DE4005027C2 - - Google Patents
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q1/00—Details of selecting apparatus or arrangements
- H04Q1/18—Electrical details
- H04Q1/30—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
- H04Q1/44—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
- H04Q1/444—Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with voice-band signalling frequencies
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
- Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1.
Eine in Nachrichtenübertragungsnetzen nach diesem Verfahren betriebene Vermittlungs
anlage ist aus der CH-PS 6 51 163 bekannt. Beim Aufbau von Verbindungen zwischen solchen
Vermittlungsanlagen sind zur Signalisierung vermittlungstechnische Zeichen wie Leitungs-
und Registerzeichen zu übertragen. Die Registerzeichen werden während der Wählphase,
die Leitungszeichen hingegen zum Belegen, Auslösen und Sperren während des Ver
bindungsaufbaus und des Verbindungsabbaus übertragen. Bei einer Inband-Signalisierung
z. B. gemäß dem CCITT-Zeichengabeverfahren Nr. 5 werden bestimmte im Sprachfrequenz
bereich liegende Signalisierfrequenzen (sechs Registerzeichen - und zwei Leitungszeichen
frequenzen) verwendet, die jeweils in jeder an einer Verbindung beteiligten Vermittlungs
stelle durch Zeichenempfänger empfangen werden. In einer nach dem Zeitmultiplex
verfahren arbeitenden Vermittlungsanlage steht jeweils für jede Vielfachleitung ein Zeichen
empfänger für Leitungszeichen zur Verfügung, der beim kanalweisen Empfang dieser
Zeichen eine Leitungstrennstelle derart steuert, daß die Verbindungsleitung in Sende
richtung jeweils kanalindividuell aufgetrennt und dadurch verhindert wird, daß die
Leitungszeichen zur nächsten Vermittlungsstelle gelangen und dort falsche Leitungszu
stände vortäuschen können. Dabei sind die Zeichenempfänger zwingend ständig an der
Leitung angeschaltet.
In Nachrichtennetzen werden nicht nur Wählverbindungen für die Übertragung von Sprache,
sondern auch Wählverbindungen für die Übertragung von Daten aufgebaut. Ferner gibt es
festgeschaltete Verbindungen, wie Stand-/Mietleitungen, die einem Benützer fest zuge
ordnet sind. Bei Datenverbindungen werden die übertragenen Daten zwangsläufig ebenfalls
vom Leitungszeichenempfänger empfangen und auf Vorhandensein von Leitungszeichen
untersucht. Die Zeichenempfänger sind üblicherweise mit einem Sprachschutz versehen, der
ein Ansprechen von durch Sprachsignale vorgetäuschten Leitungszeichenfrequenzen und
damit ein unerwünschtes Auftrennen der Verbindungsleitung im Gesprächszustand ver
hindert. Dieser Sprachschutz ist aus Aufwandsgründen üblicherweise für ein kontinuierliches
Frequenzspektrum, wie es für Sprachsignale typisch ist, ausgelegt. Für diskrete Frequenz
spektren, wie sie bei der Voice-band-Datenübertragung oder bei der Übertragung von Prüf-
und Meßsignalen oder Nutzsignalen auf festgeschalteten Leitungen auftreten, ist ein solcher
Sprachschutz unwirksam und müßte daher mit zusätzlichen Filtern ausgerüstet werden. Die
Anwendung zusätzlicher Filter stellt jedoch höhere Real-Time-Anforderungen und bedeutet
einen zusätzlichen Aufwand. Zudem kann damit das Problem bei festgeschalteten
Leitungen
nicht gelöst werden, da hier Signale mit beliebigen Frequenzen und Frequenzkombi
nationen, insbesondere auch solche, die Leitungzeichenfrequenzen entsprechen, auftreten
können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs
genannten Art anzugeben, das für alle Arten von Verbindungen in einem Nachrichtennetz
ein Auftrennen der Leitung nur beim Vorhandensein von echten Leitungszeichen gewähr
leistet.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit den Maßnahmen gemäß dem Kennzeichen
des Patentanspruchs 1.
Die erfindungsgemäße Lösung stützt sich auf in den Vermittlungsstellen ohnehin verfügbare
Informationen zur Kennzeichnung von vorhandenen besonderen Verbindungsarten wie
Stand-/Mietleitungen, sowie auf die CCITT-Empfehlung Q. 114, Abschnitt 1.4 "Language
digit or discriminating digit", wonach im internationalen Fernmeldeverkehr beim Aufbau
einer Verbindung jeweils auch Informationen übertragen werden sollen, die den beteiligten
Vermittlungsstellen anzeigen, welcher Art die Verbindung ist. So wird in diesen Empfeh
lungen vorgeschlagen, beim CCITT-Signalisierverfahren Nr. 5 beispielsweise Datenverbin
dungen mit dem "Discriminating digit 9" zu kennzeichnen.
