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Stangenkopf für die hohle Steuerstange von Motoren mit innerer Verbrennung.
Es ist an Motoren mit innerer Wrbrennung, deren Ventile durch Stangen und Hebel
gesteuert werden, erwünscht, möglichst leichte Stangen zu verwenden, und zwar besonders
für die mit großen Geschwindigkeiten unilaufenden --%Zotore für Luftfahrzeuge usw.
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an verwendet auch allgemein hohle Stangen 2
aus leichten Metallen,
welche je nach ihrer Länge entweder gradlinig oder gebogen sind. Die gegenwärtig
bekannten, hierzu verwendeteil Leichtmetalle,wiez.B. das Hartaluminium, besitzen
wohl eine zufriedensteilende Widerstandsfähigkeit, al:er ihre eiastisclie Grenze
ist zu schwach, derart, (laß schädliche Beeinflussungen, wie Stauchungen, schlechte
Verstemmungen, Lockerwerden Jer Verbindungsstellen zwischen den Stangen und den
Endstücken oder Haltestücken bzw. den Buchseil, auftreten, in bzw. auf welchen die
End(m (leg Steuerstangen befestigt sind.
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Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese L"1 elstände durch einfache,
aber wirkungsvolle Mittel zii beseitigen. Dieselbe betrifft die Ausbildung d:r Köpfe
der hohlen Steuer-Stangen und besteht darin, (laß die Enden der Steuerstangen. zwischen
einem Kern und einer Hülse oder Buchse aus hartem Metall erflßt und pressend oder
klemmend gehalten werden, wobei dieser Kern und diese Hülse nder Buchse oder aber
nur einer von diesen beiden Teilen mit dem Endstück einen Körper bilden bzw. bildet.
Weitere charakteristische Eigenschaften der Erfindung sind ini Laufe der nachstellenden
Beschreibung des Näheren erläutert.
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Dde Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen ineinigenbeispielsweisenAusführungsformen
veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i den Kopf einer Steuerstange gemäß der Erfindung,
wobei die Hülse oder Buchse von dein Endstück getrennt angeordnet ist; Abb. 2 ist
eine ähnliche Ansicht, wobei die Hülse oder Buchse einen Körper mit dein Kopf bildet,
während Ahl). 3 einen regelbaren Kopf verkörpert. Bei dem gegenwärtigen StandderTechnil<1),-stehendieEndstückeauseineminnerenTeiloder
Kern, welcher in (las Ende der hohlen Stalige
in einer verhältnismäßig
beträchtlichen Länge eingreift und welche auf dem Kern von einer gewissen Anzahl
Nieten o. dgl. am Platze gehalten wird ; diese Anordnungen ändern ihren Platz bzw.
verschieben sich leicht und schnell infolge von Stauchungen oder anderen schädlichen
Beeinflussungen an deti Niet- o. dgl. Löcherst und an dein Ende der Steuerstange
am Absatz des Endstückes.
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Gemäß der Erfindung wird nun in der Art und Weise vorgegangen, daß
der Kern b des Kopfes a, welcher aus hartem Metall bestellt, mit scharfer Reibung
in der Stange c eingebracht ist, wobei diese Anordnung vorzugsweise leicht konisch
gehalten ist, ohne (laß jedoch die Oberfläche des Randendes d der Steuerstange c,
«-elches gegen den Sitz e des Endstückes a anliegt, zu sehr geschwächt ist. Eine
Hülse oder Büchse f aus hartem Metall, ebenso wie der vorerwähnte Kern aus hartem
Metall, ist gleichfalls, etwa eingekeilt, derart eingebracht, (laß sie das Ende
der Steuerstange c in einer Länge umgürt-t, die im wesentlichen derjenigen des Kernes
b gleich ist. Die erwähnte Hülse oder Buchse fliegt gegen den Absatz oder Sitz e
fest an, und ein kleiner Splint g aus hartem Draht ist zur Sicherung eingelassen,
obgleich seine Anordnung im Prinzip nicht nötig wäre.
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In dem in der Abb.2 dargestellten Ausführungsbeispiele zeigt das Endstück
a keinen Absatz oder Sitz, sondern die Hülse oder Buchse f ist aus einem Stück mit
dein Endstück a gebildet.
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Es ist klar, (laß noch andere konstruktive Abänderungen ins Auge gefaßt
werden können, z. B. könnten besondere Werkstattanforderungen dazu Veranlassung
geben, den Kern h aus einem Teil zu fertigen, der nicht einen Körper mit dem Endstück
a bildet.
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DieAbb.3 zeigt eine regelbare Nlontierungsanordnung, gemäß welcher
der Kern des Endstückes eine Schraube h bildet, die sich in das innen mit Schraul:engewinde
i. versehene Ende der Stetterstänge c einschraubt. Die Festlegungwird mittels einerGegentnutter
j herbeireführt. Diese Gegenmutter j ist mit einem Hals oder einem inuffenartigen
Ansatz k versehen, welcher die Rolle der Hülse oder Kletninl.uchse der
AH). i und 2 übernimmt. Dieser Hals oder muffenartige Ansatz h ist genau
auf den äußeren Durchmesser der Steuerstange auf einer Länge ausgebohrt, die etwa
gleich der Hälfte dieses Durchmessers ist, damit die Adhäsion genügend zur Wirkung
gelangt.
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Die Stöße, welche am Ende des Hubes auftreten, können während der
schnellen «Wechselbewegungen der Steuerstange hier keine schädlichen Beanspruchungen,
wie z. B. Stauchwirkungen, Lockerwerden ustv., auf das Ende der Steuerstange ausüben,
weil sie zwischen zwei Körpern aus hartem Metall gefaßt und mit Klennnwirkung gehalten
ist. Diese Stöße usw. haben im Gegenteil den Erfolg, daß ein noch ausgesprocheneres
klemmendes Erfassen der Steuerstange herbeigeführt wird. Infolgedessen arbeitet
diese Steuerstange nicht nur mit ihrem Endrande d, indem sie sich gegen den Absatz
oder Sitz e des Endstückes a stützt, sondern auch mittels Adhäsion auf dem Kern
und auf der Hülse oder der Buchse.
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Die Anordnungen gemäß der vorliegenden Erfindung sichern infolgedessen
eine wesentlich größere Festigkeit und Haltbarkeit als diejenigen, welche Eisher
l:ekannt geworden sind; sie gestatten außerdem, daß die Verhindttngsanorclnungen
wesentlich kürzer gehalten werden können und itn Gewicht erheblich leichter werden,
worin ein weiterer Vorteil erblickt werden muß.