DE3917278C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft Plattenheizkörper aus Stahlblech aus
zusammengesetzten symmetrischen Halbschalen und daran befestigte
Konvektoren sowie ein Verfahren zur Herstellung dieser
Plattenheizkörper mit Konvektoren. Derartige Plattenheizkörper
werden zur Verbesserung des Wärmeüberganges mit Konvektoren
versehen, wobei mit dieser Maßnahme die auf die Fläche des
Heizkörpers bezogene Heizleistung erhöht werden soll.
Die Konvektoren bestehen üblicherweise aus Blechen, mit geringer
Wandstärke, die wellenartig verformt sind oder ein Rippenprofil
aufweisen. Diese Formgebung ist dabei so gewählt, daß die Teilung
der Konvektorprofile, also der Abstand zwischen zwei "Wellenbergen"
oder "Rippenbergen", der Teilung der senkrechten Wasserkanäle oder
Sicken, also dem Abstand zwischen zwei benachbarten Wasserkanälen
oder Sicken, der Heizplatten entspricht und somit die Wellenberge
der Konvektoren mit den Oberflächen der Wasserkanäle oder mit den
Sicken der Heizplatten verschweißt werden können. Dadurch entstehen
einerseits zwischen Heizplatte und Konvektor senkrecht verlaufende
Kamine, andererseits auf der der Heizplatte abgewandten Seite des
Konvektors Rinnen. Kamine und Rinnen werden von Raumluft
durchströmt, die dabei erwärmt wird.
Die in der Praxis eingesetzten Konvektoren sind bezüglich der
Abmessungen (Materialeinsatz) und der Heizleistung optimiert. Dabei
ist bei gegebener Temperaturdifferenz zwischen Raumluft und
Heizplatte die in Kanälen und Rinnen des Konvektors
durchgesetzte Menge an Raumluft im wesentlichen durch die
Abmessungen der Kanäle und Rinnen (Querschnitt und Länge) bestimmt.
Da nun einerseits die Wärmeübertragung mit zunehmender Erwärmung der
Raumluft beim Aufsteigen in den Kanälen und Rinnen wegen abnehmender
Temperaturdifferenz zwischen erwärmter Raumluft und
Heizplatte/Konvektor abnimmt bis schließlich bei vollständiger
Angleichung von Heizplattentemperatur und Temperatur der im
Konvektorbereich aufsteigenden Luft keine Wärme mehr übertragen wird
und andererseits die durchgesetzte Menge durch Vergrößerung der
Konvektorabmessungen nicht beliebig gesteigert werden kann, kommt es
insbesondere bei hohen Plattenheizkörpern und herkömmlichen
Konvektoren nicht zu der unter optimalen Bedingungen möglichen
Leistungssteigerung des Plattenheizkörpers durch den Konvektor. Das
zeigt sich besonders, in einem zur Leistung des Plattenheizkörpers
in einem ungünstigen Verhältnis stehenden hohen Materialeinsatz für
den Konvektor.
Es wurde daher schon vorgeschlagen, die die Kaminwände bildenden
Flächen von Konvektoren einzuschneiden und zwischen den Einschnitten
so zu verformen, daß zusätzliche Luftaustauschöffnungen entstehen.
Die bekannten Luftöffnungen sind jedoch für einen wirksamen
Austausch zu klein (DE-GM 71 08 595 und DE-GM 71 25 678) oder sie
bestehen aus Kaminen, die mit Abstand voneinander eingeschnitten und
zum Teil in den Kamin hinein geformt sind oder verhältnismäßig
unregelmäßig versetzt parallelogrammförmig verbogen sind (DE-PS 32
27 146).
