DE4029324A1 - Haarfaerbemittel - Google Patents
HaarfaerbemittelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die Verwendung von Pyrazolo-(1,5a)-pyrimidinen als
Oxidationsfarbstoffvorprodukte vom Kupplertyp zur Herstellung von Haarfärbemitteln.
Für das Färben von Haaren spielen die sogenannten Oxidationsfarben, die
durch oxidative Kupplung einer oder mehrerer Entwicklerkomponenten untereinander
oder mit einer oder mehreren Kupplerkomponenten entstehen, wegen
ihrer intensiven Farben und guten Echtheitseigenschaften eine bevorzugte
Rolle. Als Entwicklersubstanzen werden üblicherweise primäre aromatische
Amine mit einer weiteren in Para- oder Orthoposition befindlichen freien
oder substituierten Hydroxy- oder Aminogruppe, ferner Diaminopyridinderivate,
heterocyclische Hydrazonderivate, 4-Aminopyrazolonderivate und
Tetraaminopyrimidine eingesetzt. Als sogenannte Kupplersubstanzen werden
m-Phenylendiaminderivate, Naphthole, Resorcinderivate und Pyrazolone verwendet.
Die Oxidationsfarbstoffvorprodukte werden in einen kosmetischen Träger
eingearbeitet, der ein leichtes Auftragen und Verteilen der Farbstoffe auf
dem Haar ermöglicht. Als kosmetische Träger für die Oxidationsfarbstoffvorprodukte
dienen Cremes, Emulsionen, Gele, Shampoos, Schaumaerosole oder
andere, bevorzugt wäßrige Zubereitungen, die für eine Anwendung auf dem
Haar geeignet sind.
Gute Oxidationshaarfarbstoffvorprodukte müssen in erster Linie folgende
Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen bei der oxidativen Kupplung die gewünschten
Farbnuancen in ausreichender Intensität ausbilden. Sie müssen
ferner ein gutes Aufziehvermögen auf menschlichem Haar besitzen, ohne die
Kopfhaut zu stark anzufärben. Auch soll der Farbaufzug gleichmäßig erfolgen,
d. h. die stärker strapazierten Haarspitzen sollen nicht stärker gefärbt
werden als der wenig geschädigte Haaransatz. Die damit erzeugten
Färbungen müssen eine hohe Stabilität gegen Wärme, Licht und die bei der
Dauerwellung des Haars verwendeten Chemikalien aufweisen. Schließlich
sollen die Oxidationshaarfarbstoffvorprodukte in toxikologischer und dermatologischer
Hinsicht unbedenklich sein.
Zahlreiche Oxidationsfarbstoffe, die für technische Zwecke, z. B. für die
Farbphotographie, geeignet sind, sind daher für Oxidationshaarfärbemittel
nicht brauchbar.
Aus Annalen der Chemie, Band 647 (1961), Seite 144 bis 148 war bekannt,
daß sich Pyrazolo-pyrimidine oxidativ mit unsymmetrisch disubstituierten
o- oder p-Phenylendiaminen oxidativ kuppeln lassen. Es wurde nun gefunden,
daß dabei - unter Verwendung bestimmter Pyrazolo-pyrimidine - besonders
wertvolle Oxidationshaarfärbungen erhalten werden können.
Gegenstand der Erfindung ist daher die Verwendung von Pyrazolo-(1,5a)-pyrimidinen
der Formel I
worin die Gruppen R¹, R² und R³ unabhängig voneinander Wasserstoff oder
Alkylgruppen mit 1 bis 4 C-Atomen oder eine der Gruppen R¹ und R³ eine
Carboxyl- oder Hydroxylgruppe und die andere und R² Wasserstoff oder Alkylgruppen
mit 1 bis 4 C-Atomen sind oder deren Salzen als Kupplerkomponenten
in Oxidationshaarfärbemitteln mit einem Gehalt an üblichen Entwicklerverbindungen
zur dauerhaften Färbung der Haare.
Die Herstellung der erfindungsgemäß geeigneten Pyrazolo-(1,5a)-pyrimidine
ist in Annalen der Chemie, Band 660 (1962), Seiten 104 bis 117 beschrieben.
Sie erfolgt allgemein durch Kondensation von 3-Aminopyrazolon-(5) mit
einer 1,3-Dicarbonylverbindung. Besonders geeignete Pyrazolo-(1,5a)-pyrimidine
sind als Beispiele (K1 bis K6) angegeben.
Die Pyrazolo-(1,5a)-pyrimidine der Formel I stellen wertvolle Kupplerkomponenten
(color modifier) dar, die mit einer Vielzahl bekannter Entwicklerkomponenten
(primary intermediates, oxidation base) intensive Oxidationsfarben
im Bereich der rotbraunen bis blauvioletten Nuancen ausbilden.
Sie zeigen ein gutes Aufziehvermögen auf Keratinfasern, insbesondere auf
menschliches Haar und bilden Haaranfärbungen mit guten Licht- und Wärmeechtheitseigenschaften.
Als Entwicklerkomponenten können alle hierfür bekannten Verbindungen
eingesetzt werden. Bevorzugt sind dabei solche vom Typ der aromatischen
oder heterocyclischen Aminoverbindungen. Solche geeigneten Entwicklerverbindungen
sind z. B. p-Phenylendiamin, p-Toluylendiamin, 2-Chlor-p-phenylendiamin,
N-Methyl-p-phenylendiamin, N,N-Diethyl-2-methyl-p-phenylendiamin,
N-Ethyl-N-(2-hydroxyethyl)-p-phenylendiamin, N-(2-Methoxyethyl)-
p-phenylendiamin, N-(β-Hydroxyethyl)-p-phenylendiamin, N,N-Bis-(β-hydroxyethyl)-
p-phenylendiamin, N-Ethyl-N-(2-methylsulfonamido)-ethyl-3-methyl-
4-aminoanilin, N,N-Dimethyl-p-phenylendiamin, 2-Methoxy-p-phenylendiamin,
2-β-Hydroxyethyl-p-phenylendiamin, 2,6-Dichlor-p-phenylendiamin, 2-Chlor-
6-methyl-p-phenylendiamin, 6-Methoxy-3-methyl-p-phenylendiamin, N-(2-Hydroxypropyl)-
p-phenylendiamin, N-Butyl-N-sulfobutyl-p-phenylendiamin, und
andere Verbindungen der genannten Art, die weiterhin eine oder mehrere
NH₂-Gruppen, NHR-Gruppen oder NR₂-Gruppen enthalten können, worin R
Alkylgruppen mit 1 bis 4 C-Atomen oder Hydroxyalkylgruppen mit 2 bis 4
C-Atomen sind, sowie p-Aminophenole, Tetraaminopyrimidine (z. B. 2,4,5,6-
Tetraaminopyrimidin oder 2-Dimethylamino-4,5,6-Triaminopyrimidin), Triamino-
hydroxypyrimidine, Diaminodihydroxypyrimidine, Diaminopyridine oder
1-Phenyl-3-carboxamido-4-aminopyrazolon-5.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung sind daher Haarfärbemittel, enthaltend
Oxidationsfarbstoffvorprodukte in einem kosmetischen Träger, die
als Oxidationsfarbstoffvorprodukte neben bekannten Entwicklerverbindungen
vom Typ der vorgenannten aromatischen oder heterocyclischen Aminoverbindungen
Pyrazolo-(1,5a)-pyrimidine der Formel I gemäß Patentanspruch 1 als
Kupplerkomponente in einer Menge von 0,05 bis 10 Millimol pro 100 g des
Haarfärbemittels enthalten.
Die erfindungsgemäßen Haarfärbemittel können neben den Pyrazolo-(1,5a)-
pyrimidinen der Formel I auch andere bekannte Kupplersubstanzen enthalten,
wenn diese zur Modifizierung der Farbnuancen und zur Erzeugung natürlicher
Farbtöne erwünscht sind. Solche üblichen Kupplerverbindungen sind z. B.
m-Phenylendiamine, 2,4-Diaminophenyl-2-hydroxyethylether, oder Phenole,
Resorcine, m-Aminophenole, Naphthole oder Pyrazolone. Gegebenenfalls können
auch direktziehende Farbstoffe zusätzlich zur weiteren Modifizierung
der Farbnuancen eingesetzt werden. Solche direktziehenden Farbstoffe sind
z. B. Nitrophenylendiamine, Nitroaminophenole, Anthrachinonfarbstoffe oder
Indophenole.
Zu den erfindungsgemäßen Haarfärbemitteln werden die Pyrazolo-(1,5a)-pyrimidine
und die gegebenenfalls zusätzlich vorhandenen bekannten Kupplersubstanzen
im allgemeinen in etwa molaren Mengen, bezogen auf die verwendeten
Entwicklersubstanzen, eingesetzt. Wenn sich auch der molare Einsatz
als zweckmäßig erwiesen hat, so ist ein gewisser Überschuß einzelner Oxidationsfarbstoffvorprodukte
nicht nachteilig, so daß Entwicklersubstanzen
und Kupplersubstanzen in einem Molverhältnis von 1 : 0,5 bis 1 : 2 enthalten
sein können.
Es ist nicht erforderlich, daß die Pyrazolo-(1,5a)-pyrimidine der Formel
(I) sowie die sonst in den Haarfärbemitteln vorhandenen Oxidationsfarbstoffvorprodukte
oder direkt ziehenden Farbstoffe einheitlich chemische
Verbindungen darstellen. Vielmehr können diese auch Gemische der erfindungsgemäß
einzusetzenden Kuppler- oder Entwicklersubstanzen sein.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Haarfärbemittel werden die Oxidationsfarbstoffvorprodukte
in einen geeigneten kosmetischen Träger eingearbeitet.
Als Träger eignen sich bevorzugt wäßrige Zubereitungen, die sich
gut auf das Haar auftragen und auf dem Haar verteilen lassen. Aufgrund
ihrer strukturviskosen Eigenschaften eignen sich hierfür besonders fließfähige,
aber verdickte Systeme, die nach dem Auftragen nicht vom Haar ablaufen.
Bevorzugte Träger sind wäßrige Gele, Cremes, Emulsionen und
schäumende Zubereitungen.
Übliche Bestandteile solcher Träger sind Tenside mit netzenden, und gegebenenfalls
auch emulgierenden oder schäumenden Eigenschaften, emulgierte
Fettkomponenten wie z. B. Fettalkohole, Fettsäureester, Paraffine, wasserlösliche,
polymere Verdickungsmittel wie z. B. Stärke- und Cellulosederivate,
Pflanzengumme, mikrobielle Polysaccharide oder synthetische wasserlösliche
Polymerisate. Weitere übliche Bestandteile von Haarfärbemitteln
sind haarpflegende und avivierende Zusätze wie z. B. wasserlösliche,
kationische Polymerisate, Proteine, Proteinabbauprodukte, Pantothensäure,
Glucose oder Cholesterin. Zur Stabilisierung der Oxidationsfarbstoffvorprodukte
werden außerdem oft geringe Mengen an wasserlöslichen Antioxidantien,
z. B. Ascorbinsäure oder Natriumsulfit eingesetzt. Weiterhin
können Puffersalze wie Ammoniumchlorid oder Ammoniumsulfat in Mengen von
0,5 bis 3 Gew.-% enthalten sein.
