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DE4005027C2 - - Google Patents

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Publication number
DE4005027C2
DE4005027C2 DE19904005027 DE4005027A DE4005027C2 DE 4005027 C2 DE4005027 C2 DE 4005027C2 DE 19904005027 DE19904005027 DE 19904005027 DE 4005027 A DE4005027 A DE 4005027A DE 4005027 C2 DE4005027 C2 DE 4005027C2
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DE
Germany
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lines
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Prior art date
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DE19904005027
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English (en)
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DE4005027A1 (de
Inventor
Peter Dipl.-El.-Ing. Goldstein (Eth), Zuerich, Ch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schweiz AG
Original Assignee
Siemens Albis AG
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Publication date
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Publication of DE4005027A1 publication Critical patent/DE4005027A1/de
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Publication of DE4005027C2 publication Critical patent/DE4005027C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/444Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentan­ spruchs 1.
Eine in Nachrichtenübertragungsnetzen nach diesem Verfahren betriebene Vermittlungs­ anlage ist aus der CH-PS 6 51 163 bekannt. Beim Aufbau von Verbindungen zwischen solchen Vermittlungsanlagen sind zur Signalisierung vermittlungstechnische Zeichen wie Leitungs- und Registerzeichen zu übertragen. Die Registerzeichen werden während der Wählphase, die Leitungszeichen hingegen zum Belegen, Auslösen und Sperren während des Ver­ bindungsaufbaus und des Verbindungsabbaus übertragen. Bei einer Inband-Signalisierung z. B. gemäß dem CCITT-Zeichengabeverfahren Nr. 5 werden bestimmte im Sprachfrequenz­ bereich liegende Signalisierfrequenzen (sechs Registerzeichen - und zwei Leitungszeichen­ frequenzen) verwendet, die jeweils in jeder an einer Verbindung beteiligten Vermittlungs­ stelle durch Zeichenempfänger empfangen werden. In einer nach dem Zeitmultiplex­ verfahren arbeitenden Vermittlungsanlage steht jeweils für jede Vielfachleitung ein Zeichen­ empfänger für Leitungszeichen zur Verfügung, der beim kanalweisen Empfang dieser Zeichen eine Leitungstrennstelle derart steuert, daß die Verbindungsleitung in Sende­ richtung jeweils kanalindividuell aufgetrennt und dadurch verhindert wird, daß die Leitungszeichen zur nächsten Vermittlungsstelle gelangen und dort falsche Leitungszu­ stände vortäuschen können. Dabei sind die Zeichenempfänger zwingend ständig an der Leitung angeschaltet.
In Nachrichtennetzen werden nicht nur Wählverbindungen für die Übertragung von Sprache, sondern auch Wählverbindungen für die Übertragung von Daten aufgebaut. Ferner gibt es festgeschaltete Verbindungen, wie Stand-/Mietleitungen, die einem Benützer fest zuge­ ordnet sind. Bei Datenverbindungen werden die übertragenen Daten zwangsläufig ebenfalls vom Leitungszeichenempfänger empfangen und auf Vorhandensein von Leitungszeichen untersucht. Die Zeichenempfänger sind üblicherweise mit einem Sprachschutz versehen, der ein Ansprechen von durch Sprachsignale vorgetäuschten Leitungszeichenfrequenzen und damit ein unerwünschtes Auftrennen der Verbindungsleitung im Gesprächszustand ver­ hindert. Dieser Sprachschutz ist aus Aufwandsgründen üblicherweise für ein kontinuierliches Frequenzspektrum, wie es für Sprachsignale typisch ist, ausgelegt. Für diskrete Frequenz­ spektren, wie sie bei der Voice-band-Datenübertragung oder bei der Übertragung von Prüf- und Meßsignalen oder Nutzsignalen auf festgeschalteten Leitungen auftreten, ist ein solcher Sprachschutz unwirksam und müßte daher mit zusätzlichen Filtern ausgerüstet werden. Die Anwendung zusätzlicher Filter stellt jedoch höhere Real-Time-Anforderungen und bedeutet einen zusätzlichen Aufwand. Zudem kann damit das Problem bei festgeschalteten Leitungen nicht gelöst werden, da hier Signale mit beliebigen Frequenzen und Frequenzkombi­ nationen, insbesondere auch solche, die Leitungzeichenfrequenzen entsprechen, auftreten können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, das für alle Arten von Verbindungen in einem Nachrichtennetz ein Auftrennen der Leitung nur beim Vorhandensein von echten Leitungszeichen gewähr­ leistet.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit den Maßnahmen gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1.
Die erfindungsgemäße Lösung stützt sich auf in den Vermittlungsstellen ohnehin verfügbare Informationen zur Kennzeichnung von vorhandenen besonderen Verbindungsarten wie Stand-/Mietleitungen, sowie auf die CCITT-Empfehlung Q. 114, Abschnitt 1.4 "Language digit or discriminating digit", wonach im internationalen Fernmeldeverkehr beim Aufbau einer Verbindung jeweils auch Informationen übertragen werden sollen, die den beteiligten Vermittlungsstellen anzeigen, welcher Art die Verbindung ist. So wird in diesen Empfeh­ lungen vorgeschlagen, beim CCITT-Signalisierverfahren Nr. 5 beispielsweise Datenverbin­ dungen mit dem "Discriminating digit 9" zu kennzeichnen.
Außerdem ist aus der DE 32 40 999 C2 eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit zusätzlichem Datenverkehr bekannt, in der die Fernsprechanschlüsse und die Datenverkehrsanschlüsse je nach Belegung durch entsprechende Betriebskennzeichen unterschieden werden und so bei jedem Verbindungsaufbau sichergestellt ist, daß nur gleichartige Anschlüsse miteinander verbunden werden.
Die Erfindung nützt diese ver­ bindungsindividuellen Informationen als zusätzliches Kriterium zum Auftrennen der Leitung beim Empfang von Leitungszeichen aus. Dadurch kann ein Auftrennen der Leitung bei Datenverbindungen und festgeschalteten Verbindungen gezielt verhindert werden, ohne spezielle Maßnahmen in den vorhandenen Zeichenempfängern vorsehen zu müssen. Insbe­ sondere bei Datenverbindungen, wo der Zeichenempfänger zwangsläufig ständig an die Leitung angeschaltet sein muß, erübrigen sich somit weitere Maßnahmen zur Verhinderung eines unerwünschten Auftrennens der Leitung.
Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Konzept einer gemäß dem Stand der Technik in verschiedene Anschlußschal­ tungsgruppen gegliederten Vermittlungsanlage,
Fig. 2 Einzelheiten einer Anschlußschaltungsgruppe, in der die Erfindung angewendet wird,
Fig. 3 und 4 Einzelheiten zur Ansteuerung der Leitungstrennstelle.
In Fig. 1 ist das Blockschaltbild einer Vermittlungsanlage dargestellt, in der die Erfindung zum Einsatz gelangt. Eine derart gegliederte Vermittlungsanlage ist in der DE 28 26 063 A1 aus­ führlich beschrieben. Einzelheiten der Anlage sind daher hier nur soweit gezeigt und er­ läutert, wie dies im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung notwendig ist. Die An­ lage ist in mehreren Anschlußschaltungsgruppen gegliedert, von denen die vier Gruppen LTGA . . . LTGD dargestellt sind. Diese bilden die Schnittstellen zwischen den ange­ schlossenen verschiedenartigen an- und abgehenden Leitungen und den Vermittlungs­ organen. Es kann sich dabei um analoge oder digitale Teilnehmeranschlußleitungen ATL bzw. DTL, analoge oder digitale Verbindungsleitungen AVL bzw. DVL (wie z. B. PCM-Viel­ fachleitungen) handeln. Die Anschlußschaltungsgruppen LTG sind für den Empfang von Signalisierzeichen nach unterschiedlichen Signalisierverfahren ausgelegt. Jede der Anschluß­ schaltungsgruppen LTG besitzt ein eigenes dezentrales Steuerwerk, wobei der Meldungs­ austausch zwischen diesem und dem zentralen Steuerwerk CP der Vermittlungsanlage über ein zentrales Durchschaltenetzwerk SN, über das auch die eigentlichen Sprechverbindungs­ wege aufgebaut werden, abgewickelt wird.
Einzelheiten der Anschlußschaltungsgruppe LTGD, die im Zusammenhang mit der Erfindung von Bedeutung sind, sind in Fig. 2 dargestellt. An diese Anschlußschaltungsgruppe sind analoge und digitale Leitungen anschließbar. 30 analoge Leitungen sind über einen PCM- Multiplexer MUX mit A/D-Wandler jeweils an eine Mehrfachanschlußschaltung DIU ange­ schlossen. Digitale Leitungen von PCM 30/32-Systemen, auf denen die Signale bereits in Form von PCM-Wörtern übertragen werden, sind direkt an zugeordnete Mehrfachanschluß­ schaltungen DIU angeschlossen. Die Anschlußschaltungen LTGD dient generell zum An­ schluß von Leitungen, auf denen beispielsweise das Zeichengabeverfahren CCITT Nr. 5 ver­ wendet wird. Bei diesem Verfahren werden bekanntlich zwei von sechs Frequenzen zur Registerzeichengabe sowie wahlweise eine von zwei Frequenzen oder beide Frequenzen gleichzeitig zur Leitungszeichengabe ausgesendet.
Die Mehrfachanschlußschaltungen DIU der Anschlußschaltungsgruppe LTGD sind über einen als Zeitkanalkoppler ausgebildeten Gruppenkoppler SPMX führende Multiplexleitungen mit dem Durchschaltenetzwerk SN, das über eine Schnittstelle LIU erreichbar ist, fallweise ver­ bindbar. Über diese Multiplexleitungen führen neben den eigentlichen Sprachkanälen auch die dem Meldungsaustausch mit dem zentralen Steuerwerk CP dienenden Datenkanäle. Alle vermittlungstechnischen Aufgaben werden vom dezentralen Steuerwerk GP der Anschluß­ schaltungsgruppe LTGD in Zusammenarbeit mit dem zentralen Steuerwerk CP abgewickelt. Diese Aufgaben bestehen im wesentlichen darin, die eintreffenden Leitungs- und Register­ zeichen zu empfangen und zeitlich zu bewerten sowie die empfangenen Zeichen in einer geeigneten Form an das zentrale Steuerwerk CP weiterzuleiten. Ferner werden auf Befehl des dezentralen Steuerwerkes GP über einen ebenfalls am Gruppenkoppler SPMX ange­ schlossenen Zeichensender CE Leitungs- und Registerzeichen ausgesendet sowie Hörtöne abgegeben. Der Zeichensender CE enthält die hierzu erforderlichen Generatoren, wobei die Abgabe der Zeichen in digitaler Form, d. h. mittels gespeicherten PCM-Wörtern erfolgt. Das zentrale Steuerwerk CP führt im wesentlichen die Ziffernanalyse und die Leitweglenkung durch, ferner übernimmt es die Wegesuche im Durchschaltenetzwerk SN und steuert den Aufbau von Verbindungen über das Durchschaltenetzwerk SN.
Das dezentrale Steuerwerk GP entlastet das zentrale Steuerwerk CP, indem es eintreffende vermittlungstechnische Informationen, wie Leitungs- und Registerzeichen aufbereitet und dem zentralen Steuerwerk CP nur diejenigen Informationen in Form von Meldungen zuführt, die dieses im Rahmen seiner Aufgabe benötigt. Das dezentrale Steuerwerk GP seuert auch die Abfrage der an die Anschlußschaltungsgruppe LTGD angeschlossenen Leitungen, ferner übernimmt es die Steuerung des Gruppenkopplers SPMX, der als einstufige blockierungsfreie Zeitstufe aufgebaut ist. Der Gruppenkoppler SPMX ist über die Schnittstelle LIU mit dem Durchschaltenetzwerk SN verbunden, wobei der Schnittstelle LIU ein weiterer Multi­ plexer SDM vorgeschaltet ist. Der Multiplexer SDM besorgt die Umsetzung der vom Gruppen­ koppler SPMX kommenden 2 Mbit/s-Leitungen auf eine zum Durchschaltenetzwerk SN führende 8 Mbit/s-Leitung. In den 2 Mbit/s-Zeitvielfachverbindungsleitungen zwischen dem Gruppenkoppler SPMX und dem Multiplexer SDM ist ein Zeichenempfänger CR und erforder­ lichenfalls eine Echosperre ES eingefügt. Diese dient zum Dämpfen der Empfangsrichtung, wenn zwei Endstellen miteinander sprechen (Doppelsprech-Zustand), sowie zum Sperren der Senderichtung (ferner Teilnehmer spricht). Bei kurzen Echolaufzeiten, bei Datenübertragung etc. wird die Echosperre unwirksam geschaltet. Der Zeichenempfänger CR ist eine Empfangs­ einrichtung für Leitungs- und Registerzeichen. Es können auch separate Empfänger für die Leitungs- und die Registerzeichen vorgesehen sein. Jeder Mehrfachanschlußschaltung DIU ist ein Zeichenempfänger CR und ggf. eine Echosperre ES fest zugeordnet, wobei der Zeichen­ empfänger CR für sämtliche Kanäle (Zeitschlitze) einer Vielfachleitung zur Verfügung steht. Die Zeichenempfänger CR veranlassen das zeitgerechte Auftrennen der Kanäle in der ihr zugeordneten Vielfachleitung innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne, sobald in einem Kanal Leitungszeichen eintreffen, damit diese Leitungszeichen nicht zur nächsten Vermitt­ lungsstelle gelangen und dort falsche Leitungszustände (wie z. B. Belegen, Auslösen) vor­ täuschen können. Die Zeichenempfänger CR sind in der Lage, digitale Informationen in Form von PCM-Wörtern zu empfangen und zu erkennen, ob es sich bei diesen Zeichen um Leitungs- oder Registerzeichen handelt. Eine solche Einrichtung - die nach dem Prinzip digitaler Filter arbeitet - ist in der CH-PS 6 01 954 und in der CH-PS 6 51 163 ausführlich be­ schrieben. Sie muß die dem angewendeten Signalisierverfahren entsprechenden Signalisier­ frequenzen - beim CCITT Nr. 5-Verfahren deren acht - erkennen können.
Den prinzipiellen Aufbau eines Zeichenempfängers CR mit der Ansteuerung einer Leitungs­ trennstelle LTR zeigt Fig. 3. Auf der vom Gruppenkoppler SPMX kommenden PCM- Vielfachleitung SR eintreffende Leitungssignalisierfrequenzen werden im Zeichenempfänger CR aufgrund ihrer Frequenz und ihres Pegels erkannt und ausgewertet. Der Zeichen­ empfänger CR besteht aus einer Filtereinheit FIL, einer Schnittstelleneinheit IF und der Leitungstrennstelle LTR, welche eine Steuerlogik STL und das auf der Sendeseite in die PCM- Vielfachleitung SR eingefügte Trennglied TGL enthält. Dieses wird über die Schnittstellen­ einheit IF und die Steuerlogik STL so gesteuert, daß der betreffende Kanal der PCM-Viel­ fachleitung SR nur dann zeitgerecht aufgetrennt wird, wenn echte Leitungszeichen ein­ treffen. Hierzu liefert die Schnittstelleneinheit IF der Steuerlogik STL nebst einem Taktsignal tt ein Trennsignal ts und ein Sperrsignal ss. Das Taktsignal tt wird aus dem Systemtakt clk abgeleitet und bestimmt den Zeitpunkt für die Aktivierung des Trenngliedes TGL. Das Trennsignal ts beinhaltet den Befehl zum Auftrennen der Leitung SR aufgrund von in der Filtereinheit FIL erkannten Leitungszeichen. Das Sperrsignal ss verhindert ein Auftrennen der Leitung SR aufgrund von in der Vermittlungsstelle vorliegenden Informationen bezüglich bestimmter Verbindungsarten wie Datenverbindungen oder festgeschaltete Verbindungen. Es wird vom dezentralen Steuerwerk GP kanalindividuell aufgrund entsprechender Infor­ mationen aus der Signalisierung bzw. des zentralen Steuerwerks CP erzeugt. Der Informa­ tionsaustausch zwischen dem Zeichempfänger CR und dem dezentralen Steuerwerk GP findet über die Verbindungen Si und So statt.
Fig. 4 zeigt Einzelheiten zur Ansteuerung der Leitungstrennstelle LTR. Über die Leitung Si wird der Steuerlogik STL gegebenenfalls das Signal ss ("Auftrennen der Leitung verhindern") z. B. in Form eines Bits zugeführt und dort in einer D-Kippstufe für die Dauer eines Kanals der Übertragungsleitung SR zwischengespeichert und dann in einen kanalorientierten Speicher SP eingetragen. Dieser Speicher SP weist pro Kanal einen Speicherplatz zur Auf­ nahme dieser Information auf. Die Adressierung des Speichers SP erfolgt im Schreibzyklus über Leitungen Wa und im Lesezyklus über Leitungen Ra. Beim Auslesen aus dem Speicher SP wird jede Sperrinformation ss kanalweise mit dem Signal ts über ein Und-Tor verknüpft. Die daraus resultierende Information wird in eine durch das Taktsignal tt gesteuerte weitere D-Kippstufe eingelesen und während der Dauer des betreffenden Kanals gespeichert. Damit wird über das hier als Und-Verknüpfung ausgebildete Trennglied TGL die Verbindungs­ leitung SR im betreffenden Kanal zeitgerecht nicht aufgetrennt, wenn ein Sperrsignal ss anliegt, das eine spezielle Verbindungsart kennzeichnet.

Claims (2)

1. Verfahren für eine Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage mit Ein­ richtungen zum Empfang von frequenzmäßig im Sprachband liegenden Signalisierungs­ zeichen, in der beim Empfang von Leitungszeichen der Übertragungsweg abgehend solange aufgetrennt wird, wie den Leitungszeichen entsprechende Signalfrequenzen eintreffen, und damit verhindert wird, daß Leitungszeichen auf benachbarte Vermittlungsstellen gelangen können, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzliches Kriterium zum Auftrennen des Übertragungsweges in der Vermittlungs­ anlage vorliegende bzw. eintreffende verbindungsindividuelle, die Verbindungsart kennzeichnende Informationen herangezogen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf­ trennung des Übertragungsweges nur dann erfolgt, wenn nicht gleichzeitig mit den ein­ treffenden Leitungszeichen in der Vermittlungsanlage eine Information vorliegt, die die betreffende Verbindung als eine Datenverbindung oder eine festgeschaltete Verbindung kennzeichnet.
DE19904005027 1989-05-31 1990-02-19 Verfahren zum empfangen von leitungszeichen in einer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage Granted DE4005027A1 (de)

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DE19904005027 Granted DE4005027A1 (de) 1989-05-31 1990-02-19 Verfahren zum empfangen von leitungszeichen in einer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage

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