DE3827297A1 - Vorrichtung und verfahren zum fuegen von werkstuecken mit laserstrahlung - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zum fuegen von werkstuecken mit laserstrahlungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
Fügen von Werkstücken mit Laserstrahlung, die zum insbesondere
Verschweißen eines Werkstücks mit mindestens einem an der
Fügestelle vorzugsweise konvex gebogenen Werkstück im
wesentlichen parallel zur Fügespaltebene und im wesentlichen
senkrecht zur Fügelinie gerichtet eingestrahlt sowie über
wiegend in einer einzigen Ebene polarisiert ist.
Eine derartige Vorrichtung ist Gegenstand der nicht
vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 37 13 975.4.
Die überwiegend in einer einzigen Ebene linear polarisierte
Laserstrahlung ist überwiegend parallel zur Fügespaltebene
polarisiert. Damit wird bei streifendem Einfall des Laser
lichts auf die zu fügenden Kanten oder Flächen eine große
Reflexion der Laserstrahlung erreicht, so daß diese bei Viel
fachreflexionen infolge der oben angegebenen Strahlführung
relativ zu den zu fügenden Werkstücken bis zur Fügestelle
oder in deren unmittelbare Nähe gelangt, ohne zuvor erheb
lichen Energieverlust zu erleiden. Infolgedessen wird der
zum Fügen der Werkstücke aufzuschmelzende Werkstoff prak
tisch erst an der Fügestelle aufgeschmolzen, so daß es nicht
erforderlich ist, einen wesentlichen Querdruck auszuüben,
um eine hinreichend feste Verschweißung der Werkstücke mit
einander zu erreichen.
Beim Fügen von Werkstücken mit Laserstrahlung ist es
allgemein bekannt, den Laserstrahl vorzugsweise senkrecht
zur Werkstückoberfläche auf das Werkstück bzw. auf den
Fügebereich der zu fügenden Werkstücke zu fokussieren.
Die Strahlungsintensität an der Fügestelle ist so groß,
bei Stahl z. B. größer als 106 W/cm2, daß Werkstoff verdampft.
Das führt zur Ausbildung eines Plasmas in Verbindung mit
einer Dampfkapillare an der Fügestelle. Die an sich er
wünschte Folge ist eine erhöhte Energieeinkopplung, so daß
mit vergleichsweise großen Nahttiefen und/oder Geschwindig
keiten gefügt werden kann. Der bei diesem Fügen erforderliche
Leistungsbedarf wird wesentlich durch die für die Verdampfung
des Werkstoffs benötigte Leistung beeinflußt. Diese Leistung
ist insbesondere für Werkstoffe mit sehr unterschiedlichen
thermischen Eigenschaften entsprechend unterschiedlich. Das
gilt z. B. für das Verschweißen von Werkstücken aus Aluminium
mit Werkstücken aus Stahl. Infolgedessen ist daß Fügen mit
senkrecht auf die Werkstückoberfläche gerichtetem Laserstrahl
nur bei extrem genauer Prozeßführung in wenigen Ausnahmefällen
durchführbar.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern,
daß die zur Verfügung stehende Strahlungsleistung zum Fügen
der Werkstücke effizienter genutzt wird, nämlich in auf
deren Werkstoffe abgestimmte Weise.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Laserstrahlung
überwiegend senkrecht zur Spaltebene polarisiert ist.
Als linear polarisierte Laserstrahlung steht also senk
recht zur Fügespaltebene polarisierte Strahlung zur Verfü
gung, die bei der vorgegebenen Fügegeometrie zu einer opti
malen Energieabsorption führt, nämlich bei streifendem Ein
fall der Laserstrahlung in einen Fügespalt zwischen einander
zugekehrten Werkstückflächen. Dann ist der in der zwischen
den einander zugekehrten Flächen gelegenen Einfallsebene
gemessene Einfallswinkel sehr groß, so daß wegen der senk
recht zur Spaltebene bzw. parallel zur Einfallsebene pola
risierten Laserstrahlung eine entsprechend große Strahlungs
absorption erfolgt. Infolgedessen ist es möglich, die Strah
lungsenergie genau an der gewünschten Stelle nahezu voll
ständig absorbieren zu lassen, was den Vorteil hat, daß auf
die Ausbildung eines laserinduzierten Plasmas zur gesteiger
ten Energieeinbindung verzichtet werden kann. Damit entfallen
auch die bei einem Fügen mit Plasma erforderlichen besonderen
Maßnahmen, z. B. das Verhindern von Detonationen. Es genügt
vielmehr, das Werkstück anzuschmelzen und zu fügen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Einfallswinkel
des Laserstrahls bezüglich eines Werkstücks dem Brewster-
Winkel des Materials dieses Werkstücks entspricht.
Bei einer Einstrahlung des Laserstrahls unter einem
dem Brewster-Winkel entsprechenden Winkel wird die Energie
der Laserstrahlung nahezu vollständig an der Werkstückober
fläche absorbiert. Der Brewster-Winkel ist bei metallischen
Werkstoffen sehr groß, so daß er bei Werkstücken mit einander
zugekehrten Fügeflächen insbesondere dann gut ausgenutzt
werden kann, wenn eine konvex gebogene Werkstückfläche vor
handen ist.
In Ausgestaltung der Erfindung ist der Laserstrahl zu
mindest überwiegend auf nur eines der zu fügenden Werkstücke
gerichtet. Demgemäß wird die vom Laserstrahl transportierte
Energie auch nur im wesentlichen in dieses Werkstück einge
koppelt. Damit ergibt sich die grundsätzliche Möglichkeit,
die Energieeinkoppelung unter Anwendung der senkrecht zur
Spaltebene polarisierten Laserstrahlung in nur eines der
beiden Werkstücke einzukoppeln, nämlich in jenes, welches
die höhere Schmelztemperatur hat und demgemäß mehr Energie
zum Aufschmelzen benötigt. Mit dieser Vorrichtung wird daher
das Fügen von Werkstücken, die unterschiedliche Werkstoffe
haben, erleichtert.
Um den Laserstrahl bei sehr engen Fügespalten genügend
tief zwischen die Werkstücke einstrahlen zu können, ohne
daß die Energie vorzeitig in das oder in die Werkstücke ein
gekoppelt wird, ist der Laserstrahl als spaltparalleler
Streifen ausgebildet oder quer zum Fügespalt fokussiert. Das
ist insbesondere erforderlich, wenn dickere Werkstücke ge
fügt werden sollen, deren Formveränderungen mit kleinen
Radien problematisch ist.
Ein Verfahren zum Fügen von Werkstücken mit Laser
strahlung, die während des insbesondere Verschweißens
eines Werkstücks mit mindestens einem an der Fügestelle
vorzugsweise konvex gebogenen Werkstück im wesentlichen
parallel zur Fügespaltebene und senkrecht zur Fügelinie
eingestrahlt wird und überwiegend in einer einzigen Ebene
polarisiert ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß überwiegend
zur senkrecht zur Spaltebene polarisierte Laserstrahlung
zum plasmafreien Aufschmelzen von Werkstoff verwendet wird.
Bei diesem Verfahren wird, wie bei der vorbeschriebenen
Vorrichtung, die gesteigerte Energieabsorption aus senk
recht zur Spaltebene polarisierter Laserstrahlung bei
streifendem Strahlungseinfall zwischen die zu fügenden
Werkstücke ausgenutzt, und zwar zum plasmafreien Aufschmelzen
von Werkstoff. Eine Materialverdampfung findet also nicht
statt. Durch die fast vollständige Energieeinkoppelung in
die Fügestelle ohne Entwicklung eines Plasmas bzw. einer
Dampfkapillaren kann die zur Verfügung stehende Strahlungs
leistung für den Fügeprozeß effizienter genutzt werden, und
zwar sowohl effizienter hinsichtlich des Fügens mit Ausbildung
eines laserinduzierten Plasmas, als auch hinsichtlich des
bekannten plasmalosen Aufschmelzens von Werkstoff mit zirkular
polarisierter Laserstrahlung.
In Ausgestaltung des Verfahrens wird mindestens eins der
Werkstücke mit der Laserstrahlung angeschmolzen und das zweite
Werkstück in die erstarrende Schmelze des ersten Werkstücks
eingetaucht. Infolgedessen können Werkstücke aus Materialien
mit sehr unterschiedlichen Schmelztemperaturen verbunden werden.
Beispielsweise werden ein aus Stahl und ein aus Aluminium oder
dessen Legierung bestehendes Werkstück gefügt. Die betreffenden
Schmelztemperaturen sind etwa 600°C für Aluminium und 1600°C
für Stahl. Das Eintauchen von Fügepartnern in ein Schmelzbad
erfolgt bei dem oben beschriebenen streifenden Strahlungseinfall
bei einem Länge-zu-Breite-Verhältnis des Schmelzbades von sehr
viel größer als 1, so daß auch bei geringer Krümmung des konvex
gebogenen Werkstücks eine hinreichende Eintauchtiefe auch über
die erforderliche Länge zur Verfügung steht.
Um die unterschiedlichsten Fügekonfigurationen herstellen
zu können, werden einerseits ein Rohr oder eine gekrümmte
Platte als gebogenes Werkstück und andererseits ein gerader
Steg oder eine gerade Platte als gerades Werkstück verwendet.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung darge
stellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht zweier zu fügender
Werkstücke,
Fig. 2 die Ansicht der Werkstücke der Fig. 1 in Richtung A,
und
Fig. 3 die Abhängigkeit der Reflexion vom Einfallswinkel
in diagrammatischer Darstellung.
In Fig. 1 sind zwei Werkstücke 4 und 6 dargestellt, die
gefügt werden sollen. Das Werkstück 6 ist ein gerader Steg
und das Werkstück 4 ist eine gebogene Platte. Infolgedessen
schließen beide zwischen sich einen Fügespalt 5 ein, dessen
Spaltebene in Fig. 2 mit 1 bezeichnet ist. In den Fügespalt 5
zwischen den Werkstücken 4, 6 strahlt ein Laser mit einem
Laserstrahl 3. Die Strahlführung ist in Anpassung an die
gegebene Werkstückgeometrie derart, daß der Strahl im wesent
lichen parallel zur Fügespaltebene 1 und im wesentlichen
senkrecht zur Fügelinie 8 gerichtet ist. Die Fügelinie 8
ist die Berühmungslinie der Werkstücke 4, 6 bzw. die Be
rührungslinie der theoretischen Außenflächen der Werkstücke
4, 6 am Beginn der Verbindungsnaht 10.
Fig. 1 läßt außerdem erkennen, daß der Laserstrahl 3
als Streifen ausgebildet ist, der in der Fügespaltebene 1
bzw. im wesentlichen parallel zu dieser liegt. Durch diese
Strahlformung wird erreicht, daß die Fügestelle 9 vergleichs
weise tief im Spalt liegt, weil eine vorzeitige Bestrahlung
der Werkstücke 4, 6 vermieden wird. Die Formung des Strahlquer
schnitts in Anpassung an den Fügespalt erfolgt durch optische
Linsen, wie Zylinder-, Meniskus-, sphärische Linsen usw.
und/oder durch Spiegel, wie sphärische, elliptische oder
parabolische Spiegel. Die Führung des Laserstrahls 3 erfolgt
durch entsprechende oder plane Spiegel in herkömmlicher Weise.
Die entsprechenden Bauteile sind daher nicht dargestellt.
In Fig. 2 ist dargestellt, daß die Laserstrahlung im
wesentlichen senkrecht zur Spaltebene 1 schwingt. Es handelt
sich also um eine parallel zur Einfallsebene liegende Pola
risation der Laserstrahlung, wobei die Einfallsebene senk
recht zu den zu fügenden Flächen 6′, 4′ der Werkstücke 6, 4
liegt, weil der Laserstrahl 3 zumindest auf eine dieser
Flächen trifft. Aus Fig. 2 ist daher ersichtlich, daß der
Einfallswinkel 2 des Laserstrahls 3 bzw. der Laserstrahlung
an der Fügestelle 9 bezüglich des Werkstücks 4 sehr groß ist,
nämlich praktisch 90°. Der Einfallswinkel 2 kann durch eine
entsprechende Ausrichtung des Laserstrahls 3 zum Werkstück 4
auch auf eine davon abweichende gewünschte Größe durch ent
sprechende Strahlführung eingestellt werden.
Aus Fig. 6 ist die Abhängigkeit der Reflexion linear
polarisierter Laserstrahlung vom Einfallswinkel ersichtlich.
Für p-polarisierte Laserstrahlung, die also parallel zur
Einfallsebene schwingt, wie in Fig. 2 dargestellt, ergibt
sich in der Nähe von 90° ein Minimum. Infolgedessen wird
die Energie entsprechend polarisierter Laserstrahlung weit
gehend in das Werkstück eingekoppelt. Die Kurve für p-
polarisierte Laserstrahlung ist werkstoffabhängig, liegt
jedoch für die hier in erster Linie in Rede stehenden
metallischen Werkstoffe mit ihrem Minimum stets nahe 90°.
Dieses Minium wird als Brewster-Winkel bezeichnet. Infolge
dessen führt gemäß der Fig. 1, 2 streifend bzw. nahezu
tangential einfallende Laserstrahlung zu einer weitgehenden
Energieabsorption, insbesondere wenn der Einfallswinkel 2
gleich dem Brewster-Winkel ist.
Bedingt durch den großen Einfallswinkel 2 des Laserstrahls
bzw. infolge der Bestrahlung des Werkstücks 4 bereits vor
der Fügelinie 8 wird auch schon weit vor der Fügelinie 8
Werkstoff aufgeschmolzen, so daß das Schmelzbad der Schmelze 7
sehr lang im Verhältnis zur Breite ist. Das ergibt sich auch
durch die perspektivische Darstellung der Fig. 1, in der
die Schmelzzone quergestrichelt dargestellt ist. In dieses
Schmelzbad 7 wird das als Steg ausgebildete Werkstück 6 einge
taucht und verbindet sich mit der erstarrenden Schmelze 7.
Die Form des Schmelzbades 7 bzw. dessen Länge ermöglicht das
Vorheizen des Werkstücks 4, so daß auf diese Weise heiß-riß
empfindliche Werkstoffe geschweißt werden können. In jedem Fall
ist es möglich, das Fügen bzw. Schweißen durch Bestrahlung des
Werkstücks 4 oder auch des Werkstücks 6 durchzuführen, indem
Werkstoff lediglich angeschmolzen, aber nicht verdampft
wird, so daß sich auch kein laserinduziertes Plasma ausbilden
kann.
Die Werkstücke können auch abweichend von der Darstellung
in Fig. 1, 2 ausgestaltet sein. Beispielsweise können beide
Werkstücke konvex gekrümmt sein. Die zur Erzielung einer
geraden oder in bestimmter Weise geformten Verbindungsnaht 9
erforderlichen Werkstückführungen sind herkömmlicher Art und
werden daher nicht weiter beschrieben.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Fügen von Werkstücken mit Laserstrahlung,
die zum insbesondere Verschweißen eines Werkstücks mit
mindestens einem an der Fügestelle vorzugsweise konvex
gebogenen Werkstück im wesentlichen parallel zur Füge
spaltebene und im wesentlichen senkrecht zur Fügelinie
gerichtet eingestrahlt sowie überwiegend in einer ein
zigen Ebene linear polarisiert ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Laserstrahlung
überwiegend senkrecht zur Spaltebene (1) polarisiert
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Einfallswinkel (2)
des Laserstrahls (3) bezüglich eines Werkstücks (4)
dem Brewster-Winkel des Materials dieses Werkstücks (4)
entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Laserstrahl (3) zu
mindest überwiegend auf nur eines der zu fügenden Werk
stücke (4) gerichtet ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Laserstrahl (3) als spaltparalleler Streifen
ausgebildet oder quer zum Fügespalt (5) fokussiert ist.
5. Verfahren zum Fügen von Werkstücken mit Laserstrahlung,
die während des insbesondere Verschweißens eines Werk
stücks mit mindestens einem an der Fügestelle vorzugs
weise konvex gebogenen Werkstück im wesentlichen parallel
zur Fügespaltebene und senkrecht zur Fügelinie einge
strahlt wird und überwiegend in einer einzigen Ebene
polarisiert ist, dadurch gekennzeich
net, daß überwiegend zur Spaltebene (1) polarisierte
Strahlung zum plasmafreien Aufschmelzen von Werkstoff
verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens eines der Werkstücke (4)
mit der Laserstrahlung angeschmolzen und das zweite
Werkstück (6) in die erstarrende Schmelze (7) des
ersten Werkstücks (4) eingetaucht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein aus Stahl und ein
aus Aluminium oder dessen Legierung bestehendes
Werkstück gefügt werden.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche
5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß einerseits ein Rohr oder eine Platte als gebogenes
Werkstück (4) und andererseits ein Steg oder eine Platte
als gerades Werkstück (6) verwendet werden.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
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DE3827297A1 true DE3827297A1 (de) | 1990-02-15 |
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ID=6360659
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