DE3806742C2 - Zentrifuge mit verbesserter Auslaßanordnung - Google Patents
Zentrifuge mit verbesserter AuslaßanordnungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zentrifuge
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine Zentrifuge dieser Art ist in der US 46 22 029 be
schrieben. Die spezielle Anordnung einer kalibrierten Öff
nung in der Verbindung zwischen der Rotor-Trennkammer und
der Rotor-Auslaßkammer sowie eines kalibrierten Auslasses
für die Ausgabe einer begrenzten Flüssigkeitsströmung aus
der Auslaßkammer bei geschlossenem Ausgangkanal dient dem
Zweck, in der Auslaßkammer stets einen so niedrigen Flüs
sigkeitsspiegel wie möglich aufrechtzuerhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ausgabean
ordnung in einer Zentrifuge der genannten Art so zu ver
bessern, daß den ortsfesten Elementen eine stärkere Pump
wirkung zum Pumpen der Flüssigkeit aus der Auslaßkammer zur
Auffangstelle außerhalb des Rotors erteilt werden kann,
ohne daß die ortsfesten Elemente tiefer als notwendig in
die Flüssigkeit in der Auslaßkammer eingetaucht werden müs
sen, wenn die Verbindung zwischen der Auslaßkammer und der
Aufnahmestelle geschlossen ist.
Diese Aufgabe wird durch den
Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß ist es nunmehr möglich, die beiden Funk
tionen der ortsfesten Elemente, d.h. (1) bei geschlossenem
Ausgangskanal den Flüssigkeitsspiegel in der Auslaßkammer
so niedrig, d.h. außen, wie möglich zu halten und (2) die
Flüssigkeit aus der Auslaßkammer so effektiv wie möglich
zur Aufnahmestelle außerhalb des Rotors zu pumpen, unab
hängig voneinander zu optimieren.
Es ist auch möglich, den kalibrierten
Auslaß und das Ventil zum intermittierenden Schließen des
selben vom Auslaßkanal vollständig zu sperren; in diesem
Fall wird in diesem ein separates Absperrventil vorgesehen.
Weiterhin ist es möglich, einen am Auslaßkanal beginnenden
kalibrierten Auslaß vorzusehen und dennoch zwei separate
Absperrventile im kalibrierten Auslaß bzw. im Auslaßkanal
anzuordnen.
In der bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 2 wird für
beide erforderlichen Ventilfunktionen jedoch nur ein Ventil
verwendet. Der kalibrierte Auslaß geht dann vom Auslaßkanal
ab, wobei das letzterwähnte Ventil in einer ersten Stellung
eine Verbindung zwischen der Auslaßkammer und der Aufnahme
stelle außerhalb des Rotors herstellt und gleichzeitig die
Verbindung zwischen der Auslaßkammer und dem kalibrierten
Auslaß schließt und in einer zweiten Stellung die Verbin
dung zwischen der Auslaßkammer und der Aufnahmestelle
sperrt und gleichzeitig eine Verbindung zwischen der Aus
laßkammer und dem kalibrierten Auslaß herstellt.
Das erwähnte Ventil ist vorteilhafterweise außerhalb des Rotors
angeordnet, wobei der kalibrierte Auslaß mit dem Rotorin
neren zur Rückführung von Flüssigkeit aus der Auslaßkammer
- bspw. zur Trennkammer des Rotors - verbunden ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nun unter Bezug auf die beigefügte
Zeichnung ausführlicher beschrieben werden.
Die Zeichnung zeigt eine Zentrifuge mit einem Rotor, der
aus zwei Rotorteilen 1 und 2 besteht, die ein Sperrring 3 zu
sammengehält. Der Rotor ist auf einer Antriebswelle 4
befestigt.
Innerhalb des Rotors befindet sich ein Schieber 5, der in
Axialrichtung auf einen Dichtring 6 hinzubewegt bzw. von
ihm abgehoben werden kann. Eine Trennkammer 7 ist zwischen
dem Schieber 5 und dem oberen Rotorteil 1 gebildet, desgl.
zwischen dem Schieber 5 und dem unteren Rotorteil 2 eine
Kammer 8 zur Aufnahme der sogenannten Arbeitsflüssigkeit.
Über eine Einrichtung 9 kann Arbeitsflüssigkeit einem Raum
10 innerhalb des Rotorteils 2 zugeführt werden, von dem ein
Kanal 11 zur Kammer 8 führt. Ein gedrosselter Kanal 12 ver
läuft vom radial am weitesten außen liegenden Teil der Kam
mer 8 durch den Rotorteil 2 zum Rotoraußenraum.
Innerhalb der Trennkammer 7 ist ein Satz konischer Trenn
teller 13 angeordnet, die auf einem sogenannten Verteiler
14 sitzen, der im unteren Rotorteil 2 gemeinsam mit einem
konischen Teller 15 einen Einlaß 16 zur Trennkammer 7 bil
det.
Der obere Teil des Verteilers 14 umgreift einen mittigen
Innenraum im Rotor, in den hinein ein ortsfestes Einlaßrohr 17
verläuft, durch das eine im Rotor zu trennende Mischung
zugeführt werden kann.
Auf dem Tellersatz in der Trennkammer 7 (die Zeichnung zeigt
nur einige der Teller 13) sitzt ein oberer konischer Teller
18 auf, der dicker als die Teller 13 ausgeführt ist und
etwas weiter als diese radial auswärts in die Trennkammer 7
hineinragt. Dieser Teller 18 bildet gemeinsam mit dem obe
ren Rotorteil 1 einen Kanal 19 und enthält eine Durch
gangsbohrung 20 in einer Radiallage etwa entsprechend den
Außenkanten der Trennteller 13.
Im oberen Rotorteil 1 hat der oberste Teller 18 zwei radial
einwärts gerichtete umlaufende Flansche 21, 22, die zwi
schen sich eine Kammer 23 bilden. Der obere Flansch 22 ver
läuft radial etwas weiter einwärts als der Flansch 21. Über
dem oberen Flansch 22 trägt der obere Rotorteil 1 einen
ringförmig umlaufenden und einwärts gerichteten Flansch 24,
der radial etwas weiter einwärts vorsteht als der unterste
Flansch 21. Zwischen diesen Flanschen 24, 22 befindet sich
ein Raum 25, der über den Kanal 19 mit der Trennkammer 7 in
Strömungsverbindung steht.
Zwischen dem obersten Teil des Rotorteils 1 und dem von ihm
getragenen Flansch 24 ist eine Auslaßkammer 26 gebildet, die über
eine kalibrierte Öffnung 27 im Flansch 24 mit dem Raum 25
in Strömungsverbindung steht.
Das bereits erwähnte Einlaßrohr 17 trägt koaxial ein es um
greifendes Rohr 28, das an seinem unteren Ende eine
Schälscheibe 29 trägt. Diese Schäl
scheibe 29 befindet sich in der bereits erwähnten Kammer
23.
Das Rohr 28 trägt seinerseits koaxial ein es umgreifendes
Rohr 30, das an seinem unteren Ende eine Schälscheibe 31
trägt. Die Schälscheibe 31 befindet sich in der bereits er
wähnten Auslaßkammer 26 und enthält um sich herum verteilt meh
rere Kanäle 32, die über einen Ringkanal 33 mit einer Aus
laßleitung 34 in Strömungsverbindung stehen. Die Auslaß
leitung 34 ist mit dem Einlaß eines Ventils 35 verbunden,
an dessen ersten Ausgang eine Leitung 36 und an dessen
zweiten Ausgang eine Rückführleitung 37 angeschlossen sind.
Letzere bildet einen Durchlaß, der über eine kalibrierte
Öffnung 38 in den Raum 25 mündet.
Die bereits erwähnte Schälscheibe 29 enthält Schälkanäle
39, die über einen Ringkanal 40 mit einer Leitung 41 in
Verbindung stehen. In der Leitung 41 ist eine Fühleinrich
tung 42 herkömmlicher Art angeordnet und ermittelt, ob eine
in der Leitung 41 strömende Flüssigkeit Anteile einer wei
teren Flüssigkeit enthält.
Eine Steuerung 43 ist über die Leitungen 44, 45 an die
Fühleinrichtung 42 bzw. das Ventil 35 angeschlossen.
Das Ventil 35 ist in der Zeichnung als Schieberventil mit
einem Schieber mit zwei Teilen 46, 47 gezeigt. Die Zeich
nung stellt den Schieber in einer oberen Stellung dar, in
der das Teil 47 die Verbindung zwischen der Aus
laßleitung 34 und der Rückführleitung 37 herstellt. Mit
einem Signal aus der Steuerung 43 läßt der Schieber sich
abwärts in eine untere Stellung bringen, in der das
Teil 46 diese Verbindung zwischen der Auslaßleitung 34
und der Rückführleitung 37 sperrt, dafür aber eine Verbin
dung zwischen der Rückführleitung 34 und der Leitung 36
herstellt. Die Leitung 36 führt zu einer (nicht gezeigten)
Aufnahmestelle für im Rotor abgetrennte Flüssigkeit, die
sich im radial am weitesten außen liegenden Teil der Trenn
kammer 7 angesammelt hat.
Die oben beschriebene Zentrifuge läßt sich beispielsweise
zum Reinigen von Öl wie bspw. schwerem Brennöl durch Ab
trennen von Wasser und Feststoffteilchen verwenden. Ein auf
etwa 100°C erhitztes Gemisch dieser Komponenten wird der
Zentrifuge über das Einlaßrohr 17 zugeführt, aus der es durch
den Einlaß 16 in die Trennkammer 7 eintritt.
An diesem Punkt wird die Kammer 8 zwischen dem Schieber 5
und dem Rotorteil 2 mit Arbeitswasser gefüllt, so daß der
Schieber 5 aufwärts auf den Dichtring 6 gedrückt gehalten
wird. Eine kleine Menge Arbeitswasser verläßt die Kammer 8
fortwährend durch den Kanal 12; eine entsprechende Menge
Arbeitswasser strömt jedoch aus der Einrichtung 9 fortwäh
rend neu zu.
In der Trennkammer 7 wandert abgetrenntes Öl zur Rotormitte
und strömt in die Kammer 23, aus der es die Schälscheibe 29
durch die Kanäle 39, 40 zur Leitung 41 pumpt. Der
radial einwärts gerichtete Flansch 21 bildet einen
Überlaufauslaß der Trennkammer 7 für abgetrenntes Öl; aus
diesem Grund wird der Flüssigkeitsspiegel in der Trennkam
mer 7 von der Lage der Innenkante des Flansches 21 bestimmt.
Abgetrenntes Öl strömt zur Rotormitte auch im Kanal 19 zwi
schen dem obersten Teller 18 und dem Rotorteil 1. Aus dem
Kanal 19 strömt das Öl in den mittigen Raum 25 ein, wo sich
ein freier Flüssigkeitsspiegel in der gleichen radialen
Lage wie in der Trennkammer 7 ausbildet.
Eine bestimmte Ölmenge strömt durch die kalibrierte Öffnung
27 im Flansch 24 in die Kammer 26. Von dort wird das Öl von
der Schälscheibe 31 durch die Kanäle 32, 33 in die Leitung
34 und zum Ventil 35 gepumpt. In einer Startstellung nimmt
das Ventil 35 die in der Zeichnung dargestellte Lage ein;
das Öl wird also weiter durch das Ventil 35 zur Rückführ
leitung 37 und durch die Öffnung 38 in den mittigen Raum 25
gepumpt. Von dort kann es durch die Öffnung 27 wieder in die
Kammer 26 gelangen. Durch geeignete Bemessung der Öffnungen
27, 38 läßt der Flüssigkeitsspiegel in der Kammer 26 sich
beim Betrieb des Rotors auf einer gewünschten Höhe radial
auswärts des freien Flüssigkeitsspiegels im Raum 25 halten.
Ohne die Rückführleitung 37 und/oder den mit Öffnungen ver
sehenen Flansch 24 wird in diesem Zustand der Flüssigkeits
spiegel in der Kammer 26 die gleiche radiale Lage wie im
Raum 25 und in der Trennkammer 7 einnehmen. Folglich würde
ein verhältnismäßig hoher Anteil der Oberfläche der Schäl
scheibe 31 in Berührung stehen mit dem in der Kammer 26 um
laufenden Öl, so daß die Temperatur in dieser Kammer uner
wünscht hoch wäre.
Hat sich nach einer gewissen Laufzeit so viel Wasser im
radial am weitesten außen liegenden Teil der Trennkammer 7
angesammelt, daß die Grenzfläche zwischen dem Öl und dem
Wasser in der Trennkammer die Lage A einnimmt, beginnen ge
ringe Wasseranteile, mit dem abgetrennten Öl durch die Lei
tung 41 zu fließen. Sie werden von der Einrichtung 42 er
faßt, die ein Signal an die Steuerung 43 sendet. Daraufhin
bewirkt die Steuerung 43 ein Nachstellen des Ventils 35
derart, daß die Auslaßleitung 34 über eine vorbestimmte
Zeitspanne in Strömungsverbindung mit der Leitung 36 gehal
ten wird. Während dieser Zeitspanne kann so viel abgetrenn
tes Wasser die Trennkammer 7 durch den Kanal 19 verlassen
und durch die die Strömungsstärke bestimmende Öffnung 27 im
Flansch 24 hindurchtreten, daß die Grenzschicht zwischen
dem Öl und dem Wasser in der Trennkammer sich in die Lage B
verschiebt.
Nachdem das Ventil 35 den in der Zeichnung gezeigten Zu
stand wieder angenommen hat, fließt das in diesem Stadium
in der Kammer 26, im Raum 25 und im Kanal 19 befindliche
Wasser in die Trennkammer 7 zurück. Öl fließt durch die
Durchgangsbohrung 20 im obersten Teller 18 nach und füllt die Räume
zu den in der Zeichnung gezeigten Lagen der Spiegel bzw.
Grenzflächen auf.
Auf die oben beschriebene Weise läßt sich abgetrenntes Was
ser intermittierend aus der Trennkammer 7 entfernen. In der
Trennkammer 7 abgetrennte Feststoffteilchen brauchen regel
mäßig nur seltener entfernt zu werden. Dies erfolgt durch
gelegentliches Unterbrechen der Arbeitswasserzufuhr aus der
Einrichtung 9. Die Steuerung 43 läßt sich so programmieren,
daß bspw. bei jedem vierten Signal, mit dem ihr mitgeteilt
wird, daß die Grenzfläche zwischen dem Öl und dem Wasser in
der Trennkammer 7 die Lage A erreicht hat, das Ventil 35 in
der in der Zeichnung gezeigten Stellung gehalten wird, wo
hingegen die Arbeitsflüssigkeitszufuhr zur Einrichtung 9
stattdessen unterbrochen wird. Auf diese Weise
wird der Schieber 5 axial abwärts bewegt und öffnet einen
Spalt zum Dichtring 6, durch den (sowie durch Öffnungen im
Rotorteil 2 radial außerhalb dieses Spalts) abgetrennte
Feststoffteilchen und eine gewünschte Wassermenge die
Trennkammer 7 verlassen können.
Bei der Bestimmung der Größe der kalibrierten Öffnung 38
kann man von einer bestimmten Größe der Öffnung 27 und von
einer gewünschten Lage der Grenzfläche in der Kammer 26
ausgehen, wenn das Ventil 35 die in der Zeichnung gezeigte
Stellung einnimmt. Durch Führung der Druckdifferenz, die
sich in den Flüssigkeiten beiderseits des Flansches 24 im
Bereich der Öffnung 27 einstellt, kann die Strömung durch
die Öffnung 27 bestimmt werden. Damit diese für das Öl in
der Kammer 26 gewählte Lage der Grenzfläche erhalten
bleibt, muß durch die Öffnung 27 genau die gleiche Strömung
hindurchtreten wie durch die Öffnung 38.
Sind die Öffnungen 27, 38 richtig dimensioniert worden,
stellt sich im Betrieb der beschriebenen Anordnung die
Grenzfläche in der Kammer 26 selbsttätig auf die gewünschte
Lage ein; die Anordnung arbeitet also selbstregelnd.
Es ist möglich, die Öffnung 38 erforderli
chenfalls verhältnismäßig groß zu machen, ohne damit die
Fähigkeit der Schälscheibe 31 zu beeinträchtigen, Wasser
der Aufnahmestelle außerhalb des Rotors zuzupumpen.
Claims (4)
1. Zentrifuge mit einem Rotor, der einen Einlaß (Einlaßrohr 17) für
ein Gemisch zweier zu trennender Flüssigkeiten unter
schiedlicher Dichte bildet, einer mit dem Einlaß (Einlaßrohr 17) in Strö
mungsverbindung stehenden Trennkammer (7), einem ersten
Auslaß (Kammer 23) für eine abgetrennte erste Flüssigkeit, der mit
einem ersten Teil der Trennkammer (7) in Strömungsverbin
dung steht, und einem zweiten Auslaß für eine abgetrennte
zweite Flüssigkeit, der eine Auslaßkammer (26) aufweist,
die über eine kalibrierte Öffnung (27) mit einem zweiten
Teil der Trennkammer (7) in Strömungsverbindung steht, wo
bei die Zentrifuge weiterhin ortsfeste, in die Auslaßkammer
(26) hineinragende Pump-Elemente (Schälscheibe 31), die sowohl einen Auslaßkanal
(Auslaßleitung 34, Leitung 36) bilden, der mit einer Einrichtung zum Öffnen und
Schließen einer Verbindung zwischen der Auslaßkammer (26)
und einer Aufnahmestelle außerhalb des Rotors versehen ist,
als auch einen kalibrierten Auslaß (Rückführleitung 37, Öffnung 38) aufweist, durch den bei ge
schlossenem Auslaßkanal (Auslaßleitung 34, Leitung 36) eine begrenzte Strömung
aus der Auslaßkammer (26) austreten kann,
gekennzeichnet durch ein intermittierend be
tätigbares Ventil (35), das so angeordnet ist, daß der
kalibrierte Auslaß (Rückführleitung 37, Öffnung 38) geschlossen ist, wenn der Aus
laßkanal (Auslaßleitung 34, Leitung 36) zum Herstellen einer Verbindung zwischen
der Auslaßkammer (26) und der Aufnahmestelle außerhalb des
Rotors geöffnet ist.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der kalibrierte Auslaß (Rückführleitung 37, Öffnung 38),
am Auslaßkanal (Auslaßleitung 34, Leitung 36) beginnt und das Ventil (35) so
angeordnet ist, daß es in einer ersten Stellung eine Ver
bindung zwischen der Auslaßkammer (26) und der Aufnahme
stelle außerhalb des Rotors herstellt und gleichzeitig eine
Verbindung zwischen der Auslaßkammer (26) und dem kali
brierten Auslaß (Rückführleitung 37, Öffnung 38) sperrt und in einer zweiten Stel
lung die Verbindung zwischen der Auslaßkammer (26) und der
Aufnahmestelle sperrt und gleichzeitig eine Verbindung zwi
schen der Auslaßkammer (26) und dem kalibrierten Auslaß
(Rückführleitung 37, Öffnung 38) herstellt.
3. Zentrifuge nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Ventil (35) außerhalb
des Rotors angeordnet und der kalibrierte Auslaß (Rückführleitung 37, Öffnung 38)
mit dem Rotorinneren verbunden sind.
4. Zentrifuge nach einem der vorgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der
erste Auslaß (Kammer 23) mit einem mittigen Teil der Trennkammer
(7) in Strömungsverbindung steht, während die Auslaßkammer
(26) mit einem Umfangsteil der Trennkammer (7) in Strö
mungsverbindung steht.
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