DE407314C - Einrichtung zur Luftzufuehrung bei mit Unterwind oder Schornsteinzug betreibbaren Verlaengerungsrosten an mechanischen Rosten - Google Patents
Einrichtung zur Luftzufuehrung bei mit Unterwind oder Schornsteinzug betreibbaren Verlaengerungsrosten an mechanischen RostenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L1/00—Passages or apertures for delivering primary air for combustion
- F23L1/02—Passages or apertures for delivering primary air for combustion by discharging the air below the fire
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Description
- Einrichtung zur Luftzuführung bei mit Unterwind oder Schornsteinzug betreibbaren Verlängerungsrosten an mechanischen Rosten. Wie bekannt schloß sich bei beweglichen Schrägrosten oder Vorschubtreppenrosten ursprünglich an den eigentlichen Rost ein Schlackentisch, der den Abschluß zwischen Feuerraum und Außenluft bildete. Dort wurden die Schlacken gesammelt, brannten mehr oder weniger aus und verursachten eine gewisse Stauung der Kohlenschicht auf dem unteren Teil des Schrägrostes, die zum Zweck des besseren Ausbrennens erwünscht war. Von Zeit zu Zeit wurden die Schlacken durch Kippen des Tisches oder andere Mittel abgezogen.
- Als die Ansprüche an die Leistungsfähigkeit derartiger Roste stiegen, ging man zur Ausbildung besonderer Schlacken- oder Verlängerungsroste über, die, gewöhnlich wagerecht oder nur schwach geneigt, bei selbstschürenden Rosten als Anhängeroste ausgebildet werden konnten, -die an der Schürbewegung teilnahmen und hierdurch eine Klumpenbildung der Schlacken verhinderten. Der Zweck war auch hier wieder die Anstauung der Brennstoffschicht am unteren Rostende und die Ausbrennung der Schlacken. Um diese Ausbrennung zu bewirken, genügte bei kurzen Verlängerungsrosten, die nicht über einen halben Meter lang ausgeführt wurden, die Anwendung von Schornsteinzug.
- Diese Verhältnisse haben sich insofern grundlegend geändert, als die Kesselfabrikanten dazu übergegangen sind, immer höhere Kessel; zu bauen, die also im Verhältnß zur Heizfläche immer schmäler wurden. Anderseits ergibt sich aus der Notwendigkeit, minderwertige Brennstoffe zu verfeuern, die erhebliche Schwierigkeit, dies auf kurzen Rostflächen zu erzielen. Man mußte daher dazu übergehen, den Verlängerungsrost im Verhältnis zum Hauptrost sehr lang zubauen. Die Folge war, daß sich e@n wesentlicher Teil des Verbrennungsvorganges noch auf dem Verlängerungsrost abspielen mußte, so däß ein solcher Rost, der bis zu z Meter Länge haben kann, im ersten Teil noch vollständig als Verbrennungsrost, im zweiten Teil dagegen, als reiner Schlackenrost wirkte, wo die Schlacken vollständig ausbrennen und soweit wie möglich gekühlt werden. Setzt man nun den Schlackenrost wie bisher unter Schornsteinzug, so litt der als Verbrennungszone wirkende Teil Not, indem nur eine unvollkommene Verbrennung erzielt werden konnte, während anderseits die Schlackenzone des Rostes einwandfrei wirkte.
- Ging man aber dazu ;über, den Schlackenrost unter Unterwind zu setzen, so wurde zwar in der Verbrennungszone eine gute Wirkung erzielt, jedoch der Schlackenzone. zuviel Luft zugeführt.
- Man hat versucht, diesen Mißstand dadurch zu beseitigen, daß man periodenweise abwechselnd mit zwei verschiedenen absoluten Drücken, z. B. mit Unterwind und mit Schornsteinzug, arbeitete, mußte aber dann den Übelstand einer veränderlichen nutzbaren Rostfläche in. den Kauf nehmen, wobei noch große Aufmerksamkeit in der Wartung erforderlich war, um bei angestrengter Belastung Unterwind, bei schwacher Belastung Schornsteinzug rechtzeitig anzustellen.
- Nach der Erfindung sollen diese übelstände durch die einfache Maßnahme beseitigt werden, daß man den Verlängerungsrost gleichzeitig mit zwei verschiedenen Drücken betreibt, und zwar einen Teil des Verlängerungsrostes mit dem einen, den anderen mit dein anderen Druck. Gemäß den aufgezeigten Verbrennungsverhältnissen wird man etwa den dem Hauptrost benachbarten, Teil mit Unterwind betreiben, den dein Schlackenende benachbarten Teil unter Schornsteinzug stellen.
- Dies erreicht man z. B., indem man den Raum unter dem Rost in zwei Windkammern unterteilt, deren eine mit dem einen Druck, also mit Unterwind, gespeist wird, während die andere unter Schornsteinzug, also dem zweiten Druck, steht, wie sich aus der in der Zeichnung schematisch im teilweisen Schnitt von der Seite dargestellten Ausführungsfo,rm ergibt.
- Der Vorschubtreppenrost a besteht hieraus in der Vorschubrichtung hin und her beweglichen Roststäben, an die in bekannter Weise die Roststäbe b des langen Schlackenrostes so angehängt sind, daß sie an der Schürbewegung teilnehmen. Der Raum unter dem Anhängerost wird von zwei Windkammern, c Lund. d eingenommen, von denen die dem Hauptrost benachbarte Kammer c mit Unterwind gespeist wird, während die andere, d, unter Schornsteinzug steht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Luftzuführung bei mit Unterwind oder Schornsteinzug betreibbaren Verlängerungsrosten. an mechanischen Rosten, dadurch gekennzeichnet, da.ß der dem Hauptrost benachbarte Teil- mit Unterwind betrieben wird, der dem Schlackenende benachbarte Teil unter Schornsteinzug gestellt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM80993D DE407314C (de) | 1923-04-01 | 1923-04-01 | Einrichtung zur Luftzufuehrung bei mit Unterwind oder Schornsteinzug betreibbaren Verlaengerungsrosten an mechanischen Rosten |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEM80993D DE407314C (de) | 1923-04-01 | 1923-04-01 | Einrichtung zur Luftzufuehrung bei mit Unterwind oder Schornsteinzug betreibbaren Verlaengerungsrosten an mechanischen Rosten |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE407314C true DE407314C (de) | 1924-12-17 |
Family
ID=7318895
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM80993D Expired DE407314C (de) | 1923-04-01 | 1923-04-01 | Einrichtung zur Luftzufuehrung bei mit Unterwind oder Schornsteinzug betreibbaren Verlaengerungsrosten an mechanischen Rosten |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE407314C (de) |
-
1923
- 1923-04-01 DE DEM80993D patent/DE407314C/de not_active Expired
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