DE4002875A1 - Loeschbarer aufzeichnungstraeger - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen löschbaren Aufzeich
nungsträger, vorzugsweise in Band- oder Blattform, aufge
baut aus einer Trägerfolie und einer Aufzeichnungs
schicht, deren Lichtextinktion durch Temperaturänderung
reversibel veränderbar ist.
Eine Trägerfolie mit einer solchen Schicht ist aus der
EP-A-00 14 826 bekannt geworden. Dieser Gegenstand
besitzt eine Aufzeichnungsschicht mit reversibel fixier
ter und temperaturabhängiger Lichtextinktion. Bei Ver
wendung des Gegenstandes als löschbaren optischen Auf
zeichnungsträger werden durch partielle Einwirkung von
Wärme Bilder erzeugt, die zur Aufzeichnung von Daten
benutzt werden können. Durch erneute Wärmeeinwirkung
können die durch Wärme erzeugten Aufzeichnungen wieder
gelöscht werden. Die hierzu vorgesehene Trägerfolie ist
transparent und besteht beispielsweise aus Polyester
(Polyterephthalsäureglycolester).
Der bekannte Gegenstand zeigt allerdings den Nachteil,
daß die Änderung der Lichtextinktion in der Aufzeich
nungsschicht für das menschliche Auge nur schwierig zu
erkennen ist. Es ist somit Aufgabe der Erfindung, den
löschbaren Aufzeichnungsträger dahingehend zu verbessern,
daß die auf diesem erzeugten optischen Informationen für
das Auge ohne optische Hilfsmittel leicht lesbar sind.
Diese Aufgabe wird durch einen löschbaren Aufzeichnungs
träger mit den in Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst.
Die abhängigen Ansprüche geben zweckmäßige Weiterbildun
gen des Aufzeichnungsträgers an.
Unter Aufzeichnungsträger ist ein Träger zum Speichern
von Informationen und Daten zu verstehen, worunter Zah
len, Buchstaben, Bilder, Muster und dergleichen zu ver
stehen sind.
Erfindungsgemäß besteht die Trägerfolie aus einer biaxial
streckorientierten Folie aus thermoplastischem Kunst
stoff, vorzugsweise aus Polyester, insbesondere Polyethy
lenterephthalat (vgl. US-A-41 87 113) oder Polyester
mischungen, oder Polypropylen (vgl. US-A-43 03 708, US-A-
46 63 219), die durch einen Gehalt an festen inerten
Teilchen und Vakuolenstruktur der Trägerfolie ein opakes,
vorzugsweise weißes Aussehen verleihen. Durch die Viel
zahl von Mikrohohlräumen, die durch das Aufreißen der
Polymermatrix an den Oberflächen der inerten Teilchen
beim Streckvorgang entstanden sind, ist die Dichte der
Folie relativ niedrig im Vergleich zu der rein rechneri
schen Dichte, die sich aus dem Polymeranteil und dem
Teilchenanteil ergibt.
Das Polypropylen der Trägerfolie ist ein isotaktisches
Homopolymerisat mit einem n-heptanlöslichen Anteil von
höchstens 15 Gew.-% oder Mischpolymerisat des Propylens
mit Ethylen und/oder alpha-Olefinen mit 4 bis 8 C-Atomen
oder eine Mischung aus diesen Polymeren und/oder anderen
Polyolefinen. In den Mischpolymerisaten beträgt die
Comonomermenge von Ethylen und den alpha-Olefinen jeweils
im allgemeinen maximal 10 Gew.-%, bezogen auf das Misch
polymerisat. Bevorzugte Monomere sind Ethylen und/oder
Buten-(1). Geeignete Polyolefine in der Polymermischung
sind HDPE, LDPE und LLDPE, wobei der Anteil dieser Poly
olefine jeweils 15 Gew.-%, bezogen auf die Polymer
mischung, nicht übersteigt.
Die Trägerfolie ist ein- oder mehrschichtig, insbesondere
zwei- oder dreischichtig aufgebaut. Bei zweischichtigem
Aufbau ist vorzugsweise die äußere Schicht, welche eine
der beiden äußeren Oberflächen des Aufzeichnungsträgers
bildet, teilchenfrei. Bei dreischichtigem Aufbau sind
die Teilchen nur in der mittleren Schicht vorhanden. Die
einzelnen Schichten bestehen beispielsweise aus Polyester
und/oder Copolyester oder aus den genannten Homo
und/oder Mischpolymerisaten des Propylens, gegebenenfalls
in Mischung mit anderen Polyolefinen.
