DE3912127C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Eine solche gattungsgemäße Vorrichtung ist aus der DE-AS 12 62 889 bekannt. Bei dieser Vorrichtung werden als Materialrohlinge
lange Drähte vereinzelt. Diese sind so biegsam, daß sie beidseitig der Materialaufgabe herabhängen. Dadurch wird eine Vereinzelung
mittels einer in der Mitte des Bündels angeordneten Scheibe mit Randeinkerbungen ermöglicht. Es ist zu bezweifeln, daß ein
Herauslösen eines Drahtes auf diese Weise ohne Schwierigkeiten möglich ist, da nicht gewährleistet ist, daß die Enden des Drahtes nicht
mit den Enden der übrigen Drähte des Bündels verhakeln. Vielmehr kommt es dabei zum Verbiegen des Drahtes in seinem mittleren,
von der Scheibe erfaßten Teil. Zudem können verbogene und verhakelte Materialrohlinge, die sich weniger stark durchbiegen,
nur schwer mit dieser Vorrichtung vereinzelt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einer Materialaufgabe liegende verbogene oder verwundene oder
miteinander verhakelte lange Materialrohlinge sicher und schonend voneinander zu lösen und zu vereinzeln,
wobei eine schnelle Entfernung des Materialrohlings aus der Vorrichtung ermöglicht
werden soll.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruches 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Vorrichtung weist eine Materialaufgabe auf, die
mit zwei voneinander beabstandeten Wänden und einem
offenen Bodenabschnitt versehen ist, wobei die eine
Wand V-förmig ausgeschnitten ist. Eine Scheibe
enthält wenigstens eine Randeinkerbung, um einen
vereinzelten Materialrohling aufzunehmen, der an der
niedrigsten Stelle des V-förmigen Ausschnitts der einen
Wand liegt, wenn ein Bündel langer
Materialrohlinge in die Materialaufgabe abgekippt
wurde, in einer Weise, daß die vorderen Enden der
Materialrohlinge aus dem V-förmigen Ausschnitt der einen
Wand hervorstehen. Die Scheibe rotiert
linksläufig oder rechtsläufig um 90°, um den
vereinzelten Materialrohling weiterzubewegen, der quer in
der Randeinkerbung eingebracht ist. Eine Einrichtung mit einer Anzahl von
Rollen zum Ergreifen dieses so weiterbewegten Materialrohlings
ist vorgesehen, um ihn außer Eingriff mit
der Randeinkerbung zu bringen und ihn in
seitlicher Richtung zu transportieren, sowie einer Verschiebeeinrichtung
mit einem Paar aufwärts und abwärts bewegbarer Rollen zum
Erfassen des zu transportierenden Materialrohlings, um ihn
in eine nachgeordnete Bearbeitungsstation
vorzuschieben. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist
weiterhin mit einer Stoßeinrichtung zum Anheben und
Absenken des Bündels langer Materialrohlinge
versehen, um die Materialrohlinge freizugeben, die
miteinander in dem Bündel verhakelt sind, damit ein
gleichmäßiges Transportieren des vereinzelten Materialrohlings
zur Randeinkerbung der Scheibe ermöglicht
wird. Es kann ein Sensorelement vorgesehen sein, das mit der
Stoßeinrichtung verbunden ist, um die Drehung der
Scheibe ohne Aufnehmen eines vereinzelten Materialrohlings in
der Randeinkerbung zu erfassen. Darüber hinaus kann
die Scheibe gemäß der vorliegenden Erfindung an
ihrem Umfang mit vier Randeinkerbungen versehen
sein, die in rechten Winkeln zueinander am
Scheibenaußenumfang angeordnet sind. In diesem Fall
rotiert die Scheibe lediglich in einer Richtung,
entweder in rechtsläufiger oder in linksläufiger
Richtung.
Wenn ein Bündel langer Materialrohlinge in die
Materialaufgabe in der Weise abgekippt wird, daß die
Enden der Materialrohlinge aus dem V-förmigen
Ausschnitt der einen Wand hervorstehen, ist ein
vereinzelter Materialrohling an der tiefsten Stelle des
V-förmigen Ausschnittes in Anlage, um mit der
Randeinkerbung der Scheibe in Eingriff zu kommen.
Die Scheibe wird dann rechtsläufig oder linksläufig
um 90° verdreht, um den vereinzelten Materialrohling
entlang der Drehrichtung der Scheibe
weiterzubewegen. Der vereinzelte Materialrohling, der in
dieser Weise weiterbewegt wird, wird dann durch die Einrichtung
mit Rollen erfaßt und in seitlicher Richtung
transportiert, so daß er außer Eingriff mit der
Randeinkerbung kommt. Der vereinzelte derart
transportierte Materialrohling wird daraufhin durch das Paar
auf und ab bewegbarer Rollen festgeklemmt, die den
vereinzelten Materialrohling einer nachgeordneten
Bearbeitungsstation zuführen. Die Stoßeinrichtung mit
einem im wesentlichen T-förmigen Schubmittel wird betätigt, um das
Bündel Materialrohlinge in der Materialaufgabe auf
und ab zu stoßen, um die Verhakelung der Materialrohlinge
miteinander aufzulösen, wobei die Verhakelung
relativ häufig durch die Materialrohlinge, die in
dem Bündel enthalten sind, vorkommt, bevor ein
vereinzelter Materialrohling gleichmäßig zur Randeinkerbung
der Scheibe bewegt wird. Das Sensorelement ist mit
der Stoßeinrichtung verbunden, um die Leerdrehung der
Scheibe ohne Auflegen eines vereinzelten Materialrohlings in
die Randeinkerbung der Scheibe zu überwachen.
Demzufolge können die Materialrohlinge automatisch
einer nach dem anderen in die nachgeordnete
Bearbeitungsstation transportiert werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
Die Zeichnungen zeigen in Fig. 1 eine
Perspektivansicht einer Vorrichtung zum
automatischen Vereinzeln und Zuführen langer Materialrohlinge zu einer nachgeordneten
Verarbeitungsstation; Fig. 2-4 die
entsprechenden Arbeitsbewegungen der Vorrichtung
gemäß Fig. 1; und Fig. 5 und 6
Perspektivansichten einer speziellen Ausführung.
In Fig. 1 ist mit Bezugszeichen 1 eine
Materialaufgabe bezeichnet, die mit einer Wand
1a, einer weiteren, beabstandeten Wand (nicht dargestellt) und einem
offenen Bodenabschnitt versehen ist. Die Wand
1a weist einen V-förmigen Ausschnitt 1b auf und die andere
Wand ist an ihrem oberen Endabschnitt mit einer
Aussparung versehen. Ein ebener niedrigerer Teil der
Aussparung dieser Wand ist an einer Stelle
niedriger als die tiefste Stelle des V-förmigen
Ausschnittes der Wand 1a.
Bezugszeichen 2 bezeichnt eine Scheibe, die vor dem
Ausschnitt 1b der Wand 1a der Materialaufgabe
1 angeordnet ist. Ein Bündel langer
Materialrohlinge 3, beispielsweise dünner Metallrohre
mit einem Durchmesser von weniger als 20 mm,
wird in die
Materialaufgabe 1 in einer Weise abgekippt, daß die
vorderen Enden von der Wand 1a hervorragen.
Die Scheibe 2 dreht rechts- oder linksläufig um
90° und ist an ihrem Umfang mit einer Randeinkerbung
2a versehen, die das vordere Ende eines
Materialrohlings 3 aufnimmt. Befindet sich die Scheibe 2 in
Aufnahmestellung, ist die Randeinkerbung 2a an einer Ruhestellung
positioniert, wo sie in Übereinstimmung mit
dem tiefsten Teil des V-förmigen Ausschnittes 1b der
Wand 1a ist.
4a bezeichnet bewegliche Rollen, jede mit
einer vertikalen Rotationsachse, die wechselweise
hin und her bewegbar sind. 4b sind ortsfeste
Rollen, jeweils ebenfalls mit einer vertikalen
Rotationsachse, die zu Paaren mit den
ortsbeweglichen Rollen 4a angeordnet sind.
