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DE3785667T2 - Zusatznahrung bzw. therapie für personen mit risiko oder in behandlung für arteriosklerotische vaskuläre, kardiovaskuläre und/oder thrombotische erkrankungen. - Google Patents

Zusatznahrung bzw. therapie für personen mit risiko oder in behandlung für arteriosklerotische vaskuläre, kardiovaskuläre und/oder thrombotische erkrankungen.

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Publication number
DE3785667T2
DE3785667T2 DE3785667T DE3785667T DE3785667T2 DE 3785667 T2 DE3785667 T2 DE 3785667T2 DE 3785667 T DE3785667 T DE 3785667T DE 3785667 T DE3785667 T DE 3785667T DE 3785667 T2 DE3785667 T2 DE 3785667T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
amino acids
nutritional composition
composition according
source
Prior art date
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Application number
DE3785667T
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English (en)
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DE3785667D1 (de
Inventor
Richard Cotter
Robert Johnson
David Madsen
Michael Menard
Hugh Tucker
Anthony Valicenti
Michael Ward
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Clintec Nutrition Co
Original Assignee
Clintec Nutrition Co
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Publication date
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First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=25425820&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE3785667(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Clintec Nutrition Co filed Critical Clintec Nutrition Co
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Publication of DE3785667D1 publication Critical patent/DE3785667D1/de
Publication of DE3785667T2 publication Critical patent/DE3785667T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/0012Galenical forms characterised by the site of application
    • A61K9/0019Injectable compositions; Intramuscular, intravenous, arterial, subcutaneous administration; Compositions to be administered through the skin in an invasive manner
    • A61K9/0029Parenteral nutrition; Parenteral nutrition compositions as drug carriers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L33/00Modifying nutritive qualities of foods; Dietetic products; Preparation or treatment thereof
    • A23L33/10Modifying nutritive qualities of foods; Dietetic products; Preparation or treatment thereof using additives
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    • A23L33/12Fatty acids or derivatives thereof
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Ernährungsformulierungen zur Unterstützung und Therapie von Einzelpersonen. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Ernährungszusammensetzungen zur Unterstützung und/oder Therapie von Einzelpersonen, bei denen die Gefahr einer einer atherosklerotischen, Gefäß-, Kreislauf- oder thrombotischen Erkrankung besteht und/oder die wegen solcher Erkrankungen in Behandlung sind.
  • Seit einiger Zeit haben Forscher und Wissenschaftler eine Beziehung zwischen der Ernährung und der Herzfunktion und damit zusammenhängenden Systemen beobachtet. Die US-PS 4526902 bezieht sich dabei auf pharmazeutische Zusammensetzungen bzw. Nahrungsmittel, die eine spezielle Kombination aus Fettsäuren enthalten, die sich zur Behandlung thromboembolischer Krankheiten bzw. zur wirksamen Prophylaxe einsetzen lassen. Über die Auswirkungen von Adipositas auf das Herz- Kreislauf-System war man sich immer schon im klaren, und die weitverbreitet vorherrschende Unterernährung von stationär wegen Kreislaufstörungen behandelten Patienten war immer schon bekannt. Dementsprechend wurden viele Ansätze zur Formulierung einer unterstützenden Ernährung für Risikopatienten bzw. Patienten gemacht, bei denen bereits atherosklerotische, Gefäß-, Herz-Kreislauf- und/oder thrombotische Erkrankungen vorliegen. Poindexter u. a. haben erkannt - vgl. Nutrition in Congestive Heart Failure [Ernährung bei dekompensierter Herzinsuffizienz], in: "Nutrition In Clinical Practice" (1986) - daß spezielle Mangelernährung unter Umständen die Ursache von akuter Herzinsuffizienz ist, diese beschleunigen oder verschlimmern kann. Poindexter u. a. weisen darauf hin, daß Ernährungsmängel bei der Ätiologie der Herzinsuffizienz im Orient und in Entwicklungsländern bisher wichtige Faktoren darstellen. Weiterhin wird darauf hingewiesen, daß in den letzten Jahren die Ernährungstherapie fehlernährter Herzpatienten als wichtige unterstützende Therapieform angesehen wurde.
  • Bei Patienten, die an einer langfristigen dekompensierten Herzinsuffizienz litten, wurde festgestellt, daß bei ihnen eine Herzkachexie vorlag. Zu weiteren Auswirkungen einer proteinkalorischen Mangelernährung auf das Herz zählen Bluthochdruck, verringerte Herzfrequenz, Absinken des Grundumsatzes und der Sauerstoffaufnahme, Atrophie der Herzmuskelmasse, Krankheitszeichen im Elektrokardiogramm (EKG), und Herzinsuffizienz. Wenn außerdem eine dekompensierte Herzinsuffizienz als Sekundärerscheinung bei einer chirurgisch behandelten Herzklappenerkrankung auftritt, so hat der Ernährungszustand eine beachtliche Auswirkung auf das Ergebnis des chirurgischen Eingriffs. Die Vornahme chirurgischer Eingriffe am Herzen bei Patienten im Zustand einer ernährungsbedingten Depletion kann im Vergleich zu Patienten in angemessenem Ernährungszustand zu erhöhter Morbidität und Mortalität führen.
