DE3818784A1 - Verfahren zur kompensation der feuchtigkeitsabhaengigkeit bei einer photoionisations-gasanalyse und detektor zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zur kompensation der feuchtigkeitsabhaengigkeit bei einer photoionisations-gasanalyse und detektor zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kompensation der
Abnahme der Empfindlichkeit eines Photoionisations-Gasde
tektors bei zunehmender Feuchtigkeit des zu analysierenden
Gases sowie einen Photoionisations-Gasdetektor zur Durch
führung des Verfahrens.
Die Gasanalyse unter Nutzung von Photoionisations-Effekten
wird gewöhnlich in einer solchen Umgebung durchgeführt, in
der gefährliche Gase in die vom Bedienungspersonal geatme
te Umgebungsluft eindringen können. Ein schwerwiegender
Nachteil bei den bekannten Photoionisations-Gasdetektoren,
insbesondere in Form von tragbaren Instrumenten, ist die
starke Verringerung der Ansprechempfindlichkeit der ver
wendeten Sensoren in Abhängigkeit von einem Anstieg der
Wasserdampfkonzentration. Beispielsweise zeigen Untersu
chungen von Chilton et.al. (vergl. "American Industrial
Hygiene Association Journal", Band 44 [1983], Seiten 710
bis 715) sowie Untersuchungen von Barski et al. (vergl.
"American Industrial Hygiene Association Journal", Band 46
[1985], Seiten 9 bis 14), daß die Ansprechempfindlich
keit von Photoionisations-Detektoren bei ansteigenden
Wasserdampfkonzentrationen merklich verringert wird.
In einem typischen Anwendungsfall wird ein tragbares Ele
ment mit einem Photoionisations-Detektor vor der Verwen
dung mit einem Eichgas geeicht, welches eine bekannte
Konzentration eines ionisierbaren, kontaminierenden Be
standteils enthält und welches einen festen, normalerweise
bei Null liegenden Wasserdampfpartialdruck besitzt. Wenn
ein derartiges Instrument anschließend zur Prüfung der
Umgebungsluft verwendet wird, die denselben kontaminieren
den Bestandteil in derselben Konzentration enthält, dann
zeigt das Instrument unausweichlich einen niedrigeren Wert
als bei der Eichung an, und zwar aufgrund des Vorhanden
seins von Wasserdampfs in der analysierten Probe. Da die
Umgebungsluft stets einen gewissen Feuchtigkeitsgehalt
hat, besteht somit beim praktischen Einsatz der bekannten
Instrumente stets eine erhebliche Gefahr, daß der Pegel
der toxischen Bestandteile in der Atemluft erheblich zu
niedrig angegeben wird.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren bzw. einen
verbesserten Photoionisations-Gasdetektor anzugeben, mit
dem es möglich ist, die erhaltenen Meßergebnisse hinsicht
lich des Feuchtigkeitsgehalts der Umgebungsluft zu korri
gieren, insbesondere die abnehmende Empfindlichkeit bei
Zunahme der Luftfeuchtigkeit zu kompensieren, so daß der
Benutzer einen exakten, korrigierten Meßwert erhält und
nicht gezwungen ist, die ermittelten Meßwerte selbst mit
der herrschenden Luftfeuchte zu verknüpfen.
Die gestellte Aufgabe wird bei dem erfindungsgemäßen Ver
fahren durch folgende Verfahrensschritte gelöst:
- - Die Konzentration der kontaminierenden Bestandteile in der Umgebungsluft wird mit Hilfe eines Photoioni sations-Sensors erfaßt;
- - die Feuchtigkeit und die Temperatur der Umgebungs luft werden erfaßt;
- - der Absolutwert der Feuchtigkeit der Umgebungsluft wird berechnet;
- - aufgrund des berechneten Absolutwerts der Feuchtig keit wird ein Korrekturfaktor bestimmt, um die abneh mende Empfindlichkeit des Photoionisations-Sensors zu kompensieren; und
- - die gemessene Konzentration der kontaminierenden Bestandteile wird unter Verwendung des Korrekturfak tors umgerechnet, um den exakten Konzentrationspegel der kontaminierenden Bestandteile zu erhalten.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens hat sich
dabei ein Photoionisations-Gasdetektor besonders bewährt,
der durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:
- - Es ist ein Photoionisations-Sensor (11) zum Erfassen von kontaminierenden Bestandteilen in der Luft und zum Erzeugen eines der Menge der kontaminierenden Bestandteile proportionalen Signals vorgesehen;
- - es ist ein Feuchtigkeits-Sensor (12) zum Erfassen der Feuchtigkeit in der zu analysierenden Luft und zum Erzeugen eines zu der erfaßten Feuchtigkeit proportionalen Signals vorgesehen;
- - es ist ein Temperatur-Sensor (13) zum Erfassen der Temperatur der zu analysierenden Luft und zum Erzeu gen eines zu der erfaßten Temperatur proportionalen Signals vorgesehen
- - es ist ein Microcomputer (14) vorgesehen, dem die Ausgangssignale des Photoionisations-Sensors (11), des Feuchtigkeits-Sensors (12) und des Temperatur- Sensors (13) als Eingangssignale zuführbar sind, und mit dessen Hilfe der Wert der Feuchtigkeit berechen bar und daraufhin ein vorgegebener Korrekturfaktor bestimmbar ist, mit dem das Signal des Photoionisati ons-Sensors (11) zum Kompensation der Empfindlich keitsabnahme bei zunehmender Luftfeuchtigkeit korri gierbar ist; und
- - es sind Anzeigeeinrichtungen (18) vorgesehen, die mit einem Ausgang des Microcomputers (14) verbunden sind und mit deren Hilfe das kompensierte Ausgangssi gnal des Photoionisations-Sensors (11) anzeigbar ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
von Unteransprüchen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden
nachstehend anhand von Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer bevorzugten Ausführungs
form eines Photoionisations-Gasdetektors mit
Feuchtigkeitskompensation gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine grafische Darstellung zur Erläuterung der
Ansprechempfindlichkeit eines Photoionisations-
Gasdetektors in Abhängigkeit von der Luftfeuchtig
keit für verschiedene Konzentrationenen von kontami
nierenden Bestandteilen, insbesondere von gifti
gen Gasen.
Im einzelnen zeigt Fig. 1 der Zeichnung einen Photoionisa
tions-Detektor 10 mit Feuchtigkeitskompensation. Der De
tektor 10 besteht aus einem Photoionisations-Sensor 11,
welcher kontaminierende Gase, wie z. B. Benzen, in der
Umgebungsluft erfaßt, aus einem Feuchtigkeit-Sensor 12,
der die Feuchtigkeit der von dem Sensor 11 analyisierten
Atmosphäre erfaßt, und aus einem Temperatur-Sensor 13, der
die Temperatur der von dem Sensor 11 analysierten Atmo
sphäre erfaßt. Die von dem Feuchtigkeit-Sensor 12 erfaßte
Feuchtigkeit und die von dem Temperatur-Sensor 13 erfaßte
Temperatur werden in elektrische Signale umgesetzt, die
der Feuchtigkeit bzw. der Temperatur der zu überwachenden
Luft entsprechen. Diese Signale werden einem Microcomputer
14 zugeführt, der den Absolutwert der Feuchtigkeit der
analysierten Atmosphäre berechnet und diesen Wert dazu
benutzt, das Ausgangssignal des Photoionisations-Sensors
11 gemäß einem vorgegebenen Wert zu modifizieren, um die
Empfindlichkeit (negative cross-sensibility) des Photoionisations-Sensors
aufgrund der Feuchtigkeit der zu analysierenden Atmosphäre
zu kompensieren. Das dabei am Ausgang des Microcomputers
14 erhaltene Signal ist bezüglich der Konzentration des
erfaßten kontaminierenden Gases in der Atmosphäre ein im
wesentlichen exaktes Signal. Dieses Signal wird für den
Benutzer an einer Anzeigeeinheit 18 angezeigt.
Im einzelnen basiert der erfindungsgemäße Photoionisati
ons-Detektor mit Feuchtigkeitskopensation auf der Er
kenntnis, daß für ein gegebenes kontaminierendes Gas bei
spielsweise für Benzen, die Abnahme der Ansprechempfind
lichkeit des Detektors in Abhängigkeit von der Wasser
dampfkonzentration unabhängig von dem Konzentrationspegel
des kontaminierenden Gases ist, und zwar über einen wei
ten Bereich von Konzentrationspegeln. Wenn also bei einer
Probenentnahme die Wasserdampfkonzentration bestimmt wer
den kann, dann kann das Ausgangssignal des Photoionisati
ons-Sensors mit einem vorgegebenen Faktor multipliziert
werden, wodurch die feuchtigkeitsabhängigen Meßergebnisse
so korrigiert werden, daß diejenigen Werte angezeigt wer
den, die unter Eichbedingungen, d. h. bei trockener Luft
gemessen wurden. Dieses Phänomen wird aus Fig. 2 deutlich,
wo der Meßkurvenverlauf in Abhängigkeit vom Wasserdampf
partialdruck für drei verschiedene Konzentrationen von
beispielsweise Benzen in Luft gezeigt ist, wobei auf der
Y-Achse der grafischen Darstellung die prozentuale Signal
stärke bezogen auf das Ausgangssignal bei trockener Luft
(100%) dargestellt ist. Auf der Achse ist der Wasser
dampfpartialdruck der (kontaminierten) Atmosphäre aufge
tragen. Die grafische Darstellung gemäß Fig. 2 zeigt deut
lich, daß bei einer Zunahme der Wasserdampfkonzentration
in der untersuchten Luft die Signalgröße des Photoionisa
tions-Sensors 11 abnimmt. Bei einem Wasserdampfpartial
druck von nur 5 mm Hg (was zum Zeitpunkt der Durchführung
der Messungen einer relativen Luftfeuchtigkeit von 25%
entsprach), ist das Ausgangssignal des Sensors 11 etwa 50%
niedriger als es tatsächlich sein sollte. In einer Umge
bung, in der giftige Gase vorhanden sein können, verläßt
man sich jedoch auf den Photoionisations-Sensor, um die in
der Umgebung Beschäftigten zu warnen, wenn eine übermäßige
Konzentration giftiger Gase vorliegt. In diesem Fall kann
die beobachtete, feuchtigkeitsabhängige Signalabweichung
gesundheits- oder sogar lebensgefährlich sein. Die grafi
sche Darstellung zeigt aber auch, daß bei drei unter
schiedlichen Konzentrationen von Benzen in Luft die Emp
findlichkeit bzw. die Höhe des Ausgangssignals des Pho
toionisations-Sensors 11 als Funktion der relativen Luft
feuchtigkeit im wesentlichen identisch ist. Dies zeigt,
daß die Abnahme der Ansprechempfindlichkeit des Sensors in
Abhängigkeit von der Wasserdampfkonzentration über einen
breiten Bereich von Konzentrationspegeln unabhängig von
dem jeweiligen Konzentrationspegel des kontaminierenden
Gases ist. Durch Multiplizieren des Sensorausgangssignals
mit dem inversen Wert der Kurve, die der absoluten Feuch
tigkeit entspricht und die von dem Microcomputer 14 auf
grund der von dem Feuchtigkeits-Sensor 12 und der von dem
Temperatur-Sensor 13 gelieferten Signale berechnet wird,
kann jedoch eine exakte Bestimmung der Konzentration eines
erfaßten Gases erreicht werden. Wenn beispielsweise der
Wasserdampfpartialdruck der untersuchten Luft bei 10 mm Hg
liegt, dann liegt der entsprechenden Y-Wert der Kurve bei
33% bzw. einem Drittel des Signalpegels bei trockener
Luft. Durch Multiplizieren des Ausgangssignals des Pho
toionisations-Sensors 11 mit dem Faktor 3 (1 : Y=1/3) wird
aus dem Ausgangssignal des Photoionisations-Sensors 11 ein
Signal erhalten, welches dem exakten Wert der Konzentrati
on des kontaminierenden Gases entspricht. Bei den Versu
chen, die durchgeführt wurden, um die Meßwerte gemäß
Fig. 2 zu erhalten, wurde einem Luftstrom mit einer be
kannten Konzentration des kontaminierenden Gases ein zwei
ter Luftstrom mit bekannter Luftfeuchtigkeit zugesetzt.
Kurz gesagt besaß die Gas-Mischvorrichtung drei verschie
dene Zuführkanäle, wobei über den einen Kanal eine bekann
te Konzentration des Testgases in Luft zur Verfügung
stand, wobei über den zweiten Kanal Luft mit einem bekann
ten Wasserdampfpartialdruck zur Verfügung stand, und wobei
über den dritten Kanal trockene Luft zur Verfügung stand.
Die Feuchtigkeit der Luft in dem zweiten Kanal wurde er
halten, indem man einen Strom trockener Luft durch ein
Wasserbad perlen ließ. Die Ausgangsströme der drei Kanäle
wurden dann so kombiniert, daß die gewünschte Konzentra
tion des Testgases bei einer gewünschten Feuchtigkeit er
reicht wurde. Die vollständige Versuchsanordnung ist in
der eingangs erwähnten Druckschrift von Chilton et al.
beschrieben. Die Versuche zur Gewinnung der in Fig. 2 zusam
mengefaßten Daten wurden bei einer Temperatur von etwa
22°C ausgeführt.
Bei einem bevorzugten von zahlreichen möglichen Ausfüh
rungsbeispielen erfaßt ein Photoionisations-Sensor 11
bekannter Bauart kontinuierlich das Vorhandensein schädli
cher Gase in der Umgebungsluft. Gleichzeitig erfaßt ein
Feuchtigkeits-Sensor, wie er beispielsweise unter der
Typenbezeichnung 5X38H122R von der Firma Mepco/Electra in
den Handel gebracht wird, kontinuierlich dieselbe Luft,
die durch den Photoionisations-Sensor 11 analysiert wird.
Der Feuchtigkeits-Sensor 12 umfaßt einen Kondensator,
dessen Kapazität von der relativen Feuchtigkeit abhängt.
Da für den Microcomputer 14 eine Spannung als Eingangs
signal erforderlich ist, muß die Kapazität des Feuchtig
keits-Sensors in eine Spannung umgesetzt werden. Dies kann
auf verschiedene Arten erfolgen, beispielsweise auf die
Art, die von Kurt Irgum in "Analytical Chemestry", Band 55,
1983, Seiten 1186 und 1187 beschrieben ist. Im einzel
nen erfolgt die Feuchtigkeitsmessung, indem der Feuchtig
keits-Sensor 12 in einem Luftkanal 30 stromabwärts von dem
Photoionisations-Sensor 11 angeordnet wird. Die Umgebungs
luft wird mittels einer Pumpe 24 kontinuierlich durch den
Photoionisations-Sensor 11, durch den Kanal 30 und durch
den Feuchtigkeits-Sensor 12 gepumpt. Die Pumpe kann bei
spielsweise eine Motorpumpe des Typs B der Firma MSA sein.
In entsprechender Weise ist im Zuge des Luftkanals 30
stromabwärts von dem Feuchtigkeits-Sensor 12 der Tempera
tur-Sensor 13 angeordnet, um die Temperatur der analysier
ten Umgebungsluft zu erfassen. Als Temperatur-Sensor könn
te beispielsweise ein Präzisions-Temperatur-Sensor des
Typs LM 335 der Firma National Semiconductor verwendet
werden, wobei dieser Sensor gemäß der Druckschrift "Data
Conversion/Acquisition Databook, Ausgabe 1984, Seiten 9
bis 17 der Firma National Semiconductor als geeichter
Sensor ausgebildet werden könnte. Die Ausgangssignale des
Feuchtigkeits-Sensors 12 und des Temperatur-Sensors 13
werden dem Microcomputer 14 zugeführt, der beispielsweise
ein Ein-Chip-Microcomputer des Typs MC68H811DY der Firma
Motorola sein könnte, dem zusätzlich das Ausgangssignal
des Photoionisations-Sensors 11 zugeführt wird. In Ab
hängigkeit von der Einstellung eines Funktionsschalters 32
wird das Ausgangssignal des Photoionisations-Sensors von
dem Microcomputer in einem von Hand ausgewählten Bereich
für die Konzentration des kontaminierenden Gases in Luft
bewertet. Wenn der Schalter 32 auf die Stellung "automa
tisch" gestellt ist, behandelt der Microcomputer das Si
gnal automatisch in dem richtigen Bereich, wie dies bekann
ter Stand der Technik ist.
Aufgrund der Ausgangssignale des Feuchtigkeits-Sensor und
des Temperatur-Sensors berechnet der Microcomputer 14 die
Wasserdampfkonzentration in dem aus der Umgebungsluft
angesaugten Probenstrom. Dies Berechnung erfolgt entspre
chend der nachstehenden Formel zur Definition der relati
ven Luftfeuchtigkeit:
wobei Pw der Partialdruck des Wassers in mm Hg bei der
Temperatur P in °C ist, wobei Ps der Partialdruck des
Wassers in mm Hg bei vollständiger Sättigung bei der Tem
peratur T ist, und wobei H R die relative Luftfeuchtigkeit
in Prozent ist.
Für den Partialdruck Ps gilt folgende Gleichung:
Ps = 10 + [8 · 1076 - 1750 · 3/(235 + T) ]. (2)
Durch Einsetzen der Gleichung (2) in die Gleichung
(1) erhält man:
Für diese Gleichung wird T von dem Temperatur-Sensor 13
gemessen, während H R von dem Feuchtigkeits-Sensor 12 ge
messen wird.
Der Microcomputer 14 benutzt dann den bei der Berechnung
der Wasserdampfkonzentration erhaltenen Wert, um einen
Korrekturfaktor für das Roh-Ausgangssignal des Photoioni
sations-Sensors zu berechnen.
Berücksichtigt man das vorstehend beschriebene Ver
fahren zur Bestimmung des Korrekturfaktors und außerdem
die Tatsache, daß Y den Bruchteil des Ausgangssignals des
Sensors 11 bezogen auf trockene Luft angibt, dann gilt die
Formel
Y = 1,0 · e- 0,12 · Pw (4)
oder für den prozentualen Wert die Gleichung:
Y = 100% · e- 0,12 · Pw (4a)
Der Korrekturfaktor für das bei feuchter Luft erhaltene
Signal beträgt daher:
Wenn Sm der beobachtete Signalpegel bei feuchter Luft ist
und wenn Sa der Signalpegel ist, der bei trockener Luft
beobachtet würde, d. h., das tatsächliche Signal bei trok
kener Luft, dann gilt:
Sa = C · Sm = Sm · e0,12 · Pw (6)
wobei für Pw die zu Gleichung (3) angegebene Definition
gilt.
Es ist zu beachten, daß das Ausgangssignal des Photoioni
sations-Sensors 11 die Information in Form eines Strompe
gels enthält. Der Microcomputer 14 benötigt jedoch ein
Eingangssignal, welches spannungsabhängig ist. Der Feuch
tigkeits-Sensor und der Temperatur-Sensor liefern, wie
oben erwähnt, bereits Signale in der richtigen Form. Für
den Photoionisations-Sensor 11 wird ein Strom/Spannungs-
Wandler mit einem Vorverstärker benutzt - Schaltkreis 20 -,
um das Ausgangssignal des Photoionisations-Sensors 11 in
die richtige Form zu bringen, wobei der Schaltkreis 20
zwischen dem Sensor 11 und dem Microcomputer 14 liegt. Ein
Strom/Spannung-Wandler ist ein elektronisches Standard-
Subsystem, welches in zahlreichen Veröffentlichungen be
schrieben ist, beispielsweise im Produktdatenbuch, Ausgabe
1982, Seiten 1 bis 34 der Firma Burr-Brown.
Der Korrekturwert kann auf verschiedene Arten erhalten
werden. Eine Möglichkeit besteht darin, im Speicher des
Microcomputers 14 die inversen Werte der Kurve für einen
vorgegebenen Satz von diskreten Feuchtigkeitswerten zu
speichern. Wenn die Feuchtigkeitsberechnung abgeschlossen
ist, kann der Microcomputer 14 dann seinen Speicher nach
demjenigen Feuchtigkeitswert absuchen, der dem berechneten
Wert am nächsten kommt und den entsprechenden Korrektur
wert verwenden, der damit verknüpft ist (das Inverse des
Y-Wertes bei dem betreffenden X- bzw. Feuchtigkeitswert).
Eine andere Möglichkeit zum Berechnen des Korrekturwertes
besteht darin, in dem Speicher die Gleichung der in Fig. 2
grafisch dargestellten Kurve zu speichern. Wenn dann die
Feuchtigkeit bzw. die Wasserdampfkonzentration berechnet
ist, wird der berechnete Wert als X-Wert in die Gleichung
eingesetzt, woraufhin man den Y-Wert für die betreffende
Wasserdampfkonzentration erhält. Dieser Y-Wert wird dann
invertiert, womit man den Korrekturfaktor hat.
In Abhängigkeit von der Stellung eines Kompensationsschal
ters 34 wird das Ausgangssignal des Photoionisations-Sen
sors 11 korrigiert oder nicht. Wenn der Kompensations
schalter 34 auf den Kanal 28 bzw. den Schaltungspunkt B
geschaltet ist, dann wird das Ausgangssignal des Photoio
nisations-Sensors nicht mit einem Korrekturfaktor umge
rechnet. Wenn der Kompensationsschalter 34 dagegen auf den
Kanal 29, d. h. den Schaltungspunkt A geschaltet ist, dann
wird das Ausgangssignals des Photoionisations-Sensors mit
dem berechneten Korrekturfaktor korrigiert. Speziell wird
die Korrektur durch Multiplikation des Sensorsignals mit
dem Korrekturfaktor erreicht.
Die Multiplikation des Sensorsignals mit dem Korrekturfak
tor erfolgt, da das Ausgangssignal des Photoionisations-
Sensors 11 eine Funktion der gemessenen Gaskonzentration
ist, wobei der Signalpegel jedoch eine Funktion der Feuch
tigkeit ist. Das Multiplizieren des Ausgangssignals des
Photoionisations-Sensors 11 mit einem vorgegebenen Korrek
turwert führt dabei unabhängig von der Konzentration des
erfaßten Gases zum korrekten Ergebnis. Dies steht bei
spielsweise im Gegensatz zu der Korrektur durch Addition,
bei der die verschiedenen Korrekturwerte zur Erzielung
einer exakten Kompensation für jede Gaskonzentration ein
zeln berechnet werden müssen. Somit erspart man sich bei
der Multiplikation mit einem Korrekturfaktor gegenüber der
additiven Korrektur einen Schritt, wenn man eine genaue
Kompensation des Signals des Photoionisations-Sensors
erreichen möchte.
Das Sensorsignal wird schließlich je nach Stellung des
Kompensationsschalters 34 in korrigierter oder nicht kor
rigierter Form an die Anzeigeeinheit 18 angelegt. Die An
zeigeeinheit kann beispielsweise eine Anzahl von Flüssig
kristall-Anzeigemodule umfassen, beispielsweise vom Typ
BL 100 der Firma Modutec.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß aus
gehend von dem beschriebenen Beispiel zahlreiche Änderun
gen und/oder Ergänzungen möglich sind, ohne daß der Fach
mann dabei den Grundgedanken der Erfindung verlassen
müßte.
Claims (13)
1. Verfahren zur Kompensation der Abnahme der Empfind
lichkeit eines Photoionisations-Gasdetektors bei
zunehmender Feuchtigkeit des zu analysierenden Gases,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- - Die Konzentration der kontaminierenden Bestand teile in der Umgebungsluft wird mit Hilfe eines Photoionisations-Sensors erfaßt;
- - die Feuchtigkeit und die Temperatur der Umgebungs luft werden erfaßt;
- - der Absolutwert der Feuchtigkeit der Umgebungs luft wird berechnet;
- - aufgrund des berechneten Absolutwerts der Feuch tigkeit wird ein Korrekturfaktor bestimmt, um die abnehmende Empfindlichkeit des Photoionisations- Sensors zu kompensieren; und
- - die gemessene Konzentration der kontaminierenden Bestandteile wird unter Verwendung des Korrektur faktors umgerechnet, um den exakten Konzentra tionspegel der kontaminierenden Bestandteile zu erhalten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Korrekturfaktor C gemäß folgender Gleichung
berechnet wird:
C = 1,0 · e+ 0,12 · Pw wobei Pw der Wasserdampfpartialdruck in mm Hg ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wasserdampfpartialdruck Pw gemäß folgender
Gleichung berechnet wird:
wobei H R die relative Feuchtigkeit in Prozent ist und
beim Erfassen der Feuchtigkeit bestimmt wird, und
wobei Ps der Wasserdampfpartialdruck in mm Hg bei
vollständiger Sättigung bei einer Temperatur T ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Werte für Ps und für Pw gemäß den folgenden
Gleichungen berechnet werden:
wobei H R die relative Luftfeuchtigkeit in Prozent
ist, wobei T die Temperatur in °C ist und wobei H R
und T bei der Erfassung der Luftfeuchtigkeit bzw. der
Temperatur ermittelt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Umrechnung unter Verwendung des Korrek
turfaktors eine Multiplikatin des erfaßten Konzen
trationswertes mit dem Korrekturfaktor erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der exakte Konzentrationswert mittels Anzeigeein
richtungen angezeigt wird.
7. Photoionisations-Gasdetektor mit Feuchtigkeitskompen
sation, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens
nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
- - Es ist ein Photoionisations-Sensor (11) zum Erfas sen von kontaminierenden Bestandteilen in der Luft und zum Erzeugen eines der Menge der kontaminie renden Bestandteile proportionalen Signals vorge sehen;
- - es ist ein Feuchtigkeits-Sensor (12) zum Erfassen der Feuchtigkeit in der zu analysierenden Luft und zum Erzeugen eines zu der erfaßten Feuchtigkeit proportionalen Signals vorgesehen;
- - es ist ein Temperatur-Sensor (13) zum Erfassen der Temperatur der zu analysierenden Luft und zum Erzeugen eines zu der erfaßten Temperatur propor tionalen Signals vorgesehen
- - es ist ein Microcomputer (14) vorgesehen, dem die Ausgangssignale des Photoionisatins-Sensors (11), des Feuchtigkeits-Sensors (12) und des Temperatur- Sensors (13) als Eingangssignale zuführbar sind, und mit dessen Hilfe der Wert der Feuchtigkeit berechenbar und daraufhin ein vorgegebener Korrek turfaktor bestimmbar ist, mit dem das Signal des Photoionisations-Sensors (11) zum Kompensation der Empfindlichkeitsabnahme bei zunehmender Luftfeuch tigkeit korrigierbar ist; und
- - es sind Anzeigeeinrichtungen (18) vorgesehen, die mit einem Ausgang des Microcomputers (14) verbun den sind und mit deren Hilfe das kompensierte Ausgangssignal des Photoionisations-Sensors (11) anzeigbar ist.
8. Detektor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Korrekturfaktor C gemäß folgender Gleichung be
rechnet wird:
C=1,0 · e + 0,12 · Pw ,wobei Pw der Wasserdampfpartialdruck in mm Hg ist.
9. Detektor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wasserdampfpartialdruck Pw gemäß folgender Glei
chung berechnet wird:
wobei H R die relative Feuchtigkeit in Prozent ist und
beim Erfassen der Feuchtigkeit bestimmt wird, und
wobei Ps der Wasserdampfpartialdruck in mm Hg bei
vollständiger Sättigung bei einer Temperatur T ist.
10. Detektor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Werte für Ps und für Pw gemäß den folgenden Glei
chungen berechnet werden:
wobei H R die relative Luftfeuchtigkeit in Prozent
ist, wobei T die Temperatur in °C ist und wobei H R
und T bei der Erfassung der Luftfeuchtigkeit bzw. der
Temperatur ermittelt werden.
11. Detektor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Photoionisations-Sensor (11) und dem
Microcomputer (14) ein Strom/Spannungs-Wandler mit
Vorverstärker (Schaltkreis 20) eingefügt ist.
12. Detektor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Microcomputer (14) mit einem Kompensationsschal
ter (34) versehen ist, mit dessen Hilfe entweder das
kompensierte Signal oder das nicht kompensierte Si
gnal zu den Anzeigeeinrichtungen (18) durchschaltbar
ist, sowie einen Funktionsschalter (32), der auf
mindestens einen Bereich einstellbar ist, um die
Messungen in einem vorgegebenen Bereich von Konzen
trationspegeln für die kontminierenden Bestandteile
durchzuführen.
13. Detektor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Korrektur des von dem Photoionisations-Sensor
(11) erzeugten Signals durch Multiplikation desselben
mit dem Korrekturfaktor erfolgt.
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