Die teilchenhaltige Schicht einer Trägerfolie aus Poly
propylen zeigt eine verringerte Dichte von 0,4 bis 0,8 g/cm3,
die auf eine große Anzahl von Mikrohohlräumen
(Vakuolen) zurückzuführen ist, welche beim Strecken der
Folie nach der Extrusion, bzw. der Coextrusion der mehr
schichtigen Folie, entstanden sind. Beim Strecken wird
die Polymermatrix an den Korngrenzen der Füllstoffteil
chen aufgerissen, was zu freien, leeren, ungefüllten
Räumen in der Folie führt. Diese Mikrohohlräume sind
über das ganze Folienvolumen, soweit dort Füllstoffteil
chen vorhanden sind, verteilt. Infolge der Brechung des
Lichtes an diesen Hohlräumen zeigt die Folie ein opakes,
perlmuttartig glänzendes Aussehen. Sofern die äußere
Oberfläche der Trägerfolie beschreibbar sein soll, wird
eine nur einschichtige füllstoffhaltige Trägerfolie ein
gesetzt, welche aufgrund ihrer porigen Struktur eine
rauhe Oberfläche zeigt. Diese Trägerfolie ist als
synthetisches Papier bekannt. Sofern die Trägerfolie
mehrschichtig ist, muß zumindest die äußere Schicht die
Vakuolenstruktur besitzen, um eine beschreibbare rauhe
Oberfläche zu gewährleisten. Die Gesamtdicke der Träger
folie beträgt 12 bis 180, vorzugsweise 30 bis 80 Mikro
meter.
Die Menge an Füllstoffteilchen beträgt 1 bis 30 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Trägerfolie. Der ein
gesetzte Füllstoff hat eine mittlere Teilchengröße von 1
bis 10 Mikrometer. Bei den Füllstoffen handelt es sich
um die bei opaken Folien üblichen anorganischen Teilchen,
wie Calciumcarbonat (Kreide), Siliciumdioxid und/oder
Titandioxid. Geeignet sind auch pulverförmige organische
Polymere, die mit dem Material der Trägerfolie unverträg
lich sind, z. B. Teilchen aus Polyamid, Polycarbonat oder
Polyester in der Polypropylenschicht.
Die Trägerfolie enthält ferner übliche Additive wie sie
bei extrudierten Kunststoffolien zweckmäßig sind, wie
z. B. Antioxidantien, Antistatika, Gleitmittel, Antiblock
mittel und/oder Stabilisatoren in einer jeweils wirksamen
Menge.
Die Trägerfolie wird durch Extrusion der Polymerschicht
bzw. durch Coextrusion der die einzelnen Schichten
bildenden schmelzflüssigen Polymermaterialien durch eine
Flachdüse, Abschreckung und Verfestigung des Schmelz
films, anschließendes biaxiales Streckorientieren in
Längs- und Querrichtung und abschließendes Hitzefixieren
hergestellt. Zum biaxialen Strecken wird die Folie
erhitzt und zuerst in Längsrichtung und anschließend in
Querrichtung oder zuerst in Querrichtung und dann in
Längsrichtung gestreckt. Die Längsstreckung erfolgt
beispielsweise bei 120 bis 130°C im Verhältnis 5 : 1 bis
7 : 1 und die anschließende Querstreckung bei 160 bis 170°C
im Verhältnis 8 : 1 bis 10 : 1, die Hitzefixierung bei 150
bis 170°C etwa 0,5 bis 10 s lang.
Auf der Oberfläche der Trägerfolie, welche der Aufzeich
nungsschicht zugewandt ist, ist eine dunkle Farbstoff
schicht vorhanden. Unter einer dunklen Farbstoffschicht
ist eine Schicht zu verstehen, die das sichtbare Licht
weitgehend absorbiert. Sie zeigt vorzugsweise graues bis
tiefschwarzes Aussehen, es ist aber auch eine dunkelrote,
dunkelblaue, dunkelgrüne oder dunkelbraune Farbgebung
möglich. Die Farbstoffschicht enthält entsprechende
anorganische und/oder organische Farbstoffe oder Farb
pigmente üblicher Pigmentgröße, insbesondere anorganische
Schwarzpigmente wie Bleioxid, Eisenoxidschwarz, Eisen-
Mangan-Schwarz, Spinellschwarz, Pigment-Ruß oder Graphit-
Teilchen oder dunkelfarbige Pigmente wie Kobaltblau,
Ultramarinblau, Eisenblau oder Manganblau oder Mischungen
dieser Pigmente. Bevorzugt ist die Farbstoffschicht
allerdings tiefschwarz. Außer dem Farbstoff enthält die
Farbstoffschicht übliche Füllstoffe und Bindemittel. Die
Farbstoffschicht kann allerdings auch aus einer dunkel
gefärbten Kunststoffolie bestehen, beispielsweise aus
Polyester wie Polyethylenterephthalat, oder Polyolefin
wie Polypropylen, welche vorzugsweise Rußteilchen enthal
ten. Die Dicke der Farbstoffschicht beträgt im allgemei
nen 0,5 bis 15 Mikrometer, insbesondere 2 bis 10 Mikro
meter. Wird eine Farbstoff enthaltende Kunststoffolie
eingesetzt, ist die Dicke dieser Folie 6 bis 50,
insbesondere 15 bis 30 Mikrometer.
Es ist für die Zwecke der Erfindung günstig, wenn zusätz
lich auch die Trägerfolie anorganische und/oder organi
sche Farbstoffe enthält. Im allgemeinen enthält die
Trägerfolie allerdings keine dunklen Farbstoffe, sondern
nur ein Weißpigment, um ihren papierartigen Charakter zu
unterstreichen.
Die Farbstoffschicht befindet sich üblicherweise direkt
auf der Trägerfolie und wird beispielsweise durch
Bedruckung oder Lackierung auf die Oberfläche der Träger
folie aufgebracht. Bei ungenügender Haftung wird gegebe
nenfalls ein Haftvermittler oder Klebstoff zwischen der
Trägerfolie und der Farbstoffschicht eingesetzt. Dies
ist beispielsweise der Fall, wenn die Farbstoffschicht
aus einer eingefärbten Kunststoffolie besteht, welche
sich nicht ohne weiteres mit der Trägerfolie verbindet.
In diesem Fall kann der Klebstoff auch aus einem heiß
siegelfähigen Material bestehen.
Die Aufzeichnungsschicht, die in der EP-A-00 14 826
beschrieben wird, besteht aus einem Stoffpaar (A und B).
Um die Veränderung der Lichtextinktion zu beschreiben,
seien die Temperaturen T1, T2 und T3 wie folgt definiert:
T1 kleiner T2 kleiner T3. Ausgehend von T1 ist die Auf
zeichnungsschicht durch Erwärmung auf die Temperatur T2
in einen transparenten und durch Erwärmung auf T3 in
einen nicht transparenten Zustand veränderbar. Ausgehend
von T2 erhält man beim anschließenden Abkühlen unter
einen unteren Temperturwert T1 eine besonders hohe Licht
extinktion, beim Erwärmen auf eine Temperatur T3 und
anschließendem Abkühlen unter T1 eine minimale Licht
extinktion.
Der eine Stoff (A) besteht aus wenigstens einem Polymer
und/oder Harzmatrixmaterial, beispielsweise einem Poly
esterharz. Der andere Stoff (B) des Stoffpaars ist
wenigstens eine organische niedermolekulare Substanz, die
zumindest teilweise als disperse unlösliche Phase im
Stoff (A) enthalten ist, beispielsweise eine oder mehrere
Fettsäuren. Weitere geeignete Stoffpaare (A und B) sind
in der genannten Literaturstelle angegeben. Die Dicke
der Aufzeichnungsschicht beträgt gewöhnlich 2 bis 50,
insbesondere 10 bis 25 Mikrometer.
In der Aufzeichnungsschicht lassen sich durch einfache
Wärmeentwicklung ohne Nachbehandlung und ohne chemische
Naßverfahren Aufzeichnungen erzeugen, die ebenfalls aus
schließlich durch Wärmeeinwirkung gelöscht werden können.
Nach dem Löschen der Aufzeichnungen kann die Aufzeich
nungsschicht erneut für Datenaufzeichnungen verwendet
werden. Beim Beschriften der Folie werden die Informa
tionen beispielsweise bei der Temperatur T2 in trans
parenter Form aufgezeichnet, wenn die Folie ursprünglich
in nicht transparenter Form vorlag. Ebenso ist es mög
lich, den Schreibvorgang umzukehren und eine ursprüng
liche transparente Folie durch partielles Aufheizen auf
T3 mit einer Information zu versehen.
Die auf der Aufzeichnungsschicht enthaltenen Bilder
lassen sich mit dem Auge wesentlich deutlicher und leich
ter erkennen als bei bekannten Aufzeichnungsträgern.
Die Aufzeichnungsschicht befindet sich im allgemeinen
direkt auf der Farbstoffschicht. Sofern allerdings
Gefahr besteht, daß das Material oder eine Komponente der
Aufzeichnungsschicht in die Farbstoffschicht auswandert,
oder umgekehrt, daß eine oder mehrere Komponenten der
Farbstoffschicht in die Aufzeichnungsschicht eindringt,
so wird zwischen den beiden Schichten eine geeignete
Trennschicht vorgesehen, vorzugsweise eine pigmentfreie,
glasklare Kunststoffolie geringer Dicke, beispielsweise
aus Polyester wie Polyethylenterephthalat oder Polyolefin
wie Polypropylen. Die Dicke der Trennschicht liegt im
Bereich von 0,5 bis 75, insbesondere 2 bis 36 Mikrometer.
Um die Aufzeichnungsschicht vor mechanischen Einwirkungen
zu schützen, ist sie zweckmäßigerweise mit einer transpa
renten kratzfesten Schutzschicht abgedeckt. Geeignet
hierfür ist ein hochtransparenter Schutzlack, beispiels
weise aus durch Strahlung härtenden Polymeren, oder eine
glasklare Kunststoffolie mit ausreichender Festigkeit,
z. B. eine Polyesterfolie, welche mit einem geeigneten
Klebstoff mit der Aufzeichnungsschicht verbunden wird.
Die Dicke der Schutzschicht hängt ab von der Bean
spruchung und sollte mindestens 1 Mikrometer betragen, im
allgemeinen sind maximal 75 Mikrometer ausreichend. Wird
eine Kunststoffolie als äußere Schutzschicht verwendet,
beträgt ihre Dicke 2 bis 35, insbesondere 4 bis 15 Mikro
meter. Die Dicke der Klebstoffschicht ist
vergleichsweise gering und beträgt maximal 2 Mikrometer.
Der Aufzeichnungsträger ist gewöhnlich band- oder blatt
förmig, er kann auch bahnförmig in aufgerolltem Zustand
in den Handel gebracht werden und vor Gebrauch auf das
gewünschte Format zugeschnitten werden.
Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele
näher erläutert:
Eine opake Polypropylenfolie mit einer Dichte von 0,45 g/cm3,
aufgebaut aus einer Trägerschicht aus 80 Gew.-Tl.
Propylenhomopolymerisat und 20 Gew-Tl. pulverförmigem
Calciumcarbonat, mittlere Teilchengröße 3 bis 4 Mikro
meter, und beidseitigen Deckschichten (Dicke jeweils 1
Mikrometer) aus einem C2/C3-Copolymerisat (C2-Anteil 4
Mol-%), Gesamtdicke 80 Mikrometer, wurde als Trägerfolie
einseitig mit einer Pigment-Ruß enthaltenden tief schwar
zen Farbschicht bedruckt, Dicke der Farbschicht 3
Mikrometer. Die Farbschicht wurde mit einer Aufzeich
nungsschicht aus Polyesterharz und einem Gemisch von
Fettsäuren versehen. Auf die Aufzeichnungsschicht wurde
mittels Rasterwalze im Flexo- oder Tiefdruck ein
hochtransparenter Schutzlack auf Basis einer Mischung aus
Polyurethan und PVC mit einer Dicke von 2 Mikrometer
aufgebracht.
Eine opake Polypropylenfolie mit einer Dichte von 0,40 g/cm3,
aufgebaut aus 75 Gew.-Tl. Propylenhomopolymerisat
und 25 Gew.-Tl. pulverförmigem Calciumcarbonat, mittlere
Teilchengröße 3 bis 4 Mikrometer, und beidseitigen Deck
schichten wie die Trägerfolie des Beispiels 1, Gesamt
dicke 60 Mikrometer, wurde wie in Beispiel 1 mit einer
Farbschicht und einer Aufzeichnungsschicht versehen. Als
äußere Schutzschicht wurde eine biaxial streckorientierte
und thermofixierte Polyethylenterephthalatfolie, Dicke 12
Mikrometer, mit einer Klebstoffschicht auf Basis eines
Zweikomponenten-Polyurethanklebers, Dicke 1 Mikrometer,
auf die Aufzeichnungsschicht aufgebracht.
Der Aufzeichnungsträger zeigte den Aufbau analog Beispiel
2. Zusätzlich wurde eine Trennfolie aus einer biaxial
streckorientierten und thermofixierten Polyethylen
terephthalatfolie, Dicke 12 Mikrometer, zwischen der Auf
zeichnungsschicht und der Farbstoffschicht vorgesehen.
Zur Herstellung dieses Aufzeichnungsträgers wurde die
Trennfolie auf der einen Seite mit der Farbschicht und
auf der anderen Seite mit der Aufzeichnungsschicht ver
sehen. Die Farbschicht wurde mit einem Klebstoff mit der
Trägerfolie und die Aufzeichnungsschicht mit einem Kleb
stoff mit einer Schutzfolie verbunden.
Der Aufzeichnungsträger wurde analog Beispiel 3 herge
stellt. Als äußere Schutzschicht wurde der hochtrans
parente Schutzlack des Beispiels 1 direkt auf die Auf
zeichnungsschicht aufgebracht.
Der Aufzeichungsträger wurde analog Beispiel 3 herge
stellt. Anstelle der Farbschicht und der Trennschicht
wurde eine mit Rußpartikel eingefärbte biaxial streck
orientierte und thermofixierte Polyethylenterephthalat
folie, Dicke 23 Mikrometer, eingesetzt. Diese wurde mit
ihrer einen Oberfläche mit der Trägerfolie mit einem
Zweikomponenten-Polyurethankleber verklebt, die andere
Oberfläche wurde analog Beispiel 3 mit der Aufzeichnungs
schicht beschichtet und diese mit einer Schutzfolie ver
klebt.
Der Aufzeichnungsträger wurde analog Beispiel 5 herge
stellt. Als äußere Schutzschicht wurde der Schutzlack
des Beispiels 1 auf die Aufzeichnungsschicht aufgebracht.
Claims (8)
1. Löschbarer Aufzeichnungsträger, vorzugsweise in
Band- oder Blattform, aufgebaut aus einer Träger
folie und einer Aufzeichnungsschicht, deren Licht
extinktion durch Temperaturänderung reversibel ver
änderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trä
gerfolie aus einer opaken biaxial streckorientierten
Folie aus thermoplastischem Kunststoff besteht, die
eine Vakuolenstruktur aufweist, und daß sich
zwischen der Trägerfolie und der Aufzeichnungs
schicht eine dunkle Farbstoffschicht befindet.
2. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Trägerfolie aus Polypropylen
besteht.
3. Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungsschicht
mit einer Schutzschicht abgedeckt ist.
4. Aufzeichnungsträger nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schutzschicht aus einer
Kunststoffolie besteht, die mit der Aufzeich
nungsschicht verklebt ist.
5. Aufzeichnungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die dunkle Farbstoff
schicht Rußteilchen enthält.
6. Aufzeichnungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbstoffschicht
aus einer pigmentierten Kunststoffolie besteht.
7. Aufzeichnungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen der
Trägerfolie und der Farbstoffschicht eine Klebstoff
schicht befindet.
8. Aufzeichnungsträger nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen der
Farbstoffschicht und der Aufzeichnungsschicht eine
Trennschicht befindet.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4002875A DE4002875A1 (de) | 1990-02-01 | 1990-02-01 | Loeschbarer aufzeichnungstraeger |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4002875A DE4002875A1 (de) | 1990-02-01 | 1990-02-01 | Loeschbarer aufzeichnungstraeger |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4002875A1 true DE4002875A1 (de) | 1991-08-08 |
Family
ID=6399161
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE4002875A Withdrawn DE4002875A1 (de) | 1990-02-01 | 1990-02-01 | Loeschbarer aufzeichnungstraeger |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4002875A1 (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4332853A1 (de) * | 1993-09-27 | 1995-03-30 | M & B Lasertechnik Gmbh Rostoc | Mit einem Laserstrahl beschriftbare Mehrschichtfolie |
WO2002060688A2 (en) * | 2001-01-09 | 2002-08-08 | Exxonmobil Oil Corporation | Colored polyolefin film and method of making |
WO2004106062A1 (en) * | 2003-05-29 | 2004-12-09 | Dupont Teijin Films U.S. Limited Partnership | Decorative laminated panel with high distinctness of image |
AT507721B1 (de) * | 2009-01-09 | 2012-01-15 | Polymer Competence Ct Leoben Gmbh | Verfahren zur herstellung eines synthetischen papiers und damit hergestelltes papier |
-
1990
- 1990-02-01 DE DE4002875A patent/DE4002875A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HOECHST AG, 6230 FRANKFURT, DE MOSES, KLAUS M., 62 |
|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |