DE3811795A1 - Ferngesteuerte inspektions- und/oder bearbeitungsvorrichtung - Google Patents
Ferngesteuerte inspektions- und/oder bearbeitungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur fernsteuerbaren
Inspektion- und/oder zum fernsteuerbaren Arbeiten in Bereichen,
die aufgrund ihrer räumlichen Gegebenheiten und/oder ihrer
Sicherheitsanforderungen für Personen unzugänglich sind.
Bezweckt wird die Schaffung einer Vorrichtung, mit der Inspek
tions-, Wartungs-, Mess- und Reparaturarbeiten, einschließlich
Ortung von Störungen, sowie das Einziehen von Kabeln und
dergleichen in solchen räumlichen Gegebenheiten durchgeführt
werden kann, die, wie Schächte, Kanäle oder dergleichen, nicht
direkt zugänglich sind und die aus Sicherheitsgründen, z. B. bei
Strahlungsgefahr, nicht von Personen durchgeführt werden sollten.
Dabei geht es insbesondere um das Verfügbarmachen einer wendigen
Vorrichtung, mit der die genannten Tätigkeiten bedeutend
wirtschaftlicher als bisher und völlig risikolos durchgeführt
werden können.
Aus der DE-OS 33 12 222 ist ein ferngesteuertes, selbstfahrendes
Fahrzeug mit einem Raupenantrieb bekannt, das sich zum Einziehen
von Seilen, Kabeln, Schläuchen in unzugänglichen Räumen eignet
und auch als Transportmittel für einen Geräteträger dienen kann,
der eine Beleuchtungseinrichtung, eine TV-Kamera und/oder Bohr-
bzw. Fräswerkzeuge, Greifer oder andere Werkzeuge trägt. Das
Fahrzeug ist zur Erhöhung der Bodenhaftung, der Zugkraft und der
Tragfähigkeit mit einer im wesentlichen die gesamte Breite des
Fahrzeugs überdeckenden Raupe versehen, wobei beim Umkippen des
Fahrzeugs eine automatische Drehrichtungsumkehr der Raupe derart
erfolgt, daß das Fahrzeug seine Vorwärtsfahrt beibehält.
Als nachteilig ist bei diesem vorbekannten Fahrzeug unter anderem
anzusehen, daß es bei schwierigen und komplexen Einsatzbedingun
gen, wie z. B. der Überwindung von stufenförmigen Hindernissen
und abgewinkelten Kanalleitungen nur begrenzt oder gar nicht
einsetzbar ist, da das Fahrzeug nur eine sehr eingeschränkte
Kletterfähigkeit besitzt und nicht lenkbar ist. Außerdem bedingt
eine seitliche Anbringung von Zusatzgeräten an die Verkleidung
des Fahrzeugs einen erhöhten Raumbedarf, der die Einsatzmöglich
keit des Fahrzeugs weiter reduziert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der
eingangs genannten Gattung derart weiterzubilden, daß bei einem
einfachen Aufbau auch komplizierte hindernisbehaftete Kanalver
läufe zugänglich werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1
gekennzeichneten Merkmale gelöst. Bevorzugte Merkmale, die die
Erfindung vorteilhaft weiterbilden, sind den nachgeordneten
Patentansprüchen zu entnehmen.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird ein fernsteuer
barer selbstfahrender Verband aus wenigstens zwei Fahrzeugen
geschaffen, der lenk- und kletterfähig ist. Die vorgesehene
Inspektionseinrichtung kann vorteilhaft gleichzeitig für das
Betätigen der Steuereinrichtung verwendet werden, um hindernis-
überwindende Steuerungsmaßnahmen durchzuführen.
Die Fahrzeuge des Verbandes bestehen aus nicht-lenkbaren
handelsüblichen Fahrzeugen, wie Raupenfahrzeugen, wobei vorzugs
weise benachbarte Fahrzeuge des Verbandes über ein längssteifes
Gelenk mit räumlich begrenzten Schwenkwinkeln miteinander
verbunden sind. Hiermit läßt sich bei Erhaltung der Längssteifig
keit des Gesamtverbandes eine wirkungsvolle Lenk- und Kletterfä
higkeit mit großer Flexibilität erreichen.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist das
Gelenk um 90° zueinander versetzte Kupplungsgabeln auf, die an
einer Kupplungskugel mit nahezu reibungsfreier Toleranz bei
kleinen Verdrehwinkeln angreifen, wobei die Kupplungsgabeln
vorzugsweise mit seitlicher Beabstandung in formkomplementäre
Kugelausnehmungen eingreifen, und wobei vorzugsweise die
seitlichen Beabstandung zu den beiderseitigen Kugelausnehmungen
auf ein radiale Relativverdrehung zwischen den Kupplungsgabeln
bis zu etwa 30° abgestimmt sind. Damit wird in vorteilhafter
Weise ein Kugelgelenk mit einem vorgegebenen Spiel in Drehrich
tung nach Art eines Kardan-Kugelgelenks geschaffen, das auch
komplexen Einsatzbedingung in hervorragender Weise Rechnung zu
tragen vermag. Außerdem kann das vorgesehene relative Verdreh
spiel zwischen den Gabeln auch vorteilhaft beispielsweise im
Zusammenhang mit der Benutzung eines Drehmotors im Bereich der
Ankopplung dazu verwendet werden, unter Ausnutzung eines gewissen
Anlaufweges, ein sogenanntes Losschlagen eines Fahrzeugs bzw.
eines an einem derartigen Gelenk angeschlossenen Gegenstands aus
einer Klemmstellung oder dergleichen zu erreichen. Wesentlich
ist bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung, daß hier gezielt
Radialspiel in ein Gelenk eingebracht wird, um die erreichte
universelle Lenk- und Kletterfähigkeit noch durch eine Verdrehfä
higkeit zur Fahrzeugslängsachse zu ergänzen. Hierdurch wird in
vorteilhafter Weise eine besonders wendige Vorrichtung geschaf
fen, die aufgrund der Eigenbeweglichkeit der Verbandsfahrzeuge
sowie der vorgesehenen Ansteuerung in idealer Weise zu den oben
angegebenen Zwecken eingesetzt werden kann. Die enorme Kletter
fähigkeit, die der Verband besitzt, wird nicht primär durch
Reibung sondern durch Anstellung bzw. relative Verschwenkung
einzelner Verbandsfahrzeuge zueinander erreicht und ermöglicht
das Überwinden von Hindernissen, die deutlich höher als die
Eigenhöhe jedes Fahrzeugs des Verbandes sind. Vorzugsweise ist
der Verband in der Lage, aufgrund seiner enormen Kletterfähigkeit
Hindernisse zu Überwinden, die mehr als das doppelte der Höhe
eines Verbandfahrzeugs betragen.
Die Steuereinrichtung für die räumliche Änderung der Bewegungs
richtung des Verbandes kann mit elektrischen, pneumatischen,
hydraulischen oder mechanischen Elementen arbeiten, um jeweils
eine Relativbewegung zwischen benachbarten Fahrzeugen um das
längssteife Gelenk zu erreichen. Als besonders einfache und
preiswert herstellbare Möglichkeit ist bevorzugt vorgesehen, daß
die Steuereinrichtung Seilzüge aufweist, die in um 90° zueinander
versetzten Ebenen im Bereich jedes Fahrzeugs geführt sind, am
vordersten Fahrzeug angreifen und am hintersten Fahrzeug mit
einer Betätigungseinrichtung verbunden sind. Dabei sind die
Seilzüge vorzugsweise am vordersten Fahrzeug unter Ausnutzung des
Flaschenzugeffektes umgelenkt und am danach folgenden Fahrzeug
befestigt, um die jeweilige Steuerkraft zu erhöhen und vorteil
haft zunächst nur ein Auslenken des ersten Fahrzeugs in die
gewünschte räumliche Richtung zu erreichen. Hierdurch läßt sich
nicht nur vorteilhaft eine Verbesserung des räumlichen Blickwin
kels der an dem vorderen Fahrzeug angebrachten Inspektionsein
richtung, insbesondere einer Videokamera, erzielen,
sondern es wird auch möglich, bewegbare Hindernisse durch eine
entsprechende Steuerung des vordersten Fahrzeugs aus dem Weg zu
räumen, um eine günstigere Passage des Verbandes zu erreichen.
Die Seilzüge sind ferner vorzugsweise für jede Schwenkebene am
hintersten Fahrzeug jeweils mit einer Differenzwinde betätigbar.
Hierdurch kann in der ersten Phase das erste Fahrzeug oder der
Verband jeweils in eine der Schwenkebenen, also beispielsweise
nach links oder rechts oder nach oben bzw. nach unten bzw. in
einer sich aus der Überlagerung der beiden bei Schwenkbewegungen
ergebenden Bewegungsrichtung verstellt werden.
Die vorgesehene Ausgestaltung der Steuereinrichtung mit Seil
zügen, die vorzugsweise an der Außenseite der Verbandsfahrzeuge
in um 90° zueinander versetzten Ebenen geführt sind, hat auch den
Vorteil, daß die Zwischenräume zwischen miteinander verbundenen
Fahrzeugen von den Seilen überspannt werden, wobei die Seile
zusätzlich eine Gleit- und Führungsfunktion ausüben, um einem
Hängenbleiben des Verbandes an einem Hindernis zu begegnen.
Alle Fahrzeuge weisen vorzugsweise Schnittstellen für eine
gemeinsame Energieversorgung und Signalverbindung auf, um einen
zuverlässigen und wirkungsvollen Einsatz des Gesamtverbandes zu
erreichen.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die
Inspektions- und/oder Bearbeitungseinrichtung an dem vordersten
Fahrzeug angelenkt und mit einer separat steuerbaren Betätigungs
einrichtung relativ zu dem vordersten Fahrzeug verstellbar.
Hierdurch kann die Inspektions- und/oder Bearbeitungseinrichtung
nicht nur zu den vorgesehenen Inspektions- und/oder Bearbeitungs
einsätzen in die jeweils optimale Stellung bewegt werden, sondern
auch beim überwinden von Hindernissen so eingestellt werden, daß
der Verband auch nach entsprechender Einstellung der Inspektions-
und/oder Bearbeitungseinrichtung enge Querschnitte und/oder
abgewinkelte Kanalquerschnitte passieren kann.
Die Betätigungseinrichtung für die Inspektions- und/oder
Bearbeitungseinrichtung weist vorzugsweise einen ebenfalls vom
letzten Fahrzeug betätigbaren und gegen eine Feder arbeitenden
Seilzug auf. Hierdurch kommt die Betätigungeinstellung vorteil
haft nur mit einem Seilzug aus, der durch die Federwirkung stets
gestrafft ist.
Die Inspektions- und/oder Bearbeitungseinrichtung ist vorzugswei
se an dem vorderen Ende des vordersten Fahrzeugs mit einer Gabel
angelenkt, wobei an der Gabel bevorzugt eine Einrichtung für den
Drehantrieb eines Halters für eine Kamera- und Beleuchtungsein
richtung und/oder eines Arbeitsgerätes um eine Achse parallel zur
Anlenkungsachse der Gabel an dem Fahrzeug vorgesehen ist. Hiermit
wird eine herstellungstechnisch einfache und allen Funktionsbe
dürfnissen gerecht werdende Lösung für die Verstellbarkeit der
Inspektions- und/oder Bearbeitungseinrichtung geschaffen.
Für den Antrieb des Verbandes können ein oder mehrere Fahrzeuge
eine Antriebseinrichtung, beispielsweise in Form eines fernange
steuerten Elektromotors, aufweisen. Vorzugsweise besitzt
wenigstens das erste Fahrzeug des Verbandes eine Antriebsein
richtung.
Die Energieversorgung des Verbandes kann durch einen in dem
Verband integrierten Energiespeicher, beispielsweise einer
Batterie und/oder einem Energiegenerator, erfolgen, wobei auch
eine Fernsteuerung über alle Trägermedien, einschließlich
Funkfernsteuerung, IR-Fernsteuerung, Laser, usw. sowie eine
akustische Steuerung durchgeführt werden kann, so daß der Verband
als freie Operationseinheit ferngesteuert tätig werden kann.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist an dem
letzten Fahrzeug ein Adapter für die Aufnahme eines Fernsteuerka
belsteckers vorgesehen, der vorzugsweise bündig mit dem Fahrzeug
gehäuse abschließende Gleit- und Führungselemente aufweist, wobei
der Adapter bevorzugt weiterhin einen Halter für das Einhängen
des Endes eines zu verlegenden Kabels bzw. Seils oder Schlauchs
aufweist. Mit den Gleit- und Führungselementen wird eine sichere
Verbindung zwischen Fernsteuerkabel und Verband auch bei der
Überwindung von größeren Hindernissen gewährleistet.
Die Steuereinrichtung für die räumliche Änderung der Bewegungs
richtung des Verbandes weist nach einer weiteren bevorzugten
Ausgestaltung eine Einrichtung für das selbsttätige Abfühlen von
Bereichsverhältnissen und ein dementsprechendes Steuern der
Einrichtung auf, wodurch vorteilhaft eine weitgehend vollständige
Automatisierung zur Entlastung einer Bedienungsperson erreicht
werden kann. Dabei ist es weiterhin von Vorteil, wenn die
Einrichtung wenigstens einen programmierbaren Speicher aufweist,
in den beispielsweise ein Lageplan der zu inspizierenden Bereiche
vorher eingegeben wird, die dann der Verband automatisch
aufsucht, in ihren Beschaffenheitsmerkmalen untersucht und
gegebenenfalls in einem weiteren Speicher zwischenspeichert.
Die Vorrichtung fühlt somit selbst automatisch die jeweiligen
räumlichen Gegebenheiten ab und paßt ihre Steuerung automatisch
an. Für das selbständige Abfühlen sind beispielsweise automati
sche Bilderfassungs-, Bildsensoren-, Richtungs-, Entfernungs
erfassungs- und Entfernungssteuerungseinrichtungen einsetzbar.
Günstig ist ferner, wenn die Einrichtung mit einer Bedienungs
person dialogfähig ist, insbesondere wenn Grenzsituationen
erreicht werden, um entsprechende Weisungen für den weiteren
Einsatz, gegebenenfalls per Sprachsteuerung, zu erhalten.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung sind
dem anschließenden Beschreibungsteil zu entnehmen, in welchem ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnung näher erläutert wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Seitenansicht eines Ausführungs
beispiels eines Verbandes aus mehreren Fahrzeugen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den in Fig. 1 dargestellten
Verband;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Verbindungsgelenk zwischen
zwei benachbarten Fahrzeugen;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Schnittlinie IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Kupplungskugel in Richtung des
Schnittes von Fig. 4 gesehen;
Fig. 6 einen Schnitt durch eine Seilführungseinrichtung; und
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Schnittlinie VII-VII in
Fig. 6.
In Fig. 1 ist eine schematisierte Seitenansicht eines selbstfah
renden Verbandes 10 dargestellt. Der Verband 10 besteht aus einem
ersten Fahrzeug 11, einem zweiten teilweise weggebrochenen
Fahrzeug 12, nicht dargestellten weiteren Zwischenfahrzeugen,
einem teilweise weggebrochenen vorletzten Fahrzeug 13 und einem
letzten Fahrzeug 14. Jedes Fahrzeug besteht aus einem im Schnitt
gestreckten vorn und hinten abgerundeten und seitlich geschlosse
nen Gehäuse 15, an dem seitlich Raupenketten 16 und 17 umlauf
fähig und abgedichtet auf einer von der Gehäusekontur in Fig. 1
beabstandeten Umlaufbahn bewegbar sind.
Die einzelnen Fahrzeuge sind miteinander über ein längssteifes
Gelenk 18 verbunden, das im Zusammenhang mit den Fig. 3 bis 5
noch näher erläutert wird. Am ersten bzw. vordersten Fahrzeug 11
ist eine Inspektions- und/oder Bearbeitungseinrichtung 19 über
eine H-förmige Gabel 20 im seitlichen vorderen Bereich angelenkt.
Am letzten Fahrzeug 14 ist rückseitig ein Adapter 21 angebracht,
der bündig an das Fahrzeuggehäuse 15 zu Beginn des abgerundeten
Umlenkbereichs angeschlossen ist und aus Gleit- und Führungsele
menten 22 und 23 besteht, in denen ein Kabelstecker 24 sowie
nicht dargestellte elektrische Schnittstellen und eine nicht
dargestellte Kabelentlastung für ein angeschlossenes Fernsteuer
kabel 25 vorgesehen sind.
Für die räumliche Änderung der Bewegungsrichtung des Verbandes 10
sind eine Seilzuganordnung 26 und eine Seilzuganordnung 27
vorgesehen. Die Seilzuganordnung 26 besteht aus zwei Zugseilen 28
und 29, die auf der Oberseite und der Unterseite der Fahrzeuge
11-14 in Führungen 30 mit Führungslöchern 31 (vgl. Fig. 6 und
7) vom Gehäuse beabstandet geführt sind. Die Führungslöcher 31
weisen an ihren beiden Öffnungsseiten trichterförmige Erweiterun
gen 32 auf. Die Führungen 30 sind über angesenkte Befestigungs
löcher 33 mittels nicht dargestellter Senkkopfschrauben an dem
Gehäuse 15 der einzelnen Fahrzeuge in der Weise befestigt, daß an
dem ersten Fahrzeug 11 nur am rückseitigen Bereich eine Führung
30 und am letzten Fahrzeug 14 nur im vorderen Bereich eine
Führung 30 vorhanden ist, während bei den dazwischengekoppelten
Fahrzeugen 12, 13 jeweils im vorderen und im hinteren Bereich
entsprechende Führungen 30 vorhanden sind.
Wie aus Fig. 2 zu entnehmen ist, ist das obere Seil 28 der
Seilzuganordnung 26 über eine an dem Fahrzeug 11 etwa in dessen
mittleren Bereich drehbar gelagerten Umlenkrolle 34 umgelenkt,
zu dem zweiten Fahrzeug 12 durch Führungen 30 zurückgeführt und
mit seinem Ende an dem zweiten Fahrzeug 12 befestigt. Eine
entsprechende Anordnung mit Umlenkung und Führung ist auch für
das Seil 29 der Seilzuganordnung 26 an der Unterseite des
Fahrzeugverbandes im Bereich der Längsmittelachse der Fahrzeuge
vorgesehen. Die Umlenkrolle 34 besitzt eine Abdeckscheibe mit
größerem Durchmesser, die ein Abgleiten des Seiles 28 von der
Umlenkrolle 34 verhindert.
Das Seil 28 tritt bei dem letzten Fahrzeug 14 über eine Führung
30 in eine Differenzwindenanordnung 35 ein, die einen fernsteuer
baren reversierbaren Getriebemotor für eine Seiltrommel aufweist,
an der das Seil 28 mehrfach bis zu einem Fixpunkt umgeschlungen
ist. An dem nicht dargestellten Fixpunkt ist andererseits das
andere Seil 29 nach ebenfalls mehrfachen Umschlingen eines
anderen Abschnitts der Seiltrommel der Differenzwindenanordnung
35 befestigt. Das Seil 28 und das Seil 29 sind einstückig
ausgebildet.
Die Seilzuganordnung 27 besteht aus den Seilen 36 und 37, die
seitlich an dem Gehäuse 15 der Fahrzeuge 11-14 in einer um 90°
gedrehten Ebene ebenfalls mittels Führungen 30 gelagert sind,
wobei hier der letzte Wagen 14 eine weitere Führung 30 im Bereich
der Wagenmitte aufweist, über die die Seile 36, 37 zu einer ihnen
zugeordneten Differenzwindenanordnung 38 treten. Die Seile 36, 37
sind ebenfalls am vorderen Fahrzeug 11 über eine Umlenkrolle 34
umgelenkt und am zweiten Fahrzeug 12 befestigt. Die Seile 36 und
37 sind einstückig ausgebildet.
Durch Betätigung der Motoren der Differenzwindenanordnungen 35
bzw. 38 lassen sich seitliche Schwenkbewegungen, wie in Fig. 2
nur nach einer Seite angedeutet und/oder vertikale Schwenkbewe
gungen wie in Fig. 1 nur nach oben angedeutet, sowie eine
entsprechende Überlagerung der jeweiligen Schwenkbewegungen
durchführen, wobei beim Aufwickeln eines Seils 28 bzw. 29
und/oder 36 bzw. 37 das komplementäre Seil 29 bzw. 28 und/oder 37
bzw. 36 entsprechend abgewickelt wird.
Weiterhin ist, wie insbesondere aus Fig. 2 zu entnehmen ist, eine
Seilanordnung 39 vorgesehen, die sich von einer Seilwinde 40 im
vorderen Abschnitt des letzten Wagens 14 mit einem einzigen Seil
41 ebenfalls durch die Führungen 30 bis zu der am vorderen
Fahrzeug 11 vorn angelenkten H-förmigen Gabel 20 erstreckt. Das
Seil 41 ist unterhalb des Querstegs 43 der Gabel 20 befestigt. An
diesem Quersteg 43 greift auch eine Zugfeder 42 ein, die im
unteren vorderen Bereich des Fahrzeugs 11 mit ihrem anderen Ende
befestigt ist. Die Zugfeder 42 ist vorgespannt und beaufschlagt
die Gabel 20 entgegen der Zugwirkung des Seils 41. Über die
Seilanordnung 39 läßt sich somit die Gabel 20 zusammen mit der
Inspektionseinrichtung 19 um eine Schwenkachse 44 verschwenken.
Auf dem Quersteg 43 der Gabel 20 ist weiterhin ein Getriebemotor
45 befestigt, der mit einem Ritzel 46 kämmt, das seinerseits mit
einem Zahnrad 47 im Eingriff ist, das an der zylinderförmig
ausgebildeten Inspektionseinrichtung 19 angebracht ist. Die
Inspektionseinrichtung 19 ist am vorderen Bereich der Gabel 20 um
eine Querachse 48 durch den Getriebemotor 45 um mehr als ± 360°
schwenkbar. Dabei wurden aus Gründen der Vereinfachung Kabel
anschlüsse für eine in Fig. 1 gestrichelt angedeutete TV-Kamera
49 ebenso weggelassen, wie eine zugeordnete Beleuchtung. Mit
dieser Anordnung der Inspektionseinrichtung 19 an der schwenkba
ren Gabel 20 ist es möglich, alle wesentlichen Inspektionsrich
tungen, einschließlich einem Blick zum Ende des Verbandes 10 zu
erfassen.
Bei dem dargestellten Verband 10 weisen das erste Fahrzeug 11 und
das zweite Fahrzeug 12 eine nicht dargestellt Antriebseinrichtung
für den gleichmäßigen Antrieb der Raupenketten 16 und 17 auf. Die
Antriebseinrichtung besteht vorzugsweise aus einem in dem Gehäuse
15 integrierten Elektromotor. Weiterhin kann die Inspektions
einrichtung 19 noch in nicht dargestellter Weise mit Sensoren
versehen sein, um Umgebungsverhältnisse selbsttätig abzufühlen
und eine dementsprechende Steuerung über eine ebenfalls nicht
dargestellte Steuereinrichtung vorzusehen. Ferner kann der
Verband 10 auch einen programmierbaren Speicher, beispielsweise
für die Eingabe eines Lageplans der zu inspizierenden Bereiche
sowie einen Speicher zur Speicherung der erfaßten Daten aufwei
sen. Überdies kann außerdem noch in nicht dargestellter Weise
eine Einrichtung vorgesehen sein, durch die der Verband 10 mit
einer Bedienungsperson dialogfähig wird, um beispielsweise bei
Grenzsituationen durch externe Befehle eine automatische
Steuerung zu ergänzen. Die entsprechenden Schnittstellen zwischen
den einzelnen Fahrzeugen bis hin zur Inspektionseinrichtung 19
die entsprechende Leitungen für Stromversorgung und Informations
austausch enthalten, wurden aus Vereinfachungsgründen wegge
lassen.
In den Fig. 3 bis 5 wird eine Ausbildungsform des längssteifen
Gelenks 18 näher erläutert. Das Gelenk 18 besteht aus zwei
Kupplungsgabeln 50 und 51, die um 90° zueinander versetzt an eine
Kupplungskugel 52 angreifen. Die Kupplungsgabel 50 ist senkrecht
an einen Befestigungsflansch 53 angeformt, in dem in Fig. 3
senkrecht zur Bildebene zwei Befestigungslöcher 54 mit Ansenkun
gen 55 gebildet sind. Die Kupplungsgabel 51 ist senkrecht an
einem Befestigungsflansch 56 angeformt, der Befestigungslöcher 54
mit Ansenkungen 55 in der in Fig. 3 dargestellten Schnittebene
aufweist.
Die Ausbildung der Kupplungskugel 52 wird näher im Zusammenhang
mit den Fig. 4 und 5 erläutert. Die Kupplungskugel 52 weist eine
Umfangsfläche 57 und einen Mittelpunkt 0 auf. In die Umfangs
fläche 57 sind vier gleich große sphärische Nuten 58 eingearbei
tet, deren Bodenflächen 59 auf der Oberfläche einer einbeschrie
benen Kugel mit demselben Mittelpunkt 0 liegen und deren
Seitenflächen 60 und 61 so orientiert sind, daß bei Schnitten
durch den Mittelpunkt 0 der Kugel 52 zu dem Mittelpunkt der Kugel
verlängerte Schnittrandlinien der Seitenflächen 60 und 61 sich in
dem Mittelpunkt 0 der Kugel 52 schneiden. Fig. 5 zeigt die
sphärische Ausbildung der Kupplungskugel 52 nebst der sphärischen
Nuten 58. Die Seitenflächen 60 und 61 verlaufen ballig, so daß
bei Anlage einer der Kupplungsgabeln an einer der Seitenflächen
60 oder 61 nur eine linienförmige Berührung vorliegt. Hierdurch
ist selbst bei relativer Verdrehung der Verbandsfahrzeuge
zueinander noch stets ein räumliches Schwenken möglich, wodurch
die enorme Wendigkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung in
idealer Weise verwirklicht wird.
In die Nuten 58 der Kupplungskugel 52 greifen, wie aus den Fig. 3
und 4 ersichtlich, die Kupplungsgabel 50 und die Kupplungsgabel
51 in einer Grundstellung ein, bei der die Kupplungsgabel um 90°
zueinander versetzt sind. Aus dieser Grundstellung, in der die
Kupplungsgabeln 50 und 51 nahezu reibungsfrei auf der Kupplungs
kugel 52 in der Ebene der Kupplungsgabeln bewegbar sind, können
sich die Kupplungsgabeln 50 und 51 auch relativ zueinander um
ihre jeweiligen Symmetrieachsen A bzw. B um einen Winkel drehen,
der sich aus der Summe der in Fig. 4 dargestellten Winkel α und
β ergibt und etwa in der Größenordnung von 30° liegt. Dies wird
durch eine entsprechende Gestaltung der Kupplungsgabeln 50 und 51
mit Seitenflächen 62 und 63 erreicht, deren Orientierung so
getroffen ist, daß sie sich in einer imaginären Verlängerung
ebenfalls in einer Geraden schneiden, die durch den Kugelmittel
punkt 0 erläuft. Die Seitenflächen 62 und 63 gehen in eine
sphärische hohlkugelsegmentförmige Anlagefläche 64 über, die auf
der Bodenfläche 59 der Nuten 58 der Kupplungskugel 52 mit nahezu
reibungsfreier Toleranz angreifen. Die Kupplungsgabeln 50 und 51
besitzen einen identischen Aufbau.
Das Gelenk 18 ist aufgrund der dargestellten Konfiguration
längssteif. Es besteht vorzugsweise aus einem Hartkunststoff und
wird an den zueinander weisenden Enden zweier Fahrzeuge im
Bereich der Längsmittelachse der Fahrzeuge montiert.
Zur Handhabung der Vorrichtung werden über das Versorgungs- und
Fernsteuerkabel 25 Steuersignale an die nicht dargestellte
Antriebseinrichtung für die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung
gegeben. Für ein seitliches Verschwenken wird über das Fern
steuerkabel 25 der Motor der Differenzwindenanordnung 38
betätigt, wobei je nach seiner Drehrichtung eine entsprechende
seitliche Auslenkung des Verbandes 10 in Form einer sich über den
gesamten Verband fortsetzenden seitlichen Krümmung erfolgt. Durch
Ansteuerung eines Motors der Differenzwindenanordnung 35 kann je
nach Drehrichtung des Motors der Verband 10 in einer Ebene
senkrecht zu der seitlichen Lenkbewegung entsprechend gleichmäßig
eine gekrümmte Stellung einnehmen. Hierdurch ist es, insbesondere
unter Zuhilfenahme der Inspektionseinrichtung 19, die unabhängig
von diesen Steuerbewegungen des Verbandes 10 bewegbar ist,
möglich, auch komplizierte, hindernisbehaftete Kanalverläufe mit
entsprechender Ansteuerung durch Lenken und Klettern des
Verbandes 10 zuverlässig zu überwinden.
Claims (20)
1. Vorrichtung zur fernsteuerbaren Inspektion- und/oder zum
fernsteuerbaren Arbeiten in Bereichen, die aufgrund ihrer
räumlichen Gegebenheiten und/oder ihrer Sicherheitsan
forderungen für Personen unzugänglich sind,
gekennzeichnet durch,
einen selbstfahrenden Verband (10) aus wenigstens zwei Fahrzeugen (11, 12, 13, 14),
eine Inspektions- und/oder Bearbeitungseinrichtung (19), und durch
eine Steuereinrichtung (26, 27, 35, 38) für die räumliche Änderung der Bewegungsrichtung des Verbandes (10).
einen selbstfahrenden Verband (10) aus wenigstens zwei Fahrzeugen (11, 12, 13, 14),
eine Inspektions- und/oder Bearbeitungseinrichtung (19), und durch
eine Steuereinrichtung (26, 27, 35, 38) für die räumliche Änderung der Bewegungsrichtung des Verbandes (10).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
benachbarte Fahrzeuge (11, 12, 13, 14) des Verbandes (10)
über ein längssteifes Gelenk (18) mit räumlich begrenzten
Schwenkwinkeln miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gelenk (18) um 90° zueinander versetzte Kupplungsgabeln (50,
51) aufweist, die an einer Kupplungskugel (52) relativ
zueinander bewegbar angreifen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungsgabeln (50, 51) mit seitlicher Beabstandung (α, β)
in formkomplementäre Kugelausnehmungen (58) eingreifen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
seitlichen Beabstandungen (α, β) zu den Seitenflächen (60,
61) der Kugelausnehmungen (58) einen relativen Verdrehwin
kel von etwa 30° entsprechen.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung Seilzuganordnungen
(26, 27) aufweist, die in um 90° zueinander versetzten
Ebenen im Bereich jedes Fahrzeugs (11, 12, 13, 14) geführt
(30) sind, am vordersten Fahrzeug (11) angreifen (34) und am
hintersten Fahrzeug (14) mit einer Betätigungseinrichtung
(35, 38) verbunden sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Seilzuganordnungen (26, 27) am vordersten Fahrzeug (11)
umgelenkt (34) und am danach folgenden Fahrzeug (12)
befestigt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seilzuganordnungen (26, 27) für jede Schwenkebene am
hintersten Fahrzeug (14) jeweils mit einer Differenzwinde
(35, 38) betätigbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß alle Fahrzeuge (11, 12, 13, 14) des
Verbandes (10) Schnittstellen für eine gemeinsame Strom
versorgung und Signalverbindung aufweisen.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Inspektions- und/oder Bearbeitungs
einrichtung (19) an dem vordersten Fahrzeug (11) angelenkt
(20) und mit einer separat steuerbaren Betätigungseinrich
tung (39, 40) relativ zu dem vordersten Fahrzeug (11)
verstellbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Betätigungseinrichtung für die Inspektions- und/oder
Bearbeitungseinrichtung (19) eine ebenfalls vom letzten
Fahrzeug (14) betätigbare und gegen eine Feder (42)
arbeitende Seilzuganordnung (39) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeich
net, daß die Inspektions- und/oder Bearbeitungseinrichtung
(19) an dem vorderen Ende des vordersten Fahrzeugs (11) mit
einer Gabel (20) angelenkt (44) ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Gabel (20) eine Einrichtung (45) für den Drehantrieb
eines Halters für eine Kamera (49) nebst Beleuchtungsein
richtung und/oder eines Arbeitsgerätes um eine Achse (48)
parallel zur Anlenkungsachse (44) der Gabel (20) an dem
Fahrzeug (11) vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens das erste Fahrzeug (11) des Verbandes (10) eine
Antriebseinrichtung aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem letzten Fahrzeug (14) ein Adapter
(21) für die Aufnahme eines Fernsteuerkabelsteckers (24)
vorgesehen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
der Adapter (21) bündig mit dem Fahrzeuggehäuse (15)
abschließende Gleit- und Führungselemente (22, 23) aufweist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeich
net, daß der Adapter (21) einen Halter für das Einhängen des
Endes eines zu verlegenden Kabels bzw. Seils oder Schlauchs
aufweist.
18. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Einrichtung für das selbständige
Abfühlen von Umgebungsgegebenheiten und dementsprechendes
Steuern des Verbandes (10) vorgesehen ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verband (10) wenigstens einen programmierbaren Speicher
aufweist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeich
net, daß der Verband (10) mit einer Bedienungsperson
dialogfähig ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE3811795A DE3811795A1 (de) | 1988-04-08 | 1988-04-08 | Ferngesteuerte inspektions- und/oder bearbeitungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE3811795A DE3811795A1 (de) | 1988-04-08 | 1988-04-08 | Ferngesteuerte inspektions- und/oder bearbeitungsvorrichtung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3811795A1 true DE3811795A1 (de) | 1989-10-19 |
Family
ID=6351619
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE3811795A Withdrawn DE3811795A1 (de) | 1988-04-08 | 1988-04-08 | Ferngesteuerte inspektions- und/oder bearbeitungsvorrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE3811795A1 (de) |
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