Bei zwei- und mehrlagigen Plattenkörpern mit mehreren Konvektoren
ergeben sich außerdem Leistungseinbußen dadurch, daß die an jeder
Platte angebrachten Konvektoren der bekannten Bauart wegen der nicht
frei wählbaren Bautiefe des mehrlagigen Heizkörpers in einem für den
günstigen Wärmeübergang zu geringen Abstand beieinander liegen. Eine
Versetzung der Plattenheizkörper oder Konvektoren derart, daß die
Rinnen des einen Konvektors den Kaminen des anderen Konvektors
gegenüberliegen, wie in DE-OS 36 24 394 vorgeschlagen, ermöglicht
zwar ein ineinander Eintauchen der mit den Heizplatten verbundenen
Konvektoren und damit eine Verkleinerung der Bautiefe, bringt aber
nur einen begrenzten Vorteil bei der Steigerung der Heizleistung, da
bei zu geringem Abstand die beiden Konvektoren im wesentlichen nur
wie ein einzelner Konvektor wirken.
Auch die in der DE-OS 36 24 394 weiter vorgeschlagene Lösung, daß
sich das an der nicht wandseitig gelegenen Heizplatte vorgesehene
Konvektorteil über die Mitte des Zwischenraumes zwischen den
Heizplatten hinweg in Richtung auf die wandseitig liegende
Heizplatte erstreckt, bringt hierfür keine Abhilfe und außerdem
material- und fertigungsbedingte Nachteile, wie unterschiedliche
Konvektorformen und Auflagestellen der Konvektoren auf und zwischen
den Kanälen der Heizplatten.
Aufgabe der Erfindung war es daher, bei vermindertem Materialeinsatz
für die Konvektoren und einfacher Produktion gegenüber herkömmlichen
Konvektoren eine Leistungssteigerung zu erreichen und insbesondere
bei mehrlagigen Plattenheizkörpern, die durch die Abmessung der
Heizplatten und der Konvektoren bedingte Bautiefe ohne Verminderung
der Heizleistung zu verringern.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 bis 7 gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wendet das Prinzip an, daß eine Verbesserung der
gewichtsbezogenen Heizleistung (Leistungsgewicht) dadurch erreicht
wird, daß senkrechte Kamine, die beim Auflegen der Konvektoren auf
die Heizplatte entstehen, ein oder mehrmals durchbrochen werden. In
den Kaminen vom unteren Rand der Heizkörperplatte aufsteigende Luft
kann nach der Erwärmung während des Aufsteigens aus den Kaminen
austreten und sich mit der in benachbarten Räumen liegenden kälteren
Luft vermischen, beziehungsweise die kältere Luft kann an die Stelle
der schon erwärmten Luft treten, so daß durch die gesamte Kaminlänge
optimal Luft erwärmt werden kann.
Die in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden Öffnungen vereinfachen
dabei die Herstellung, beziehungsweise vermindern den
Produktionsaufwand und berücksichtigen die optimale Länge der
geschlossenen Kamine.
Nach der Erfindung wird diese Wirkung verstärkt, wenn die zwischen
den Kaminen liegenden offenen Rinnen des wellen- oder rippenförmig
ausgestalteten Konvektors in senkrechter Richtung abschnittsweise
abgedeckt und so gleichfalls zu zweiten Kaminen gemacht werden. Wenn
die Abdeckungen der zweiten Kamine ebenso lang sind wie die
Durchbrüche oder Öffnungen beziehungsweise Ausnehmungen der ersten
Kamine, ist es günstig, alles aus einem Blechstück zu formen.
Vorteilhafterweise wird durch Einschnitt in eine Blechtafel und
mehrfache Knickung senkrecht zu den jeweils in Reihen
untereinanderliegenden Einschnitten eine trapezförmige Ausgestaltung
der Rippen oder Wellen des Konvektors zu zweiten Kaminen erzeugt,
die spiegelbildlich zur Mitte des Konvektors ist, um so zwei für das
Aufliegen auf einer Heizplatte gleichermaßen gutgeeignete Seiten des
Konvektors zu erhalten. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich,
einen Konvektor zwischen zwei sich spiegelbildlich
gegenüberliegenden gleichen Heizplatten mit jeweils gleichgroßen
Flächen zur Auflage zu bringen, so daß der Anpreßdruck der
Heizplatten auf den Konvektor beim Zusammenbau der Heizplatten
gleich verteilt und die Bautiefe des Plattenheizkörpers
kleingehalten wird.
Konvektoren können grundsätzlich mit den Heizplatten verklebt
oder verschweißt werden. Eine günstige Variante ist die
Verschweißung der Konvektorbleche mit den Heizplatten an den
zueinander vorstehenden Teilen, d. h. vorzugsweise an den
Wasserführungskanälen, wobei bei mehrlagigen Plattenheizkörpern die
Verschweißung oder Verklebung wenigstens einseitig erfolgen kann,
während die andere Seite angepreßt wird. An den Berührungsflächen
zwischen dem Konvektor und den Heizplatten können auch bei der
Aushärtung expandierende Kleb- oder Kunststoffe aufgebracht werden,
um eine gute lückenlose Verbindung herzustellen, die für eine gute
Wärmeleitung nötig ist. Dafür können diese Kleb- oder Kunststoffe
wärmeleitendes Material enthalten oder hauptsächlich daraus
bestehen.
Durch den erfindungsgemäßen Plattenheizkörper mit Konvektor hat
zwischen Wand und Heizplatte oder zwischen zwei Heizplatten
aufsteigende Luft eine große Oberfläche für den Wärmeübergang zur
Verfügung. Da außerdem die Oberflächentemperatur des Konvektors mit
zunehmendem Abstand von der Kontaktstelle zwischen Konvektor und
Heizkörper abnimmt, ist bei dem erfindungsgemäßen Konvektor ein
verbesserter Wärmeübergang auch dadurch gegeben, daß die
Hauptblechfläche näher an der Kontaktstelle liegt, als dies bei
üblichen Konvektoren gegeben ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand von Zeichnungen
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische, horizontal geschnittene Teilansicht
eines Plattenheizkörpers mit Konvektor,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch einen Plattenheizkörper mit
daran befestigtem Konvektor,
Fig. 3 eine Seitenansicht entsprechend A in Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des nach dem erfindungsgemäßen
Herstellungsverfahren aus einer Blechtafel hergestellten
Konvektors,
Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch einen zweilagigen
Plattenheizkörper mit einem Konvektor,
Fig. 6 einen Horizontalschnitt eines zweilagigen Plattenheizkörpers
mit zwei ineinander eingreifenden Konvektoren.
Die in den Figuren einander entsprechenden Bauteile sind mit
gleichen Bezugsziffern versehen.
In Fig. 1 ist ein Plattenheizkörper 3 mit Konvektor
1 perspektivisch und horizontal geschnitten dargestellt. Die
Heizplatte 3 weist senkrecht angeordnete Wasserführungskanäle 33
auf, auf deren Wänden 34 ein Konvektor 1 befestigt ist. Diese
Verbindung erfolgt in herkömmlicher Weise mittels Punktverschweißung
35 oder in speziellen Fällen mittels elastisch aushärtender
Verklebung. Durch die dargestellte Anordnung eines Konvektors 1 mit
trapezförmigen Ausformungen 62, 63 (Fig. 4) entstehen zwischen den
Wasserführungskanälen 33 die ersten Kamine 21, die von den
Heizkörpersicken 31 und den ersten Kaminwänden 22 gebildet werden.
In den ersten Kaminwänden 22 befinden sich die Ausnehmungen 11 zu
den zweiten Kaminen 23 mit deren Abdeckungen 12 aus den zweiten
Kaminwänden 24. Es müssen die Querschnitte der ersten
und zweiten Kamine und damit die Ausformung des Konvektors nicht an
die Trapezform angelehnt sein, sondern können auch kreisrund,
rechteckig, oval oder rippig sein. Zweckmäßig ist hierbei eine
Anlehnung an die Gestaltung der Heizplatte, besonders der
Wasserführungskanäle.
Die Darstellung in Fig. 2 zeigt eine Heizplatte 3, die im Abstand K
von der Wand 5 befestigt ist. An der Heizplatte 3 ist der Konvektor
1 mit der Bautiefe H wie in Fig. 1 angebracht. Die horizontale
Teilung s des Konvektors 1 als Maß der Mittenabstände benachbarter
zweiter Kamine 23 beziehungsweise deren Abdeckungen 12 entspricht
dem Mittenabstand benachbarter Wasserkanäle 33. Durch die Anbringung
auf den Wasserkanälen erhalten die ersten Kamine 21 den
größtmöglichen Querschnitt beziehungsweise die größtmögliche
Oberfläche.
In der in Fig. 3 dargestellten Seitenansicht A von Fig. 2 sind die
sich in regelmäßigen Abständen der vertikalen Teilung T des
Konvektors 1 wiederholenden Abdeckungen 12 beziehungsweise
darunterliegenden Ausnehmungen 11 der ersten und zweiten Kamine 21,
23 dargestellt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist t =
T/2, dadurch sind die zweiten Kamine zur Hälfte abgedeckt und zur
Hälfte offen.
Fig. 4 zeigt die schrittweise Herstellung eines
gebräuchlichen Konvektors mit trapezförmigen Ausformungen 62, 63 aus
einer Blechtafel von rechts nach links. Zuerst werden die für die
Ausformungen 62, 63 nötigen Einschnitte 61 in den zuvor festgelegten
Abständen t in einer Reihe untereinander gemacht. Danach erfolgt in
mehreren dargestellten Schritten die Knickung der Tafel, wobei die
zwischen den Einschnitten liegenden Blechabschnitte wechselseitig
ausgeformt werden, so daß diese einen trapezförmigen Querschnitt 62,
63 mit Grundfläche 65 erhalten. Zwischen den Ausformungen 62, 63
entsteht eine Luftöffnung 64 für die zweiten Kamine 23.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführung eines
Plattenheizkörpers mit Konvektor. Der Konvektor 1 ist dabei zwischen
zwei Heizplatten 3, 4 angebracht. An der Platte 3 ist der Konvektor
durch Schweißpunkte 35 befestigt, die zweite Heizplatte 4 ist im
Abstand H von der Heizplatte 3 auf den Konvektor so aufgelegt, daß
sich beide Heizkörper symmetrisch in Bezug auf die Mittelebene 10
zueinander befinden. Die beiden Platten 3, 4 werden durch in der
Zeichnung nicht dargestellte Anschlußteile miteinander verbunden.
Das Einschweißen dieser Teile erfolgt zweckmäßig durch einen
Abbrennschweißvorgang. Durch das Abschmelzen von Material verringert
sich dabei das ursprüngliche Maß H auf H′. Dadurch wird ein für
einen guten Wärmeübergang erforderlicher Anpreßdruck an den
Berührungsflächen 36 zwischen Konvektor 1 und Heizplatte 4 erreicht.
Auf der Berührungsfläche 36 können außerdem bei der Aushärtung
expandierende Klebstoffe aufgebracht sein.
Fig. 6 zeigt einen Horizontalschnitt durch einen Teil eines weiteren
Ausführungsbeispiels eines Plattenheizkörpers mit
zwei parallelen Heizplatten 3, 4 und kurzer Bautiefe BT.
Durch geeignete Wahl der Länge t der Abdeckungen 12 können
Konvektoren 1, 1a die einander spiegelbildlich gegenüberliegen,
ineinander eintauchen, wenn eine der beiden Heizplatten 3, 4 mit
Konvektor 1 oder 1a um eine zur Konvektormittelebene senkrechte
Achse um 180° gedreht, wird. Damit die Konvektoren sich beim
Ineinandereintauchen nicht berühren, muß dazu die Länge t bei den
Konvektoren 1 und 1a aufeinander abgestimmt sein, so daß in den
Ausnehmungen des einen Konvektors die Ausformungen des anderen
problemlos eintauchen können.
Hierdurch wird eine effektive Bautiefenverkürzung erreicht, bei der
die Querschnitte der zweiten Kamine 23, 23a günstig bleiben zwecks
guter Durchmischung der Erwärmung der zwischen beiden Heizplatten
aufsteigenden Luft.
Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 beträgt die
Länge t der Ausnehmungen 11 der Konvektoren 1, 1a etwa ein Drittel
der Teilung T. Die aus den Ausnehmungen 11 gebildeten Abdeckungen 12
weisen entsprechende Längen t aus, so daß auch hier die Abdeckungen
12 um wenigstens ein Maß X zwischen die Abdeckungen 12a des anderen
Konvektors 1a unter Bildung mittlerer Kamine 25, 25a eingeführt
werden können, wobei jeweils zwischen den Abdeckungen 12 und 12a
Luftdurchtrittsöffnungen zu benachbarten Kaminen 23, 23a verbleiben.
Claims (10)
1. Plattenheizkörper mit wenigstens einer Heizplatte (3) mit
einzelnen parallelen Wasserführungskanälen (33) und einem an der
Heizplatte anzubringenden wellen- oder rippenartig profilierten
Konvektor (1), der an den Kanälen (33) befestigt ist und dessen
Wellen als Kaminwände (22) zusammen mit den Heizkörpersicken
(31) erste Kamine (21) bilden, dadurch gekennzeichnet, daß im
Bereich der Wasserführungskanäle (33) zweite Kamine (23)
angeordnet sind, deren zweite Kaminwände (24) durch Bildung von
Ausnehmungen (11) in den ersten Kaminwänden (22) und in den an
den Kanälen (33) anliegenden Grundflächen (65) unter Formung von
Abdeckungen (12) in eine von den Kanälen (33) abgewandte
Richtung vorspringen.
2. Plattenheizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausnehmungen (11) in Längsrichtung der Kamine in einem
periodisch wiederkehrenden Abstand, der Teilung T, auftreten und
die Ausnehmungen (11) eine Länge t = ¹/₃ T bis t = ²/₃ T
aufweisen.
3. Plattenheizkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Länge t der Ausnehmungen (11) gleich der halben Teilung T
ist.
4. Plattenheizkörper nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Heizplatte (3) etwa
parallel zu dieser eine weitere Heizplatte (4) angebracht ist,
wobei der Konvektor (1) mit der weiteren Heizplatte (4) klemmend
und/oder mittels einer vorzugsweise gut wärmeleitenden Kleb-
oder Kunststoffschicht, die bei der Aushärtung expandiert,
verbunden ist.
5. Plattenheizkörper nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Heizplatten (3, 4) mit
Konvektor (1, 1a) parallel zueinander angeordnet sind, wobei die
Konvektoren (1, 1a) einander so zugewendet sind, daß eine der
beiden Heizplatten (3, 4) relativ zur zweiten um eine zur
Mittelebene (10) eines der beiden Konvektoren (1, 1a)
senkrechten Achse um 180° gedreht ist und die Abdeckungen
(12) der zweiten Kamine (23) des einen Konvektors (1) in die
Zwischenräume zwischen den Abdeckungen (12a) des anderen
Konvektors (1a) um ein Maß X eingeschoben sind.
6. Plattenheizkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längen t der Ausnehmungen (11) der Konvektoren (1, 1a) etwa ein
Drittel der Teilung T betragen und die aus den Ausnehmungen (11)
gebildeten Abdeckungen (12, 12a) unter Bildung mittlerer Kamine
(25, 25a) sich überlappend zusammengeschoben sind.
7. Verfahren zur Herstellung eines Plattenheizkörpers nach einem
der Ansprüche 1 bis 6, mit wenigstens einer Heizplatte (3) und
einem an den Heizplatten angebrachten wellen- oder
rippenförmigen Konvektor (1), wobei in einer zur Anfertigung des
Konvektors vorgesehenen Blechtafel (6) Einschnitte (61)
angebracht werden, die Blechtafel (6) quer zu den Einschnitten
(61) zur Erzeugung eines wellen- oder rippenförmigen Profils
mehrfach geknickt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei der
Knickung Ausformungen (62, 63) spiegelbildlich nach beiden
Seiten der Blechtafel (6) entstehen, zwischen denen in der
jeweiligen Verformungsrichtung Luftöffnungen (64) zwischen den
Abschnitten des Konvektors entstehen, welche die zweiten Kamine
(23) bilden, daß die zur Ausgangsebene (Mittelebene) (10) des
Bleches parallelen Flächen, die Grundflächen (65), der nach der
einen Seite gerichteten Ausformungen (62) mit der Heizplatte
(3), im Bereich der wasserführenden Kanäle (33), verbunden
werden und dadurch erste Kamine (21) zwischen Konvektor (1) und
Heizplatte (3) zwischen den sich aus den Luftöffnungen (64)
ergebenden zweiten Kaminen (23) gebildet werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Konvektor (1) zwischen zwei Heizplatten (3, 4) angeordnet wird
und durch Punktverschweißung oder Klebung an wenigstens einer
Heizplatte befestigt wird, wobei der Konvektor durch
Zusammenfügen von Verbindungselementen der beiden Heizplatten
(3, 4) zwischen den beiden Heizplatten eingeklemmt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klebung mit Kleb- oder Kunststoffen ausgeführt wird und diese
Kleb- und Kunststoffe teilweise aus einem gut wärmeleitenden
Material bestehen oder ein solches Material enthalten.
10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längen der an gegenüberliegenden Seiten der Konvektors
befindlichen Ausformungen (62, 63) sich wie etwa 2 zu 1
verhalten (t = ¹/₃ T) und von jeweils zwei derartigen
Konvektoren einer um eine zur Konvektormittelebene (10)
senkrechten Achse um 180° so gedreht wird, daß den Abdeckungen
(12) der zweiten Kamine (23) des einen Konvektors (1) die
Zwischenräume zwischen den Abdeckungen (12a) des anderen
Konvektors (1a) gegenüberliegen, und daß die Konvektoren um ein
gewünschtes Maß X ineinander eintauchen können und diese
Konvektoren jeweils zwischen zwei Heizplatten (3, 4) befestigt
werden.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19893917278 DE3917278A1 (de) | 1989-05-24 | 1989-05-24 | Plattenheizkoerper mit konvektor und verfahren zu seiner herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19893917278 DE3917278A1 (de) | 1989-05-24 | 1989-05-24 | Plattenheizkoerper mit konvektor und verfahren zu seiner herstellung |
Publications (2)
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DE3917278C2 true DE3917278C2 (de) | 1992-02-20 |
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ID=6381507
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19893917278 Granted DE3917278A1 (de) | 1989-05-24 | 1989-05-24 | Plattenheizkoerper mit konvektor und verfahren zu seiner herstellung |
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Families Citing this family (2)
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---|---|---|---|---|
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ITMI20121039A1 (it) * | 2012-06-15 | 2013-12-16 | Dl Radiators Spa | Pannello convettore in lamiera per un radiatore per il riscaldamento di un ambiente |
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DE7108595U (de) * | 1971-06-03 | Anwo Flachheizkoerper Gmbh | Wärmetauscher fur Heizungskorper | |
DE3227146A1 (de) * | 1982-07-21 | 1984-01-26 | Schäfer Werke GmbH, 5908 Neunkirchen | Waermetauscher, insbesondere plattenheizkoerper |
AT382959B (de) * | 1985-07-22 | 1987-05-11 | Vogel & Noot Ag | Heizkoerper |
-
1989
- 1989-05-24 DE DE19893917278 patent/DE3917278A1/de active Granted
Also Published As
Publication number | Publication date |
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DE3917278A1 (de) | 1990-11-29 |
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