Wie in Fig. 2 gezeigt, bewegen sich die
ortsbeweglichen Rollen 4a zu dem Materialrohling 3,
wenn die Scheibe 2 zusammen mit dem vereinzelten Materialrohling
3 in der Randeinkerbung 2a linksläufig um
90° dreht, um ihn mit den ortsfesten Rollen 4b
in Anlage zu bringen, so daß der Materialrohling 3 von
der Randeinkerbung 2a außer Eingriff kommt und
in einem Abstand zwischen den Rollen 5a, 5b eines
Rollenpaares plaziert wird, die im folgenden beschrieben
werden (s. Fig. 3). Das Rollenpaar besteht aus
einer angetriebenen Rolle 5a und einer losen Rolle 5b, die
im wesentlichen die gleiche Stärke hat wie die angetriebene
Rolle 5a und die darüber und gegenüber der angetriebenen
Rolle 5a angeordnet ist. Wenn der Betrieb
der Rollen 4a und 4b beendet ist, wird die
lose Rolle 5b gleichzeitig mit dem Anheben der angetriebenen
Rolle abgesenkt, um den Materialrohling 3 zwischen
sich festzuklemmen und ihn zu einer nachgeordneten
Bearbeitungsstation zu transportieren (s. Fig. 4).
Unter Bezugnahme auf Fig. 6 wird eine Stoßeinrichtung
und ein Sensorelement beschrieben. In der in Fig. 6
gezeigten Anordnung ist die Stoßeinrichtung 6 mit einem im
wesentlichen T-förmigen Schubmittel versehen, und
das Sensorelement 7 besteht aus beispielsweise einem
Schaltfühler eines Endschalters.
Für den Fall, daß das Bündel langer Materialrohlinge
solche Materialrohlinge enthält, die verbogen sind,
ist das der Grund dafür, daß diese Materialrohlinge
in dem Bündel miteinander verhakeln. Die Verhakelung
der Werkstücke ist oft die Ursache dafür, daß kein
Materialrohling in der Randeinkerbung der
Scheibe festgehalten wird, wenn das Bündel langer
Materialrohlinge in die Materialaufgabe abgekippt
wird. In solch einem Fall dreht sich die Scheibe
ohne daß ein Rohling in der Randeinkerbung
aufgenommen wurde. Das T-förmige Schubmittel ist
vorgesehen, das Bündel langer Materialrohlinge in
der Materialaufgabe anzuheben und abzusenken, um die
Verhakelung der Materialrohlinge aufzulösen.
Der Schaltfühler kann, wenn erforderlich, mit der
Stoßeinrichtung 6 verbunden sein, so daß diese in
jedem Fall den vereinzelten Materialrohling registrieren
kann, der in der Randeinkerbung 2a der Scheibe 2
festgehalten wird, und falls kein Materialrohling
festgehalten wird, ein Signal zur Stoßeinrichtung
abgibt, das das Anheben und Absenken des Bündels
langer Materialrohlinge in der Materialaufgabe
auslöst, wobei verhindert wird, daß die Scheibe 2
ohne Aufnehmen eines Materialrohlings in der Randeinkerbung
2a leer gedreht wird, und ein wirksames
Transportieren der Materialrohlinge in eine
nachgeordnete Bearbeitungsstation veranlaßt wird.
Die vorangegangene Beschreibung bezieht sich auf
eine Ausführung, bei der die Scheibe 2
um 90° gedreht wird und die Rollen 4a, 4b,
die angetriebene Rolle 5a und die lose Rolle 5b an einer
Seite der Materialaufgabe angeordnet sind. Diese
Rollen 4a, 4b und die angetriebene Rolle 5a und die lose
Rolle 5b können symmetrisch an beiden Seiten der
Materialaufgabe 1, genauer um die Rotationsachse
der Scheibe 2, wie in Fig. 5 dargestellt, in der
der Übersicht wegen die Trägerelemente für die Rollen
5a und 5b weggelassen wurden, angeordnet sein.
Gemäß Fig. 5 ist die Scheibe 2 an ihrem Umfang mit
zwei Randeinkerbungen 2a versehen, die im
rechten Winkel zueinander in der Scheibenoberfläche
angeordnet sind, und die ortsbewegliche Rollen 4a und
die ortsfesten Rollen 4b
sind symmetrisch in
bezug auf die Rotationsachse der Scheibe 2 und die angetriebenen
Rollen 5a und die losen Rollen 5b
sind
ebenfalls symetrisch in bezug auf die Rotationsachse
der Scheibe 2. Gemäß Fig. 5 wird der Materialrohling 3, der
sich in der linken, ersten Randeinkerbung 2a der Scheibe 2 befindet, in eine
Stellung gemäß Fig. 2 durch linksläufige Drehung
der Scheibe 2 gebracht, und dann während des
Außereingriffbringens von der Randeinkerbung 2a
durch die linken Rollen 4a, 4b und die linken Rollen 5a, 5b zum
Transportieren in eine nachgeordnete
Bearbeitungsstation erfaßt. Gleichzeitig ist die
andere zweite Randeinkerbung 2a der Scheibe 2 in einer
Stellung gemäß Fig. 1, um einen anderen Materialrohling 3
aufzunehmen. Der andere Materialrohling 3 wird in eine
Stellung gemäß Fig. 5 durch rechtsläufige Drehung
der Scheibe 2 gebracht und dann durch die rechten Rollen
4a, 4b und die rechten Rollen 5a, 5b während des
Außereingriffbringens zum Fördern in eine
nachgeordnete Bearbeitungsstation erfaßt. Danach
wird die Scheibe 2 linksläufig um etwa 90° gedreht,
so daß die zweite Randeinkerbung 2a in ihre
Ausgangsstellung, wie in Fig. 5 gezeigt,
zurückkehrt, so daß ein neuer Materialrohling durch die erste
Randeinkerbung 2a in eine linksläufige Stellung
gebracht werden kann, wobei die zweite Randeinkerbung 2a
zum Aufnehmen eines anderen neuen Materialrohlings bereit
ist.
Alternativ zur Scheibe, die zwei Randeinkerbungen,
wie in Fig. 5 gezeigt, aufweist, kann die Scheibe
mit einer einzelnen Randeinkerbung 2a, wie in den
Fig. 1-4 gezeigt, versehen sein, um eine
Anordnung der Rollen, wie in Fig. 5 gezeigt, zu
erhalten. In dieser Ausführung kann der Materialrohling, der
sich in der Randeinkerbung 2a befindet, durch
linksläufige oder rechtsläufige Drehung der Scheibe
um 90°
bewegt werden, so daß der Rohling wirksam zu der
nachgeordneten Bearbeitungsstation gefördert wird,
wie in der Ausführung, in der die Scheibe zwei
Randeinkerbungen aufweist.
Der Übersicht halber sind die Zeichnungsfiguren 2 -
6 ohne eine Leiteinrichtung 8, wie in Fig. 1
dargestellt, gezeigt, die einen trompetenähnlichen
Einlaß aufweist, um die Beförderung des Materialrohlings zur
nachgeordneten Bearbeitungsstation zu erleichtern.
Im Gegensatz zu einer Scheibe, die, wie oben
beschrieben, zwei Randeinkerbungen aufweist, kann
die Scheibe 2 an ihrem Umfang mit vier
Randeinkerbungen versehen sein, die im rechten
Winkel beabstandet zueinander um
Scheibenumfang angeordnet sind. In diesem Fall
kann die Scheibe 2 linksläufig oder rechtsläufig um
360° gedreht werden.
Die Vorrichtung kann für
Materialrohlinge verwendet werden, die
unterschiedliche Durchmesser zueinander aufweisen,
wenn der Durchmesser jedes Materialrohlings den Abmessungen
der Randeinkerbung entspricht.
Aus der vorangegangenen Beschreibung geht hervor,
daß die Materialrohlinge in die Materialaufgabe automatisch
eingebracht und zuverlässig herausgezogen und Stück
für Stück zu einer nachgeordneten
Bearbeitungsstation gefördert werden können, selbst
wenn ein Materialrohling verbogen ist. Letztendlich ist
lediglich eine Bedienperson in der Lage, eine
Vielzahl von Maschinen zu bedienen, weil es nicht
notwendig ist, die Maschinen ständig durch eine
Bedienperson zu beaufsichtigen.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum automatischen Vereinzeln und Zuführen
langer Materialrohlinge (3) zu einer nachgeordneten
Bearbeitungsstation, aufweisend
- - eine Materialaufgabe (1) zum Aufnehmen einer Anzahl langer Materialrohlinge (3) und
- - eine der Materialaufgabe (1) zugeordnete, drehbare Scheibe (2) mit wenigstens einer an ihrem Außenumfang befindlichen Randeinkerbung (2a), die so bemessen ist, daß sie einen einzelnen Materialrohling (3) paßgenau an der tiefsten Stelle eines Bündels langer Materialrohlinge (3), die in die Materialaufgabe (1) eingebracht sind, aufnehmen und vom Bügel wegdrehen kann,
- - gekennzeichnet dadurch,
daß die Materialaufgabe (1) zwei beabstandete Wände (1a) aufweist, die jeweils mit einer Aussparung zur Aufnahme der Materialrohlinge (3) versehen sind, wobei die Aussparung der einen Wand (1a) aus einem V-förmigen Ausschnitt (1b) besteht und die Materialrohlinge (3) mit ihrem einen Ende von dieser Wand (1a) hervorragen und die Scheibe (2) so angeordnet ist, daß ihre Randeinkerbung (2a) in Übereinstimmuing mit dem tiefsten Teil des V-förmigen Ausschnittes (1b) der Wand (1a) bringbar ist zur Aufnahme eines Materialrohlings (3) und die Scheibe (2) schrittweise um einen bestimmten Drehwinkel verdrehbar ist;
und durch
- - wenigstens eine Einrichtung mit Rollen (4a, 4b), die einen durch die Scheibe (2) derart weiterbewegten Materialrohling (3) quer zu seiner Längserstreckung bewegt, um ihn außer Eingriff mit der Randeinkerbung (2a) der Scheibe (2) zu bringen;
- - wenigstens eine Verschiebeeinrichtung zum Einklemmen und Verschieben eines derart überführten Materialrohlinges (3) in seiner Längsrichtung, um ihn der nachgeordneten Bearbeitungsstation zuzuführen;
- - eine auf- und abbewegliche Stoßeinrichtung (6) zum Anheben und Absenken der Materialrohlinge (3) in der Materialaufgabe (1), um verhakelte Materialrohlinge (3) voneinander zu lösen und die Abwärtsbewegung der Materialrohlinge (3) in der Materialaufgabe (1) zu der Randeinkerbung (2a) der Scheibe (2) zu ermöglichen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stoßeinrichtung (6) mit einem im wesentlichen
T-förmigen Schubmittel versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stoßeinrichtung (6) mit einem Sensorelement (7) zum
Erfassen einer Leerdrehung der Scheibe (2), bei der sich
kein Materialrohling (3) in der Randeinkerbung (2a) der
Scheibe (2) befindet, versehen ist, wobei das Sensorelement
(7) im Förderweg eines in der Randeinkerbung (2a)
befindlichen Materialrohlinges (3) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Scheibe (2) sowohl rechtsläufig
und/oder linksläufig um einen Winkel von 90°, ausgehend vom
Grund des V-förmigen Ausschnittes (1b), verdrehbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Scheibe (2) an ihrem Umfang mit
vier Randeinkerbungen (2a) versehen ist, die in rechten
Winkeln zueinander am Scheibenaußenumfang angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung mit Rollen (4a, 4b)
wenigstens zwei ortsfeste angetriebene Rollen (4b) und
wenigstens zwei ortsbewegliche Rollen (4a) mit jeweils
vertikalen Mittelachsen aufweist, wobei die
ortsbeweglichen Rollen (4a) so seitwärts bewegbar sind, daß
ein in der Randeinkerbung (2a) der Scheibe (2) befindlicher
Materialrohling (3) außer Eingriff mit der Randeinkerbung
(2a) und in Anlage mit den ortsfesten Rollen (4b) bringbar
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verschiebeeinrichtung Rollen (5a,
5b) mit jeweils einer im wesentlichen horizontalen
Mittelachse aufweist, die relativ zueinander auf- und
abbewegbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
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