[go: up one dir, main page]

DE3942229C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3942229C2
DE3942229C2 DE19893942229 DE3942229A DE3942229C2 DE 3942229 C2 DE3942229 C2 DE 3942229C2 DE 19893942229 DE19893942229 DE 19893942229 DE 3942229 A DE3942229 A DE 3942229A DE 3942229 C2 DE3942229 C2 DE 3942229C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
acid
tic
water
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19893942229
Other languages
English (en)
Other versions
DE3942229A1 (de
Inventor
Werner 2000 Hamburg De Voss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H Maihak AG
Original Assignee
H Maihak AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Maihak AG filed Critical H Maihak AG
Priority to DE19893942229 priority Critical patent/DE3942229A1/de
Publication of DE3942229A1 publication Critical patent/DE3942229A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3942229C2 publication Critical patent/DE3942229C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/18Water
    • G01N33/1826Organic contamination in water
    • G01N33/1846Total carbon analysis
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/28Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q
    • G01N1/34Purifying; Cleaning
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N31/00Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods
    • G01N31/005Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods investigating the presence of an element by oxidation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen TIC-Abscheider der im Ober­ begriff des Anspruches 1 genannten Art.
In allen natürlichen Wässern und Abwässern befinden sich organische Kohlenstoffverbindungen, die in ihren Konzen­ trationen als Summenparameter erfaßt werden. Zunächst seien zur Zitatverkürzung die folgenden, auf diesem Gebiet geläufigen Begriffe erläutert:
TC (total carbon)
= gesamt Kohlenstoff
TOC (total organic carbon) = gesamt organischer Kohlenstoff
TIC (total inorganic carbon) = gesamt anorganischer Kohlenstoff
VOC (volatile organic carbon) = flüchtiger organischer Kohlenstoff
In der Regel interessiert in erster Linie die Gewässerbela­ stung mit organischen Substanzen, was am einfachsten über eine TOC-Bestimmung feststellbar ist. Nach dem Stand der Technik werden dazu Geräte eingesetzt, in denen zum quanti­ tativen Nachweis TC-Analysatoren verwendet werden, die für solche Zwecke am besten geeignet sind. Das setzt allerdings voraus, daß in dem Abwasser das TIC zunächst entfernt werden muß, da es sonst mitgemessen würde. Zu diesem Zweck werden TIC-Abscheider, wie sie z. B. aus der US-PS 40 95 951, der DE-OS 24 58 143 und der US-PS 36 07 071 offenbart sind, eine Einheit auf, in der das TIC durch Ansäuern in CO2 überführt wird. Das entstandene CO₂ wird dann, wie z. B. in der DE-OS 28 23 587 offenbart, mittels Durchleiten eines sauerstofffreien Gases ausgetrieben. Da dabei aber auch das VOC aus dem Wasser ausgetrieben wurde, wird, wenn dieses erhalten bleiben muß, anschließend das Gas von CO₂ befreit und sodann mit dem Wasser zusammen dem TC-Analysator zugeführt. Dieser mißt also im Endeffekt tatsächlich das TOC, ohne TIC, aber mit VOC.
Die im Stand der Technik bekannten TIC-Abscheider weisen einen erheblichen Nachteil auf. Das Ansäuern erfolgt in üblicher Weise durch Flüssigsäurezugabe. Da ein bestimmter pH-Bereich nicht verlassen werden soll, muß einigermaßen genau dosiert werden. Bei kleinen Wassermengen, wie sie für den TC-Analysator ausreichen, führt dies zu erheblichen technischen Problemen bei der Säuredosierung, die sich bei bekannten Geräten nur dadurch lösen lassen, daß der Wasserdurchsatz weit über die für den TC-Analysator erwünschte Menge erhöht wird. Entsprechend muß auch der Gasdurchsatz erhöht werden. Der Vorteil hieran ist, daß die Säuredosierungsregelung beherrschbar wird. Nachteilig daran ist aber, daß der Wasserdurchsatz anschließend in einen kleineren, dem TC-Analysator zuzuführenden Strom und in einen größeren zu verwerfenden Strom aufgeteilt werden muß. Genau in demselben Teilungsverhältnis muß aber auch der Gasgemischstrom aufgeteilt werden. Die dazu erforderlichen komplizierten Einrichtungen zur korrekten Aufteilung von Gas- und Wasserströmen gestalten die Apparatur aber wiederum außerordentlich aufwendig. Da bei den bekannten TIC-Abscheidern ein weit über das benötigte Maß hinaus er­ höhter Wasserdurchsatz zu verarbeiten ist, erhöht sich auch der zum Ansäuern dieses hohen Wasserdurchsatzes benötigte Säureverbrauch über das an sich erforderliche Maß.
Im Bereich der Verfahrenstechnik ist es darüber hinaus für einige Bereiche bekannt, eine Säurezudosierung in Form von Gas vorzunehmen. So offenbart z. B. die DE-PS 38 16 768 ein Abgasreinigungsverfahren, bei dem Rauchgas, in diesem Fall Fluor- und/oder Chlorwasserstoff, durch eine Waschflüssigkeit geleitet wird. Infolge dieses Durchleitens kommt es zwangsläufig zu einer Ansäuerung der Waschflüssigkeit. Weiterhin offenbart die DE-OS 35 21 632 ein Verfahren zur Regenerierung einer Eisenchlorid und Salzsäure enthaltenden wäßrigen Lösung, bei dem die Lösung unter anderem mit konzentriertem HCL-Gas gemischt wird und in weiteren Schritten dann sowohl Eisenchlorid als auch Salzsäure gewonnen werden.
