Graphitanode für Metalldampfapparate, insbesondere Großgleichrichter.
Während man bei Quecksilberdaanpfgleichrichtern für geringere Stromstärken mit gutem
Erfolg Graphitanoden verwendet hat, sind bei Großgleichrichtern bisher im allgemeinen
Eisenanoden zur Anwendung gebracht worden. Das hat seinen Grund darin, daß die übliche
Verbindung durch Aufschrauben der Graphitanode auf das Ende des Zuführungsleiters
bei den ,großen Stromstärken nicht genügend zuverlässig ist. Insbesondere ergeben
sich dabei Schwierigkeiten und Störungen infolge der gegenüber dem Graphitkörper
stärkeren Wärmeausdehnung des gewöhnlich aus Eisen, Nickel oder Molybdän bestehenden
Zuführungsleiters.Graphite anode for metal vapor apparatus, in particular large rectifiers.
While mercury surge rectifiers are used for lower currents with good
Success has used graphite anodes in large-scale rectifiers in general
Iron anodes have been used. The reason for this is that the usual
Connection by screwing the graphite anode onto the end of the lead wire
is not sufficiently reliable at the high currents. In particular, surrender
difficulties and disturbances as a result of the opposite to the graphite body
greater thermal expansion of what is usually made of iron, nickel or molybdenum
Feeder.
Die Erfindung betrifft nun eine Graphitanode, die auch für Großgleichrichter
verwendet werden kann, indem die Verbindung des Graphitkörpers mit dem Zuführungs#
leiter auf besondere Weise bewerkstelligt wird. Der die Anode bildende Graphitkörper
ist danach an seinem einen Ende verdickt und wird mittels dieser Verdickung in eine
Metallfassung eingesetzt, die ihrerseits mit dem Stromzuführungsleiter in Verbindung
steht. Diese Fassung wird dabei mehrteilig ausgebildet, und die Teile werden durch
Verschraubung derart miteinander verbunden, daß sie das verdickte Ende des Graphitkörpers
fest umschließen. In den einen dieser Teile kann dann der Zuführungsleiter in entsprechender
Weise mittels Verschraubung eingesetzt werden, wie dies bisher beim unmittelbaren
Verbinden mit dem Graphitkörper geschah. Dieser Zuführungsleiter sowie die Fassungsteile
bestehen zweckmäßig aus dem gleichen Metall, beispielsweise Eisen.The invention now relates to a graphite anode that can also be used for large rectifiers
can be used by connecting the graphite body to the feeder #
ladder is accomplished in a special way. The graphite body forming the anode
is then thickened at one end and is converted into a
Metal socket used, which in turn is connected to the power supply conductor
stands. This version is formed in several parts, and the parts are through
Screw connection connected to one another in such a way that they reach the thickened end of the graphite body
enclose tightly. In one of these parts, the supply conductor can then in a corresponding
Way to be used by means of screwing, as was previously the case with the immediate
Connection to the graphite body happened. This feed conductor and the socket parts
suitably consist of the same metal, for example iron.
In den Abbildungen sind zwei Beispiele
für eine derartige
Graphitanode dargestellt, die sich lediglich in bezug auf die Ausbildung des Graphitkörpers
und der Fassung unterscheiden. Nach Abb. i ist die Verdickung an dem einen Ende
des Graphitkörpers a konisch ausgebildet, während sie nach Abb. z in Form eines
Absatzes ausgeführt ist. Dementsprechend ist auch die Formgebung der Teile b der
Fassung getroffen. Diese Teile sind im übrigen jeweils mit einem zweiten Fassungsteil
c durch Verschraubung verbunden. In den letzteren wiederum ist der Zuführungsleiter
d gleichfalls mittels Verschraubung eingesetzt. Die sämtlichen Metallteile
b, c, d sind durch geeignet geformte Isolierkörper e, f nach außen
abgedeckt, wie dieses an sich für den Zuführungsleiser bekannt ist, so daß die Entladung
jeweils nur von dem Graphitkörper a ausgehen kann.In the figures, two examples of such a graphite anode are shown, which differ only with regard to the design of the graphite body and the socket. According to Fig. I, the thickening at one end of the graphite body a is conical, while according to Fig. Z it is designed in the form of a shoulder. The shape of the parts b of the socket is made accordingly. These parts are each connected to a second socket part c by screwing. In the latter, in turn, the supply conductor d is also inserted by means of a screw connection. All of the metal parts b, c, d are covered to the outside by suitably shaped insulating bodies e, f , as is known per se for the feeder, so that the discharge can only originate from the graphite body a.