Die Bestandteile der kosmetischen Träger werden zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Haarfärbemittel in für diese Zwecke üblichen Mengen eingesetzt,
z. B. werden Emulgiermittel in Konzentrationen von 0,5 bis 30 Gew.-%
und Verdickungsmittel in Konzentrationen von 0,1 bis 25 Gew.-% des gesamten
Färbemittels eingesetzt.
Besonders geeignet als Träger ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion mit einem
Gehalt von 0,1 bis 25 Gew.-% einer Fettkomponente und 0,5 bis 30 Gew.-%
eines Emulgiermittels aus der Gruppe der anionischen, nichtionischen,
zwitterionischen oder ampholytischen Tenside, bezogen auf das gesamte
Haarfärbemittel.
Die Oxidationsfarbstoffvorprodukte werden in Mengen von 0,2 bis 5 Gew.-%,
vorzugsweise 1 bis 3 Gew.-% des gesamten Färbemittels in den Träger eingemischt.
Die erfindungsgemäßen Oxidationshaarfärbemittel-Zubereitungen können einen
weiten pH-Wert-Bereich von ca. 6 bis ca. 10 aufweisen. Bevorzugt wird aber
ein pH-Wert von 8 bis 10 durch Zusatz von Ammoniak-Lösung eingestellt, da
die Färbeintensität im schwach alkalischen Gebiet besonders hoch ist.
Die oxidative Entwicklung der Farbstoffe kann grundsätzlich durch Luftsauerstoff
nach dem Auftragen des Haarfärbemittels auf dem Haar erfolgen.
Um den Vorgang zu beschleunigen und die Einwirkungszeit des Oxidationsfärbemittels
auf dem Haar abzukürzen, besonders aber wenn man neben der Färbung
eine Aufhellung des Haarfarbtons erreichen will, werden chemische
Oxidationsmittel eingesetzt. Diese werden unmittelbar vor der Anwendung
mit der Färbemittel-Zubereitung vermischt. Geeignete Oxidationsmittel sind
wäßrige Lösungen von Wasserstoffperoxid oder pulverförmige Anlagerungsprodukte
des Wasserstoffperoxids an Harnstoff, Melamin oder Natriumborat.
Die Anwendung des auf diese Weise erhaltenen Färbe-Ansatzes erfolgt durch
Aufbringen auf das Haar bei einer Temperatur von 15 bis 40°C, bevorzugt
mit einem Pinsel oder einem Färbekamm. Nach einer Einwirkungszeit von 10
bis 40 Minuten wird überschüssiges Haarfärbemittel durch Ausspülen von dem
zu färbenden Haar entfernt. Danach wird das Haar mit einem milden Shampoo
nachgewaschen und getrocknet. Das Nachwaschen mit einem Shampoo entfällt,
wenn ein stark tensidhaltiger Träger, z. B. ein Färbeshampoo zur Haarfärbung
verwendet wurde.
Die nachfolgenden Beispiele sollen den Erfindungsgegenstand näher erläutern,
ohne ihn jedoch hierauf zu beschränken.
Die folgenden erfindungsgemäß geeigneten Kuppler (Komponente K) wurden
nach Literaturangaben hergestellt:
K1: 2-Hydroxy-5-methyl-7-ethyl-pyrazolo(1,5α)-pyrimidin (Ann. 660 (1962),
110-111)
K2: 2-Hydroxy-5,6,7-trimethyl-pyrazolo(1,5α)-pyrimidin (Ann. 660 (1962), 111)
K3: 2-Hydroxy-5,7-dimethyl-6-ethyl-pyrazolo(1,5α)-pyrimidin (Ann. 660 (1962, 111)
K4: 2-Hydroxy-7-methyl-pyrazolo(1,5α)-pyrimidin (Ann. 660 (1962), 111)
K5: 2-Hydroxy-5-methyl-pyrazolo(1,5α)-pyrimidincarbonsäure-7 (Ann. 660 (1962), 111)
K6: 2,7-Dihydroxy-5,6-dimethyl-pyrazolo(1,5α)-pyrimidin (Ann. 660 (1962), 111-112)
K2: 2-Hydroxy-5,6,7-trimethyl-pyrazolo(1,5α)-pyrimidin (Ann. 660 (1962), 111)
K3: 2-Hydroxy-5,7-dimethyl-6-ethyl-pyrazolo(1,5α)-pyrimidin (Ann. 660 (1962, 111)
K4: 2-Hydroxy-7-methyl-pyrazolo(1,5α)-pyrimidin (Ann. 660 (1962), 111)
K5: 2-Hydroxy-5-methyl-pyrazolo(1,5α)-pyrimidincarbonsäure-7 (Ann. 660 (1962), 111)
K6: 2,7-Dihydroxy-5,6-dimethyl-pyrazolo(1,5α)-pyrimidin (Ann. 660 (1962), 111-112)
Es wurden erfindungsgemäße Haarfärbemittel in Form einer Haarfärbe-Cremeemulsion
der folgenden Zusammensetzung hergestellt:
Fettalkohol C₁₂-C₁₈|10,0 g | ||
Fettalkohol C₁₂-C₁₄+2EO-sulfat, @ | Na-Salz, 28%ig | 25,0 g |
Wasser | 60,0 g | |
Entwicklerkomponente (Komponente E) | 7,5 mMol | |
Kupplerkomponente (Komponente K) | 7,5 mMol | |
Na₂SO₃ (Inhibitor) | 1,0 g | |
konzentrierte Ammoniak-Lösung | bis pH=9,5 | |
Wasser | ad 100 g |
Als Entwicklerkomponente (Komponente E) wurden die folgenden Verbindungen
eingesetzt:
E1: p-Toluylendiamin
E2: N-Methyl-p-phenylendiamin
E3: 2-Chlor-p-phenylendiamin
E4: 2-β-Hydroxyethyl-p-phenylendiamin
E5: N-(β-Hydroxyethyl)-p-phenylendiamin
E6: N,N-Bis-(β-hydroxyethyl)-p-phenylendiamin
E7: N-(2-Methoxyethyl)-p-phenylendiamin
E8: N-Ethyl-N-(2-methylsulfonamido)-ethyl-3-methyl-4-aminoanilin
E9: p-Aminophenol
E10: 2,6-Dichlor-p-aminophenol
E11: 2,4,5,6-Tetraaminopyrimidin
E12: 2-Dimethylamino-4,5,6-Triaminopyrimidin
E13: 1-Phenyl-3-carboxyamido-4-aminopyrazolon-5
E14: 2,5-Diaminopyridin
E2: N-Methyl-p-phenylendiamin
E3: 2-Chlor-p-phenylendiamin
E4: 2-β-Hydroxyethyl-p-phenylendiamin
E5: N-(β-Hydroxyethyl)-p-phenylendiamin
E6: N,N-Bis-(β-hydroxyethyl)-p-phenylendiamin
E7: N-(2-Methoxyethyl)-p-phenylendiamin
E8: N-Ethyl-N-(2-methylsulfonamido)-ethyl-3-methyl-4-aminoanilin
E9: p-Aminophenol
E10: 2,6-Dichlor-p-aminophenol
E11: 2,4,5,6-Tetraaminopyrimidin
E12: 2-Dimethylamino-4,5,6-Triaminopyrimidin
E13: 1-Phenyl-3-carboxyamido-4-aminopyrazolon-5
E14: 2,5-Diaminopyridin
Die Bestandteile wurden der Reihe nach miteinander vermischt. Nach Zugabe
der Oxidationsfärbemittelvorprodukte und des Inhibitors wurden zunächst mit
konzentrierter Ammoniak-Lösung der pH-Wert der Emulsion auf 9,5 eingestellt,
dann wurde mit Wasser auf 100 g aufgefüllt.