Ausgehend von dem Stand der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen TIC-Abscheider zu schaffen, bei dem sich die Säurezudosierung ohne Funktionseinbußen einfacher und kostengünstiger ausführen läßt.
Diese Aufgabe wird bei einem TIC-Abscheider gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Kennzeichnungsteils des Anspruches 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet nach dem folgenden Prinzip:
Das Durchsatzgas, beispielsweise Luft, wird durch die verwendete Säure, z. B. HCL, in üblicher Flüssigform (in wassergelöster Form) geführt und nimmt dabei Säuregas in einer der Konzentration entsprechenden Menge mit. Die bislang für TIC-Abscheider nicht bekannte Verwendung von Säure in Gasform führt zu einer drastischen technischen Vereinfachung des Gerätes. Das Säuregas läßt sich somit auch kleineren Wassermengen exakt zudosieren. Der Durchsatz des TIC-Abscheiders kann also dem Durchsatz des TC-Analysators angepaßt sein. Demzufolge können die aufwendigen und teuren Apparaturteile zur wasser- und gasseitigen Stromteilung entfallen.
Vorteilhafterweise wird die Säurekonzentration im Gemisch aus Durchsatz- und Säuregas gemäß Anspruch 2 eingeregelt. Eine Einstellung der Säurekonzentration in der Flüssigkeit ist z. B. möglich, ohne daß irgendwelche sonstigen Dosierapparaturen erforderlich sind. Muß man von einer vorgegebenen Säurekonzentration in der Flüssigkeit ausgehen, so läßt sich die Konzentration in dem durchgeleiteten Gasgemisch über die Temperatur der Flüssigsäure einstellen.
Weiterhin vorteilhaft sind die Merkmale des Anspruches 3 vorgesehen. Eine bereits ausgebildete Vorrichtung führt noch einmal zu einer erheblichen Vereinfachung, da das Ansäuern des Wassers und der Gasdurchsatz zur CO₂-Austreibung in einem Schritt rasch und bei bester Durchmischung erfolgen. Ein wesentlicher Vorteil dieser Konstruktionsweise ist die erhebliche Verkürzung der Ansprechzeit, da die während des Verdüsens in dem Raum befindliche Wassermenge sehr klein gehalten werden kann. Kohlenstoffkonzentrationsänderungen im Wasser werden also außerordentlich schnell im nachgeschalteten TC-Analysator nachgewiesen.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 den eingangs beschriebenen bekannten TIC- Abscheider nach dem Stand der Technik,
Fig. 2 eine Ausführungsform des TIC-Abscheiders gemäß Patentanspruch 1.
In Fig. 1 ist der heute übliche Stand der Tech­ nik auf dem Gebiet der TIC-Abscheider für Geräte zum Nachweis von Kohlenstoff in Wasser dargestellt, und zwar am Beispiel eines Gerätes zur TOC-Bestimmung.
An einem Stripgefäß 1 wird über eine Leitung 2 das Abwasser zu- und über eine Leitung 3 abgeführt. Dem Stripgefäß 1 wird über eine Leitung 4, beherrscht von einer Dosierein­ richtung 5, Flüssigsäure zugeführt. Je nach verwendetem TC-Analysator wird üblicherweise Salzsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure verwendet.
Über eine Leitung 6 wird dem Stripgefäß 1 ein neutrales Durchsatzgas zugeführt und über eine Leitung 7 aus diesem abgezogen. Dabei sind die Leitungen 6 und 7 derart angeschlossen, daß das Gas im Stripgefäß 1 zum Zwecke homogener Durchmischung möglichst stark verdüst.
Die Leitung 3 führt das Abwasser zu einem Stromteiler 8, von dem eine Leitung 9 einen kleineren Teil des Flüssig­ keitsdurchsatzes einem TC-Analysator 10 zuführt. Dieser weist üblicherweise einen Oxydator auf, der üblicherweise entweder mittels hoher Temperaturen oder mittels UV-Strah­ lung sämtliche Kohlenstoffverbindungen zu CO2 aufoxydiert, und einen nachgeschalteten CO2-Analysator, der beispiels­ weise mit IR-Meßmethoden CO2 quantitativ nachweist.
Da der TC-Analysator 10 Kohlenstoff aus sämtlichen im Was­ ser enthaltenen Verbindungen, also aus organischen und anorganischen Verbindungen nachweist, muß das TIC vorher abgeschieden werden. Dazu dient das Ansäuern und der Gasdurchsatz im Stripgefäß 1. Durch das Ansäuern wird das gesamte TIC in CO2 überführt, welches mit dem bei 6 eingeblasenen Durchsatzgas zur Leitung 7 ausgetrieben wird. Als Durchsatzgas kann irgendein an diesem Vorgang neutral unbeteiligtes Gas verwendet werden. Gereinigte Luft ist für diese Gasdurchsatzzwecke sehr gut geeignet.
Zu dem nachzuweisenden TOC gehören auch flüchtige organi­ sche Anteile im Wasser (VOC). Ein Beispiel ist das immer wieder in Abwässern zu findende Benzol. Beim Gasdurchsatz im Stripgefäß 1 werden aber auch die VOC ausgetrieben, so daß aus dem Stripgefäß 1 auf der Leitung 7 ein Gemisch, be­ stehend aus neutralem Durchsatzgas, CO2 und VOC austritt. Das auf der Leitung 3 aus dem Stripgefäß 1 abfließende Was­ ser ist frei von TIC und enthält vom TOC alle Anteile, die nicht als VOC im Gasgemisch auf der Leitung 7 abgehen.
Soll das gesamte TOC, also unter Einschluß des VOC, bestimmt werden, so müssen Gas und Wasser gemeinsam dem TC-Analysator 10 zugeführt werden. Dazu ist die Leitung 7 über einen Stromteiler 11 an eine zum TC-Analysator 10 füh­ rende Leitung 12 angeschlossen.
In der Leitung 12 ist ein CO2-Absorber 13 angeordnet, der das CO2 aus dem Gasgemisch entfernt, also den dem TIC im Abwasser entsprechenden Kohlenstoffanteil, jedoch das VOC durchläßt.
Ein handelsüblicher TC-Analysator 10 benötigt im darge­ stellten Ausführungsbeispiel einen Flüssigkeitsdurchsatz auf der Leitung 9 von z. B. 40 ml/h. Wollte man bei diesem Wasserdurchsatz Schadstoffe nachweisen, die ihre Kon­ zentration innerhalb von 5 Minuten ändern, so dürfte das Stripgefäß 1 nur höchstens in der Größenordnung 3 cm3 In­ halt haben, da sich sonst der Wasserdurchsatz über einen längeren Zeitraum vermischen würde, die zeitliche Auflösung also schlechter würde.
Einem derart kleinen Gefäß flüssige Säure über die Leitung 4 exakt (unter Einhaltung eines vorgeschriebenen pH-Berei­ ches von z. B. 1-3) zuzumischen, ist aber technisch kaum möglich. Das Stripgefäß 1 wird also um etwa den Faktor 10 vergrößert, wodurch das Säuredosierproblem gelöst wird. Um die zeitliche Auflösung nicht ebenfalls um den Faktor 10 zu verschlechtern, wird nun der Wasserdurchsatz erhöht, und zwar werden 400 ml/h auf der Leitung 2 zugeführt. Diese 400 ml/h verlassen das Stripgefäß 1 auch auf der Leitung 3. Der Stromteiler 8 teilt, wie dargestellt, in konstante Teilströme von 40 ml/h auf der Leitung 9 und 360 ml/h auf einer Abflußleitung 14.
Da die Wasser- und Gasströme auf den Leitungen 9 und 12 ge­ nau dem ursprünglichen Verhältnis entsprechen müssen, muß auch der Gasstrom mit dem Stromteiler 11 entsprechend auf­ geteilt werden, und zwar genau in demselben Verhältnis, im dargestellten Beispiel also im Verhältnis von 225 l/h zu 25 l/h.
Die schematisch stark vereinfacht angedeuteten Stromteiler 8 und 11 stellen aber technisch schwierige Probleme. Sie weisen eine Reihe komplizierter Ventile und sonstiger Teile auf. Dadurch wird der dem TC-Analysator 10 vorgeschaltete TIC-Abscheider sehr aufwendig und teuer in seiner Konstruktion.
Eine erste Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 2 dar­ gestellt. Mit erheblich geringeren Mitteln erfüllt sie ge­ nau dieselbe Funktion wie der bekannte TIC-Abscheider der Fig. 1.
Da bestimmte Vorrichtungsteile übereinstimmend sind, sind für entsprechende Teile der Fig. 2 die Bezugszeichen der Fig. 1 verwendet, und zwar mit zwei Beistrichen versehen.
Im Gegensatz zum Stand der Technik wird bei der Vorrichtung gemäß Fig. 2 die Säurezudosierung nicht mit Hilfe von Flüssigsäure, sondern mittels angesäuertem Durchsatzgas vorgenommen. Das Durchsatzgas, z. B. Luft, wird dazu von einer Leitung 15 in ein Säuregefäß 16 unter dem Flüssigkeitsspiegel der Säure eingeleitet.
Beim Aufsteigen durch die Säure, beispielsweise Salzsäure, nehmen die Gasblasen Säuregas auf. Die Mischung von Durchsatzgas und Säuregas wird auf einer Leitung 17 abgeführt und in einem einfachen T-Stück 18 mit dem zu analysierenden Abwasser, das auf einer Leitung 19 zugeführt wird, vereinigt. Vom T-Stück 18 wird das Gas/Wassergemisch einer Düse 20 zugeführt, die das Gas/Wassergemisch in einen Raum 21 verdüst.
Bei diesem Verdüsungsvorgang wird in einem einzigen sehr raschen Vorgang das Abwasser mit Säuregas gemischt und gleichzeitig das erwünschte Austreiben des TIC-Anteiles in Form von CO₂ bewirkt. Am Boden des Gefäßes 21 sammelt sich das TIC-freie Abwasser und wird mit einer Leitung 9′′ dem TC-Analysator 10′′ zugeführt. Im oberen Bereich des Raumes 21 geht eine Gasleitung 12′′ ab, die das Gasgemisch dem TC-Analysator 10′′ zuführt, wobei in der Leitung 12′′ wiederum ein CO₂-Absorber 13′′ zwischengeschaltet ist.
Die Konzentration des Säuregases im Gemisch Durchsatzgas/Säuregas, das in der Leitung 17 vorliegt, ergibt sich bei ausreichenden Austauschkapazitäten in dem Säuregefäß 16 durch den Dampfdruck des Säuregases. Dieses kann über die Säurekonzentration der Flüssigsäure eingestellt werden oder auch über die Temperatur der Flüssigsäure. Anorganische Säuren mit hohem Dampfdruck sind für diese Anwendung von Vorteil, insbesondere Salzsäure und Salpetersäure.
Die dargestellte Ausführungsform erlaubt eine exakte Säurebeimischung auch bei kleinen Probevolumen. Durch den Übergang bei der Säuredosierung von Flüssigsäure auf das Durchsatzgas entfallen, wie der Vergleich der Fig. 1 und 2 zeigt, die Stromteiler 8 und 11.
Der TIC-Abscheider gemäß Patentanspruch 1 ist in Fig. 2 als Teil eines Gerätes zur TOC-Bestimmung dargestellt. Mit einfachen Änderungen kann das dargestellte Gerät aber auch zur VOC-Bestimmung oder zur TIC-Bestimmung verwendet werden. In allen diesen Fällen ist vor Einsatz des eigentlichen quantitativ messenden Analysators ein TIC-Abscheider erforderlich.
Am Beispiel der Fig. 2 seien diese Möglichkeiten kurz erläutert. In der Vorrichtung gemäß Fig. 2 mißt der TC-Analysator 10′′ nur TOC, einschließlich VOC. Würde der TC-Analysator 10′′ an die Leitung 12′′ vor dem CO₂-Absorber 13′′ angeschlossen, so würde er nicht TOC messen, sondern TIC+VOC. Wäre er nur an das Ende der Leitung 12′′ angeschlossen, so würde er nur VOC messen. Wäre er nur an die Leitung 9′′ angeschlossen, so würde er nur die nichtflüchtigen Anteile von TOC bestimmen.

Claims (3)

1. Abscheider von gesamt anorganischem Kohlenstoff (TIC-Abscheider) für Geräte zum Nachweis von Kohlenstoff in Wasserproben, wobei der Wasserprobe das TIC mittels Säurezudosierung und Gasdurchsatz in Form eines Gemisches aus Durchsatzgas, CO₂ und flüchtigem organischem Kohlenstoff entziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Säurezudosierung das Durchsatzgas vor Einleitung in die Wasserprobe durch Flüssigsäure leitbar ist und daß der Wasserprobe ein Gemisch aus Durchsatzgas und Säuregas zuführbar ist.
2. TIC-Abscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Säurekonzentration im Gemisch aus Durchsatzgas und Säuregas über die Konzentration und/oder die Temperatur der Flüssigsäure einstellbar ist.
3. TIC-Abscheider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch von Durchsatzgas und Säuregas und die Wasserprobe gemeinsam in einem Raum verdüsbar sind, dem TIC-freies Wasser und ein Gemisch aus Durchsatzgas, CO₂ und flüchtigem organischem Kohlenstoff getrennt entnehmbar sind.
DE19893942229 1989-12-21 1989-12-21 Tic-abscheider Granted DE3942229A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893942229 DE3942229A1 (de) 1989-12-21 1989-12-21 Tic-abscheider

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19893942229 DE3942229A1 (de) 1989-12-21 1989-12-21 Tic-abscheider

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3942229A1 DE3942229A1 (de) 1991-07-04
DE3942229C2 true DE3942229C2 (de) 1992-07-16

Family

ID=6395976

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19893942229 Granted DE3942229A1 (de) 1989-12-21 1989-12-21 Tic-abscheider

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3942229A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19852472A1 (de) * 1998-11-13 2000-05-25 Messer Griesheim Gmbh Analyse von mit Gasen beladenen Flüssigkeiten
DE20317754U1 (de) * 2003-11-17 2004-09-16 Analysenmesstechnik Bernath Atomic Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum Abtrennen flüchtiger organischer Kohlenstoffverbindungen von einer Prozessflüssigkeit
US7803631B2 (en) 2003-12-22 2010-09-28 Lar Process Analysers Ag Process and arrangement for determining water content

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19807839C2 (de) * 1998-02-25 2001-02-01 Groeger & Obst Mes Und Regelte Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung der Menge von in Wasser, insbesondere Abwasser, enthaltenen flüchtigen organischen Kohlenstoff- und/oder Stickstoffverbindungen
DE102008010581A1 (de) * 2008-02-12 2009-08-20 Technische Universität Dresden Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des gesamten organisch gebundenen Kohlenstoffs in einer wässrigen Probe
CN105606432A (zh) * 2016-03-17 2016-05-25 中国石油大学(北京) 用于有机碳含量分析的前处理装置
CN106198134B (zh) * 2016-06-24 2019-02-05 维科托(北京)科技有限公司 用于沉积岩中总有机碳含量分析的前处理装置及控制方法

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3607071A (en) * 1970-03-23 1971-09-21 Procedyne Corp Continuous total organic carbon analyzer and method
US3964868A (en) * 1974-05-24 1976-06-22 Raytheon Company Organic carbon analyzer system
DE2458143A1 (de) * 1974-12-09 1976-06-10 Astro Ecology Corp Verfahren und geraet zum bestimmen der gesamtmenge an organischem kohlenstoff als verunreinigung in einem waessrigen strom
DE2823587C3 (de) * 1978-05-30 1980-11-20 H. Maihak Ag, 2000 Hamburg Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Gehalts an organisch gebundenem Kohlenstoff in stark salzhaltigem und organische Substanzen enthaltendem Wasser
DE3521632A1 (de) * 1985-06-15 1986-12-18 Metallgesellschaft Ag, 6000 Frankfurt Verfahren zum behandeln einer eisenchlorid und salzsaeure enthaltenden waessrigen loesung
DE3816768C1 (de) * 1988-05-17 1989-10-12 Steuler-Industriewerke Gmbh, 5410 Hoehr-Grenzhausen, De

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19852472A1 (de) * 1998-11-13 2000-05-25 Messer Griesheim Gmbh Analyse von mit Gasen beladenen Flüssigkeiten
DE20317754U1 (de) * 2003-11-17 2004-09-16 Analysenmesstechnik Bernath Atomic Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum Abtrennen flüchtiger organischer Kohlenstoffverbindungen von einer Prozessflüssigkeit
US7803631B2 (en) 2003-12-22 2010-09-28 Lar Process Analysers Ag Process and arrangement for determining water content

Also Published As

Publication number Publication date
DE3942229A1 (de) 1991-07-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3229142C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur chromatographischen Untersuchung einer Probenlösung auf Spurenmengen eines Anions
DE2201304C3 (de) Verfahren und Gerät zur Bestimmung der Konzentration interessierender Ionen in salzarmen Wässern
EP3486637A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur detektion von fremdstoffen in einem flüssigen medium
DE3942229C2 (de)
EP1143234A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Nachweisen von Quecksilber
DE4211041C2 (de) Verfahren zur Bestimmung der Konzentration eines Gases in einer Metallschmelze
DE3126648A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur unmittelbaren und kontinuierlichen messung organischer loesemittel in einer fluessigkeit unter verwendung eines gas-halbleiters
DE2843294A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum einstellen einer waehlbaren erniedrigung der karbonathaerte
EP0820804B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Probenvorbereitung
DE3433618C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Regelung der Fällungsmittelzufuhr bei der Schwermetallfällung
DD292530A5 (de) Verfahren zur probennahme und zur probenvorbereitung von geloesten stoffen fuer deren spektrometrischen nachweis
DE2543188A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur quantitativen bestimmung von schwefelsaeurehaltigen gasen
DE3909227B4 (de) Verfahren zum Nachweis von zersetzungsfähigen organischen Kohlenstoffverbindungen die in einer gasförmigen oder flüssigen Phase vorliegen
DE2843074A1 (de) Verfahren zur regelung und/oder steuerung einer biologischen klaeranlage
DE2852467A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur quantitativen analyse und dosierung von alpha -diketonen oder anderen substanzen, insbesondere bei der biervergaerung
DE2459343C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Bestimmung von Spuren von organischen Lösemitteldämpfen in Luft
EP0483613B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum qualitativen und/oder quantitativen Untersuchen von flüssigem Ausgangsmaterial
DE19807839C2 (de) Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung der Menge von in Wasser, insbesondere Abwasser, enthaltenen flüchtigen organischen Kohlenstoff- und/oder Stickstoffverbindungen
EP0019704A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontrollierten chemischen Ausfällung von Fremdstoffen aus einer Flüssigkeit
DE19749012B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Nachweis von heteroatomhaltigen organischen Verbindungen, die in einer gasförmigen Phase vorliegen
DE19617910B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Gehalts an oxidierbaren Inhaltsstoffen in wässrigen Flüssigkeiten
WO2009112199A1 (de) Messverfahren und messanordnung zur bestimmung des gehalts eines chemischen elements oder eines anderen wasserqualitätsparameters in frisch- oder abwasser
DE1598082C (de) Verfahren zur Sofortanalyse wässriger warmer Losungen auf den Gehalt von Gluco se und Fructose
EP0453646A2 (de) Verfahren zum Abbau von in einer Flüssigkeit enthaltenen Schadstoffen
DE10152278B4 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines vorbestimmbaren Volumens vorgereinigter Bestandteile von Lösungsgemischen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee