DE3912971C1 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausgabeeinheit zur Montage unter mit
stapelbaren Warenpackungen gefüllten Warenschächten von Warenautomaten, wobei
die blockförmige Ausgabeeinheit, mit einem über ihre Oberseite vor-
und zurückbewegbaren Anstoßelement für die auf ihrer Oberseite auf
liegenden Warenpackungen versehen ist, das bei seiner Vorwärts
bewegung die jeweils unterste Warenpackung hintergreifend unter
dem Warenstapel hervorschiebt.
Eine derartige Ausgabeeinheit ist beispielsweise aus der
DE-OS 38 02 399 bekannt. Dabei ist vor der Ausgabeöffnung des Waren
schachtes eine Sperrfeder vorgesehen, die die Warenpackung während
des Auswurfes stabilisiert und ein vorzeitiges Abkippen der Ware in
den Ausgabeschacht verhindert.
Daneben ist aus der DE-OS 34 28 028 ein Warenautomat mit mehreren
Ausgabeeinheiten und Warenschächten bekannt, bei dem vor den Ausgabe
öffnungen der Warenschächte eine schwenkbare Klappe bzw. Sperrschiene
vorgesehen ist, die während der Warenausgabe weggeschwenkt wird.
Soll eine derartige Klappe zur Sicherung der Warenschächte gegen
unbefugte Entnahme (Herausmanipulieren von Waren während der Still
standszeiten des Automaten mittels Drähten o.ä.) dienen, so sind
besondere Verriegelungs- bzw. Betätigungsmittel (Elektromagnete o.ä.)
erforderlich, die die Klappe geschlossen halten und nur während der
Warenausgabe freigeben bzw. anheben. Dabei ist eine mehreren Waren
schächten gemeinsam zugeordnete Klappe jedoch insofern nachteilig,
als daß bei Ausgabe einer Warenpackung aus einem bestimmten Waren
schacht bei Anhebung der Klappe auch die Ausgabeöffnungen der anderen
Warenschächte frei, d.h. zugänglich werden und aus diesen dann
Warenpackungen herausmanipuliert werden können.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Ausgabeein
heit der eingangs genannten Art dahingehend auszubilden, daß zum einen
eine Stabilisierung der Warenpackungen während des Ausschiebens und
somit störungsfreie Ausgabe erzielt wird, und zum anderen eine
sichere Sperrung der Warenausgabeöffnung des Warenschachtes bei in
Ruhestellung befindlicher Ausgabeeinheit erzielt wird, die nur bei
gewollter Warenausgabe, und zwar jeweils nur beim zur Ausgabe vorge
sehenen Warenschacht, freigegeben wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst,
daß das Ausstoßelement jeweils mit einem mit diesem gemeinsam ver
schiebbaren Auflageteil für die Warenpackungen versehen ist,
daß das Auflageteil gelenkig mit dem Ausstoßelement verbunden ist,
daß am vorderen Ende des Auflageteiles eine Sperrnase ausgebildet
ist, die bei zurückgezogenem Auflageteil (Grundstellung) vor die
unterste Warenpackung greift, und
daß das Auflageteil unter Abstützung auf der Oberseite der Ausgabe
einheit derart geführt ist, daß es bei der Vorwärtsbewegung des Aus
stoßelementes waagerecht vorgeschoben wird und gegen Ende des Ausstoß
hubes nach unten klappt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den An
sprüchen 2 bis 12 angegeben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
daß die Packungen geradlinig unter dem Warenstapel hervorgeschoben und
dabei so lange unterstützt waagerecht gehalten werden, bis gegen
Ende des Verschiebens des Ausstoßelementes die Unterstützung, d.h.
das Auflageteil nach unten klappt und die Warenpackung in den Aus
gabeschacht fallen kann. In der Ruhestellung der Ausgabeeinheit liegt
die jeweils unterste Packung des Warenstapels in voller Länge auf
dem Auflageteil auf und eine Sperrnase am vorderen Ende des Auflage
teiles ragt vor diese Packung, so daß die Warenausgabeöffnung des
Warenschachtes sicher blockiert ist und keine Waren herausmanipuliert
werden können.
Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß die Vorderseite der
Ausgabeeinheit bei überstehendem Auflageteil nicht mit der Vorder
kante (Ausgabeöffnung) des jeweiligen Warenschachtes fluchtend,
sondern zurückversetzt angeordnet sein kann. Dadurch ist es möglich,
bei dennoch einwandfreier Abstützung des Warenstapels und Absicherung
gegen Manipulationen, den Hub des Ausstoßelementes erheblich kürzer
auszuführen, als es der Länge einer Warenpackung entspricht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung darge
stellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer Ausgabeeinheit,
Fig. 2 die Ansicht eines Ausstoßelementes mit einem Auf
lageteil,
Fig. 3-7 die Ansicht einer unter einem Warenschacht mon
tierten Ausgabeeinheit in verschiedenen Betriebs
zuständen,
Fig. 8A-8C die Ansichten einer Ausgabeeinheit mit einem Ketten
antrieb,
Fig. 9A-9C die Ansichten einer Ausgabeeinheit mit einem Zahn
stangenantrieb,
Fig. 10A-10C die Ansichten einer Ausgabeeinheit mit einem Spin
delantrieb, und
Fig. 11 die Ansicht eines Kreuzspindesantriebes einer Aus
gabeeinheit.
Die in der Fig. 1 dargestellte Ausgabeeinheit besteht im wesentlichen
aus einem blockförmigen, modulartigen Gehäuse 1 in dem Antriebs
mittel 2 für ein auf der Oberseite 3 des Gehäuses vor- und zurückbe
wegbares Ausstoßelement 4 vorgesehen sind. Die Ausgabeeinheit ist
zur Montage unter einem Warenschacht eines Warenautomaten ausgebildet,
wobei dann die in dem Warenschacht gestapelten Warenpackungen auf
der Oberseite der Ausgabeeinheit aufliegen. Das Ausstoßelement ist
mit einer vorderen, hochragenden Kante 5 versehen, die die jeweils
unterste Packung des Warenstapels hintergreift und bei der Vorwärts
bewegung des Ausstoßelementes unter dem Stapel hervorschiebt.
Des weiteren ist vorn am Ausstoßelement 4 ein eine Auflagefläche 6
aufweisendes Auflageteil 7 vorgesehen. Das Auflageteil ist unterhalb
der hochragenden Kante 5 mit dem Ausstoßelement verbunden und zwar
über ein Drehgelenk 8. Dabei ist die Achse des Drehgelenkes vorzugs
weise um ein geringes Maß Y - bezogen auf die Kante 5 des Ausstoß
elementes - zurückversetzt vorgesehen, um ein Klemmen der ausgescho
benen Warenpackung durch die nachrutschenden Packungen des Packungs
stapels gegen Ende des Ausschiebevorganges zu verhindern.
Das vordere Ende des Auflageteiles ist mit einer hochragenden Sperr
nase 9 versehen, die bei zurückbewegtem Ausstoßelement, d.h. in der
Grundstellung der Ausgabeeinheit, vor die unterste Warenpackung
greift. Das Auflageteil selbst ist vorzugsweise nochmals unterteilt
und zwar ist ein vorderer Teil 10 über ein Drehgelenk 11 gelenkig
klappbar ausgebildet.
In der Fig. 1 ist das Ausstoßelement 4 in der vorderen Endstellung,
d.h. in der Stellung, in der es sich nach dem Ausschieben einer Waren
packung befindet, dargestellt, während in der Fig. 2 das Ausstoß
element mit dem Auflageteil in gestreckter Lage, d.h. in der Grund
stellung der Ausgabeeinheit, dargestellt ist.
In der Stellung gem. Fig. 1 ist das Auflageteil 7 um etwa 45 Grad nach
unten abgeklappt, wobei es sich auf einer Schrägfläche 12 an der Vor
derseite 13 der Ausgabeeinheit abstützt. Der vordere Teil 10 des Auf
lageteiles hängt dabei frei pendelnd nach unten, wobei die Sperrnase 9
von der ausgeschobenen Packung wegbewegt ist und die Packung frei von
der schrägen Auflagefläche 6 herunterrutschen kann.
Die Wirkungsweisen des Ausstoßelementes in Verbindung mit dem Auf
lageteil und der Ablauf einer Warenausgabe werden nachstehend anhand
der schematischen Darstellungen der Fig. 3 bis 7 erläutert.
Hierbei ist die Ausgabeeinheit jeweils unterhalb eines Warenschachtes
14, in dem die Warenpackungen 15 gestapelt sind, so angeordnet, daß
die Vorderseite 13 der Ausgabeeinheit - bezogen auf die Vorderseite
16 des Warenschachtes - zurückversetzt ist. Dadurch wird ermöglicht,
daß der Hub des Ausstoßelementes 4 kürzer ausgebildet werden kann,
als es der vollständigen Länge einer auszuschiebenen Warenpackung
entspricht. Die Schachtwand an der Vorderseite 16 des Warenschachtes
14 ist kürzer ausgebildet als die übrigen Schachtwände, und zwar so,
daß hier eine Ausgabeöffnung 17 ausgebildet ist, die den Abmessungen
(Breite, Höhe) einer auszuschiebenden Warenpackung entspricht.
In der Darstellung der Fig. 3 befindet sich das Ausstoßelement 4 der
Ausgabeeinheit in seiner Ausgangs- bzw. Ruhelage. Das Auflageteil
7, 10 befindet sich in waagerecht gestreckter Lage und die Waren
packungen 15 liegen auf diesem auf. Insbesondere wird die unterste
Warenpackung in voller Länge unterstützt gehalten. Dabei ragt die
Sperrnase 9 des Auflageteiles vor die unterste Warenpackung und damit
in bzw. vor die Ausgabeöffnung 17. Die Ausgabeöffnung ist somit
blockiert und es können keine Warenpackungen daraus herausmanipuliert
werden.
Zur Ausgabe einer Warenpackung werden die Antriebsmittel (z.B. Elek
tromotor, Getriebe etc.) aktiviert und das Ausstoßelement 4 wird
vorgeschoben. Dabei greift dessen vordere Kante 5 hinter die unterste
Warenpackung und schiebt diese, aufliegend auf dem Auflageteil 7, 10,
vor. Sobald das Drehgelenk 11 des vorderen Teiles 10 des Auflageteiles
über die Vorderkante der Ausgabeeinheit hinwegbewegt ist (Fig. 4, 5),
klappt der vordere Teil herunter und die Sperrnase 9 wird von der
Warenpackung wegbewegt. Die Warenpackung selbst wird noch weiterhin
waagerecht vorgeschoben, wobei die Packung zunächst noch durch das
Auflageteil 7 unterstützt gehalten wird.
In weiterer Fortführung des Ausgabevorganges/der Vorwärtsbewegung des
Ausstoßelementes gelangt das Drehgelenk 8 des Auflageteiles 7 schließ
lich in den Bereich der Vorderseite 13 der Ausgabeeinheit - wobei dann
der Antrieb stillgesetzt wird - und klappt nach unten (Fig. 6).
Dabei wird diese Bewegung des Auflageteiles 7 durch die Schrägfläche
12 begrenzt, so daß sich das Auflageteil anschließend in einer Schräg
lage von etwa 45 Grad befindet. Die darauf befindliche Warenpackung
rutscht sodann durch ihr Eigengewicht von dieser Fläche herunter
(Fig. 7) und wird einer hier nicht näher dargestellten Entnahmeöffnung
des Warenautomaten zugeleitet.
Wenn die Warenpackung unter dem Stapel hervorgeschoben ist, rutscht
die darüber befindliche Packung nach unten nach, so daß diese dann
auf dem Ausstoßelement aufliegt. Durch die hintere Schräge 18 des
Ausstoßelementes 4 ist dafür Sorge getragen, daß diese Packung nicht
nach vorn sondern stets nach hinten kippt, so daß sie nicht durch die
Ausgabeöffnung 17 rutschen kann.
Bei der anschließenden Rückwärtsbewegung des Ausstoßelementes 4 in
seine Grundstellung (entspr. Fig. 3), wird zunächst das Auflageteil 7
in seine waagerechte Lage bewegt, wobei dann sofort eine über den
Schachtbereich hinausreichende, waagerechte Auflagefläche vorhanden
ist, so daß auch jetzt keine Warenpackungen ungewollt hervorrutschen
können, bis schließlich auch der vordere Teil 10 in seine waagerechte
Lage schwenkt und die Sperrnase 9 die Ausgabeöffnung 17 des Waren
schachtes wieder verschließt.
Zur Steuerung der Bewegungsrichtungen (Motordrehrichtung), Anhalte
position/Grundstellung des Ausstoßelementes, Füllstandskontrolle des
Warenschachtes etc. sind hier nicht näher dargestellte, an sich
bekannte Mikroschalter, Lichtschranken o.ä. Schalt- und Kontrollein
richtungen vorgesehen.
In den Fig. 8A bis 8C ist eine unter einem Warenschacht 14 angeordnete
Ausgabeeinheit dargestellt, bei der zum Antrieb des Ausstoßelementes
4 ein Kettenantrieb vorgesehen ist. Dabei ist an einer waagerecht um
laufenden, endlosen, zwischen zwei Kettenrädern gespannten Kette 19
ein Mitnehmerstift 20 befestigt, der in eine Langlochführung 21 des
Ausstoßelementes eintaucht und dieses bei Umlauf der Kette vor- und
zurückbewegt. Während eines vollständigen Umlaufes der Kette führt
das Ausstoßelement, das in entsprechenden Führungen geführt ist, somit
einen Vor- und Rückhub durch. Bei dieser Ausführung verlangsamt sich
die Bewegungsgeschwindigkeit des Ausstoßelementes, wenn sich dieses
seinen Umkehrpositionen nähert und es wird insbesondere beim vorderen
Umkehrpunkt eine zu schnelle Bewegung des Ausstoßelementes bzw. der
damit gekoppelten Auflageteile 7, 10 vermieden. Der Antrieb der Kette
erfolgt durch eines der beiden Kettenräder, das von einem Elektromotor
22 angetrieben ist. Dabei behält der Motor stets seine Drehrichtung bei,
es ist lediglich ein "Endschalter" zum Erkennen der Grundstellung der
Ausgabeeinheit (entspr. Fig. 3) und Stillsetzen des Motors vorgesehen.
In den Fig. 9A bis 9C ist eine unter einem Warenschacht 14 angeordnete
Ausgabeeinheit dargestellt, bei der der Antrieb des Ausstoßelementes 4
mittels eines "Zahnstangen-Antriebes" erfolgt. Dabei ist ein Antriebs
motor 23 fest/starr mit dem Ausstoßelement gekoppelt und wird gemeinsam
mit diesem vor- und zurückbewegt. Der Motor ist mit einem Antriebs
ritzel 24 versehen, das mit einer ortsfesten Zahnstange 25 in Ein
griff steht (kämmt). Wenn der Motor bzw. das Ausstoßelement beim Aus
gabevorgang seine vordere Position erreicht (entspr. Fig. 7; 9C),
wird seine Drehrichtung geändert und das Ausstoßelement in die
Grundstellung zurückbewegt. Hierbei ist vorgesehen, daß ein am Motor
23 angebrachter Nocken 26 auf einen selbsthemmenden Schleppschieber
27 einwirkt, dessen Ende 28 bei Erreichen der vorderen Umkehrposition
z.B. in eine Lichtschranke 29 eintaucht, die die Drehrichtungsumkehr
des Motors steuert. Der Schleppschieber ist so ausgebildet, daß er
erst wieder bewegt wird, wenn am Ende des Rückhubes der Motor bzw.
