DE3916354A1 - Lenkungsregelsystem fuer ein fahrzeug mit gelenkter vorderachse und hinterachse - Google Patents
Lenkungsregelsystem fuer ein fahrzeug mit gelenkter vorderachse und hinterachseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Lenkungsregelsystem für ein
Fahrzeug mit gelenkter Vorderachse und einer Hinterachse
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Es ist bereits ein gattungsgemäßes Lenkungsregelsystem
bekannt (DE-AS 22 12 328). Dabei werden die unterschied
lichen Kraftschlußbeiwerte auf den beiden Fahrzeugseiten
durch die Messung der sich einstellenden Bremsdruckdiffe
renz aufgrund eines Anti-Blockier-Systems (ABS) festge
stellt. Ein auftretendes Giermoment des Fahrzeuges wird
hierbei teilweise dadurch kompensiert, daß in Abhängigkeit
der Bremsdruckdifferenz ein Eingriff in die gelenkte
Vorderachse erfolgt, der die Lenkbewegung des Fahrers zur
Erzeugung eines Gegenmomentes unterstützt.
Eine weitere bekannte Methode der Giermomentabschwächung
beim Bremsen unter µ-Split-Bedingungen ist der zeitlich
verzögerte Druckaufbau im Bremszylinder des Rades mit dem
größeren Kraftschlußbeiwert (DE-PS 25 18 196). Dadurch
wird das durch den Bremsvorgang verursachte Giermoment des
Fahrzeugs abgeschwächt, so daß dem Fahrzeugführer genügend
Zeit bleibt, das Fahrzeug durch entsprechendes Gegenlenken
in der Spur zu halten.
Es ist bekannt (DE 31 24 821 A1), Hinterachslenkungen
derart auszubilden, daß in Abhängigkeit des Lenkein
schlages der Vorderräder und der Fahrzeuggeschwindigkeit
die Hinterräder oberhalb einer bestimmten Fahrzeugge
schwindigkeit in dieselbe Richtung ausgelenkt werden wie
die Vorderräder. Da beim Auftreten einer µ-split Bedingung
beim Bremsen der Fahrzeugführer in Richtung des nied
rigeren Reibbeiwertes lenkt, um das auftretende Giermoment
des Fahrzeuges auszugleichen, ist der eingestellte Hin
terachslenkwinkel beim Bremsen unter dieser µ-split Be
dingung nicht mehr optimal, woraus eine Verstärkung der
Instabilität des Fahrverhaltens des Fahrzeuges resultiert.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Len
kungsregelsystem so auszubilden, daß das Spurhalten des
Fahrzeugs verbessert wird derart, daß die Seitenführungs
kraft beeinflußt wird und daß sich in Folge eine
Stabilisierung des Brems- und/oder Beschleunigungsverhal
tens ergibt. Darüber hinaus soll der Eingriff des Len
kungsregelsystems in einer solchen Zeitspanne erfolgen,
daß das Fahrzeug noch nicht in einen instabilen Fahrzu
stand geraten ist.
Die Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Lenkungsregel
system erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst, wobei die Merkmale der Unteran
sprüche vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen kennzeich
nen.
Durch die Realisierung des Lenkeingriffes in die Hinter
achse ist eine einfachere konstruktive Durchführung der
Trennung des geregelten Lenkeingriffes von dem Lenkein
griff des Fahrzeugführers möglich im Gegensatz zu dem be
kannten Lenkungsregelsystem nach der DE-AS 22 12 328, bei
der der Eingriff des Fahrzeugführers und der Regelung an
derselben Achse erfolgen. Des weiteren wird durch die Er
höhung der Seitenführungskraft der Hinterräder schon im
Anfangsstadium des kritischen Fahrzustandes eine bessere
Stabilisierung des Spurhaltens des Fahrzeughecks erreicht.
