DE3911087A1 - Vorrichtung zur erfassung von motorfahrzeugkollisionen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erfassung
von Motorfahrzeugkollisionen und geht aus von einer sol
chen Vorrichtung mit den Merkmalen im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1, die in Sicherheits- oder Schutzsyste
men der Art verwendet wird, bei der ein oder mehrere
Luftsäcke im Falle einer Kollision aufgeblasen wird bzw.
werden.
In letzter Zeit wurde ein Luftsack- oder Lufttaschen
system zum Schutz des Fahrers und der Mitfahrer für den
Fall einer Kollision von Motorfahrzeugen entwickelt. Ein
solches Luftsackschutzsystem umfaßt eine Kollisionserfas
sungs- oder-feststellvorrichtung, die im Falle einer Kol
lision ein Kollisionssignal erzeugt. Wird dieses Kolli
sionssignal erzeugt, so wird ein Explosivmittel gezündet,
um auf diese Weise den Luftsack sofort aufzublasen, wo
durch der Fahrer oder die Beifahrer davor geschützt wer
den, nach vorne geworfen zu werden. In einem solchen
System ist einer der wichtigsten Komponententeile der
Kollisionssensor, der die Explosiv-Zündschaltung genau
zum Zeitpunkt einer Kollision betätigt.
Verschiedenste Arten von Kollisionssensoren sind
entwickelt worden, wobei unter anderem ein Rollamite-
Sensor vorgeschlagen wurde, der am gebräuchlichsten ist
und eine Rollfeder und eine Rollmasse in Form eines Roll
zylinders umfaßt. In dieser Ausführung eines Kollisions
sensors wird die Rollmasse mit Hilfe eines gabelförmigen
Stützblatts bzw. einer gabelförmigen Haltefolie drehbar
gehaltert und gestützt und wird normalerweise im An
schlag gegen ein Halteglied, das als Widerlager wirkt,
an einem Ende des Stützblatts gehalten. Tritt eine Kolli
sion auf, so rollt die Rollmasse über die Oberfläche des
Stützblatts, und ein elektrischer Kontakt, der auf der
Außenfläche des zylindrisch aufgerollten Abschnitts des
Stützblatts befestigt ist, wird in Kontakt mit einem
stationären elektrischen Kontakt gebracht, der zwischen
den beiden Schenkeln des gabelförmigen Stützblatts ange
ordnet ist, so daß eine Zündschaltung für ein Explosiv
mittel, beispielsweise in Form einer Zündkapseleinheit
(Squib) über die geschlossenen Kontakte eingeschaltet
wird.
Die freien Enden der beiden Schenkel des gabelförmi
gen Halte- oder Stützblatts sind sicher und fixiert an
einem gemeinsamen Verbindungsglied befestigt und mitein
ander verbunden, das wiederum an einen einzigen Wider
stand angeschlossen ist, der zur Ausbildung einer Ausfall-
oder Unterbrechungserfassungsschaltung oder einer Diagnose
schaltung vorgesehen ist.
Die oben beschriebene Rollamite-Kollisionserfassungs
vorrichtung erfüllt die ihr zugedachte Funktion im Fall
einer Beschädigung nicht zufriedenstellend. Um dieses
Problem zu beseitigen und die Zuverlässigkeit der System
funktion zu verbessern, ist die oben ebenfalls erwähnte
Diagnoseschaltung vorgesehen, die imstande ist, die Be
schädigung oder Zerstörung des Kollisionssensors durch
elektrische Warnung anzuzeigen. Ein Kollisionssensor die
ser Art ist beispielsweise in der japanischen Offenlegungs
schrift von KOKAI Nr. 54-47 244, veröffentlicht am 13. April,
1979, offenbart.
Im oben beschriebenen Kollisionssensor wird der Wi
derstand der Diagnoseschaltung unendlich groß, wenn der
(nicht gegabelte) Basisabschnitt und/oder beide gegabelte
Schenkelabschnitte des gabelförmigen Stützblatts gebrochen
sind, wodurch der Ausfall des Kollisionssensors erfaßt
werden kann. Ist jedoch nur einer der beiden Schenkel des
gabelförmigen Stützblatts gebrochen und unterbrochen, so
kann elektrischer Strom durch einen der Schenkelabschnit
te des Stützblatts fließen, so daß die Ausfallerfassungs
schaltung ihre Funktion nicht erfüllen kann. Infolgedessen
treten Probleme dahingehend auf, daß ein Ausfall oder eine
Beschädigung oder Zerstörung des Kollisionssensors nicht
einwandfrei erfaßbar sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
ausgehend von den Merkmalen im Oberbegriff des Patentan
spruchs 1, eine Vorrichtung zur Erfassung von Motorfahr
zeugkollisionen anzugeben, in der die Ausfallerfassungs
schaltung sämtliche Defekte und Ausfälle der Schaltung
und ihrer Elemente unabhängig von der Lage des Defektes,
des Ausfalls oder der Unterbrechung erfassen kann. Diese
Aufgabe wird durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1
gelöst.
Durch die vorliegende Erfindung wird danach eine
Vorrichtung zur Erfassung von Motorfahrzeugkollisionen
zum Betätigen eines Kollisionsschutz- oder Sicherheits
systems angegeben, in der ein elektrisch leitendes
gabelförmiges Stützblatt vorgesehen ist, das einen Basis
abschnitt und ein Paar von sich daran anschließenden
gegabelten Schenkelabschnitten aufweist, zwischen denen
ein feststehender elektrischer Kontakt vorgesehen ist.
Eine Rollmasse ist drehbar mit Hilfe dieses Stütz- oder
Halteblatts gehaltert, welches auf seiner Oberfläche
einen bewegbaren elektrischen Kontakt aufweist, der so
ausgelegt ist, daß er in Kontakt mit dem feststehenden
Kontakt bringbar ist. Zur elektrischen Verbindung des
Basisabschnitts mit dem Kollisionsschutzsystem ist eine
erste Einrichtung vorgesehen. Eine zweite Einrichtung
dient zur elektrischen Verbindung des feststehenden
elektrischen Kontakts mit dem Kollisionsschutzsystem,
wobei die erste und zweite Einrichtung eine Kollisions
erfassungsschaltung bilden. Zwischen einen der beiden
Schenkelabschnitte und dieses System ist eine erste elek
trische Widerstandseinrichtung geschaltet. Eine zweite
elektrische Widerstandseinrichtung ist zwischen den
anderen Schenkelabschnitt und dieses System geschaltet,
d.h. mit dem Schenkelabschnitt und mit der Erfassungs
schaltung verbunden. Die erste und zweite elektrische
Widerstandseinrichtung sind parallel zueinander geschal
tet. Eine Einrichtung zur Erfassung und Überwachung von
Änderungen im Widerstand über den parallelgeschalteten
ersten und zweiten elektrischen Widerstandseinrichtungen
erfaßt Ausfälle und Unterbrechungen in der Kollisions
erfassungsvorrichtung.
Tritt ein Ausfall oder ein Defekt an irgendeiner
Stelle des Stützblatts auf, so nimmt die Spannung über
dem Widerstand, der mit einem Schenkelabschnitt des
Stützblatts verbunden ist, einen anderen Wert als den
Wert der Spannung über dem Widerstand an, der mit dem
anderen Schenkelabschnitt verbunden ist. Ansprechend auf
den Unterschied in der Spannung über den parallelgeschal
teten Widerständen bzw. Widerstandseinrichtungen wird die
Ausfallerfassungsvorrichtung betätigt, wodurch die Warn
einrichtung beispielsweise in Form einer Warnleuchte er
regt wird. Da sich der kombinierte Widerstand der Wider
standseinrichtungen in jedem Fall ändert, wenn irgendeiner
der beiden Schenkelabschnitte und/oder der Basisabschnitt
des Stützblatts unterbrochen oder gebrochen sind, so
können Ausfälle des Stützblatts stets zuverlässig erfaßt
werden.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeich
nungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Teilansicht eines Motorfahrzeugs,
die die Anordnung von Vorrichtungen zur Erfassung von
Kollisionen und einer Ausfalldiagnoseeinheit verdeutlicht;
Fig. 2 eine Ansicht von oben auf ein Ausführungs
beispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Erfassung
von Kollisionen;
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie
III-III in Fig. 2;
Fig. 4 eine schematische perspektivische An
sicht des Ausführungsbeispiels der Erfindung aus Fig. 2;
Fig. 5 ein Diagramm einer im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 verwendeten Schaltung;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer ge
bräuchlichen Vorrichtung zur Erfassung von Kollisionen;
und
Fig. 7A, 7B und 7C Ansichten, die eine oder
mehrere Ausfall- oder Unterbrechungspositionen in einer
Kollisionserfassungsvorrichtung anzeigen.
Bevor im folgenden ein Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Vorrichtung erläutert wird, wird
zunächst zum besseren Verständnis eine gebräuchliche
Vorrichtung zum Erfassen von Motorfahrzeugkollisionen
erläutert, und es werden die damit auftretenden Probleme
geschildert.
Die in Fig. 6 gezeigte gebräuchliche Kollisions
erfassungs- oder -meßvorrichtung in Form der sogenannten
Rollamite-Vorrichtung weist ein gabelförmiges, elastisch
federndes Stützblatt 1 in Form einer aufwickelbaren
Träger- oder Haltefolie auf, die in und mittels ihrem
aufgerollten Abschnitt 1 D eine Rollmasse 2 in Form
eines rollenden Zylinders oder einer drehbaren Trommel
drehbar hält und stützt, wobei diese Rollmasse normaler
weise aufgrund der Federwirkung des Blatts 1 gegen ein
als Widerlager oder Anschlagglied wirkendes Halte
glied 3 anstößt. Ein Verbindungsglied 4 verbindet die
beiden Schenkel- oder Beinabschnitte 1 A und 1 B des
gabelförmigen Stützblatts 1. Ein stationärer elektri
scher Kontakt 5 ist zwischen den Schenkelabschnitten 1 A
und 1 B vorgesehen, während ein weiterer elektrischer
Kontakt 2 A auf dem aufgerollten Abschnitt 1 D des Stütz
blatts 1 vorgesehen ist. Im Fall einer Kollision wird
die Rollmasse 2 aus Gründen der Trägheit dazu veran
laßt, vom Halteglied 3 wegzurollen, und der Kontakt 2 A
wird in Kontakt mit dem stationären Kontakt 5 gebracht,
wodurch eine Kollisionserfassungs- oder -meßschaltung C
zum Feststellen und Erfassen der Kollision geschlossen
wird. Eine Unterbrechungs- oder Ausfallerfassungsschal
tung oder auch Diagnoseschaltung, die einen Widerstand 6
einschließt, ist an das Verbindungsglied 4 angeschlossen,
um eine Beschädigung oder Zerstörung des Stützblatts zu
erfassen.
Sind an in der Fig. 7A mit X angezeigten Positionen
beide Schenkelabschnitte 1 A und 1 B gebrochen und/oder
ist der Basisabschnitt des Stützblatts 1 bei einer in
Fig. 7C angezeigten Position X gebrochen, so wird der
elektrische Widerstand der Diagnoseschaltung unendlich
groß, wodurch die Beschädigung des Stützblatts erfaßt
wird. Ist jedoch nur einer der beiden Schenkelabschnitte
1 A oder 1 B unterbrochen und gebrochen, wie bei X in
Fig. 7B angezeigt ist, so fließt in der Schaltung elek
trischer Strom, so daß die Beschädigung des Stützblatts
nicht festgestellt wird.
In der Kollisionserfassungsvorrichtung der vorliegen
den Erfindung, die an Hand des Ausführungsbeispiels unter
Bezug auf die Fig. 1 bis 5 erläutert wird, wird dieses
Problem beseitigt.
Die Bezugszahl 11 in den Fig. 2 und 3 zeigt eine
Basis oder einen Grundkörper an, auf dem ein elektrisch
leitfähiges Stützblatt 12 angebracht ist, welches eine
nach oben konvex gewölbte Oberfläche aufweist. Das
Stütz- oder Halteblatt 12 ist beispielsweise aus einer
gabelförmigen Blattfeder oder Flachfeder geformt, die
im Bereich des Übergangs zwischen dem Basisteil und
den beiden Schenkeln der Feder einen gerollten Abschnitt
12 D aufweist. In der Fig. 2 ist der Basisabschnitt des
gegabelten Stützblatts 12 mit 12 A bezeichnet, und das
sich an den Basisabschnitt anschließende Paar von sich
gabelnden Schenkelabschnitten ist mit 12 B und 12 C ange
deutet. Der Basisabschnitt 12 A ist an einen elektrischen
Anschluß 13 angeschlossen, während die Enden der gega
belten Schenkelabschnitte 12 B und 12 C jeweils in Feder
halte- oder Aufnahmestücken 13 B und 13 C befestigt sind.
Wie aus der Fig. 4 hervorgeht, sind die Federhaltestücke
13 B und 13 C jeweils an Widerstände R 1 und R 2 angeschlos
sen, die parallel zueinander geschaltet sind und eine
Ausfall- oder Unterbrechungserfassungsschaltwing S bilden,
die wiederum an eine Kollisionserfassungsschaltungslei
tung C 1 angeschlossen sind, die mit einem festen statio
nären Kontakt 14 verbunden ist, der an einer mittleren
Stelle zwischen den Schenkelabschnitten 12 B und 12 C an
geordnet ist.
Eine Rollmasse 15 in Form eines Zylinders wird
drehbar vom Abschnitt 12 D des Stützblatts 12 gehalten
und wird normalerweise infolge der Elastizität und der
Konvexität der gekrümmten Oberfläche des Stützblatts 12
gegen den Anschluß 13 vorgespannt und gedrückt, so daß
die Rollmasse 15 normalerweise gegen ein als Anschlag
oder Widerlager wirkendes Halteglied 16 (Fig. 2 und 3)
anschlägt, wobei dieses Halteglied 16 sich vom Basis
abschnitt 11 nach oben erstreckt und normalerweise sta
tionär gehalten wird. Der Abschnitt 12 D des Stützblatts
weist einen elektrischen Kontakt 17 auf, der an der
zylindrischen Außenfläche dieses aufgerollten Abschnitts
befestigt ist. Ferner ist das Stützblatt 12 an den An
schluß 13 angeschlossen. Die Leitung C 1 ist mit dem Kon
takt 14 und einer weiteren Leitung C 2 verbunden, die
wiederum an den Anschluß 13 angeschlossen ist und eine
Kollisionserfassungsschaltung C darstellt.
Wie aus der Fig. 5 hervorgeht, ist eine Ausfall-
oder Unterbrechungserfassungsschaltung S elektrisch mit
einer Zündinitiatoreinheit oder Zündkapseleinheit Q 1
(die einen elektrischen Widerstand Rs aufweist) sowie mit
einer am Fahrzeug angebrachten Spannungsversorgung V
verbunden. Eine Ausfall- oder Unterbrechungserfassungs
einheit K ist parallel zur Erfassungsschaltung S ge
schaltet. Ansprechend auf ein Ausgangssignal von der
Ausfallerfassungseinheit K wird eine Antriebsschaltung D
so erregt, daß sie eine Warnleuchte oder Warnlampe T
einschaltet. Es ist eine der Schaltung S identische
weitere Erfassungsschaltung S vorgesehen, die den oben
erläuterten Aufbau der Schaltung S aufweist und in
Fig. 5 ebenfalls mit der Zündkapseleinheit verbunden
ist. Wie aus der Darstellung in Fig. 1 hervorgeht, ist
ein Paar von Kollisionserfassungsvorrichtungen mit
jeweils vorgesehenen Detektorschaltungen S an der Vorder
seite des Fahrzeugs vorgesehen. DG zeigt in Fig. 1 eine
Diagnoseeinheit an.
Es sei angenommen, daß die Spannnung über der Er
fassungsschaltung S Vx ist und daß die Versorgungsspan
nung V beträgt, wie in Fig. 5 angedeutet. Ferner sei an
genommen, daß die Widerstände R₁ und R 2 gleich sind und
einen Wert R haben, der 1 kω beträgt, und daß Rs 2ω
beträgt. Unter diesen Bedingungen können die folgenden
drei Zustände (i), (ii) und (iii) betrachtet werden,
in denen jeweils drei unterschiedliche Werte für Vx
gewonnen werden:
- (i) Normaler Zustand:
- (ii) Wenn einer der Schenkelabschnitte des Stützblatts gebrochen ist:
- (iii) Wenn beide Schenkelabschnitte des Stützblatts
gebrochen sind:
Vx = V (= 12 V)
Das heißt, daß im Normalzustand der kombinierte
Widerstand R/2 beträgt; daß im Fall des Ausfalls oder der
Unterbrechung eines Schenkelabschnitts der Widerstand R
beträgt; und daß im Fall des Ausfalls oder der Unter
brechung beider Schenkelabschnitte der Widerstand unendlich
groß wird. Diese Widerstandsvariationen werden erfaßt und
mittels der Schaltungen K und D an die Warnleuchte weiter
gegeben, wodurch der Fahrer bei einem Ausfall der Kolli
sionserfassungsvorrichtung gewarnt wird.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, sind in
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Erfassung von Motor
fahrzeugkollisionen Widerstände parallel zueinander ge
schaltet und mit den Schenkelabschnitten des Stützblatts
verbunden, so daß der Ausfall des Stützblatts erfaßt werden
kann, indem Änderungen der Spannung über den Widerständen
festgestellt und überwacht werden. Hieraus folgt, daß
unabhängig von der Position des Ausfalls oder der Unter
brechung des Stützblatts dieser Ausfall zuverlässig er
faßt werden kann, so daß dadurch auch die Zuverlässigkeit
des Luftsackschutzsystems erhöht wird.
Die Erfindung wurde an Hand eines bevorzugten Aus
führungsbeispiels erläutert, es sind jedoch daneben zahl
reiche Änderungen und Modifikationen denkbar, ohne von
der Erfindungsidee abzuweichen oder den Schutzumfang der
Erfindung zu verlassen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Erfassung von Motorfahrzeugkollisionen
zum Betätigen eines Kollisionsschutzsystems, aufweisend:
ein elektrisch leitendes gabelförmiges Stützblatt mit
einem Basisabschnitt und einem Paar von Schenkelabschnitten;
einen festen, zwischen den Schenkelabschnitten vorgesehenen
elektrischen Kontakt; eine Rollmasse, die mittels des
Stützblatts drehbar gehaltert ist, auf welchem ein beweg
barer elektrischer Kontakt so angeordnet ist, daß er mit
dem festen Kontakt in Kontakt bringbar ist; eine erste
Einrichtung zur elektrischen Verbindung des Basisabschnitts
mit dem Kollisionsschutzsystem; und eine zweite Einrichtung
zur elektrischen Verbindung des festen elektrischen Kontakts
mit dem Kollisionsschutzsystem, wobei die erste und zweite
elektrische Verbindungseinrichtung eine Kollisionserfas
sungsschaltung bilden,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste elektrische Widerstandseinrichtung (R 1)
vorgesehen ist, die an einen (12 B) der Schenkelabschnitte
angeschlossen ist; daß eine zweite elektrische Wider
standseinrichtung (R 2) vorgesehen ist, an die der andere
Schenkelabschnitt (12 C) angeschlossen ist; daß die erste
und zweite elektrische Widerstandseinrichtung (R 1, R 2)
parallel zueinander geschaltet sind; und daß eine Einrich
tung (K) zur Überwachung von Änderungen im Widerstand über
der ersten und zweiten elektrischen Widerstandseinrichtung
(R₁, R 2) zur Erfassung von Ausfällen der Kollisionserfas
sungsvorrichtung vorgesehen ist.
2. Vorrichtung zur Erfassung von Motorfahrzeugkollisionen
nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch eine erste und
eine zweite Halteeinrichtung (13 B, 13 C), in denen jeweils
der erste und der zweite Schenkelabschnitt (12 B, 12 C) befe
stigt und fixiert sind, wobei die erste und zweite Wider
standseinrichtung (R₁, R 2) elektrisch jeweils mit einer der
ersten und zweiten Halteeinrichtung (13 B, 13 C) verbunden sind.
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