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DE3886224T2 - Vorrichtung und verfahren zur positionierung von verpackungen. - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zur positionierung von verpackungen.

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Publication number
DE3886224T2
DE3886224T2 DE3886224T DE3886224T DE3886224T2 DE 3886224 T2 DE3886224 T2 DE 3886224T2 DE 3886224 T DE3886224 T DE 3886224T DE 3886224 T DE3886224 T DE 3886224T DE 3886224 T2 DE3886224 T2 DE 3886224T2
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DE
Germany
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article
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DE3886224T
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English (en)
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DE3886224D1 (de
Inventor
Fritz F Treiber
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Premark FEG LLC
Original Assignee
Premark FEG Corp
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Publication date
Application filed by Premark FEG Corp filed Critical Premark FEG Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE3886224D1 publication Critical patent/DE3886224D1/de
Publication of DE3886224T2 publication Critical patent/DE3886224T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Special Conveying (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Vorrichtungen für die Aufnahme und Handhabung von Gegenständen und genauer gesagt auf eine Vorrichtung zum Positionieren von Gegenständen für eine Maschine mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 wobei Gegenstände entlang eines Einführweges in die Maschine transportiert werden und wobei die Positioniervorrichtung für die Gegenstände aufweist:
  • erste und zweite konvergierende Führungseinrichtungen für Gegenstände, wobei die Führungseinrichtungen schwenkbar montiert sind und sich in den Einführweg hinein erstrecken, um mit den Gegenständen, die entlang dieses Einführweges transportiert werden, in Eingriff zu treten und diese zu positionieren, erste und zweite Hebel, die mit den ersten bzw. zweiten Führungseinrichtungen unterhalb des Einführweges verbunden sind, wobei die ersten und zweiten Hebel lösbare Verriegelungseinrichtungen für die Verriegelung der ersten und zweiten Führungsteile zum Positionieren der Gegenstände aufweisen, wobei die Verriegelungseinrichtungen freigegeben werden, wenn sowohl die erste als auch die zweite Führungseinrichtung in Eingriff mit dem Gegenstand kommen.
  • Während die vorliegende Erfindung generell auf eine Vielfalt von Maschinen anwendbar ist, so ist sie dennoch besonders anwendbar auf Einwickelmaschinen für Packungen, wobei Packungen bzw. Päckchen oder Pakete, die eingewickelt werden sollen, an einer bestimmten Steile einer Einwickelstation angeordnet sein müssen, um sicherzustellen, daß die Packungen ordnungsgemäß eingewickelt werden und daß sie nicht in der Wickelmaschine verklemmen oder diese blockieren.
  • Die US-A-3,470,997 offenbart eine Vorrichtung zum Positionieren von Gegenständen der vorstehend beschriebenen Art, mit zwei miteinander verbundenen Führungsteilen, die auf einem Schaft, der als Verriegelungseinrichtung dient, einen Gleitstab haben. Wenn jedoch ein Gegenstand zu erst mit dem abgelegenen Ende eines der Führungshebel und dann mit dem anderen Führungshebel an einer Stelle in Eingriff tritt, die dem Schwenkpunkt des Hebels näher liegt als das abgelegene Ende, können die auf den Gleitstab aufgrund der verschiedenen Hebelwirkungen wirkenden Kräfte nicht ausgeglichen werden, so daß der Gleitstab auf seinem Schaft bzw. seiner Welle festhängen kann und damit die Hebel sich möglicherweise nicht öffnen, um den Gegenstand hindurchtreten zu lassen. Dies würde einen Stau oder ein Festklemmen der entlang des Einführweges transportierten Gegenstände verursachen.
  • Aus der US-A-3,089,576 ist ebenfalls eine Vorrichtung zum Positionieren von Gegenständen bekannt, weiche die oben erwähnten Merkmale aufweist und welche darüberhinaus zusätzliche Platten und Schalteinrichtungen auf den Eingriffsflächen jedes der Führungsteile aufweist, wobei die jeweiligen Schalteinrichtungen eine Kolbenzylindereinrichtung steuern, die in Eingriff mit einem Hebel steht, der an beide Führungsteile angelenkt ist und als lösbare Verriegelungseinrichtung dient.
  • Die US-A-2,501,961 offenbart eine Vorrichtung für die Querausrichtung von Baumstämmen oder dergleichen, wobei zwei Hebel, die zur Ausrichtung der Stämme dienen, und Verriegelungseinrichtungen die Bewegung eines der Hebel beschränken, solange der zweite Hebel noch nicht von einem Stamm erfaßt wird. Jedoch dient der Eingriff eines Stiftes in einem Schlitz nicht zur Führung des Stiftes, sondern es dienen lediglich die Enden des Schlitzes als Anschlag für den Stift. Die Schwenkachse des jeweiligen Hebels bildet das Zentrum des betreffenden Schlitzes.
  • Die Gegenstandspositionierung innerhalb von Maschinen wird üblicherweise vorgenommen, um standardisierte oder automatisierte Vorgänge durchzuführen, die an den Gegenständen vorgenommen werden sollen. Beispielsweise können Kästen, Flaschen, andere Behälter oder Packungen in eine gewünschte Position bewegt werden für das Abfüllen, Etikettieren, Einwickeln oder für eine sonstige Handhabung des Gegenstandes oder seines Inhaltes. Im Stand der Technik ist eine Vielfalt von Gegenstandspositionieranordnungen verwendet worden.
  • Gegenstände können selbstverständlich von Hand positioniert werden, jedoch erfordert die manuelle oder von-Hand-Positionierung eine Bedienperson für die Maschine und kann zu einer verminderten Produktivität und auch zu einer Fehlausrichtung führen, wodurch die Maschine verstopft oder beschädigt werden kann. Die einfachste und am weitesten verbreitete mechanische Anordnung ist ein Leitblech oder ein pflugscharartiges Element oder eine Gegenstandsführung, die sich unter einem Winkel in einen Weg hinein erstreckt, entlang dessen Gegenstände vorüberlaufen oder transportiert werden müssen. Bei solchen Gegenstandspositioniereinrichtungen, treten die Gegenstände mit der Führung in Eingriff und gleiten entlang derselben, bis sie eine gewünschte Position erreichen, die durch die Führung definiert wird. Üblicherweise sind derartige Führungen manuell einstellbar und müssen für eine gegebene Gegenstandsgröße oder Gestalt eingestellt werden.
  • Andere Positionieranordnungen für Packungen nach dem Stand der Technik weisen eine aktive Vorrichtung auf, wie z. B. Rollen und Querbänder, die verwendet werden, um Packungen entlang von zwei wechselseitig zueinander senkrechten Richtungen zu transportieren, um dadurch die Gegenstände an eine Ausrichtkante eines Förderers oder zu einer anderen gewünschten Position zu bewegen. Wahlweise können Führungsschare bzw. Leitbleche oder Packungsgreifer mit Hilfe von elektrischen Spulen, pneumatischen oder hydraulischen Einrichtungen so betätigt werden, daß sie mit einem Gegenstand in Eingriff treten und diesen in eine gewünschte Position drücken. Dynamische Positionierschare oder Packungsgreifer sind typischerweise federbelastet oder in anderer Weise federnd nachgiebig, so daß sie die Gegenstände, welche sie positionieren, voraussichtlich nicht beschädigen.
  • Bei einer Positionieranwendung für eine eine Packung anhebende Einwickelmaschine müssen die Packungen auf einem Aufzug oder Heber für ein ordnungsgemäßes Einwickeln und zur Vermeidung von wechselseitigen Störungen und/oder Verklemmung mit den übrigen Teilen der Maschine im wesentlichen zentriert werden. Eine solche Einwickelmaschine wird in dem US- Patent Nr. 4,505,092 offenbart. In diesem Patent weist eine Kombination einer Packungsbreitenabfühl- und Zentrieranordnung ein Paar von Schwingarmen auf, die schwenkbar auf gegenüberliegenden Seiten eines Zufuhrweges für die Packung angeordnet sind. Die Schwingarme sind federnd vorgespannt, um die Arme so zu drücken, daß sie sich unter einem Winkel oberhalb des Bodens in den Packungszuführweg erstrecken. Die Nachgiebigkeit der Federn, welche die Schwingarme in Richtung des Packungszuführweges vorspannen, ist ausreichend, um zu ermöglichen, daß die Arme von den zugeführten Packungen abgebogen werden, um dadurch die Breite dieser Packungen zu erfassen, aber neigen dennoch dazu, die Packungen auf dem Zuführweg der Maschine zu zentrieren. Auch wenn diese Anordnung bei der Packungsausrichtung oder Zentrierung in der Maschine in begrenztem Maße hilft, ist die anfängliche Positionierung der Packungen durch eine Bedienperson immer noch wesentlich, um einen ordnungsgemäßen Maschinenbetrieb und/oder Einwickeln zu erreichen.
  • Manuell einstellbare Schare oder Leitbleche gewähren nicht die Vielseitigkeit, wie sie von einer automatischen Maschine gefordert wird, insbesondere von einer solchen, die für die Handhabung einer großen Vielfalt von Gegenstandsgrößen verwendet wird, da eine Bedienperson immer wieder die Positionierschare manuell einstellen müßte. Während die mechanisch betätigten Positionier- oder Zentriereinrichtungen die Schwierigkeit der manuell einstellbaren Schare überwinden können, erfordern sie eine Bewegungs- und Steuervorrichtung, die Maschinen mit solchen Einrichtungen komplizierter macht und deren Kosten erhöht. Weiterhin neigt die Gegenstandspositionierung zu Veränderungen, da das Gleichgewicht der Federn und der Reibungsbefestigungen der Vorrichtungen nicht immer perfekt sind. Darüberhinaus können, wenn die Federvorspannung zu groß eingestellt wird, leichtere Packungen zerstört werden, und, wenn sie zu schwach eingestellt wird, können schwerere Packungen an der Positioniereinrichtung vorbeilaufen und diese zunichte machen.
  • Es besteht also offensichtlich das Bedürfnis nach einer genauen Gegenstandspositioniereinrichtung, welche nicht auf komplizierten und teuren Antriebsmechanismen beruht, sondern eine aktive, vorzugsweise mechanische Anordnung bereitstellt, die einfach, preiswert und in ihrem Aufbau robust ist, aber dennoch beim Positionieren von Gegenständen, die von einer Maschine gehandhabt werden sollen, zuverlässig und genau ist.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorstehende Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß eine Gegenstandspositioniervorrichtung der oben beschriebenen Art vorgesehen wird, weiche dadurch gekennzeichnet ist, daß die Verriegelungseinrichtung an den abgelegenen Enden der ersten und zweiten Hebel eingearbeitet ist, wobei die lösbare Verriegelungseinrichtung einen Freigabeschlitz und eine Verriegelungskerbe aufweisen, welche sich von einer Seite eines Endes des Schlitzes in dem ersten Hebel erstreckt, wobei ein Stift sich von dem zweiten Hebel für den Eingriff mit dem Schlitz und der Verriegelungskerbe erstreckt, und daß eine Federeinrichtung vorgesehen ist für das Vorspannen der Hebel und damit auch der Packungsführungselemente in eine Gegenstandsausrichtung, in welcher der Stift mit der Verriegelungskerbe in Eingriff steht, wodurch ein Gegenstand, welcher sich entlang des Zuführweges bewegt, durch dasjenige der Führungsteile ausgerichtet wird, welches durch den Stift und die Verriegelungskerbe an einer Bewegung gehindert wird, bis der Gegenstand mit beiden Führungsteilen in Eingriff tritt, um den Stift von der Verriegelungskerbe zu entfernen bzw. wegzubewegen für eine Bewegung entlang des Schlitzes.
  • In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die lösbare Verriegelungseinrichtung einen Freigabeschlitz und eine Verriegelungskerbe auf, welche sich von einer Seite von einem Ende des Schlitzes in dem ersten Hebel erstreckt, sowie einen Stift, der sich von dem zweiten Hebel aus erstreckt, um mit dem Schlitz und der Verriegelungskerbe in Eingriff zu treten. Eine federnd nachgiebige Einrichtung stellt eine Vorspannung der Hebel bereit und damit die Packungsführungsteile in einer Gegenstandspositionierausrichtung, wobei der Stift mit der Verriegelungskerbe in Eingriff steht, so daß ein Gegenstand, der sich entlang des Zuführweges bewegt, durch den Eingriff eines der Führungsteile positioniert wird, weiches durch den Stift und die Verriegelungskerbe an einer Bewegung gehindert wird, bis der Gegenstand mit beiden Führungsteilen in Eingriff tritt, um den Stift aus der Verriegelungskerbe und für eine Bewegung entlang des Schlitzes zu entfernen.
  • In einer anderen Ausführungsform der Gegenstandspositioniervorrichtung der vorliegenden Erfindung weist die lösbare Verriegelungseinrichtung einen Freigabeschlitz und Verriegelungskerben auf, die sich von gegenüberliegenden Seiten an einem Ende des Schlitzes in dem ersten Hebel erstrecken, sowie einen Stift, der sich von dem zweiten Hebel aus für den Eingriff in den Schlitz und die Verriegelungskerben erstreckt Federeinrichtungen bzw. elastisch nachgiebige Einrichtungen stellen eine Vorspannung der Hebel bereit und damit eine Ausrichtung der Packungsführungsteile für eine Gegenstandspositionierung, wobei der Stift mit einer der Verriegelungskerben in Eingriff steht. Gemäß dieser Ausführungsform wird ein Gegenstand, der sich entlang des Führungsweges bewegt, dadurch positioniert, daß er mit einem der Führungsteile in Eingriff tritt, welches durch den Stift und die eine Verriegelungskerbe an einer Bewegung gehindert wird, bis der Gegenstand mit beiden Führungsteilen in Eingriff tritt, um den Stift aus der einen Verriegelungskerbe herauszubewegen für eine Bewegung entlang des Schlitzes. Wahlweise wird ein Gegenstand, der sich in dem Zuführweg bewegt, dadurch positioniert, daß er mit dem anderen Führungsteil in Eingriff tritt, welches seinen zugehörigen Hebel so bewegt, daß der Stift mit der anderen der Verriegelungskerben in Eingriff tritt, um die Hebel und Führungsteile an einer weiteren Bewegung zu hindern, bis der Gegenstand mit beiden Führungsteilen in Eingriff steht, um den Stift von der anderen Verriegelungskerbe für eine Bewegung entlang des Schlitzes zu entfernen. Die Hebel können sich unter weitgehend beliebigen Winkeln erstrecken (spitzwinklig, rechtwinklig oder stumpfwinklig) jeweils relativ zu den zugehörigen Führungsteilen, und der Schlitz verläuft vorzugsweise gekrümmt, um eine gleichmäßige bzw. glatte Bewegung der Gegenstandspositioniervorrichtung zu erleichtern.
  • Die Gegenstandspositioniervorrichtung der vorliegenden Erfindung kann für das Positionieren einer Vielfalt von Gegenstandsgrößen zu einer Seite des Gegenstandszuführweges oder zum Zentrieren von Gegenständen auf einem Gegenstandszuführweg verwendet werden oder sie kann verwendet werden zur Positionierung von Gegenständen einer gegebenen Größe bei im wesentlichen irgendeiner beliebigen Position in Querrichtung des Gegenstandszuführweges. Bei den dargestellten Ausführungsformen erstreckt sich der Gegenstandszuführweg zwischen einer Eingabestation und einer Ausgabestation, die zu einer Gegenstandshandhabungsstation führt, wobei die Maschine eine Packungseinwickelmaschine ist und die Gegenstände dementsprechend Packungen bzw. Verpackungsgegenstände sind.
  • Dementsprechend ist es ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung zur Gegenstandspositionierung bereitzustellen, die preiswert ist und das Erfordernis von Positionierantriebsmechanismen oder einer ausbalancierten Federvorspannung zu vermeiden, und welche durch einen aktiven, vorzugsweise mechanischen Vorgang in dauerhafter Weise Gegenstände positioniert, während diese entlang eines Förderers bewegt werden.
  • Andere Ziele und Vorteile der Erfindung werden offensichtlich aus der folgenden Beschreibung, den zugehörigen Zeichnungen und den anhängenden Ansprüchen.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • Fig. 1 bis 4 sind Draufsichten auf eine Gegenstandspositioniereinrichtung gemäß der Erfindung in Betrieb, welche für das Zentrieren von Packungen in einer Packungseinwickelmaschine verwendet wird.
  • Fig. 5 ist eine Draufsicht auf eine alternative Ausführungsform der Gegenstandspositioniereinrichtung der Fig. 1 bis 4.
  • Fig. 6 ist eine Draufsicht auf eine Gegenstandspositioniervorrichtung gemäß der Erfindung, die in einer Packungseinwickelmaschine verwendet wird, um Packungen auf einer Seite eines Packungszuführweges zu positionieren bzw. auszurichten.
  • Genaue Beschreibung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist allgemein anwendbar auf die Gegenstandspositionierung einschließlich der Gegenstandszentrierung in einer Vielfalt von Maschinen, ist jedoch insbesondere anwendbar auf Packungseinwickelmaschinen und wird dem entsprechend unter Bezug auf die Verwendung in einer Packungseinwickelmaschine mit Anheben der Packung beschrieben, wie z. B. derjenigen, die in dem US-Patent Nr. 4,505,092 offenbart ist, weiche durch diese Bezugnahme hier aufgenommen wird. Da sich die Beschreibung auf eine Packungseinwickelmaschine bezieht, werden die Begriffe "Packung(en)" und "Gegenstand" (bzw. Gegenstände) im folgenden frei austauschbar verwendet. Es versteht sich jedoch, daß diese Begriffe im Sinne eines beliebigen Gegenstandes interpretiert werden können, der für die Handhabung durch eine Maschine angeordnet werden soll.
  • Eine erste anschauliche Ausführungsform einer Gegenstandspositioniervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 1 dargestellt, und zwar an einem Packungszuführweg 100 einer Packungseinwickelmaschine installiert. Packungen, welche eingewickelt werden sollen, sind dargestellt durch die Packungen 102 und werden in einer Gegenstands- oder Packungseingabestation 104 angeordnet. Die Packungen 102 werden entlang der oberen Fläche des Packungszuführweges durch eine Ausgabestation 105 zu einer Gegenstandshandhabungsstation 106 transportiert, welche jenseits des Endes des Packungszuführweges 100 angeordnet ist in diesem Fall weist die Gegenstandshandhabungsstation 106 eine Packungseinwickelstation auf.
