DE38086C - Neuerung an Schirmgestellen - Google Patents
Neuerung an SchirmgestellenInfo
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- DE38086C DE38086C DENDAT38086D DE38086DA DE38086C DE 38086 C DE38086 C DE 38086C DE NDAT38086 D DENDAT38086 D DE NDAT38086D DE 38086D A DE38086D A DE 38086DA DE 38086 C DE38086 C DE 38086C
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- DE
- Germany
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- crown
- stick
- umbrella
- rods
- sleeve
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/06—Umbrella runners
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B25/00—Details of umbrellas
- A45B25/02—Umbrella frames
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Neuerung hat den Zweck, Schirmgestelle vom Griff des Stockes aus bequem
und leicht öffnen und schliefsen zu können.
Dieselbe besteht, wie aus den Fig. 1 bis 7
der Zeichnung zu ersehen ist, hauptsächlich in der besonderen Construction der Stoffträger
k i h, in der Anordnung der auf dem Stock a in der Achsenrichtung desselben bewegbaren,
mit Konus C3 versehenen Hülse C2, auf welcher
sich Krone C1 verschiebbar befindet, und in der Anordnung der Stangen m aufsen am
Schirmstock α, welche die Krone C1 bezw.
Hülse C2 mit dem am Stockgriff g gelegenen Schieber f bei q verbinden.
Wie Fig. i, 6 und 7 zeigen, werden die Stoffträger je von einem Stab i und von einer
Gabel h und k gebildet. Gabel k befindet sich entweder am Stab i federnd, Fig. 7, oder
in gleicher Weise wie Gabel h scharnierartig am Stab ζ", Fig. 1. Die Stäbe i sind in die
Krone C1 eingebunden, von welcher aus das Schirmgestell geöffnet und geschlossen werden
soll, Gabel k in die obere, am Stock α festsitzende
Krone d und Gabel h in die Krone η des Schiebers e. Der Schirmüberzug wird
hierbei, anstatt, wie üblich, nur auf dem Stab i, theilweise auf Gabel k und Stab i befestigt.
Die am Stock α angebrachten Stangen m verbinden die Stabkrone C1 mit dem nahe am
Griff g angebrachten zweiten Schieber f, so dafs der Bewegung des letzteren auf dem
Stock α die Krone C1 folgt, wodurch die
Stäbe i sich um den Punkt drehen, an welchem sie mit den Gabeln k und h verbunden
sind und das Gestell beim Bewegen des Schiebers f nach dem Griff g hin spreizen bezw.
öffnen, Fig. 1, sowie beim Rückwärtsbewegen desselben umgekehrt das Gestell nach dem
Griff g hin zusammenlegen bezw. schliefsen, Fig. 6. Das Festlegen des Schirmgestelles in
geöffnetem Zustande geschieht durch den Zahn \ der Feder r, welcher in dieser Stellung
des Schiebers f in die Vertiefung desselben springt. Beim Schliefsen des Schirmgestelles
wird durch Drücken auf den Knopf ο der Zahn \ aus der Vertiefung zurückgezogen.
Die Stabspitzen werden, wie üblich, in geschlossenem Zustande des Schirmgestelles um
den Stock λ herum durch Glocke t, welche sich über dieselben schieben läfst, festgelegt.
Der auf dem Stock α befestigte Ring χ dient
zur Arretirung der Bewegung der Krone C1.
Die Stangen m sollen entweder in Vertiefungen der Kronen, wie Fig. 4 zeigt, oder in
Nuthen der Kronenhülsen gelagert werden, so dafs die Stangen m möglichst nahe an den
Stock α zu liegen kommen, Fig. 5.
Fig. 2 und 3 zeigen noch eine Vorrichtung, welche vor dem Oeffnen des Schirmgestelles
von Krone C1 aus die Stabspitzen von dem Schirmstock α abdrängt und somit das Oeffnen
erleichtert. Sie besteht aus der auf dem Schirmstock α gleitenden Hülse C2 mit dem
Konus C3, auf welcher die Krone C1 zwischen
einem an die Hülse C2 gebogenen Rand und dem Konus C3 verschiebbar angebracht ist,
und aus den Knaggen u an den Stoffträgern. Der Konus C3 soll nun entweder, wie Fig. 2
zeigt, an Hülse C2 oberhalb der Krone C1 oder,
wie Fig. 3 zeigt, unterhalb derselben angebracht sein und dementsprechend die Knaggen u entweder
an den Gabeln k oder an den Stäben i.
An Stelle der Krone C1 ist hierbei die Hülse C2
mit dem Schieber f entweder durch eine im Innern des Stockes α liegende Stange αλ mittelst
in Schlitzen des Stockes α gleitenden Stiften verbunden, oder durch Stangen m.
Beim Bewegen des Schiebers f nach dem Griff g hin in geschlossenem Zustande des
Schirmgestells wird zunächst die Hülse C2 nebst Konus C8 gegen die Knaggen u gezogen,
dadurch die Gabeln k und h und die Stäbe i von dem Stock α abgedrängt. Dann
wird entweder durch den Konus C3, Fig. 2, oder durch den Rand der Hülse C2, Fig. 3,
die Krone C1 mitgenommen und von derselben das Schirmgestell geöffnet.
Die Verbindung des Schirmgestells mit dem Schirmstock geschieht, indem dasselbe von der
Spitze des Stockes α auf denselben geschoben und die oberste Krone d, sowie der Ring χ
darauf an geeigneter Stelle befestigt werden.
Dieses Schirmgestell bietet deshalb den wesentlichen Vortheil, dafs es ohne Schirmstock
in den Handel gebracht werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Schirmgestellen mit doppelter Unterstützung der Stangen eine auf dem Schirmstock gleitende Hülse mit Konus, welch letzterer im Anfange der Bewegung dieser Hülse gegen die an den Stangen bezw. Gabeln angebrachten . Knaggen stöfst und dadurch ein Abdrängen dieser Theile vom Schirmstock bewirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE38086C true DE38086C (de) |
Family
ID=313812
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT38086D Expired - Lifetime DE38086C (de) | Neuerung an Schirmgestellen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE38086C (de) |
-
0
- DE DENDAT38086D patent/DE38086C/de not_active Expired - Lifetime
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