DE3840013A1 - Ventil, insbesondere sicherheitsventil - Google Patents
Ventil, insbesondere sicherheitsventilInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil, vorzugsweise ein Sicherheitsventil,
mit einem Hauptventil und einem Pilotventil.
Aus dem Stand der Technik sind Sicherheits- oder Überdruckventile dieser
Art, wie in Fig. 8 gezeigt, bekannt, sie haben eine Hauptventileinheit 1
und eine Pilotventileinheit 2.
Die Hauptventileinheit 1 weist ein dockenähnliches Hauptventilteil 3
auf, das verschiebbar eingepaßt ist in eine Hauptventilkammer 1 a, sein
dockenähnlicher Dichtbereich 3 a ist gegen einen Dichtsitz 1 d gepreßt,
der zwischen einem Einlaß 1 b und einem Auslaß 1 c mittels einer Feder 4
angeordnet ist.
Die Pilotventileinheit 2 hat ein Sitzteil 5, das fest an einem Ende
innerhalb einer Pilotventilkammer 2 a angeordnet ist, das Sitzteil 5
umfaßt eine Kontrollkammer 5 b, die einen Ventilsitz 5 a hat, eine Drossel
5 c kommuniziert mit ihrem eine Ende mit der Kontroll- oder Steuerkammer
5 b und an ihrem anderen Ende mit einer Kammer 2 b geringen Volumens. Eine
Durchgangsbohrung 5 e verbindet die Kontrollkammer 5 b mit einem äußeren
peripheren Ringbereich 5 d.
Weiterhin ist in der Pilotventilkammer 2 a ein auf- und abgehendes Ventilteil
7 angeordnet, das mittels einer Feder 6 gegen den Ventilsitz 5 a
gepreßt wird, die Federkraft dieser Feder 6 wird durch eine Einstellschraube
8 einjustiert, um den Pilotdruck einzustellen.
Es ist weiterhin ein interner Pilotkanal 9 a vorgesehen, der den Einlaß
1 b der Hauptventileinheit 1 und die Kammer 2 b geringen Volumens der
Piloteinheit 2 miteinander verbindet und eine Drossel 9 d hat, die auf
der Seite des Einlasses 1 b angeordnet ist. Ein Kanal 9 b verbindet die
Hauptventilkammer 1 a der Hauptventileinheit 1 mit dem Ringkanal 5 d der
Pilotventileinheit 2. Ein Kanal 9 c verbindet den Auslaß 1 c der Hauptventileinheit
1 mit der Pilotventilkammer 2 a der Pilotventileinheit 2.
Ist der Druck des Mediums, insbesondere der Flüssigkeit, in der Kontrollkammer
5 b der Pilotventileinheit 2 kleiner als die Kraft der Feder
6, gleichen sich die Drucke des Mediums im Eingang 1 b, in der Kontrollkammer
5 b und in der Hauptventilkammer 1 a der Hauptventileinheit 1
aneinander an, so daß das Hauptventilteil 3 gegen den Ventilsitz 1 d
durch die Kraft der Feder 4 und den Fluiddruck gepreßt wird, der
aufgrund der Flächenunterschiede der druckbelasteten Flächen des Hauptventilteils
selbst auftritt, dadurch kann kein Medium bzw. Fluid zum
Auslaß 1 c fließen.
Steigt der Fluiddruck am Eingang 1 b an, wird das Ventilteil 7 in der
Figur nach rechts gegen die Kraft der Feder 6 verschoben und hebt vom
Ventilsitz 5 a ab, hierdurch wird ein Pilotfluß bewirkt, der vom Einlaß
1 b zum Auslaß 1 c durch den internen Pilotkanal 9 a, die Kammer 2 b geringen
Volumens, die Drossel 5 c, die Kontrollkammer 5 b, die Pilotventilkammer
5 a und den Kanal 9 c fließt.
Hierdurch wird eine Druckdifferenz über jeder der Drosseln 5 c und 9 d
erzeugt, so daß der Fluiddruck in der Kontrollkammer 5 b geringer wird
als der Fluiddruck am Einlaß 1 b und Fluiddruck in der Kontrollkammer 5 b
durch die Durchgangsbohrung 5 e, den Ringkanal 5 d und den Kanal 9 b in die
Hauptventilkammer 1 a des Hauptventils 1 gerichtet wird, hierdurch wird
eine Druckdifferenz zwischen den Fluiden in der Hauptventilkammer 1 a und
dem Einlaß 1 b bewirkt, was zu einem Separieren des Hauptventilteils 3
vom Ventilsitz 1 d gegen die Kraft der Feder 4 führt, hierdurch wird
Fluid vom Einlaß 1 b zum Auslaß 1 c geleitet.
Wenn dies auftritt, fällt der Fluiddruck am Einlaß 1 b ab, ebenso sinkt
der Fluiddruck in der Kontrollkammer 5 b. Dadurch ist das Ventilteil 7
ausgeglichen durch die Kraft der Feder 6 und das Hauptventilteil 3 hält
den Schließdruck bei einer gewissen Flußrate aufgrund des Ausgleichs
zwischen dem Fluiddruck am Einlaß 1 b, dem Fluiddruck in der Hauptventilkammer
1 a und der Kraft der Feder 4.
Bei einem Sicherheitsventil der oben genannten Art nach dem Stand der
Technik ist das Sitzteil 5, das mit dem Ventilsitz 5 a des Ventilteils 7
des Pilotventils 2 ausgebildet ist, ausgeführt mit der langen linearen
Drossen 5 c, die die Kontrollkammer 5 b mit der Kammer 2 b geringen Volumens
verbindet. Die Drossel 5 wiederum kommuniziert mit dem internen
Pilotkanal 9 a durch die Kammer 2 b geringen Volumens und mit dem Kanal 9 b
durch die Kontrollkammer 5 b, die Durchgangsbohrung 5 e und den Ringkanal
5 d.
Von diesen Elementen ist die Durchgangsbohrung 5 e so klein, daß die
Resonanzfrequenz der Druckschwingungen extrem hoch ist und dadurch jegliche
Resonanz unterdrückt wird, es wird also unnormales Geräusch hervorgerufen.
Wegen der Tatsache, daß der innere Pilotkanal 9 a extrem lang hinsichtlich
seiner Kanallänge ist und auch im Durchmesser so groß gewählt ist,
daß eine Verzögerung bei dem praktischen Betriebsablauf nicht auftritt,
und daß der Kanalquerschnitt für den Pilotfluß aufgrund der Drosselung
durch die Kammer 2 b geringen Volumens und die Drossel 5 c beträchtlich
variiert, tritt der Nachteil auf, daß ein abnormes Geräusch mit einer
Basisfrequenz von einigen 100 Hertz hervorgerufen wird, wenn der Flüssigkeitsdruck
größer wird als etwa 140 kgf/cm².
Ein weiterer Nachteil tritt dadurch auf, daß bei derartiger unnormaler
Geräuschentwicklung der Druck äußerst unstabil wird und die Eigenschaften
des Sicherheitsventils sich verschlechtern.
Um diese Nachteile auszuschalten ist es bereits aus der offengelegten
japanischen Patentanmeldung 61-62681 bei dem Sicherheitsventil der eingangs
genannten Art bekannt, eine Drossel am kontrollkammerseitigen Ende
des internen Pilotkanals vorzusehen, einen Kanal mit einer Verengung
bzw. Drosselstelle, der die Kontrollkammer und die Hauptventilkammer der
Hauptventileinheit verbindet, anzuordnen, einen externen Pilotkanal
vorzusehen, der mit der Hauptventilkammer der Hauptventileinheit verbunden
ist und eine Begrenzung auszubilden, die am federkammerseitigen
Endes des externen Pilotkanals vorgesehen ist.
Ein derartiges Sicherheitsventil ist jedoch insoweit nachteilig, als daß
die vier Kanäle benötigt werden, um die Hauptventileinheit und die
Pilotventileinheit miteinander zu verbinden, dies führt zu einer beträchtlichen
Erschwernis bei der Fertigung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sicherheitsventil anzugeben,
das die oben genannten Nachteile der Sicherheitsventile nach dem
Stand der Technik vermeidet und geeignet ist, das Entstehen von unnormaler
Geräuschentwicklung zu verhindern und eine Stabilisierung des
Druckes zu bewirken.
Diese Aufgabe wird in Übereinstimmung mit der Erfindung dadurch gelöst,
daß ein Sicherheitsventil des Typs mit einer Hauptventileinheit und
einer Pilotventileinheit vorgeschlagen wird, bei der ein Einlaß der
Hauptventileinheit mit einer Kontrollkammer der Pilotventileinheit durch
eine Drossel kommuniziert, die in einem Sitzteil der Pilotventileinheit
durch einen internen Pilotkanal ausgebildet ist, wobei ein ausgedehnter
Bereich vorgesehen ist, der ein abgeschlossenes Ende hat und Durchgangsbohrungen
ausgeführt sind, die den ausgedehnten Bereich mit dem inneren
Pilotkanal an der Seite des inneren Pilotkanals der Drossel im Sitzteil
verbinden.
Bei einer derartigen Ausbildung des Sicherheitsventils kommuniziert der
abgeschlossene, ausgedehnte Bereich, der an einem Ende der Drossel
ausgebildet ist, direkt mit dem internen Pilotkanal durch die Durchgangsbohrung.
Hierdurch wird erreicht, daß der Effekt des internen
Pilotkanals ausgeschlossen wird, der bislang dafür verantwortlich gemacht
wurde, einen sehr großen Einfluß auf die Erzeugung von ungewöhnlichen
Geräuschen in einem Sicherheitsventil der eingangs genannten Art zu
haben, wobei auch der Druck aufgrund der Vermeidung des Auftretens
ungewöhnlicher Geräusche stabilisiert wird.
Die Erfindung schlägt weiterhin die Anordnung eines zylindrischen Teiles
für die Anlage an und einen Betrieb im Zusammenhang mit dem Hauptventilteil
vor.
Anders ausgedrückt verbessert die vorliegende Erfindung einerseits das
Sicherheitsventil der eingangs genannten Art desjenigen Typs, bei dem,
obwohl die Konstruktion nur ein einziges Teil aufweist, der Fluiddruck
vom Einlaß zum Auslaß direkt durch den Ventilsitz 1 d und durch den Kanal
1 e entweicht und andererseits das Sicherheitsventil nach dem Stand der
Technik, das eine Vielzahl von Teilen aufweist und so ausgelegt ist, daß
Geräuschentwicklung durch die Vielzahl von Kanälen verringert wird.
Wie aus Fig. 5 oder 7 ersichtlich ist, ist ein zylindrisches Teil (10
oder 7) der Erfindung kompliziert in der Konstruktion der Fluidkanäle im
Vergleich mit dem konventionellen zylindrischen Teil, wie es in den
Fig. 8 und 1 gezeigt ist, so daß der Druckfluß durch diese Kanäle
strömt, während sich die Wirkungen von Aufprall und Drosselung wiederholen.
Es wird dadurch allmählich die Flußgeschwindigkeit reduziert und
hierdurch das Entstehen von Geräuschen verringert.
Andererseits wird für den Fall eines vorbekannten Ventils mit einer
Vielzahl von Kanälen erreicht, daß das Teil, das fest in die Ventilkammer
oder das Loch der Hauptventileinheit eingesetzt ist, um das Hauptventilteil
aufzunehmen, aus einer Vielzahl von Teilen, die das Sitzteil
und eine kraftschlüssig in dieses eingepaßte Hülse umfaßt, aufgebaut
ist. Hierdurch wird das Maß der Stabilisierung des Drucks stark abhängig
von der Genauigkeit der Konzentrizität dieser beiden Teile vor und nach
Zusammenbau.
Nimmt man einmal an, daß ein derartiges Sicherheitsventil beispielsweise
Abmessungen für eine Durchflußrate von 5 bis 200 l/min hat, so ist es
notwendig, daß das Ventil stabil über einen breiten Druckregelbereich
von 5 bis 250 kgf/cm² arbeitet. Wird daher der Druck von 250 kgf/cm²
gesteuert mit einer Druckflüssigkeit, die eine Flußrate von 50 l/min
hat, durch ein Sicherheitsventil mit auf- und abgehenden Ventilteil, das
beispielsweise einen Öffnungsdurchmesser seines Sitzes von 24 mm hat, so
beträgt die Öffnungsfläche zwischen der Sitzöffnung und dem Hauptventilteil
im wesentlichen 5 mm², so daß wiederum der Spalt zwischen der
Sitzöffnung und dem Hauptventilteil einige Hundertstel Millimeter ist,
wohingegen dieser Spalt einige Mikrometer wird für den Fall, daß die
Druckflüssigkeit einer Flußrate von 5 l/min hat.
Dies hat zur Folge, daß dann, wenn eine geringe Exzentrizität zwischen
dem Sitzteil und der Hülse vorliegt, der Spalt zwischen dem vorderseitigen
Endes des Hauptventilteils, das über die innere, periphäre Oberfläche
der Hülse gleitet, und der Sitzöffnung des Sitzteils ungleichmäßig wird,
so daß die Druckflüssigkeit, die auf der äußeren peripheren Oberfläche
des Hauptventilteils einwirkt, unausgeglichen ist und ein Teil der
äußeren peripheren Oberfläche des Hauptventilteils stark gegen ein Teil
der inneren periphären Oberfläche der Hülse gepreßt wird. Hierdurch wird
bewirkt, daß die Gleitbewegung des Hauptventilteils merklich unstabil
wird aufgrund der Reibungskräfte zwischen den beiden Teilen. Wenn das
Maß der Exzentrizität weiterhin ansteigt hat dies hinsichtlich der
Eigenschaften den Nachteil, daß der Druck nicht weiter ansteigt.
Um diese Nachteile zu umgehen, ist es notwendig, ein sehr hohes Maß an
Genauigkeit bei den jeweiligen Teilen zu erreichen, dies führt wiederum
zu dem Nachteil einer sehr starken Erhöhung der Herstellungskosten. Die
genannten Nachteile können dadurch umgangen werden, daß eine Vielzahl
von Kanälen vorgesehen wird und daß der Sitzbereich einstückig mit dem
Hülsenbereich ausgebildet wird, der die dem Hauptventilteil zugeordnete
Gleitfläche ausbildet.
Bei einer derartigen integralen Konstruktion kann sich der Fluiddruck,
der vom Einlaß durch den Spalt zwischen der Sitzöffnung und dem Hauptventilteil
ausgeht, zum Auslaß hin durch eine Vielzahl von Durchgangslöchern,
die auf der stromabwärtigen Seite des Sitzbereichs ausgebildet
sind, abbauen und können die Sitzöffnung und die Gleitfläche des Hauptventilteils
gemeinsam bearbeitet werden, mit dem Erfolg, daß relativ
einfach ein sehr hohes Maß an Konzentrizität erreicht wird, wodurch
wiederum der Spalt zwischen der Sitzöffnung und dem Hauptventilteil
gleichmäßig wird und vermieden wird, daß der Druck aufgrund irgendeiner
Exzentrizität unstabil wird. Die Produktionskosten werden dabei beträchtlich
verringert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der Zeichnung dargestellt
und im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. In dieser
zeigt
Fig. 1 ein Schnittbild entlang der Längsachse eines ersten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
Fig. 2 ein Längsschnittbild durch das Sitzteil der Pilotventileinheit
des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1,
Fig. 3 ein Diagramm, aus dem die Geräuschpegel in dB des Ausführungsbeispiels
gemäß Fig. 1 im Vergleich zu denjenigen eines konventionellen
Sicherheitsventils hervorgehen,
Fig. 4a) eine Seitenansicht und
Fig. 4b) einen Schnitt entlang X-X eines Zylinderteils nach einem
anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch ein Sicherheitsventil nach einem anderen
Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem lediglich das zylindrische
Teil dasselbe ist wie das zylindrische Teil gemäß Fig. 4,
Fig. 6 ein Diagramm entsprechend Fig. 3 für den Geräuschpegel des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 5 (ausgezogen) im Vergleich zu dem
Geräuschpegel eines Sicherheitsventils nach dem Stand der Technik
(gestrichelt),
Fig. 7 einen Längsschnitt eines anderen Ausführungsbeispiels der Erfindung
mit der Pilotventileinheit und dem zylindrischen Teil gemäß
der Erfindung und
Fig. 8 einen Längsschnitt durch ein Sicherheitsventil nach dem Stand der
Technik in Form eines Beispiels.
Im folgenden werden die Ausführungsbeispiele nach den Fig. 1 bis 7
beschrieben, die einzelne Teile in Fig. 8 haben dieselben Bezugsziffern,
eine Beschreibung dieser Teile wird daher unterlassen.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 der Erfindung ist im
zentralen Bereich eines Sitzteils 15, das einen Ventilsitz 15 a umfaßt,
in einer Pilotventileinheit 12 eine Drossel 15 c ausgebildet, die mit
einem Endbereich mit einer Kontrollkammer 15 b kommuniziert. Am anderen
Ende der Drossel 15 c ist ein ausgedehnter Bereich 15 f ausgeführt, dessen
eines Ende mit einer Stellschraube 20 verschlossen ist. Weiterhin sind
radiale Durchgangsbohrungen 15 g ausgebildet, die den ausgedehnten Bereich
15 f kreuzen und die Durchgangsbohrungen 15 g unmittelbar mit einem
inneren Pilotkanal 9 a verbinden.
Der übrige Teil dieser Konstruktion stimmt überein mit den entsprechenden
Teilen des Ventils gemäß Fig. 8.
Wird der Fluiddruck in der Kontrollkammer 15 b der Pilotventileinheit 12
kleiner als die Kraft der Feder 6, die das auf- und abgehende Ventil 7
gegen den Ventilsitz 15 drückt, findet kein Fluidfluß vom Einlaß 1 b der
Hauptventileinheit 1 zur Kontrollkammer 15 b statt und die Fluiddrucke am
Einlaß 1 b, in der Kontrollkammer 15 b und der Hauptventilkammer 1 a gleichen
sich einander an. Aufgrund der Kraft der Feder 4 und eines
Fluiddrucks, der durch den Unterschied der druckempfangenden Fläche des
Hauptventilteils selbst auftritt, wird das Ventilteil 3 a des Hauptventilteils
3 gegen den Ventilsitz 1 b gepreßt und es findet kein Fluß des
Fluids vom Einlaß 1 b zum Auslaß 1 c statt.
Steigt der Fluiddruck am Einlaß 1 b an, so daß der Fluiddruck in der
Kontrollkammer 5 b höher wird als die Kraft der Feder 6, wird das Ventilteil
7 nach rechts in Fig. 1 verschoben gegen die Kraft der Feder 6 und
hebt sich von seinem Ventilsitz 15 a ab.
Wenn dies auftritt, erzeugt das Fluid am Einlaß 1 b einen Pilotstrom, der
durch den internen Pilotkanal 9 a, die Durchgangsbohrung 15 g, die Drossel
15 c, die Kontrollkammer 15 b, die Pilotventilkammer 2 a und den Kanal 9 c
(in dieser Reihenfolge) zum Auslaß 1 c fließt.
Dieser Pilotfluß bewirkt eine Druckdifferenz über jeder der Drosseln 15 c
und 9 d, so daß der Fluiddruck in der Kontrollkammer 15 b geringer wird
als der Fluiddruck am Eingang 1 b. Der Fluiddruck in der Kontrollkammer
15 b wird durch das Loch 15 e, den Ringkanal 15 d und den Kanal 9 b in die
Hauptventilkammer 1 a eingeleitet.
Hierdurch wird eine Druckdifferenz zwischen der Hauptventilkammer 1 a und
dem Einlaß 1 b erzeugt. Wird diese Druckdifferenz größer als die Kraft
der Feder 4, so hebt das Hauptventilteil 3 vom Ventilsitz 1 d gegen die
Kraft der Feder 4 ab und Fluid vom Einlaß 1 b entweicht zu Auslaß 1 c.
Hierdurch wiederum wird der Fluiddruck am Einlaß 1 b abfallen, der
Fluiddruck in der Kontrollkammer 15 sinkt. Dadurch wird das Ventilteil 7
ausgeglichen mit der Kraft der Feder 6 und das Hauptventilteil 3 hält
einen Schließdruck mit einer gewissen Flußrate aufgrund des Ausgleichs
zwischen dem Fluiddruck am Einlaß 1 b, dem Fluiddruck in der Hauptventilkammer
1 a und der Kraft der Feder 4.
Dieser Stelldruck kann auf jeden beliebigen Wert eingestellt werden,
indem die Kraft der Feder 6 durch Einstellen der Schraube 8 der Pilotventileinheit
12 geändert wird.
In diesem Ausführungsbeispiel kommuniziert die Drossel 15 c im Sitzteil
15 der Pilotventileinheit 12 direkt mit dem internen Pilotkanal 9 a durch
den ausgedehnten Bereich 15 f und durch das Durchgangsloch 15 g, so daß
die Kanallänge und der Kanaldurchmesser ansteigen und der Kanalquerschnitt
beträchtlich geändert wird, wodurch praktisch vollständig der
von der Drossel 15 c eines konventionellen inneren Pilotkanals hervorgerufene
Effekt, also die Tendenz zur Erzeugung unnormalen Geräuschs durch
Resonanz, durch die die Ausbildung des ausgedehnten Teils 15 f unterdrückt
wird.
Andererseits ist, obwohl die Drossel 15 c den Auswirkungen der Teile, die
das Durchgangsloch 15 e, den Ringkanal 15 d und den Kanal 15 b umfassen,
unterworfen ist, das Volumen dieser Teile gering und ist die Frequenz
von Druckschwankungen relativ hoch, wodurch das Entstehen von Resonanzen
mit den anderen Systemen unterdrückt wird und erreicht wird, daß der
Druck stabil bleibt.
In Fig. 3 zeigt die durchgezogene Linie a den Geräuschpegel über die
angegebenen Frequenzen bei einem Druck von etwa 140 kgf/cm² im oben
angegebenen Ausführungsbeispiel. Man erkennt, daß der Geräuschpegel bei
diesem beträchtlich geringer ist im Bereich einiger hundert bis einigen
tausend Hertz, also in dem Bereich, in dem das menschliche Hörvermögen
besonders gut ist, im Vergleich zu einem konventionellen Sicherheitsventil
gemäß Fig. 8, dessen Geräuschverhalten durch die gestrichelte Linie
b dargestellt ist. Insbesondere ist das Entstehen von ungewöhnlichen
Geräuschen aufgrund von Resonanz, die bei etwa 4 KHz auftritt, praktisch
vollständig unterdrückt.
Fig. 5 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, das nur das
konventionelle Zylinderteil verbessert, Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei dem das Zylinderteil gegenüber dem
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 verbessert ist.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 hat eine Hauptventileinheit 21 ein
zylindrisches Teil 30, das fest in dichtem Zustand in ein Ventilloch 21 a
eingesetzt ist, dieses zylindrische Teil weist einen integralen Sitzbereich
31 auf, der einen Ventilsitz 31 a ausbildet, welcher mit einem
Ventilteil 23 a des Hauptventilteils 23 zusammenwirkt. Ein Hülsenbereich
32, der eine Gleitfläche 32 a ausbildet, ist dem Hauptventilteil 23
zugeordnet. Eine Vielzahl von länglichen Durchgangslöchern 33 sind in im
wesentlichen gleichmäßigen Intervallen in Umfangsrichtung angeordnet, um
am Ventilsitz 31 a auf der stromabwärtigen Seite hiervon anzugrenzen, so
daß die stromabwärtige innere Oberfläche jedes Durchgangslochs 33 eine
Anschlagoberfläche 33 a für das Fluid bildet, das vom Einlaß 1 b durch den
Sitzspalt hindurchströmt.
Stromabwärts dieser Anschlagoberflächen 33 a sind Durchgangslöcher 34 und
35 ausgebildet, die jeweils in gleicher Anzahl vorgesehen sind und in
zwei Reihen mit im wesentlichen gleichen Intervallen, jedoch in axialer
Richtung versetzt in Umfangsrichtung angeordnet sind.
Weiterhin ist ein Ringkanal A zwischen einer äußeren peripheren Oberfläche
des zylindrischen Teiles 30 und dem Ventilloch 21 a vorgesehen, um
die Durchgangslöcher 33 und 34 zu verbinden und ist ein Ringkanal B
zwischen der inneren peripheren Oberfläche des zylindrischen Teils 30
und der äußeren peripheren Oberfläche des Hauptventilteils 23 vorgesehen,
um die Durchgangslöcher 34 und 35 zu verbinden, der Kanal B kommuniziert
mit dem Auslaß 1 c durch die Durchgangslöcher 35.
Die übrige Konstruktion des Ventils ist dieselbe wie im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1.
In diesem Ausführungsbeispiel treffen die Fluidströme, die durch den
Einlaß 1 b kommen, gegen den Kopf des Hauptventilteils 23, so daß bei
einem Druckanstieg des Fluids das Hauptventilteil 23 zur stromabwärtigen
Seite gegen die Feder 4 und den Pilotdruck im zylindrischen Teil 30
gedrückt wird.
Wenn dies auftritt, treffen die Flüssigkeitsstrahlen, die durch den
Spalt zwischen dem Ventilsitz 31 a des Sitzbereichs 31 und dem Ventilteil
23 a des Hauptventilteils 23 hindurchgelangen, auf die Aufschlagoberflächen
33 a, wodurch ihre Flußgeschwindigkeit verringert wird. Der bei dem
Aufschlag zurückgeworfene Flüssigkeitsstrahl wird durch die Löcher 33 in
den Ringkanal A hineingeleitet, schlängelt sich, um in den Kanal B durch
die Durchgangslöcher 34 zu fließen, schlägt auf die Wandoberfläche des
Ventilloches 21 a auf, um weiterhin die Fließgeschwindigkeit herabzusetzen,
dann schlängelt er sich durch die Durchgangslöcher 35, um aus
dem Auslaß 1 c herauszufließen.
Hierbei wird, während im Fall des konventionellen Sicherheitsventils,
wie es Fig. 8 zeigt, der eingeleitete Fluiddruck durch den Ventilsitz 1 d
fließt und danach einfach durch den Kanal 1 e zum Auslaß 1 c hin gelangt,
erfindungsgemäß die Fließgeschwindigkeit des Fluids allmählich verringert
durch Auftreffen auf die Auftreffoberflächen 33 a und Auftreffen auf
die Wandfläche des Ventillochs 21 a und die Vielzahl von Einengungen, die
durch die Durchgangslöcher 33, die Passage A, die Durchgangslöcher 34,
die Passage B und die Durchgangslöcher 35 gebildet werden. Dadurch wird
das Entstehen von Geräuschen vermindert, wobei die Geräuschpegel bei den
entsprechenden Frequenzen um mehr als einige dB im Vergleich zum Ausführungsbeispiel
nach dem Stand der Technik verringert werden. Weiterhin
ist in Übereinstimmung mit der Erfindung das zylindrische Teil 30 ein
einziges Teil, so daß im Gegensatz zum konventionellen Teil, welches aus
einer Vielzahl von Einzelteilen zusammengesetzt ist, wodurch Probleme im
Sicherheitsventil bei irgendwelchen Sitzfehlern des Hauptventilteils 23
bewirkt durch das Problem der Genauigkeit der Konzentrizität auftreten,
eine präzise Bearbeitung mit höchster Genauigkeit des zylindrischen Teil
bezüglich des Hauptventilteils 23 einfach erreicht werden kann, so daß
die Erfindung nicht nur in Bezug auf die Herstellungskosten günstig ist,
sondern auch die Eigenschaften des Ventils beträchtlich stabilisiert
werden.
Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, das nur das
zylindrische Teil des konventionellen Ventils gemäß Fig. 8, wie zuvor
erwähnt, verbessert. In anderen Worten ist der Ventilkörper 1 mit dem
Ventilloch 1 a ausgebildet und kommunizieren der Einlaß 1 b und der Auslaß
1 c über dieses Ventilloch 1 a.
Ein zylindrisches Teil 10, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, ist fest und
eingedichtet in das Ventilloch 1 eingepaßt über eine Vielzahl von O-Ringen
16, 17 und 18. Das zylindrische Teil 10 ist einstückig ausgebildet
mit einem Sitzbereich 11, der eine Sitzöffnung 11 a hat, die für ein
Zusammenwirken mit dem Ventilteil 3 a des Hauptventilteils 3 und mit
einem Hülsenbereich 12 ausgebildet ist, der eine Gleitfläche 12 a aufweist,
welche mit dem Hauptventilteil 3 assoziiert ist. Eine Vielzahl
von länglichen Durchgangslöchern 13 sind in im wesentlichen gleichen
Intervallen mit einem geringen Abstand in umfangsmäßiger Richtung auf
der stromabwärtigen Seite der Sitzöffnung 11 a ausgebildet, wobei sie an
die Sitzöffnung 11 a dergestalt angrenzen, daß die stromabwärtige innere
Oberfläche jedes Durchgangslochs 13 eine Auftrefffläche 13 a für
Druckfluid bildet, das vom Einlaß 1 b durch den Sitzspalt hindurchströmt.
An der stromabwärtigen Seite der Auftreffflächen 13 a sind Durchgangslöcher
14 und 15 ausgebildet, die in jeweils gleicher Anzahl vorliegen und
in zwei Reihen mit im wesentlichen gleichen Intervallen, aber in Axialrichtung
versetzt auf der Umfangsrichtung angeordnet sind, wie aus Fig. 4
hervorgeht.
Weiterhin sind vorgesehen einerseits ein Ringkanal A zwischen der äußeren
peripheren Oberfläche des zylindrischen Teils 10 und dem Ventilloch
1 a, um die Durchgangslöcher 13 und 14 miteinander zu verbinden und
andererseits ein Ringkanal B zwischen der inneren peripheren Oberfläche
des zylindrischen Teils 10 und der äußeren peripheren Oberfläche des
Ventilteils 3, um die Durchgangslöcher 14 und 15 miteinander zu verbinden,
und sind die Durchgangslöcher 15 mit dem Auslaß 1 c verbunden.
Weiterhin ist das Ventilteil 3, das für eine Gleitbewegung über die
Gleitfläche 12 a, die am inneren, peripheren Bereich des Hülsenbereichs
12 des zylindrischen Teils 10 vorgesehen ist, ausgelegt ist, in Richtung
flußaufwärts durch eine Feder 4 vorgespannt, um sein vorderseitiges
Ventilteil 3 a gegen die Sitzöffnung 11 a zu pressen.
Das Pilotventil 2 hat einen Pilotsitz 20, ein Pilotventilteil 21, eine
dieses Ventilteil 21 gegen den Pilotsitz 20 pressende Feder 22 usw. Die
Kraft der Feder 22 ist durch eine Stellschraube 23 einstellbar,
hierdurch wird erreicht, daß der Druck in der Kontrollkammer 5 b oder im
Ringkanal 5 d (Fig. 8) auf dem eingestellten Druck bleibt.
Für ein Ventil der oben erläuterten Konstruktion wird nun der praktische
Betriebsablauf beschrieben:
Ein Strahl von Druckfluid, der aus dem Einlaß 1 b stammt, schlägt auf den
Kopf des Hauptventilteils 3, wodurch dieses stromabwärts gegen die Feder
und den Pilotdruck in seiner Pilotkammer gepreßt wird.
Wenn dies auftritt, tritt ein ringförmiger Spalt zwischen der Sitzöffnung
11 a des Sitzbereichs 11 und dem Ventilteil 3 des Hauptventilteils 3
auf, so daß der durch diesen Spalt hindurchgehende Flüssigkeitsstrahl
auf die Auftreffoberfläche 13 a auftrifft, wobei er seine Fließgeschwindigkeit
verringert. Der als Ergebnis dieses Auftreffens zurückreflektierte
Flüssigkeitsstrahl fließt in den Ringkanal A durch die Durchgangslöcher
13, fließt schlängelnd in den Ringkanal B durch die
Durchgangslöcher 14, schlägt gegen die Wandfläche des Ventillochs 1 a,
wodurch die Fließgeschwindigkeit weiter erniedrigt wird und windet sich
dann in einen Fluß in den Ausgang 1 c durch die Durchgangslöcher 15.
Hierbei wird aufgrund der beiden Auftreffen auf die Auftreffflächen 13 a
und die Wandoberfläche des Ventillochs 1 a und durch die Vielzahl von
Begrenzungen, die durch die Durchgangslöcher 13, den Kanal A, die
Durchgangslöcher 14, den Kanal B und die Durchgangslöcher 15 gebildet
werden, die Fließgeschwindigkeit des Druckfluids schrittweise herabgesetzt
und das Auftreten von Geräuschen erheblich vermindert.
Fig. 6 zeigt einen Vergleich der Geräuschpegel des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 5 (durchgezogene Linie) und des konventionellen Ventils, das
keine Maßnahmen zur Geräuschverminderung hat, letzteres in gestrichelter
Darstellung, unter den Bedingungen einer Flußrate von 50 l/min, eines
Drucks von 140 kgf/cm² und einer Öltemperatur von 50°C (ISO VG 32). Zu
erkennen ist eine zufriedenstellende Geräuschminderung in dem Bereich
von einigen hundert bis mehreren tausend Hertz, also in dem Teil des
Hörbereichs des Menschen (20 Hz bis 20 KHz), in dem das menschliche
Hörvermögen am besten ist.
Weiterhin wird durch Ausbilden der Sitzöffnung 11 a und der Gleitfläche
12 a, über die das Hauptventilteil 3 auf der inneren peripheren Oberfläche
dieses selben zylindrischen Teils 10 gleitet, der Spalt zwischen der
Sitzöffnung 11 a und dem Ventilteil 3 a über den gesamten Umfang gleich,
so daß der Strahl von Fluid, der durch den Spalt hindurchgelangt, eine
gleichmäßige Kraft über die gesamte Peripherie des Hauptventilteils 3
bewirkt und daher keine Gefahr besteht, daß ein Teil der äußeren peripheren
Oberfläche des Hauptventilteils 3 gegen die innere periphere
Oberfläche des zylindrischen Teils 10 gedrückt wird, wodurch eine nicht
gleichmäßige Reibungskraft auftritt.
Da das zylindrische Teil einstückig ausgebildet ist mit dem Sitzbereich,
der mit der Sitzöffnung ausgeführt ist, die für ein Zusammenwirken mit
dem Hauptventilteil ausgelegt ist und da der Hülsenbereich eine Gleitfläche
ausbildet, über die das Hauptventilteil gleitet, wird bei erfindungsgemäßen
Ventil erreicht, daß eine gemeinsame Bearbeitung möglich
ist, um jegliche Exzentrizität zwischen der Sitzöffnung und der Ventilteilfläche
zu vermeiden, um die Gleitbewegung des Hauptventilteils
gleichmäßiger und besser zu gestalten, mit dem Erfolg einer deutlichen
Verbesserung der Standzeit der Gleitfläche, und um eine Stabilisierung
des Drucks zu sichern.
Die oben beschriebenen Ausführungen beziehen sich auf Sicherheitsventile,
die hinsichtlich einer Geräuschminderung ausgelegt sind, die Erfindung
ist aber hierauf nicht beschränkt, sie kann ebenso Anwendung
finden auf andere hydraulische Steuerventile, wie beispielsweise Drosselventile.
Claims (6)
1. Ventil, vorzugsweise Sicherheitsventil, mit einer Hauptventileinheit
(1, 21), die ein Hauptventilteil (3) aufweist, das für ein Zusammenwirken
mit einem zylindrischen Teil (10, 30) ausgelegt ist und mit
einer Pilotventileinheit (2) für die Steuerung des Druckes eines
Fluids, insbesondere einer Flüssigkeit, wobei die Hauptventileinheit
(1, 21) einen Einlaß (1 b) hat, der über einen internen Pilotkanal
(9 a) mit einer Steuerkammer (5 b, 15 b) der Pilotventileinheit (2)
durch eine Drossel (5 c, 15 c) verbunden ist, die in einem Sitzteil (5,
15, 20) der Pilotventileinheit (2) ausgebildet ist und wobei dieses
Sitzteil (5, 15, 20) einen ausgedehnten Bereich (15 f), der ein abgeschlossenes
Ende hat, und eine Vielzahl von Durchgangslöchern (15 g)
aufweist, die den ausgedehnten Bereich (15 f) mit dem internen Pilotkanal
(9 a) an der Seite dieses internen Pilotkanals (9 a) der Drossel
(5 c, 15 c) verbinden.
2. Ventil, vorzugsweise Sicherheitsventil, mit einer Hauptventileinheit
(1, 21), die ein Hauptventilteil (3) aufweist, das für ein Zusammenwirken
mit einem zylindrischen Teil (10, 30) ausgelegt ist und mit
einer Pilotventileinheit (2) für die Steuerung des Druckes eines
Fluids, wobei das zylindrische Teil (10, 30) einstückig ausgebildet
ist mit einem Sitzbereich (11, 31), der mit einer Sitzöffnung (11 a)
geformt ist, die für ein Zusammenwirken mit dem Hauptventilteil (3)
ausgebildet ist und mit einem Hülsenbereich (12, 32) ausgeführt ist,
der eine dem Hauptventilteil (3) zugeordnete Gleitfläche aufweist und
wobei das zylindrische Teil (10, 30) weiterhin mit einer Vielzahl von
Durchgangslöchern (15 g) auf der stromabwärtigen Seite des Sitzbereichs
(11, 31) ausgebildet ist.
3. Ventil, vorzugsweise Sicherheitsventil, mit einer Hauptventileinheit
(1, 21), die ein Hauptventilteil (3) aufweist, das für ein Zusammenwirken
mit einem zylindrischen Teil (10, 30) ausgelegt ist und mit
einer Pilotventileinheit (2) für die Steuerung des Druckes eines
Fluids, insbesondere einer Flüssigkeit, wobei die Hauptventileinheit
(1, 21) einen Einlaß (1 b) hat, der über einen internen Pilotkanal
(9 a) mit einer Steuerkammer (5 b, 15 b) der Pilotventileinheit (2)
durch eine Drossel (5 c, 15 c) verbunden ist, die in einem Sitzteil (5,
15, 20) der Pilotventileinheit (2) ausgebildet ist und wobei dieses
Sitzteil (5, 15, 20) einen ausgedehnten Bereich (15 f), der ein abgeschlossenes
Ende hat, und eine Vielzahl von Durchgangslöchern (15 g)
aufweist, die den ausgedehnten Bereich (15 f) mit dem internen Pilotkanal
(9 a) an der Seite dieses internen Pilotkanals (9 a) der Drossel
(5 c, 15 c) verbinden und wobei das zylindrische Teil (10, 30) einstückig
ausgebildet ist mit einem Sitzbereich (11, 31), der mit einer
Sitzöffnung (11 a) geformt ist, die für ein Zusammenwirken mit dem
Hauptventilteil (3) ausgebildet ist und mit einem Hülsenbereich (12,
32) ausgeführt ist, der eine dem Hauptventilteil (3) zugeordnete
Gleitfläche und eine Vielzahl von Durchgangslöchern (15 g) auf der
stromabwärtigen Seite des Sitzbereichs (11, 31) aufweist.
4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der abgeschlossene, ausgedehnte Bereich (15 f) der Drossel (5 c, 15 c)
zumindest zwei Durchgangslöcher (15 g) aufweist, die im wesentlichen
rechtwinklig zur Drossel (5 c, 15 c) verlaufen.
5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kanäle und die Durchgangslöcher (15 g) des zylindrischen Teils
(10, 30), das mit dem Hauptventilteil (3) zusammenwirkt, dergestalt
angeordnet sind, daß durchströmendes Fluid, insbesondere durchfließende
Flüssigkeit alternativ entlang innerer und äußerer peripherer
Seiten dieses zylindrischen Teils (10, 30) strömt.
6. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das mit dem Hauptventilteil (3) zusammenwirkende zylindrische Teil
(10, 30) abgedichtet bezüglich des Hauptventilteils (3) gehalten ist
durch einen O-Ring an jeweils einem von zumindest zwei Orten, die
sich an den axialen Endbereichen dieses zylindrischen Teils (10, 30)
befinden.
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