DE3832257A1 - Katalysator-festbettreaktor - Google Patents
Katalysator-festbettreaktorInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Reaktor zur Durchfüh
rung einer exothermen Reaktion eines Speisegases in einem
Katalysatorfestbett.
Der Katalysator-Festbettreaktor nach der Erfindung wird bei
spielsweise als Reaktor für die Synthese von Methanol aus
einem Speisegas, das Wasserstoff, Kohlenmonoxid und/oder
Kohlensäuregas enthält, oder als Reaktor für die Synthese
von Ammoniak aus einem Speisegas, das Wasserstoff und Stick
stoff enthält, verwendet.
Bei Katalysator-Festbettreaktoren bzw. Festbettreaktoren
für die Gaskatalyse werden allgemein strömende Gase kaum
miteinander in axialer Richtung vermischt und bilden beinahe
einen Austritts- bzw. Abstrom. Infolgedessen können hohe
Reaktionsausbeuten erzielt werden. Weiterhin können die Fest
bettreaktoren für sehr viele Reaktionen eingesetzt werden
im Bereich von hoher Reakionsgeschwindigkeit bis zu gerin
ger Reaktionsgeschwindigkeit, weil die Berührungszeit zwi
schen dem strömenden Reaktionsgas und dem Katalysator in
einem weiten Bereich variiert werden kann.
Wenn nicht viel Reaktionswärme entsteht oder wenn das Spei
segas, das in den Reaktor eingeführt wird, eine große Menge
Inertgas enthält, wird allgemein ein adiabatisch arbeiten
der Festbettreaktor verwendet. Bei Reaktionen, bei denen
verhältnismäßig viel Reaktionswärme entsteht, wird die
Katalysatorschicht in mehrere Betten aus Katalysatorschichten
aufgeteilt und ein Speisegas mit niedriger Temperatur
zwischen eine Schicht bzw. ein Bett und die/das nächste
eingeführt. Oder es wird ein Mehrschichten-adiabatischer
Reaktor mit Wärmeaustauscher(n) zwischen einer Schicht bzw.
einem Bett und der/dem nächsten verwendet, um die Temperatur
der Einspeisung für die Reaktion beim Eintritt in jede
Schicht bzw. jedes Bett einzustellen bzw. anzupassen.
In einem Reaktor für Hochdruckgas wird der Wärmeübergangs
koeffizient aufgrund des hohen Druckes groß. Infolgedessen
wird dort ein Reaktor vom Selbst-Wärmeaustausch-Typ verwen
det, bei dem ein Speisegas in ein Vorwärmerohr innerhalb
eines Katalysatorbettes eingespeist wird, um das Speisegas
durch die Reaktionswärme vorzuerwärmen und gleichzeitig die
Temperatur im Katalysatorbett zu regeln.
In den Fällen, in denen die Reaktionswärme verhältnismäßig
groß ist (Reaktionen mit großer Wärmetönung), wird allgemein
auch ein Rohrreaktor oder Rohrbündelreaktor verwendet, in
dem zahlreichen Reaktionsrohre mit kleinem Rohrdurchmesser
vorgesehen sind, die Katalysatoren in die Rohre aufgegeben
werden und ein Kühlmedium außerhalb der Rohre umläuft, um
die Reaktionswärme abzuführen.
Allgemein können Katalysatoraktivität, Konzentration der
Reaktionspartner, Reaktionstemperatur, Reaktionsdruck usw.
als die Faktoren genannt werden, die das Fortschreiten
einer exothermen Reaktion beeinflussen. Hinsichtlich des
Reaktionsdruckes unter den obigen Faktoren besteht die Nei
gung, einen niederen Arbeitsdruck zu wählen, um die Energie
einheit für das Produkt zu verringern oder zu vermindern;
und natürlich führt eine solche Verringerung des Druckes
zu einer Abnahme der Reaktionsgeschwindigkeit. Hinsichtlich
der anderen Faktoren werden die Arbeitsbedingungen dafür
so ausgewählt, daß die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht wird,
um den Prozeß effektiv und hoch effizient zu gestalten.
Unter Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte werden die
oben beschriebenen Katalysator-Festbettreaktoren wie folgt
bewertet.
In dem Mehrschicht- bzw. Mehrbett-Reaktor mit adiabatischer
Reaktionsführung wird ein Speisegas mit niederer Tempera
tur eingeführt oder ein Wärmeaustauscher installiert, um
die durch die exotherme Reaktion verursachte Temperaturzu
nahme zu kompensieren; infolgedessen wird für die Herstel
lung einer gleichmäßigeren Temperaturverteilung in dem Bett
bzw. den Betten eine Zunahme in der Anzahl der Katalysator
betten oder der Umlauf einer großen Mengen Reaktionsgas be
nötigt, um den durch die Reaktion verursachten Temperatur
anstieg zu verringern.
Im Reaktor vom Selbst-Wärmeaustausch-Typ (d. h. bei der Tem
peraturlenkung durch Speisegas selbst) werden, wenn aus
den obigen Gründen ein niederer Druck gewählt wird, zahl
reiche Wärmeübergangsrohre benötigt, weil der Wärmeübergangs
koeffizient zwischen Speisegas und umgesetztem Gas bzw.
Reaktionsgas klein ist. Infolgedessen ist dieser Reaktor
kompliziert, und seine Herstellungskosten nehmen zu.
Weiterhin ist beim adiabatisch arbeitenden Mehrbett-Reaktor
und beim Reaktor vom Selbst-Wärmeaustausch-Typ Wärmeaustausch
zwischen dem Gas (bzw. den Gasen) beim Austritt aus dem
Reaktor erforderlich, und es wird ein Medium benötigt, das
erhitzt wird, um die Energie der Reaktionswärme aus erzeug
tem Dampf usw. auszunutzen. Aus diesem Grunde ist es schwie
rig, in hohem Maße Wärme bzw. Wärmeenergie zurückzugewinnen.
Der Rohrreaktor oder Rohrbündelreaktor ermöglicht wirksam
die Zurückgewinnung der im Reaktor erzeugten Reaktionswärme.
Nachteilig an ihm ist, daß eine Reaktion im Reaktions
rohr nur schwierig partiell geregelt oder gesteuert werden
kann, weil ein Kühlmedium mit konstanter Temperatur außer
halb des Reaktionsrohres umläuft.
Um den Nachteil des Rohrreaktors zu beheben, wird in der
GB-PS 21 69 218 ein exotherm arbeitender Reaktor vom Doppel
rohr-Typ beschrieben, bei dem das Reaktionsrohr als Doppel
rohr - Außenrohr und Innenrohr - ausgebildet ist, der Kata
lysator in den Ringraum zwischen Außenrohr und Innenrohr
aufgegeben wird und das Speisegas im Innenrohr im Gegenstrom
zu einem im Katalysatorbett strömenden Reaktionsgas geführt
wird. Da bei diesem Doppelrohrreaktor mit exothermem Reak
tionsverlauf der Wärmeaustausch zwischen umgesetztem Gas
bzw. Reaktionsgas und Speisegas von niederer Temperatur an
der Austrittsseite im Katalysatorbett erfolgt, nimmt die
Temperatur an der Austrittsseite bzw. Auslaßseite im Kata
lysatorbett ab, und es ist daher möglich, die Abnahme der
Reaktionsgeschwindigkeit zu verhindern, die durch zunehmen
de Konzentration eines Reaktionsproduktes verursacht wird.
In dieser Hinsicht ist der exotherm arbeitende Doppelrohr
reaktor wünschenswert bzw. vorteilhaft. Da jedoch auf der
Eintrittsseite in das Katalysatorbett der Wärmeaustausch
zwischen dem durch das Katalysatorbett strömenden Reaktions
gas mit Speisegas von hoher Temperatur erfolgt, kann das
Reaktionsgas an der Eintrittsseite in das Katalysatorbett
leicht eine Temperaturspitze erreichen, wenn die Reaktion
zu stark exotherm verläuft, und diese Temperaturspitze
kann sich ungünstig auf den Katalysator auswirken, der bei
hoher Temperatur schwach ist.
Es ist notwendig, die bei exothermer Reaktion erzeugte
Wärme so weit wie möglich zurückzugewinnen und die zurück
gewonnene Wärme wirksam ausnutzen, um die Produktions
kosten zu senken. Aus diesem Grunde wurde der obige exotherm
arbeitende Doppelrohrreaktor entwickelt, um den Nachteil
der gebräuchlichen Doppelrohrreaktoren zu überwinden. Wenn
jedoch die Bedingungen so gewählt werden, daß die Reaktions
geschwindigkeit zunimmt, um eine hohe Effizienz des Reaktors
zu erreichen, tritt in diesem Reaktor eine Temperaturspitze
(Temperaturpeak) im Eingangsbereich des Katalysatorbettes
auf, da eine plötzliche und scharfe Reaktion dort stattfin
det. Wenn die Temperaturspitze bzw. Temperaturzunahme dort
extrem wird, nimmt die Bildung von Nebenprodukten zu, der
Katalysator wird durch die Wärme beeinträchtigt, und die
Temperaturregelung bzw. Temperaturführung wird letztendlich
schwierig. Weiterhin besteht die Gefahr, daß die Reaktion
durchgeht. Aus diesem Grunde werden bei Auswahl der Bedin
gungen für hohe Reaktionsgeschwindigkeit die Umlaufge
schwindigkeit des Gases erhöht, der Durchmesser der Reak
tionsrohre verringert und die Zahl der Reaktionsrohre er
höht, so daß die Wärmeübergangsbereiche vermehrt werden.
Jedoch führen diese Maßnahmen zu einer Zunahme der Gas-Um
lauf-Triebkraft und zu erhöhten Herstellungskosten für den
Reaktor.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Katalysator-
Festbettreaktor zur Verfügung zu stellen, der eine erhöhte
Reaktionsgeschwindigkeit und hohe Betriebseffizienz ermög
licht, mit dessen Hilfe es möglich ist, das Entstehen einer
Temperaturspitze im Eingangsbereich des Katalysatorbettes
zu verhindern, die thermische Beeinträchtigung des Kataly
sators zu verhindern und damit die Bildung von Reaktions
nebenprodukten zu verringern. Weiterhin wird angestrebt,
die Durchmesser der Reaktionsrohre zu vergrößern und die
Anzahl der Reaktionsrohre zu verringern und schließlich
eine Verringerung in der Gas-Umlauf-Triebkraft und eine Ver
ringerung der Herstellungskosten des Reaktors zu erreichen.
Die Aufgabe wird mit Hilfe des erfindungsgemäßen Katalysa
tor-Festbettreaktors für exotherme Reaktionen gelöst. Der
Festbettreaktor umfaßt mehrere innerhalb eines Reaktorman
tels angeordnete Reaktionsrohre, ein Innenrohr im Mittel
bereich jedes Reaktionsrohres, Katalysatorbetten, gebildet
von dem in den Ringraum zwischen Reaktionsrohre und Innen
rohre eingefüllten Katalysator, sowie ein Kühlmedium zwi
schen jedem Reaktionsrohr und dem Reaktormantel; in diesem
Festbettreaktor wird ein Speisegas in jedem der Innenrohre
im Gleichstrom geführt zu Speisegas, das im Katalysatorfest
bett strömt.
In der beigefügten Zeichnung Fig. 1, wird ein Querschnitt
des Reaktors nach der Erfindung gezeigt.
Ein Speisegas aus dem Innenrohr bzw. den Innenrohren wird
in einem oder in mehreren Gassammelrohren gesammelt und zu
dem Eintrittsbereich der Katalysatorbetten geführt. Ein Teil
des Speisegases kann den Gassammelrohren oder dem U-Raum auf
der Gaseintrittsseite des/der Katalysatorbetten zugeführt werden,
ohne es durch das/die Innenrohr(e) zu führen, um die Tem
peratur beim Eintritt in das Katalysatorbett zu regeln.
Der Innendurchmesser eines Reaktionsrohres, das für den
Festbettkatalysator nach der Erfindung geeignet ist, beträgt
50 bis 150 mm, und der Außendurchmesser des Innenrohres be
trägt ¹/₅ bis ½ des Innendurchmessers des Reaktionsrohres.
Wenn der Innendurchmesser des Reaktionsrohres weniger als
50 mm beträgt, wird der Abstand bzw. Raum zwischen Reak
tionsrohr und Innenrohr eng, und die Teilchengröße des Kata
lysators muß (entsprechend) verringert werden. Infolgedessen
nimmt der Druckunterschied beim Strömen des Gases zu. Wenn
der genannte Innendurchmesser 150 mm übersteigt, so reicht
der Oberflächenbereich für den Wärmeübergang im Vergleich
mit den Inhalten nicht mehr aus. Es wird dann schwierig,
die Temperatur im Katalysatorbett zu regeln. Wenn der Innen
durchmesser des Reaktionsrohres in dem oben spezifizierten
Bereich liegt, wird, wenn der Außendurchmesser des Innen
rohres weniger als ¹/₅ des Innendurchmessers des Reaktions
rohres ausmacht, das Innenrohr zu klein bzw. zu eng im Ver
gleich mit dem Innendurchmesser des Reaktionsrohres, und
infolgedessen wird der Effekt, der durch das Führen des
Speisegases im Gleichstrom zu dem durch das Katalysatorbett
strömenden Reaktionsgas erzielt werden soll, klein bzw.
gering. Daher wird die Temperaturspitze im Eintrittsbereich
des Katalysatorbettes nicht verbessert. Macht andererseits
der Außendurchmesser des Innenrohres mehr als ½ des
Innendurchmessers des Reaktionsrohres aus, so ist die in
den Ringraum zwischen Reaktionsrohr und Innenrohr aufgege
bene Menge Katalysator klein, und infolgedessen muß die An
zahl der notwendigen Reaktionsrohre erhöht werden. Weiter
hin muß, da der Raum zwischen Innenwand des Reaktionsrohres
und Außenwand des Innenrohres klein wird, der Durch
messer des Katalysators bzw. der Katalysatorteilchen ver
ringert werden, um den Katalysator in geeigneter Weise auf
geben zu können; dies hat den unerwünschten Einfluß bzw.
Effekt, daß der Druckabfall im Katalysatorbett zunimmt.
Im Falle der Synthese von Methanol aus Speisegas unter Ver
wendung des Festbettreaktors nach der Erfindung wird all
gemein dafür ein Katalysator auf Kupferbasis eingesetzt,
der Reaktionsdruck bei 40 bis 200 kg/cm²G und die Reaktions
temperatur bei 200 bis 300°C gehalten.
Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beigefüg
te Zeichnung näher erläutert. In Fig. 1 ist ein Ausfüh
rungsform des erfindungsgemäßen Festbettreaktors gezeigt.
Als Kühlmedium in dem Festbettreaktor nach der Erfindung
kann nicht nur gesättigtes Druckwasser, sondern es können
auch Öle, Salzschmelzen usw. eingesetzt werden. Die folgen
de Erläuterung beruht auf dem Arbeiten mit gesättigtem
Druckwasser, das meistens als Kühlmedium verwendet wird.
Ein Speisegas wird durch das Eintrittsrohr 1 für Speisegas
eingebracht und über einen Gasverteiler 2 in ein oberes
Nebenrohr 3 geführt. Dann wird das Gas in ein Innenrohr 4
geführt, um ein Katalysatorbett 5 zu kühlen, das in dem
Ringraum zwischen Reaktionsrohr 6 und der Außenseite des
Innenrohres 4 angeordnet ist. Der Katalysator bzw. das Kata
lysatorbett liegt auf einem Stützgefäß 9 auf, das am unteren
Ende des Reaktionsrohres 6 angeordnet ist. Das Reak
tionsrohr 6 wird durch obere und untere Rohrbleche oder
-platten 7 und 8 festgehalten, und die Rohrplatten 7 und
8 sind mit dem Reaktormantel 10 und mit dem oberen und un
teren U-Hauben 11 und 12 fest verbunden. Das durch das
Innenrohr 4 strömende Gas wird über die Rohrwand erwärmt
und weist am Austritt des Innenrohres fast die gleiche Tem
peratur wie das Kühlmedium auf.
Das Gas aus dem Innenrohr 4 wird über ein unteres Nebenrohr
13 in einen Gasfänger oder -sammler 14 geführt und dann zu
einem Gassammelrohr 15. Das Gassammelrohr 15 kann außerhalb
des Reaktors angeordnet sein. Das aus dem Gassammelrohr 15
austretende Gas wird umgelenkt, gleichmäßig auf mehrere
Reaktionsrohre 6 verteilt und in das Katalysatorbett 5 ein
geführt, um die Reaktion durchzuführen.
Das durch den Katalysator strömende Gas wird durch das im
Innenrohr 4 im Gleichstrom dazu strömende Speisegas und
durch das außerhalb des Reaktionsrohres 6 vorhandene Kühl
medium gekühlt, im unteren U-Raum 17 gesammelt und über das
Austrittsrohr 18 abgegeben.
Das Kühlmedium (gesättigtes drückendes- bzw. Druckwasser)
wird über ein Zuleitungsrohr 19 in den Reaktormantel 10 ein
geführt. Das gesättigte Druckwasser absorbiert die Reaktions
wärme, und ein Teil davon wird verdampft und über die Lei
tung 20 in den Gas-Flüssigabscheider 21 geführt. Der er
zeugte Dampf wird über die Leitung 22 abgezogen. Ein Teil
des gesättigten Druckwassers wird über die Leitung 23 abge
zogen, um eine Konzentration von Verunreinigungen zu ver
hindern. Der Hauptteil des gesättigten Druckwassers jedoch
wird über das Zuleitungsrohr 19 in Umlauf gehalten. Ge
sättigtes Druckwasser wird auch über eine Leitung 24 auf
gefüllt bzw. frisch zugeführt.
Ein Teil des Speisegases kann über eine Leitung 25 in das
Gassammelrohr 15 geführt werden, um die Temperatur beim
Eintritt in die Katalysatorschicht einzustellen oder anzu
passen und es so möglich zu machen, die Reaktionsgeschwin
digkeit zu regeln.
Verschiedene Reaktoren mit unterschiedlichen Abmessungen
der Reaktionsrohre und der Innenrohre wurden verwendet, um
die Leistungsfähigkeit des Festbettreaktors nach der Erfin
dung bei der Synthese von Methanol festzustellen bzw. zu
bewerten. Weiterhin wurden Reaktionen unter den gleichen
Bedingungen in gebräuchlichen Rohrreaktoren mit anderen
Durchmessern der Reaktionsrohre zum Vergleich durchgeführt.
Die Reaktion für die Synthese von Methanol wurde ausgeführt
unter Verwendung eines kupferartigen Katalysators und unter
einem Druck von 70 kg/cm²G bei einer Raumgeschwindigkeit
von 8000 l/h. Das Speisegas hatte folgende Zusammensetzung:
CO₂ | |
= 5,3 Vol-% | |
CH₂ | = 9,1 Vol-% |
CO | = 10,9 Vol-% |
N₂ | = 0,4 Vol-% |
H₂ | = 74,0 Vol-% |
CH₃OH | = 0,3 Vol-% |
Der verwendete Reaktor wies die in Fig. 1 gezeigte Bauart
auf, und die Temperatur des Katalysatorbettes wurde durch Ein
führen eines Teiles des Speisegases in das Gassammelrohr
geregelt. Die Länge der Reaktionsrohre betrug 15 m, und
als Kühlmedium wurde gesättigtes Druckwasser verwendet. Die
Temperatur des Kühlmediums wurde durch Regelung bzw. Steue
rung des Druckes des erzeugten Dampfes geregelt bzw. ge
steuert.
In der Tabelle I sind die Ergebnisse aus den Beispielen,
in denen die Festbettreaktoren verwendet wurden, sowie die
Ergebnisse von Vergleichsbeispielen, in denen Rohrreaktoren
verwendet wurden, zusammengestellt. In Tabelle 1 bedeutet
die Gastemperatur beim Eintritt in das Katalysatorbett
die Temperatur des Gases, das dabei ist, in das Kataly
satorbett einzutreten, und die Gastemperatur beim Austritt
aus dem Katalysatorbett steht für die Temperatur des Gases,
das gerade das Katalysatorbett durchströmt hat.
Die Ergebnisse zeigen, daß beim Festbettreaktor nach der
Erfindung die Temperatur im Katalysatorbet gleichmäßig ver
teilt wird im Vergleich mit dem gebräuchlichen Rohrreaktor.
Beim Vergleich der Reaktoren dieser beiden Bauarten stellt
man beispielsweise fest: Wenn der Innendurchmesser der
Reaktionsrohre 75 mm beträgt, macht der Unterschied zwi
schen der maximalen Temperatur und der mittleren Temperatur
im Katalysatorbett 8 bis 13°C aus in den Beispielen 1 bis
3 nach der Erfindung, hingegen 35°C im Vergleichsbeispiel
3 mit Rohrreaktor. Das heißt, daß die Temperaturunterschiede
in den Reaktoren nach der Erfindung etwa ¼ bis ¹/₃ des
Temperaturunterschiedes im gebräuchlichen Rohrreaktor be
tragen.
Ein Vergleich von Beispiel 1 mit Vergleichsbeispiel 3 mit
einer Temperatur des Kühlmediums von 230°C zeigt, daß das
Temperaturmaximum im Katalysatorbett im Beispiel 1 um 30°C
niedriger liegt (=284-254) als im Vergleichsbeispiel 3.
Die Reaktoren nach der Erfindung sind somit vorteilhaft hin
sichtlich einer Beeinträchtigung des Katalysators und der
Verhinderung der Bildung von Nebenprodukten.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Reaktors ist es weiterhin
möglich, die Temperatur des gesättigten Druckwassers zu er
höhen, ohne die Temperatur des Katalysatorbettes in gleichem
Ausmaße zu erhöhen. Beispielsweise zeigt der Vergleich der
Beispiele 1 bis 3 untereinander für Reaktoren mit Reaktions
rohren mit Innendurchmesser 75 mm, bei denen die Temperatur
des Kühlmediums verändert wurde, daß es möglich war, die
Temperatur des gesättigten Druckwassers (Kühlmedium) um
10°C von 230 auf 240°C zu erhöhen durch Abnahme der Tem
peratur des Speisegases, das in das Innenrohr bzw. die In
nenrohre geführt wurde, und auf diese Weise den Druck des
erzeugten Dampfes von 28,5 atm auf 34,1 atm zu erhöhen.
Weiterhin ermöglicht die Erfindung, wenn ein Reaktor mit
einem richtigen Verhältnis von Innendurchmesser des Reakt
ionsrohres zu Außendurchmesser des Innenrohres verwendet
und die Temperatur des zugeführten Speisegases gesenkt
wird, daß die Anzahl der Reaktionsrohre deutlich verringert
werden kann, da die Abmessungen der Reaktionsrohre groß
gehalten werden können. Beispielsweise war es im Beispiel
7, bei dem der Innendurchmesser des Reaktionsrohres 150 mm,
das Verhältnis von Innendurchmesser des Reaktionsrohres zu
Außendurchmesser des Innenrohres 1 : 0,5 und die Temperatur
des Speisegases in den Reaktor 50°C betrug, möglich, im
Katalysatorbett eine gleiche Gastemperatur zu erzielen wie
im Beispiel 1. Im Gegensatz dazu zeigen die Ergebnisse der
Vergleichsbeispiele 1 bis 3, daß es hier notwendig war, die
Innendurchmesser der Reaktionsrohre auf 40 mm zu verringern,
um in der Katalysatorschicht eine gleiche Gastemperatur
zu erreichen wie in den Beispielen 1 und 7.
Um die Anzahl der Reaktionsrohre auf der Basis der Quer
schnittsfläche des Katalysatorbettes zu vergleichen: Das
Verhältnis von Anzahl der Reaktionsrohre mit einem Innen
durchmesser von 75 mm im Beispiel 1 zur Anzahl Reaktionsroh
re mit Innendurchmesser 40 mm im gebräuchlichen Rohrreaktor
beträgt 1 : 3,3, und das Verhältnis von Anzahl Reaktions
rohre mit Innendurchmesser 150 mm in Beispiel 7 zur Anzahl
der obengenannten beträgt 1 : 10,5. Dies zeigt, daß es mit
Hilfe des Reaktors nach der Erfindung möglich ist, die An
zahl der Reaktionsrohre auf weniger als etwa ¹/₃ derjenigen
zu verringern, die in dem gebräuchlichen Rohrreaktor
verwendet bzw. vorgesehen werden müssen.
Beim Festbettreaktor nach der Erfindung wird Wärme konti
nuierlich vom Eintrittsbereich in das Katalysatorbett, wo
die Reaktion mit schnellen Geschwindigkeiten abläuft, ab
geführt, indem ein Innenrohr im Mittelbereich eines Kataly
sator-Reaktionsrohres angeordnet und ein Speisegas im Innen
rohr im Gleichstrom zu dem durch das Katalysatorbett strö
menden Gas geführt wird. Infolgedessen wird die Temperatur
im Katalysatorbett ausgeglichen, und die (beim Stand der
Technik) im Eingangsbereich des Katalysatorbettes plötzlich
und scharf auftretende Temperaturzunahme wird gebremst. Auf
diese Weise werden folgende Effekte erzeugt oder bewirkt:
- (a) Da die Temperaturspitze weitgehend gebremst wird, werden die Schädigung sowohl des Katalysators als auch des Reaktorinneren durch Hitze verhindert. Außerdem wird die Maximaltemperatur im Katalysator und damit die Bildung von Nebenprodukten verringert. Aus diesen Gründen wird die Lebenszeit des Katalysators verbessert und die Reinigung des Reaktionsproduktes erleichtert.
- (2) Da die Temperaturspitze gebremst wird, ist es möglich, die Temperatur des Kühlmediums zu erhöhen. Wenn das Kühlmedium gesättigtes Druckwasser ist, wird Dampf mit höherem Druck gewonnen. Infolgedessen wird in einer Anlage, in der der oben erzeugte Dampf für eine Dampfturbine ver wendet werden kann, die Gesamt-Wärmeausnutzung hoch und die Energie-Einheit verbessert.
- (3) Verglichen mit gebräuchlichen Rohrreaktoren ist es möglich, die Durchmesser der Reaktionsrohre groß auszu legen und die Anzahl der Reaktionsrohre auf weniger als et wa ¹/₃ zu verringern. Weiterhin kann, da die Temperatur spitze gebremst wird, die Konzentration von wirksamen Kom ponenten im Speisegas hoch sein. Infolgedessen kann die Menge des umlaufenden Gases verringert werden. Da die Anzahl der Reaktionsrohre verringert wird, wird es leichter, die geeignete Ausrichtung der Reaktionsrohre zu berechnen, und ein weiterer Effekt ist, daß der Kolonnendurchmessser des Reaktors klein gehalten werden kann.
Aus diesen Gründen ermöglicht es der Reaktor nach der Er
findung, die Herstellungskosten zu verringern und die Aus
führung in großem Ausmaß bzw. Umfang zu erleichtern.
Claims (9)
1. Katalysator-Festbettreaktor für exotherme Reaktionen,
umfassend mehrere Reaktionsrohre (6), angeordnet innerhalb
eines Reaktormantels 10, ein Innenrohr (4), angeordnet
im Mittelbereich jedes Reaktionsrohres (6), Katalysatorbet
ten (5) aus dem in die Räume innerhalb der Reaktionsrohre
und außerhalb der Innenrohre augegebenen Katalysator und
ein Kühlmedium, aufgegeben zwischen die einzelnen Reaktions
rohre und den Reaktormantel, bei dem ein Speisegas in jedem
der Innenrohre in gleicher Richtung strömt wie das Speise
gas im Katalysatorfestbett.
2. Festbettreaktor nach Anspruch 1, gekennzeichnet
dadurch, daß beide Enden des Reaktionsrohres
(6) zu U-Räumen (16, 17) geöffnet sind, die von U-Hauben
(11, 12) und Rohrplatten (7, 8) begrenzt sind.
3. Festbettreaktor nach einem der Ansprüche 1 und 2,
gekennzeichnet dadurch, daß ein Ende jedes
Innenrohres (4) über ein oberes Nebenrohr (3) mit einem
Eintrittsrohr (1) für Speisegas verbunden ist.
4. Festbettreaktor nach Anspruch 3, gekennzeichnet
dadurch, daß das Eintrittsrohr (1) für Spei
segas eine Leitung (25) aufweist, um Speisegas in den U-Raum
(16) auf der Gaseintrittsseite in das Katalysatorfestbett
(5) innerhalb des Reaktionsrohres (6) zu führen.
5. Festbettreaktor nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß das andere Ende
des Innenrohres (4) mit einem Gassammelrohr (15) verbunden ist,
in dem das Speisegas gesammelt wird.
6. Festbettreaktor nach Anspruch 5, gekennzeichnet
dadurch, daß ein Ende des Gassammelrohres
sich zum U-Raum (16) auf der Gaseintrittsseite des Reak
tionsrohres (6 ) öffnet.
7. Festbettreaktor nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet
dadurch, daß mehrere Gassammelrohre (15)
vorhanden sind.
8. Festbettreaktor nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
gekennzeichnet dadurch, daß das Gassammelrohr
(15) außerhalb oder innerhalb des Reaktors angeordnet ist.
9. Festbettreaktor nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß der Innendurchmesser
des Reaktionsrohres (6) 50 bis 150 mm beträgt und
der Außendurchmesser des Innenrohres (4) ¹/₅ bis ½ des
Innendurchmessers des Reaktionsrohres ausmacht.
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