DE4107613A1 - Halterung fuer auswechselbare informationstraeger - Google Patents
Halterung fuer auswechselbare informationstraegerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Halterung für auswechselbare Informations
träger mit einem Befestigungsteil zum Festlegen an Randbereichen von
Regalen, Behältern und dergleichen, wobei das Befestigungsteil annä
hernd C-förmig gestaltet ist und an seinen freien Enden aufeinander zu
gerichtete Aufnahmenuten für entsprechend ausgebildete Stege aufweist,
die an der Rückseite der aus einer Rückwand und einer transparenten
Vorderwand gebildeten Aufnahmetasche für die Informationsträger
ausgeformt sind.
Eine derartige Halterung ist aus der US-A 45 57 064 bekannt. Bei der
dort beschriebenen Kombination zwischen Halterung und auswechselbarem
Informationsträger ist ein spezielles Halteelement vorgesehen, welches
in seinem Kopfbereich eine U-förmige Aufnahme mit aufeinander zugerich
teten, flexiblen Haltezungen aufweist. In diese U-förmige Aufnahme wird
von unten der Informationsträger mit einem Teilbereich eingeschoben,
wobei die flexiblen Haltezungen den Informationsträger in dem einge
schobenen Teilbereich festhalten. Der für die Information wesentliche
Teilbereich des Informationsträgers ragt aus der U-förmigen Aufnahme
heraus und ist so für den Betrachter sichtbar.
Die U-förmige Aufnahmetasche besitzt eine nach unten verlängerte
Rückwand, an deren Rückseite die Stege für den halternden Eingriff in
die Aufnahmenuten des C-förmigen Befestigungsteils angeformt sind. Zum
halternden Einsetzen dieser Stege in die Aufnahmenuten des Befesti
gungsteils wird die Rückwand durch Krafteinwirkung auf ihre freien
Enden gebogen. Dieses Biegen kann beispielsweise durch den Gegendruck
zweier Finger einer menschlichen Hand erfolgen, wobei die Dicke der
Rückwand den dabei erzielbaren Druckstärken angepaßt sein muß.
Durch diese Biegung werden die Stege an der Rückseite der Rückwand, die
in voneinander wegweisenden Winkeln an der Rückseite angeformt sind,
mit zunehmender Rundung der Rückwand aufeinander zubewegt. Dadurch
verringert sich zunehmend die Entfernung der freien Enden dieser Stege
voneinander, so daß die freien Enden der Stege nach der durch die
Krafteinwirkung erfolgten Ausbauchung der Rückwand vom Befestigungsteil
weg über die freien Enden der aufeinander zugerichteten Aufnahmenuten
am Befestigungsteil geschoben werden können. Wenn in dieser Stellung
die Krafteinwirkung auf die freien Enden der Rückwand weggenommen wird,
schnappen die freien Enden der Stege an der Rückseite der Rückwand in
die Aufnahmenuten des Befestigungsteils ein, d. h. die freien Enden der
Stege hintergreifen die zugeordneten Randbereiche dieser Aufnahmenuten.
Damit ist die Aufnahmetasche für den Informationsträger am Befesti
gungsteil festgelegt.
Obwohl mit dieser Methode eine Befestigung des Informationsträgers an
dem Befestigungsteil möglich ist, ergeben sich größere Schwierigkeiten
bei der Festlegung solcher Aufnahmetaschen über Kurzlängen hinaus. Hier
muß die Biegekraft für die Rückwand in axialer Richtung fortlaufend
aufgebracht werden, was bei der Flexibilität dieser leistenförmigen
Gebilde über Kurzlängen hinaus schwierig ist.
Bei extrem langen Verrasterungsstrecken, z. B. bei langen Regalbauein
heiten, kann diese Verrasterung der Aufnahmetasche am Befestigungsteil
von einer Person nicht mehr allein durchgeführt werden. Neben den ge
schilderten Montageschwierigkeiten ergeben sich dadurch auch erhöhte
Kosten bei der Durchführung der Montage nach der geschilderten Methode.
Aus der DE-A 35 15 474 ist eine Halteleiste für auswechselbare Informa
tionsträger bekannt, die aus einer Rückwand und einer transparenten
Vorderwand gebildet ist. Die transparente Vorderwand ist an einer ihrer
Längskanten einstückig mit der Rückwand verbunden und liegt mit ihrem
freien Längsrand unter Vorspannung an der Rückwand an.
Der freie Längsrand kann von der Rückwand abgebogen werden, so daß die
Aufnahmetasche mit dem Informationsträger bestückt werden kann. Danach
wird die abgebogene transparente Vorderwand durch die materialimmanente
Vorspannung mit ihrem freien Rand wieder an die Rückwand angedrückt, so
daß die Aufnahmetasche für den Informationsträger wieder geschlossen
ist.
Die vorbekannte Aufnahmetasche für Informationsträger wird an den
Randbereichen von Regalen, Behältern und dergleichen mittels Verklebung
festgelegt. Hierzu kann beispielsweise ein doppelseitiges Klebeband
dienen, welches einerseits an der freien, außenliegenden Rückseite der
Rückwand und andererseits an den Randbereichen der Regale, Behälter und
dergleichen festgelegt ist. Hierbei muß die Haftwirkung des Klebers so
stark sein, daß das Abbiegen der transparenten Vorderwand von der
Rückwand ohne Beeinträchtigung des festen Sitzes der Rückwand am Regal
erfolgen kann. Der Nachteil dieses Systems ist es, daß die beschriebene
Aufnahmetasche für auswechselbare Informationsträger nicht auf jedem
Untergrund festgelegt werden kann.
Hier setzt die Erfindung ein, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine
Halterung für auswechselbare lnformationsträger anzugeben, die einer
seits auf jedem Untergrund verwendbar ist und andererseits auf einfache
Art und Weise festgelegt werden kann. Erfindungsgemäß wird hierzu vor
geschlagen, daß der erste Steg als Einhängelasche für die zugeordnete
Aufnahmenut des Befestigungsteils mit einem annähernd rechtwinkelig von
der Rückseite aufragenden Basisteil und einem kurzen, zum freien Rand
der Rückseite geneigten Halteteil ausgebildet ist, daß der andere Steg
in kurzem Abstand vom ersten Steg ebenfalls aus einem annähernd
rechtwinkelig von der Rückseite aufragenden Basisteil besteht, welches
in einen langgestreckten, in Gegenrichtung zum ersten Steg abgebogenen
Halteteil übergeht, dessen freies Ende vor der gegenüberliegenden
freien Kante der Rückseite endet, und daß an der Rückseite in definier
tem Abstand vom Basisteil des zweiten Steges längsverlaufend wenigstens
ein Druckelement angeformt ist, welches von dem abgebogenen Halteteil
übergriffen ist.
Die erfindungsgemäße Halterung benutzt ein Befestigungsteil zum
Festlegen an Randbereichen von Regalen, Behältern und dergleichen. Die
ses Befestigungsteil kann beispielsweise aus Metall, Kunststoff oder
dergleichen Materialien gefertigt sein. Es kann mittels Schrauben,
Kleben, Nieten oder Kombinationen dieser Befestigungsmöglichkeiten auf
der Unterlage festgelegt sein. Dieses Befestigungsteil ist annähernd
C-förmig gestaltet und ist in bekannter Weise an seinen freien Enden
mit aufeinander zugerichteten Aufnahmenuten ausgestattet. Erfindungsge
mäß wird der erste, kürzere Halteteil in eine der Aufnahmenuten an den
freien Enden des C-förmigen Befestigungsteils eingesetzt. In dieser
Stellung liegt der zweite Steg mit seinem langgestreckten, in Gegen
richtung zum ersten Steg abgebogenen Halteteil den anderen Längsrand
des C-förmigen Befestigungsteil übergreifend auf dem freien Schenkel
der Aufnahmenut auf. Wird nunmehr - beispielsweise mit dem Finger einer
Hand - von außen auf die Aufnahmetasche ein Druck in Richtung zum
Befestigungsteil ausgeübt, wird dieser Druck über das Druckelement auf
das langgestreckte Halteteil übertragen. Dieses langgestreckte Halte
teil, welches aus definiert flexibel eingestelltem Material besteht,
biegt sich mit zunehmendem Druck von außen immer weiter in den freien
Innenraum des Befestigungsteils hinein. Dabei rutscht aufgrund der
durch diese Ausbiegung bewirkten Verkürzung des langgestreckten
Halteteils dessen freies Ende bis zur außenliegenden Kante der zugeord
neten Aufnahmenut des Befestigungsteils, die bei Erreichen des End
druckes von außen übersprungen wird. Dabei entspannt sich das langge
streckte Halteteil teilweise in diese Aufnahmenut hinein. Diese
Entspannung wird verstärkt, wenn die eindrückende Kraft von außen
aufgehoben wird. Dabei erreicht das freie Ende des langgestreckten
Halteteils seinen Endsitz in der zugeordneten Aufnahmenut des Befesti
gungsteils. Die Abmessung des langgestreckten Halteteils ist gegenüber
dem kurzen Halteteil des ersten Steges so gehalten, daß beide Stege bei
Beendigung der Krafteinwirkung von außen fest in den Aufnahmenuten des
Befestigungsteils sitzen und die Aufnahmetasche für die Informations
träger in ihrem Endsitz festlegen.
Die von außen einwirkende Kraft auf das langgestreckte Halteteil, die
durch das Druckelement übertragen wird, ist gegenüber dem Kraftaufwand
zur Befestigung solcher Leisten nach dem Stand der Technik äußerst
gering. Auch die nach dem Stand der Technik gegebenen Montageschwierig
keiten bei größeren Leistenlängen treten bei der Halterung nach der
Erfindung nicht mehr auf. Vielmehr kann die nach der Erfindung ausge
bildete Aufnahmetasche von einer Person auch über größere Längen leicht
und ohne Schwierigkeiten verlegt werden.
Das Druckelement nach der Erfindung kann in den verschiedensten Formen
verwendet werden, z. B. als Steg, als Dreieck, als Pilzkopf, als Kugel.
Hierbei kann das Druckelement im Querschnitt hohl oder kompakt sein. Da
das Druckelement vorteilhaft einstückig mit der Aufnahmetasche herge
stellt wird, kann bei dieser Herstellungsart jeweils die optimale Form
des Druckelementes für den speziellen Verrasterungsfall und auch die
Frage festgelegt werden, ob das Herstellungsverfahren einen kompakten
oder hohlen Querschnitt erfordert.
In kinematischer Umkehr kann das Druckelement sowohl an der Rückseite
der Rückwand der Aufnahmetasche als auch an der Innenseite des langge
streckten Halteteils angeformt sein, wobei es in diesem Fall mit einem
freien Ende zur Oberfläche der Rückseite der Rückwand der Aufnahmeta
sche gerichtet ist.
Die erfindungsgemäße Aufnahmetasche mit der Ausbildung der beiden mit
den unterschiedlich langen Halteteilen versehenen Stege an der Rücksei
te der Rückwand kann in zwei unterschiedlichen Richtungen längsverlau
fend in die Aufnahmenuten des C-förmigen Befestigungsteil eingesetzt
werden. Bei der einen Richtung läßt sich die transparente Vorderwand,
die einstückig längsverlaufend an einem Längsrand mit der Rückwand
verbunden ist, mit ihrem freien Ende vom unteren Bereich der Aufnahme
tasche abbiegen, so daß der Informationsträger von unten in die
Aufnahmetasche eingeschoben werden kann.
Bei der anderen Einclipsrichtung liegt die feste Verbindung zwischen
transparenter Vorderwand und Rückwand im unteren Bereich, so daß sich
das freie Ende der tansparenten Vorderwand im oberen Bereich von der
Rückwand wegbiegen läßt und der Informationsträger von oben in die
Aufnahmetasche eingesetzt werden kann. Die Wahl der Verclipsrichtung
kann hierbei dem Einsatzzweck angepaßt werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Halterung schematisch dargestellt; es zeigt:
Fig. 1 den Einclipsvorgang gemäß der Erfindung im Querschnitt Fig.
1a bis 1c.
Fig. 2 verschiedene Ausbildungen des Druckelementes.
Fig. 3 die in das Befestigungsteil eingeclipste Aufnahmetasche.
In Fig. 1 ist der Einclipsvorgang der Aufnahmetasche in das Befesti
gungsteil gemäß der Erfindung in drei Phasen dargestellt. Fig. 1a zeigt
beispielsweise den Rand 11 eines Regals 1, an dem die Rückseite 21 des
Befestigungsteils 2 festgelegt ist. Die Festlegung kann durch Kleben,
Schrauben, Nieten, Dübeln oder Kombinationen dieser Befestigungsmög
lichkeiten erfolgen. Das Befestigungsteil 2 besitzt einen pilzkopfför
migen Oberteil 22, welcher mit seinem oberen Rand 23 den zugeordneten
Randbereich 11 des Regals 1 übergreift. Dadurch wird eine zusätzliche
Befestigungssicherheit des Befestigungsteils 2 am Regal 1 erreicht. Im
unteren Rand 24 des pilzkopfförmigen Oberteils ist eine längsverlaufend
durchgehende Nut 25 ausgeformt. Das Befestigungsteil 2 verläuft in
seinem unteren Bereich in einen fußförmigen, vom Rand 11 des Regals
winkelförmig abragenden Teilbereich 26, in den eine in Richtung zur Nut
25 zeigende Nut 27 eingearbeitet ist. Der fußförmige Teilbereich 26
bildet mit dem pilzkopfförmigen Oberteil 22 und dem eigentlichen
Leistenkörper 28 des Befestigungsteils 2 eine nach außen offene,
C-förmige Profilform.
Aus Fig. 1a ergibt sich desweiteren die Aufnahmetasche 3 mit der
transparenten Vorderwand 31 und der beispielsweise aus eingefärbtem
Kunststoffmaterial bestehenden Rückwand 32. Die transparente Vorderwand
31 ist in der gezeigten Darstellung im oberen Bereich 321 der Rückwand
32 mit dieser einstückig verbunden. Der obere Bereich 321 der Rückwand
32 ragt dabei mit seinem freien Rand 3211 über die Verbindungsstelle
schützend hinaus. Das freie Ende 311 der transparenten Vorderwand 31
liegt unter Vorspannung an der Innenseite der Rückwand 32 an. Dabei ist
das freie Ende 311 der transparenten Vorderwand 31 im Bereich der Anla
ge in einem Bogen 3111 von der Rückwand abgebogen und dieser Bogen 3111
dient als Unterstützung beim Abheben des freien Endes 311 der transpa
renten Vorderwand 31 von der Rückwand 32. Die Rückwand 32 kann im
Bereich des Bogens 3111 in einem Winkel 322 über dem Bogen 3111
abgebogen sein und damit als Schutz für diesen Bogen 3111 dienen.
Von der Rückseite der Rückwand 32 ragt im oberen Bereich der Steg 33
ab. Dieser Steg 33 besitzt einen annähernd rechtwinkelig von der
Rückseite der Rückwand 32 aufragenden Basisteil 331 und einen relativ
kurzen, zum freien Rand der Rückseite geneigten Halteteil 332. In
kurzem Abstand vom Steg 33 ragt der Steg 34 von der Rückseite der
Rückwand 32 ab. Der Steg 34 besitzt ebenfalls einen annähernd rechtwin
kelig von der Rückseite der Rückwand 32 aufragenden Basisteil 341 und
einen daran angeformten langgestreckten, in Gegenrichtung zum Halteteil
332 abgebogenen Halteteil 342. Das freie Ende 3421 des langgestreckten
Halteteils 342 liegt in der gezeigten Darstellung am freien Ende 261
des fußförmigen Teilbereiches 26 an.
An der Rückseite der Rückwand 32 ragt in definiertem Abstand vom
Basisteil 341 des Steges 34 längsverlaufend das Druckelement 4 ab, wel
ches von dem langgestreckten, abgebogenen Halteteil 342 übergriffen
ist.
Die Darstellung in Fig. 1a zeigt den erfindungsgemäßen Aufbau der
Halterung vor Beginn der Druckeinwirkung auf die Aufnahmetasche 3.
Fig. 1b zeigt den Aufbau gemäß Fig. 1 nach Beginn der Druckeinwirkung
auf die Aufnahmetasche 3. Der angedeutete Daumen 5 deutet an, daß hier
nur eine geringe Druckkraft nötig ist, um den Aufbau gemäß Fig. 1a in
die Stellung gemäß Fig. 1b zu bringen. Hierbei ist festzustellen, daß
sich im oberen Bereich der vorläufigen Verbindung zwischen Befesti
gungsteil und Aufnahmetasche keine Änderung ergeben hat. Im mittleren
und unteren Bereich dagegen ist deutlich zu sehen, daß über das Druck
element 4 die durch den Daumen 5 auf die Aufnahmetasche 3 aufgebrachte
Druckkraft auf den langgestreckten, abgebogenen Halteteil 342 übertra
gen worden ist. Dieses Halteteil 342 ist in den freien Innenraum 29 des
C-förmigen Befestigungsteils 2 eingedrückt, wodurch sich über die Aus
bauchung eine relative Längenverkürzung des langgestreckten, abgeboge
nen Halteteils 342 ergeben hat. Diese Längenverkürzung hat bewirkt, daß
das freie Ende 3421 des Halteteils 342 nach oben bis zur Kante 2611 des
freien Endes 261 des fußförmigen Teilbereiches 26 gewandert ist. Wenn
der Druck gegenüber der in Fig. 1b gezeigten Krafteinwirkung auf die
Aufnahmetasche 3 noch ein wenig verstärkt wird, rutscht das freie Ende
3421 des Halteteils 342 über die Kante 2611 des freien Endes 261 und
schnappt in die Aufnahmenut 27 ein. Diese Stellung ist in Fig. 1c
gezeigte.
In Fig. 1c ist die durch die Krafteinwirkung von außen über das
Druckelement 4 auf das Halteteil 342 einwirkende Kraft wieder aufgeho
ben. Das Halteteil 342 hat sich insofern entspannt, als es mit seinem
freien Ende 3421 völlig in die Aufnahmenut 27 eingetaucht ist. Die Ab
messungen des Steges 33 und des Steges 34 sind dabei so gehalten, daß
die beim Eindrücken gemäß Fig. 1b zunehmende Federkraft bei der
Endsituation gemäß Fig. 1c wenigstens teilweise erhalten bleibt.
Dadurch liegt das freie Ende 3321 des Halteteils 332 des Steges 33
unter Vorspannung am Nutengrund der Nut 25 an.
Auf der anderen Seite liegt das freie Ende 3421 des Halteteils 342 des
Steges 34 am Grund der Nut 27 ebenfalls unter Vorspannung an. Diese
Vorspannung kann von den Abmessungen der Stege 33, 34 so eingestellt
sein, daß sich eine Spannhalterung in der Aufnahmetasche ähnlich einer
Rastverbindung innerhalb des C-förmigen Befestigungsteils ergibt. Die
bei dieser Spannhalterung wirkenden Kräfte ergeben auch bei kleiner
Abmessung der im Befestigungsteil 2 hintergriffenen Rastbereiche 24,
261 eine feste Verbindung, über die ein ungewolltes Ausrasten der
Aufnahmetasche aus ihrem Rastsitz verhindert wird. Aus Fig. 1c ist
letztlich zu entnehmen, daß in diesem Rastzustand das Druckelement 4
nahezu wieder in die Ausgangslage gemäß Fig. 1a zurückgegangen ist.
Aufgrund der oben beschriebenen Restspannkraft im Bereich der Stege 33,
34 ist jedoch zu erwarten, daß das Druckelement 4 in der Stellung gemäß
Fig. 1c nicht an der Innenwand des langgestreckten, abgebogenen Halte
teils 342 anliegt.
Fig. 2 zeigt verschiedene Ausbildungen des Druckelementes 4, wobei
jeweils die Anlenkung des gleichgeformten Druckelementes 4 entweder an
die Rückseite der Rückwand 32 oder an die Innenseite des langgestreck
ten, abgebogenen Halteteils 342 erfolgt ist. So zeigt Fig. 2a ein pilz
kopfförmiges Druckelement, Fig. 2b ein dreieckförmiges, hohles Druck
element, Fig. 2c ein dreieckförmiges Druckelement mit kompaktem
Querschnitt, Fig. 2d ein stegförmiges Druckelement, Fig. 2e ein kreis
förmiges Druckelement, Fig. 2f zwei nebeneinander liegende stegförmige
Druckelemente, Fig. 2g ein halbkreisförmiges Druckelement mit hohlem
Querschnitt und Fig. 2h ein halbkreisförmiges Druckelement mit kompak
tem Querschnitt. Die in Fig. 2 gezeigten Querschnittsformen sind ledig
lich beispielhaft dargestellt. Weiterhin sind denkbar quadratisch, als
Kegel, als Wellenlinie oder ähnlich geformte Druckelemente.
Fig. 3 zeigt schließlich noch in perspektivischer Ansicht die in das
Befestigungsteil 2 eingeclipste Aufnahmetasche 3. Das Befestigungsteil
2 ist hierbei - wie in Fig. 1 - als Beispiel an einen Regalboden 1
angebunden.
Zur Legende wird auf die Beschreibung zu Fig. 1 verwiesen.
Die Aufnahmetasche 3 kann - wie im Beispiel beschrieben - einstückig im
Koextrusionsverfahren hergestellt werden, wobei die transparente
Vorderwand 31 einstückig an den Abdeckschenkel 321 in der gezeigten
Form angespritzt ist. Die Verbindung zwischen der transparenten Vorder
wand 31 und der Rückwand 32 kann an der Verbindungsstelle jedoch auch
durch Kleben, Schweißen oder ähnliche Verbindungsmethoden erfolgen.
Claims (4)
1. Halterung für auswechselbare Informationsträger mit einem Befesti
gungsteil zum Festlegen an Randbereichen von Regalen, Behältern und
dergleichen, wobei das Befestigungsteil annähernd C-förmig gestal
tet ist und an seinen freien Enden aufeinander zugerichtete Aufnah
menuten für entsprechend ausgebildete Stege aufweist, die an der
Rückseite der aus einer Rückwand und einer transparenten Vorderwand
gebildeten Aufnahmetasche für die Informationsträger ausgeformt
sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (33) als Einhängelasche
für die zugeordnete Aufnahmenut (25) des Befestigungsteils (2) mit
einem annähernd rechtwinkelig von der Rückseite aufragenden
Basisteil (331) und einem kurzen, zum freien Rand der Rückseite
(32) geneigten Halteteil (332) ausgebildet ist, daß der Steg (34)
im kurzen Abstand vom Steg (33) ebenfalls aus einem annähernd
rechtwinkelig von der Rückseite aufragenden Basisteil (341)
besteht, welches in einen langgestreckten, in Gegenrichtung zum
Halteteil (332) abgebogenen Halteteil (342) übergeht, dessen freies
Ende (3421) vor der gegenüberliegenden freien Kante (322) der
Rückseite (32) endet, und daß an der Rückseite (32) in definiertem
Abstand vom Basisteil (341) des Steges (34) längsverlaufend
wenigstens ein Druckelement (4) angeformt ist, welches von dem
abgebogenen Halteteil (342) übergriffen ist.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druck
element (4) als Steg, Dreieck, Pilzkopf oder Kreis geformt ist.
3. Halterung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Druckelement im Querschnitt hohl oder kompakt ausgebildet ist.
4. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druck
element (4) an der Innenseite des abgebogenen Halteteils (342)
angeformt und mit seinem freien Ende (41) zur Oberfläche der Rück
seite der Rückwand (32) der Aufnahmetasche (3) für die Informa
tionsträger gerichtet ist.
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