das Ausstoßelement die Grundstellung (entspr. Fig. 3; 9A) erreicht
hat. Der Motor wird dann elektrisch abgeschaltet, wobei gleichzeitig
seine umgekehrte Drehrichtung für den anschließenden Vorwärtshub des
Ausstoßelementes vorgewählt/eingestellt wird.
Der Vorteil eines solchen Schleppschiebers liegt darin, daß seine
drehrichtungsbestimmende Lage/Stellung so lange erhalten bleibt -
auch bei ggfs. zwischenzeitlich erfolgenden Stromversorgungsunter
brechungen - bis er am jeweiligen Hubende umgeschoben wird.
In den Fig. 10A bis 10C ist eine unter einem Warenschacht 14 ange
ordnete Ausgabeeinheit dargestellt, bei der der Antrieb des Ausstoß
elementes 4 über eine, durch einen Elektromotor 30 angetriebene
Gewindespindel 31 erfolgt. Dabei ist der Motor ggfs. mit einem entspr.
Untersetzungsgetriebe versehen. Eine auf der Gewindespindel "laufende"
Spindelmutter 32 ist fest mit dem Ausstoßelement 4 verbunden. An den
jeweiligen End- bzw. Umkehrpunkten des Hubes des Ausstoßelementes
wird der Motor angehalten bzw. seine Drehrichtung umgekehrt. Dies
erfolgt ähnlich wie beim Ausführungsbeispiel gem. Fig. 9A-9C über
einen Schleppschieber 27′ in Verbindung mit einer Lichtschranke 29′,
wobei ein an der Spindelmutter 32 angeformter Ansatz bzw. Nocken 26′
auf den Schleppschieber einwirkt.
Statt einer "normalen" Gewindespindel, bei der eine Drehrichtungs
umkehr des Antriebsmotors vorgesehen werden muß, kann jedoch auch eine
an sich bekannte, sog. Kreuzspindel bzw. Reversierspindel 33, wie in
Fig. 11 dargestellt, vorgesehen sein. Durch die spezielle Ausbildung
der Spindel wird hierbei die Bewegungsrichtung der Spindelmutter 32′
bei Erreichen der Endstellungen 34, 35 selbsttätig umgekehrt, ohne
daß die Drehrichtung der Spindel selbst geändert wird.
Claims (12)
1. Ausgabeeinheit zur Montage unter mit stapelbaren Warenpackungen
gefüllten Warenschächten von Warenautomaten, wobei die block
förmige Ausgabeeinheit mit einem über ihre Oberseite vor- und
zurückbewegbaren Ausstoßelement für die auf ihrer Oberseite
aufliegenden Warenpackungen versehen ist, das bei seiner Vor
wärtsbewegung die jeweils unterste Warenpackung hintergreifend
unter dem Warenstapel hervorschiebt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausstoßelement (4) jeweils mit einem mit diesem gemeinsam
verschiebbaren Auflageteil (7) für die Warenpackungen (15) ver
sehen ist,
daß das Auflageteil (7) gelenkig mit dem Ausstoßelement (4) ver bunden ist,
daß am vorderen Ende des Auflageteiles eine Sperrnase (9) ausge bildet ist, die bei zurückgezogenem Auflageteil (Grundstellung) vor die unterste Warenpackung greift, und
daß das Auflageteil (7) unter Abstützung auf der Oberseite (3) der Ausgabeeinheit derart geführt ist, daß es bei der Vorwärts bewegung des Ausstoßelementes (4) waagerecht vorgeschoben wird und gegen Ende des Ausstoßhubes nach unten klappt.
daß das Auflageteil (7) gelenkig mit dem Ausstoßelement (4) ver bunden ist,
daß am vorderen Ende des Auflageteiles eine Sperrnase (9) ausge bildet ist, die bei zurückgezogenem Auflageteil (Grundstellung) vor die unterste Warenpackung greift, und
daß das Auflageteil (7) unter Abstützung auf der Oberseite (3) der Ausgabeeinheit derart geführt ist, daß es bei der Vorwärts bewegung des Ausstoßelementes (4) waagerecht vorgeschoben wird und gegen Ende des Ausstoßhubes nach unten klappt.
2. Ausgabeeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Grundstellung des Ausstoßelementes (4) ein vorderer
Bereich des Auflageteiles über die Vorderseite (13) der Ausgabe
einheit hervorragt.
3. Ausgabeeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein vorderer Teil (10) des Auflageteiles gelenkig klappbar
an dem Auflageteil (7) ausgebildet ist.
4. Ausgabeeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß im Bereich der Vorderseite (13) der Ausgabeeinheit Anschläge
bzw. Begrenzungsmittel vorgesehen sind, die das Herunterklappen
des Auflageteiles (7) auf etwa 45 Grad begrenzen.
5. Ausgabeeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschläge bzw. Begrenzungsmittel durch eine Schrägfläche
(12) im oberen Bereich der Vorderseite (13) der Ausgabeeinheit
gebildet sind.
6. Ausgabeeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Vorderseite des Ausstoßelementes (4) schräg zurückver laufend ausgebildet ist, und
daß die Verbindungsstelle (das Drehgelenk 8) zwischen dem Ausstoß element (4) und dem Auflageteil (7) bezogen auf die Vorderkante (5) des Ausstoßelementes (4) um einen Betrag Y zurückversetzt ist.
daß die Vorderseite des Ausstoßelementes (4) schräg zurückver laufend ausgebildet ist, und
daß die Verbindungsstelle (das Drehgelenk 8) zwischen dem Ausstoß element (4) und dem Auflageteil (7) bezogen auf die Vorderkante (5) des Ausstoßelementes (4) um einen Betrag Y zurückversetzt ist.
7. Ausgabeeinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Rückseite des Ausstoßelementes (4) mit einer Schrägfläche
(18) versehen ist.
8. Ausgabeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet,
daß der Antrieb des Ausstoßelementes (4) durch einen Elektromotor (22) mittels eines umlaufen
den Kettenantriebes mit waagerecht angeordneter Kette (19) erfolgt,
wobei ein an der Kette befindlicher Mitnehmerstift (20) in einem
querverlaufenden Langloch (21) des Ausstoßelementes gleitend
geführt ist.
9. Ausgabeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet,
daß zum Antrieb des Ausstoßelementes (4) ein mit diesem fest verbundener Antriebsmotor (23) vorgesehen ist, dessen Antriebs ritzel (24) mit einer ortsfesten Zahnstange (25) zusammenwirkt, und
daß elektrische Schaltmittel zum Erkennen der vorderen bzw. hin teren Stellung des Ausstoßelementes vorgesehen sind, mittels denen die Drehrichtungsumkehr des Antriebsmotors (23) steuerbar ist.
daß zum Antrieb des Ausstoßelementes (4) ein mit diesem fest verbundener Antriebsmotor (23) vorgesehen ist, dessen Antriebs ritzel (24) mit einer ortsfesten Zahnstange (25) zusammenwirkt, und
daß elektrische Schaltmittel zum Erkennen der vorderen bzw. hin teren Stellung des Ausstoßelementes vorgesehen sind, mittels denen die Drehrichtungsumkehr des Antriebsmotors (23) steuerbar ist.
10. Ausgabeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
gekennzeichnet,
daß das Ausstoßelement (4) mit einer Spindelmutter (32) ver sehen ist, die auf einer Gewindespindel (31) läuft,
daß der Antrieb der Gewindespindel durch einen Gleichstrom motor (30) erfolgt, und
daß elektrische Schaltmittel zum Erkennen der vorderen bzw. hinteren Stellung des Ausstoßelementes vorgesehen sind, mittels denen die Drehrichtungsumkehr des Antriebsmotors (30) der Ge windespindel (31) steuerbar ist.
daß das Ausstoßelement (4) mit einer Spindelmutter (32) ver sehen ist, die auf einer Gewindespindel (31) läuft,
daß der Antrieb der Gewindespindel durch einen Gleichstrom motor (30) erfolgt, und
daß elektrische Schaltmittel zum Erkennen der vorderen bzw. hinteren Stellung des Ausstoßelementes vorgesehen sind, mittels denen die Drehrichtungsumkehr des Antriebsmotors (30) der Ge windespindel (31) steuerbar ist.
11. Ausgabeeinheit nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß in bzw. an der Ausgabeeinheit ein selbsthemmender Schlepp
schieber (27, 27′), dessen eines Ende (28) auf
eine Lichtschranke (29, 29′) einwirkt,
vorgesehen ist, wobei die Lichtschranke, die Drehrichtungsumkehr
des Antriebsmotors (23, 30) steuert,
daß der Schleppschieber (27, 27′) durch einen Nocken (26, 26′) am Ausstoßelement bzw. Antriebsmotor (23) oder Spindelmutter (32) betätigbar ist, und
daß die drehrichtungsbestimmende Stellung des Schleppschiebers z.B. durch Hemmung oder Rastung so lange beibehalten wird, bis der Schieber am jeweiligen Hubende des Ausstoßelementes (4) umge schoben wird.
daß der Schleppschieber (27, 27′) durch einen Nocken (26, 26′) am Ausstoßelement bzw. Antriebsmotor (23) oder Spindelmutter (32) betätigbar ist, und
daß die drehrichtungsbestimmende Stellung des Schleppschiebers z.B. durch Hemmung oder Rastung so lange beibehalten wird, bis der Schieber am jeweiligen Hubende des Ausstoßelementes (4) umge schoben wird.
12. Ausgabeeinheit nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Ausstoßelement (4) mit einer Spindelmutter (32′) ver sehen ist, die auf einer Kreuzspindel (33) läuft, wobei diese so ausgebildet ist, daß die Laufrichtung der Spindelmutter bei gleichbleibender Drehrichtung der Spindel bei Erreichen der vorderen bzw. hinteren Endstellung (34, 35) des Ausstoßelementes jeweils umgekehrt wird, und
daß elektrische Schaltmittel zur Erkennung der jeweiligen Stellung des Ausstoßelementes vorgesehen sind, mittels denen die Abschaltung des Antriebsmotors (30) nach erfolgtem Warenausgabe zyklus gesteuert ist.
daß das Ausstoßelement (4) mit einer Spindelmutter (32′) ver sehen ist, die auf einer Kreuzspindel (33) läuft, wobei diese so ausgebildet ist, daß die Laufrichtung der Spindelmutter bei gleichbleibender Drehrichtung der Spindel bei Erreichen der vorderen bzw. hinteren Endstellung (34, 35) des Ausstoßelementes jeweils umgekehrt wird, und
daß elektrische Schaltmittel zur Erkennung der jeweiligen Stellung des Ausstoßelementes vorgesehen sind, mittels denen die Abschaltung des Antriebsmotors (30) nach erfolgtem Warenausgabe zyklus gesteuert ist.
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DE19893912971 DE3912971C1 (de) | 1989-04-20 | 1989-04-20 | |
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EP (1) | EP0393357A3 (de) |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
8363 | Opposition against the patent | ||
8331 | Complete revocation |