Beim Bremsen eines konventionellen Fahrzeuges ohne Hin
terachslenkung unter µ-Split-Bedingung entsteht ein Gier
moment in Richtung des höheren Kraftschlußbeiwertes, das
durch entsprechend starkes Gegenlenken kompensiert werden
muß. Durch dieses Gegenlenken wird die Kräfte- und Dreh
momentbilanz derart erfüllt, daß das Fahrzeug keine
Drehbewegung durchführt und außerdem keine seitliche Ver
schiebung erfährt. Durch die Lenkung der Hinterräder in
Richtung der Fahrzeugseite, auf der das höhere Bremsmoment
erzeugt wird, wird das durch die Lenkbewegung des Fahr
zeugführers erzeugte Gegenmoment unterstützt und somit der
insgesamt notwendige Lenkradeinschlagwinkel verringert,
der zum Spurhalten des Fahrzeuges notwendig ist. Dasselbe
Ergebnis ergibt sich auch für Kurvenfahrten unter Berück
sichtigung der Fliehkraft in der Kraft- und Drehmoment-
Bilanzgleichung. Dabei soll der Einschlagwinkel der Hin
terräder der Differenz der Kraftschlußbeiwerte proportio
nal sein. Die Zeit, nach der sich dieser Winkel einstellt,
soll ca. 150 ms bei einer schnellen Bremsung nicht über
schreiten. Allgemein soll diese Zeit die Dauer des Druck
aufbaus im Hauptbremszylinder um nicht mehr als 150 ms
überschreiten.
Die Lenkbewegung der Hinterräder führt zu einer Erhöhung
der Seitenführungskraft ohne Drehung des Wagenkastens, so
daß bei dem ABS auf das Prinzip der Giermomentabschwächung
durch einen verzögerten Bremsdruckaufbau ganz verzichtet
oder zumindest die Verzögerung des Bremsdruckaufbaus ver
ringert werden kann. Als Folge daraus kann der Bremsdruck
schneller aufgebaut werden im Vergleich zu ungelenkten
Hinterrädern. Somit wird durch diesen Eingriff des Len
kungsregelsystems der Bremsweg verkürzt.
Die gleichen Verhältnisse ergeben sich, wenn das Fahrzeug
mit einer Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) ausgerüstet ist.
Im Falle der µ-split Bedingung entsteht beim Beschleunigen
des Fahrzeugs ein Giermoment. Die Lenkbewegung des Fahr
zeugführers zur Erzeugung des Gegenmomentes wird durch
einen Lenkwinkel der Hinterräder in Richtung der Fahr
zeugseite unterstützt, auf der durch die ASR das höhere
Bremsmoment erzeugt wird. Die Größe des Lenkwinkels und
die Dynamik des Lenkvorganges sind analog den Verhältnis
sen, die bei der Beschreibung des Bremsvorganges dargelegt
sind. Die Lenkbewegung der Hinterräder führt zu einer Er
höhung der Seitenführungskraft ohne Drehung des Wagenka
stens, so daß das Spurhalten des Fahrzeugs stabilisiert
wird.
Im folgenden bedeutet der Begriff "ABS/ASR-System", daß
ein ABS-System und/oder ein ASR-System in dem Fahrzeug
installiert ist, wobei durch das ABS-System die unter
schiedlichen Kraftschlußbeiwerte beim Bremsvorgang und
durch das ASR-System die unterschiedlichen Kraftschluß
beiwerte beim Beschleunigungsvorgang erkannt werden. Sind
beide Systeme installiert (ABS und ASR), so wird eine
Stabilisierung des Brems- und Beschleunigungsverhaltens
erzielt, ist hingegen nur ein System installiert (ABS oder
ASR), so wird eine entsprechende Stabilisierung entweder
des Brems- oder des Beschleunigungsverhaltens erzielt.
Das Feststellen der unterschiedlichen Kraftschlußbeiwerte
auf beiden Fahrzeugseiten geschieht, indem die Ansteuer
signale des ABS/ASR-Systems und/oder deren Wirkungen aus
gewertet werden. Die Ansteuersignale des ABS/ASR-Systems
ergeben sich aus der Auswertung der Geschwindigkeitssen
soren der einzelnen Räder (dabei muß evtl. eine Kurven
fahrt des Fahrzeugs berücksichtigt werden). Die Ansteuer
signale des ABS/ASR-Systems führen in den Radbremszylin
dern zu unterschiedlichen Bremsdrücken, wobei bzgl. der
beiden Systeme zu beachten ist:
ABS: Größerer Bremsdruck auf der Seite des größeren
Kraftschlußbeiwertes
ASR: Größerer Bremsdruck auf der Seite des niedrigeren Kraftschlußbeiwertes.
ASR: Größerer Bremsdruck auf der Seite des niedrigeren Kraftschlußbeiwertes.
Der Einschlag der Hinterräder soll sowohl beim Bremsen als
auch beim Beschleunigen in Richtung der Fahrzeugseite er
folgen, auf der das höhere Bremsmoment erzeugt wird.
Die Wirkungen der Ansteuersignale vom ABS/ASR-System kön
nen sein:
- 1. Druckdifferenzen in den Radbremszylindern verschiedener Fahrzeugseiten: Diese Druckdifferenzen können mittels bekannter Differenzdruckaufnehmer oder durch absolute Druckmessungen mit anschließender Differenzbildung gemessen werden.
- 2. Differenz der Momente auf den Rädern: Diese Momente können durch Drehmomentmeßnaben oder durch berührungslose Drehmomentmessungen bestimmt werden.
- 3. Differenz der Kräfte auf den Bremssätteln: Der Bremsvorgang führt zu einer Verschiebung der Bremssättel aus der Ruhelage und zu einer Verformung gegenüber der Ruhelage. Die Verschiebung bzw. Verformung kann mittels bekannter Verfahren zur Längenmessung erkannt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es
zeigen:
Fig. 1 ein Funktionsblockschaltbild des
Lenkungsregelsystems,
Fig. 1a zeitlicher Verlauf der Ansteuersignale eines
ABS-Systems während eines Bremsvorganges,
Fig. 2 ein Rad mit zugehöriger Achse zur Darstellung
der Position der Drehmoment-Meßaufnehmer,
Fig. 3 ein Rad mit zugehörigem ABS/ASR-System und
Fig. 4 eine Bremsscheibe mit zugehörigem Bremssattel.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird in dem Umformer 30.1 der
Einrichtung 30 aus der Differenz der Ansteuersignale 50 a,
50 b des ABS/ASR-Systems zu mindestens zwei Rädern ver
schiedener Fahrzeugseiten die Differenz der Kraftschluß
beiwerte ermittelt. Dies kann beispielsweise gemäß Fig. 1a
dadurch geschehen, daß die bei einem Bremsvorgang von dem
ABS-System ausgegebenen Ansteuersignale 50 a, 50 b gemessen
werden. Das Ansteuersignal 50 a ist das Ansteuersignal zu
einem Rad auf der Fahrzeugseite mit dem niedrigeren µ-
Wert; das Ansteuersignal 50 b ist das Ansteuersignal zu
einem Rad auf der Fahrzeugseite mit dem größeren µ-Wert.
In Abhängigkeit von dem Zeitpunkt t 1, zu dem das Ansteu
ersignal 50 a auf "Druck abbauen" übergegangen ist, geht
das Ansteuersignal 50 b mit einem Zeitabstand δ t ebenfalls
auf "Druck abbauen" über. Dieser Zeitabstand δ t ist ein
Maß für die µ-split Bedingung und wird somit zur Bestim
mung des Einschlagwinkels der Hinterräder verwendet. Er
satzweise können anstelle des Umformers 30.1 auch die un
ten beschriebenen Umformer 30.2, 30.3 oder 30.4 mit den
zugehörigen Meßgrößen verwendet werden. Nach dem Berechnen
der Differenz der Kraftschlußbeiwerte in dem Umformer 30.1
wird in dem Kennfeldspeicher 31 aus dieser Differenz ein
Sollwert für den Hinterradeinschlagwinkel ermittelt. Die
ser Sollwert wird auf den Vergleicher 32 ausgegeben, der
aus der Differenz des Sollwertes des Hinterradeinschlag
winkels zum zugeführten Istwert ein Stellsignal ermittelt
und auf die Verstärker 33 ausgibt, die für die beiden
Einschlagsrichtungen rechts - Verstärker 33.1 - und links
- Verstärker 33.2 - doppelt ausgeführt sind. Das
Ausgangssignal eines der Verstärker 33.1, 33.2 wird auf
die Stelleinrichtung 34 gegeben, die einen Lenkeinschlag
der Hinterachse 38 bewirkt. Durch diesen Lenkeinschlag der
Achse stellt sich der Lenkwinkel der Hinterräder 36 ein.
Aus der Stellgröße wird durch den Meßumformer 35 ein
Istwert des Hinterradeinschlagwinkels ermittelt, der auf
den Vergleicher 32 zurückgeführt wird.
Der Umformer 30 kann abhängig von der jeweils verwendeten
Meßgröße auf unterschiedliche Arten realisiert werden.
Alternativ zu dem Umformer 30.1 können verwendet werden:
- 1. Umformer 30.2: Der Umformer 30.2 ermittelt die Differenz der Kraftschlußbeiwerte aus der Differenz der Drehmomentsignale 51 a, 51 b von mindestens zwei Rädern verschiedener Fahrzeugseiten, wobei deren Erfassung im Zusammenhang mit der Beschreibung der Fig. 2 noch dargelegt wird.
- 2. Umformer 30.3: Der Umformer 30.3 ermittelt die Differenz der Kraftschlußbeiwerte aus der Differenz der Drücke in den Radbremszylindern von mindestens zwei Rädern verschiedener Fahrzeugseiten. Dies kann durch einen Differenzdruckaufnehmer geschehen oder aber indem die Drücke in den Radbremszylindern absolut gemessen und anschließend entsprechend subtrahiert werden. Aus dieser Differenz der Drücke wird dann die Differenz der Kraftschlußbeiwerte bestimmt. Eine Meßanordnung ist schematisch in Fig. 3 abgebildet. Die Zuleitungen zu dem Umformer 30.3 sind mit 52 a, 52 b bezeichnet.
- 3. Umformer 30.4: Der Umformer 30.4 ermittelt die Differenz der Kraftschlußbeiwerte aus der Differenz der Kräfte auf die Bremssättel von mindestens zwei Rädern verschiedener Fahrzeugseiten. Eine mögliche Meßanordnung zur Bestimmung der Kraft auf einen einzelnen Bremssattel ist in Fig. 4 gegeben.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, kann das an einem Rad auftre
tende Drehmoment dadurch gemessen werden, daß durch einen
Sensor 1 induktiv die Magnetostriktion einer auf die Achse
aufgebrachten Schicht 2 berührungslos erfaßt wird. Die
Signalleitungen der Sensoren von mindestens zwei Rädern
verschiedener Fahrzeugseiten entsprechen den Zuleitungen
51 a, 51 b zu dem Umformer 30.2.
Die Fig. 3 stellt ein Rad mit zugehörigem ABS/ASR-System
dar. Aufgrund der Drehzahlsignale der (nicht gezeichneten)
Drehzahlsensoren wird von der Regelelektronik 11 des ABS/
ASR-Systems ggf. ein Ansteuersignal 12 zu einem Magnet
ventil 10 abgegeben. Dieses Ansteuersignal 12 kann als
Meßgröße für den Umformer 30.1 verwendet werden. Das Ma
gnetventil 10 steuert den Druck in dem Radbremszylinder
14. Der Druck in diesen Radbremszylindern kann als Meß
größe für den Umformer 30.3 verwendet werden. Die Leitung
16 stellt dabei eine Hydraulikleitung dar, so daß in dem
Umformer 30.3 die direkte Verwendung eines Differenz
druckaufnehmers für die Leitungen von mindestens zwei Rä
dern unterschiedlicher Fahrzeugseiten möglich ist. Alter
nativ dazu kann durch den Drucksensor 13 ein Drucksignal
für jeden Radbremszylinder ermittelt und über die Signal
leitung 15 abgeführt werden. Die entsprechenden Leitungen
zur Druckmessung sind als Zuleitungen zu dem Umformer 30.3
mit 52 a, 52 b bezeichnet.
In Fig. 4 wird mittels des Dehnungsmeßstreifens 20 eine
Verformung und/oder Verschiebung des Bremssattels 22
festgestellt. Durch den Meßumformer 21 wird aus dem Signal
des Dehnungsmeßstreifens die auf den Bremssattel wirkende
Kraft ermittelt und über die Signalleitungen 53 a, 53 b dem
Umformer 30.4 zugeführt.
Es wird nun eine Funktionsbeschreibung der Lenkungsregel
vorrichtung gegeben unter der Fahrbedingung, daß das
Fahrzeug eine Kurve durchfährt, die Bodenhaftung der Räder
einer µ-Split-Bedingung unterliegt und der Fahrzeugführer
das Fahrzeug abbremst. ohne Beschränkung der Allgemeinheit
soll in dem zu erläuternden Beispiel angenommen werden,
daß der niedrigere µ-Wert auf der Kurveninnenseite liegt
und die Kurve eine Linkskurve ist. Unter den eben angege
benen Bedingungen wird somit durch eine geeignete zuvor
beschriebene Meßanordnung durch die Einrichtung 30 eine
Differenz der Kraftschlußbeiwerte auf der linken und der
rechten Fahrzeugseite festgestellt. Durch den Kennfeld
speicher 31 erfolgt eine Sollwertvorgabe der Lenkung der
Hinterräder in Richtung der Fahrzeugseite, auf der das
höhere Bremsmoment erzeugt wird, d.h. im Falle des
Bremsens bei der vorliegenden Situation zur Kurvenaußen
seite. Mit dem eingangs angeführten Zeitverlauf wird der
Istwert der Hinterradlenkung dem Sollwert nachgeführt. Der
Winkel dieser Hinterradlenkung aufgrund des Eingriffs der
Regelung wird einem evtl. bereits vorhandenen Hinterrad
lenkwinkel überlagert. Im Falle des Beschleunigens in der
Linkskurve erfolgt der Lenkeinschlag der Hinterräder
ebenfalls in Richtung des höheren Bremsmomentes, d.h. der
Lenkeinschlag geht dann in Richtung Kurveninnenseite.
Die Lenkung erfolgt also immer in Richtung der Fahrzeug
seite, auf der das höhere Bremsmoment erzeugt wird; dies
gilt auch bei Kurvenfahrt unabhängig davon, ob der nied
rigere µ-Wert in der Kurveninnenseite oder der Kurvenau
ßenseite liegt und ferner unabhängig davon, ob das Fahr
zeug gebremst oder beschleunigt wird.
Claims (12)
1. Lenkungsregelsystem für ein Fahrzeug mit gelenkter
Vorderachse und einer Hinterachse, mit einem auf alle vier
Räder wirkenden Anti-Blockiersystem (ABS), mit einer Ein
richtung zum Feststellen unterschiedlicher Kraftschluß
beiwerte von mindestens zwei Rädern verschiedener Fahr
zeugseiten und einer Vorrichtung zum Eingreifen in die
Lenkung des Fahrzeuges in Abhängigkeit des Unterschiedes
der Kraftschlußbeiwerte,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (39) in die Lenkung der Hinterachse
(38) eingreift derart, daß die Hinterräder (36) in Rich
tung der Fahrzeugseite ausgelenkt werden, auf welcher das
höhere Bremsmoment erzeugt wird.
2. Lenkungsregelsystem nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hinterräder (36) in Richtung der Fahrzeugseite,
auf welcher das höhere Bremsmoment erzeugt wird, um einen
solchen Winkel ausgelenkt werden, der der Differenz der
festgestellten Kraftschlußbeiwerte proportional ist.
3. Lenkungsregelsystem nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hinterräder (36) in Richtung der Fahrzeugseite,
auf welcher das höhere Bremsmoment erzeugt wird, um einen
solchen Winkel ausgelenkt werden, der der festgestellten
Bremsmomentdifferenz von mindestens zwei Rädern verschie
dener Fahrzeugseiten proportional ist.
4. Lenkungsregelsystem nach Anspruch 1, 2 oder 3 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Einschlagwinkel der Hinterräder (36) aufgrund der
festgestellten Differenz einem eventuell bereits vorhan
denen Hinterachslenkwinkel überlagert wird.
5. Lenkungsregelsystem nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feststellung der unterschiedlichen Kraftschluß
beiwerte durch Messung der Druckdifferenz der Bremszylin
der (14) von mindestens zwei Rädern verschiedener Fahr
zeugseiten erfolgt.
6. Lenkungsregelsystem nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feststellung der unterschiedlichen Kraftschluß
beiwerte durch direkte Messung der auf mindestens zwei
Räder verschiedener Fahrzeugseiten wirkenden Momente er
folgt.
7. Lenkungsregelsystem nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feststellung der unterschiedlichen Kraftschluß
beiwerte durch Messung der Kräfte erfolgt, die auf die
Bremssättel (22) von mindestens zwei Rädern verschiedener
Fahrzeugseiten wirken.
8. Lenkungsregelsystem nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feststellung der unterschiedlichen Kraftschluß
beiwerte durch Messung und Auswertung der Ansteuersignale
(12) des ABS zu mindestens zwei Rädern verschiedener
Fahrzeugseiten erfolgt.
9. Lenkungsregelsystem nach Anspruch 8 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansteuersignale (12) des ABS die Ansteuersignale
zu den Magnetventilen (10) der Bremsen von mindestens zwei
Rädern verschiedener Fahrzeugseiten sind.
10. Lenkungsregelsystem nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feststellung der unterschiedlichen Kraftschluß
beiwerte durch Messung und Auswertung der Ansteuersignale
(12) einer Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) zu mindestens
zwei Rädern verschiedener Fahrzeugseiten erfolgt.
11. Lenkungsregelsystem nach Anspruch 10 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansteuersignale (12) der ASR die Ansteuersignale
zu den Magnetventilen (10) der Bremsen von mindestens zwei
Rädern verschiedener Fahrzeugseiten sind.
12. Lenkungsregelsystem nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Eingriff in die Lenkung der Hinterräder erst
oberhalb eines Schwellwertes der Differenz der Kraft
schlußbeiwerte auf der linken und der rechten Fahrzeug
seite erfolgt.
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