  • Im typischen Fall sind Patienten, die an einer dekompensierten Herzinsuffizienz leiden, untergewichtig und in schlechtem Ernährungszustand. Häufig sind bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz und Herzkachexie eine Anorexie und vorzeitiges Sättigungsgefühl festzustellen. Poindexter u. a. stellen fest, daß dies auf den natürlichen Kompensierungsmechanismus zurückzuführen ist, der auf eine Verringerung der vom gestörten Herzen geleisteten Arbeit abzielt. Außerdem liegt infolge einer Stauung in der Leber, durch die sich das Druckgefühl im Unterbauch steigert, ein Völlegefühl vor. Darüberhinaus wird das Eßbedürfnis des Patienten durch verändertes Geschmacksempfinden und durch Intoleranz gegenüber Essensgerüchen noch weiter eingeschränkt. Damit ist ist eine Ergänzungsnahrung in flüssiger Form mit hoher Nährstoffdichte wünschenswert. Allerdings muß dieser Wunsch durch Bedenken hinsichtlich der Komplikationen gedämpft werden, die durch übereifriges Hochfüttern unterernährter Herzpatienten verursacht werden.
  • Bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz und anderen Gefäßerkrankungen ist nicht nur die typische Untergewichtigkeit bei schlechtem Ernährungszustand festzustellen, sondern auch ein hoher Energiebedarf, der deutlich über dem normalen Energiebedarf eines normalen Menschen liegt. Poindexter u. a. stellen fest, daß der Energiebedarf eines Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz wegen des erhöhten Energieaufwands des Herzens und der Lungen 30 bis 50 Prozent über dem Grundenergiebedarf liegen kann. Kachexiepatienten haben tatsächlich einen zusätzlichen Kalorienbedarf bis zur Sättigung und bei operierten Herzpatienten sind noch weitere Erhöhungen der Kalorienaufnahme zur Deckung des Energiebedarfs erforderlich. Beispielsweise beträgt der Proteinbedarf bei einem normalen Gesunden 0,5 bis 1,0 g/kg um eine Stickstoffbilanz von Null aufrechtzuerhalten. Bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz bzw. Herzpatienten im postoperativen Zustand kann dagegen der Bedarf sogar bei 1,5 bis 2,0 g/kg liegen, um die Stickstoffbilanz aufrechtzuerhalten.
  • Die Ernährung spielt nicht nur bei der Behandlung von Patienten mit atherosklerotischen, Gefäß-, Herz-Kreislaufund/oder thrombotischen Erkrankungen eine beträchtliche Rolle, sondern ist auch unterstützend bei Risikopatienten wichtig, bei denen die Gefahr besteht, daran zu erkranken. Die Ernährung kann einen starken Einfluß auf den Beginn solcher Erkrankungen bei bestimmten Personen nehmen.
  • In der EP 0189160 wird eine verbesserte Zusammensetzung zur enteralen fettreichen und kohlenhydratarmen Ernährung beschrieben, die bei der Ernährungseinstellung therapierter Patienten eingesetzt wird, sich kohlenhydratreduziert ernähren sollen. Nun besteht Bedarf an einer Ernährungszusammensetzung zur unterstützenden und therapierenden Behandlung von Einzelpersonen, die wegen Gefäß-, Herz-Kreislauf- oder Thromboseerkrankungen in Behandlung sind. Darüber hinaus besteht Bedarf an einer Ernährungszusammensetzung zur Unterstützung bei Personen, bei denen ein hohes Risiko einer atherosklerotischen, Gefäß-, Herz-Kreislauf- und/oder Thromboseerkrankung gegeben ist.
  • Die Merkmale der vorliegenden Erfindung werden im Kennzeichen des Anspruchs 1 beschrieben, dessen Oberbegriff von der EP-A-0189160 ausgeht; außerdem sind sie in den Ansprüchen 15, 22 und 23 niedergelegt.
  • Die vorliegende Erfindung sieht eine Ernährungszusammensetzung vor, die eine rationelle, wissenschaftlich fundierte Ernährung bzw. Ernährungsergänzung bei Personen mit hohem Risiko einer atherosklerotischen, Gefäß-, Herz-Kreislauf- und/ oder Thromboseerkrankung und bei Personen, die wegen solcher Erkrankung schon in Behandlung sind, gestattet. Die Formulierung ist so ausgelegt, daß der Verlauf dieser Erkrankungen verlangsamt und der Ausbruch akuter Episoden verhindert wird, der bei solchen Patienten zum Tode führen kann. Zu diesem Zweck sieht die vorliegende Erfindung eine Zusammensetzung vor, die Ernährungs-Teileinheiten enthält, die sich bereits insofern als wirksam erwiesen haben, daß sie auf verschiedene biochemische und physiologische Parameter des Gefäß-, Herz- Kreislauf- und Blutsystems Einfluß nehmen. Die Formulierung kann als enteral oder als parenteral zu verabreichendes Produkt vorgesehen werden.
  • In der Form eines enteral zu verabreichenden Produkts enthält die Formulierung unter anderem eine Proteinquelle, die eine Aminosäurenlösung umfaßt, eine Kohlenhydratquelle, eine Fettquelle und vorzugsweise Elektrolyte. Zur Proteinquelle gehören vorzugsweise ein biologisch hochwertiges Protein, eine Aminosäurelösung, verzweigtkettige Aminosäuren und Carnitin. Das biologisch hochwertige Protein enthält die Basiskomponente. Auch wenn jedes biologisch hochwertige Protein verwendet werden kann, wird in dieser Funktion vorzugsweise Lactalbumin oder Sojaprotein eingesetzt.
