DE3736246A1 - Umlaufwerkzeug - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Umlaufwerkzeug zum Bearbeiten
von Metallen, Kunststoffen oder dgl., insbesondere einen
Nuten- oder Scheibenfräser, mit einem Messerkopf und min
destens einer Wendeschneidplatte, die mindestens drei Schneiden
hat und mit zwei einen Winkel miteinander bildenden Stirn
flächen und einer Breitseite an zwei Anlageflächen bzw.
einer Bodenfläche einer Schneidplattenaufnahme des Messer
kopfes anliegt und in dieser Stellung durch eine Befestigungs
schraube gehalten ist, die in eine Bohrung der Schneidplatte
und mit ihrem Gewinde in eine Gewindebohrung des Messerkopfes
eingreift. In der Regel bildet der Messerkopf zusammen
mit einem Dorn das Umlaufwerkzeug, wobei der Grundkörper
des Messerkopfes auf den Dorn aufgesteckt oder mit diesem
ein Stück bilden kann.
Wie eine Wendeschneidplatte mit mindestens drei Schneiden
in einem Schneidwerkzeug für Metalle befestigt werden kann,
ist in der DE-AS 15 02 076 beschrieben. Als vorteilhafteste
Befestigungsart hat sich danach ergeben, die Befestigungs
schraube mit einem kegelstumpfförmigen Kopf zu versehen,
der in einen kegelstumpfförmigen Sitz der Wendeschneidplatte
eingreift. Wird hierbei vorgesehen, daß die Achse der Schneid
plattenbohrung von der Schnittstelle der Stirnflächen der
Schneidplatte einen größeren Abstand hat als die Achse
der Gewindebohrung und damit die Achse des Schraubenkopfes
von der Schnittstelle der Anlageflächen der Schneidplatten
aufnahme, dann wird dadurch erreicht, daß beim Festziehen
der Befestigungsschraube durch den Eingriff des kegelstumpf
förmigen Schraubenkopfes in den kegelstumpfförmigen Sitz
der Schneidplattenbohrung die Schneidplatte nicht nur mit
ihrer Breitseite an die Bodenfläche, sondern auch mit ihren
Stirnflächen an die Anlageflächen der Schneidplattenaufnahme
gedrückt wird. Durch diese Beaufschlagung der Anlageflächen
der Schneidplattenaufnahme wird erreicht, daß die Wende
schneidplatte unverrückbar in der Schneidplattenaufnahme
sitzt. Dies wäre nicht gewährleistet, wenn die Wendeschneid
platte nur durch die Reibung zwischen ihrer Breitseite
und der Bodenfläche der Schneidplattenaufnahme in dieser
gehalten wäre, da die Breitseite der Wendeschneidplatte
zu klein ist um eine den Belastungen der Wendeschneidplatte
entsprechende Reibungskraft zu erzeugen.
Bei Umlaufwerkzeugen ist es erforderlich, daß der Schneiden
flugkreis der wirksamen Schneide der Wendeschneidplatte
sehr genau eingestellt wird. Dies ist besonders dann von
Wichtigkeit, wenn am Messerkopf des Umlaufwerkzeuges mehrere
Wendeschneidplatten befestigt sind, die bei ungleichem
Flugkreis verschieden belastet wären und beim bearbeiteten
Werkstück die Oberflächengüte beeinträchtigen würden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Umlaufwerkzeug
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem der Schneiden
flugkreis in gewissen Grenzen verschieden eingestellt werden
kann.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung bei einem Umlaufwerk
zeug der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der
Messerkopf einen Grundkörper und einen mit diesem verbind
baren Keilkörper aufweist, der mit einer ersten Keilfläche
an einer Stützfläche des Grundkörpers anliegt und dessen
zweite Keilfläche zum Einstellen der Schneidplattenaufnahme
vorgesehen ist, und daß eine Einstellschraube zum Ein
und Feststellen des Keilkörpers im Grundkörper vorhanden ist.
Durch Verstellen des Keilkörpers mittels der Einstellschraube
kann der Flugkreis der wirksamen Schneide der Wendeschneid
platte in den vorgesehenen Grenzen genau eingestellt werden.
Dadurch kann mit einem Messerkopf mit mehreren Wendeschneid
platten eine höhere Oberflächengüte erreicht werden. Auch
läßt sich bei Sondermaschinen mit fester Einstellung des
Messerkopfes, der Flugkreisdurchmesser der Schneiden sehr
genau auf den Sollwert einstellen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß die andere Keilfläche des Keilkörpers die eine Anlage
fläche der Schneidplattenaufnahme bildet. Dadurch wird
beim Einstellen des Keilkörpers in verschiedenen Stellungen
die Lage der Wendeschneidplatte in der Schneidplattenaufnahme
verändert. Bei einer vorteilhaften Ausbildung dieser Aus
führungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Gewinde
bohrung im Grundkörper sich in einem Abstand von der Boden
fläche der Schneidplattenaufnahme befindet und mit der
Bodenfläche durch eine Verbindungsbohrung verbunden ist,
deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Schaftes
der Befestigungsschraube. Eine solche Ausbildung ergibt
die Möglichkeit eine am Schaft der Befestigungsschraube
innerhalb der Verbindungsbohrung angreifende Backe vorzusehen,
die mittels einer Schraube an den Schraubenschaft andrückbar
ist, so daß dadurch einer durch das Einstellen des Keilkörpers
verursachten Vergrößerung des Abstandes der Achse der Ge
windebohrung von der Schnittstelle der Anlageflächen der
Schneidplattenaufnahme entgegen gewirkt werden kann, um
immer eine Beaufschlagung der Anlageflächen der Schneid
plattenaufnahme sicher zu stellen.
Bei einer anderen, besonders vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung ist vorgesehen, daß der Messerkopf eine Kassette
aufweist, die die Schneidplattenaufnahme bildet, daß im
Grundkörper als Sitz für die Kassette und den Keilkörper
eine Ausnehmung mit einer Bodenfläche und zwei Anlageflächen
vorhanden ist, die einen Winkel miteinander bilden, von
denen die eine Anlagefläche die Stützfläche für die erste
Keilfläche des Keilkörpers bildet und die andere Anlagefläche
für die Anlage einer ersten Stirnfläche der Kassette vorge
sehen ist, die mit einer Auflagefläche auf der Bodenfläche
der Ausnehmung aufliegt und mit einer zweiten Stirnfläche
an der zweiten Keilfläche des Keilkörpers anliegt, und
daß im Grundkörper mindestens eine in die Bodenfläche der
Ausnehmung mündende Bohrung vorhanden ist, in die eine
in eine Gewindebohrung der Kassette einschraubbare Befestigungs
schraube mit einem Spiel eingreift, das eine gewünschte
Einstellbarkeit des Flugkreisdurchmessers der Schneide
der Wendeschneidplatte ermöglicht. Dies hat den Vorteil,
daß die Auflagefläche der Kassette größer ist als die Breit
seite der Wendeschneidplatte, so daß für eine genau definierte
und beim Einsatz nicht veränderbare Lage der Kassette die
Reibungskraft zwischen der Auflagefläche der Kassette und
der Bodenfläche der Ausnehmung im Grundkörper ausreicht,
um allein durch die unbeaufschlagte Anlage der Stirnflächen
der Wendeschneidplatte an den Anlageflächen der Ausnehmung
und des Keilkörpers eine genau definierte und den Belastungen
beim Arbeiten standhaltende Lage der Kassette und damit
der Wendeschneidplatte zu gewährleisten ist, wenn die Be
festigungsschraube der Kassette fest angezogen wird. Dieser
Sitz kann noch dadurch gefestigt werden, daß im Grundkörper
zwei oder mehr Bohrungen für zwei oder mehr Befestigungs
schrauben zum Befestigen der Kassette vorgesehen sind.
Bei engen Raumverhältnissen auf dem Grundkörper ist es
vorteilhaft vorzusehen, daß die beiden Stirnflächen der
Kassette im wesentlichen parallel zu den beiden Anlageflächen
der Schneidplattenaufnahme sind. Dadurch kann die Kassette
möglichst klein gehalten werden.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung von zwei
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen von Scheibenfräsern
anhand der Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine axiale Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels
eines mit vier Wendeschneidplatten bestückten Messer
kopfes,
Fig. 2 eine Ansicht des Messerkopfes nach Fig. 1 in Richtung
des Pfeiles II in Fig. 1
Fig. 3 eine Ansicht der ersten Keilfläche des Keilkörpers,
Fig. 4 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht eines zweiten
Ausführungsbeispieles eines Messerkopfes,
Fig. 5 und 6 Schnitt nach den Linien V-V bzw. VI-VI in
Fig. 4, wobei in Fig. 6 drei Ecken zur Kenn
zeichnung der Flächen ausgebrochen dargestellt
sind.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte als Ganzes mit 10
bezeichneten Messerkopf ist mit vier Wendeschneidplatten
11 bestückt, die in der Draufsicht im wesentlichen die
Form eines gleichseitigen Dreiecks haben und mit drei Schneiden
12 versehen sind.
Der Messerkopf besteht aus einem Grundkörpers 13 und einem
Keilkörper 14. Der Keilkörper 14 weist eine erste Keilfläche
15 und eine zweite Keilfläche 16 auf. In der Keilfläche
15 ist eine offene Mulde 20 für eine Einstellschraube 17
vorgesehen. Der Keilkörper 14 ist in einer Ausnehmung 18
des Grundkörpers 13 mit seiner ersten Keilfläche 15 an
einer Stützfläche 19 der Ausnehmung 18 anliegend längs
dieser verschiebbar gelagert. Für das genaue Einstellen
des Keilkörpers 14 ist für die Einstellschraube 17 im Grund
körper 13 eine Gewindebohrung 21 vorgesehen, deren Achse
22 parallel zur Stützfläche 19 verläuft. Die die Einstell
schraube 17 aufnehmende offene Mulde 20 erstreckt sich
über mehr als den halben Umfang der Schraube und wird durch
eine entsprechende Mulde in der Stützfläche 19 des Grundkörpers
13 zu einer die Schraube aufnehmenden Bohrung ergänzt.
Der Kopf 23 der Schraube sitzt mit einer Hälfte in einer
ihm angepaßten Innennut 24 in der Mulde 20 des Keilkörpers
14 und in einer etwa halbzylindrischen Sackbohrung 25 in
der Stützfläche 19. Die Ausnehmung 18 dient gleichzeitig
zur Aufnahme der Wendeschneidplatte 11 und weist zu diesem
Zweck eine Bodenfläche 26, an der die in Fig. 2 untere
Breitseite der Wendeschneidplatte 11 anliegt, und eine
Anlagefläche 27 auf, die für die Anlage der einen Stirn
fläche der Wendeschneidplatte 11 vorgesehen ist. Der Keil
körper 14 ist so in dieser Ausnehmung 18 angeordnet, daß
seine zweite Keilfläche 16 eine zweite Anlagefläche für
eine zweite Stirnfläche 28 der Wendeplatte 11 bildet.
Um den Keilkörper 14 mittels der Einstellschraube 17 unver
lierbar mit dem Grundkörper 13 zu verbinden, umfaßt die
von der Bodenfläche 26 weiter entfernte Seitenwand 35 der
Mulde 20 mehr als 180° des Schaftes der Einstellschraube
17. Damit bei dieser Ausbildung der Mulde die Einstellschraube
17 in die Mulde 20 mit in die Innennut 24 eingreifendem
Schraubenkopf eingebracht werden kann, hebt sich der der
Bodenfläche benachbarte Rand 36 der Mulde 20 vom Schaft
der Einstellschraube 17 so weit ab, saß die dadurch erweiterte
Muldenöffnung das Einsetzen der Einstellschraub 17 ermöglicht.
Zum Befestigen der Wendeschneidplatte 11, in der durch
die Bodenfläche 26 die Anlage 27 und die zweite Keilfläche
16 gebildeten Schneidplattenaufnahme, ist im Grundkörper
eine Gewindebohrung 29 für eine Befestigungsschraube 31
vorgesehen. Die Wendeschneidplatte 11 weist für die Be
festigungsschraube 31 eine Bohrung 32 auf, deren Durchmesser
etwas größer ist als der Durchmesser des Schaftes der Schraube
31. Der äußere Teil der Bohrung 32 bildet einen kegelstumpf
förmigen Sitz 33 für einen kegelstumpfförmigen Kopf 34 der
Schraube 31. Die Bohrung 32 in der Wendeschneidplatte ist
so angeordnet, daß ihre Achse mit dem Schnittpunkt der
Winkelhalbierenden des gleichseitigen Umfangsdreiecks der
Wendeschneidplatte zusammenfällt. Dadurch ergibt sich ein
gleicher Abstand dieser Bohrungsachse von den Spitzen des
gleichseitigen Dreiecks. Die Gewindebohrung 29 im Grundkörper
13 ist in bezug auf die Schnittstelle der Anlagefläche
27 und der zweiten Keilfläche 28 des Keilkörpers 14 in
einer seiner Stellungen so angeordnet, daß der Abstand
der Achse der Bohrung 29 von dieser Schnittstelle etwas
kleiner ist als der Abstand der Achse der Bohrung 32 von
den Spitzen des gleichseitigen Umfangsdreiecks der Wende
schneidplatte 11. Dadurch wird erreicht, daß in der be
treffenden Stellung des Keilkörpers 14 beim Festschrauben
der Wendeschneidplatte 11 in der Schneidplattenaufnahme
die Wendeschneidplatte mit ihren Stirnflächen an die Anlage
fläche 27 und an die zweite Keilfläche 16 des Keilkörpers
14 angedrückt wird.
Um zu gewährleisten, daß auch in den Stellungen des Keil
körpers 14 in denen der Abstand der Achse der Bohrung 32
von der Schnittstelle der Anlagefläche 27 und der zweiten
Keilfläche 16 größer wird, ist die im folgenden beschriebene
Einrichtung vorgesehen.
Die Gewindebohrung 29 für die Befestigungsschraube 31 be
findet sich in einem Abstand von der Bodenfläche 26 der
Ausnehmung 18 und ist mit der Bodenfläche 26 durch eine
Bohrung 39 verbunden, deren Durchmesser größer ist als
der Schaft der Befestigungsschraube 31. Neben der Bohrung
39 befindet sich eine zu dieser senkrechte Gewindebohrung
40 für eine Spannschraube 41, die für den Eingriff in eine
Bohrung einer Backe 42 vorgesehen ist und deren Kopf 43
an dieser Backe 42 angreift. Die Backe 42 liegt innerhalb
der Bohrung 39 am Schaft der Befestigungsschraube 31 an.
Durch Festziehen der Spannschraube 41 kann auf diese Weise
der Befestigungsschraubenschaft in Richtung zur Schnittstelle
der Anlagefläche 27 mit der zweiten Keilfäche 28 gedrückt
und dadurch der Abstand der Spannschraubenachse von dieser
Schnittstelle verringert werden, so daß immer gewährleistet
ist, daß dieser Abstand kleiner ist als der Abstand der
Bohrungsachse der Wendeschneidplatte von den Spitzen des
gleichseitigen Umfangsdreiecks. Für die Backe 42 ist im
Grundkörper 13 eine die beiden Bohrungen 40 und 32 ver
bindende Aussparung vorgesehen.
Für das in den Fig. 4 bis 6 dargestellte zweite Ausführungs
beispiel werden im folgenden Bezugszahlen benutzt, die
gegenüber den Bezugszahlen des in den Fig. 1 bis 3 darge
stellten Ausführungsbeispieles um 100 vergößert sind. Durch
diese Wahl der Bezugszahlen für das zweite Ausführungsbeispiel
wird zur Verkürzung der Beschreibung des zweiten Ausführungs
beispieles auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbei
spieles Bezug genommen.
Das in den Fig. 4 bis 6 dargestellte Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem oben beschriebenen Ausführungsbei
spiel im wesentlichen dadurch, daß hier die Aufnahme 50
für eine Wendeschneidplatte 111 von einer als Ganzes mit
51 bezeichneten Kassette gebildet ist, die zusammen mit
dem Keilkörper 114 den Messerkopf 110 ergibt. Im Grundkörper
113 ist für diese Kassette 51 und den Keilkörper 114 eine
Ausnehmung 118 vorgesehen, die eine Bodenfläche 126 und
zwei nicht parallele, also einen Winkel miteinander bildende
Anlageflächen aufweist, von denen die eine eine Stützfläche
119 für die erste Keilfläche 115 des Keilkörpers 114 bildet
(Fig. 6). An der zweiten Anlagefläche 52 liegt eine erste
Stirnfläche 53 der Kassette 51 an, deren zweite Stirnfläche
54 an der zweiten Keilfläche 116 des Keilkörpers 114 anliegt.
Der Keilkörper 114 ist mittels der Einstellschraube 117
mit dem Grundkörper 113 so verbunden, wie das im Zusammenhang
mit dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist.
Zum Befestigen der Kassette 51 im Grundkörper 113 sind
in diesem zwei Bohrungen 55 vorgesehen, in die Befestigungs
schrauben 56 mit einem Spiel 57 eingreifen, das einer ge
wünschten Verstellbarkeit der Kassette 51 im Grundkörper
113 entspricht.
Die Wendeschneidplatte 111 ist in der Schneidplattenaufnahme
50 der Kassette in der gleichen Weise befestigt, wie das
in der DE-AS 15 02 076 beschrieben ist. Durch die verschiedenen
Abstände der Achse des kegelstumpfförmigen Sitzes für den
kegelstumpfförmigen Kopf der Befestigungsschraube 131 von
den Spitzen des gleichseitigen Umfangsdreiecks und der
Achse der Befestigungsschraube 131 in der Kassette 51 von
der Schnittstelle der beiden Anlageflächen der Schneid
plattenaufnahme 50 wird erreicht, daß beim Festziehen der
Befestigungsschraube 131 die Wendeschneidplatte 111 nicht
nur an die Bodenfläche der Schneidplattenaufnahme 50, sondern
auch mit ihren Stirnflächen an die beiden Anlageflächen
fest angedrückt und dadurch unverrückbar in der Kassette
gehalten wird.
Beim Einsetzen der Kassette 51 mit der Wendeschneidplatte
111 in die Ausnehmung 118 des Grundkörpers 113 wird der
Keilkörper 114 mittels der Einstellschraube 117 zunächst
so eingestellt, daß der Flugkreisdurchmesser der Schneide
der Wendeschneidplatte 111 etwas kleiner als gewünscht
ist, wenn die Kassette mit ihren beiden Stirnflächen 53
und 54 an der ersten Keilfläche 53 des Keilkörpers 114
und an der zweiten Anlagefläche 52 der Ausnehmung 118 anliegt.
Dann wird mittels der Schrauben 55 die Kassette leicht
in der Ausnehmung 118 festgespannt. Durch Drehen der Ein
stellschraube 117 wird der Keil tiefer in die Ausnehmung
hineingedrückt, so daß dadurch die Kassette zusammen mit
der Wendeschneidplatte 111 aus der Ausnehmung 118 heraus
gedrückt wird, bis der gewünschte Flugkreisdurchmesser
der Schneide 112 der Wendeschneidpaltte 111 erreicht wird.
Dann werden die Befestigungsschrauben 56 fest angezogen.
Dadurch daß die Kassette 51 mit einer verhältnismäßig großen
Auflagefläche an der Bodenfläche 126 des Grundkörpers 113
anliegt, wird bei genügend festem Anziehen der Befestigungs
schrauben 56 ein so fester Sitz der Kassette 51 im Grundkörper
113 erreicht, daß sich die Kassette und damit der Flug
kreisdurchmesser der Schneide 112 der Wendeschneidplatte
111 beim Bearbeiten nicht verstellen kann.
Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten sowie auch
die nur allein aus der Zeichnung entnehmbaren Merkmale
sind als weitere Ausgestaltungen Bestandteile der Erfindung,
auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbesondere
nicht in den Ansprüchen erwähnt sind.
Claims (8)
1. Umlaufwerkzeug mit einem Messerkopf (10, 110) und
mindestens einer Wendeschneidplatte (11, 111), die mindestens
drei Schneiden (12, 112) hat und mit zwei einen Winkel
miteinander bildenden Stirnflächen (28) und einer Breitseite
an zwei Anlageflächen bzw. einer Bodenfläche (26) einer
Schneidplattenaufnahme (50) des Messerkopfes (10) anliegt
und in dieser Stellung durch eine Befestigungsschraube
(31, 131) gehalten ist, die in eine Bohrung (32) der Schneid
platte (11, 111) und mit ihrem Gewinde in eine Gewindebohrung
(29) des Messerkopfes (10) eingreift, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Messerkopf (10, 110) einen Grund
körper (13, 113) und einen mit diesem verbindbaren Keilkörper
(14, 114) aufweist, der mit einer ersten Keilfläche (15,
115) an einer Stützfläche (19, 119) des Grundkörpers (13,
113) anliegt und dessen zweite Keilfläche (16, 116) zum
Einstellen der Schneidplattenaufnahme vorgesehen ist, und
daß eine Einstellschraube (17, 117) zum Ein- und Feststellen
des Keilkörpers (14, 114) im Grundkörper (13, 113) vorhanden
ist.
2. Umlaufwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweite Keilfläche (16) des Keil
körpers (14) die eine Anlagefläche der Schneidplattenaufnahme
bildet.
3. Umlaufwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gewindebohrung (29) im Grundkörper
(13) sich in einem Abstand von der Bodenfläche (26) der
Schneidplattenaufnahme befindet und mit der Bodenfläche
durch eine Verbindungsbohrung (39) verbunden ist, deren
Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Schaftes
der Befestigungsschraube (31).
4. Umlaufwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß für den Angriff am Schaft der Be
festigungsschraube (31) innerhalb der Verbindungsbohrung
(38) eine Backe (42) vorhanden ist, die mittels einer Spann
schraube (41) an den Schraubenschaft andrückbar ist.
5. Umlaufwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Messerkopf (110) eine Kassette
(51) aufweist, die die Schneidplattenaufnahme (50) bildet,
daß im Grundkörper (113) als Sitz für die Kassette (51)
und den Keilkörper (114) eine Ausnehmung mit einer Bodenfläche
(126) und zwei Anlageflächen vorhanden ist, die einen Winkel
miteinander bilden, von denen die eine Anlagefläche die
Stützfläche (119) für die erste Keilfläche (115) des Keil
körpers (114) bildet und die andere Anlagefläche (52) für
die Anlage einer ersten Stirnfläche (53) der Kassette (51)
vorgesehen ist, die mit einer Auflagefläche auf der Boden
fläche (126) der Ausnehmung aufliegt und mit einer zweiten
Stirnfläche an der zweiten Keilfläche (116) des Keilkörpers
(114) anliegt, und daß im Grundkörper (113) mindestens
eine in die Bodenfläche (126) der Ausnehmung mündende Bohrung
(55) vorhanden ist, in die eine in eine Gewindebohrung
der Kassette (51) einschraubbare Befestigungsschraube (56)
mit einem Spiel (57) eingreift, das eine gewünschte Einstell
barkeit des Flugkreisdurchmessers der Schneide (112) der
Schneidplatte (111) ermöglicht.
6. Umlaufwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Grundkörper (113) zwei Bohrungen
(55) für Befestigungsschrauben (56) zum Befestigen der
Kassette (51) vorgesehen sind.
7. Umlaufwerkzeug nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Stirnflächen
(53, 128) der Kassette (51) im wesentlichen parallel zu
den beiden Anlageflächen der Schneidplattenaufnahme (50)
sind.
8. Umlaufwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten
Keilfläche (15, 115) des Keilkörpers (14, 114) eine erste
Mulde (20) für die Einstellschraube (17, 117) und in der
Stützfläche (19, 119) eine zweite Mulde vorhanden sind,
die mit der ersten Mulde (20) eine Bohrung für die Einstell
schraube (19, 119) bildet, daß die von der Bodenfläche
(26, 126) weiter entfernte Seitenwand (35) der ersten Mulde
(20) sich über mehr als 180° des Umfangs der Einstellschraube
(17, 117) erstreckt und daß die der Bodenfläche (26, 126)
benachbarte Seitenwand der Mulde (20) an ihrem äußeren
Rand mit einem größeren Durchmesser gewölbt ist als der
Schraubenschaft und daß in der ersten Mulde (20) eine Innen
nut (24) und in der zweiten Mulde eine etwa halbzylindrische
Sackbohrung 25 für den Eingriff des Kopfes 23 der Einstell
schraube (19, 119) vorhanden sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873736246 DE3736246A1 (de) | 1987-10-27 | 1987-10-27 | Umlaufwerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873736246 DE3736246A1 (de) | 1987-10-27 | 1987-10-27 | Umlaufwerkzeug |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3736246A1 true DE3736246A1 (de) | 1989-05-11 |
Family
ID=6339122
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873736246 Withdrawn DE3736246A1 (de) | 1987-10-27 | 1987-10-27 | Umlaufwerkzeug |
Country Status (1)
Country | Link |
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CN114632963A (zh) * | 2014-10-13 | 2022-06-17 | 山特维克知识产权股份有限公司 | 加工刀具的定位方法以及加工刀具 |
-
1987
- 1987-10-27 DE DE19873736246 patent/DE3736246A1/de not_active Withdrawn
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