DE382166C - Vorrichtung zum OEffnen von Konservenbuechsen - Google Patents
Vorrichtung zum OEffnen von KonservenbuechsenInfo
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- DE382166C DE382166C DEST34108D DEST034108D DE382166C DE 382166 C DE382166 C DE 382166C DE ST34108 D DEST34108 D DE ST34108D DE ST034108 D DEST034108 D DE ST034108D DE 382166 C DE382166 C DE 382166C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D17/00—Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions
- B65D17/28—Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions at lines or points of weakness
- B65D17/401—Rigid or semi-rigid containers specially constructed to be opened by cutting or piercing, or by tearing of frangible members or portions at lines or points of weakness characterised by having the line of weakness provided in an end wall
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Vorrichtung zum Öffnen von Konservenbüchsen.
13e1 den am meisten verbreiteten \VriA- tungen 711111 i ltf nen v(ni IKonservenbüch,en geschieht das i ltfneti durch DurchWineiden des Deckels (wer der Büchsenwandung finit Hilfe eines finit einer Schneidkante =Mienen (Sffners. Solche i lgnt#r wirkeil in der Weise, lall der Ütfner hin und zurück finit Stützung gegen die Unterseite der Falzkante und 1-(-i allmählicher Verschiebung längs derselben ge- schwungen wird. «olle( die Schnei(lkante des Offner; gegen den De;lcel gedrückt wird u11(1 denselben durchschneidet. tiftner dieser Art arbeiten gut wid l:etlueni. >;'in jedoch las Blech. welches in (liesem Falle nicht ge- schwächt ist. zti durchdringen. inuß (1:e Schneidkante des Üffner, ziemlich scharf sein. Die Offner werden deshalb aus Stahl gemacht. wodurch sie aller zu teuer werden, uni finit jeder einzehini Buchse mitgeliefert tverdcn zu kfinnen. Prei t fielen Arten v(in Konserven wird es doch jetzt allgemein verlangt, 11a13. jede einzelne Rückre vmi einem zu geliiir(nl_u tlffner begleitet werden soll. I?s gibt al#er auch schon Ilüchsen. in deren Deckei eine Schwächung>lhiie eingedrückt ist hinter einer nach -üen lieratisgedrückten Seite, so daß inmi finit einc;n Nagel die 13iicli:(- ein- lang der Schwächungslinie aufdrücken kann. Bei diesen Vorrichtungen nitill, aber die Schwächung= wenigstens teilweise so tief ins Blech eingeschnitten werden. (1a13 die Haltbar- keit des Deckels gefährdet wird. Da das erste Durchstechen des Deckels nur durch direkten Druck finit der Hand geschieht, nitil.i außer- dein der Offner gewöhnlich mit einer scharfen Kante oder Spitze versehen sein; ein stumpfes Gerät würde zu große Kraft beanspruchen. Dies Üffnungsveriahren ist auch nicht so he- (luein wie (fas nachstehen<( beschriebene nette. Das Nette der Erfindung liegt nun in einer Vorrichtung, Wollei nian einen ähnlich den bekannten, aber billiger herzustellenden i>tttier verwenden kann. Dies wiro erreicht durch die Kombination eines solchen uni die Falz- kante schwingenden Öffners finit der :in und für sich bekannten, iin Deckel ange(Wieten, parallel zur Falzkante laufenden Schwächungs- linie, längs welcher der Öffner gegen den h)ek- Icel gedrückt wird. wobei der Deckel längs der Schwächungslinie zerreißt. Da das i )frneti liier tvegen der Schwächung leichter vor sich geht, braucht der Uittner keine Scimeide zu hallen u11(1 kann aus billigerem Eisen gemacht tterden. Da jede einzelne Iiiichm %uni einem Cffner begleitet werden s(ill. >ICH die hierdurch erzielte Ersparnis an IIcrsiellungskosten - wegen der großen .in- zahl -- eine bedeutende Rille. Die Schwä- clmng kostet dagegen so gut wie nichts. da sie zugleich finit @lern Ausstanzen des Deckels in einem und demselben Arbeitsvorgang vor sich gellt. Die Frfindun@- ist in rler "leichnun- veran- schatil ficht. Alüi. i zeigt den Deckel einer fertig gefalz- teii lüicli.e finit Sclin-:iclituigslinie. Ahll. uni( ,; und :\111l. 4 and ;zeigen zwei ver.chie- dene Ausführungsformen von üffnern samt ihrer Verwenthing. 1`1e Büchse selbst ist in fliesen Abbildungen finit dünnen Linien ini Schnitt längs der I.iriie.1-h in Ahh. i gezeigt. Abb. (-i bis d sind Schnitte längs der Linie .1-1-i in Ahh. r, welche in größerem 1laßstabe MUMM lief verschiedenen @ch@vächu@gs- arten zeigen. Abb. ro zeigt in derselben Weise eine etwas andere Schwächungsart, und Ahil. i i u11#1 1 2 zeigen eine. hierzu gehörende 1u:fihrungr;f(irm eines i ifftiers. Ait. 13 ist eüetim ein Acltnitt längs der Iinie:i-B. der eine Weinre Ausführungsfons der Schwa- chtingsart und des zugehiirenden i5ffners "Leiht. 1)1e Falzkante ist mit i und die Schwä- clititigTSlinie finit 2 t Ahh. i 1 bezeichnet. Bei der in MUMM gezeigten Ausfi.ih- rungrsiortn Besteht der (iffner in bekannter Weise aus einem Plattenstück 3, glas finit (lein \'orsprunge 4 unter die Falzkante r greift. Der ollere Teil der Platte 3 ist mit einem im rechten Winkel gebogenen Zipfel vergehen, der den Deckel längs der ,-clnvächuiigsliiiie durchdringt, wenn der Öffner. der finit (lein Vorsprunge 4 gegen die Falzkante gestützt wird, um diese Falzkante in Richtung des Pfeiles o geschwungen wird. Dadurch, da6 der tiftner in dieser Weise hin und zurück geschtt ungen und gleichzeitig rückwärts längs der Falzkante verschollen wird (nach rechts in Abb. 3 i, wird die Büchse in bekannter Weise gei;fflier. Der i iffner unterscheidet :ich von ähnlichen bisher bekatunen Uiffnern dadurch, daB die den Deckel durchdringende untere Kante des Zipfels j sttminf ist und von der Wurzel aus tllid gegen ihr freies Ende aufwärts sAgt in bezug auf eine Linie senkrecht zum Platten- stück 3. Wegen dieser Richtung aufwärts bildet die Kante während des Öffnens einen sehr spitzen Winkel mit dem Deckel, wo- - Bei den bisher bekannten Zithern dieser Art ist die untere Schneidkante des Zipfels dagegen horizontal oder häufiger abwärts ;gerichtet in bezug auf eine Linie senkrecht zum Plattenstück. Die Richtung dieser Kante ist jedoch hei solchen ()itnern weniger t-oil Bedeutung, da ein Zurückgleiten nicht so sehr zu befürchten ist. Die Reibung zwischen dem Deckel und einer Schnei(lkante ist nämlich größer als die zwischen dein Deckel und einer stumpfen Kante.
- Der in Abb. .I und 3 gezeigte Öffner besteht aus einem Plattenstück;, in dessen mittlerem Teile der Vorsprung 8 ausgestanzt ist und dessen ollerer Teil 9 im rechten Winkel gebogen ist. Der Öffner wird um die Falzkante als Schwingungsachse geschwungen, wie mit dem Pfeile io und den punktierten Linien in, Abb. 4 angedeutet ist. Die Kante 9 wird hierdurch durch den Deckel längs der Schwächungslinie desselben gedrückt. Das weitere öffilen geschieht auch hier dadurch, daß der l@ffner hin und zurück geschwungen und gleichzeitig längs der Falzkante verschoben wird.
- Die Schwächungslinie 2 wird zweckmäßig in die untere Seite des Deckels gepreßt und kann in verschiedener Weise angeordnet werden. In Abb. 6 ist sie unter einer im Deckel nierlergepreßten Wulst i i angeordnet. In Abb.; ist der mittlere, von der Schwächungslinie 3 begrenzte Teil des Deckels iliedergepreßt, und in ?ebb. e ist der mittlere Teil des Deckels aufwärts gepreßt. Bei allen diesen drei Schwächungsarten entsteht eine von der Schwächungslinie aufsteigende Kante 12, welche Anordnung das Durchdrücken des Bleches beim Öffnen erleichtert. Die aufsteigende Kante bildet zugleich eine zweckmäßige Führung für den Öffner. In Abb. 9 wird solche Führung von der Falzkante r selbst gebildet, indem die Schwächungslinie dicht bei derselben angeordnet ist.
- In Abb. ro ist die Schwächungslinie 2 in bekannter Weise am Boden einer im Deckel aufwärts gepreßten Wulst 13 angeordnet. Das Öffnen geschieht hier durch einen Druck auf der oberen Kante der Wulst, welche dadurch zerrissen wird.
- Eine Ausführungsform des hierzu gehörenden Öffners ist in Abb. i i und 12 gezeigt. Der Öffner ist aus einem Platteilstück 1.4 gebildet, das mit dein Vorsprunge 15 unter die Falzkante in derselben Weise wie in Abb. 2 greift. Die Platte r.I ist auch hier finit einem im rechten Winkel abgebogenen Zipfel 16 versehen, der hier jedoch wagerecht längs der ( )bcrkante der Wulst 13 liegt. Indem der Öffiier in Richtung des Pfeiles r; geschwungen \\-ircl, wird der "Zipfel 16 gegen die Wulst gedrückt, welche dadurch längs der Schwächungslinie reißt. Das «eitere öffnen geschieht auch hier dadurch, daß der öffner hin und zurück geschwungen und gleichzeitig längs der Falzkante verschoben wird.
- Bei den in Abb. 6 bis 8 gezeigten Schwächungsarten kann das Offnen auch dadurch geschehen, daß der Öffner gegen die von der Schwächungslinie aufsteigende Kante 12 gedrückt wird. Um in diesem Falle diese Kante nachgiebiger zu machen, wird es jedoch z«-cekinäßig sein, parallel mit der Schwächungslinie 2 eine im Deckel aufgepreßte Wulst 18 anzuordnen, wie in Abb. 13 gezeigt.
- Der Öffner ist hier mit zwei Klauen 2o und 21 versehen. von denen die eine (2o) unter die Falzkante greift und den Öffner stützt, während er in Richtung des Pfeiles 22 gesch-,vungen wird. Die andere Klaue 21 drückt dann gegen die innere, von der Schwächungslinie aufsteigende Kante 12 der Wulst, wodurch (las Blech längs der Schwächungslinie 2 reißt. Das weitere öffnen geschieht auch hier dadurch, daß der Öffner hin und zurück geschwungen und gleichzeitig längs der Falzkante verschoben wird.
- Die Schwächungsarten und die Ausführungssforin des Öffners können selbstverständlich auch in anderer Weise als hier beschrieben variiert werden, ohne daß dabei vom Wesen der Erfindung abgewichen wird.
Claims (1)
- P_1TE\ T-ANsPRu cH: Vorrichtung zum öffnen von Konservenbüchsen, wobei das Öffnen mit Hilfe eines Öffners geschieht, welcher durch Hin- und Zurückschwingen, mit Stützung gegen die untere .Seite der Falzkante und bei allmählicher Verschiebung längs derselben gegen den Deckel gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der gegen den Deckel gepreßte Teil des Öffners durch eine stumpfe Druckkante oder durch eine Druckfläche gebildet wird, und daß in einem nach dem Öffner abgepaßten Abstande von der Falzkante i111 Deckel eine an und für sich bekannte, parallel zur Falzkante laufende Schwächungslinie angeordnet ist, längs welcher die stumpfe Druckkante bzw. Druckfläche des Öffners ,gegen den Deckel gepreßt wird, wobei derselbe längs (1Pr `chwüchungslinie zerreißt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEST34108D DE382166C (de) | Vorrichtung zum OEffnen von Konservenbuechsen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEST34108D DE382166C (de) | Vorrichtung zum OEffnen von Konservenbuechsen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE382166C true DE382166C (de) | 1923-09-29 |
Family
ID=7461964
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEST34108D Expired DE382166C (de) | Vorrichtung zum OEffnen von Konservenbuechsen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE382166C (de) |
-
0
- DE DEST34108D patent/DE382166C/de not_active Expired
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