  • In der dargestellten Ausführungsform weisen erste und zweite Gegenstandsführungseinrichtungen erste und zweite Gegenstandsführungselemente 108, 110 auf, die sich in den Zuführweg 100 hinein erstrecken, um mit den Packungen 102, weiche entlang des Zuführweges 100 transportiert werden, in Eingriff zu treten und diese zu positionieren. Die Gegenstandsführungsteile bzw. -elemente 108, 110 konvergieren in Richtung aufeinander zu, wenn sie sich in einer Gegenstandspositionierausrichtung befinden, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, so daß sie einen Einlauf bzw. eine enge Öffnung 111 oder dichte Annäherung definieren, die selbstredend nicht breiter sein darf als der kleinste Gegenstand, der positioniert werden soll. Die ersten und zweiten Führungselemente 108,110 erstrecken sich in Richtung der Handhabungsstation 106 und sind entlang der Seiten des Zuführweges 100 in der Nähe der Eingabestation 104 so angeordnet, daß sie um Achsen, die durch Pfosten 112 und 114 definiert sind, schwenkbar oberhalb des Zuführweges 100 und in diesen hinein bewegbar sind. Wenn auch diese Form der Schwenkbefestigung bevorzugt ist, so ist doch festzuhalten, daß Befestigungsanordnungen, die ausschließlich eine seitliche Bewegung erlauben, im Rahmen der vorliegenden Erfindung ebenfalls verwendet werden können, wie für die Fachleute offensichtlich ist.
  • Steuereinrichtungen, welche erste und zweite Hebel 116, 118 aufweisen, sind mit den Gegenstandsführungselementen 108, 110 unter dem Zuführweg 100 über die Pfosten 112, 114 verbunden, um die Gegenstandsführungselemente 108,110 in einer Gegenstandspositionierausrichtung zu halten, wie in Fig. 1 dargestellt, bis beide Gegenstandsführungselemente 108, 110 mit der Packung 102 in Eingriff kommen, was anzeigt, daß die Packung 102 im wesentlichen zentriert ist. Die ersten und zweiten Hebel 116, 118 weisen lösbare Verriegelungseinrichtungen auf, die an ihren abgelegenen Enden integriert sind, um die ersten und zweiten Führungselemente 108,110 für die Gegenstandspositionierung zu verriegeln, wobei die Verriegelungseinrichtungen freigegeben werden, sobald beide erste und zweite Führungselemente 108, 110 mit der Packung 102 in Eingriff stehen.
  • In der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform weisen die Verriegelungseinrichtungen einen bogenförmigen Freigabeschlitz 120 auf, der in dem abgelegenen Ende des ersten Hebels 116 ausgebildet ist, und der Verriegelungskerben 122, 124 hat, die sich von entgegengesetzten Seiten seines Grundes oder gekerbten Endes aus erstrecken. Ein Stift 126 erstreckt sich von dem zweiten Hebel 118 für den Eingriff mit dem Schlitz 120 und den Verriegelungskerben 122,124. Eine federnd nachgiebige Einrichtung, welche Dehnungsfedern 128 aufweist, spannt die Hebel 116, 118, und damit auch die Packungsführungselemente 108, 110 in Richtung einer Gegenstandspositionierausrichtung vor, wobei der Stift 126 mit der Verriegelungskerbe 122 in Eingriff steht, die in der Basis oder dem gekerbten Ende des Schlitzes 120 ausgebildet ist.
  • Der Betrieb der ersten dargestellten Ausführungsform der Gegenstandspositioniervorrichtung der vorliegenden Erfindung wird nun unten Bezug auf die Fig. 1 bis 4 beschrieben. Wie in Fig. 1 dargestellt, wird die Packung 102 von der Eingabestation 104 durch die Ausgabestation 105 zu der Einwickel- oder Handhabungsstation 106 mit Hilfe eines Packungsschiebers 130 transportiert oder geschoben, welcher sich oberhalb der Oberfläche des Packungszuführweges 100 durch Schlitze 132 in den Zuführweg 100 hinein erstreckt.
  • Die Gegenstandspositioniervorrichtung, die in den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, dient zum Zentrieren von Packungen für eine ordnungsgemäße Anordnung in der Packungseinwickelstation. Außerdem wird die Packung 102, während sie von der Packungseingabestation 104 zu der Handhabungs- oder Packungseinwickelstation geschoben wird, nicht nur bezüglich des Zuführweges 100 zentriert, sondern wird auch, falls sie in der Maschine anfänglich unter einer Winkelausrichtung angeordnet wurde, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, durch die Wechselwirkung der Packung 102 mit dem Packungsschieber 130 unter einem rechten Winkel ausgerichtet oder ausgestreckt. Dieses anfängliche rechtwinklige Ausrichten oder "Richten" der Packung 102 erfolgt aufgrund einer Drehung um einen Berührpunkt 134 mit dem Packungsschieber 130, der die Packung 102 um den Berührungspunkt 134 herum dreht, wie durch den Pfeil 136 angezeigt wird, bis die Packung 102 von dem Packungsschieber 130 in ebener Ausrichtung erfaßt wird.
  • In Fig. 1 tritt die Packung 102 anfänglich mit dem Führungselement 108 auf der linken Seite des Zuführweges 100 in Eingriff. Wie angezeigt und dargestellt ist, wird die Packung 102 anfänglich durch den Packungsschieber 130 rechtwinklig ausgerichtet oder gerichtet. Das Führungsteil 108 wird durch den Stift 126, der mit der Verriegelungskerbe 122 in Eingriff steht, an einer Schwenkbewegung gehindert. Wenn also die Packung 102 in Richtung der Handhabungsstation 106 geschoben oder transportiert wird, wird sie, wie durch den Pfeil 137 in Fig. 1 angedeutet, nach rechts verschoben, während die Packung 102 über den Zuführweg 100 hinweg und entlang der abgewinkelten Innenfläche 108A des Führungselementes 108 gleitet.
  • Schließlich erreicht die Packung 102 die in Fig. 3 dargestellte, zentrierte Position, wobei die Packung 102 mit beiden Führungselementen 108,110 in Eingriff steht. Beim anfänglichen Eingriff des Führungselementes 110 durch die Packung 102 verschwenkt das Führungsteil 110 nach außen in eine Position, in welcher der Stift 126 aus der Verriegelungskerbe 122 entfernt und in Ausrichtung mit dem Schlitz 120 gebracht wird. Da beide Führungselemente 108, 110 von der Packung 102 erfaßt werden, werden sie nunmehr beide freigegeben und nach außen verschwenkt, während der Stift 126 und der Schlitz 120 sich relativ zueinander bewegen, wie in Fig. 4 dargestellt. Auf diese Weise wird eine Packung, die anfänglich vom Zentrum weg nach links verschoben und möglicherweise verkantet oder winkelig ausgerichtet ist, rechtwinklig ausgerichtet und auf dem Packungszuführweg 100 für die Übergabe an die Handhabungsstation 106 zentriert.
  • In Fig. 2 wird der Betrieb der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform für eine Packung 102 gezeigt, die nach rechts bezüglich der Eingabestation 104 versetzt ist und wiederum verkantet bzw. verwinkelt ausgerichtet ist. Die Packung 102 tritt anfänglich mit dem Packungsschieber 130 am Kontaktpunkt 134 in Eingriff. Die Packung 102 wird zunächst rechtwinklig ausgerichtet durch die Wirkung des Packungsschiebers 130, welcher die Packung 102 um den Kontaktpunkt 134 herumdreht, wie in etwa durch den Pfeil 136 angezeigt wird. Es versteht sich, daß die Ruheposition der Packungspositionier- oder Zentriervorrichtung der Fig. 1 bis 4 in Fig. 1 mit dem Stift 126 in Eingriff mit der Verriegelungskerbe 122 dargestellt ist
  • In Fig. 2 hat der Kontakt der Packung 102 mit dem Führungselement 110 das Führungselement 110 um die Achse herum verschwenkt, die durch den Stift 114 gebildet wird, und zwar um einen kurzen Abstand, um den Stift 126 aus der Verriegelungskerbe 122, wie in Fig. 1 dargestellt, in die Verriegelungskerbe 124 zu überführen. Eine weitere Verschwenkbewegung des Führungselementes 110 nach außen wird durch den Eingriff des Stiftes 126 mit der Verriegelungskerbe 124 verhindert, da zu diesem Zeitpunkt die Packung 102 das Führungsteil 108 noch nicht berührt hat und damit auch keine Kraft vorhanden ist, welche dazu führen könnte, das Führungsteil 108 in einer Schwenkbewegung nach außen zu bewegen.
  • Die Packung 102 wird wiederum in Richtung der Handhabungsstation 106 vorgeschoben oder transportiert, bis sie im wesentlichen zentriert ist und beide Führungselemente 108, 110 berührt, wie in Fig. 3 dargestellt. Durch Aufbringen einer Kraft auf das Führungselement 8 durch die Packung 102 wird das Führungsteil 108 und damit auch der Hebel 116 so verschwenkt, daß es die Verriegelungskerbe 124 von dem Stift 126 weg bewegt. Da auf beide Führungselemente 108, 110 eine nach außen gerichtete Kraft ausgeübt wird, verschwenken nun die Führungselemente 108 und 110 beide nach außen, wobei diese Schwenkbewegung zugelassen wird durch die Relativbewegung des Stiftes 126 und des Schlitzes 120, wie in Fig. 4 dargestellt. Hier wird wiederum die Packung 102 zum Zentrum des Zuführweges bewegt durch eine Gleitbewegung entlang des Zuführweges 100 und entlang der Innenfläche 110A des Führungselementes 110, wie in Fig. 2 durch den Pfeil 137 angezeigt wird.
  • Die Elastizität der Federn 128 reicht aus, um die Hebel 116, 118 und die Führungselemente 108, 110 in den in Fig. 1 dargestellten Positionen zu halten. Jedoch üben die Federn 128 keine ausreichende Kraft aus, um die Positionierung der Packung 102 zu beeinflussen, während sie sich entlang des Zuführweges 100 bewegt, so daß dann, wenn die Packung 102 einmal beide Führungsteile 108, 110 erfaßt hat und der Stift 126 und der Schlitz 120 so angeordnet sind, daß sie relativ zueinander gleiten können, die Führungselemente 108, 110 sich mit wenig Widerstand aus dem Weg der Packung 102 herausbewegen, so daß die Packung 102, wenn sie zentriert ist, durch den Schieber 130 in die Handhabungsstation 106 überführt wird.
  • Bei der Gegenstandspositioniervorrichtung der Fig. 1 bis 4 ist es offensichtlich, daß die ersten und zweiten Hebel 116,118 sich unter spitzen Winkeln relativ zu den Führungselementen 108, 110 erstrecken. In Fig. 5 ist eine andere Ausführungsform einer Gegenstandspositioniervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zum Zentrieren von Packungen in einer Packungseinwickelmaschine anschaulich dargestellt, wobei die ersten und zweiten Hebel sich unter stumpfen Winkeln relativ zu den ersten und zweiten Führungselementen erstrecken.
  • Da die Ausführungsform der Erfindung, die in Fig. 5 dargestellt ist, der Ausführungsform der Fig. 1 bis 4 sehr ähnlich ist, auch wenn sie modifiziert ist, um eine andere Betriebsweise der Positioniervorrichtung zu zeigen, und um zu zeigen, daß die Funktionen der ersten und zweiten Hebel 116 und 118 umgekehrt werden können, werden diejenigen Elemente, die einander weitgehend entsprechen, durch dieselben Basiszahlen gekennzeichnet, jedoch in einer Serie mit 200er Nummern. In dieser Ausführungsform erstrecken sich die ersten und zweiten Gegenstandsführungselemente 208, 210 in den Zuführweg 100 für den Eingriff mit Packungen, die entlang des Zuführweges 100 transportiert werden. Die ersten und zweiten Führungselemente 108, 110 erstrecken sich in Richtung auf die Handhabungsstation 106 und werden entlang der Seiten des Zuführweges 100 neben der Eingabestation 104 für eine Schwenkbewegung um Achsen montiert, welche durch die Pfosten 212 und 214 definiert sind, und zwar so, daß sie sich in den Zuführweg 100 und oberhalb desselben erstrecken.
  • Erste und zweite Hebel 216, 218 sind mit den Gegenstandsführungselementen 208, 210 unter dem Zuführweg 100 über die Pfosten 212, 214 verbunden, um die Gegenstandsführungselemente 208, 210 in einer Gegenstandspositionierausrichtung zu halten, wie in Fig. 5 dargestellt, bis beide Gegenstandsführungselemente 208, 210 mit einer Packung in Eingriff getreten sind, was im wesentlichen eine Positionierung oder Zentrierung der Packung auf dem Packungszuführweg 100 anzeigt. Die lösbare Verriegelungseinrichtung, die in die abgelegenen Enden der Hebel 216, 218 eingearbeitet ist, ist derjenigen der Ausführungsform nach den Fig. 1-4 sehr ähnlich.
  • In Fig. 5 weist die Verriegelungseinrichtung einen Freigabeschlitz 220 auf, der in dem abgelegenen bzw. freien Ende des ersten Hebels 216 ausgebildet ist und der Verriegelungskerben 222, 224 hat, welche sich von gegenüberliegenden Seiten seines (des Schlitzes) abgelegenen Endes oder gekerbten Endes aus erstrecken. Ein Stift 226 erstreckt sich von dem zweiten Hebel 218 für den Eingriff mit dem Schlitz 220 und den Verriegelungskerben 222, 224. Dehnungsfedern 228 spannen die Hebel 216, 218 vor und damit auch die Packungsführungselemente 208, 210 in Richtung einer Gegenstandspositionierausrichtung, wobei der Stift 126 mit der Verriegelungskerbe 224 in Eingriff steht, weiche in dem abgelegenen oder gekerbten Ende des Schlitzes 220 ausgebildet ist.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist es offensichtlich, daß das Gegenstandsführungselement 210 auf der linken Seite des Zuführweges 100 wiederum durch den Stift 226 gehindert wird, welcher in Eingriff mit einer der Verriegelungskerben steht. In diesem Fall mit der Verriegelungskerbe 224. In ähnlicher Weise wird eine Packung, wenn sie zunächst mit dem Gegenstandsführungselement 208 in Eingriff tritt, schwenkbar nach außen bewegt, um den ersten Hebel 216 zu bewegen. Dementsprechend werden der Schlitz 220 und die Verriegelungskerben 224, 222 derart bewegt, daß die Verriegelungskerbe 222 mit dem Stift 226 in Eingriff tritt, um eine weitere Bewegung der Führungselemente 208, 210 nach außen zu verhindern bzw. zu begrenzen, bis eine Packung mit beiden Führungselementen 208, 210 in Eingriff tritt.
  • Wenn das Führungselement 210 in Eingriff kommt, wird es in einer Schwenkbewegung nach außen bewegt, so daß der Stift 226 aus der Verriegelungskerbe 222 herausbewegt wird und eine Relativbewegung des Stiftes 226 innerhalb des Schlitzes 220 erlaubt und dadurch die Führungselemente 208, 210 freigibt.
  • Es versteht sich, daß Positioniereinrichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung Hebel 116, 216, 118, 218 aufweisen können, die sich unter einem großen Winkelbereich von spitzen Winkeln, wie in den Fig. 1 bis 4 bis hin zu stumpfen Winkeln, wie in Fig. 5 dargestellt, bezüglich der Führungselemente 108, 208,110, 210 erstrecken. In ähnlicher Weise sollte klar sein, daß eines der Packungsführungselemente an jeglicher Bewegung gehindert wird, bis beide Führungselemente von einem Gegenstand erfaßt werden, während das andere Führungselement, wenn es anfänglich in Eingriff kommt bzw. erfaßt wird, sich um einen kleinen Betrag bewegt, um den Eingriff des Stiftes mit den beiden Verriegelungskerben zu wechseln. Diese Bewegung kann entweder durch das Führungsteil und den zugehörigen Hebel ausgeführt werden, welcher den Stift aufweist, wie in den Fig. 1 bis 4 dargestellt, oder durch das Führungsteil und den zugehörigen Hebel, welcher den Schlitz und die Verriegelungskerben aufweist, wie in Fig. 5 dargestellt. Es ist unerheblich, welches Führungselement sich bewegt, da es so angeordnet ist, daß eine solche anfängliche Bewegung kompensiert wird. Weiterhin sollte es klar sein, da die Führungselemente 108, 110, 208, 210 im wesentlichen so freigegeben werden, daß sie eine freie Bewegung eines Gegenstandes über die Führungselemente hinaus erlauben, sobald der Gegenstand durch die Führungselemente 108, 110, 208, 210 positioniert worden ist, daß Gegenstände unterschiedlicher Abmessungen, wie in den Fig. 1 bis 5 dargestellt, zentriert werden können oder an eine definierte Stelle relativ zu dem Zuführweg durch Einstellung der Führungselemente 108, 110, 208, 210 positioniert werden können. Ein Extrembeispiel einer solchen Gegenstandspositionierung relativ zu einem Zuführweg wird jetzt unter Bezug auf Fig. 6 beschrieben, und zwar für die Positionierung eines Gegenstandes auf einer Seite eines Zuführweges.
  • In der Ausführungsform gemäß Fig. 6 ist ein erstes Gegenstandsführungselement 308 im wesentlichen entlang der rechten Seite des Zuführweges 100 positioniert. Das zweite Führungselement 310 erstreckt sich unter einem Winkel in den Zuführweg 100 hinein und im wesentlichen quer über diesen hinweg in Richtung auf eine Packungseinwickel- oder -handhabungsstation 106. Die ersten und zweiten Führungselemente 308, 310 sind an den Seiten des Zuführweges 110 so montiert, daß sie eine Schwenkbewegung in den Zuführweg 100 hinein und oberhalb desselben um Achsen ausführen können, welche durch die Pfosten 312, 314 definiert werden. Die Schlitze 132 und der Packungsschieber 130 sind bezüglich des Packungszuführweges 100 asymmetrisch nach rechts versetzt, um bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 besser mit den Packungen in Eingriff zu kommen und diese vorzuschieben.
  • In Fig. 6 weist die Steuereinrichtung erste und zweite Hebel 316, 318 auf, die mit den Gegenstandsführungselementen 308, 310 unter dem Zuführweg 100 über Pfosten 312, 314 verbunden sind, um die Gegenstandsführungselemente 308, 310 in einer den Gegenstand positionierenden Ausrichtung zu halten, bis beide Gegenstandsführungselemente 308, 310 von einer Packung erfaßt werden, was anzeigt, daß die Packung im wesentlichen positioniert ist.
  • Die ersten und zweiten Hebel 316, 318 weisen lösbare Verriegelungseinrichtungen für das Verriegeln der ersten und zweiten Führungsteile 308, 310 für die Positionierung des Gegenstandes auf, wobei die Verriegelungseinrichtungen freigegeben werden beim Erfassen sowohl des ersten als auch des zweiten Führungselementes 308, 310 durch eine Packung. In Fig. 6 weist die Verriegelungseinrichtung einen bogenförmigen Freigabeschlitz 320 auf, der in dem abgelegenen Ende des ersten Hebels 316 ausgebildet ist und der eine Verriegelungskerbe 322 hat, die sich von einer Seite des Schlitzes 320 aus erstreckt. Ein Stift 326 erstreckt sich von dem zweiten Hebel 318 für den Eingriff in den Schlitz 320 und die Verriegelungskerbe 322. Dehnungsfedern 328 spannen die Hebel 316, 318 und damit auch die Packungsführungselemente 308, 310 in eine Ausrichtung zur Gegenstandspositionierung vor, wobei der Stift 326 mit der Verriegelungskerbe 322 in Eingriff steht, die in der Basis oder dem gekerbten Ende des Schlitzes 320 ausgebildet ist.
  • Für den Betrieb der Packungspositioniervorrichtung gemäß Fig. 6 wird eine Packung zunächst auf dem Packungszuführweg 104 angeordnet und in Richtung der Packungseinwickel- oder -handhabungsstation 106 vorgeschoben. Unter normalen Umständen tritt die Packung wohl mit dem Führungselement 310 in Eingriff und würde, falls erforderlich, rechtwinklig ausgerichtet und zur rechten Seite des Zuführweges 100 gedrückt, da das Führungselement 310 durch den Stift 326 und die Verriegelungskerbe 322 an einer Bewegung gehindert wird. Wenn sich die Packung zur rechten Seite des Zuführweges 100 bewegt, muß sie schließlich mit dem Führungselement 308 in Berührung kommen, das sich dann in einer Schwenkbewegung um einen kurzen Abstand im Uhrzeigersinn bewegt, so daß hierdurch wiederum der Hebel 316 bewegt wird, um die Verriegelungskerbe 322 und den Stift 326 außer Eingriff zu bringen und um zu erlauben, daß der Stift 326 in dem Schlitz 320 läuft.
  • Durch die Freigabe des Stiftes 326 aus der Verriegelungskerbe 322 bewegt sich das Führungselement 310 in einer Schwenkbewegung nach außen, wie durch den Pfeil 330 angezeigt, um so die Packung freizugeben, die auf der rechten Seite des Zuführweges 100 angeordnet ist. Die Schwenkbewegung des Führungselementes 310 für zwei Packungen 102A und 102B ist durch strichpunktierte Linien in Fig. 6 wiedergegeben.
  • Wenn die Packung anfänglich auf der rechten Seite auf dem Zuführweg 100 angeordnet worden ist, so daß sie von Anfang an mit dem Führungselement 308 in Eingriff kommt, so würde das Führungselement 308 leicht nach rechts verschwenken, wie bereits beschrieben, so daß dann, wenn die Packung mit dem Führungselement 310 in Berührung kommt, der Stift 326 schon aus der Verriegelungskerbe 302 herausbewegt wäre und das Führungsteil 310 dann in einer Schwenkbewegung nach außen bewegt werden kann, um die Packung freizugeben, während der Stift 326 in dem Schlitz 320 bewegt wird.
  • Eine spitzwinklige Ausrichtung zwischen den Hebeln 316, 318 und den Führungselementen 308, 310 ist in Fig. 6 in durchgezogenen Linien dargestellt, während eine entsprechende stumpfwinklige Ausrichtung in Fig. 6 in gestrichelten Linien dargestellt ist. Es versteht sich, daß die Packungen auch auf der linken Seite des Zuführweges 100 positioniert werden könnten, allein durch Umkehr der in Fig. 6 dargestellten Bauelemente, und daß der Stift- und Schlitzaufbau in ähnlicher Weise entsprechend der alternativen Ausführungsformen der Fig. 1 bis 4 und 5 umgekehrt werden könnte.
  • Eine große Vielfalt von alternativen Ausführungsformen und Modifikationen liegt für die Fachleute nach der Betrachtung des vorstehend Offenbarten auf der Hand. Beispielsweise sind verschiedene Ausgestaltungen der Stift- und Schlitzanordnung der bevorzugten Ausführungsform offensichtlich. Zusätzlich könnte der Eingriff der beiden Führungselemente auf andere Weise erfaßt werden als durch die offenbarte mechanische Anordnung Stift/Verriegelungskerbe/Schlitz. Beispielsweise könnten elektrische Tastschalter für beide Führungselemente und eine betätigbare Verriegelung verwendet werden, um die Führungselemente zu halten. Wenn beide Schalter aktiviert wären, könnte die Verriegelung, welche die ersten und zweiten Hebel einschränkt, freigegeben werden, wobei die Verriegelung nach einem zeitlich abgestimmten Betriebszyklus wieder eingesetzt wird, nachdem die Schalter deaktiviert worden sind. Dementsprechend versteht es sich, auch wenn das hier beschriebene Verfahren und die einfachen, zuverlässigen mechanischen Formen der Vorrichtung zum praktischen Umsetzen dieses Verfahrens bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung bilden, daß die Erfindung nicht auf dieses genaue Verfahren und diese genauen Formen der Vorrichtung beschränkt sind und daß jeweils Veränderungen vorgenommen werden können, ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen, welcher durch die anhängenden Ansprüche definiert wird.

Claims (8)

1. Positioniervorrichtung für Gegenstände an einer Maschine, wobei Gegenstände (102) entlang eines Einführweges in die Maschine transportiert werden und wobei die Positioniervorrichtung für Gegenstände aufweist:
erste und zweite konvergierende Führungseinrichtungen (108,110; 208, 210; 308, 310) für Gegenstände, wobei die Führungseinrichtungen schwenkbar montiert sind und sich in den Zuführweg hinein erstrecken, um mit Gegenständen, die entlang dieses Zuführweges transportiert werden, in Eingriff zu treten und diese zu positionieren, erste und zweite Hebel (116,118; 216, 218; 316, 318), die mit den ersten bzw. zweiten Führungsteilen (108,110; 208, 210; 308, 310) unter dem Zuführweg verbunden sind, wobei die ersten und zweiten Hebel eine lösbare Verriegelungseinrichtung zum Verriegeln der ersten und zweiten Führungsteile für die Positionierung von Gegenständen aufweisen, wobei die Führungseinrichtung freigegeben wird, sobald beide ersten und zweiten Führungsteile (108, 110; 208, 210; 308, 310) mit einem Gegenstand (102) in Eingriff sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung in die abgelegenen Enden der ersten und zweiten Hebel (116, 118; 216, 218, 316, 318) integriert ist, wobei die lösbare Verriegelungseinrichtung einen Freigabeschlitz (120; 220; 320) und eine Verriegelungskerbe (122, 124; 222, 224; 322) aufweisen, welche sich an einer Seite von einem Ende des Schlitzes (120; 220; 320) in dem Hebel (108, 208, 308) aus erstreckt, wobei sich ein Stift (126, 226, 326) von dem zweiten Hebel (110, 210, 310) aus erstreckt, um mit dem Schlitz und der Verriegelungskerbe in Eingriff zu treten, und eine Federeinrichtung (128, 228, 328) aufweist, um die Hebel (116, 118; 216, 218; 316, 318) vorzuspannen und damit die Packungsführungsteile (108, 110; 208, 210; 308, 310) in eine Ausrichtung zur Positionierung eines Gegenstandes, wobei der erwähnte Stift (126, 226, 326) mit der Verriegelungskerbe (122, 124; 222, 224; 322) in Eingriff steht, wodurch ein Gegestand (102), der sich auf dem Zuführweg bewegt, durch einen Eingriff mit einem der Führungsteile (108, 110; 208, 210; 308, 310) positioniert wird, der durch den Stift und die Verriegelungskerbe an einer Bewegung gehindert wird, bis der Gegenstand mit beiden Führungsteilen in Eingriff tritt, um so den Stift (126, 226, 326) aus der Verriegelungskerbe (122, 124; 222,224; 322) für eine Bewegung entlang des Schlitzes (120, 220, 320) herauszubewegen.
2. Positioniervorrichtung für Gegenstände an einer Maschine nach Anspruch 1, wobei die ersten und zweiten Hebel sich unter spitzen Winkeln relativ zu den ersten bzw. zweiten Führungsteilen erstrecken.
3. Positioniervorrichtung für Gegenstände an einer Maschine nach Anspruch 1, wobei die ersten und zweiten Hebel sich unter einem stumpfen Winkel relativ zu dem ersten bzw. zweiten Führungsteil erstrecken.
4. Positioniervorrichtung für Gegenstände an einer Maschine, wie in Anspruch 1, wobei die ersten und zweiten Hebel sich rechtwinklig relativ zu dem ersten bzw. zweiten Führungsteil erstrecken.
5. Positioniervorrichtung für Gegenstände an einer Maschine, gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Schlitz bogenförmig verläuft.
6. Positioniervorrichtung für Gegenstände an einer Maschine, gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die lösbare Verriegelungseinrichtung einen Freigabeschlitz und Verriegelungskerben aufweist, die sich von entgegengesetzten Seiten eines Endes des Schlitzes in dem ersten Hebel erstrecken, einen Stift, der sich von dem zweiten Hebel erstreckt, um mit dem Schlitz und den Verriegelungskerben in Eingriff zu treten, und eine Federeinrichtung aufweist, um die Hebel und damit die Packungsführungsteile in einer Ausrichtung zum Positionieren eines Gegenstandes vorzuspannen, wobei der Stift mit einer der Verriegelungskerben in Eingriff steht, wodurch ein Gegenstand, der sich entlang des Zuführweges befindet, in seitlicher Richtung angeordnet bzw. verschoben wird, indem er mit einem der Führungsteile in Eingriff tritt, welches durch den Stift und die eine Verriegelungskerbe an einer Bewegung gehindert wird, bis der Gegenstand mit beiden Führungsteilen in Eingriff tritt, um so den Stift aus der einen Verriegelungskerbe zu entfernen für eine Bewegung entlang des Schlitzes, oder wobei ein Gegenstand, der sich entlang des Zuführweges bewegt, durch Ineingrifftreten mit dem anderen der Führungsteile ausgerichtet wird, welches den zugehörigen Hebel so bewegt, daß er mit der anderen der Verriegelungskerben in Eingriff tritt, was die Hebel und Führungsteile an einer weiteren Bewegung hindert, bis der Gegenstand mit beiden Führungsteilen in Eingriff tritt, um den Stift für eine Bewegung entlang des Schlitzes aus der anderen Verriegelungskerbe zu entfernen.
7. Positioniervorrichtung für Gegenstände nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Gegenstandsführungen längliche Gegenstandsführungen sind, die schwenkbar in der Nähe gegenüberliegender Ränder des Zuführweges montiert sind, wobei die Federeinrichtung (128, 228, 328) für ein Vorspannen der ersten und zweiten länglichen Gegenstandsführungen in den Zuführweg hinein und für den Stift (126, 226) In die erste Verriegelungskerbe (112, 212) in dem gekerbten Ende des Schlitzes (120,220), hinein, wobei die erste Verriegelungskerbe (122,222) eine Bewegung der ersten länglichen Gegenstandsführung (108, 208) verhindert, wenn sie mit einem Gegenstand (102, 202) in Eingriff tritt, der entlang des Zuführweges transportiert wird, bis dieser Gegenstand auch mit der zweiten länglichen Gegenstandsführung (110, 210) in Eingriff tritt, um den Stift (126, 226) aus der ersten Verriegelungskerbe (122, 222) herauszubewegen und um eine Bewegung des Stiftes innerhalb des Schlitzes zu erlauben, wobei der erste Hebel (116, 216) bewegt wird, um den Stift (126, 226) aus der ersten Verriegelungskerbe (122, 222) In die zweite Verriegelungskerbe (124, 224) zu bewegen, falls ein Teil zuerst mit der zweiten länglichen Gegenstandsführung (110, 210) in Eingriff tritt, wobei jede weitere Bewegung der zweiten, länglichen Gegenstandsführung (110, 210) durch den Stift (126, 226) und die zweite Verriegelungskerbe (124, 224) verhindert wird, bis der Gegenstand auch mit der ersten, länglichen Gegenstandsführung (108, 208) in Eingriff tritt, um den Stift (126, 226) aus der Verriegelungskerbe (124, 224) zu entfernen, um eine Bewegung des Stiftes (126, 226) in dem Schlitz (120, 220) zuzulassen, wodurch die ersten und zweiten länglichen Gegenstandsführungen (108,110) sich schwenkend nach außen bewegen, um einen Gegenstand (102, 202) entlang der Transportrichtung nur beim Eingriff des Gegenstandes mit beiden Führungen zuzulassen, was dann auftritt, wenn der Gegenstand auf dem Zuführweg im wesentlichen in der Mitte angeordnet ist.
8. Positioniervorrichtung für Gegenstände an einer Maschine, nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die federnde Einrichtung erste und zweite Zugspannungsfedern aufweist, die sich zwischen den ersten und zweiten Hebeln der Maschine erstrecken.
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