Die oxidative Entwicklung der Färbung wurde mit 3%iger Wasserstoffperoxidlösung
als Oxidationsmittel durchgeführt. Hierzu wurden 100 g der Emulsion
mit 50 g Wasserstoffperoxidlösung (3%ig) versetzt und vermischt.
Die Färbecreme wurde auf ca. 5 cm lange Strähnen standardisierten, zu 90%
ergrauten, aber nicht besonders vorbehandelten Menschenhaars aufgetragen
und dort 30 Minuten bei 27°C belassen. Nach Beendigung des Färbeprozesses
wurde das Haar gespült, mit einem üblichen Haarwaschmittel ausgewaschen
und anschließend getrocknet.
Die Ergebnisse der Haarfärbeversuche sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
Claims (3)
1. Die Verwendung von Pyrazolo-(1,5-a)-pyrimidinen der Formel I
worin die Gruppen R¹, R² und R³ unabhängig voneinander Wasserstoff oder
Alkylgruppen mit 1 bis 4 C-Atomen oder eine der Gruppen R¹ und R³ eine
Carboxyl- oder Hydroxylgruppe und die andere und R² Wasserstoff oder
Alkylgruppen mit 1 bis 4 C-Atomen sind, oder deren Salzen, als Kupplerkomponenten
in Oxidationshaarfärbemitteln mit einem Gehalt an üblichen
Entwicklerverbindungen zur dauerhaften Färbung der Haare.
2. Oxidationshaarfärbemittel enthaltend Oxidationsfarbstoffvorprodukte in
einem kosmetischen Träger, dadurch gekennzeichnet, daß neben bekannten
Entwicklerverbindungen vom Typ der aromatischen oder heterocyclischen
Aminoverbindungen Pyrazolo-(1,5-a)-pyrimidine der Formel I gemäß Patentanspruch
1 als Kuppler in einer Menge von 0,05 bis 10 Millimol pro
100 g des Haarfärbemittels enthalten sind.
3. Oxidationshaarfärbemittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
als Träger eine Öl-in-Wasser-Emulsion mit einem Gehalt von 0,1 bis 25
Gew.-% einer Fettkomponente, 0,5 bis 30 Gew.-% eines Emulgiermittels
aus der Gruppe der anionischen, nichtionischen, zwitterionischen oder
amphoteren Tenside, bezogen auf das Haarfärbemittel, enthalten ist.
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DE19904029324 DE4029324A1 (de) | 1990-09-15 | 1990-09-15 | Haarfaerbemittel |
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DE19904029324 Withdrawn DE4029324A1 (de) | 1990-09-15 | 1990-09-15 | Haarfaerbemittel |
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-
1990
- 1990-09-15 DE DE19904029324 patent/DE4029324A1/de not_active Withdrawn
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1991
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FR2791562A1 (fr) * | 1999-03-29 | 2000-10-06 | Oreal | Composition tinctoriale contenant une pyrazolo-[1,5-a]- pyrimidine et une polyaminopyrimidine monocyclique a titre de bases d'oxydation et un coupleur, et procedes de teinture |
EP1155680A1 (de) * | 2000-05-19 | 2001-11-21 | L'oreal | Zusammensetzungen zur oxidativen Färbung von Keratinfasern enthaltend mindestens 5-Methylpyrazolo(1,5-a)pyrimidin-3,7-diamin als Oxidationsmittel ; Färbeverfahren zu ihrer Verwendung |
FR2809001A1 (fr) * | 2000-05-19 | 2001-11-23 | Oreal | COMPOSITIONS POUR LA TEINTURE D'OXYDATION DES FIBRES KERATINIQUES COMPRENANT AU MOINS LA 5-METHYL PYRAZOLO-[1,5-a ]-PYRIMIDINE-3,7-DIAMINE COMME BASE D'OXYDATION; PROCEDES DE TEINTURE MIS EN OEUVRE |
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WO1992004883A1 (de) | 1992-04-02 |
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