  • Die Aminosäurelösung ist so aufgebaut, daß sie die essentiellen, bedingt essentiellen und nichtessentiellen Aminosäuren liefert, die angesichts einer vorliegenden Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einer Thromboseerkrankung für einen wirksamen Proteinumsatz erforderlich sind: L-Arginin; L-Leucin; L-Isoleucin; L-Lysin; L-Valin; L-Phenylalanin; L-Histidin; L-Threonin; L-Methionin; L-Tryptophan; L-Alanin; L-Prolin; L-Serin; L-Tyrosin; und Aminoessigsäure. Ein Beispiel für eine Formulierung der Aminoessigsäure, das mit befriedigendem Ergebnis funktioniert, ist TRAVASOL® das von Travenol Laboratories, Deerfield/Illinois (U.S.A.) vertrieben wird. Je nach den Erfordernissen können natürlich nicht alle Aminosäuren in der Lösung enthalten sein. Selbstverständlich können auch andere Nährstoffe wie beispielsweise biologisch verfügbare Taurin- und Zysteinquellen zugesetzt werden. Vorzugsweise beträgt das Verhältnis zwischen Arginin und Lysin etwa 0,7 : 1 bis 1,25 : 1. Ganz besonders bevorzugt wird ein Verhältnis von etwa 1 : 1. Aus klinischen und experimentellen Nachweisen hat sich ergeben, daß ein Arginin/Lysin-Verhältnis von 1 zu 1 mit einem niedrigeren Cholesterinspiegel im Plasma einhergeht.
  • Das Protein in der Aminosäure und das Basenprotein, d. h. das biologisch hochwertige Protein, wird mit verzweigtkettigen Aminosäuren kombiniert, um so eine Endkonzentration der verzweigtkettigen Aminosäuren (w/w) von rund 45 bis 55 Prozent zu erreichen. Ganz besonders wird eine Endkonzentration der verzweigtkettigen Aminosäuren von 50 Prozent bevorzugt, bezogen auf den Gesamtgehalt an Protein und Aminosäuren. Bei dem Gemisch aus verzweigtkettigen Aminosäuren, das befriedigend funktioniert, handelt es sich um eines, das in der Lage ist, zur Deckung des Ernährungsbedarfs die essentielle Aufnahme aller drei verzweigtkettigen Aminosäuren aufrechtzuerhalten. Die verzweigtkettigen Aminosäuren Isoleucin, Leucin und Valin sind vorzugsweise in einem molaren Verhältnis von 1 : 1 : 1 enthalten. BRANCHAMIN®, das von Travenol Laboratories, Deerfield/Illinois (U.S.A.) vertrieben wird, ist ein Beispiel für eine solche Formulierung mit verzweigtkettigen Aminosäuren. Beobachtungen bei Ratten und Hunden belegen, daß deren Herzmuskel stärker von verzweigtkettigen Aminosäuren als von allen anderen Aminosäuren abhängig ist. Wie bereits ausgeführt, können auch andere Aminosäuren eingesetzt werden; beispielsweise kann bei Neugeborenen und Kleinkindern die Einbeziehung von Taurin wünschenswert sein.
  • Die Proteinquelle sollte bei Bedarf vorzugsweise durch Glycin ergänzt werden, um Werte zu erreichen, wie sie typischerweise bei Sojaprotein angetroffen werden. Es hat sich gezeigt, daß höhere Glycinwerte im Plasma mit niedrigeren Cholesterinwerten im Plasma einhergehen.
  • Vorzugsweise enthält die Proteinquelle auch L-Carnitin. L-Carnitin wird zugesetzt, um eine Endkonzentration von rund 15 bis 40 mg/g des Gesamtproteins zu erzielen. Ganz besonders bevorzugt wird eine Endkonzentration von L-Carnitin von 25 mg/g, bezogen auf das gesamte Protein. In vielen Veröffentlichungen wurde gezeigt, daß ein geschädigter Herzmuskel bei ergänzender Zufuhr von L-Carnitin besser funktioniert.
  • Die Ernährungszusammensetzung enthält außerdem eine Kohlenhydratquelle. Vorzugsweise enthält die Kohlenhydratquelle Xylitol und ein Kohlenhydrat auf Glukosebasis enthält. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind in der Kohlenhydratquelle auch Maltodextrin und Xylitol enthalten. Das Glukosesubstrat und das Xylitol sind vorzugsweise in einem Gewichtsverhältnis von 1 : 1 vorhanden. Die Kohlenhydratquelle kann auch Ribose enthalten. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel enthält die Zusammensetzung Maltodextrin, Xylitol und Ribose in einem Gewichtsverhältnis, das vorzugsweise etwa 1 : 1 : 0,066 beträgt. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel enthält die Zusammensetzung Maltodextrin und Xylitol vorzugsweise in einem Gewichtsverhältnis von etwa 1 : 1.
  • Die Verwendung von Kohlenhydraten wie Xylitol oder Ribose zur unterstützenden Ernährung von Personen, die zu Herz- Kreislauf-Erkrankungen neigen und/oder deswegen bereits behandelt werden, hängt von den einzigartigen Wegen für den Stoffwechsel dieser Verbindungen ab. Xylitol ist eine natürlich vorkommende Zwischenstufe im Glucuronsäure-Xylulose-Zyklus und kann auch über die Bildung der Verbindung Xylulose als Zwischenstufe unter Bildung von Ribose umgesetzt werden. Dementsprechend sorgt die Verabreichung bzw. Aufnahme von Xylitol, Xylulose und/oder Ribose für die jeweilige Umsetzung dieser Zwischenstufen in Glukose. Ist eine Kohlenhydratquelle auf Glukosebasis vorhanden, z. B. Maltodextrin, so wird die Umsetzung dieser Verbindungen in Glukose auf ein Mindestmaß reduziert. Die Verabreichung von Glukose-Untereinheiten mit Xylitol und Ribose im Verhältnis 1 : 1 stellt eine wirksame Möglichkeit zur Maximierung der Glukoseproduktion bei nur minimalem Insulinanstieg dar, während bei dieser Patientengruppe die Synthese von Adenin-Nukleotid verbessert wird.
  • Die Auswirkung von Ribose auf die Herzfunktion und auf das Auftreten von Durchblutungsstörungen kann mit mehreren speziellen Funktionen der Verbindung in Zusammenhang gesetzt werden. Die Ribosezufuhr bei Herzgewebe nach Sauerstoffmangel führt nachgewiesenermaßen zu einem 90%igen Anstieg der Synthese de novo von Adenin-Nukleotiden im Myokard, sowie zum Anstieg des speziellen, im Myokardgewebe gespeicherten 5-Phosphoribosyl-1-Pyrophosphats (PRPP). Eine kontinuierliche Riboseinfusion führt nachgewiesenermaßen zu einer Erhöhung der Adenin-Nukleotid-Synthese im Myokard auf das 13fache. Es wurde weiterhin nachgewiesen, daß Erhöhungen dieser Art die Häufigkeit von Zellschädigungen im Myocardium verringern.
  • Es wurde bereits die Überlegung vorgetragen, daß eine Verarmung der Zellen an zelligem ATP unter Umständen in erster Linie für die pathologischen Wirkungen einer Durchblutungsstörung verantwortlich ist, und zwar über ein Ungleichgewicht zwischen Phosphocreatin und zelligem ATP auf subzellulärer Ebene. ATP kann auch als Modulator in der Funktion von Myokardzellen dienen, da es für den Kaliumaustausch und den Kalzium:Natrium-Austausch zuständig ist. Für diese Reaktionen sind höhere ATP-Konzentrationen erforderlich als diejenigen, die nur für die PRPP-Reserve allein Voraussetzung sind. Der Nachweis einer deutlichen Auswirkung einer Ribosezufuhr als Schutz gegen Schädigungen der Myokardzellen, die durch Isoproterenol hervorgerufen werden, stützt außerdem die Hypothese für eine gewisse Rolle dieser Substanz bei der Aushungerung von Zellen an Adenin-Nukleotiden bei fortschreitender Nekrose des Herzgewebes.
  • Die Lipidkomponente der Ernährungszusammensetzung umfaßt langkettige Triglyceride und mittelkettige Fettsäuren. Vorzugsweise enthalten die langkettigen Triglyceride "Öle von Meerestieren" und/oder Gamma-Linolensäure mit einer Länge von 11 bis 26 Kohlenstoffatomen. Diese Fettsäuren können von ihrer Natur her sowohl gesättigt als auch ungesättigt sein. Es hat sich gezeigt, daß einfach ungesättigte Fettsäuren durch Senkung des Cholesterinspiegels im Plasma wirksam sind. Dementsprechend werden vorzugsweise einfach ungesättigte Fettsäuren als Bestandteil dieser Lipidsubstrate eingesetzt.
  • Die mittelkettigen Fettsäuren, die erfindungsgemäß bevorzugt werden, haben eine Länge von 6 bis 10 Kohlenstoffatomen. Diese mittelkettigen Fettsäuren stellen eine überlegene Quelle zur Energieversorgung der Herzmuskelzellen dar. Die Fettsäuren können dem Patienten in Form freier Fettsäuren, von Mono-, Di- oder Triglyceriden zugeführt werden. Mittelkettige Fettsäuren sind vom chemischen Standpunkt aus insofern einzigartig, als sie bei fehlender mittelkettiger Fettacyl-CoA-Synthetase im Zytoplasma in der Lage sind, ungehindert die innere Membranhaut der Mitochondrien zu durchdringen. Mittelkettige Fett-Acyl-CoA-Synthetase ist in den Mitochondrien vorhanden und aktiviert die Fettsäuren, sobald diese die innere Membranhaut überwunden haben. Diese aktivierten Fettsäuren werden dann rasch durch Stoffwechselvorgänge umgesetzt.
  • Im Gegensatz hierzu können langkettige Fettsäuren, d. h. Fettsäuren mit 11 bis 26 Kohlenstoffatomen, infolge ihrer chemischen Natur die innere Membranhaut der Mitochondrien nicht durchdringen, ohne zunächst durch die langkettige Fett- Acyl-CoA-Synthetase im Zytoplasma aktiviert worden zu sein, was einen Prozeß darstellt, der die Geschwindigkeit begrenzt. Die langkettigen Fettsäuren müssen dann zwangsweise eine Umsetzung in eine Form für den Carnitintransport erfahren, damit sie zum Stoffwechsel in die Mitochondrien gelangen können.
  • Bei mittelkettigen Fettsäuren wird deren einmalige Fähigkeit, die Mitochondrienmembran zu durchqueren, mit dem einmaligen biochemischen Milieu der Herzzellen kombiniert. Im Herzmuskel fehlt die mittelkettige Acyl-CoA-Synthetase im Zytoplasma und damit die Fähigkeit, mittelkettige Fettsäuren zu aktivieren. Damit dringen mittelkettige Fettsäuren rascher in die Mitochondrien ein und versorgen diese Zellen direkt mit Energie. Bei langkettigen Fettsäuren ist dies wegen deren erforderlicher Zytoplasma-Aktivierung und wegen des langsameren Carnitin-Transports in diesem Organ nicht möglich.
  • Die langkettigen Triglyceride umfassen Öle von Meerestieren und/oder Gamma-Linolensäure (GLA) und/oder Sterodonsäure. Zu den von Meerestieren stammenden Ölen gehören Linolensäure und zwei weitere Verbindungen aus der Gruppe Omega-3 in hoher Menge: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Diese Fettsäuren werden in die Zellmembranen und Serumlipide eingebaut und veranlassen die Bildung von Metaboliten mit Omega-3-Stoffwechselzyklen. Bei GLA handelt es sich um eine Omega-6-Fettsäure; diese Substanz ist eine Vorstufe der Prostaglandine der 1-Serie.
  • Die langkettigen Triglyceride enthalten zwischen 50% und 25% der Lipidkomponente, während die mittelkettige Fettsäure vorzugsweise einen Anteil von 75% bis 50% der Lipidkomponente enthält. Wird GLA mit Öl von Meerestieren verwendet, so wird vorzugsweise dreimal so viel von diesem Öl als GLA eingesetzt.
  • Alle Zellen verwenden diese Fettsäuren zur Bildung von verschiedenen Prostaglandinen und Leukotrienen. Werden Fettsäuren aus Zellmembranen freigesetzt, dienen die Lipoxygenase und die Zyklooxygenase als Vermittler bei der weiteren Stoffwechseltätigkeit. Auch wenn es sich bei EPA um ein relativ mäßiges Substrat für Lipoxygenase und Zyklooxygenase handelt, scheint es eine hohe Bindungsaffinität zu besitzen und dadurch die Umsetzung der Arachidonsäure durch diese Enzyme zu verhindern. Ein zusätzlicher Vorteil des Omega-3-Fettsäure- Zyklus liegt in der physiologischen Aktivität ihrer Zellprodukte (vgl. Tabelle I - PGE&sub2; = Prostazyklin der 2-Serie; PGE&sub3; = Prostazyklin der 3-Serie; TXA&sub2; = Thromboxan der 2-Serie; und TXA&sub3; = Thromboxan der 3-Serie). TABELLE 1 Zelltyp Fettsäure Produkt Physiologische Wirkungen Endothelium Arachidonsäure PGE&sub2; geringere Thrombozytenaktivität: Gefäßerweiterung Eicosapentaensäure PGE&sub3; geringere Thrombozytenaktivität: Gefäßerweiterung Thrombozyten Arachidonsäure TXA&sub2; Hyperaktivität der Thrombozyten: Gefäßverengung Eicosapentaensäure TXA&sub3; geringere Thrombozytenaktivität: Gefäßerverengung
  • Bei den meisten Menschen, die sich in dieser Weise ernähren, ist der Gesamtspiegel an Cholesterin, LDL-Cholesterin, und Triglyceriden deutlich gesenkt, während HDL-Cholesterin in höheren Konzentrationen vorliegt. Von diesem Veränderungsmuster könnte meinen, daß es weniger stark zur Ausbildung von Atherosklerosen und Thrombosen führe.
  • Untersuchungen an Thrombozyten des Menschen unter Verwendung von reinem EPA und reiner Arachidonsäure untermauern die Rolle, die das Gleichgewicht zwischen EPA und Arachidonsäure als kritischer Faktor bei der Steuerung der Thrombozytenaktivatoren und der Gefäßverengung spielt.
  • Die erfindungsgemäße Elektrolytkomponente weist vorzugsweise Natrium, Kalium, Chlorid, Kalzium, Magnesium und Phosphor auf.
  • Vorzugsweise enthält die Proteinquelle rund 15 bis etwa 25% der kalorischen Quelle in der enteralen Ernährungszusammensetzung. Ganz besonders bevorzugt wird eine Proteinquelle, die etwa 20% der kalorischen Quelle der enteralen Ernährungszusammensetzung enthält. Die Kohlenhydratquelle weist vorzugsweise etwa 40% bis rund 75% der kalorischen Quelle in der enteralen Ernährungszusammensetzung auf. Ganz besonders bevorzugt wird eine Kohlenhydratquelle, die rund 50% der kalorischen Quelle der enteralen Ernährungszusammensetzung enthält. Vorzugsweise weist die Lipidkomponente etwa 10% bis rund 4% der kalorischen Quelle in der enteralen Ernährungszusammensetzung auf. Ganz besonders bevorzugte Lipidkomponenten enthalten etwa 30% der kalorischen Quelle in der enteralen Ernährungszusammensetzung.
  • Im folgenden werden nun beispielhaft zwei bevorzugte enterale Herzformulierungen aufgeführt. TABELLE 11 Formulierung eines Herztherapeutikums Form: flüssig Konzentration: Proteinquelle: Lactalbumin L-Carnitin BCAA verbessert Arginin/Lysin-Verhältnis hoch inc. Glycin Kohlenhydratquelle: Maltodextrin Xylitol, Ribose Verhältnis: Fettquelle: Öl von Meerestieren (MO) GLA, MCT Elektrolyte: Na/Liter K/Liter Cl/Liter Ca/Liter P/Liter Mg/Liter TABELLE III Formulierung eines Herztherapeutikums Form: flüssig Konzentration: Proteinquelle: Lactalbumin L-Carnitin BCAA verbessert Arginin/Lysin-Verhältnis hoch inc. Glycin Kohlenhydratquelle: Maltodextrin Xylitol Verhältnis: Fettquelle: Öl von Meerestieren (MO) GLA, MCT Elektrolyte: Na/Liter K/Liter Cl/Liter Ca/Liter P/Liter Mg/Liter
  • Das parenterale Therapieschema für die Zusammensetzung zur unterstützenden Ernährung bzw. Therapie bei Risikopersonen, bei denen die Gefahr einer Gefäß-, Herz-Kreislauf- oder Thrombose-Erkrankung vorliegt, bzw. bei Personen, die wegen solcher Erkrankungen bereits in Behandlung sind, ist vorzugsweise modular aufgebaut. Das Schema zur parenteralen Therapie kann jedoch vor Verwendung schon vorgemischt werden. Die Injektionslösung für das parenterale Therapieschema enthält: eine Lipidemulsion, eine Kohlenhydratlösung, Carnitin, verzweigtkettige Aminosäuren und Aminosäuren.
