DE4112924C1 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen
einer transportablen Fertigteil-Auffangwanne aus Beton
für wassergefährdende Flüssigkeiten, gemäß dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1.
Ein Verfahren der genannten Art ist aus der betriebli
chen Praxis von Betonfertigteil-Herstellern bekannt. Die
so hergestellten Fertigteil-Auffangwannen werden an
einer zentralen Betriebsstätte produziert und dann an
den Ort ihrer Aufstellung verbracht. Verwendet werden
derartige Auffangwannen beispielsweise für Reinigungsan
lagen für Kraftfahrzeuge oder Schienenfahrzeuge, insbe
sondere Tankwagen. Um der aus Beton hergestellten Auf
fangwanne die notwendige Dichtigkeit zu geben, muß deren
Innenfläche, die mit wassergefährdenden Flüssigkeiten in
Kontakt kommen kann, vollständig entweder mit einer
flüssigen, nach dem Aufbringen aushärtenden Dichtmasse
oder mit einer Edelstahlauskleidung versehen werden.
Beide Abdichtungsverfahren sind sehr arbeitsintensiv und
materialaufwendig und damit teuer.
Weiterhin ist aus der DE-PS 38 09 963 ein Verfahren zum
Herstellen eines wannen- oder beckenförmigen Auffang
raumes für in Lagebehältern gelagerte wassergefährdende
Flüssigkeiten bekannt. Mit diesem Verfahren lassen sich
Auffangräume mit sehr guter Langzeit-Dichtigkeit herstel
len, jedoch wird hier als nachteilig angesehen, daß
dieses bekannte Verfahren sich praktisch nur für die Her
stellung von Auffangräumen an Ort und Stelle, d. h. an
ihrem vorgesehenen Einsatzort, eignet.
Es stellt sich daher die Aufgabe, ein Verfahren zum Her
stellen einer Auffangwanne aus Beton für wassergefährden
de Flüssigkeiten anzugeben, mit welchem eine Auffangwan
ne herstellbar ist, die einerseits ein transportables
Fertigteil ist und die andererseits eine zuverlässige
Langzeit-Dichtigkeit gewährleistet und dabei kostengün
stig ist.
Eine erste Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß
durch ein Verfahren der eingangs genannten Art mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Vorteilhaft wird bei dem neuen Verfahren der verwendete
Beton nicht nur für statische Zwecke, sondern auch als
Korrosionsschutz für die in den Beton allseitig und voll
flächig eingebettete, als Dichtmittel dienende
Blechwanne benutzt. Eine Beschichtung der Oberfläche der
Auffangwanne ist damit nicht mehr erforderlich, wodurch
dieser arbeits- und kostenintensive Schritt vollkommen
entfallen kann. Durch die besondere Reihenfolge der
Verfahrensschritte wird gewährleistet, daß die
Blechwanne ohne Hohlräume oder Lufteinschlüsse
vollkommen von dem Beton umgeben wird, wodurch auch
langfristig ein hervorragender Korrosionsschutz erreicht
wird.
Die Betonlagen können dabei selbstverständlich, wie üb
lich, mit Armierungen in bekannter Art und Weise ver
sehen werden.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß
der umlaufende Blechstreifen vor dem Verschweißen mit
der Blechtafel zu der Blechwanne an seinem Oberrand mit
einem Schweißflansch versehen wird, der im Einbauzustand
des Blechstreifens am Ende des zweiten Verfahrensschrittes
in der Ebene der freien Oberfläche des aufgefüllten,
abbindeverzögert eingestellten Frischbetons liegt. Hierdurch
wird zum einen der Schweißvorgang vereinfacht, und
es wird zum anderen ein Ausgleich von Maßtoleranzen und
Lageabweichungen bei der Einbettung des Blechstreifens
in den Beton der Seitenwände der Auffangwanne erreicht.
Eine zweite Lösung der gestellten Aufgabe gelingt erfindungsgemäß
durch ein Verfahren der eingangs genannten
Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs
5. Auch mit diesem alternativen Verfahren werden
die anhand der Lösung gemäß dem Patentanspruch 1 beschriebenen
Vorteile erreicht. Das Verfahren nach Anspruch
5 eignet sich dabei insbesondere für flachere
Auffangwannen mit relativ niedrigen Seitenwänden, bei
denen der darin eingebettete Blechstreifen der Blechwanne
eine relativ geringe Höhe hat. Das Verschließen
der Entlüftungsöffnung oder -öffnungen erfolgt zweckmäßig
durch Aufschweißen je eines Blechdeckels. Auch
eine Armierung kann hier selbstverständlich vorgesehen
werden.
Die verwendete Schalung entspricht üblichen Negativ-
Schalungen, wie sie bisher schon für die Herstellung von
Auffangwannen verwendet werden, und ist üblicherweise
auf einem Rütteltisch angeordnet, um bei oder nach dem
Einbringen der verschiedenen Betonlagen die erwünschte
Verdichtung zu bewirken.
Im folgenden wird ein Ablaufbeispiel des Verfahrens anhand
einer Zeichnung erläutert. Die einzige Figur der
Zeichnung zeigt eine Auffangwanne zusammen mit einer für
ihre Herstellung verwendeten Negativ-Schalung im Querschnitt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird für die Herstellung
der hier beispielhaft gezeigten Auffangwanne 1
eine Negativ-Schalung 3 verwendet, die aus Schalungstei
len 30, 30′ und 31 zusammengesetzt ist. Die Schalungs
teile 31 begrenzen die Seitenwände 11 bzw. 12 der Auf
fangwanne 1; der Schalungsteil 30 begrenzt den seiten
wandzugewandten Teil 10 des Bodens 10, 10′ der Auffang
wanne 1, und der Schalungsteil 30′ begrenzt seitlich nach
außen den seitenwandabgewandten Teil 10′ des Bodens 10,
10′ der Auffangwanne 1. Wie die Figur deutlich macht,
ist die Schalung 3 in einer gegenüber der späteren
Normallage der Wanne um 180° gewendeten Stellung ange
ordnet, d. h. bei der Herstellung der Auffangwanne 1
liegt deren Boden 10, 10′ oben und die Seitenwände 11,
12 erstrecken sich von dort nach unten. Dies hat den
Vorteil, daß der für die Herstellung der Auffangwanne 1
benötigte Beton von der offenen, hier nach oben weisen
den Unterseite der Schalung 3 her eingebracht werden
kann und daß zudem die Schalung 3 an ihrer hier unteren,
dem späteren Innenraum der Auffangwanne 1 zugewandten
Seite problemlos mit weiteren Schalungselementen, z. B.
für Höcker für die Aufnahme von Fahrbahnplatten oder
Schienen oder für Pumpensumpf-Vertiefungen, ausgestattet
werden kann. An die in der Zeichnung obere Seite der Auf
fangwanne 1, die in der späteren Einbausituation die
Unterseite ist, werden keine besonderen Anforderungen an
die Oberflächengüte gestellt, so daß hier ein einfaches
Abziehen und Glätten nach dem vollständigen Füllen der
Schalung 3 genügt.
Wie die Figur weiter zeigt, ist eingebettet in den Boden
10, 10′ und die Seitenwände 11, 12 eine Blechwanne 2,
die aus einem durch die Seitenwände 11, 12 umlaufenden
Blechstreifen 21 und einer in den Boden 10, 10′ einge
betteten Blechtafel 20 zusammengesetzt ist. Zur Verbin
dung des Blechstreifens 21 und der Blechtafel 20 ist der
Blechstreifen 21 an seinem in der hier vorliegenden
Figur oberen Ende mit einem Schweißflansch 22 versehen.
Im Bereich dieses umlaufenden Schweißflansches 22 ist
die Blechtafel 20 an ihrem Rand 20′ umlaufend mittels
einer Schweißnaht 23 flüssigkeitsdicht angeschweißt.
Die Herstellung der Auffangwanne 1 läuft bei dem vor
liegenden Beispiel wie folgt ab:
In die vorbereitete Schalung 3 wird der umlaufende Blech
streifen 21 eingebracht, ohne daß dieser Kontakt zur
Schalung 3 erhält. Der Blechstreifen 21 kann beispiels
weise im Bereich seines Schweißflansches mit geeigneten
Anschlagmitteln für die Anbringung von Seilen oder der
gleichen Haltemitteln versehen sein. Wenn der umlaufende
Blechstreifen 21 ausgerichtet ist und nachdem gegebenen
falls zuvor oder anschließend eine Armierung zwischen
die Schalung 3 und den Blechstreifen 21 eingebracht
worden ist, wird die Schalung 3 bis in Höhe der Linie
13, d. h. bis an die Oberkante des Blechstreifens 21
heran, mit abbindeverzögert eingestelltem Frischbeton
verfüllt. Parallel dazu oder anschließend erfolgt eine
Verdichtung. Nach Befüllung der Schalung 3 mit
abbindeverzögert eingestelltem Frischbeton bis zum
Niveau der Linie 13 wird die Blechtafel 20 aufgelegt,
wobei das Auflegen so erfolgt, daß Lufteinschlüsse und
Hohlräume zwischen der Blechtafel 20 und dem den hier
unteren Teil 10 des Bodens 10, 10′ der Auffangwanne 1
bildenden abbindeverzögert eingestellten Frischbeton
vermieden werden. Nach diesem Auflegen der Blechtafel 20
und gegebenenfalls erforderlichem deckungsgleichen
Ausrichten zum umlaufenden Blechstreifen 21 erfolgt das
Verschweißen der beiden Teile entlang des umlaufenden
Randes 20′ der Blechtafel 20 und des umlaufenden
Schweißflansches 22 des Blechstreifens 21, wobei eine
durchgehende umlaufende Schweißnaht 23 gebildet wird. Je
nach Größe des Auffangraumes 1 kann die Blechtafel 20
auch aus mehreren Teil-Tafeln vor oder nach dem Auflegen
zusammengeschweißt werden.
Nach dem Schweißvorgang und nach einer gegebenenfalls
vorgeschriebenen Dichtigkeitsprüfung der Verschweißung
wird auf die hier obere Seite der Blechtafel 20 eine
zweite Lage von Frischbeton aufgebracht, welche die Scha
lung 3 bis zur Höhe der Oberkante des Schalungsteils 30′
ausfüllt. Die Abbindeverzögerung des abbindeverzögert
eingestellten Frischbetons für den hier unteren Teil der
Auffangwanne 1 ist dabei so eingestellt, daß beide
Frischbetonlagen, d. h. die Frischbetonlage unterhalb
der Linie 13 und die Frischbetonlage oberhalb der Linie
13, im wesentlichen gleichzeitig abbinden. Auch in die
obere Frischbetonlage oberhalb der Linie 13 kann
bedarfsweise eine Armierung vor oder bei dem Einbringen
des Frischbetons eingebracht werden. Wegen des im wesent
lichen gleichzeitig erfolgenden Abbindens aller Beton
lagen ergibt sich auch im Bereich der Linie 13 ein homo
gener Betonkörper, der keine Schwächezonen und damit
auch keine Neigung zur Rißbildung besitzt.
Claims (5)
1. Verfahren zum Herstellen einer transportablen Fertig
teil-Auffangwanne (1) aus Beton für wassergefährden
de Flüssigkeiten, wobei die mehrere Seitenwände (11,
12) und einen Boden (10, 10′) aufweisende Auffangwan
ne (1) in einer Negativ-Schalung (3) erstellt wird,
welche während des Herstellungsvorganges in einer
gegenüber der späteren Normallage der Wanne (1) um
180° gewendeten Stellung, d. h. mit nach oben weisen
der Unterseite, angeordnet und an dieser Seite offen
ist,
gekennzeichnet durch folgende Verfah
rensschritte:
- - in das Innere des die Seitenwände (11, 12) und den diesen zugewandten Teil (10) des Bodens (10, 10′) der Auffangwanne (1) begrenzenden Teils (30, 31) der Negativ-Schalung (3) wird wenigstens ein um laufender Blechstreifen (21) als seitliche Dicht lage in der Seitenwandebene liegend ohne Kontakt zur Schalung (3) angeordnet,
- - das Innere des die Seitenwände (11, 12) und den diesen zugewandten Teil (10) des Bodens (10, 10′) der Auffangwanne (1) begrenzenden Teils (30, 31) der Negativ-Schalung (3) wird unter gleichzeitiger oder unmittelbar nachfolgender Verdichtung bis an die Oberkante des Blechstreifens (21) heran unter dessen Einbettung mit abbindeverzögert eingestell tem Frischbeton aufgefüllt,
- - auf die freie Oberfläche der abbindeverzögert ein gestellten Frischbetonlage wird eine Blechtafel (20) aufgelegt, deren Umriß dem Verlauf des Blech streifens (21) entspricht, und die Blechtafel (20) wird entlang ihres Randes (20′) mit dem Blechstrei fen (21) flüssigkeitsdicht zu einer Blechwanne (2) verschweißt,
- - das Innere des verbleibenden, den seitenwandabge wandten Teil (10′) des Bodens (10, 10′) der Auf fangwanne (1) seitlich begrenzenden Teils (30′) der Negativ-Schalung (3) wird unter gleichzeitiger oder unmittelbar nachfolgender Verdichtung und un ter Einbettung der Blechtafel (20) der Blechwanne (2) mit Frischbeton aufgefüllt, wobei die Abbinde verzögerung des abbindeverzögert eingestellten Frischbetons so eingestellt wird, daß dieser ab bindeverzögert eingestellte Frischbeton im wesent lichen gleichzeitig mit dem zuletzt eingebrachten Frischbeton abbindet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß vor oder bei dem Einbringen des abbindeverzögert
eingestellten Frischbetons eine von dem umlaufenden
Blechstreifen (21) Abstand haltende Armierung im In
neren des die Seitenwände (11, 12) und den diesen
zugewandten Teil (10) des Bodens (10, 10′) der Auf
fangwanne (1) begrenzenden Teils (30, 31) der Nega
tiv-Schalung (3) angeordnet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeich
net, daß vor oder bei dem abschließenden Einbringen
des Frischbetons eine von der Blechtafel (20) Ab
stand haltende Armierung im Inneren des verbleiben
den, den seitenwandabgewandten Teil (10′) des Bodens
(10, 10′) seitlich begrenzenden Teils (30′) der
Negativ-Schalung (3) angeordnet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der umlaufende Blechstreifen
(21) vor dem Verschweißen mit der Blechtafel (20) an
seinem Oberrand mit einem Schweißflansch (22) ver
sehen wird, der im Einbauzustand des Blechstreifens
(21) am Ende des zweiten Verfahrensschrittes in der
Ebene der freien Oberfläche des aufgefüllten, abbin
deverzögert eingestellten Frischbetons liegt.
5. Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- - das Innere des die Seitenwände (11, 12) und den diesen zugewandten Teil (10) des Bodens (10, 10′) der Auffangwanne (1) begrenzenden Teils (30, 31) der Negativ-Schalung (3) wird mit Frischbeton bis zu einer Höhe aufgefüllt, die einer gewünschten Soll-Höhenlage einer in den Frischbeton einzubet tenden Boden-Dichtlage entspricht,
- - auf die freie Oberfläche des aufgefüllten Frisch betons wird eine vorgefertigte Blechwanne (2) mit oben liegendem, wenigstens eine Entlüftungsöff nung aufweisendem, aus mindestens einer Blechtafel (20) gebildetetem Boden und mit einem nach unten weisenden umlaufenden Blechstreifen (21) aufge setzt und die Blechwanne (2) wird bis zur flächi gen Auflage der ihren Boden bildenden Blechtafel (20) in den bereits aufgefüllten Frischbeton ein gepreßt und/oder eingerüttelt,
- - die Entlüftungsöffnung wird flüssigkeitsdicht ver schlossen,
- - das Innere des verbleibenden, den seitenwandabge wandten Teil (10′) des Bodens (10, 10′) der Auf fangwanne (1) seitlich begrenzenden Teils (30′) der Negativ-Schalung (3) wird unter gleichzeitiger oder unmittelbar nachfolgender Verdichtung und un ter Einbettung der Blechtafel (20) der Blechwanne (2) mit Frischbeton aufgefüllt.
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: IMM SPEZIALBAU HOLDING GMBH, 8000 MUENCHEN, DE |
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8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: QUINTING, RENE, 4400 MUENSTER, DE |
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8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: QUINTING GMBH, 59387 ASCHEBERG, DE |
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8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |