DE3817632A1 - Insbesondere auf flaschen oder dergleichen aufsetzbare dosierpumpe - Google Patents
Insbesondere auf flaschen oder dergleichen aufsetzbare dosierpumpeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B11/00—Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
- B05B11/01—Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
- B05B11/10—Pump arrangements for transferring the contents from the container to a pump chamber by a sucking effect and forcing the contents out through the dispensing nozzle
- B05B11/1028—Pumps having a pumping chamber with a deformable wall
- B05B11/1035—Pumps having a pumping chamber with a deformable wall the pumping chamber being a bellow
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Description
Die Erfindung betrifft eine insbesondere auf Flaschen oder
dergleichen aufsetzbare Dosierpumpe gemäß Gattungsbegriff
des Hauptanspruches.
Bei den bekannten Lösungen dieser Art (EP-OS 1 94 417) ist
das austrittsseitige, dem Mundstückkanal zugeordnete Ventil
in Form eines gesonderten Ventilkörpers ausgebildet, der in
einem Stutzen sitzt, welcher mit seiner Außenfläche die
Steckverbindung zum Pumpenbalg formt. Diese Lösung ist monta
getechnisch aufwendig. Dies nicht nur wegen des gesonderten
Ventil-Bauteiles, sondern auch wegen dessen Abfederung und
wegen der Einbringung desselben in die Ventilsitzöffnung,
wozu das Oberteil praktisch zweiteilig gestaltet werden muß.
Die von der Ventilöffnungsbewegung ausgehende Bemessung des
Druckes ist darüberhinaus schwer vorherbestimmbar, stark von
der Kennlinie der Ventilfedern abhängig und über längere Ge
brauchszeiten insbesondere von der Veränderung dieser Kennli
nie z.B. in Richtung einer Erlahmung der Federn betroffen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemä
ße Dosierpumpe so auszugestalten, daß bei erheblich verein
fachtem Aufbau ein gebrauchsvorteilhafterer und leichter
vorherbestimmbarer Ventilschließsitz gegeben ist.
Erreicht ist dies durch die im Kennzeichen des Hauptanspru
ches angegebene Erfindung. Die Unteransprüche stellen vor
teilhafte Weiterbildungen dar.
Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine Dosierpumpe von verein
fachtem Aufbau und erhöhtem Gebrauchswert geschaffen. Ein
gesonderter, leicht beweglich zu lagernder und abzufedernder
Ventilverschlußkörper entfällt. Das austrittsseitige Ventil
ist vielmehr gegeben durch den Bereich der Steckverbindung
zum Pumpenbalg. Es wird geformt durch die Berührungsflä
che/Spalt zwischen dem Stutzen dieser Steckverbindung und
der Tülle des Balges, in welche dieser Stutzen eintritt. Das
Spannmaß dieses Eintrittes bestimmt die Größe des Druckes,
der notwendig ist, um das Ventil zu öffnen. Der Ventilhub
ist radial orientiert und extrem kurz. Führungsprobleme
treten so nicht mehr auf. Es wurde gefunden, daß sich der
Öffnungsdruck außerordentlich feinfühlig bestimmen läßt und
das schon angesichts der Maßgenauigkeit, mit welcher man
einen solchen Steckverbindungssitz herbeiführen kann äußerst
feinfühlig abstimmbar ist im Hinblick auf die Ansprechschwel
le. Es wurde dabei gleichzeitig gefunden, daß überraschender
weise der auf die stufenartige Ringwand aufsetzende Kragen
ohne zusätzliche Aufwendungen in einen so genügend dichten
den Sitz bringbar ist, daß der zwischen Kragen und Steckver
bindungstülle gebildete Raum als abgeschlossener Raum auf
tritt. Verbindet man diesen dann mit dem Mundstückkanal, so
ist dieser Raum der Übergangsweg des auszupumpenden Mediums.
Die entsprechende Abstützung des Kragens vermeidet auch, daß
bei der Pumpbewegung irgendwelche Verlagerungen zwischen
Stutzen und Pumpenbalgtülle auftreten können, die zu Ver
schiebungen im Steckverbindungssitz führen und die Ventil
funktion beeinträchtigen würden. Angesichts der Tatsache,
daß die Steckverbindungsrichtung koaxial liegt zur Pumpbewe
gung, können sich auch angesichts des aufsetzenden Kragens
auch bei dieser Pumpbewegung eingeschlossen einer elasti
schen Rückstellung der Pumpe aus der Rückstellkraft des
Balges keine Verschiebungen der beiden steckverbundenden
Teile zueinander ergeben. Zusammenfaltdruck des Balges plus
zunehmender Innendruck des Mediums stellen einander ergänzen
de Dichtschlußkomponenten dar.
An sich ist es in der Technik bekannt, z.B. bei Fahrrad
schlauchventilen, den Ventilsitz als Steckverbindung zwi
schen einem Schlauch und einem Zapfen zu erzeugen. Ähnliches
ist auch schon bei Handpumpen zur Förderung von Füllgut aus
einem Behälter bekannt (DE-AS 22 27 407). Bei den dortigen
Handpumpen beeinflußt jedoch die Pumpverlagerung des Balges
den Ventilsitz erheblich. Zu große Beschleunigungen bei der
Pumpbewegung bringen sogar die Gefahr, daß die Steckverbin
dung zwischen dem Ende des Pumpenschlauches und dem darin
eintretenden Kragen gelöst wird. Insofern ist bei diesen
Versionen das Öffnen des Ventiles nicht ausschließlich vom
Innendruck des Pumpenschlauches abhängig, sondern auch von
dessen Bewegung. Darüberhinaus vermitteln diese Lösungen
auch nicht den Gedanken, etwaige zur Erzielung einer gleich
förmigen Bewegung des Pumpenbalges notwendige Mittel, wie
den Kragen der Erfindung, gleichzeitig zu nutzen, um einen
Übergangsraum zu schaffen, um das Medium zum Mundstückkanal
zu leiten.
Zufolge der erfindungsgemäßen Maßnahme, daß der Kragen im
Anschluß an eine aufsitzende Stufe eine Hülsenwand formt,
welche, flächig eng anliegend, einen sich an die Faltenzone
des Pumpenbalges anschließenden Pumpenbalgstutzen umgreift,
ist erreicht, daß die Abdichtung zwischen Kragen und Pumpen
balg eine größere Gebrauchssicherheit erhält und im übrigen
auch die Führung des Pumpenbalges gegen Ausknicken oder
dergleichen bei Kompression des Faltenbalges erhöht ist. Der
zunehmende Innendruck bildet neben der axialen auch noch
eine radiale Dichtung. Auch die Rückstellbewegung, resultie
rend aus der entsprechenden Elastizität bzw. Flexibilität
des vorzugsweise nicht geblasenen, sondern gespritzten Kunst
stoffpumpenbalges ist verbessert. Der erfindungsgemäße Vor
schlag, den Raum als Ringraum zu gestalten, optimiert die
Durchführung des Pumpmediums zum Mundstück hin. Dies wird
weiter optimiert durch den Vorschlag, daß der Ringraum sich
über einen Teil seines Umfanges bis über die Höhe der Quer
schnittsebene der Mundstückkanalmündung erstreckt. Dies
vergleichmäßigt auch den Austritt aus der Mundstückkanalmün
dung. Gleiches gilt, wenn gemäß dem Vorschlag der Erfindung
diese Mundstückkanalmündung im Bereich eines Bodens des
entsprechenden Topfeinsatzes vorgesehen ist. Endlich ist es
günstig, wenn die Ventilschließfläche der Tülle von einer
inversen, endseitigen Ringlippe gebildet ist. Letztere
wirkt reifartig verstärkend und beläßt einen strömungsgünsti
gen Ringspalt zwischen der Mantelwand des Stutzens und der
flexiblen Tülle sprich Ventil.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeich
nung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine mit der erfindungsgemäßen Dosierpumpe ausge
stattete Flasche in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die Dosierpumpe in
gegenüber Fig. 1 erheblich vergrößerter Wiederga
be, und zwar in Grundstellung und
Fig. 3 ein gleicher Schnitt in der Betätigungsphase.
Die Dosierpumpe 1 ist auf den Hals 2 einer Flasche 3 aufge
schraubt. Das Außengewinde des Flaschenhalses ist mit 4
bezeichnet; das damit in Eingriff bringbare Innengewinde der
Dosierpumpe 1 trägt das Bezugszeichen 5.
Das Aufschraubteil 6 der Dosierpumpe ist zentral eingezo
gen. Der eingezogene Abschnitt trägt das Bezugszeichen 7.
Letzterer geht flascheninnenseitig in einen horizontalen
Boden 8 über.
Der sich oberhalb der Decke des Aufschraubteiles 6 nach oben
hin freistehend anschließende Abschnitt 9 bildet einen Topf
10. Letzterer ist das Pumpengehäuseunterteil. Es ist zylin
drisch gestaltet und führt ein darin axial anschlagbegrenzt
verschieblich geführtes Pumpenoberteil 11. Die Abstützung
in Grundstellung der Dosierpumpe besorgt ein Ringbund 12,
der gegen eine Innenschulter 13 des Abschnitts 9 tritt.
Die aus Fig. 1 ersichtliche Grundstellung steht unter Feder
belastung. Die Federkraft wird von einem Pumpenbalg B aufge
bracht. Dieser besteht aus entsprechend rückstellfähigem
Kunststoffmaterial. Er ist als Spritzteil realisiert und
weist eine Anzahl im Querschnitt zickzackförmig anschließen
der Ringfalten auf.
Unten steckt der Pumpenbalg mit einem an die Harmonikastruk
tur angeformten zylindrischen Stutzen 14 in einer topfförmi
gen Aufnahme 15. Gebildet ist diese Aufnahme von dem zentra
len Bereich des Bodens 8 und einer in diesem wurzelnden,
radial ausgerichteten Ringwand 16. Das Stirnende des Stut
zens 14 stützt sich auf der Oberseite des Bodens ab. Die
periphere Abstützung des Stutzens 14 geschieht an der Innen
fläche der Ringwand 16. Es kommt hier zu einer dichtenden
Anlage vor allem bei Auftritt von Überdruck in der Pumpenkam
mer 17. Dies hat den Vorteil, daß die diesbezügliche Steck
montage sogar mit gewissem Spiel durchgeführt werden kann,
also äußerst leichtgängig erfolgt.
Im Zentrum des Bodens 8 befindet sich ein zulaufseitiges
Ventil V 1. Dessen Ventilsitzfläche ist mit 18 bezeichnet.
Es handelt sich um eine trichterförmige Fläche, die im Über
gangsbereich zu einem nach unten weisenden Anschlußstutzen
19 geformt ist. Letzterer nimmt ein Steigrohr 20 auf, wel
ches bis zum Boden der Flasche reicht, hier aber in geringem
Abstand vor der Bodeninnenfläche endet, so daß ein ungehin
dertes Aufsteigen des flüssigen Mediums ermöglicht ist.
Konkret besteht das Ventil aus einem Kugelkörper, der ober
seitig in eine Anfassung übergeht. Die Lagesicherung des
Kugelkörpers erfolgt über Stege 21, die einwärts gerichtete
Nasen aufweisen, deren lichter Abstand unter dem Durchmesser
des Kugelkörpers liegt. Das Zuordnen des Ventilkörpers
geschieht einfach durch willensbetontes Einstecken in den
von den Stegen 21 gebildeten Haltekorb. Zur axialen Beweg
lichkeit des zulaufseitigen Ventils V 1 sind die Nasen in
genügendem Abstand zur Kugelfläche gehalten.
Das austrittsseitige Ventil V 2 der Dosierpumpe befindet
sich im oberen Befestigungsbereich zwischen Pumpenbalg B und
dem vertikal beweglich geführten zugeordneten Pumpenoberteil
11. Hierbei ist eine der unteren Steckverbindung vergleich
bare Lösung angewandt, indem auch dort ein dem Balgkörper
angeformter Stutzen 22 in eine zylindrische Aufnahme 23
eingebracht ist. Gebildet ist diese zylindrische Aufnahme
von einer Hülsenwand 24.
Der Stutzen 22 geht oberseitig in eine radial auswärts wei
sende Ringwand 25 über. Deren Wandungsdicke entspricht der
doppelten Wandungsdicke des Stutzens 22, ist also von rela
tiv großer Formtreue. Der Ringwand vorgelagert ist ein
Kragen 26. Es handelt sich um eine horizontale Stufe, die
einen fugendichten Abschluß zwischen Pumpenoberteil 1 und
der Ringwand 25 des Balges bringt. Die entsprechende Dich
tung resultiert zum einen aus dem relativ weicheren Material
des Balges und dem aus Hartschaumkunststoff gebildeten Pum
penoberteil 11. Weiter dichtungsfördernd erweist sich eine
dem Pumpenbalg B gegebene Vorspannung in axialer Richtung.
Die dichtende Anlage wird bei Gebrauch insofern dann noch
optimiert, als der Balg zusammengedrückt wird und der sich
vergrößernde Innendruck im Pumpenraum 17 zusätzlich mitwirkt.
Darüber hinaus wird auch in der Radialen eine weitere Dicht
zone begünstigt, indem der erwähnte Innendruck auch noch den
den Stutzen 22 bildenden Materialabschnitt gegen die Innen
wand des Stutzens 22 preßt.
Die vom Kragen 26 gebildete Stufe trägt das Bezugszeichen
27. Sie leitet über in einen Raum 28. Letzterer ist ring
förmig gestaltet und erstreckt sich in der Axialen, um
schließlich im oberen Bereich in einen radial ausgerichteten
Mundstückkanal 29 überzugehen. Der Raum 28 und der Mund
stückkanal 29 durchdringen einander partiell.
Wie den dargestellten Fig. 2 und 3 entnehmbar, erstreckt
sich der Ringraum (Raum 28) eben nur über einen Teil eines
Umfangs bis auf die Höhe der Querschnittsebene der Mundstück
kanalmündung 30. Ausgebildet ist die Mundstückkanalmündung
30 im Bereich des Bodens eines Topfeinsatzes 32. Er kann
dem Kopf des Pumpenoberteils 11 im Wege der Steckverbindung
zugeordnet sein, und zwar unter Ausübung einer Art Haftsitz
zwischen der Mantelwand des zylindrischen Topfeinsatzes 32
und der korrespondierenden Ausnehmung 33. Die Innenwandung
des Topfeinsatzes 32 bildet durch radiale allseitige Beab
standung den Mündungskanal 29 in Form eines Ringspaltes, der
sich im Rücken der Mundstückkanalmündung 30 als vertikaler
Spaltabschnitt 29′ fortsetzt. Es findet also eine gleichmä
ßig verteilte Speisung zur Bildung des Sprühstrahles 34
statt.
Das austrittsseitige Ventil V 2 ist von einer dem Pumpenbalg
gleich angeformten röhrchenartigen Tülle 35 gebildet. Deren
Wandung ist deutlich dünner gewählt als die des Pumpenbal
ges. Die Tülle faßt einen zentralen, zylindrisch gestalte
ten Dorn 36 des Pumpenoberteils 11. Dieser Dorn läuft pum
penkammerseitig konisch zu und ist über seine gesamte Länge
gehöhlt, dies aus materialsparenden Gründen. Die Tülle
liegt dichtend auf der Mantelwand des Dornes 36 auf. Die
Ventilschließfläche der Tülle ist von einer inversen, endsei
tigen Ringlippe 37 gebildet. Im Bereich unterhalb der Ring
lippe 37 besteht ein Ringspalt zwischen der Innenfläche der
Tülle 35 und der Mantelfläche des Dornes 36.
Der die Tülle umgebende Raum 28 ist so bemessen, daß zum
Öffnen des Ventiles dieses sich von der Dichtsitzfläche
abheben kann (vergl. Fig. 3).
Ein drittes Ventil V 3 befindet sich im flaschenseitigen
Anschlußbereich des Pumpenbalges. Es ist gebildet von einer
dachartig radial auswärts gerichteten Ringwand 38, welche
als Ventilsitzfläche die zylindrische Innenwandung des Ab
schnitts 7 nutzt. Dieses dritte Ventil V 3 bewirkt den
Luftausgleich bei abnehmendem Füllinhalt, weshalb der Boden
8 im Rücken der Ringwand 16 eine zum Innenraum der Flasche
hin offene Durchbrechung 39 aufweist.
Die Funktion der dargestellten Dosierpumpe ist wie folgt:
Durch Ausüben einer Druckkraft in Richtung des Pfeiles P
wird der Pumpenbalg B komprimiert. Der in der Pumpenkammer
17 auftretende Überdruck hält das zulaufseitige Ventil V 1
geschlossen. Das in der Pumpenkammer befindliche Medium 17
wird komprimiert und weicht bei Erreichen einer bestimmten
Druckschwelle über das austrittseitige Ventil V 2, welches
sich schlagartig öffnet, aus, gelangt über den Raum 28 in
den Mundstückkanal 29, um dann über die düsenartig wirkende
Mundstückkanalmündung 30 unter Formung eines Sprühstrahls 34
auszutreten. Dies geschieht sehr kraftvoll. Wird nun das
als Betätigungshandhabe fungierende Pumpenoberteil 11 losge
lassen, bewirkt die Rückstellkraft des Pumpenbalges B das
Zurückfahren desselben in die aus Fig. 2 ersichtliche Stel
lung. Der hierbei auftretende Unterdruck hebt das zulaufsei
tige Ventil V 1 von seiner Ventilsitzfläche ab. Über das
Steigrohr 20 füllt sich der Pumpenraum 17 nach. Der gleiche
Unterdruck hält das schlauchventilartige austrittsseitige
Ventil V 2 in Schließstellung.
Das ausgegebene Volumen im Flaschenvorratsraum wird durch
Luft ergänzt. Beim Saughub hebt sich nämlich das diesbezüg
liche Ventil V 3 von der Ventilsitzfläche ab, so daß Luft in
Richtung des Pfeiles y einströmen kann.
Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung
dargestellten neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch
soweit sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich erläutert
sind.
Claims (6)
1. Insbesondere auf Flaschen oder dergleichen aufsetzbare
Dosierpumpe mit Pumpenbalg und zwei Ventilen, von denen das
eine, zulaufseitige Ventil im Bodenbereich eines mit dem
Pumpenbalg steckverbundenen und den Pumpenbalg umfassenden
Topfes sitzt, dessen Innenwand ein bewegliches Pumpenober
teil führt, welche einen dem austrittsseitigen Ventil nachge
ordneten Mundstückkanal besitzt, ferner mit einem Stutzen in
Steckverbindung zum Pumpenbalg steht und mit einem Kragen
auf eine radial auswärts weisende Ringwand des Pumpenbalges
aufsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß das austrittsseitige
Ventil (V 2) mittels der Steckverbindung zum Pumpenbalg (B)
gebildet ist und der diese Steckverbindung umgebende, bis
zum dichtend auf die Ringwand aufsetzenden Kragen (26)
reichende Raum (28) mit dem Mundstückkanal in Verbindung
steht.
2. Dosierpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kragen (26) im Anschluß an eine aufsitzende Stufe (27)
eine Hülsenwand (24) besitzt, welche flächig eng anliegend
einen sich an die Faltenzone (x) des Pumpenbalges (B) an
schließenden Pumpenbalg-Stutzen (22) umgreift.
3. Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (28) als
Ringraum gestaltet ist.
4. Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringraum (Raum
28) sich über einen Teil seines Umfanges bis über die Höhe
der Querschnittsebene der Mündstückkanalmündung (30) er
streckt.
5. Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch einen im Bereich seines
Bodens (31) die Mündstückkanalmündung (30) bildenden Topfein
satz (32).
6. Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilschließflä
che der Tülle (35) von einer inversen, endseitigen Ringlippe
(37) gebildet ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE3817632A DE3817632A1 (de) | 1988-05-25 | 1988-05-25 | Insbesondere auf flaschen oder dergleichen aufsetzbare dosierpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE3817632A DE3817632A1 (de) | 1988-05-25 | 1988-05-25 | Insbesondere auf flaschen oder dergleichen aufsetzbare dosierpumpe |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3817632A1 true DE3817632A1 (de) | 1989-11-30 |
Family
ID=6355028
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE3817632A Withdrawn DE3817632A1 (de) | 1988-05-25 | 1988-05-25 | Insbesondere auf flaschen oder dergleichen aufsetzbare dosierpumpe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3817632A1 (de) |
Cited By (6)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5152434A (en) * | 1989-08-29 | 1992-10-06 | Megaplast Dosiersysteme Gmbh & Co. | Dispenser with pump device |
US5351862A (en) * | 1992-04-14 | 1994-10-04 | Raimund Andris Gmbh & Co. Kg | Dispensing pump for media of low viscosity, especially paste-like media |
US5664703A (en) * | 1994-02-28 | 1997-09-09 | The Procter & Gamble Company | Pump device with collapsible pump chamber having supply container venting system and integral shipping seal |
US6612468B2 (en) | 2000-09-15 | 2003-09-02 | Rieke Corporation | Dispenser pumps |
DE10229618A1 (de) * | 2002-06-25 | 2004-01-29 | Ing. Erich Pfeiffer Gmbh | Dosierpumpe, Verfahren zu ihrer Herstellung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
US7802701B2 (en) | 2005-01-14 | 2010-09-28 | Rieke Corporation | Up-lock seal for dispenser pump |
-
1988
- 1988-05-25 DE DE3817632A patent/DE3817632A1/de not_active Withdrawn
Cited By (7)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
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US6612468B2 (en) | 2000-09-15 | 2003-09-02 | Rieke Corporation | Dispenser pumps |
DE10229618A1 (de) * | 2002-06-25 | 2004-01-29 | Ing. Erich Pfeiffer Gmbh | Dosierpumpe, Verfahren zu ihrer Herstellung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
US7223090B2 (en) | 2002-06-25 | 2007-05-29 | Ing. Erich Pfeiffer Gmbh | Metering pump, method for its production and device for carrying out the method |
US7802701B2 (en) | 2005-01-14 | 2010-09-28 | Rieke Corporation | Up-lock seal for dispenser pump |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MEGAPLAST DOSIERSYSTEME GMBH & CO, 5600 WUPPERTAL, |
|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |