the flow openings of the piston when pulling out
are open and closed when pressed in, so that there is a vacuum behind the piston
Forms. That, as soon as the flow openings are shortly before or after reaching the
Open the piston end position again, ink sucks behind the piston .. In a third embodiment
finally the piston is fully developed and sealing over the greater part of its stroke
fitted into the ink container, the latter - but just before the complete insertion
of the piston corresponding stroke end somewhat expanded, so that after the piston is pulled out
and again. is pushed in, as a result of the vacuum created behind it, the ink
sucked in at the expanded area around it.
Alle diese Füllfederhalter haben den lachteil,
daß
sie sich nicht völlig leer schreiben lassen und daß häufig sogar die ganze hinter
dem Kolben befindliche Tintenmenge festgehalten wird, ohne zur Schreibfeder zu strömen.
Diese Erscheinung 'hat ihren Grund darin, daß die Tinte infolge ihrer Adhäsion an
den inneren Teilen des Halters und infolge ihrer Oberflächenspannung daran gehindert
wird, die im Kolben oder um ihn herum vorgesehenen Öffnungen zu durchfließen, wenn
diese nicht außergewöhnlich groß gemacht sind, was sich meistens bei normalen Abmessungen
des Halters verbietet. -Dieser L`belstand wird gemäß der Erfindung dadurch beseitigt,
daß von den eigentlichen Tintenwegen getrennte Luftwege vorgesehen sind, die derrart
bemessen oder angeordnet sind, daß sie in der vom Kolben während des Schreibens
eingenommenen La- -e ein I'berströmien von Luft aus dem Raum vor dem Kolben nach
dem Raum hinter ihm zulassen.All of these fountain pens have the laughing part
that
they can not be written completely blank and that often even the whole behind
the amount of ink located in the piston is retained without flowing to the pen.
This phenomenon is due to the fact that the ink as a result of its adhesion to
the inner parts of the holder and prevented from doing so due to their surface tension
will be able to flow through the openings provided in or around it, if
these are not made exceptionally large, which is usually the case with normal dimensions
of the keeper forbids. -This l'belstand is eliminated according to the invention,
that separate air paths are provided from the actual ink paths, which derrart
sized or arranged to be in the position of the piston while writing
occupied La- -e a I'berströmien of air from the space in front of the piston after
allow the space behind him.
Die Zeichnung veranschaulicht die Anwendung der Erfindung .auf die
drei oben genannten Ausführungsformen bekannter Füllfederhalter. -In der Ausführungsform
der Abb. i ist der mit einer mittleren Öffnung i versehene Kolben 2 auf seiner Stange
3 zwischen zwei Anschlägen -. und 5 verschiebbar, von denen: der an der Vorderseite
des Kolbens 2 liegende Anschlag .l die Öffnung i beim Herausziehen des Kolbens 2
aus dem Tintenbehälter 6 schließt und der mit Durchbrechungen 7 versehene hintere
Anschlag 5 beim erneuten Hineindrücken dies Kolbens 2 einen Durchtritt der Tinte
durch die Öffnung i, di° Durchbrechugen 7 und dien Zwischenraum zwischen dem Anschlag
5 und der Behälterwand nach der Hinterseite des Kolbens 2 gestattet. In gefülltem
Zustande des Halters und während des Schreibens befindet sich der Kolben 2 also
im wesentlichen in der Lage der Abb. i. Die Erfahrung lehrt nun, daß die Tinte durch
ihre "Adhäsion und Oberflächenspannung leicht daran gehindert wird, beim Schreiben
in umgekehrter Richtung von der Hinterseite des Kolbens durch die verschiedenen
Durchflußöffnungen hindurch nach dessen Vorderseite und damit dem Tintenleiser 8
der Schreibfeder zu strömen, und 2dal3 sich vielmehr .nur die Tinte, welche sich
in dem den Anschlag .l umgebenden Rauara befindet, leer schreibt. Dieser übelstand
ist gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, dal3 an der Innenwand des Tintenbehälters
beispielswei-e zwei Nuten 9 vorgesehen sind, die in der Schreiblage des Kolbens
2 dessen Vorder- und Hinterseite miteinander verbindend wesentlich enger als die
Bohrungen i sind und den Durchtritt von Luft zulassen. Sie ermög.ächen sicher ein
völliges Leerschreiben des Halters.The drawing illustrates the application of the invention
three above-mentioned embodiments of known fountain pens. -In the embodiment
of Fig. i is the piston 2 provided with a central opening i on its rod
3 between two stops -. and 5 sliding, of which: the one at the front
of the piston 2 lying stop .l the opening i when pulling out the piston 2
from the ink tank 6 closes and the rear one provided with openings 7
Stop 5 when pushing in again this piston 2 allows the ink to pass
through the opening i, di ° breakthroughs 7 and the space between the stop
5 and the container wall to the rear of the piston 2 allowed. In filled
The piston 2 is therefore in the state of the holder and during writing
essentially in the position of Fig. i. Experience now teaches that the ink carries through
their 'adhesion and surface tension is easily hindered when writing
in the opposite direction from the rear of the piston through the various
Flow openings through to its front side and thus to the ink suppressor 8
to flow from the quill, and rather only the ink that is
in the rauara surrounding the stop .l, writes blank. This evil
is eliminated according to the invention, that on the inner wall of the ink container
for example two grooves 9 are provided, which are in the writing position of the piston
2 whose front and rear sides connect with each other much closer than the
Holes i are and allow the passage of air. They certainly enable a
complete blank writing by the holder.
In der Ausführungsform der Abb. 2 ist der Kolben io voll ausgebildet
und fest mit einer Stange i i verbunden. Der Tintenbehälter 12 läuft dafür an seinem
Schreibfederende in eine Erweiterung 13 aus. Wird der Kolben io herausgezogen, so
läßt seine stulpförrnige Manschette ioa die verdrängte Luft durch, und wird er dann
wieder eirigesehoben, so entsteht hinter ihm ein Vakuum, das, sobald der Kolben
1 o in die Erweiterung 13 des Tintenbehälters 12 :eintritt, die Tinte um ihn herum
in den Raum hinter ihm einsaust. Auch hier muß also während des Schreibens die Tinte
rückwärts wieder den engen Ringraum zwischen dem Kolben i o und der Innenwandung
des Tintenbehälters 12 durchströmen, woran :sie durch ihre Adhäsion und Oberflächenspannung
gehindert wird. ,Diese Behinderung ist gemäß der Erfindung dadurch aufgehoben, daß
die Kolbenstange i i mit einer zentralen Bohrung 1,1 versehen ist, die an der Vorderseite
des Kolbens io mündet und mit dem Raum hinter dem Kolben i o durch eine in der Schreiblage
des Halters oberhalb des Tintenspiegels liegende Öffnung 15 in Verbindung steht.
Die so geseh.affene Luftverbindung zwischen den beiden Kolbenseiten kann durch,ein
Ventil ,geschlossen werdien, dessen Nadel 16 innerhalb der Kolbenstange i i verschiebbar
ist, mittels eines auf die Kolbenstange aufsehraubbaren Knopfes 17 bewegt werden
kann 'und einen zwischen der Mündung der Bohrung 1.1 und der Öffnung 15 liegenden
konischen 'Sitz 18 abzudichten. vermag. Wird während des Schreibens dieses Ventil
geöffnet, so kann Luft von der Vorderseite des Kolbens i o nach dessen Hinterseite
dringen und der Halter sich völlig leer schreiben. Beim Herauszichen und beim Einschieben
des Kolbens i o bleibt das Ventil geschlossen.In the embodiment of Fig. 2, the piston io is fully formed
and firmly connected to a rod i i. The ink container 12 runs for this on his
Nib end into an extension 13. If the piston is pulled out, so
his cuff allows the displaced air to pass through, and then he becomes
lifted again, a vacuum is created behind it, which, as soon as the piston
1 o into the extension 13 of the ink container 12: enters the ink around it
dash into the room behind him. Here, too, the ink must be used while writing
backwards again the narrow annular space between the piston i o and the inner wall
of the ink container 12 flow through what: they through their adhesion and surface tension
is prevented. , This handicap is eliminated according to the invention in that
the piston rod i i is provided with a central bore 1.1, which is at the front
of the piston io opens and with the space behind the piston i o through one in the writing position
of the holder above the ink level opening 15 is in communication.
The air connection created in this way between the two sides of the piston can go through, a
Valve, are closed, the needle 16 of which is displaceable within the piston rod i i
is to be moved by means of a button 17 which can be screwed onto the piston rod
can 'and one lying between the mouth of the bore 1.1 and the opening 15
conical 'seat 18 to seal. able. Will while writing this valve
open, so air can from the front of the piston i o to its rear
penetrate and the holder write completely blank. When pulling out and when pushing in
of the piston i o the valve remains closed.
Die Ausführungsform der Abb.3 und .l ähnelt äußerlich derjenigen nach
Abb. i, wirkt aber mit dem Unterschied, daß die Durchflußöffnungen des Kolbens beim
Herausziehen offen. sind und sich beim erneuten Einschieben schließen. Der Kolben
i9 ist auf der Verlängerung 2o der Kolbenstange 21 frei beweglich und besitzt eine
große mittlere Durchflußöffnung 22, die, sobald der Kolben i9 sich mit seinem Dichtungskranz
23 gegen die elastische Platte 24. an dem verdickten Ende der Kolbenstange 21 1°gt
- also beim Eindrücken -, sich "schließt und während des Herausziehens des Kolbens,
wenn dieser an. dein Anschlag 25 anliegt, offen bleibt, da letzterer, wie aus Abb.
a ersichtlich, beispielsleise dopp-el-T-förmig gestaltet ist, also die Mündung der
Öffnung 22 niemals ganz verdecken
kann, Hat 'sich nach Herausziehen,
und Wiederein,schieben des Kolbens hinter ihm ein Vakuum gebildet, so wird, wenn
der Kolben die Lage der Abb. 3 erreicht hat, auf die Kolbenstange von 'Hand oder
durch eine Feder ein Zug ausgeübt, der die Dichtungsflächen -23 und 2¢ voneinander
trennt, und die Tinte wird -durch das Vakuum, die Kolbenbolirung 22 durchströmend,
'angesaugt. Während .des Schreibens läuft sie den umgekehrten, wieder durch Adhäsion
und Oberflächenspannung behinderten Weg zurück. Diese Behinderung wird gemäß der
Erfindung dadurch aufgehoben, daß die Verlängerung 2o der Kolbenstange eine mittlere
Bolirung 26 erhalten hat, -deren Mündung an der Vorderseite des Kolbens i9 liegt,
und die durch Öffnungen 27 mit dem Raum hinter dem Kolben in Verbindung steht. Beim
Einschieben 'des Kolbens sind diese Öffnungen 27, wenn die Dichtungsflächen 23 und
24 miteinander in Berührung ,stehen, unwirksam, so daß sich ein Vakuum hinter dem
Kolben bilden kann. Die Wirkung dieser Luftverbindung kann noch 'dadurch unterstützt
werden, daß in die Bohrung ein zur Vermeidung des Anhaftens von Tinte an seinem
Ende zweckmäßig abgeschrägtes Rohr 28 hineinragt, das durch den Kanal 29 mit der
Zuführungsnut 3o des Tintenleiters 31 und demnach mit der Außenluft in Verbindung
steht. Die wagerechte Lage und die Kleinheit der Kanäle 2; verhindern in der Schreiblage
ein Eindringen von Tinte in die Bohrung des "feiles 2o und in das Rohr 28.The embodiment of Fig.3 and .l is outwardly similar to that of
Fig. I, but works with the difference that the flow openings of the piston at
Pull out open. and close when they are pushed back in. The piston
i9 is freely movable on the extension 2o of the piston rod 21 and has a
large central flow opening 22, which, as soon as the piston i9 is attached to its sealing ring
23 against the elastic plate 24. at the thickened end of the piston rod 21 1 ° gt
- so when pressing -, "closes" and while pulling out the piston,
if this is on. your stop 25 is applied remains open, since the latter, as shown in Fig.
a can be seen, for example, is designed in a double-el-T-shape, so the mouth of the
Never cover opening 22 completely
can, after pulling out,
and back in, pushing the piston behind it creates a vacuum, so when
the piston has reached the position in Fig. 3, on the piston rod by hand or
a spring exerts a tension that separates the sealing surfaces -23 and 2 ¢ from one another
separates, and the ink is - by the vacuum, the piston bole 22 flowing through,
'sucked. While writing, it does the opposite, again through adhesion
and surface tension obstructed way back. This handicap is determined according to the
Invention canceled by the fact that the extension 2o of the piston rod is a middle one
Has received bolting 26, -whose mouth is at the front of the piston 19,
and which communicates through openings 27 with the space behind the piston. At the
Insertion 'of the piston are these openings 27 when the sealing surfaces 23 and
24 in contact with each other, standing, ineffective, so that there is a vacuum behind the
Pistons can form. The effect of this air connection can be supported by it
be that in the bore to prevent ink from sticking to his
End appropriately beveled tube 28 protrudes through the channel 29 with the
Supply groove 3o of the ink duct 31 and therefore in communication with the outside air
stands. The horizontal position and the smallness of the channels 2; prevent in the writing position
Penetration of ink into the bore of the file 20 and into the tube 28.
Wie Abb. 5 zeigt, kann die Verlängerung 2o der Kolbenstange 21 anstatt
mit öffnungen 27 versehen zu sein, auch in ganzer Länge der Innenbohrung 26 mit
doppelseitigen. Schlitzen 32 versehen werden, unter gl@eichzeitiger Anbringung des
Luftzuführungsrohres 28. Bei dieser Ausbildung sind die Tintenwege in vorteilhafter
Weise vergrößert.As Fig. 5 shows, the extension 2o of the piston rod 21 instead
to be provided with openings 27, also along the entire length of the inner bore 26
double-sided. Slots 32 are provided, while at the same time attaching the
Air supply tube 28. In this design, the ink paths are more advantageous
Way enlarged.
Wenn in der bisherigen Beschreibung die einzelnen Ausführungsmöglichkeiten
der Erfindung je bei verschiedenen bekannten Halterformen :erläutert wurden, so
soll damit nicht gesagt sein, daß sie gerade auf diese. beschränkt sind. Beispielsweise
können die Nuten 9 nach Abb. i eb:ensogut bei dem Halter nach Abb. ; verwendet werden.If in the previous description the individual design options
of the invention each with different known holder forms: were explained, so
That is not to say that they are just referring to this. are limited. For example
the grooves 9 according to Fig. i eb: as well with the holder according to Fig.; be used.