DE3839986C2 - Verfahren zur Herstellung einer härtbaren Formmasse und Verwendung derselben - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer härtbaren Formmasse und Verwendung derselbenInfo
- Publication number
- DE3839986C2 DE3839986C2 DE19883839986 DE3839986A DE3839986C2 DE 3839986 C2 DE3839986 C2 DE 3839986C2 DE 19883839986 DE19883839986 DE 19883839986 DE 3839986 A DE3839986 A DE 3839986A DE 3839986 C2 DE3839986 C2 DE 3839986C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- binder
- molding compound
- filler
- filling material
- waste
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K3/00—Use of inorganic substances as compounding ingredients
- C08K3/18—Oxygen-containing compounds, e.g. metal carbonyls
- C08K3/20—Oxides; Hydroxides
- C08K3/22—Oxides; Hydroxides of metals
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G18/00—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates
- C08G18/06—Polymeric products of isocyanates or isothiocyanates with compounds having active hydrogen
- C08G18/08—Processes
- C08G18/088—Removal of water or carbon dioxide from the reaction mixture or reaction components
- C08G18/0885—Removal of water or carbon dioxide from the reaction mixture or reaction components using additives, e.g. absorbing agents
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K11/00—Use of ingredients of unknown constitution, e.g. undefined reaction products
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine härtbare Formmasse aus einem
Füllmaterial und einem Bindemittel, wahlweise
mit Füllstoffen. Ferner betrifft die Erfindung die Verwen
dung solcher härtbaren Formmassen und ein Verfahren zu ih
rer Herstellung.
Aus der DE-OS 24 47 511 ist ein Verbundstoff und ein Ver
fahren zu seiner Herstellung bekannt, der aus anorganischen
geschäumten Körnern und einer Thermoplastharz enthaltenden
zweiten Komponente besteht. Die Thermoplastharzkörner ent
halten eine große Menge an anorganischen Füllstoffen und um
fassen ein Thermoplastharz, wie Polyäthylen oder Polypropy
len. Die anorganischen geschäumten Körner werden über den
Schmelzpunkt des Thermoplastharzes erwärmt und dann mit den
nicht vorgewärmten Thermoplastharzkörnern vermengt. Dabei
wird der aus Thermoplastharz bestehende Teil der Oberfläche
der Thermoplastharzkörner durch Berührung mit den anorgani
schen geschäumten Körnern erweicht, wobei sich die Thermo
plastharzkörner in kleine klebende Körner verwandeln, die
zwischen den anorganischen geschäumten Körnern liegen. Da
durch entsteht eine feste Verbindung nach einem geeigneten
Formpreßvorgang. Als Nachteil wird bei diesem Verbundstoff
angesehen, daß das Bindemittel in Form von Körnern, welche
dem Füllmaterial beigemischt werden, relativ aufwendig ist.
Ferner müssen die anorganischen geschäumten Körner über den
Schmelzpunkt des Thermoplastharzes erwärmt werden, um bei
der Vermengung mit den nicht vorgewärmten Thermoplastharz
körnern an der Oberfläche zu erweichen und die Klebeschicht
freizugeben. Schließlich ist die Auswahl an Füllmaterial
und Füllstoffen begrenzt, um den gewünschten Verbundstoff
mit annehmbaren mechanischen Eigenschaften herzustellen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine härtbare Formmasse und
ein Verfahren zu ihrer Herstellung zu schaffen, welche aus
einer großen Auswahl von unterschiedlichen Füllmaterialien
besteht und bei nur geringen Temperaturen und niedrigen
Drücken herstellbar ist und dabei einstellbare mechanische
Eigenschaften aufweist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein
organisches und/oder anorganisches Füllmaterial mit einer
geringen Menge eines Zweikomponenten-Bindemittels intensiv
gemischt und bei Temperaturen von 25°C bis 250°C härtbar
ist, wobei das Bindemittel aus einem Reaktionsprodukt von
endständige OH-Gruppen aufweisendem Polyester und/oder Poly
äther mit einem mittleren Molekulargewicht von etwa 1000 bis
5000 sowie Diolen, Triolen und wahlweise Wasser und einem
Isocyanat, vorwiegend Diisocyanat, in einer Menge besteht,
die einer stöchiometrischen Reaktion von anwesenden Hydroxyl
gruppen entspricht, und daß das Reaktionsprodukt einen in
Harzbindemittel eingemischten Füllstoff enthält, der im we
sentlichen aus Calciumoxid und Hydroxid oder aus Magnesium
oxid oder Hydroxid mit Reaktionsbeschleunigern gebildet ist
und ein schrumpfungsminderndes Additiv und/oder Pigmente
aufweist, wobei das Bindemittel durch Mischen mit dem Füll
stoff des Zweikomponenten-Bindemittels in Kontakt steht und
mindestens 2 Gew.-% der Formmasse ausmacht.
Als Füllmaterial können anorganische Substanzen und/oder
organische Bestandteile und/oder pflanzliche Stoffe einge
setzt sein. Dieses können in Ausbildung der Erfindung sein:
Asche, Schlacke, Mineralien, Quarzsand, Stein, Salz, Metall,
Ruß, Holzspäne, Sägemehl, Rinden, Kohlenstaub, Graphitmehl,
Koksmehl, Lederabfälle, Textilienabfälle, Torf, Polystyrol,
Gummi, Polyurethan, PVC, Gras, Heu und Stroh. Alle Bestand
teile können jeweils als alleiniger Stoff oder wahlweise un
tereinander aus mindestens zwei Stoffen gemischt in gemahle
nem Zustand eingesetzt sein. Die Reaktionskomponenten Poly
ole und Isocyanate können dabei im etwa stöchiometrischen
Verhältnis vorliegen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die Formmasse
durch geeignete Füllstoffe laminiert sein. Ferner können dem
Füllmaterial wahlweise hydrophobierende, färbende, bakteri
zide oder fungizide Mittel beigegeben sein. Dazu ist es mög
lich, dem Füllmaterial als feuerhemmendes Mittel Ammonium
bromid beizugeben.
In Ausbildung der Erfindung beträgt die Bindemit
telzugabe mindestes 2% und nicht mehr als etwa 5% der Formmasse und das Füll
material besitzt eine maximale Feuchte von 10%. Das Füllma
terial kann bis zu 98% aus Recyclingstoffen bestehen, die
jeweils aufbereitet und wiederverwendbar sind. Das Raumge
wicht der Formmasse kann durch das jeweilige Herstellungsver
fahren beeinflußt werden.
Diese durch das neue Verfahren hergestellte Formmasse basiert auf der Bindung und dem Ver
pressen von Füllmaterialien verschiedener Art, die in vor
teilhafter Weise Recyclingmaterial, wie beispielsweise Gummi
rauhmehl als Abfall aus der Runderneuerung von Reifen, Le
derfrässtaub als Abfall aus der Schuhherstellung, Oberleder
abfall, Korkschrot, Holzmehl und Holzspäne, Kunststoffgranu
lat und viele andere sind. Dabei ist es von besonderem Vor
teil, daß diese neue Formmasse nur eine geringe Zugabe von
Bindemitteln erfordert und zu ihrer Herstellung nur niedrige
Temperaturen von 25°C bis 250°C, vorzugsweise 50°C bis
80°C, notwendig sind. Ein wichtiger Vorteil wird ferner da
rin gesehen, daß bei der Herstellung der neuen Formmasse
keine gesundheits- und umweltschädlichen Emissionen ent
stehen. Die Entformungszeit ist kurz.
Um die Festigkeitseigenschaften besonders bei elastischen
Formteilen zusätzlich zu erhöhen, sind den Füllmaterialien
laminierende Stoffe beigegeben. Durch das besondere Zweikom
ponenten-Bindemittel lassen sich organische und anorganische
Stoffe binden. Dieses besondere Bindemittel erlaubt es, daß
aus verschiedenen zerkleinerten Füllmaterialien, die größ
tenteils aus der Abfallwirtschaft gewonnen werden, eine wei
te Palette von nützlichen Produkten herstellbar ist. Die we
sentlichen Merkmale und Fähigkeiten des Zweikomponenten-Bin
demittels sind:
- - Verarbeitung von organischen und anorganischen Stoffen, diese auch untereinander gemischt
- - Verarbeitung im Temperaturbereich von 25°C bis 250°C
- - der Feuchtigkeitsgrad der zu bindenden Stoffe kann bis zu 10% betragen
- - die Abbindezeiten liegen zwischen wenigen Minuten und einer halben Stunde
- - die neugeschaffenen Produkte und der Zweikomponenten- Binder sind praktisch emissionsfrei
- - die härtbare Formmasse ist je nach Verwendung und Zweck einstellbar in den Eigenschaften hart, weich und biegsam
- - die neue Formmasse hält thermischen Belastungen stand, besitzt gute mechanische Festigkeiten und eine ausreichende chemische Beständigkeit.
Durch die besonderen Beigaben ist die Formmasse schwer ent
flammbar, wasserabweisend, wasserdicht, wahlweise auch porös,
elastisch, schlagfest und stoßfest. Auch kurz aufeinanderfol
gende wechselnde Temperaturen haben auf die eingegangene Ver
bindung des Füllmaterials mit dem Zweikomponenten-Bindemittel
keinen Einfluß. Durch die Einbringung von entsprechenden
Stoffen können antistatische Eigenschaften erreicht werden.
Die elektrische Leitfähigkeit bzw. die Verminderung des Wi
derstandes läßt sich auf die gleiche Weise einstellen.
Die neue Formmasse kann nach weiteren Merkmalen der Erfin
dung als Formteil, Platte, Bahn, Dämmplatte, Fußbodenbelag,
Einlegesohle und Absatzelement für Schuhe,Dichtungsmaterial,
Ziegel, Beschichtungsmaterial oder als Baustoff verwendet
werden.
Das Verfahren zur Herstellung der neuen Formmasse aus einem
Füllmaterial und einem Bindemittel mit Füllstoffen ist da
durch gekennzeichnet, daß ein dem Verwendungszweck der Form
masse und seinen mechanischen Eigenschaften entsprechendes
Füllmaterial gewählt wird, das bis auf eine maximale Feuchte
von 10% getrocknet, zerkleinert, insbesondere gemahlen, und
wahlweise mit Flammschutzmitteln, hydrophobierenden, färben
den, bakteriziden und fungiziden Mitteln dosiert gemischt
wird, daß die zwei Komponenten des Bindemittels entsprechend
den späteren Eigenschaften der fertigen Formmasse nach einer
Rezeptur getrennt hergestellt und erst dann zusammen dosiert
werden, und daß das Zweikomponenten-Bindemittel dem Füllma
terial dosiert zugegeben und mit dem Füllmaterial intensiv
gemischt wird und die fertige Mischung in eine Form einge
füllt und bei Temperaturen von 25°C bis 250°C, vorzugswei
se von 50°C bis 80°C, und Abbindezeiten bzw. Presszeiten
von 1 Minute bis 30 Minuten bei geringen Drücken aushärtbar
ist. Dabei kann die Zuführung des Bindemittels in zwei ge
trennten Komponenten erfolgen, die in einem Zwangsmischer evtl.
mit Druckluft eingeblasen werden, so daß eine Verwirbelung
der zwei Komponenten im Sprühnebel stattfindet und das Mi
schen mit dem Füllmaterial in einem getrennten Mischer er
folgt. Schließlich kann die Dosierung der Komponenten des
Bindemittels durch voreingestellte Dosierköpfe vorgenommen
werden, welche die Verhältnisse der ersten und zweiten Kom
ponente untereinander und die Mengenverhältnisse zum einge
brachten Füllmaterial regeln.
Weitere Einzelheiten und Vorteile sind in der nachfolgenden
Beschreibung der Formmasse anhand von Zeichnungen über die
Formmasse und über das Herstellungsverfahren der härtbaren
Formmasse geschildert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Formplatte aus einem Recyclingmaterial,
teilweise im Schnitt
Fig. 2 ein Fließschema über das Verfahren zur Her
stellung der härtbaren Formmasse
Fig. 3 die Herstellungstechnik der härtbaren Form
masse in grafischer Darstellung.
Aus der härtbaren Formmasse 1 sind beliebige Formkörper her
stellbar. So zeigt die Fig. 1 in einfacher Ausführung eine
Platte 2, die sowohl als Fußbodenbelag oder als Fassaden
platte Verwendung finden kann. Diese Platte 2 ist aus der
Formmasse 1 gebildet, welche aus einem Füllmaterial 3 mit
der Zugabe eines Zweikomponenten-Bindemittels 4 gebildet ist.
Um eine Platte für Fußbodenbeläge, Industriefußböden, Stall
matten oder Sportböden zu formen, ist eine elastische Bin
dungsart notwendig. Als Füllmaterial 3 dient in diesem Fall
ein feinzerspanter Altreifengummi mit einer Feuchte von na
hezu 0%. Die Bindemitteleingabe erfolgt zu etwa 5% der ge
samten Formmasse. Für die Herstellung einer solchen Platte
ist beispielsweise eine Verarbeitungstemperatur von 80°C
bei einem Preßdruck von etwa 100 bis 110 bar notwendig. Das
Zweikomponenten-Bindemittel 4 befindet sich in einer inten
siven Vermischung mit dem Füllmaterial 3 und besteht aus
einem Reaktionsprodukt von einem Polyol-Diol-Gemisch mit
Hydroxylgruppen und einem mittleren Molekulargewicht von
etwa 1000 bis 5000 und einem Isocyanat in einer Menge, die
einer etwa stöchiometrischen Reaktion mit den anwesenden
Hydroxylgruppen entspricht. Dieses Reaktionsprodukt enthält
einen in das Harzbindemittel eingemischten Füllstoff 5, der
im wesentlichen aus Calciumoxid und Hydroxid oder aus Magne
siumoxid oder Hydroxid mit Reaktionsbeschleunigern gebildet
ist. Dem Reaktionsprodukt ist ein schrumpfungsminderndes
Additiv und/oder Pigmente beigegeben, wobei das Bindemittel
durch Mischen mit dem Füllstoff des Zweikomponenten-Binde
mittels 4 in Kontakt steht und in dem Beispiel nach Fig. 1
etwa 4 bis 5-Gew. % der Formmasse ausmacht.
Das gesamte Verfahren zur Herstellung der härtbaren Formmas
se gemäß der Fig. 2 basiert auf der Bindung und dem ,Verpres
sen von Füllmaterialien verschiedener Art, die vorzugsweise
aus Recyclingmaterial bestehen. Hier werden beispielsweise
eingesetzt Gummirauhmehl als Abfall aus der Runderneuerung,
Lederfrässtaub als Abfall aus der Schuhherstellung, Oberle
derabfall, Korkschrot, Holzmehl und Holzspäne oder Kunst
stoffgranulate. Gemäß dem Fließschema in Fig. 2 wird das
Füllmaterial in einer ersten Station 6 zunächst sortiert und
anschließend in der Station 7 bis auf eine Restfeuchte von
etwa 8-12% getrocknet. Werden Füllmaterialien mit einem
hohen Feuchtigkeitsgehalt angeliefert, wie beispielsweise
Chromfalzspäne, so durchlaufen diese zunächst einen Trock
nungskanal, beispielsweise mit Mikrowellen-Heißluft. In der
Station 8 wird das Füllmaterial je nach Art einem Mahlgang
zugeführt, wo es zerrissen, vorgemahlen und gegebenenfalls
feingemahlen wird. Der Grad der Zerkleinerung des Füllmate
rials hängt von den gewünschten Endeigenschaften der aus der
Formmasse hergestellten Fertigprodukte ab.
Gleichzeitig können in dieser Station 8 dem Füllmaterial
spezielle Mittel zum Schutz beigegeben werden. Ein solcher
Schutz kann gegen Wasseraufnahme, Fäulnis- und Bakterien
bildung, also mit hydrophobierender, fungizider und bakte
rizider Ausstattung erfolgen. Diese Ausrüstungsmittel wer
den zum Beispiel im Sprühverfahren dem Füllmaterial beige
geben, so daß durch das intensive Mischen eine gleichmäßige
homogene Benetzung stattfindet. Anschließend wird das so
vorbehandelte Füllmaterial in der Station 9 gewogen und bei
10 in einen Mischer eingegeben. Gleichzeitig erfolgt hier
eine dosierte Eingabe des Zweikomponenten-Bindemittels 4
aus der Station 11. Dabei ist zu beachten, daß die zwei Kom
ponenten des Bindemittels 4 in Rezepturen getrennt formu
liert werden, was beispielsweise in Station 12 geschieht.
Die Zuführung des Bindemittels erfolgt zunächst in getrenn
ten Komponenten und wird in dem Mischer in Station 10 mit
Druckluft eingeblasen, so daß eine Verwirbelung der A- und
B-Komponente bereits im Sprühnebel erfolgt und die weitere
Mischung zusammen mit dem Füllmaterial stattfindet.
Die Dosierung der Komponenten läuft über voreinstellbare Do
sierköpfe ab, die die Verhältnisse A- und B-Komponente un
tereinander und das Mengenverhältnis zum eingebrachten Füll
material regeln. Aus der Station 10 wird die härtbare Form
masse 1 über einen Zwangsmischer 13 einer Preßform in Sta
tion 14 zugeführt. Der Preßvorgang muß aus Gründen der Wirt
schaftlichkeit und wegen der kurzen Topfzeiten verschiedener
Rezepturen des Bindemittels zügig erfolgen. Dies setzt vor
aus, daß ein Preßmechanismus eingesetzt ist, bei dem der
Formdeckel auf die Formmasse gelegt und so angepreßt wird,
bis die gewünschte Verdichtung erreicht ist. Dabei ver
schließt und arretiert sich das Oberteil des Formdeckels
derart, daß die vorgepreßte Tiefe eingehalten wird. In der
Regel liegen die Abbindezeiten bzw. die Preßzeiten bei vier
bis 14 Minuten.
So ist in Station 15 der Preßvorgang und das Verschließen
der Form angezeigt. In den weiteren Stationen 16, 17, 18
und 19 sind Entformungsstationen dargestellt, in denen ein
Entformen beispielsweise mit einem hydraulischen Auswerfer
möglich ist. In der Station 20 wird die Form gereinigt und
bei 21 wieder auf die notwendige Temperatur gebracht. Die
Formen werden sodann wieder in der Station 14 für den näch
sten Füllvorgang zur Verfügung gestellt. Bei 22 ist die
Kontrolle der Formteile 2 vorgesehen, nachdem diese in der
Station 23 aus den Formen entnommen worden sind. Ausschuß
teile können wieder der Zerkleinerung zugeführt und in den
Misch- und Preßvorgang eingebracht werden. Das heißt, daß
eventuelle Ausschußteile oder auch anfallender Formgrad wie
der in den Kreislauf eingeschleust werden. Nach der Entfor
mung wird die Form jeweils für den nächsten Preßvorgang vor
bereitet, d. h. der Forminnenraum wird gereinigt, mit Trenn
mitteln eingesprüht, gegebenenfalls mit Beschichtungsfolien
ausgelegt, bzw. mit einem sogenannten "In mold coating-
System" (IMC) beschichtet. Der Temperaturverlust, der wäh
rend dieser Manipulationen eingetreten ist, wird im unteren
Formteil ersetzt durch eine Überfahrt über eine Nachheiz
platte in Station 21, so daß die Verarbeitungstemperatur
wieder erreicht wird.
Anstelle der Pressen kann insbesondere für die Herstellung
von Formteilen - beispielsweise Korksohlen - ein Formenka
russel eingesetzt werden.
In Fig. 3 ist das Fließschema von Fig. 2 in eine grafische
Darstellung umgesetzt worden. So wird das Füllmaterial zu
nächst in eine Vorzerkleinerungseinrichtung 24 eingegeben
und von dort über eine Fördereinrichtung 25 einem Feinmahl
werk 26 zugeführt. Aus diesem Feinmahlwerk wird das Füllma
terial 3 in einen Zwangsmischer 27 eingegeben. Gleichzeitig
erfolgt in getrennten Zuläufen 28 und 29 die Zugabe der Kom
ponenten 30 und 31 des Zweikomponenten-Bindemittels 4. Nach
dem Durchlaufen durch den Zwangsmischer 27 gelangt die Form
masse 1 entweder zu einer Presse 32 oder zu einem Extruder
33 oder einer Walzeneinrichtung 34. In diesen Endstufen wer
den die Formteile 2 durch mechanische Bearbeitungsvorgänge
in die gewünschte Form gebracht.
Der Abbindevorgang erfolgt in kaltem oder warmem Zustand un
ter Anwendung von relativ geringem Druck. Der Abbindevorgang
ist dabei je nach dem eingebrachten Füllmaterial zwischen
Minuten und maximal einer Stunde einstellbar. Je nach der
Anwendung von Grundrezeptur und Verfahrensbedingungen lassen
sich folgende Materialeigenschaften herstellen:
porös - wasserdicht - locker - hart - leicht -
elastisch - biegsam - schlagfest - stoßfest -
saugfähig - wasserabweisend - schwerentflammbar.
Die erzielten Bindungen weisen bei Durchführung der beschrie
benen Verfahren eine hohe Temperaturbeständigkeit auf. Auch
wechselnde Temperaturen haben auf die Bindung des Füllmate
rials keinen Einfluß. Durch Einbringung entsprechender zu
sätzlicher Materialien können antistatische Eigenschaften
erreicht werden, wobei auch die elektrische Leitfähigkeit
bzw. die Verminderung des elektrischen Widerstandes sich auf
diese gleiche Art erzielen läßt.
Bei der Verarbeitung gemäß den beschriebenen Herstellungsver
fahren und unter Verwendung des erfindungsgemäß eingesetzten Zweikomponen
ten-Bindemittels 4 wird nur ein geringer Teil der bisher er
forderlichen Energie benötigt. Entstandene Produkte, die bei
der Herstellung anfallenden Ausschußteile sowie andere Ab
fälle können wieder zerkleinert und einem nochmaligen Recyc
ling unterzogen werden. Das Bindemittel verhält sich in aus
gehärtetem Zustand völlig neutral. Durch den geringen Anteil
des Bindemittels 4 ab ca. 2% und den niedrigen Energieauf
wand ist die Herstellung außerordentlich kostengünstig.
Aus den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Füllmaterialien
und dem Zweikomponenten-Bindemittel 4 wird in nachfolgender
Tabelle eine kleine Auswahl vorgestellt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung dienen nachfolgende
Beispiele, die auf der Basis von durchgeführten Versuchen
wiedergegeben werden.
Versuch Nr. 1
Füllmaterial: Alu-Gries
Bindemitteleingabe: 2%
Preßdruck: 60 kg/cm²
Preßzeit: 5 min
Verarbeitungstemperatur: 50°C
spezifisches Raumgewicht: 1,5
Füllmaterial: Alu-Gries
Bindemitteleingabe: 2%
Preßdruck: 60 kg/cm²
Preßzeit: 5 min
Verarbeitungstemperatur: 50°C
spezifisches Raumgewicht: 1,5
Versuch Nr. 2
Füllmaterial: Novodur-Kunststoff
Bindemitteleingabe: 5%
Preßdruck: ab 140 kg/cm²
Preßzeit: 6-10 min
Verarbeitungstemperatur: 60°C
spezifisches Raumgewicht: 0,9
Füllmaterial: Novodur-Kunststoff
Bindemitteleingabe: 5%
Preßdruck: ab 140 kg/cm²
Preßzeit: 6-10 min
Verarbeitungstemperatur: 60°C
spezifisches Raumgewicht: 0,9
Versuch Nr. 3
Füllmaterial: Sägespänen und Hobelspäne
Bindemitteleingabe: 5%
Preßdruck: ab 50 kg/cm²
Preßzeit: 5 min
Verarbeitungstemperatur: 50°C
spezifisches Raumgewicht: 0,9
Füllmaterial: Sägespänen und Hobelspäne
Bindemitteleingabe: 5%
Preßdruck: ab 50 kg/cm²
Preßzeit: 5 min
Verarbeitungstemperatur: 50°C
spezifisches Raumgewicht: 0,9
Versuch Nr. 4
Füllmaterial: Holzspäne
Bindemitteleingabe: 10,7 Gew.%
Preßdruck: ab 10 kg/cm²
Preßzeit: ab 10 min
Verarbeitungstemperatur: ohne
spezifisches Raumgewicht: 0,45
Versuch Nr. 5
Füllmaterial: Gummirauhmehl und Oberleder
Bindemitteleingabe: 3 Gew.%
Preßdruck: ab 60 kg/cm²
Preßzeit: 5 min
Verarbeitungstemperatur: 50-60°C
spezifisches Raumgewicht: 0,11
Füllmaterial: Holzspäne
Bindemitteleingabe: 10,7 Gew.%
Preßdruck: ab 10 kg/cm²
Preßzeit: ab 10 min
Verarbeitungstemperatur: ohne
spezifisches Raumgewicht: 0,45
Versuch Nr. 5
Füllmaterial: Gummirauhmehl und Oberleder
Bindemitteleingabe: 3 Gew.%
Preßdruck: ab 60 kg/cm²
Preßzeit: 5 min
Verarbeitungstemperatur: 50-60°C
spezifisches Raumgewicht: 0,11
Versuch Nr. 6
Füllmaterial: Gummi-Rauhmehl
Bindemitteleingabe: 3 Gew.%
Preßdruck: ab 60 kg/cm²
Preßzeit: 5 min
Verarbeitungstemperatur: 50-60°C
spezifisches Raumgewicht: 0,11
Füllmaterial: Gummi-Rauhmehl
Bindemitteleingabe: 3 Gew.%
Preßdruck: ab 60 kg/cm²
Preßzeit: 5 min
Verarbeitungstemperatur: 50-60°C
spezifisches Raumgewicht: 0,11
Versuch Nr. 7
Füllmaterial: Oberleder-Abfall
Bindemitteleingabe: 3,2 Gew.%
Preßdruck: ab 100 kg/cm²
Preßzeit: 5 min
Verarbeitungstemperatur: 50°C
spezifisches Raumgewicht: 0,1.
Füllmaterial: Oberleder-Abfall
Bindemitteleingabe: 3,2 Gew.%
Preßdruck: ab 100 kg/cm²
Preßzeit: 5 min
Verarbeitungstemperatur: 50°C
spezifisches Raumgewicht: 0,1.
Aus diesen Beispielen ist ersichtlich, daß die unterschied
lichsten Füllmaterialien eingesetzt werden können und je
weils nur eine äußerst geringe Bindemittelzugabe notwendig
ist. Ferner ist zu erkennen, daß die Verarbeitungstempera
tur, der Preßdruck und die Preßzeiten jeweils relativ ge
ring sind. Dadurch wird Energie eingespart.
Durch diese Erfindung lassen sich große Mengen an Hausmüll,
Sperrmüll und Industrieabfällen kostengünstig und einfach
zu neuen Produkten verarbeiten. Beispielsweise lassen sich
aus Gummirauhmehl, wie es bei der Runderneuerung von Auto
reifen anfällt, bei geringen Temperaturen und unter relativ
geringem Druck Platten, Matten oder Gummiblöcke herstellen.
Diese Produkte finden in der Landwirtschaft, in der Indu
strie, in der Bauwirtschaft und auf dem privaten Sektor
ihre Anwendung. Von besonderer Bedeutung ist es ferner, daß
fein zerkleinerte Formmassen durch einen speziell einge
stellten Zweikomponenten-Binder auch verspritzt werden kön
nen, wodurch hochfeste Beschichtungen erzielt werden, die
sowohl für Fahrzeugbeschichtungen als auch im Baugewerbe
für Abdichtungen oder zum Korrosionsschutz beste Anwendung
finden. Die jeweils erreichbare mechanische Festigkeit und
die Beständigkeit gegen aggressive Medien sowie die Haft
fähigkeit und die homogene Dichte eröffnen vorteilhafter
weise weitere Anwendungsmöglichkeiten.
Die aus der härtbaren Formmasse hergestellten Produkte las
sen sich bohren und fräsen. Ferner sind hochfeste Gewinde
ohne Zusatzbuchsen einschneidbar.
Wie im chemischen Laboratorium ermittelt wurde, ergaben die
Versuche für verschiedene Füllmaterialien gute Ergebnisse,
d. h. eine gute Einbindung von Quarzsand/Graphitstaub, Kunst
stoffgranulat und ähnlichem, so daß die eluierbaren Bestand
teile nach der Klärschlammverordnung ohne Schwierigkeiten
auf Deponien abgelagert werden können.
In einer Untersuchung von drei mit Hilfe des erfindungsge
mäß verwendeten Zweikomponenten-Bindemittels verfestigten Abfallproben
(Füllmaterial) auf Eluierbarkeit wurden folgende Ergebnisse
erzielt:
Ergebnisse des ersten Eluates
Eluierung, 1 : 10 Gew.-%
Probe 1 = Kunststoffgranulat, Quarzsand fein, Bindergabe 4,14 Gew.-%
Probe 2 = Plastikabfälle aller Art, Bindergabe 9,89 Gew.-%
Probe 3 = Graphitstaub, Bindergabe 14,9 Gew.-%.
Eluierung, 1 : 10 Gew.-%
Probe 1 = Kunststoffgranulat, Quarzsand fein, Bindergabe 4,14 Gew.-%
Probe 2 = Plastikabfälle aller Art, Bindergabe 9,89 Gew.-%
Probe 3 = Graphitstaub, Bindergabe 14,9 Gew.-%.
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung einer härtbaren Formmasse aus einem Füllmaterial und einem Bin
demittel mit Füllstoffen,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein organisches und/oder anorganisches und/oder pflanzliches Füllmaterial
(3) mit einer maximalen Feuchte von 10% mit einer geringen Menge eines Zweikomponenten-Binde
mittels intensiv gemischt und bei Temperaturen von 25°C
bis 250°C härtbar ist, wobei das Bindemittel (4) aus ei
nem Reaktionsprodukt von endständige OH-Gruppen aufwei
sendem Polyester und/oder Polyäther mit einem mittleren
Molekulargewicht von etwa 1000 bis 5000 sowie Diolen,
Triolen und wahlweise Wasser und einem Isocyanat, vorwie
gend Diisocyanat, in einer Menge besteht, die einer etwa
stöchiometrischen Reaktion anwesender Hydroxylgruppen
entspricht, und daß das Reaktionsprodukt einen in Harz
bindemittel eingemischten Füllstoff (5) enthält, der im
wesentlichen aus Calciumoxid und Hydroxid oder aus Magne
siumoxid oder Hydroxid mit Reaktionsbeschleunigern gebil
det ist und ein schrumpfungsminderndes Additiv und/oder
Pigmente aufweist, wobei das Bindemittel durch Mischen
mit dem Füllstoff (5) des Zweikomponenten-Bindemittels
(4) in Kontakt steht und mindestens 2 Gew.-%, jedoch nicht mehr als etwa 5%, der Formmasse
(1) ausmacht.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Füllmaterial (3) Asche, Koksmehl, Schlacke, Mine
ralien, Quarzsand, Stein, Salz, Metall, Ruß, Holzspäne,
Sägemehl, Rinden, Kohlenstaub, Graphit, Lederabfälle,
Textilienabfälle, Polystyrol, Gummi, Polyurethan, PVC,
Torf, Gras, Stroh und Heu jeweils als alleiniger Stoff
oder wahlweise untereinander aus mindestens zwei Stoffen
gemischt in gemahlenem Zustand eingesetzt werden.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Füllmaterial wahlweise hydrophobierende, färben
de, bakterizide und fungizide Mittel beigegeben werden.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Füllmaterial (3) ein Flammschutzmittel beigegeben
wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Füllmaterial (3) bis zu 98% aus Recyclingstoffen
besteht, die jeweils aufbereitet und wiederverwendbar
sind.