  • Vorzugsweise enthält die Lipidemulsion für die Injektionslösung etwa 5 bis ca. 20% eines Triacylglycerinöls, das etwa 80& Eicosapentaensäure (EPA) und/oder etwa 5 bis ca. 80% Gamma-Linolensäure (GLA) und etwa 3 bis ca. 25% Sterodonsäure (6, 9, 12, 15-Octadecatetraen-Säure) enthält, wobei etwa 0,4 bis ca. 1,6% Ei-Phospholipid oder Sojabohnen-Phospholipid und ca. 2,25% Glycerin oder ein anderes physiologisch verträgliches Tonusmittel enthalten sind, eingestellt mit Natriumhydroxid auf einen physiologischen pH-Wert. Den Rest der Lipidemulsion bilden Wasser oder Wasser und mittelkettige Triglyceride. Werden mittelkettige Triglyceride eingesetzt, so machen sie höchstens einen Anteil von 30% (w/v) an der Lipidemulsion aus.
  • Die Kohlenhydratlösung zur Injektion enthält vorzugsweise Glukose und Xylitol in einem Gewichtsverhältnis von etwa 1 : 1. Die Lösung kann bei einem Ausführungsbeispiel auch etwa 3,3% (w/v) Ribose enthalten.
  • Der Injektionslösung mit verzweigtkettigen Aminosäuren kann jede weitere Aminosäure zugesetzt werden, die in der Lage oder erforderlich ist, um den Ernährungsbedarf zu decken. Die Injektionslösung mit verzweigtkettigen Aminosäuren enthält Isoleucin, Leucin und Valin, vorzugsweise in einem molaren Verhältnis von 1 : 1 : 1.
  • Die aminosäurehaltige Injektionslösung kann essentielle, nichtessentielle und bedingt essentielle Aminosäuren enthalten. Vorzugsweise enthält die Lösung: L-Arginin, L-Leucin, L-Isoleucin, L-Lysin, L-Valin, L-Phenylalanin, L-Histidin, L-Threonin, L-Methionin, L-Tryptophan, L-Alanin, L-Prolin, L-Serin, L-Tyrosin und Aminoessigsäure. Die Lösung kann jedoch auch weniger als alle diese Aminosäuren oder auch andere Nährstoffe wie beispielsweise Taurin und Zystein enthalten. Als Beispiel für eine solche Aminosäurelösung und für die relevanten Anteile jeder Aminosäure sei hier TRAVASOL® genannt, das von Travenol Laboratories, Deerfield/Illinois (U.S.A.) vertrieben wird.
  • Im folgenden werden nun jeweils herangezogene Beispiele aufgeführt.
  • Erstes Beispiel
  • Das hier herangezogene Beispiel belegt die Verwendung der parenteralen Formulierung eines Herztherapeutikums zur Ernährung und Therapie eines an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leidenden Patienten.
  • Nach akutem Myokardinfarkt wurde ein Patient, männlich, im mittleren Alter intensiv behandelt. Unter den verabreichten Therapeutika wäre auch die parenterale Formulierung als Herztherapeutikum, das Bestandteil einer kontinuierlichen intravenösen Infusion ist. Die parenterale Formulierung des Herztherapeutikums enthält: eine Lipidemulsion zur Injektion, eine injizierbare Kohlenhydratlösung, injizierbares Carnitin, injizierbare Lösung von verzweigtkettigen Aminosäuren, und eine injizierbare Aminosäurelösung. Die Lipidemulsion zur Injektion weist 10% eines Triacylglycerinöls auf, das 15% Eicosapentaensäure (EPA) und 5% Gamma-Linolensäure (GLA) enthält, sowie 5% Sterodonsäure mit 1,2% Sojabohnen-Phospholipid und etwa 2,25% Glycerin und Wasser. Die kohlenhydrathaltige Injektionslösung enthält Glukose und Xylitol in einem Gewichtsverhältnis von etwa 1 : 1. Die Injektionslösung mit verzweigtkettigen Aminosäuren enthält Isoleucin, Leucin und Valin in einem molaren Verhältnis von 1 : 1 : 1. Bei der Aminosäurelösung handelte es sich um TRAVASOL®. Unter den kritischen Merkmalen des klinischen Bilds dieses Patienten sind in Schlüsselstellung zu nennen:
  • Kardio-Ischämie bei hyperreaktiven Thrombozyten, deren Aggregation leicht auslösbar ist, mit der Folge eines lebensbedrohlichen Sekundärereignisses, das u. a. Thrombusbildung und Verengung der Koronararterie an der Aktivierungsstelle, erhöhten Gefäßtonus und eine Prädisposition zu Gefäßkrampf beinhaltet.
  • Das Ergebnis dieser parenteralen Formulierung eines Herztherapeutikums bestünde darin, daß dem Herzmuskelgewebe des Patienten mehr Energie und Proteinsubstrate zur Verfügung stünden und daß die Thrombozyten in diesem Gewebe innerhalb von Stunden nach Beginn der intravenösen Verabreichung weit weniger reaktiv wären. Außerdem verschöbe sich das Gleichgewicht zwischen den Prostazyklinen der 2-Serie und Prostazyklin der 3-Serie/Thromboxan der 2-Serie allmählich in eine günstigere Richtung, mit der Folge eines geringeren Gefäßkrampfkrisikos.
  • Zweites Beispiel
  • Dieser gleiche Patient, wie er im ersten Beispiel beschrieben wurde, erholt sich und wird nach Hause entlassen, wo er einen strengen Therapieplan einhalten soll. Er leidet an fortgeschrittener Atherosklerose, mit nachfolgendem Krankheitsbild, zu dem Bluthochdruck, erhöhter Spiegel von Triglyceriden und LDL, VLDL und Gesamtcholesterin im Serum, gesenkter HDL-Cholesterinspiegel, und eine sehr hohe Gefahr eines Schlaganfalls, eines Myokardinfarkts oder anderer Geschehnisse aus der Gruppe der Thrombosen gehören.
  • Die Ärzte konzentrieren sich auf die Kontrolle dieses Krankheitsverlaufs über die Ernährung als Ergänzung zu der verschriebenen medikamentösen Behandlung. Das in Tabelle II ausgewiesene enterale Herztherapeutikum zur Ergänzung der Ernährung sorgt für die notwendige Ernährung des Herzmuskels sowie für die therapeutische Wirkung von EPA/DHA. Bei täglicher Einnahme würde dieses Ernährungsschema:
  • 1. das spezielle Herzmuskelprotein liefern;
  • 2. für die Kohlenhydratversorgung und die kalorische Zufuhr sorgen;
  • 3. Den Triglycerid- sowie LDL-, VLDL- und Gesamtcholesterinspiegel im Serum senken;
  • 4. die Reaktivität der Thrombozyten deutlich mindern, mit der Folge einer verringerten Freisetzung von Thromboxan und Serotonin durch die Thrombozyten (gefäßaktive Stimulantien und Thrombozytenaktivatoren) und Freisetzung von Wachstumsfaktoren, abgeleitet von den Thrombozyten (als atherogener Faktor bekannt);
  • 5. niedrigerer systolischer Druck, ein weiterer mit der Atherogenese verknüpfter Faktor.
  • Drittes Beispiel
  • Bei dem hier angesprochenen Beispiel muß bei einem Herz- Kreislauf-Patienten eine Gefäßverpflanzung vorgenommen werden. Das Risiko einer Thrombose in Verbindung mit der Verpflanzung ist in der ersten Woche nach der Einpflanzung am höchsten. Da es sich hierbei um ein Geschehen handelt, bei dem Thrombozyten/Leukozyten eine Mittlerfunktion haben, wird dieser Patient auf eine kombinierte parenterale (vgl. erstes Beispiel) und enterale (vgl. Tabelle II) Formulierung des Herztherapeutikums über 7-10 Tage eingestellt, in deren Verlauf er sich erholt; damit wird die Reaktivität sowohl der Thrombozyten als auch der Leukozyten deutlich gedämpft, während auch für eine essentielle Unterstützung der Ernährung gesorgt wird.
  • Nach Entlassung aus der Klinik könnte dieser Patient weiterhin die parenterale und/oder enterale Formulierung täglich aufnehmen, um so die Gefahr einer Thrombusbildung niedrig zu halten.
  • Viertes Beispiel
  • Das hier angesprochene Bezeichnung bezieht sich auf einen älteren Patienten nach Hüftoperation, der mehrere Wochen Bettruhe einhalten soll. Hier liegt nach diesem Eingriff eine anerkannt starke und deutliche Thromboseneigung vor, die zum Teil auf den chirurgischen Eingriff als solchen zurückzuführen ist, und zum Teil auf den statischen Zustand der Gefäße über einen längeren Zeitraum infolge fehlender körperlicher Aktivität.
  • Hier wird über eine Woche nach dem chirurgischen Eingriff nach einem Therapieschema vorgegangen, bei dem eine enterale (vgl. Tabelle II) und eine parenterale (wie im ersten Beispiel beschrieben) Formulierung eines Herztherapeutikums kombiniert werden; durch eine fortgeführte Verabreichung der enteralen Formulierung über die restliche Rekonvaleszenzzeit wird nicht nur die Thromboseneigung gedämpft, sondern es werden auch die Nährstoffe zugeführt, die zur Unterstützung des Heilungsprozesses bei diesem älteren Patienten unbedingt notwendig sind.

Claims (23)

1. Enterale Ernährungszusammensetzung, die therapeutisch wirksame Mengen einer Proteinquelle, einer Kohlenhydratquelle und einer Lipidkomponente mit wenigstens einer mittelkettigen Fettsäure aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung für Einzelpersonen formuliert ist, die wegen atherosklerotischer, Gefäß-, Kreislaufund/oder thrombotischer Krankheit behandelt werden oder ein solches Krankheitsrisiko haben, und daß die Lipidkomponente langkettige Triglyceride aufweist, die Gamma- Linolensäure und/oder Sterodonsäure und/oder Seetieröl in einer Menge aufweisen, die 50% bis 25% der Lipidkomponente aufweist.
2. Enterale Ernährungszusammensetzung nach Anspruch 1, wobei:
- die Proteinquelle 15 bis 25% der kalorischen Quelle der Zusammensetzung repräsentiert; wobei die Proteinquelle essentielle, bedingt essentielle und nichtessentielle Aminosäuren, verzweigtkettige Aminosäuren und ein biologisch hochwertiges Protein aufweist;
- die Kohlenhydratquelle 40 bis 75% der kalorischen Quelle der Zusammensetzung repräsentiert; und
- die Lipidkomponente 10 bis 40% der kalorischen Quelle der Zusammensetzung repräsentiert, wobei die Lipidkomponente mittelkettige Fettsäuren aufweist.
3. Ernährungszusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Seetieröl wenigstens eine der folgenden Säuren aufweist: Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure und Linolensäure.
4. Ernährungszusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Proteinquelle folgendes aufweist:
- ein biologisch hochwertiges Protein;
- Aminosäuren;
- verzweigtkettige Aminosäuren; und
- L-Carnitin.
5. Ernährungszusammensetzung nach Anspruch 4, wobei das biologisch hochwertige Protein Lactalbumin oder Sojaprotein ist.
6. Ernährungszusammensetzung nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Aminosäuren die folgenden umfassen: L-Arginin; L-Leuzin; L-lsoleuzin; L-Lysin; L-Valin; L-Phenylalanin; L-Histidin; L-Theronin; L-Methionin; L-Tryptophan; L-Alanin; L-Prolin; L-Serin; L-Tyrosin; und Aminoessigsäure.
7. Ernährungszusammensetzung nach Anspruch 4 oder 5, wobei die verzweigtkettigen Aminosäuren die folgenden aufweisen: Isoleuzin, Leuzin und Valin.
8. Ernährungszusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kohlenhydratquelle Glukose-Untereinheiten und Xylitol aufweist.
9. Ernährungszusammensetzung nach Anspruch 8, wobei die Glukosequelle Maltodextrin ist.
10. Ernährungszusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kohlenhydratquelle Ribose aufweist.
11. Ernährungszusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mittelkettige Fettsäure 50 bis 75% des gesamten Lipidgehalts der Zusammensetzung aufweist.
12. Ernährungszusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die eine therapeutisch wirksame Menge von Elektrolyten aufweist.
13. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die eine enterale Zusammensetzung ist, wobei die Proteinquelle L-Carnitin aufweist.
14. Zusammensetzung nach Anspruch 3 oder einem darauf rückbezogenen Anspruch, die eine enterale Zusammensetzung ist und außerdem Gamma-Linolensäure und Sterodonsäure aufweist.
15. Parenterales Therapieschema für die Herztherapie, das therapeutisch wirksame Mengen von folgenden Substanzen aufweist:
- einer injizierbaren Lipidemulsion, die folgendes aufweist: ein Triacylglycerinöl mit wenigstens einem der Lipide, die ausgewählt sind aus der Gruppe, die aus Eicosapentaensäure, Gamma-Linolensäure und Sterodonsäure besteht, und ein Phospholipid, das ausgewählt ist aus der Gruppe, die aus Ei-Phospholipid oder Sojabohnen-Phospholipid besteht, und Glycerin und Wasser, wobei das Triacylglycerinöl 5 bis 20% der Lipidemulsion aufweist;
- einer injizierbaren Lösung eines Kohlenhydrats;
- L-Carnitin;
- einer injizierbaren Lösung von verzweigtkettigen Aminosäuren; und
- einer injizierbaren Lösung von Aminosäuren.
16. Parenterales Therapieschema nach Anspruch 15, wobei das Triacylglycerinöl 5 bis 80% Eicosapentaensäure und/oder 5 bis 80% Gamma-Linolensäure und/oder 3 bis 35% Sterodonsäure aufweist.
17. Parenterales Therapieschema nach Anspruch 15 oder 16, wobei die Aminosäuren die folgenden umfassen: L-Arginin; L-Leuzin; L-Isoleuzin; L-Lysin; L-Valin; L-Phenylalanin; L-Histidin; L-Threonin; L-Nethionin; L-Tryptophan; L-Alanin; L-Prolin; L-Serin; L-Tyrosin; und Aminoessigsäure.
18. Parenterales Therapieschema nach Anspruch 15 oder 16, wobei die verzweigtkettigen Aminosäuren folgende aufweisen: Isoleuzin, Leuzin und Valin.
19. Parenterales Therapieschema nach einem der Ansprüche 15 bis 18, wobei die Lipidemulsion, die Kohlenhydratlösung, L-Carnitin, verzweigtkettige Aminosäuren und Aminosäuren vor dem Infundieren in einen Patienten vorgemischt werden.
20. Parenterales Therapieschema nach einem der Ansprüche 15 bis 19, wobei die Lipidemulsion mittelkettige Triglyceride aufweist.
21. Parenterales Therapieschema nach einem der Ansprüche 15 bis 20, wobei die Kohlenhydratlösung Glukose und Xylitol aufweist.
22. Verwendung, bei der Herstellung einer enteralen Ernährungszusammensetzung, von therapeutisch wirksamen Mengen einer Proteinquelle, einer Kohlenhydratquelle und einer Lipidkomponente, die folgendes aufweist: wenigstens eine mittelkettige Fettsäure und langkettige Triglyceride, die Gamma-Linolensäure und/oder Sterodonsäure und/oder Seetieröl in einer Menge enthalten, die 50% bis 25% der Lipidkomponente aufweist, zum Zweck der Ernährung von Einzelpersonen, die wegen atherosklerotischer, Gefäß-, Kreislauf- und/oder thrombotischer Krankheit behandelt werden oder ein solches Krankheitsrisiko haben.
23. Verwendung, bei der Herstellung eines parenteralen Therapieschemas, von therpeutisch wirksamen Mengen einer Lipidemulsion, die folgendes aufweist: ein Triacylglycerinöl mit wenigstens einem der Lipide, die ausgewählt sind unter Eicosapentaensäure, Gamma-Linolensäure und Sterodonsäure, und ein Phospholipid, das ausgewählt ist unter Ei-Phospholipid oder Sojabohnen-Phospholipid, und Glycerin und Wasser, wobei das Triacylglycerinöl 5 bis 20% der Lipidemulsion aufweist; eine injizierbare Lösung eines Kohlenhydrats; L-Carnitin; eine injizierbare Lösung von verzweigtkettigen Aminosäuren; und eine injizierbare Lösung von Aminosäuren, für die Zwecke der Ernährung von Einzelpersonen, die wegen atherosklerotischer, Gefäß-, Kreislauf- und/oder thrombotischer Krankheit behandelt werden oder ein solches Krankheitsrisiko haben.
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