Außerdem ist aus der DE 32 40 999 C2 eine Schaltungsanordnung für
Fernsprechvermittlungsanlagen mit zusätzlichem Datenverkehr bekannt,
in der die Fernsprechanschlüsse und die Datenverkehrsanschlüsse je
nach Belegung durch entsprechende Betriebskennzeichen unterschieden
werden und so bei jedem Verbindungsaufbau sichergestellt ist, daß
nur gleichartige Anschlüsse miteinander verbunden werden.
Die Erfindung nützt diese ver
bindungsindividuellen Informationen als zusätzliches Kriterium zum Auftrennen der Leitung
beim Empfang von Leitungszeichen aus. Dadurch kann ein Auftrennen der Leitung bei
Datenverbindungen und festgeschalteten Verbindungen gezielt verhindert werden, ohne
spezielle Maßnahmen in den vorhandenen Zeichenempfängern vorsehen zu müssen. Insbe
sondere bei Datenverbindungen, wo der Zeichenempfänger zwangsläufig ständig an die
Leitung angeschaltet sein muß, erübrigen sich somit weitere Maßnahmen zur Verhinderung
eines unerwünschten Auftrennens der Leitung.
Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen beispielsweise
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das Konzept einer gemäß dem Stand der Technik in verschiedene Anschlußschal
tungsgruppen gegliederten Vermittlungsanlage,
Fig. 2 Einzelheiten einer Anschlußschaltungsgruppe, in der die Erfindung angewendet
wird,
Fig. 3 und 4 Einzelheiten zur Ansteuerung der Leitungstrennstelle.
In Fig. 1 ist das Blockschaltbild einer Vermittlungsanlage dargestellt, in der die Erfindung zum
Einsatz gelangt. Eine derart gegliederte Vermittlungsanlage ist in der DE 28 26 063 A1 aus
führlich beschrieben. Einzelheiten der Anlage sind daher hier nur soweit gezeigt und er
läutert, wie dies im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung notwendig ist. Die An
lage ist in mehreren Anschlußschaltungsgruppen gegliedert, von denen die vier Gruppen
LTGA . . . LTGD dargestellt sind. Diese bilden die Schnittstellen zwischen den ange
schlossenen verschiedenartigen an- und abgehenden Leitungen und den Vermittlungs
organen. Es kann sich dabei um analoge oder digitale Teilnehmeranschlußleitungen ATL
bzw. DTL, analoge oder digitale Verbindungsleitungen AVL bzw. DVL (wie z. B. PCM-Viel
fachleitungen) handeln. Die Anschlußschaltungsgruppen LTG sind für den Empfang von
Signalisierzeichen nach unterschiedlichen Signalisierverfahren ausgelegt. Jede der Anschluß
schaltungsgruppen LTG besitzt ein eigenes dezentrales Steuerwerk, wobei der Meldungs
austausch zwischen diesem und dem zentralen Steuerwerk CP der Vermittlungsanlage über
ein zentrales Durchschaltenetzwerk SN, über das auch die eigentlichen Sprechverbindungs
wege aufgebaut werden, abgewickelt wird.
Einzelheiten der Anschlußschaltungsgruppe LTGD, die im Zusammenhang mit der Erfindung
von Bedeutung sind, sind in Fig. 2 dargestellt. An diese Anschlußschaltungsgruppe sind
analoge und digitale Leitungen anschließbar. 30 analoge Leitungen sind über einen PCM-
Multiplexer MUX mit A/D-Wandler jeweils an eine Mehrfachanschlußschaltung DIU ange
schlossen. Digitale Leitungen von PCM 30/32-Systemen, auf denen die Signale bereits in Form
von PCM-Wörtern übertragen werden, sind direkt an zugeordnete Mehrfachanschluß
schaltungen DIU angeschlossen. Die Anschlußschaltungen LTGD dient generell zum An
schluß von Leitungen, auf denen beispielsweise das Zeichengabeverfahren CCITT Nr. 5 ver
wendet wird. Bei diesem Verfahren werden bekanntlich zwei von sechs Frequenzen zur
Registerzeichengabe sowie wahlweise eine von zwei Frequenzen oder beide Frequenzen
gleichzeitig zur Leitungszeichengabe ausgesendet.
Die Mehrfachanschlußschaltungen DIU der Anschlußschaltungsgruppe LTGD sind über einen
als Zeitkanalkoppler ausgebildeten Gruppenkoppler SPMX führende Multiplexleitungen mit
dem Durchschaltenetzwerk SN, das über eine Schnittstelle LIU erreichbar ist, fallweise ver
bindbar. Über diese Multiplexleitungen führen neben den eigentlichen Sprachkanälen auch
die dem Meldungsaustausch mit dem zentralen Steuerwerk CP dienenden Datenkanäle. Alle
vermittlungstechnischen Aufgaben werden vom dezentralen Steuerwerk GP der Anschluß
schaltungsgruppe LTGD in Zusammenarbeit mit dem zentralen Steuerwerk CP abgewickelt.
Diese Aufgaben bestehen im wesentlichen darin, die eintreffenden Leitungs- und Register
zeichen zu empfangen und zeitlich zu bewerten sowie die empfangenen Zeichen in einer
geeigneten Form an das zentrale Steuerwerk CP weiterzuleiten. Ferner werden auf Befehl
des dezentralen Steuerwerkes GP über einen ebenfalls am Gruppenkoppler SPMX ange
schlossenen Zeichensender CE Leitungs- und Registerzeichen ausgesendet sowie Hörtöne
abgegeben. Der Zeichensender CE enthält die hierzu erforderlichen Generatoren, wobei die
Abgabe der Zeichen in digitaler Form, d. h. mittels gespeicherten PCM-Wörtern erfolgt. Das
zentrale Steuerwerk CP führt im wesentlichen die Ziffernanalyse und die Leitweglenkung
durch, ferner übernimmt es die Wegesuche im Durchschaltenetzwerk SN und steuert den
Aufbau von Verbindungen über das Durchschaltenetzwerk SN.
Das dezentrale Steuerwerk GP entlastet das zentrale Steuerwerk CP, indem es eintreffende
vermittlungstechnische Informationen, wie Leitungs- und Registerzeichen aufbereitet und
dem zentralen Steuerwerk CP nur diejenigen Informationen in Form von Meldungen zuführt,
die dieses im Rahmen seiner Aufgabe benötigt. Das dezentrale Steuerwerk GP seuert auch
die Abfrage der an die Anschlußschaltungsgruppe LTGD angeschlossenen Leitungen, ferner
übernimmt es die Steuerung des Gruppenkopplers SPMX, der als einstufige blockierungsfreie
Zeitstufe aufgebaut ist. Der Gruppenkoppler SPMX ist über die Schnittstelle LIU mit dem
Durchschaltenetzwerk SN verbunden, wobei der Schnittstelle LIU ein weiterer Multi
plexer SDM vorgeschaltet ist. Der Multiplexer SDM besorgt die Umsetzung der vom Gruppen
koppler SPMX kommenden 2 Mbit/s-Leitungen auf eine zum Durchschaltenetzwerk SN
führende 8 Mbit/s-Leitung. In den 2 Mbit/s-Zeitvielfachverbindungsleitungen zwischen dem
Gruppenkoppler SPMX und dem Multiplexer SDM ist ein Zeichenempfänger CR und erforder
lichenfalls eine Echosperre ES eingefügt. Diese dient zum Dämpfen der Empfangsrichtung,
wenn zwei Endstellen miteinander sprechen (Doppelsprech-Zustand), sowie zum Sperren der
Senderichtung (ferner Teilnehmer spricht). Bei kurzen Echolaufzeiten, bei Datenübertragung
etc. wird die Echosperre unwirksam geschaltet. Der Zeichenempfänger CR ist eine Empfangs
einrichtung für Leitungs- und Registerzeichen. Es können auch separate Empfänger für die
Leitungs- und die Registerzeichen vorgesehen sein. Jeder Mehrfachanschlußschaltung DIU ist
ein Zeichenempfänger CR und ggf. eine Echosperre ES fest zugeordnet, wobei der Zeichen
empfänger CR für sämtliche Kanäle (Zeitschlitze) einer Vielfachleitung zur Verfügung steht.
Die Zeichenempfänger CR veranlassen das zeitgerechte Auftrennen der Kanäle in der ihr
zugeordneten Vielfachleitung innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne, sobald in einem
Kanal Leitungszeichen eintreffen, damit diese Leitungszeichen nicht zur nächsten Vermitt
lungsstelle gelangen und dort falsche Leitungszustände (wie z. B. Belegen, Auslösen) vor
täuschen können. Die Zeichenempfänger CR sind in der Lage, digitale Informationen in Form
von PCM-Wörtern zu empfangen und zu erkennen, ob es sich bei diesen Zeichen um
Leitungs- oder Registerzeichen handelt. Eine solche Einrichtung - die nach dem Prinzip
digitaler Filter arbeitet - ist in der CH-PS 6 01 954 und in der CH-PS 6 51 163 ausführlich be
schrieben. Sie muß die dem angewendeten Signalisierverfahren entsprechenden Signalisier
frequenzen - beim CCITT Nr. 5-Verfahren deren acht - erkennen können.
Den prinzipiellen Aufbau eines Zeichenempfängers CR mit der Ansteuerung einer Leitungs
trennstelle LTR zeigt Fig. 3. Auf der vom Gruppenkoppler SPMX kommenden PCM-
Vielfachleitung SR eintreffende Leitungssignalisierfrequenzen werden im Zeichenempfänger
CR aufgrund ihrer Frequenz und ihres Pegels erkannt und ausgewertet. Der Zeichen
empfänger CR besteht aus einer Filtereinheit FIL, einer Schnittstelleneinheit IF und der
Leitungstrennstelle LTR, welche eine Steuerlogik STL und das auf der Sendeseite in die PCM-
Vielfachleitung SR eingefügte Trennglied TGL enthält. Dieses wird über die Schnittstellen
einheit IF und die Steuerlogik STL so gesteuert, daß der betreffende Kanal der PCM-Viel
fachleitung SR nur dann zeitgerecht aufgetrennt wird, wenn echte Leitungszeichen ein
treffen. Hierzu liefert die Schnittstelleneinheit IF der Steuerlogik STL nebst einem Taktsignal tt
ein Trennsignal ts und ein Sperrsignal ss. Das Taktsignal tt wird aus dem Systemtakt clk
abgeleitet und bestimmt den Zeitpunkt für die Aktivierung des Trenngliedes TGL. Das
Trennsignal ts beinhaltet den Befehl zum Auftrennen der Leitung SR aufgrund von in der
Filtereinheit FIL erkannten Leitungszeichen. Das Sperrsignal ss verhindert ein Auftrennen der
Leitung SR aufgrund von in der Vermittlungsstelle vorliegenden Informationen bezüglich
bestimmter Verbindungsarten wie Datenverbindungen oder festgeschaltete Verbindungen.
Es wird vom dezentralen Steuerwerk GP kanalindividuell aufgrund entsprechender Infor
mationen aus der Signalisierung bzw. des zentralen Steuerwerks CP erzeugt. Der Informa
tionsaustausch zwischen dem Zeichempfänger CR und dem dezentralen Steuerwerk GP
findet über die Verbindungen Si und So statt.
Fig. 4 zeigt Einzelheiten zur Ansteuerung der Leitungstrennstelle LTR. Über die Leitung Si
wird der Steuerlogik STL gegebenenfalls das Signal ss ("Auftrennen der Leitung verhindern")
z. B. in Form eines Bits zugeführt und dort in einer D-Kippstufe für die Dauer eines Kanals der
Übertragungsleitung SR zwischengespeichert und dann in einen kanalorientierten
Speicher SP eingetragen. Dieser Speicher SP weist pro Kanal einen Speicherplatz zur Auf
nahme dieser Information auf. Die Adressierung des Speichers SP erfolgt im Schreibzyklus
über Leitungen Wa und im Lesezyklus über Leitungen Ra. Beim Auslesen aus dem Speicher SP
wird jede Sperrinformation ss kanalweise mit dem Signal ts über ein Und-Tor verknüpft. Die
daraus resultierende Information wird in eine durch das Taktsignal tt gesteuerte weitere
D-Kippstufe eingelesen und während der Dauer des betreffenden Kanals gespeichert. Damit
wird über das hier als Und-Verknüpfung ausgebildete Trennglied TGL die Verbindungs
leitung SR im betreffenden Kanal zeitgerecht nicht aufgetrennt, wenn ein Sperrsignal ss
anliegt, das eine spezielle Verbindungsart kennzeichnet.
Claims (2)
1. Verfahren für eine Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage mit Ein
richtungen zum Empfang von frequenzmäßig im Sprachband liegenden Signalisierungs
zeichen, in der beim Empfang von Leitungszeichen der Übertragungsweg abgehend
solange aufgetrennt wird, wie den Leitungszeichen entsprechende Signalfrequenzen
eintreffen, und damit verhindert wird, daß Leitungszeichen auf benachbarte
Vermittlungsstellen gelangen können, dadurch gekennzeichnet, daß als
zusätzliches Kriterium zum Auftrennen des Übertragungsweges in der Vermittlungs
anlage vorliegende bzw. eintreffende verbindungsindividuelle, die Verbindungsart
kennzeichnende Informationen herangezogen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf
trennung des Übertragungsweges nur dann erfolgt, wenn nicht gleichzeitig mit den ein
treffenden Leitungszeichen in der Vermittlungsanlage eine Information vorliegt, die die
betreffende Verbindung als eine Datenverbindung oder eine festgeschaltete Verbindung
kennzeichnet.
Applications Claiming Priority (1)
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1989
- 1989-05-31 CH CH204189A patent/CH678782A5/de not_active IP Right Cessation
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1990
- 1990-02-19 DE DE19904005027 patent/DE4005027A1/de active Granted
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Also Published As
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CH678782A5 (de) | 1991-10-31 |
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