DE4007001A1 - Waermespeicher, insbesondere fuer durch motorabwaerme gespeiste kraftfahrzeugheizungen - Google Patents
Waermespeicher, insbesondere fuer durch motorabwaerme gespeiste kraftfahrzeugheizungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wärmespeicher, insbeson
dere Latentwärmespeicher für durch Motorwärme
gespeiste Kraftfahrzeugheizungen, mit einem einen
Speicherkern enthaltenden Innenbehälter, einem unter
Bildung eines vorzugsweise evakuierten Isolierraums
den Innenbehälter mit Abstand umgebenden Außenbehälter
und zwei von außen durch den Isolierraum geführ
ten Leitungen, deren eine als Zuflußleitung und deren
andere als Rückflußleitung für ein wärmetransportie
rendes Medium dient und die beide im Bereich des
Isolierraums derart angeordnet sind, daß sie einen
möglichst langen, geradlinigen Abschnitt aufweisen.
Ein Latentwärmespeicher dieser Art ist aus der euro
päischen Patentanmeldung 02 94 500 bekannt. Die im
Isolierraum von unten nach oben bzw. von oben nach
unten verlaufenden Leitungsabschnitte dienen der
Ausbildung einer während der Speicherphase wirksamen,
isolierenden Sperrschicht im wärmetransportierenden
Medium zwischen dem im Wärmespeicher befindlichen
heißen Medium und dem außerhalb des Wärmespeichers
abkühlenden Medium, so daß den Einsatzzweck des Wär
mespeichers gefährdende Wärmeverluste über die den
Isolierraum durchquerenden Leitungen unterbunden wer
den können.
Nicht in allen Anwendungsfällen, wie etwa beim Ein
satz in Personenkraftfahrzeugen, steht ausreichend
Platz zur Verfügung, um den Wärmespeicher in einer
Lage einzubauen, in der sich ein zur Ausbildung
einer Sperrschicht geeigneter und/oder ausreichend
langer Leitungsabschnitt innerhalb des Isolierraums
ergibt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, bei
einem Wärmespeicher, bei welchem die Ausbildung
einer ausreichenden Sperrschicht nicht möglich ist,
Wärmeverluste durch die Zufluß- und die Rückfluß
leitung ausreichend niedrig zu halten.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß der
Querschnitt der geradlinigen Leitungsabschnitte eine
so dichte Anordnung in Durchflußrichtung verlaufen
der, fest eingebauter Elemente enthält, daß der be
netzte Umfang im Vergleich zum Strömungsquerschnitt
so groß ist, daß Konvektion weitgehend unterbunden
ist.
Diese Lösung geht von der Überlegung aus, daß der
weit überwiegende Teil der Wärmeverluste über die
den Isolierraum durchquerenden Leitungen auf die
Konvektion zurückzuführen ist, so daß durch weitge
hende Unterdrückung der Konvektion je nach der bauli
chen Gesamtsituation die gewünschte Isolationswirkung
erreicht oder nahezu erreicht werden kann.
Diese Isolationswirkung kann durch zwei Maßnahmen
unterstützt werden, nämlich durch Ausbildung einer -
wenn auch für sich allein nicht ausreichenden -
Sperrschicht auf der heißen Seite des geradlinigen
Leitungsabschnitts, falls dort ein vertikaler Lei
tungsabschnitt in geeigneter Richtung zur Verfügung
steht, und durch Reduzierung des konvektionsför
dernden Wärmezuflusses und Wärmeabflusses quer zur
Leitungsrichtung.
Es stellt demnach eine vorteilhafte Ausgestaltung
dar, daß die Leitungen zwischen dem Innenbehälter und
dem geradlinigen horizontalen Abschnitt jeweils einen
in Einbaulage des Wärmespeichers zumindest annähernd
vertikal nach unten verlaufenden Leitungsabschnitt
aufweisen.
Dadurch kann sich eine die Gesamtisolationswirkung
verbessernde Sperrschicht ausbilden.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform besteht
darin, daß die Elemente enge, in Leitungsrichtung
verlaufende Kanäle bilden.
Eine andere zweckmäßige Ausführungsform ist es, daß
der Querschnitt der Leitungsabschnitte von einem
Glasfaserbrett ausgefüllt ist, dessen Fasern vorwie
gend in Leitungsrichtung orientiert sind.
Noch eine andere Gestaltungsmöglichkeit besteht da
rin, daß der Querschnitt der Leitungsabschnitte eine
Anzahl paralleler, in Längsrichtung der Leitung ver
laufender, zwischen sich Spalten bildender Wände
enthält, wobei die Wände aus thermisch isolierendem
Material bestehen können.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht
darin, daß die Leitungsabschnitte ein mit Abstand
zwischen seinen Windungen ihren Querschnitt spiralig
ausfüllendes Element enthalten, wobei vorzugsweise
das Element mit den Abstand zwischen seinen Windungen
bestimmenden Erhebungen versehen ist.
Eine sehr zweckmäßige Ausgestaltung besteht darin,
daß den die eingebauten Elemente enthaltenden Lei
tungsabschnitten eine dem Wärmezufluß und Wärmeabfluß
quer zur Leitungsrichtung entgegenwirkende Anordnung
zugeordnet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform besteht
darin, daß die Außenseite der Leitungsabschnitte mit
einer strahlungsreflektierenden Schicht versehen ist.
Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform
werden die Leitungsabschnitte von Strahlenschilden
umschlossen, die vorzugsweise einen Abstand von der
Außenseite der Leitungsabschnitte einhalten.
Andere vorteilhafte Ausgestaltungen bestehen darin,
daß die Leitungsabschnitte von zusammengepreßter Glas
faser umschlossen werden, daß die Leitungsabschnitte
von einer sich mehrfach überlappend gewickelten,
strahlungsreflektierenden Folie umhüllt sind, daß die
Leitungsabschnitte jeweils von einem wärmeisolieren
den mikroporösen Festkörper umschlossen werden, oder
daß der Isolierraum von einem mikroporösen Material
ausgefüllt ist.
Zur Behinderung der Wärmeübertragung stellt es
ebenfalls eine vorteilhafte Ausgestaltung dar, wenn
die Leitungsabschnitte aus Kunststoff bestehen, weil
dessen Wärmeleitfähigkeit geringer ist als die
metallischer Leitungen.
Da die Konvektion um so geringer ist, je niedriger der
Leitungsquerschnitt ist, stellt es bei etwa horizontal
verlaufenden geradlinigen Leitungsabschnitten eine
weitere sehr vorteilhafte Ausgestaltung dar, daß der
Querschnitt dieser Leitungsabschnitte eine geringe
vertikale Erstreckung aufweist.
Bei etwa horizontal verlaufenden Leitungsabschnitten
besteht eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung da
rin, daß diese Leitungsabschnitte mit der Unterseite
des Innenbehälters verbunden sind und unterhalb des
Innenbehälters verlaufen. Dadurch wird vom Innenbe
hälter abgegebene Wärme die Oberseite der etwa hori
zontalen Leitungsabschnitte erwärmen, während ihre
Unterseite Wärme an den Außenbehälter abgibt, so daß
das im Leitungsabschnitt befindliche Medium einen sich
von unten nach oben erhöhenden Temperaturverlauf
aufweisen wird, der zur Ausbildung einer stabilen
Temperaturbeschichtung führt, während bei der Anordnung
über dem Innenbehälter die Abkühlung oben und die
Erwärmung unten erfolgt, was im Leitungsabschnitt zu
einer Zirkulation führen kann.
Anhand der nun folgenden Beschreibung der in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Er
findung wird diese näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Vertikalschnitt durch
eine erste Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Wärmetauschers mit im Bereich des
Isolierraums überwiegend horizontal verlau
denden Leitungen,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt in einer um 90° ge
drehten Schnittebene,
Fig. 3 einen stark vergrößerten schematischen
Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1
durch einen Leitungsabschnitt und
Fig. 4 einen der Fig. 1 ähnlichen Schnitt durch
eine andere Ausführungsform eines Wärmetauschers.
Bei allen Schnittdarstellungen ist die Struktur des
Speicherkerns nicht dargestellt. Gleiche oder einan
der entsprechende Elemente sind mit gleichen Bezugs
zahlen gekennzeichnet.
Gezeigt ist ein Wärmespeicher in zylindrischer Bau
form, dessen Zylinderachse in Einbaulage in vertika
ler Richtung verläuft. Ein nicht gezeigter Speicher
kern, der die unmittelbar der Wärmespeicherung die
nende Einrichtung darstellt, wird von einem Innenbehälter
10 umschlossen. Den Innenbehälter 10 umgibt
mit einem der Bildung eines Isolierraums 14 dienenden
Abstand ein Außenbehälter 12. Der Isolierraum ist
vorzugsweise evakuiert. Er kann ein mikroporöses
Isoliermaterial enthalten.
Eine Zuleitung 16 und eine Rückflußleitung 18 für ein
wärmetransportierendes Medium, beispielsweise das
Kühlwasser eines Verbrennungsmotors, münden an der
unteren Stirnwand 20 in den Innenbehälter 10, so daß
sich an die Stirnwand 20 zunächst kurze vertikale
Leitungsabschnitte 16a bzw. 18a anschließen, die über
Krümmer 44 in horizontale Leitungsabschnitte 16b bzw.
18b übergehen, die seitlich aus dem Außenbehälter
herausführen. Die Einmündung in den Innenbehälter 10
ist dabei soweit aus dem Mittel der Stirnwand 20
herausgelegt, daß sich eine möglichst große Länge der
horizontalen Leitungsabschnitte 16b und 18b ergibt,
die gleichermaßen einen Abstand von der Stirnwand 20
des Innenbehälters 10 als auch von der ihr gegenüber
liegenden Stirnwand 26 des Außenbehälters 12 einhal
ten, münden.
Wenn die Zirkulation des wärmeübertragenden Mediums
unterbrochen wird, etwa bei Betriebsruhe eines Kraft
fahrzeugs, dessen Motorkühlwasser zur Aufladung des
Wärmespeichers eingesetzt wird, kühlt sich der außer
halb des Wärmespeichers befindliche Leitungsbereich
gegenüber dem heißen Speicherkern ab, so daß ein
Temperaturgefälle zwischen dem Speicherkern und dem
äußeren Leitungsbereich entsteht. Aufgrund der größe
ren Dichte des kühleren Mediums wird dieses in den
vertikalen Leitungsabschnitten unten bleiben, während
das wärmere Medium mit geringerer Dichte oben bleibt,
so daß sich im Bereich der vertikalen Leitungsabschnitte
eine Sperrschicht ausbilden kann, sofern nicht
durch eine quer zur Leitungsrichtung erfolgende Wärme
übertragung eine die Ausbildung der Sperrschicht
störende Konvektion entsteht.
Selbst wenn sich die Sperrschicht ungestört ausbilden
kann, ist beim dargestellten Wärmespeicher die Länge
der vertikalen Leitungsabschnitte 16a und 18a nicht
groß genug, um eine ausreichende Isolierwirkung er
reichen zu können.
Diese Isolierwirkung wird deshalb dadurch erreicht,
daß die Konvektion in den horizontalen Leitungs
abschnitten 16b und 18b weitgehend unterbunden wird.
Es ist bekannt, daß sich in relativ dünnen Strö
mungsmittelschichten eine Konvektion nicht ausbilden
kann, weshalb die horizontalen Leitungsabschnitte 16b
und 18b mit fest eingebauten Elementen versehen sind,
die das in diesen Abschnitten 16b und 18b befindliche
Strömungsmedium so aufteilen, daß der benetzte Umfang
im Verhältnis zum Strömungsquerschnitt so groß ist,
daß Konvektion weitgehend verhindert wird.
Eine mögliche Ausführungsform eines solchen Elements
ist in Fig. 3 näher dargestellt. Der Querschnitt des
dort gezeigten horizontalen Leitungsabschnitts 16b
enthält ein spiralig gewickeltes Element 31, dessen
Windungen 33 einen geringen Abstand voneinander
einhalten, der durch noppenförmige Erhebungen 35
bestimmt wird, die in das Element 31 eingedrückt
sind.
Eine ähnliche Wirkung kann dadurch erreicht werden,
daß man in nicht gezeigter Weise den Querschnitt in
den Leitungsabschnitten 16b und 18b durch eine Anzahl
paralleler Wände in einzelne, in Strömungsrichtung
verlaufende, flache Kanäle unterteilt.
Auch durch die Anordnung gepreßter, vorwiegend in
Strömungsrichtung verlaufender Glasfasern in den
Leitungsabschnitten 16b und 18b kann das gewünschte
Verhältnis zwischen benetztem Umfang und Strö
mungsquerschnitt erreicht werden.
Um in diesen Leitungsabschnitten 16b und 18b die
Anregung von Konvektion durch eine quer zur Lei
tungsrichtung stattfindende Wärmeabfuhr oder Wärme
zufuhr zu unterdrücken, ist das Element 31 vorzugs
weise aus einem wärmeisolierenden Material herge
stellt. Auch die parallelen, vorstehend erwähnten
Wände können vorzugsweise aus einem solchen Material
bestehen. Zum gleichen Zweck können die Leitungen
oder zumindest die Leitungsabschnitte, in deren Be
reich die Konvektion verhindert werden soll, aus
Kunststoff bestehen.
Die unerwünschte Wärmeübertragung kann außerdem durch
Isoliermaßnahmen auf der Außenseite der Leitungsab
schnitte 16b und 18b behindert werden. Inbesondere
kann die Außenfläche 37 der Leitungsabschnitte 16b
und 18b mit einer strahlungsreflektierenden Beschich
tung versehen werden. Auch können die Leitungsab
schnitte 16b und 18b mit Isolierschichten 39 versehen
werden, etwa durch die Umwicklung mit einer strah
lungsreflektierenden Folie oder die Umschließung mit
gepreßtem Glasfasermaterial oder durch einen mikropo
rösen Festkörper, aber auch die Anordnung von Strah
lenschilden 41 um diese Leitungsabschnitte ist ge
eignet, die Wärmeübertragung in Querrichtung zu be
hindern.
Eine andere Unterstützung der Maßnahmen zur Unter
drückung der Konvektion in den horizontalen Leitungs
abschnitten 16b und 18b besteht darin, wie aus
Fig. 2 ersichtlich, diesen Leitungsabschnitten einen
flachen Querschnitt zu geben, der seine größte Aus
dehnung in horizontaler Richtung hat.
Bei dieser Anordnung unterstützt die Wärmeübertragung
vom Innenbehälter 10 auf die Oberseite der Leitungs
abschnitte 16b und 18b und von deren Unterseite auf
den Außenbehälter 12 sogar die Ausbildung einer sta
bilen Temperaturschichtung in dem in diesen Leitungs
abschnitten befindlichen Strömungsmedium.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wird angenommen,
daß aufgrund der vorgegebenen Einbausituation die
Leitungen 16′ und 18′ an die obere Stirnwand 50 des
Innenbehälters 10 angeschlossen sind und von dort in
vertikaler Richtung durch den Außenbehälter 12 nach
außen geführt sind. Da sich in diesem Fall während der
Speicherphase das warme Medium unten, daß kalte
Medium dagegen oben befindet, kann sich eine stabile
Sperrschicht nicht ausbilden. Um eine ausreichende
Wärmeisolation im Leitungsbereich zu erhalten, wird
auch in diesen vertikalen Leitungen 16′ und 18′ eines
der vorstehend bereits beschriebenen Elemente, z. B.
das Element 31 eingebaut, um Konvektion weitgehend zu
unterdrücken.
Claims (19)
1. Wärmespeicher, insbesondere Latentwärmespei
cher für durch Motorabwärme gespeiste Kraftfahrzeug
heizungen, mit einem einen Speicherkern enthaltenden
Innenbehälter (10), einem unter Bildung eines vor
zugsweise evakuierten Isolierraums (14) den Innenbe
hälter mit Abstand umgebenden Außenbehälter (12) und
zwei von außen durch den Isolierraum (14) geführten
Leitungen (16, 18), deren eine als Zuflußleitung und
deren andere als Rückflußleitung für ein wärmetrans
portierendes Medium dient und die beide im Bereich
des Isolierraums (14) derart angeordnet sind, daß sie
einen möglichst langen, geradlinigen Abschnitt (16b,
18b) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querschnitt der geradlinigen Leitungsabschnitte eine
so dichte Anordnung in Durchflußrichtung verlaufen
der, fest eingebauter Elemente enthält, daß der be
netzte Umfang im Vergleich zum Strömungsquerschnitt
so groß ist, daß Konvektion weitgehend unterbunden
ist.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Leitungen (16, 18) zwischen dem
Innenbehälter (10) und dem geradlinigen horizontalen
Abschnitt (16b, 18b) jeweils einen in Einbaulage des
Wärmespeichers zumindest annähernd vertikal nach
unten verlaufenden Leitungsabschnitt (16a, 18a) auf
weisen.
3. Wärmespeicher nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente enge, in
Leitungsrichtung verlaufende Kanäle bilden.
4. Wärmespeicher nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der
Leitungsabschnitte (26) von einem Glasfaserbrett
ausgefüllt wird, dessen Fasern vorwiegend in Leitungs
richtung orientiert sind.
5. Wärmespeicher nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der
Leitungsabschnitte (26) eine Anzahl paralleler, in
Längsrichtung der Leitung verlaufender, zwischen sich
Spalten bildender Wände enthält.
6. Wärmespeicher nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Wände aus thermisch isolierendem
Material bestehen.
7. Wärmespeicher nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsabschnitte
(26) ein mit Abstand zwischen seinen Windungen (33)
ihren Querschnitt spiralig ausfüllendes Element (31)
enthalten.
8. Wärmespeicher nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Element (31) mit den Abstand zwi
schen seinen Windungen (33) bestimmenden Erhebungen
(35) versehen ist.
9. Wärmespeicher nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den die
eingebauten Elemente enthaltenden Leitungsabschnitten
(16b, 18b) eine dem Wärmezufluß und Wärmeabfluß quer
zur Leitungsrichtung entgegenwirkende Anordnung
zugeordnet ist.
10. Wärmespeicher nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Außenseite (37) der Leitungsab
schnitte (26) mit einer strahlungsreflektierenden
Schicht versehen ist.
11. Wärmespeicher nach einem der Ansprüche 9 oder
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsab
schnitte (26) von Strahlenschilden (41) umschlossen
werden.
12. Wärmespeicher nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Strahlenschilde (41) einen
Abstand von der Außenseite (37) der Leitungsabschnitte
(26) einhalten.
13. Wärmespeicher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungsabschnitte (26) von zusam
mengepreßter Glasfaser umschlossen werden.
14. Wärmespeicher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungsabschnitte (26) von
einer sich mehrfach überlappend gewickelten strah
lungsreflektierenden Folie umhüllt sind.
15. Wärmespeicher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungsabschnitte (26) jeweils
von einem wärmeisolierenden mikroporösen Festkörper
(39) umschlossen werden.
16. Wärmespeicher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Isolierraum (14) von einem
mikroporösen Material ausgefüllt ist.
17. Wärmespeicher nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei etwa hori
zontal verlaufenden geradlinigen Leitungsabschnitten
(16b, 18b) der Querschnitt dieser Leitungsabschnitte
eine geringe vertikale Erstreckung aufweist.
18. Wärmespeicher nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei etwa hori
zontal verlaufenden Leitungsabschnitten (16b, 18b)
diese Leitungsabschnitte mit der Unterseite des
Innenbehälters verbunden sind und unterhalb des In
nenbehälters verlaufen.
19. Wärmespeicher nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die
eingebaute Elemente enthaltenden Leitungsabschnitte
(16b, 18b) aus Kunststoff bestehen.
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