[go: up one dir, main page]

DE3789933T2 - Verfahren zur Korrektur der durch Änderung des statischen Magnetfeldes verursachten Positions-Abweichung in NMR-Abbildungsgeräten. - Google Patents

Verfahren zur Korrektur der durch Änderung des statischen Magnetfeldes verursachten Positions-Abweichung in NMR-Abbildungsgeräten.

Info

Publication number
DE3789933T2
DE3789933T2 DE3789933T DE3789933T DE3789933T2 DE 3789933 T2 DE3789933 T2 DE 3789933T2 DE 3789933 T DE3789933 T DE 3789933T DE 3789933 T DE3789933 T DE 3789933T DE 3789933 T2 DE3789933 T2 DE 3789933T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic field
frequency
nmr
center frequency
gradient magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE3789933T
Other languages
English (en)
Other versions
DE3789933D1 (de
Inventor
Hiroshi Nishimura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Healthcare Manufacturing Ltd
Original Assignee
Hitachi Medical Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hitachi Medical Corp filed Critical Hitachi Medical Corp
Publication of DE3789933D1 publication Critical patent/DE3789933D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3789933T2 publication Critical patent/DE3789933T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/20Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
    • G01R33/44Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance using nuclear magnetic resonance [NMR]
    • G01R33/48NMR imaging systems
    • G01R33/483NMR imaging systems with selection of signals or spectra from particular regions of the volume, e.g. in vivo spectroscopy
    • G01R33/4833NMR imaging systems with selection of signals or spectra from particular regions of the volume, e.g. in vivo spectroscopy using spatially selective excitation of the volume of interest, e.g. selecting non-orthogonal or inclined slices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/20Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance
    • G01R33/44Arrangements or instruments for measuring magnetic variables involving magnetic resonance using nuclear magnetic resonance [NMR]
    • G01R33/48NMR imaging systems
    • G01R33/54Signal processing systems, e.g. using pulse sequences ; Generation or control of pulse sequences; Operator console
    • G01R33/56Image enhancement or correction, e.g. subtraction or averaging techniques, e.g. improvement of signal-to-noise ratio and resolution
    • G01R33/565Correction of image distortions, e.g. due to magnetic field inhomogeneities
    • G01R33/56563Correction of image distortions, e.g. due to magnetic field inhomogeneities caused by a distortion of the main magnetic field B0, e.g. temporal variation of the magnitude or spatial inhomogeneity of B0

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft ein mit magnetischer Kernresonanz (NMR) arbeitendes Abbildungsverfahren, und spezieller betrifft sie ein Verfahren zum Auffangen zeitlicher Änderungen des statischen Magnetfelds bei einem NMR-Abbildungsgerät (Kernspintomograph) zum Beseitigen von Positionsabweichungen in einem NMR-Bild bei dessen Messung.
  • Ein NMR-Abbildungssystem (einfach als MRI bezeichnet) ist ein System zum Abbilden anatomischer oder biochemischer Information auf Grundlage von Protonen oder anderen Kernteilchen. Das Bild beinhaltet das Bild der Kernspindichte selbst, das Bild der Kernspindichte hervorgehoben durch eine Longitudinalrelaxationszeit T&sub1; oder eine Transversalrelaxationszeit T&sub2;, und das mit T&sub1; berechnete Bild oder das mit T&sub2; berechnete Bild. NMR-Abbildung ermöglicht es, in Bildform auf Gewebe bezogene Parameter zu erkennen, was medizinisch wichtige Information zum Beurteilen von Gewebsanomalitäten schafft.
  • Beim Messen der NMR-Erscheinung wird ein Untersuchungsobjekt in ein statisches Magnetfeld eingebracht, das durch einen Permanentmagneten, einen Magneten mit Widerstandsleiter oder einen Magneten mit Supraleiter erzeugt werden kann, und es wird mit HF(Hochfrequenz)-Impulsen (oder selektiv erregten Impulsen) bestrahlt. Anschließend werden die vom Objekt emittierten Resonanzsignale empfangen. NMR-Abbildung wird auf solche Weise ausgeführt, daß die NMR-Signale in einem Zustand gemessen werden, in dem ein Gradientenmagnetfeld angelegt wird, und danach werden die sich ergebenden Bilder rekonstruiert. Genauer gesagt, wird das Objekt mit den HF- Impulsen in einem Zustand bestrahlt, in dem das Gradientenmagnetfeld angelegt ist, und die vom Untersuchungsbereich des Objekts erzeugten NMR-Signale werden als räumliche Information codiert.
  • Das Gradientenmagnetfeld wird dazu verwendet, den Raum zu codieren, damit die Kernresonanzfrequenz ω in linearer Beziehung zum Magnetfeld steht. Genauer gesagt, steht, wenn das Gradientenmagnetfeld räumlich linear bleibt, die Raumposition des Untersuchungsbereichs in linearer Beziehung zur Resonanzfrequenz. Demgemäß kann Positionsinformation für das Objekt dadurch erhalten werden, daß lediglich eine Fourier- Transformation der NMR-Signale ausgeführt wird, die zeitliche Information darstellen, um sie auf die Frequenzachse zu ändern. Dies kann dazu verwendet werden, das Bild zu rekonstruieren.
  • Wenn sich jedoch das statische Magnetfeld ändert, tritt eine Schwierigkeit hinsichtlich Positionsabweichungen auf. Die Schwierigkeit hinsichtlich Positionsabweichungen kann in einem zweidimensionalen Bild und in einer Scheibenrichtung rechtwinklig dazu individuell berücksichtigt werden.
  • Im allgemeinen benötigt ein NMR-Abbildungsgerät für medizinische Verwendung einige Minuten oder mehr für eine normale Messung, und es verwendet daher eine Mehrscheibentechnik, um eine Anzahl von Bildern während einer Messung zu erstellen. Eine Anzahl von Bildern kann dadurch erhalten werden, daß Objektscheiben mit selektiv erregten Impulsen mit derjenigen Mittenfrequenz bestrahlt werden, die der Objektscheibe in einem Zustand entspricht, in dem das Gradientenmagnetfeld angelegt ist. Dann wird, wenn das statische Magnetfeld verändert wird, das Signal an verschiedenen Scheibenpositionen gegenüber der vorgegebenen Scheibenposition gemessen. Dies führt zu unerwünschten anatomischen Positionsabweichungen.
  • Details zur vorstehenden Erscheinung werden unter Bezugnahme auf Fig. 1 erläutert. Es ist angenommen, daß die einer vorgegebenen Scheibenposition entsprechende Mittenfrequenz ω&sub0; ist, d. h., daß die durch das statische Magnetfeld festgelegte Mittenfrequenz am Isozentrum ω&sub0; ist. Nun sei angenommen, daß die vorstehende Mittenfrequenz durch eine Änderung des statischen Magnetfelds aufgrund der Umgebungstemperatur auf ω&sub1; verändert wird. In diesem Fall ist, wenn die Scheibenposition so eingestellt wurde, daß sie der Mittenfrequenz ω&sub0; entspricht, die Scheibenposition S&sub0;, wie aus der oberen Frequenzachse von Fig. 1 erkennbar. Wenn jedoch die Mittenfrequenz aufgrund einer Umgebungstemperaturänderung auf ω&sub1; verändert wurde, wird die Mittenfrequenz ω&sub1; im Isozentrum der Mittelpunkt des Gradientenmagnetfelds. Wenn ω&sub1; > ω&sub0; ist, ist die der Mittenfrequenz ω&sub0; entsprechende Scheibenposition die Position S&sub1;, die eine solche ist, die in Fig. 1 gegenüber S&sub0; nach links verschoben ist.
  • Auch bei einem zweidimensionalen Bild kommt es in Richtung der Frequenzcodierung zu Positionsabweichungen, wenn die vom statischen Magnetfeld bestimmte Frequenz im Isozentrum eines Raums mit statischem Magnetfeld sich von der angenommenen Mittenfrequenz unterscheidet.
  • Die obige Erscheinung wird im einzelnen unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 erläutert. Die Erfassung von NMR-Signalen ist als Erstellung des Differenzsignals zwischen der Frequenz des empfangenen Signals und einer vorgegebenen Mittenfrequenz definiert. Es sei nun angenommen, daß sich die vorgegebene Mittenfrequenz ω&sub1; von der Protonenresonanzfrequenz ω&sub0; unterscheidet, wie sie durch das statische Magnetfeld im Isozentrum eines Abbildungsraums festgelegt wird.
  • Fig. 2 zeigt schematisch die zeitliche Folge bei einer typischen Spinechomessung. In Fig. 2 zeigt HF die Zeitpunkte des Einstrahlens von HF-Signalen und deren Einhüllende für selektive Erregung, Gz zeigt die Zeitpunkte des Anlegens eines Gradientenmagnetfeldes in Scheibenrichtung; Gy zeigt die Zeitpunkte des Anlegens eines Gradientenmagnetfelds in Richtung der Phasencodierung sowie die zugehörigen veränderten Amplituden; Gx zeigt die Zeitpunkte des Anlegens eines Gradientenmagnetfelds in Richtung der Frequenzcodierung. SIGNAL kennzeichnet zu messende NMR-Signale; und ganz unten sind mehrere Abschnitte der zeitlichen Folge dargestellt.
  • Im Abschnitt 1 wird der selektive 90º Erregungsimpuls auf ein Objekt gestrahlt und es wird auch das Gradientenmagnetfeld in Scheibenrichtung angelegt. Im Abschnitt 2 wird das Gradientenmagnetfeld in Phasencodierungsrichtung angelegt, um für die Rotation von Kernspins abhängig von der Position in y-Richtung zu sorgen. Im Abschnitt 3 wird kein Signal angelegt. Im Abschnitt 4 wird der selektive 180º Erregungsimpuls eingestrahlt und es wird auch das Gradientenmagnetfeld in Scheibenrichtung angelegt. Im Abschnitt 5 wird das Gradientenmagnetfeld in Frequenzcodierungsrichtung angelegt und das NMR-Signal wird gemessen.
  • Indessen muß, obwohl während der Abschnitte 1 und 4 der Impuls mit der Frequenz ωz eingestrahlt wird, im Abschnitt 5, wenn das NMR-Signal gemessen wird, die Frequenz im wesentlichen auf die Protonenresonanzfrequenz zurückgestellt werden, die von der Stärke des statischen Magnetfelds am Isozentrum im Abbildungsraum bestimmt wird. In diesem Stadium wird, wenn die vorgegebene Mittenfrequenz ω&sub1;, die im wesentlichen gleichgroß wie ω&sub0; sein sollte, sich von ω&sub0; unterscheidet, eine Positionsabweichung in Richtung der Frequenzcodierung gemessen. Genauer gesagt, wird, wie bereits erwähnt, das NMR-Signal als Information hinsichtlich der Differenzfrequenz gegen die Mittenfrequenz gemessen, so daß die Mitte des sich ergebenden Bilds der Frequenz ω&sub0; entspricht. Demgemäß tritt, wenn die vorgegebene Frequenz nicht ω&sub0; sondern ω&sub1; ist, eine Positionsabweichung in Frequenzcodierungsrichtung des zweidimensionalen Bilds auf, die der Differenz ω&sub0; - ω&sub1; entspricht (siehe Fig. 3). Die Richtung der Abweichung hängt davon ab, ob das Gradientenmagnetfeld zur Frequenzcodierung in Richtung der x-Achse positiv oder negativ ist.
  • Aus der vorstehenden Erläuterung ist erkennbar, daß eine Änderung der Stärke des statischen Magnetfelds zu einer bei der Abbildungserzeugung gemessenen Positionsabweichung führt. Um diesen Nachteil zu umgehen, wird im allgemeinen die Technik der "Magnetfeldklemmung" verwendet, die von Kazuo Toori et al "JITSUYO NMR, CW.FT NMR NO TSUKAIKATA", 10. August 1985, S. 67-69 offenbart ist. Diese Magnetfeldklemmung ist eine Technik, bei der dann, wenn sich das statische Magnetfeld gegenüber dem angenommenen zentralen Magnetfeld in der Mitte der Bilderzeugung verändert, es entsprechend der Differenz erhöht oder erniedrigt wird, damit es mit dem vorgegebenen zentralen Magnetfeld übereinstimmt, d. h. geklemmt wird. Um diese Technik zu realisieren, ist ein einen Permanentmagneten oder einen Magneten mit Widerstandsdraht benutzendes NMR-Abbildungsgerät mit Trimmspulen versehen, die dazu in der Lage sind, das statische Magnetfeld zu verändern; das angenommene zentrale Magnetfeld wird durch den Spulenstrom so eingestellt, daß es konstant ist.
  • Jedoch weist diese Magnetfeldklemmtechnik die folgenden Nachteile auf. Wenn ein Magnet mit negativem Temperaturkoeffizienten verwendet wird, wie bei einem NMR-Abbildungsgerät mit Permanentmagnet, erzeugt der durch die Trimm- oder Korrekturspule fließende Strom Wärme, was das statische Magnetfeld weiter verringert, so daß der Strom weiter erhöht werden muß. Ein derartiger Teufelskreis kann dadurch unterbrochen werden, daß das im Permanentmagneten erzeugte statische Magnetfeld leicht dadurch teilkompensiert wird, daß immer ein Strom durch die Trimmspule geleitet wird. Speziell gilt, daß dann, wenn der durch die Spule zu leitende Strom zu verringern ist, wenn die Umgebungstemperatur ansteigt und das vom Permanentmagneten erzeugte statische Magnetfeld schwächer wird, wodurch das statische Magnetfeld im Zentrum der Abbildung auf das angenommene Magnetfeld zurückgeführt werden kann, und es wird auch die Stromerzeugung aufgrund des verringerten Stroms verringert.
  • Eine derartige Anordnung erfordert es jedoch, daß das durch die Trimmspule teilzukompensierende Magnetfeld dadurch zur Verfügung gestellt wird, daß die Stärke des Permanentmagneten erhöht wird. Dies erhöht in unvorteilhafter Weise die Herstellungskosten für die Erzeugungseinrichtung für das statische Magnetfeld, die einen Permanentmagneten als NMR- Abbildungsgerät verwendet.
  • GB-A-2 173 001 offenbart ein Verfahren zum Verhindern von Artefakten in NMR-Bildern durch Korrigieren der Stärke des statischen Magnetfelds während NMR-Abbildungserzeugung. Zum Verfahren gehören die Merkmale des Aufzeichnens eines FID- Signals oder des FID-Teils eines Spinecho- oder durch Gradienten hervorgerufenen Echosignals beim Fehlen von Gradientenmagnetfeldern, Fourier-Transformation dieses FID-Signals, um die Mittenfrequenz ω&sub1; des sich ergebenden Frequenzspektrums zu erzeugen, und Einstellen der Bezugsfrequenz für die Phasenermittlung so, daß sie mit der Larmor-Frequenz ω&sub1; zusammenfällt, oder, alternativ, Einstellen der Stärke des statischen Magnetfelds oder Korrigieren der Datensignalphase. Da das FID-Signal direkt nach der Beendigung von Gradientenimpulsen gemessen wird, kann es jedoch aufgrund von Wirbelströmen verzerrt sein.
  • Ein anderes Verfahren zum Korrigieren des nachteiligen Einflusses von Magnetfeldänderungen durch Bestimmen der Spitzenfrequenz eines FID-Signals und durch entsprechendes Einstellen der Oszillatorfrequenz ist aus Patent Abstracts of Japan, Vol. 10, No. 173 (P-469) [2229] bekannt. Es werden jedoch keine Maßnahmen zur Nachführung der Mittenfrequenz für den Fall ergriffen, daß die Spitzenfrequenz bei der ersten Messung nicht richtig erfaßt wurde.
  • Ein weiteres NMR-Abbildungsverfahren ist aus WO-A-84/03 773 bekannt, das zusätzliche Spulen zum Aufnehmen von Erregungs- und Decodiersignalen einsetzt, die dazu verwendet werden, Drifteffekte zu kompensieren, die im statischen Magnetfeld auftreten.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein NMR-Abbildungsverfahren zu schaffen, das dazu in der Lage ist, Positionsabweichungen in einem NMR-Bild, wie sie durch zeitliche Änderungen des statischen Magnetfelds hervorgerufen werden, leicht zu korrigieren.
  • Diese Aufgabe wird durch das im Anspruch dargelegte Verfahren gelöst.
  • Vor der Abbildungserzeugung werden die NMR-Signale, die ohne Anlegen eines Gradientenmagnetfelds in der Phasencodierrichtung und eines Gradientenmagnetfelds in der Frequenzcodierrichtung an das Untersuchungsobjekt gemessen wurden, Fourier-transformiert, um die Stärke des statischen Magnetfelds zu erfassen, wodurch der Mittenfrequenz gefolgt wird, um jegliche Positionsabweichung bei der Abbildungserzeugung zu beseitigen.
  • Um jegliche Positionsabweichung bei der Abbildungserzeugung zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung eine Technik verwendet, die die Mittenfrequenz, die sich mit der Änderung des statischen Magnetfelds ändert, so nachführt, daß die Mittenfrequenz auf die Stärke des statischen Magnetfelds geklemmt wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese und andere Aufgaben und Merkmale gehen aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen hervor, in denen:
  • Fig. 1 eine Darstellung ist, die eine Positionsabweichung in Scheibenrichtung veranschaulicht;
  • Fig. 2 eine Darstellung ist, die die zeitliche Folge beim Messen von NMR-Signalen bei Abbildungserzeugung mit zweidimensionaler Fourier-Transformation veranschaulicht;
  • Fig. 3 eine Darstellung ist, die eine Positionsabweichung in einem zweidimensionalen Bild veranschaulicht;
  • Fig. 4 ein Blockdiagramm der Gesamtanordnung eines NMR-Abbildungsgeräts gemäß der Erfindung ist;
  • Fig. 5 eine Darstellung ist, das die Beziehung zwischen einem Gesichtsfeld und einem Bild zeigt;
  • Fig. 6 eine Darstellung ist, die die zeitliche Folge beim Messen einer Mittenfrequenz zeigt;
  • Fig. 7 eine Darstellung ist, die ein NMR-Signal und dessen Fourier-Transformierte zeigt;
  • Fig. 8 ein Flußdiagramm ist, das einen Verarbeitungsablauf bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;
  • Fig. 9 ein Blockdiagramm ist, das innere Komponentenblöcke in der CPU in Fig. 4 durch ihr Verarbeitungsflußdiagramin zeigt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. In Fig. 4, die die Gesamtanordnung eines NMR-Abbildungsgeräts gemäß der Erfindung zeigt, das Tomogramme unter Verwendung von NMR-Effekten erzeugt, besteht das Gerät im wesentlichen aus einem Erzeugungsmagneten 10 für ein statisches Magnetfeld, einer zentralen Verarbeitungseinheit (CPU) 11, einer Ablaufsteuerung 12, einer Sendeeinheit 13, einer Empfangseinheit 14, einer Gradientenmagnetfeld-Einheit 15 und einer Signalverarbeitungseinheit 16. Der Erzeugungsmagnet 10 für das statische Magnetfeld dient dazu, um ein zu untersuchendes Objekt 2 (z. B. einen menschlichen Körper) herum ein starkes und gleichmäßiges statisches Magnetfeld in Richtung der Körperachse oder in der Richtung rechtwinklig dazu zu erzeugen. Eine Magnetfeld-Erzeugungseinrichtung aus einem Permanentmagneten, einem Magneten mit Widerstandsdraht oder einem supraleitenden Magneten ist im Raum mit einer bestimmten Ausdehnung um das Objekt herum angeordnet. Die Ablaufsteuerung 12, die gesteuert durch die CPU 11 betrieben wird, dient dazu, mehrere Befehle, wie sie zum Sammeln von Tomogrammdaten für das Objekt 2 erforderlich sind, zu bestimmten Zeitpunkten an die Sendeeinheit 13, die Gradientenmagnetfeld-Erzeugungseinheit 15 und die Empfangseinheit 14 zu übertragen. Die Sendeeinheit 13 beinhaltet einen Hochfrequenzoszillator 17, einen Modulator 18, einen Videofrequenzverstärker 19 und eine Hochfrequenz-Sendespule 20a. Im Betrieb der Sendeeinheit 13 werden zunächst vom Hochfrequenzoszillator 17 Hochfrequenzimpulse erzeugt; die so erzeugten Hochfrequenzimpulse werden vom Modulator 18 abhängig von einem Befehlssignal von der Ablaufsteuerung 12 so amplitudenmoduliert, daß selektive Erregung besteht; die amplitudenmodulierten Hochfrequenzimpulse werden durch den Hochfrequenzverstärker 19 verstärkt, und anschließend werden sie der in der Nähe des Umfangs des Objekts 2 angeordneten Hochfrequenzspule 20a zugeführt. Demgemäß werden hochfrequente elektromagnetische Wellen auf das Objekt 2 gestrahlt.
  • Nachdem ein spezieller Abschnitt des Objekts 2 erregt wurde, wird die Zufuhr von Hochfrequenzimpulsen angehalten. Dann werden nach einer bestimmten Zeit schwache elektromagnetische Wellen vom Objekt 2 abgestrahlt. Um die abgestrahlten elektromagnetischen Wellen zu empfangen, weist die Empfangseinheit 14 eine Hochfrequenz-Empfangsspule 20b, einen Verstärker 21, einen Quadraturphasendetektor 22 und einen A/D- Umsetzer 23 auf. Beim Betrieb der Empfangseinheit 14 werden die vom Objekt 2 abgestrahlten schwachen elektromagnetischen Wellen durch die Hochfrequenz-Empfangsspule 20b erfaßt, die in der Nähe des Umfangs des Objekts 2 angeordnet ist, und die erfaßten elektromagnetischen Wellen werden über den Verstärker 21 und den Quadraturphasendetektor 22 an den A/D- Umsetzer 23 übertragen, wodurch sie in digitale Werte umgesetzt werden. Dabei ist die zeitliche Steuerung der Signalverarbeitung dergestalt, daß die Ausgangssignale des Quadraturphasendetektors 22 als zwei Reihen von Abtastdaten abhängig von einem Befehl von der Ablaufsteuerung 22 gesammelt werden, und die gesammelten Daten werden an die Signalverarbeitungseinheit 16 übertragen.
  • Die Gradientenmagnetfeld-Erzeugungseinheit 15 besteht aus Gradientenmagnetfeld-Spulen 24, die so ausgebildet sind, daß sie Magnetfelder in drei rechtwinklig aufeinanderstehenden Richtungen einer X-, Y- und Z-Achse erzeugen, und aus einer Gradientenmagnetfeld-Stromversorgung 25, die die jeweiligen Spulen 24 betreibt. Im Betrieb arbeitet die Gradientemagnetfeld-Stromversorgung 25 für die jeweiligen Spulen abhängig von einem Befehl von der Ablaufsteuerung so, daß sie Gradientenmagnetfelder GX, GY und GZ in den drei Richtungen X, Y und Z an das Objekt 2 anlegt. Durch Verändern der Art des Anlegens der Gradientenmagnetfelder kann der Tomogrammabschnitt für das Objekt 2 wahlweise auf beliebige Winkel zur Achse eingestellt werden.
  • Die Signalverarbeitungseinheit 16 besteht im wesentlichen aus der CPU 11, einer Aufzeichnungsvorrichtung wie einer Magnetplatte 26, einem Magnetband 27 usw. und einer Anzeigevorrichtung 28 wie einer CRT. Im Betrieb werden die in der CPU 11 bereitgestellten NMR-Signale einer Verarbeitung wie einer Fourier-Transformation, einer Phasenkorrektur usw. unterzogen, um ein rekonstruiertes Bild zu erzeugen, wodurch die Signalintensitätsverteilung für einen bestimmten Tomogrammabschnitt oder die Verteilung mehrerer Signalgruppen, die einer geeigneten arithmetischen Operation unterzogen wurden, für Darstellung auf der Anzeigevorrichtung 28 abgebildet werden. Übrigens sind die Sende- und Empfangsspulen 20a, 20b und die Gradientenmagnetfeld-Spulen 24 im Abbildungsraum des Erzeugungsmagneten 10 für das statische Magnetfeld angeordnet, der im Raum um das Objekt 2 liegt.
  • Für den als Erzeugungsmagnet 10 für das statische Magnetfeld zu verwendenden Permanentmagneten wurden verschiedene Materialien vorgeschlagen. Ein Seltenerdmagnet (Nd-Fe-B) wie er in jüngster Zeit verwendet wird, weist maximales Energieprodukt, aber auch einen hohen Temperaturkoeffizienten auf. Er verfügt über einen sogenannten negativen Temperaturkoeffizienten dahingehend, daß dann, wenn die Umgebungstemperatur ansteigt, das erzeugte statische Magnetfeld schwächer wird. Ein Beispiel hierfür weist einen Temperaturkoeffizienten von -1.000 ppm/ºC auf. Bei diesem Temperaturkoeffizienten wird, wenn die Umgebungstemperatur um 1ºC steigt, das statische Magnetfeld um 1.000 ppm schwächer, was z. B. bei einem statischen Magnetfeld von 1.000 Gauss (0,1 T) 1 Gauss entspricht. Für diesen Fall wird nachfolgend beschrieben, mit welchem Ausmaß im Bild eine Positionsabweichung auftritt.
  • Fig. 5 zeigt die Beziehung zwischen einem zweidimensionalen Bild und einem Gradientenmagnetfeld bei der Abbildungserzeugung. Es ist angenommen, daß das Gradientenmagnetfeld überall linear bleibt. Wenn nun angenommen wird, daß das Gradientenmagnetfeld in Richtung der x-Achse Gx ist, läßt sich das Magnetfeld B&sub1; an einer bestimmten Position x wie folgt schreiben:
  • B&sub1; = Gx · x (1).
  • Wenn angenommen wird, daß die Größe des Gesichtsfelds in einem zweidimensionalen Bild D ist, wird dann die Differenz ΔB der Magnetfeldstärke zwischen beiden Enden des Gesichtsfeldes wie folgt ausgedrückt
  • ΔB = Gx · D (2).
  • Wenn z. B. das Gradientenmagnetfeld Gx = 0,15 Gauss/cm (0,15 · 10&supmin;&sup4; T/cm) und D = 30 cm sind, gilt:
  • ΔB = 4,5 Gauss (3).
  • Demgemäß ergibt sich, wenn angenommen wird, daß sich das Magnetfeld aufgrund einer Temperaturänderung um 1 Gauss änderte:
  • 1/ΔB · D = 6,7 cm (4).
  • Dies bedeutet eine Positionsabweichung von 22,2% für das gesamte Gesichtsfeld. Diese Positionsabweichung tritt auch mit demselben Ausmaß in Scheibenrichtung auf.
  • Der Grund für die Positionsabweichung liegt darin, daß, obwohl sich das statische Magnetfeld im Objektabbildungsraum aufgrund der Temperaturänderung geändert hat, sich die Mittenfrequenz für das angenommene zentrale Magnetfeld in der Mitte des Abbildungsraums nicht entsprechend änderte.
  • Wie es wohlbekannt ist, gilt zwischen einem Magnetfeld B und der Larmor-Frequenz ω die Beziehung:
  • ω = γB,
  • wobei γ das gyromagnetische Verhältnis eines festgestellten Kernspins ist. Z.B. gilt für ein Proton:
  • γ = 4.257,59 · 2π (rad/sec)/10&supmin;&sup4; T.
  • Demgemäß ist für ein statisches Magnetfeld von 1.000 Gauss (0,1 T) die NMR-Frequenz 4,25759 MHz. 1 Gauss (10&supmin;&sup4; T) entspricht 4,26 kHz.
  • Es tritt eine Schwierigkeit aufgrund der Tatsache auf, daß das NMR-Signal unter der Annahme gemessen wurde, daß die Mittenfrequenz auf 4,25759 Hz bleibt, obwohl die Stärke des statischen Magnetfelds um 1 Gauss (10&supmin;&sup4; T) abnahm und sich die Mittenfrequenz demgemäß auf den folgenden Wert änderte:
  • 4,25759 - 0,00426 = 4,25333 MHz.
  • Da das NMR-Signal durch Fourier-Transformation wieder hergestellt wird, wird ein Bild erzeugt, dessen Ursprung in der Richtung verschoben ist, die der durch die Temperaturänderung hervorgerufenen Differenzfrequenz von 4,26 kHz entspricht.
  • Um diese Schwierigkeit zu überwinden, wird bei der Erfindung anstelle der herkömmlichen Magnetfeld-Klemmtechnik eine Technik verwendet, bei der die Mittenfrequenz nachgeführt wird. Die Mittenfrequenz-Nachführtechnik gemäß der Erfindung dient dazu, die vorstehend genannte Differenzfrequenz zu null zu machen, und spezieller dient sie dazu, immer die Änderung der Stärke des statischen Magnetfelds zu überwachen, um dafür zu sorgen, daß die Mittenfrequenz der Änderung folgt.
  • Fig. 6 zeigt eine zeitliche Folge für das Messen der Mittenfrequenz. In Fig. 6 haben Bezugssymbole dieselben Bedeutungen wie bei Fig. 3.
  • In der Zeitfolge von Fig. 6 ist angenommen, daß die Mittenfrequenz zuvor auf einen angenommenen Wert ω&sub0; eingestellt war. So ist der selektiv erregte Signalverlauf ein amplitudenmodulierter Verlauf von Sinussignalen bei der Frequenz ω&sub0;. Im Abschnitt 1 wird der amplitudenmodulierte, selektiv erregende 90º-Hochfrequenzimpuls der Frequenz ω&sub0; auf das Objekt gestrahlt, und es wird auch das Gradientenmagnetfeld in Scheibenrichtung Gz angelegt. Im Abschnitt 2 wird kein Signal an das Objekt angelegt. Im Abschnitt 3 wird der amplitudenmodulierte, selektiv erregende 180º-Hochfrequenzimpuls auf das Objekt gestrahlt und es wird auch das Gradientenmagnetfeld in Scheibenrichtung Gz angelegt. Alternativ wird das Gradientenmagnetfeld in der Frequenzcodierrichtung Gx angelegt und umgekehrt. So wird der Kernspin in einem speziellen Tomogrammabschnitt in einem rotierenden Koordinatensystem umgedreht. Im Abschnitt 4 wird das NMR-Signal ohne das Anlegen irgendeines Gradientenmagnetfelds gemessen.
  • Da die so gemessenen NMR-Signale ohne Anlegen des Gradientenmagnetfelds in der Frequenzcodierrichtung Gx und des Gradientenmagnetfelds in der Phasencodierrichtung Gy gesammelt wurden, beinhalten die Fourier-Transformationen derselben keine Positionsinformation bezogen auf den Kernspin im erregten Tomogrammabschnitt und sie bilden ein Spektrum, das in einem Spektroskopiebereich zu verwenden ist. So ist die Abszisse im Fourier-transformierten Bereich eine frequenzmäßige. Fig. 7(a) veranschaulicht das auf die oben angegebene Weise gemessene NMR-Signal, wobei auf der Abszisse die Zeit aufgetragen ist. Fig. 7(b) veranschaulicht die zugehörige Fourier-Transformierte, wobei auf der Abszisse die Frequenz aufgetragen ist.
  • Wenn die durch die Stärke des statischen Magnetfelds festgelegte Mittenfrequenz ω&sub1; sich von der angenommenen Mittenfrequenz ω&sub0; unterscheidet, liegt, wie dies aus Fig. 7(b) erkennbar ist, der Spitzenwert des Spektrums nicht im Ursprung der Spektrumskoordinate, sondern an einer Position mit einer Abweichung von ω&sub1; - ω&sub0;. Daher wird, damit die Resonanzfrequenz mit der Mittenfrequenz übereinstimmt, die obige Differenzfrequenz ω&sub1; - ω&sub0; zur zuvor angenommenen Mittenfrequenz ω&sub0; addiert, um dadurch eine neue Mittenfrequenz zu schaffen.
  • Ein konkreter Verarbeitungsablauf für das Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in Verbindung mit Fig. 8 erläutert. Zunächst wird eine geeignete Mittenfrequenz ω&sub0; eingestellt (Schritt 101). Danach wird eine Messung des NMR-Signals ausgeführt, ohne daß Gradientenmagnetfelder außer dem Gradientenmagnetfeld in Scheibenrichtung angelegt werden (Schritt 102). Das so erhaltene digitale Signal wird in einer Richtung Fourier-transformiert (Schritt 103), einer Absolutwertverarbeitung für eine komplexe Zahl unterzogen (Schritt 104), und danach wird der Spitzenwert des so erstellten Spektrums ermittelt (Schritt 105). Wenn dieser Spitzenwert höher als der Rauschsignalpegel ist (Schritt 106, "JA"), wird die den Spitzenwert kennzeichnende Differenzfrequenz Δω berechnet und es wird eine neue Mittenfrequenz ω&sub1; eingestellt (Schritt 107), die wie folgt gegeben ist:
  • ω&sub1; = ω&sub0; + Δω (6).
  • Wenn der Spitzenwert dem Rauschsignalpegel entspricht oder kleiner ist (Schritt 106, "NEIN"), wird die zuvor eingestellte Frequenz ω&sub0; in einen anderen Frequenzbereich verschoben (Schritt 108). Selbst wenn der Frequenzbereich auf diese Weise geändert wird, wird unter Umständen kein Spitzenwert innerhalb des spezifizierten Frequenzbereichs erhalten (Schritt 109, "NEIN"). Dann wird die Verarbeitung wegen der Entscheidung, daß eine Anomalität des Meßsystems vorliegt, beendet (d. h. anomale Beendigung) (Schritt 110). Wenn dies nicht der Fall ist (Schritt 109, "JA"), kehrt die Verarbeitung zum Schritt des Messens des NMR-Signals zurück.
  • Die obige Verarbeitung kann durch eine zugeordnete Hardware auf solche Weise erfolgen, wie es in Fig. 9 dargestellt ist. Fig. 9 zeigt innere Komponentenblöcke in der CPU von Fig. 4 in der Folge des Flußdiagramms der von ihnen ausgeführten Verarbeitung. Jedoch ist zu beachten, daß Fig. 4 die Hauptkomponenten des gesamten NMR-Abbildungsgeräts zeigt, während Fig. 9 die Funktionen der Hauptkomponenten beim Ausführungsbeispiel der Erfindung flußdiagrammäßig zeigt, weswegen mehrere Blöcke mit derselben Bezugsziffer in Fig. 4 enthalten sind. Auch ist zu beachten, daß die Blöcke in Fig. 9, die in Fig. 4 nicht dargestellt sind, in der CPU 11, der Magnetplatte 26 oder dem Magnetband 27 enthalten sind.
  • Bei der in Fig. 9 dargestellten Verarbeitung wird zunächst im Hochfrequenzoszillator 17 durch eine Mittenfrequenz-Einstell-I/F-Einheit (Interface) 30 eine angenommene Mittenfrequenz ω&sub0; eingestellt. Danach wird die Ablaufsteuerung 12 durch eine Meßstart-I/F-Einheit 31 betätigt, um die Messung des NMR-Signals zu starten. Danach werden das Gradientenmagnetfeld in der Frequenzcodierrichtung und das Gradientenmagentfeld in der Phasencodierrichtung nicht angelegt. Die vom A/D-Umsetzer 23 während der Messung digitalisierten NMR-Signale werden über eine Datensammelschaltung 32 in einem eindimensionalen Pufferspeicher 33 abgespeichert. Wenn die Messung abgeschlossen ist, wird der Inhalt des eindimensionalen Pufferspeichers durch eine FFT(schnelle Fourier-Transformation)-Arithmetikeinrichtung 34 Fourier-transformiert. Die sich ergebenden Daten werden an einen eindimensionalen Pufferspeicher 35 übertragen. Da die Meßdaten komplexe Daten sind, die jeweils aus einem reellen und einem imaginären Teil bestehen, werden ihre Absolutwerte durch eine Komplex/ Absolut-Wert-Arithmetikeinrichtung 36 berechnet, und die Absolutwerte werden an einen eindimensionalen Pufferspeicher 37 übertragen. Der Spitzenwert unter den Absolutwerten wird durch eine Spitzenwerterfassung-Arithmetikeinrichtung 38 entnommen und in ein Register 39 geladen.
  • Der in das Register 39 geladene Wert wird von einem Komparator 40 mit einem vorgegebenen Störsignalpegel verglichen. Wenn er so groß ist wie der Störsignalpegel oder kleiner, erfolgt aufgrund der Beurteilung, daß der Spitzenwert nicht richtig erfaßt wurde, eine Einstellung auf einen anderen Frequenzbereich. Genau gesagt, wird dies dadurch ausgeführt, daß zur aktuellen Mittenfrequenz in der Frequenzbereicheinstell-I/F-Einheit 30 ein bestimmter Wert dazugezählt oder von dieser abgezogen wird. Ob der Frequenzbereich innerhalb eines vorgegebenen Rahmens liegt oder nicht, wird in einem Komparator 42 beurteilt. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die Verarbeitung anomal beendet. Wenn der Frequenzbereich innerhalb des Rahmens liegt, kehrt die Verarbeitung zur Mittenfrequenzeinstell-I/F-Einheit 30 zurück, um erneut die oben angegebene Erfassung des Spitzenwerts zu beginnen. Übrigens wird der Rahmen zum Spezifizieren des zu verwendenden Frequenzbereichs im Komparator 42 voreingestellt.
  • Wenn festgestellt wurde, daß der Spitzenwert nicht kleiner als der Störsignalpegel ist, wird von einer Differenzfrequenz-Berechnungsschaltung 43 die Differenzfrequenz zur Mittenfrequenz berechnet. Die Differenzfrequenz wird von einem Addierer 44 zur aktuellen Mittenfrequenz addiert. Die so erhaltene Frequenz wird über die Mittenfrequenz-I/F-Einheit 30 als neue Mittenfrequenz im Hochfrequenzoszillator 17 eingestellt. So wird die Verarbeitung beendet.
  • Wie oben angegeben, kann, wenn die Mittenfrequenz gemäß der Erfindung vor der NMR-Abbildungserzeugung gemessen wird, eine von Positionsabweichungen freie Messung ausgeführt werden, ohne daß die Magnetfeld-Klemmtechnik verwendet wird.
  • Obwohl beim oben angegebenen Ausführungsbeispiel selektive Erregungs-Hochfrequenzimpulse von 90º und 180º verwendet wurden, die vom Anlegen eines Gradientenmagnetfelds in Scheibenrichtung begleitet werden, ist zu beachten, daß auch nichtselektive Erregungspulse verwendet werden können.
  • Demgemäß können gemäß der Erfindung von Positionsabweichungen freie Bilder durch das Vorsehen nur einfacher Einrichtungen erzeugt werden, ohne daß das Erfordernis des Bereitstellens von Trimmspulen zur Korrektur eines statischen Magnetfelds und einer Schaltung für Magnetfeldklemmung besteht.

Claims (1)

  1. Verfahren zum Bestimmen der richtigen Resonanz-Mittenfrequenz von Hochfrequenz-(HF)-Impulsen in einem mit magnetischer Kernresonanz (NMR) arbeitenden Abbildungsgerät, das eine Einrichtung (10) zum Anlegen eines statischen Magnetfeldes an ein Untersuchungsobjekt, eine Einrichtung (15) zum Anlegen eines Gradientenmagnetfeldes in einer Scheibenauswahlrichtung (Gz), eines Gradientenmagnetfeldes in einer Phasencodierrichtung (Gy) und eines Gradientenmagnetfeldes in einer Frequenzcodierrichtung (Gx) an das Objekt, eine Einrichtung (13) zum Anlegen von HF-Impulsen an das Objekt, um in Gewebe des Objekts bildenden Atomkernen eine NMR zu bewirken, eine Einrichtung (22) zum Erfassen der so erzeugten NMR-Signale, und eine Einrichtung (11, 16) zur Fourier-Transformation der NMR- Signale aufweist, wobei das Verfahren vor der NMR-Abbildung durchgeführt wird und folgende Schritte umfaßt
    (a) Einbringen des Objekts in das statische Magnetfeld,
    (b) Anlegen eines 90º-HF-Impulses mit einer vorgegebenen Mittenfrequenz ω&sub0;,
    (c) Einfügen einer vorgegebenen Verzögerung nach dem 90º- Hochfrequenzimpuls,
    (d) Anlegen eines 180º-HF-Impulses mit der Mittenfrequenz ω&sub0; oder Anlegen eines Gradientenmagnetfeldes in der Frequenzcodierrichtung (Gx) und Umkehren dieses Feldes,
    (e) Aufnehmen des so erzeugten NMR-Echosignals ohne Anlegen eines Gradientenmagnetfeldes,
    (f) Fourier-Transformieren des NMR-Signals zur Gewinnung einer Spitzenfrequenz ω&sub1; des resultierenden Frequenzspektrums,
    (g) Vergleichen des Spitzenwertes in dem Frequenzspektrum mit einem vorgegebenen Rauschpegel und, wenn dieser Spitzenwert kleiner ist als der Rauschpegel, Ändern des Bereichs mit der Mittelfrequenz ω&sub0; innerhalb eines vorgegebenen Rahmens zur Gewinnung des Spitzenwertes in dem geänderten Bereich, und
    (h) Einstellen der Mittenfrequenz auf ω&sub1; als richtige Mittenfrequenz, falls der Spitzenwert gewonnen ist, oder Beenden der Verarbeitung, falls der Spitzenwert nicht gewonnen ist.
DE3789933T 1986-10-29 1987-10-29 Verfahren zur Korrektur der durch Änderung des statischen Magnetfeldes verursachten Positions-Abweichung in NMR-Abbildungsgeräten. Expired - Fee Related DE3789933T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP61255666A JPS63109849A (ja) 1986-10-29 1986-10-29 Nmrイメ−ジング装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3789933D1 DE3789933D1 (de) 1994-07-07
DE3789933T2 true DE3789933T2 (de) 1994-09-08

Family

ID=17281925

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3789933T Expired - Fee Related DE3789933T2 (de) 1986-10-29 1987-10-29 Verfahren zur Korrektur der durch Änderung des statischen Magnetfeldes verursachten Positions-Abweichung in NMR-Abbildungsgeräten.
DE3752175T Expired - Fee Related DE3752175T2 (de) 1986-10-29 1987-10-29 Verfahren zur Korrektur der durch Änderung des statischen Magnetfeldes verursachten Positionsabweichung in NMR-Abbildungsgeräten

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3752175T Expired - Fee Related DE3752175T2 (de) 1986-10-29 1987-10-29 Verfahren zur Korrektur der durch Änderung des statischen Magnetfeldes verursachten Positionsabweichung in NMR-Abbildungsgeräten

Country Status (4)

Country Link
US (1) US4789833A (de)
EP (2) EP0265956B1 (de)
JP (1) JPS63109849A (de)
DE (2) DE3789933T2 (de)

Families Citing this family (22)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB8702951D0 (en) * 1987-02-10 1987-03-18 Surrey Medical Imaging Systems Nmr imaging
JP2595006B2 (ja) * 1988-01-29 1997-03-26 株式会社日立製作所 Mrイメージング方法
US4885542A (en) * 1988-04-14 1989-12-05 The Regents Of The University Of California MRI compensated for spurious NMR frequency/phase shifts caused by spurious changes in magnetic fields during NMR data measurement processes
JPH01308538A (ja) * 1988-06-07 1989-12-13 Toshiba Corp Mri装置
US4970457A (en) * 1989-04-05 1990-11-13 The Regents Of The University Of California MRI compensated for spurious rapid variations in static magnetic field during a single MRI sequence
JPH0312130A (ja) * 1989-06-09 1991-01-21 Fuji Electric Co Ltd 磁気共鳴イメージング装置
DE4005675C2 (de) * 1990-02-22 1995-06-29 Siemens Ag Verfahren zur Unterdrückung von Artefakten bei der Bilderzeugung mittels kernmagnetischer Resonanz
GB9006320D0 (en) * 1990-03-21 1990-05-16 Gen Electric Co Plc Nuclear magnetic resonance apparatus
JPH05103768A (ja) * 1991-03-20 1993-04-27 Hitachi Ltd 磁気共鳴イメージング方法
JPH05300895A (ja) * 1991-07-31 1993-11-16 Hitachi Medical Corp Mri装置における核スピンの選択励起方法
DE4416363C2 (de) * 1994-05-09 1996-03-21 Siemens Ag Rekonstruktion von Bildern aus MR-Signalen in inhomogenen Magnetfeldern
DE19508238A1 (de) * 1995-03-08 1996-09-12 Siemens Ag Verfahren zur Magnetfeldstabilisierung bei einem Magneten für Kernspintomographieanlagen und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
US5932342A (en) * 1996-11-14 1999-08-03 Nashua Corporation Optical diffusers obtained by fluid phase mixing of incompatible materials
DE19931210C2 (de) * 1999-07-06 2001-06-07 Siemens Ag Verfahren zur Korrektur von Artefakten in Magnetresonanzbildern
JP3951590B2 (ja) * 2000-10-27 2007-08-01 株式会社日立製作所 荷電粒子線装置
JP3992674B2 (ja) * 2003-09-25 2007-10-17 ジーイー・メディカル・システムズ・グローバル・テクノロジー・カンパニー・エルエルシー 磁気共鳴撮影装置
JP4619674B2 (ja) * 2004-03-24 2011-01-26 株式会社東芝 磁気共鳴イメージング装置
JP4798350B2 (ja) * 2005-10-26 2011-10-19 学校法人慶應義塾 磁気共鳴法を用いて試料中のプロトン性溶媒の挙動の分布を測定する測定装置、測定方法およびプログラム
JP6184050B2 (ja) * 2010-07-02 2017-08-23 東芝メディカルシステムズ株式会社 磁気共鳴イメージング装置
CN106680750B (zh) * 2016-12-29 2019-07-19 上海联影医疗科技有限公司 磁共振匀场图像获取方法、匀场方法及磁共振系统
US20240069134A1 (en) * 2021-02-24 2024-02-29 Case Western Reserve University System and method for b1-selective excitation for spatial localization in magnetic resonance imaging
CN116559740B (zh) * 2023-03-16 2024-01-12 中国科学院精密测量科学与技术创新研究院 一种精确测量脉冲强磁场峰值场强分布的nmr方法与系统

Family Cites Families (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1499666A (en) * 1974-05-06 1978-02-01 Burmah Oil Trading Ltd Production of phenols
US4284950A (en) * 1978-08-05 1981-08-18 E M I Limited Imaging systems
JPS5934137A (ja) * 1982-08-19 1984-02-24 Shimadzu Corp 核磁気共鳴映像法
JPS59142444A (ja) * 1983-02-04 1984-08-15 Hitachi Ltd 核磁気共鳴を用いた検査装置
US4685468A (en) * 1983-03-18 1987-08-11 Albert Macovski NMR imaging system using field compensation
JPS59202050A (ja) * 1983-04-30 1984-11-15 Toshiba Corp 核磁気共鳴映像装置
US4581582A (en) * 1983-12-27 1986-04-08 General Electric Company High-spatial-resolution spectroscopic NMR imaging of chemically-shifted nuclei
JPS60161552A (ja) * 1984-02-01 1985-08-23 Hitachi Ltd Νmr検査装置の静磁場強度分布測定方法
US4585992A (en) * 1984-02-03 1986-04-29 Philips Medical Systems, Inc. NMR imaging methods
JPS60168444A (ja) * 1984-02-14 1985-08-31 株式会社東芝 診断用核磁気共鳴映像装置
JPS60189905A (ja) * 1984-03-09 1985-09-27 Mitsubishi Electric Corp 高均一磁界発生装置
JPS60194339A (ja) * 1984-03-15 1985-10-02 Toshiba Corp 核磁気共鳴装置
DE3411222A1 (de) * 1984-03-27 1985-10-10 Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg Kernspintomograph
JPS60222044A (ja) * 1984-04-20 1985-11-06 横河電機株式会社 核磁気共鳴による診断方法および装置
JPS6123953A (ja) * 1984-07-11 1986-02-01 Jeol Ltd 核磁気共鳴装置
US4523166A (en) * 1984-10-19 1985-06-11 General Electric Company Optimal field inhomogeneity correction coil operation for NMR magnets
US4647858A (en) * 1985-07-29 1987-03-03 General Electric Company Methods for overcoming transient magnetic field inhomogeneity in nuclear magnetic resonance imaging
US4663591A (en) * 1985-08-16 1987-05-05 General Electric Company Method for reducing image artifacts due to periodic signal variations in NMR imaging
US4720679A (en) * 1985-12-31 1988-01-19 Picker International, Inc. Magnetic resonance imaging with phase encoded chemical shift correction

Also Published As

Publication number Publication date
JPS63109849A (ja) 1988-05-14
EP0585973A1 (de) 1994-03-09
JPH0580904B2 (de) 1993-11-10
EP0265956A2 (de) 1988-05-04
EP0585973B1 (de) 1998-03-04
EP0265956B1 (de) 1994-06-01
DE3789933D1 (de) 1994-07-07
EP0265956A3 (en) 1989-08-16
DE3752175T2 (de) 1998-11-05
US4789833A (en) 1988-12-06
DE3752175D1 (de) 1998-04-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3789933T2 (de) Verfahren zur Korrektur der durch Änderung des statischen Magnetfeldes verursachten Positions-Abweichung in NMR-Abbildungsgeräten.
DE2921252C2 (de)
DE69429135T2 (de) Vorabtastung mit einer schnellen Spinecho-Sequenz für ein Abbildgerät mit magnetischer Resonanz
DE68924753T2 (de) Verfahren zur Multischicht-Bilderzeugung mittels magnetischer Kernresonanz.
DE3686670T2 (de) Apparat und verfahren zur messung und abbildung eines fluessigkeitsflusses.
DE3485809T2 (de) Messung und abbildung eines fluessigkeitsflusses mittels kernmagnetischer resonanz.
DE19750637B4 (de) Verfahren zur Messung und Kompensation von durch Wirbelströme induzierten sich örtlich und zeitlich ändernden Magnetfeldern
DE68927107T2 (de) Verminderung von bewegungsartefakten bei der bilderzeugung mittels magnetischer kernresonanz
DE69224354T2 (de) Magnetisches Resonanzverfahren
DE69326202T2 (de) Verfahren und Gerät zur Kernresonanzabbildung
EP3078978B1 (de) Verfahren zur magnetresonanz-bildgebung
DE102008014060B4 (de) Verfahren zur Bestimmung einer Phasenlage einer Magnetisierung und Magnetresonanzanlage
DE102013205930B4 (de) Bestimmung einer Resonanzfrequenzabweichung bei räumlich verzerrter Schichtanregung
DE19635019B4 (de) Virtuelle Frequenzkodierung von erfaßten kernmagnetischen Resonanz-Bilddaten
DE102009015885B4 (de) Verfahren zur Detektion fehlerhafter MR-Daten und Magnetresonanzanlage
DE19750637A9 (de) Verfahren zur Messung und Kompensation von durch Wirbelströme induzierten sich örtlich und zeitlich ändernden Magnetfeldern
DE69311175T2 (de) Gradientenmagnetfeldmoment-Nullstellung in einem schnellen Spin-Echo-Impulssequenz der magnetischen Kernresonanz
DE102013201670B3 (de) Verfahren zum Erfassen von MR-Daten und zur Bestimmung eines B1-Magnetfelds sowie entsprechend ausgestaltete Magnetresonanzanlage
DE3687768T2 (de) Verfahren und vorrichtung fuer schnelle nmr-abbildung.
DE69624303T2 (de) Ein Verfahren und Gerät für die Bilderzeugung durch magnetische Resonanz
EP0695947A1 (de) MR-Verfahren zur Bestimmung der Kernmagnetisierungsverteilung mit einer Oberflächenspulen-Anordnung
DE69523982T2 (de) Apparat zur Bilderzeugung mittels magnetischer Resonanz
DE102011005084B3 (de) Reduktion von Artefakten in der diffusionsgewichteten Bildgebung
DE102010038775B4 (de) Dynamische Phasenkorrektur bei einem Mehrkanal-HF-Sendemodul
DE3855944T2 (de) Kernresonanzabbildungssystem

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee