DE4127776C2 - Klammerverschluß eines Reaktordeckels - Google Patents
Klammerverschluß eines ReaktordeckelsInfo
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- B01J3/03—Pressure vessels, or vacuum vessels, having closure members or seals specially adapted therefor
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16J13/02—Detachable closure members; Means for tightening closures
- F16J13/06—Detachable closure members; Means for tightening closures attached only by clamps along the circumference
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Description
Die Erfindung betrifft einen Klammerverschluß eines Reaktordeckels für Hochdruck
reaktoren, mit einer hydraulischen Spannvorrichtung und einem Zuganker, der an
einem ersten Ende der mehrteiligen ringförmigen Klammer befestigt und durch das
zweite Klammerende geführt ist, wobei die Klammer nach dem Verschließen von
einer auf dem Zuganker angebrachten Mutter unter Spannung gehalten wird.
Die Deckel von Hochdruckreaktoren werden üblicherweise mit dreiteiligen Klammern
lösbar mit dem Reaktorbehälter verbunden. Die Innenseite jedes Klammerteils weist
ein trapezförmiges Profil auf, in das die keilförmigen Außenflansche des Reaktorbe
hälters und des Deckels eingreifen. Beim Zusammendrücken der Klammer werden
daher der Deckelrand und der Rand des Reaktorbehälters fest aufeinandergepreßt.
Eine derartige dreiteilige Klammer wird in dem die Hochdrucktechnik behandelnden
Fachbuch von W.R.D. Manning und S. Labrow, "High Pressure Engineering",
LEONARD HILL-LONDON, 1971, auf den Seiten 283 bis 285 dargestellt.
Insbesondere der dort so bezeichnete "Vickers-Anderson joint" (siehe Abb.
13.9 auf S. 284) ist ein Beispiel für die oben genannte dreiteilige Klammer. Im letz
ten Absatz auf Seite 283 des Fachbuchs von Manning et al. wird erläutert, wie beim
Zusammenbau des "Vickers-Anderson joint" eine axiale Druckkraft zwischen den
Hauptkomponenten aufgebaut wird. Bei dem hier vorliegenden eingangs genannten
Klammerverschluß wird diese Druckkraft zwischen den Flanschen von Reaktordec
kel und Reaktorbehälter erzeugt. Zwischen den Flanschdichtflächen ist wie üblich
eine Dichtung vorgesehen, die dieser Druckkraft ausgesetzt ist. Die aufzubringende
Druckkraft muß größer als die Summe von Betriebsdichtungskraft und axial wirken
der Innendruckkraft sein, andernfalls hält der Verschluß nicht gegen den Hochdruck
dicht. Ohne Dichtheit des Verschlusses ist jedoch Hochdruck nicht darstellbar.
Um die dreiteilige Klammer unter Spannung zu bringen und zu halten, sind mehrere
Möglichkeiten bekannt. Zum einen werden die Klammerenden mit einer Links-
Rechts-Gewindespindel über drehbare Muttern zusammengezogen. Dabei treten
extrem hohe Zug- und Druckkräfte im Spindelbereich auf, die an den drehbaren
Muttern zu starken Reibungskräften führen. Kantenpressungen am Gewinde sind die
Folge. Beim Zusammenpressen der Klammerenden bewegen diese sich nicht ge
radlinig, sondern auf einer gekrümmten Bahn aufeinander zu. Diese zusätzliche
Drehbewegung wird durch die Drehbarkeit der genannten Muttern ausgeglichen. Die
auftretenden starken Reibungskräfte erschweren jedoch sehr den gewünschten Be
wegungsausgleich.
Derartige dreiteilige Klammern, die mit Links-Rechts-Gewindespindeln gehandhabt
werden, setzt beispielsweise die Fa. DESTEC ENGINEERING Ltd.,
Washingborough, England, in den von ihr vertriebenen, lösbaren Rohr-/Rohr-Kupp
lungen ein. Setzte man eine derartige Konstruktion für den Klammerverschluß eines
Reaktordeckels für Hochdruckreaktoren ein, träte übermäßiger Verschleiß der Spin
delgewinde auf. Insbesondere beim Lösen des Verschlusses eines Hochdruckreak
tors sind erhebliche Losbrechkräfte aufzubringen, um die konischen Klammerflächen
von den konischen Gegenflächen der Flansche zu lösen. Über diese Flächen wird
nämlich die im Betrieb auf den Hochdruck-Reaktordeckel einwirkende Innendruck
kraft in den Reaktormantel als Axialkraft eingeleitet. Unter der Wirkung dieser Kraft
neigen die konischen Flächen zum Fressen.
Bei einem anderen bekannten Klammerverschluß der Bauart "Vickers-Anderson
joint" hat die Links-Rechts-Gewindespindel als Bewegungsgewinde nur die Los
brechkräfte beim Öffnen der Klammer zu überwinden. Der eigentliche Schließvor
gang wird über einen vor der Bewegungsspindel angebrachten Schraubenbolzen
bewirkt, der hydraulisch vorgespannt wird. Das Öffnen der Klammer kann jedoch
nicht hydraulisch vorgenommen werden. Nachteilig ist außerdem, daß beim Öffnen
das Bewegungsgewinde zur Selbsthemmung neigt.
Die DE-OS 26 11 376 beschreibt einen Verschluß mit mehreren C-förmigen Bügeln,
die zwecks Eingriff mit den Flanschen schwenkbar sind. Eine axiale Druckkraft, wie
es die vorliegende Erfindung tut, kann mit diesen C-förmigen Bügeln nicht aufge
bracht werden.
Vielmehr wird im ersten Absatz der Beschreibung in DE-OS 26 11 376 ausdrücklich
mitgeteilt, daß keine Spannvorrichtungen vorgesehen sind, die die Flansche und die
zwischen ihnen angeordnete Weichdichtung gegeneinander drücken.
Der in der DE-OS 26 11 376 beschriebene Verschluß kann deshalb nicht als Klam
merverschluß bei einem Hochdruckreaktor eingesetzt werden.
Die BE-PS 524460 betrifft eine Färbe-Kufe aus der Textiltechnik. Die Dichtung der
Färbe-Kufe mit dem Deckel wird mittels eines Siphon-Geruchsverschlusses herge
stellt. Dazu taucht der Vorsprung der Deckeldichtfläche in die Nut des Kufenflan
sches ein, wobei die Nut vorzugsweise mit Wasser gefüllt ist. Ein derartiger Kufen-
Verschluß ist für den Einsatz an einem Hochdruckreaktor ungeeignet.
Die US-PS 3,144,165 beschreibt einen Klammerverschluß mit einer mehrteiligen,
ringförmigen Klammer. Jedoch weist die Innenseite der Klammer ein rechtwinkliges
Profil mit parallelen Anlageflächen auf.
Die Klammerinnenseite besitzt jedoch kein trapezförmiges Profil, wie dies bei der
vorliegenden Erfindung der Fall ist. Die in der US-PS 3,144,165 mitgeteilte Klammer
ist also ungeeignet für den Einsatz in Hochdruckreaktoren, weil mit dem rechtwink
ligen Innen-Profil der Klammer keine axiale Druckkraft erzeugt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Klammerverschluß der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei dessen Schließen und Öffnen der ein Gewinde tra
gende Zuganker nicht unter hoher Spannung steht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Spannvorrichtung als ein doppeltwir
kender Hydraulikzylinder mit einer Kolbenstange ausgebildet ist, mit dem der
Zuganker lösbar verbunden ist und daß das Zylinderrohr des Hydraulikzylinders sich
an dem zweiten Klammerende abstützt. Die beim Öffnen und Schließen der Klam
mer erforderlichen Kräfte werden von dem Hydraulikzylinder aufgebracht, ohne daß
während dieses Vorgangs der Zuganker im Gewinde gedreht werden muß. Sowohl
zum Öffnen als auch zum Schließen der Klammer wird die Hydraulik eingesetzt. Die
gesamt Hubbewegung wird in einem Arbeitsgang mit dem Hydraulikzylinder durch
geführt. Nach Beendigung des Spannvorgangs wird die Mutter von Hand auf dem
Gewinde des Zugankers bis zum Anschlag gedreht. Nach dem Spannen des Klam
merverschlusses kann die hydraulische Spannvorrichtung abgebaut werden, wenn
die im Reaktorbereich auftretenden Temperaturen dies erfordern.
Bei der Befestigung der Kolbenstange mit dem Zuganker ist es besonders vorteil
haft, wenn die Kolbenstange ein Hohlzylinder ist, in den der Zuganker eingeschraubt
ist.
Zum Ausgleich der Drehbewegung der Klammerenden wird vorgeschlagen, daß das
Zylinderrohr mit dem zweiten Klammerende über eine Druckplatte verbunden ist, die
zum Ausgleich der Drehbewegung der Klammerenden beweglich an dem zweiten
Klammerende anliegt.
Um beim Lösen des Klammerverschlusses das Abheben der Druckplatte von dem
zweiten Klammerende zu verhindern, werden lösbare Verbindungselemente zwi
schen der Druckplatte und dem zweiten Klammerende vorgeschlagen. In einer wei
teren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Zuganker durch die Druckplatte geführt.
Zum Ausgleich der Drehbewegung der Klammerenden wird außerdem vorgeschla
gen, daß der Zuganker beweglich an dem ersten Klammerende, insbesondere mit
einem im ersten Klammerende drehbar angeordneten Bolzen befestigt ist.
Um nach dem Spannen des Klammerverschlusses das Anziehen der Mutter auf eine
einfache Weise zu ermöglichen, ist das Zylinderrohr an der Druckplatte über eine
rohrförmige Verlängerung befestigt, die eine das Drehen der Mutter ermöglichende
Aussparung aufweist.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht in schematischer Darstellung auf einen Klammerverschluß
gemäß der Erfindung nach der Demontage der hydraulischen Spannvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II von Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht bzw. ein Längsschnitt durch die an den Klammerenden anlie
gende hydraulische Spannvorrichtung gemäß der Erfindung und
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV von Fig. 3.
Der Klammerverschluß besteht nach Fig. 1 aus drei Segmenten 1, die über Drehge
lenke 2 miteinander verbunden sind. Die Klammer wird von einem Zuganker 3 und
einer Mutter 4 unter Spannung gehalten.
Die Klammersegmente 1 weisen nach Fig. 2 an ihrer Innenseite eine trapezförmige
umlaufende Nut 5 auf, in die keilförmige Außenflansche 6 und 7 von Reaktordec
kel 8 und Reaktorbehälter 9 eingreifen. Beim Zusammenziehen der Klammer wird
daher der Reaktordeckel 8 auf den Reaktorbehälter 9 gepreßt.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Klammerverschlusses mit
montierter hydraulischer Spannvorrichtung. Hier wie in den anderen Figuren be
zeichnen gleiche Bezugszahlen gleiche Teile. Der Einfachheit halber sind der Re
aktordeckel und der Reaktorbehälter nicht dargestellt.
Die Spannvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem doppeltwirkenden Zylin
der, dessen Kolben also in beiden Richtungen hydraulisch bewegbar ist. In die hohle
Kolbenstange 10 ist der Zuganker 3 geschraubt. Das Zylinderrohr 11 ist über eine
rohrförmige Verlängerung 12 an eine Druckplatte 13 angeflanscht, die an der ge
genüberliegenden Seite einen walzenförmigen Vorsprung 14 trägt. Dieser liegt an
der Außenfläche des zweiten Klammerendes 15 an. Durch die Druckplatte 13 mit
ihrem walzenförmigen Vorsprung 14 ist der Zuganker 3 geführt, wie auch aus Fig. 4
ersichtlich ist. Der Zuganker 3 verläuft weiter durch eine Bohrung 16 in dem zweiten
Klammerende 15 und ist in einem mit einem Gewindesackloch versehenen drehba
ren Bolzen 17 eingeschraubt. Der Bolzen 17 ist im ersten Klammerende 18 um seine
Achse drehbar angeordnet, so daß die beim Spannen und Lösen der Klammer auf
tretende Drehbewegung der Klammerenden 15, 18 ausgeglichen werden kann.
Beim Spannen des Klammerverschlusses wird wie folgt vorgegangen. Hydraulik
flüssigkeit strömt in eine erste Zylinderklammer 19, so daß sich der Kolben 20 mit
der Kolbenstange 10 und dem Zuganker 3 von den Klammerenden 15, 18 wegbe
wegt und diese zusammengezogen werden. Die dabei auftretende Drehbewegung
der Klammerenden 15, 18 wird zum einen durch eine Drehbewegung des Bol
zens 17 um die eigene Längsachse und zum anderen durch eine Drehbewegung
des walzenförmigen Vorsprungs 14 der Druckplatte 13 ausgeglichen. Wenn die er
forderliche Spannung des Klammerverschlusses erreicht ist, wird die auf dem Ge
winde des Zugankers 3 sitzende Mutter 4 in Richtung auf die Klammerenden 15, 18
geschraubt, bis sie an der Druckplatte 13 anliegt. Um diese von Hand durchzufüh
rende Verschraubung vorzunehmen, ist eine Aussparung 21 in der rohrförmigen
Verlängerung 12 des Zylinderrohrs 11 vorgesehen. Dann wird die hydraulische
Spannvorrichtung demontiert.
Zum Lösen des Klammerverschlusses werden Haltelaschen 22 (Fig. 4) an dem wal
zenförmigen Vorsprung 14 der Druckplatte 13 und dem zweiten Klammerende 15
angebracht, so daß die Druckplatte 13 lösbar an dem zweiten Klammerende 15 be
festigt ist. Nach dem Lösen der Mutter 4 wird Druck auf die zweite Zylinderkam
mer 23 gegeben, so daß sich das Zylinderrohr 11 und das mit diesem über die
rohrförmige Verlängerung 12, die Druckplatte 13 und den walzenförmigen Vor
sprung 14 verbundene zweite Klammerende 15 von dem ersten Klammerende 18
wegbewegt.
Bezugszeichenliste
1 Klammersegment
2 Drehgelenk
3 Zuganker
4 Mutter
5 Nut
6 Außenflansch
7 Außenflansch
8 Reaktordeckel
9 Reaktorbehälter
10 Kolbenstange
11 Zylinderrohr
12 rohrförmige Verlängerung
13 Druckplatte
14 walzenförmiger Vorsprung
15 zweites Klammerende
16 Bohrung
17 Bolzen
18 erstes Klammerende
19 erste Zylinderkammer
20 Kolben
21 Aussparung
22 Haltelasche
23 zweite Zylinderkammer
2 Drehgelenk
3 Zuganker
4 Mutter
5 Nut
6 Außenflansch
7 Außenflansch
8 Reaktordeckel
9 Reaktorbehälter
10 Kolbenstange
11 Zylinderrohr
12 rohrförmige Verlängerung
13 Druckplatte
14 walzenförmiger Vorsprung
15 zweites Klammerende
16 Bohrung
17 Bolzen
18 erstes Klammerende
19 erste Zylinderkammer
20 Kolben
21 Aussparung
22 Haltelasche
23 zweite Zylinderkammer
Claims (5)
1. Klammerverschluß eines Reaktordeckels (8) für Hochdruckreaktoren, bei dem
der Reaktordeckel lösbar mit dem Reaktorbehälter mittels einer mehrteiligen
ringförmigen Klammer verbunden ist und die Innenseite jedes Klammerteils ein
trapezförmiges Profil aufweist, in das die keilförmigen Außenflansche des
Reaktorbehälters und des Deckels eingreifen, mit einer hydraulischen Spann
vorrichtung und einem Zuganker (3), der an einem ersten Ende (18) der mehr
teiligen ringförmigen Klammer befestigt und durch das zweite Klammerende
(15) geführt ist, wobei die Klammer nach dem Verschließen von einer auf dem
Zuganker (3) angebrachten Mutter (4) unter Spannung gehalten wird,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Spannvorrichtung als doppeltwirkender Hydraulikzylinder mit einer Kolbenstange (10) ausgebildet ist, mit dem der Zuganker (3) lösbar verbunden ist und daß das Zylinderrohr (11) des Hydraulikzylinders sich an dem zweiten Klammerende (15) abstützt;
- - daß die Kolbenstange (10) ein Hohlzylinder ist, in den der Zuganker (3) ein geschraubt ist;
- - und daß das Zylinderrohr (11) mit dem zweiten Klammerende (15) über eine Druckplatte (13) verbunden ist, die zum Ausgleich der Drehbewegung der Klammerenden (15, 18) beweglich an dem zweiten Klammerende (15) anliegt.
2. Klammerverschluß nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
lösbare Verbindungselemente (22) zwischen der Druckplatte (13) und dem
zweiten Klammerende (15).
3. Klammerverschluß nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Zuganker (3) durch die Druckplatte (13) geführt ist.
4. Klammerverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3
dadurch gekennzeichnet, daß
der Zuganker (3) zum Ausgleich der Drehbewegung der Klammeren
den (15, 18) beweglich an dem ersten Klammerende (18), insbesondere mit
einem im ersten Klammerende (18) drehbar angeordneten Bolzen (17) befe
stigt ist.
5. Klammerverschluß nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Zylinderrohr (11) an der Druckplatte (13) über eine rohrförmige Verlänge
rung (12) befestigt ist, die eine das Drehen der Mutter (4) ermöglichende Aus
sparung (21) aufweist.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19914127776 DE4127776C2 (de) | 1991-08-22 | 1991-08-22 | Klammerverschluß eines Reaktordeckels |
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19914127776 DE4127776C2 (de) | 1991-08-22 | 1991-08-22 | Klammerverschluß eines Reaktordeckels |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4127776A1 DE4127776A1 (de) | 1993-02-25 |
DE4127776C2 true DE4127776C2 (de) | 1997-01-09 |
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Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19914127776 Expired - Fee Related DE4127776C2 (de) | 1991-08-22 | 1991-08-22 | Klammerverschluß eines Reaktordeckels |
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DE (1) | DE4127776C2 (de) |
WO (1) | WO1993004307A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
AT405870B (de) * | 1998-02-27 | 1999-12-27 | Ivaylo Dipl Ing Popov | Schnellverschluss |
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NO340221B1 (en) | 2015-06-26 | 2017-03-20 | Vetco Gray Scandinavia As | Hydraulic tool for use with a clamp connector |
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- 1992-08-13 WO PCT/EP1992/001845 patent/WO1993004307A1/de active Application Filing
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Also Published As
Publication number | Publication date |
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WO1993004307A1 (de) | 1993-03-04 |
DE4127776A1 (de) | 1993-02-25 |
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Legal Events
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