6. Verwendung der nach einem oder mehreren der
vorgenannten Ansprüche hergestellten Formmasse als Formteil, Platte, Bahn, Dämm
platte, Fußbodenbelag, Einlegesohlen und Absatzelemente
für Schuhe, Rohling für die Schuhleistenherstellung,
Dichtungsmaterial, Ziegel, Beschichtungsmaterial oder
Baustoff.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19883839986 DE3839986C2 (de) | 1988-11-26 | 1988-11-26 | Verfahren zur Herstellung einer härtbaren Formmasse und Verwendung derselben |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19883839986 DE3839986C2 (de) | 1988-11-26 | 1988-11-26 | Verfahren zur Herstellung einer härtbaren Formmasse und Verwendung derselben |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3839986A1 DE3839986A1 (de) | 1990-05-31 |
DE3839986C2 true DE3839986C2 (de) | 1996-04-04 |
Family
ID=6367967
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19883839986 Expired - Fee Related DE3839986C2 (de) | 1988-11-26 | 1988-11-26 | Verfahren zur Herstellung einer härtbaren Formmasse und Verwendung derselben |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3839986C2 (de) |
Cited By (9)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19614296A1 (de) * | 1995-04-27 | 1996-10-31 | Sulzer Hans Dietrich | Poröse Beschichtungsmasse und damit hergestellter Wandaufbau |
DE29705321U1 (de) * | 1997-03-25 | 1997-05-22 | Frottier, Jean-Pierre, 65203 Wiesbaden | Schienengleis mit Schallschluckmaßnahmen |
DE19612548A1 (de) * | 1996-03-29 | 1997-10-02 | Lausitzer Wollwerke Francke & | Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Elementen |
DE19633874A1 (de) * | 1996-08-13 | 1998-02-19 | Joerg Kschiwan | Mit Wasserzusatz aushärtbare dämmende Baustoffmasse |
DE19715310A1 (de) * | 1997-04-02 | 1998-10-08 | Kschiwan Marlis | Dämmende Baustoffmasse |
DE19737309A1 (de) * | 1997-08-27 | 1999-03-04 | Alsthom Cge Alcatel | Halogenfreie flammwidrige Polymermischung |
DE19833819A1 (de) * | 1998-07-28 | 2000-02-03 | Conica Technik Ag Schaffhausen | Verwendung von wäßrigen Polyurethan-Dispersionen in Formulierungen für Sportbodenbeläge |
US8846776B2 (en) | 2009-08-14 | 2014-09-30 | Boral Ip Holdings Llc | Filled polyurethane composites and methods of making same |
US9481759B2 (en) | 2009-08-14 | 2016-11-01 | Boral Ip Holdings Llc | Polyurethanes derived from highly reactive reactants and coal ash |
Families Citing this family (19)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4018718A1 (de) * | 1990-06-12 | 1991-12-19 | Spuehl Ag | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von formkoerpern |
DE9100668U1 (de) * | 1991-01-21 | 1992-02-27 | Fehr, Werner, 8908 Krumbach | Pritchenbelag für Ladeflächen von Transportfahrzeugen |
DE4109126A1 (de) * | 1991-03-20 | 1992-09-24 | Aquamot Ag | Verfahren zur aufbereitung von verbrennungs- und/oder rauchgasreinigungs-rueckstaenden |
DE4121081A1 (de) * | 1991-06-26 | 1993-01-14 | Obersteiner Baustoff Gmbh | Bautenschutzelemente aus recyclingmaterial |
DE4127158C2 (de) * | 1991-08-16 | 1995-01-05 | Walter Voest | Verfahren zum Herstellen von Formteilen aus Abfallstoffen |
DE4142999A1 (de) * | 1991-12-24 | 1993-07-01 | Oesterreich Franz | Verfahren zur verfestigung von lockeren metallhaltigen substanzen, verfestigungsvorrichtung sowie verfestigungsprodukt |
DE4242175A1 (de) * | 1992-12-15 | 1994-06-16 | Dusan Kopriva | Gebrauchsgegenstand |
DE4301565A1 (de) * | 1993-01-21 | 1994-07-28 | Bernd Baar | Bauwerk-Leichtbauelement |
DE4323360A1 (de) * | 1993-07-13 | 1995-01-19 | Franz Kitzinger | Verfahren zum Auffüllen von Wand-, Decken- oder Bodenhohlräumen in Gebäuden mit Füllmaterial |
FR2710672B1 (fr) * | 1993-09-28 | 1995-11-24 | Cph | Procédé de fabrication d'éléments de revêtement de surface et éléments de revêtement ainsi obtenus. |
DE4413964C2 (de) * | 1994-04-13 | 1996-03-14 | Heinz B Mader | Ziegel aus Reststoffen der Holzverarbeitung und Verfahren zur Herstellung desselben |
DE4434433C1 (de) | 1994-09-27 | 1995-12-21 | Werner Ratjen | Verfahren zur Verarbeitung von Abfall zu Festkörpern |
DE4436981A1 (de) * | 1994-10-06 | 1996-04-11 | Hartmut Faerber | Leichtbaukörper geringer Wärmeleitfähigkeit |
DE10361070A1 (de) * | 2003-12-23 | 2005-07-28 | Nadine Wenzler | Verfahren zur Herstellung eines Polyurethanschaumes |
EP2045063A1 (de) * | 2007-10-02 | 2009-04-08 | Casei Eco System S.R.L. | Verfahren zur Herstellung eines aus Gummigranulat hergestellten Artikels mit erhöhtem Gewicht |
US10227470B2 (en) | 2010-03-15 | 2019-03-12 | Washington State University | Recycled composite materials and related methods |
DE102010049277A1 (de) * | 2010-10-22 | 2012-04-26 | Han-Ching Wu | Schuhsohlenmaterial aus ganzen wiederverwerteten Schuhen |
US10138341B2 (en) | 2014-07-28 | 2018-11-27 | Boral Ip Holdings (Australia) Pty Limited | Use of evaporative coolants to manufacture filled polyurethane composites |
EP3526000A4 (de) * | 2016-10-17 | 2020-08-26 | Washington State University | Wiederaufbereitete verbundmaterialien und zugehörige verfahren |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2842582A1 (de) * | 1978-09-29 | 1980-08-21 | Bischofsheim Chemie Anlagen | Verfahren zur herstellung von geschaeumten oder nicht geschaeumten massen |
-
1988
- 1988-11-26 DE DE19883839986 patent/DE3839986C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (12)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19614296A1 (de) * | 1995-04-27 | 1996-10-31 | Sulzer Hans Dietrich | Poröse Beschichtungsmasse und damit hergestellter Wandaufbau |
DE19614296C2 (de) * | 1995-04-27 | 2000-08-24 | Sulzer Hans Dietrich | Beschichtungsmasse und Verwendung einer entsprechenden Beschichtungsmasse bei einem Wandaufbau |
DE19612548A1 (de) * | 1996-03-29 | 1997-10-02 | Lausitzer Wollwerke Francke & | Verfahren zur Herstellung von plattenförmigen Elementen |
DE19633874A1 (de) * | 1996-08-13 | 1998-02-19 | Joerg Kschiwan | Mit Wasserzusatz aushärtbare dämmende Baustoffmasse |
DE29705321U1 (de) * | 1997-03-25 | 1997-05-22 | Frottier, Jean-Pierre, 65203 Wiesbaden | Schienengleis mit Schallschluckmaßnahmen |
DE19715310A1 (de) * | 1997-04-02 | 1998-10-08 | Kschiwan Marlis | Dämmende Baustoffmasse |
DE19737309A1 (de) * | 1997-08-27 | 1999-03-04 | Alsthom Cge Alcatel | Halogenfreie flammwidrige Polymermischung |
DE19833819A1 (de) * | 1998-07-28 | 2000-02-03 | Conica Technik Ag Schaffhausen | Verwendung von wäßrigen Polyurethan-Dispersionen in Formulierungen für Sportbodenbeläge |
US7255897B2 (en) | 1998-07-28 | 2007-08-14 | Construction Research & Technology Gmbh | Use of aqueous polyurethane dispersions is formulations for sports floor coverings |
DE19833819B4 (de) * | 1998-07-28 | 2008-04-10 | Conica Technik Ag | Verwendung von wäßrigen Polyurethan-Dispersionen in Formulierungen für Sportbodenbeläge |
US8846776B2 (en) | 2009-08-14 | 2014-09-30 | Boral Ip Holdings Llc | Filled polyurethane composites and methods of making same |
US9481759B2 (en) | 2009-08-14 | 2016-11-01 | Boral Ip Holdings Llc | Polyurethanes derived from highly reactive reactants and coal ash |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3839986A1 (de) | 1990-05-31 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE3839986C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer härtbaren Formmasse und Verwendung derselben | |
DE69122132T2 (de) | Holzmehlmischung | |
CH633819A5 (de) | Konstruktionsmaterial und verfahren zur herstellung desselben. | |
EP0446693B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Gipsfaserplatten, insbesondere von Fussbodenplatten | |
DE60108885T2 (de) | Verdichtetes material enthaltend ein polyurethan und gummi, methode zur erlangung des materials und dessen anwendungen | |
DE4236909A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Dämmplatte und nach diesem Verfahren hergestellte Dämmplatte | |
DE4401983C2 (de) | Dämmstoffmaterial aus Stroh, dessen Herstellung und Verwendung | |
DE69709948T2 (de) | Verfahren zur wiederverwertung von vulkanisiertem kautschuk sowie die hierbei erhaltenen produkte | |
DE3533625A1 (de) | Leichtwerkstoff und verfahren zu dessen herstellung | |
DE102009037792A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Lederpellets | |
CH618204A5 (de) | ||
EP0172207B1 (de) | Verfahren zur herstellung zementgebundener holzfaser-formkörper | |
DE2113044B2 (de) | Verwendung von Zementmassen zur Herstellung von dekorativen Fußbodenbelägen | |
WO1996033057A1 (de) | Verfahren zur herstellung von formkörpern | |
DE69119606T2 (de) | Leichte Zuschlastoffe | |
DE3145290C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von elastischen Formkörpern, insbesondere von Fußbettsohlen, aus weichgemachten Kautschukmischungen | |
DE19528938C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Formmasse | |
EP0911453A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von druckfesten und atmungsaktiven Leichtbaustoffen | |
DE102007040614A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Gummiplatten, Gummimatten oder dergleichen Gummiprodukten aus Gummigranulat | |
DE921051C (de) | Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern aus zerkleinertem Holz | |
EP0625486B1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Dämmplatte | |
DE2927053A1 (de) | Zusammengesetzte materialzusammensetzungen unter verwendung von altpapier und verfahren zu deren herstellung | |
DE19646175A1 (de) | Vernetztes Polyurethanharzpulver und Verfahren zu dessen Herstellung | |
CH686352A5 (de) | Recyclingverfahren fuer nicht faserverstaerkte duroplastische Kunststoffe. | |
DD204062A1 (de) | Verfahren zur herstellung von formartikeln aus sekundaermaterialien |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FRANKONIA HANDELS- UND VERTRIEBSGESELLSCHAFT FUER |
|
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |